Automatische Kursabfrage funktioniert nicht mehr

 

 

 

Die automatische Kursabfrage mit Excel funktioniert nicht mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ist geschehen?

 

Über das Makro =kurs_ab("Name") konnten bisher die Kurse von Aktien in Excel automatisch geladen werden. Hierzu wurde eine Anfrage an Yahoo Finance gesendet und man erhielt als Rückantwort den aktuellen Börsenkurs. Das Ganze erfolgt über eine Schnittstelle, die sogenannte API.

 

Ohne Vorankündigung hat Yahoo Finance diesen Service praktisch über Nacht eingestellt.

 

Dies betrifft weltweit vermutlich Millionen Nutzer, die sich ihre Portfolioverwaltung rund um diesen Service aufgebaut haben. Ob sich Yahoo damit einen Gefallen getan hat, sei dahin gestellt. Im Yahoo-Forum sind die Leute nicht gerade glücklich. Viele möchten, dass der Service wieder aufgenommen wird, ich glaube aber nicht daran. Wenn die Geschäftsführung sich zu solch einem Schritt entschließt, wird wohl an der Entscheidung festgehalten werden. Threads, die in diese Richtung gehen, werden geschlossen.

 

Was nun?

 

Das Problem ist nicht der Programmcode, vielmehr einen Anbieter zu finden, der die Daten zur Verfügung stellt und dies möglichst kostenfrei. So bietet die Nasdaq z. B. eine API an, aber vermutlich nur für Aktien, die dort gehandelt werden. Da dürfte es mit ETFs und deutschen Nebenwerten eng werden. Ich gehe davon aus, dass sich im Netz bald Alternativen zu Yahoo Finance finden werden.

 

Natürlich gibt es viele kostenpflichtige Anbieter, aber ich habe keine Lust 10 € oder 20 € im Monat für einen zeitverzögerten Aktienkurs zu bezahlen, zumal ich die restlichen Daten gar nicht brauche. Wenn ein Anbieter Geld für Millionen von Daten einen Obulus möchte, dann ist das legitim. Ich kaufe nur kein Buch wegen einem Buchstaben.

 

Es gibt noch Möglichkeiten, Daten von Webseiten auszulesen, aber ob das legal und praktikabel ist, weiß ich (noch) nicht.

 

Ich werde meine Tabelle vorerst behalten, vielleicht kann man das Makro anpassen. Parallel werde ich Google Tabellen testen. Die Daten werden in der Cloud gespeichert und es stehen Daten wie die letzte Dividende etc. über Google Finance zur Verfügung. Einen Google-ACC habe ich. Welche Qualität diese haben, kann ich nicht beurteilen. 

 

Eine andere Lösung fällt mir momentan nicht ein.

 

 

 

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Monatsübersicht Oktober 2017

Sparquote und Cash

Ich habe ich diesen Monat 3.000 €  gespart, die Dividendeneinnahmen lagen bei 339 € netto. Auf der Einnahmenseite stehen damit 3.339 €.  Ich investierte rd. 4.124 € und verringerte mein Barkapital damit um  785 €. Mir stehen  noch Mittel in Höhe von rd. 17.156 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich erhielt  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 338,68 €.  Im Vergleich zum Oktober 2016 (157,07 €) ist das eine Steigerung um 181,61 € oder 115,62  %.

  

Die Zahlungen kamen von:  

Altria

Cardinal Health

Cisco

Coca-Cola

DowDuPont

Dr. Pepper

Genuine Parts

Gladstone Com.

Iron Mountain

Lexington

Medtronic

One Liberty Prop.

Patterson

Realty Income

Spirit Realty

STAG Industrial

W. P. Carey

50,66 €

21,69 €

21,22 €

37,43 €

12,51 €

22,00 €

25,21 €

  9,58 €

21,56 €

24,62 €

  2,94 €

25,77 €

12,47 €

  5,45 €

16,96 €

  6,62 € 

21,99 €

 



  

Aktienkäufe

 

Die Käufe waren: 

    17 CVS Health

    15 Medtronic

    11 PepsiCo

    22 Realty Income

  

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 4.592 € gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 6,86 % bzw. 11.146 € im Plus. Der Gewinn kam hauptsächlich durch die Währungsschwankungen zustande.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im November stehen vier Käufe an. Ich werde einen REIT und drei weitere Aktien kaufen. Hier entscheide ich bei einem Wert nach Plan und bei zwei Werten nach Lust und Laune. Einen Neukauf plane ich nicht.

 

Die Dividendeneinnahmen dürften bei etwa 250 € liegen, der November ist eher ein "schlechter" Monat.

 

Was sonst noch war

Mein Interview mit den Beziehungs-Investoren wurde online geschaltet. Ich habe einen Gastbeitrag für eine andere Webseite geschrieben und ein schriftliches Interview gegeben, dass im November erscheinen soll.

 

Die Abonennten meines Facebook-Accounts haben fast die 300er Grenze erreicht. Ich habe allerdings bisher keine Rückmeldung, ob ich die Leute nerve oder ob die Kurzinfos gern angenommen werden. Ich denke, dass das aber so passt.

 

Der Aufbau einer Nischenseite kostete etwas Zeit, die aber nun online ist. Das sehe ich als Experiment, um vielleicht etwas passives Einkommen zu generieren. Dazu möchte ich einen extra Artikel schreiben.

 

Momentan bin ich auf der Suche nach einem neuen Auto, was mich etwas nervt und viel Zeit beansprucht.

 

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Ein Podcast mit Marielle und Mike

Marielle und Mike haben mit mir einen Podcast über meine Lieblingsbücher gemacht.

 

Auf ihrer neuen Seite Die besten Finanzbücher ist der Podcast zu hören. Wir reden über meine Lieblingsbücher, warum ich gerade diese ausgesucht habe und über die Börse im Allgemeinen. Das Spannende war, dass es der erste offizielle Podcast ist, den sie veröffentlichen. Als sie mich fragten, sagte ich sofort zu und es freut mich besonders, dass ich der erste Gast sein durfte.

 

Hier geht es zum Podcast:

 

http://die-besten-finanzbuecher.de/folge1

 

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Ein Gastbeitrag von mir "Rente mit Dividende"

Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, ob ich nicht für eine andere Webseite einen Gastbeitrag schreiben möchte. Nachdem das Thema geklärt war, machte ich mich an die Arbeit und der Artikel ist nun online.

 

Über den Artikel verrate ich nur so viel, das er den Typus "Einkommensinvestor" unter die Lupe nimmt.

 

Gastbeiträge sind immer schwierig zu schreiben. Es tauchen viele Fragen auf. Wer liest den Artikel? Welche Bildung bzw. Vorwissen ist da? Soll er in erster Linie eine Einführung sein oder für ein Fachpublikum? Welche Länge ist vorgegeben und ist es möglich, in diesem Rahmen das Thema zu beantworten? Dies sind nur einige Fragen, die man sich beantworten muss.

 

Was dabei rausgekommen ist, könnt ihr hier lesen:

 

www.binoro.de/Rente-mit-Dividende

 

Ich hoffe, die Sichtweise eines "Einkommensinvestors" regt die Leser zum Nachdenken an.

 

 

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Ist die Elektromobilität eine Gefahr für die Ölindustrie?

 

Derzeit ist die Elektromobilität in aller Munde. Tesla wird an der Börse gehypt, verschiedene Städte bzw. Staaten geben Richtlinien vor, ab wann nur noch mit E-Autos gefahren werden darf. Als Besitzer von Aktien von Ölgesellschaften kommt man da natürlich ins Grübeln und muss sich fragen, ob die Zukunft nicht düster ausschaut.

 

 

Ist das wirklich so?

 

Erdöl wird nicht nur für Kraftstoffe gebraucht, sondern für viele andere Produkte, wie Kunststoffe, Asphalt, in der Medizin, zum Heizen und selbst in der Nahrungsmittelindustrie. Leider habe ich keine Informationen gefunden, die den Anteil der Erdölproduktion für den Kraftstoffverbrauch beziffert.

 

Laut einer Studie werden im Jahr 2017 weltweit über 82 Mio. neue PKW gebaut. Wenn ich eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 Jahren für ein Auto ansetze, heißt das, diese Fahrzeuge brauchen auch die nächsten 10 Jahre Treibstoff. Dazu kommen die vielen hundert Millionen Fahrzeuge, die in den letzten Jahren verkauft wurden und die, die in den nächsten Jahren produziert werden.

 

 

Werden in den nächsten Jahren die Elektroautos die kraftstoffbetrieben Autos überholen?

 

Hier habe ich einen interessanten Artikel auf n-tv gefunden. Dieser beleuchtet ein ganz anderes Problem der Hersteller und diese Problem heißt: Rohstoffe für Batterien.

 

Für die Herstellung von Batterien werden Kobalt und Lithium benötigt. Diese Rohstoffe sind allerdings sehr selten, so lag die Jahresproduktion von Kobalt 2016 laut US-Geologiebehörde (USGS) bei 123.000 Tonnen. 

 

Volkswagen versuchte sich langfristig mit Kobalt einzudecken und scheiterte kläglich. Laut Financial Times wollten die Wolfsburger einen Versorgungsvertrag über 5 Jahre Laufzeit zum Fixpreis abschließen, es fanden sich aber kaum Bieter und die Ausschreibung wäre bis Ende Oktober verlängert worden. Ein Grund war dabei offenbar, dass sich der Konzern, wie bisher bei Verhandlungen mit Zulieferern üblich, einen deutlich niedrigeren Marktpreis sichern wollte. "Sie sind arrogant, weil sie das als Autobauer so gewöhnt sind", zitiert die FT einen Händler und weiter "Es macht keinen Sinn, darüber zu verhandeln - es ist nicht mal ein Diskussionspunkt."

 

Die Mengen, die der Markt für die Batterieherstellung, auch in Hinsicht der großen Autofirmen benötigt, sind immens groß. Alleine die Herstellung der Akkus für Smartphones und Tabletts benötigen schon heute erhebliche Mengen. Die Ausschreibung von VW zwischen 80.000 Tonnen und 130.000 Tonnen entspricht schon einer Weltjahresproduktion. Auch dies dürfte zum Scheitern der Ausschreibung beigetragen haben.

 

Der hohe Bedarf an Kobalt lässt die Weltmarktpreise regelrecht explodieren, so haben sich die Preise von einer Tonne Kobalt laut der Londoner Metallbörse LME in einem Jahr von 30.000 $ auf 60.000 $ verdoppelt. Die Angst vor Versorgungsengpässen spielt hierbei vermutlich auch eine Rolle, denn mehr als die Hälfte der weltweiten Förderung stammen aus dem zentralafrikanischen Land Kongo, welches von einem Bürgerkrieg zerrüttet wird.

 

Auch der Lithium-Markt angespannt. Das Leichtmetall wird zwar nicht an der Börse gehandelt, trotzdem ging der Preis in den letzten Jahren rasant nach oben. VW-Strategiechef Thomas Sedran schließt nicht aus, dass sich der Autobauer sogar an Minengesellschaften beteiligen wird.

 

Der batteriebasierte Weg in die Elektro-Mobilität sei ein "Irrweg", sagt Experte Helmut Becker von n-tv.de: "Alle Hersteller stürzen sich auf diese Batteriefahrzeuge. Und am Ende des Tages kommt heraus, dass es gar nicht genug Batterien oder besser gesagt Rohstoffe zur Herstellung von Batteriezellen gibt."

 

Die Schweizer Bank UBS sieht hohe Hürden für die Elektro-Revolution: Sollten in der Welt ausschließlich Elektro-Autos fahren, würden laut den Berechnungen ihrer Analysten das 19-Fache der derzeitigen Kobalt-Fördermenge und das 29-Fache der heutigen Weltjahresproduktion von Lithium benötigt. Für den Elektro-Boom seien weniger die Reserven der wichtigsten Metalle, sondern die derzeitigen Förderkapazitäten das Problem.

 

Diese beschränken die Produktionskapazitäten der Batteriehersteller: Bis 2025 würden selbst im günstigsten Fall 14 Gigafabriken mit Gesamtkosten von 64 Milliarden Dollar benötigt, um mit der erwarteten Nachfrage Schritt zu halten. Die erste soll laut Tesla jedoch nicht vor 2020 ihre volle Kapazität erreichen.

 

Auf die eingangs gestellte Frage, ob in den nächsten Jahren die Elektroautos die kraftstoffbetrieben Autos überholen, muss man unter diesen Gesichtspunkten ganz klar mit NEIN antworten.

 

 

Was gibt es für Alternativen?

 

Da wäre zum Einen das Konzept der Wasserstoffantriebe. Dieser konnte sich auf Grund fehlender technischer Entwicklungen und Probleme mit der Versorgung nicht durchsetzen. Zum Anderen käme Flüssiggas in Betracht. Diese Variante hat sich bisher am Markt ebenfalls nicht durchsetzen können.

 

Ein Ausbau der Infrastruktur durch Oberleitungen oder Induktionssysteme (das Auto bezieht seine Energie durch fahren) ist vielleicht in den Industrienationen noch machbar, aber finanzschwächere Länder können diese Milliardeninvestitionen nicht leisten und ob die dafür notwendige Energie über regenerative Schöpfung erfolgen kann, bezweifle ich, da mit kommerziellen Fusionsreaktoren frühesten ab 2050 gerechnet wird.

 

 

Fazit

 

Das E-Auto wird kommen, ich gehe jedoch davon aus, dass in den nächsten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, der ölgebundene Antrieb von Kraftfahrzeugen Bestand haben wird. Sollten sich die gasbetriebenen Antriebe durchsetzen, so sind die Ölförderfirmen wieder mit im Spiel. Einzig eine kostengünstige Batterie z. B. auf Keramikbasis könnte eine "Killerapplikation" zu der bisherigen Antriebsmethode darstellen. Bis dahin mache ich mir keine Sorgen um meine Investitionen in Ölfördergesellschaften.

 

 

 

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Monatsübersicht September 2017

Die Monatsübersicht über den September kommt etwas später als gewöhnlich, da ich einige Tage im Urlaub war.

 

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, haben meine Frau und ich eine Kreuzfahrt gemacht und im zweiten Bild kann der erfahrene Reisende erahnen, bei welchem Stopp die Schnappschüsse entstanden sind.

 

In den Tagen an Bord machte ich mir keinerlei Gedanken um mein Depot, es war mir ziemlich egal. Da zeigt sich ein Vorteil, wie entspannt die Dividendenstrategie ist. Als ich nach meinem Urlaub einen Blick in mein Depot warf, konnte ich feststellen, dass nichts passiert ist. Einige Dividendenzahlungen sind eingegangen, das war schon das Aufregenste.

 

Allerdings sind in meinem E-Mail Account über 400 Nachrichten eingegangen. Die gilt es die nächsten Tage abzuarbeiten, d. h. ich beantworte alle Anfragen. Es dauert nur eben etwas.

 

Nun zum Monatsabschluss, mit dem ich wieder einmal sehr zufrieden bin.

 


Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich zusätzlich   2.000 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 371 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 3.371 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 3.048 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um  323 € erhöhte. Aktuell habe ich etwa 18.000 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich  erhielt Dividendenzahlungen mit einer Summe von 371,08 €. Im Vergleich zum September 2016 (255,92 €) ist das eine Steigerung um 115,16 € oder 45,00 %.

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bei 2.647,17 €.

 

Die Dividendeneinnahmen liegen nach den ersten neun Monaten über meinem Plan. Damit dürfte ich mein Ziel von 3.260 € problemlos erreichen. Insgesamt erhielt ich von 20 Unternehmen Zahlungen, was einen neuen Rekord darstellt.

 

Die Zahlungen kamen von:   

3M

Archer Daniels

BAT

Chevron                        

ExxonMobil             

Gladstone                

IBM                           

Johnson + Johnson  

Kraft Heinz              

McDonald´s            

Microsoft                 

Parker-Hannifin       

PepsiCo

Qualcomm   

Realty Income

STAG Industrial           

Target  

VF Corp

Wal-Mart                    

Walgreens               

 

  4,31 €

  5,61 €

31,16 €

28,29 €

25,44 €

  9,48 €

36,45 €

17,05 €

28,28 €

20,55 €

18,39 €

10,70 €

  5,07 €

42,52 €

  5,38 €

  6,57 €

21,64 €

  5,51 €

35,67 €

13,01 €

 



Quartalsvergleich

Das 3. Quartal hat Einnahmen von 918,11 € gebracht. Im Vergleich zum 3. Quartal 2016 (508,82 €) sind das 409,29 € (+ 80,44 %) mehr. 

 

Das Ergebnis des 3. Quartals liegt leicht unter dem des 2. Quartals, was daran liegt, dass ich meinen Steuerfreibetrag aufgebraucht habe und sich der Dollarkurs für die Dividenden-einnahmen ungünstig entwickelt hat. Ohne Berücksichtigung des Freibetrages liegen die Einnahmen höher als im 2. Quartal, also passt das. Wie in der Grafik ersichtlich, ist das jedes Jahr so.

 

 

 

 

Aktienkäufe

Ich habe drei Käufe für  3.048,25€ durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 159.079,26 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  

  18 Cardinal Health (1.019,58 €)

  30 Iron Mountain   (   999,60 €)

    6  3M                      (1.029,07 €)

 

Verkauft habe ich keine Aktien.

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 8.339 € im Plus und hat im Vergleich zum Vormonat etwas gewonnen.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Die Unternehmensübersicht ist immer noch nicht vollständig, da hänge ich zeitlich hinterher und die vorhandenen möchte ich nach und nach aktualisieren. Ob das was wird? 

 

Ich werde voraussichtlich 4 Nachkäufe tätigen, wobei ich mein Hauptaugenmerk auf die Neuzugänge lege, damit die Dividendeneinnahmen die 10 €-Grenze überschreiten. Ein REIT wird dabei sein und bevorzugt solche Werte, die aktuell im Minus notieren. Vielleicht wird ein Kauf von meinem Plan abweichen, was ich aber nicht so eng sehe. An der Strategie ändert sich dadurch nichts.

 

Die Dividendeneinnahmen dürften um die 280 € liegen.

 

 

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Warum ich keine Optionen schreibe

 

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich keine Optionen schreibe, wo mein US-Depot geradezu dafür prädestiniert wäre. Grundsätzlich stimmt das und ich halte Stillhaltergeschäfte für eine sehr interessante Option (Wortspiel), zusätzliche Beträge zu generieren. Ich habe mir bereits zwei Bücher gekauft und mich in die Materie etwas eingelesen. Dennoch sehe ich davon ab, mich an diesem Spiel zu beteiligen. Dies hat mehrere Gründe, die ich in diesem Beitrag erläutern werde.

 

 

Ich müsste den Broker wechseln.

 

Nach der Fusion der DAB mit Consors habe ich mein Depot zur OnVista-Bank transferiert. Meine Anforderungen werden alle bedient, d.h. die Dividenden kommen zuverlässig, durch das Freebuy-Modell zahle ich kaum Gebühren bei Käufen und mit der Bedienung komme ich inzwischen klar.

 

 

Ich müsste Umschreibungsgebühren zahlen

 

Nach meinem Kenntnisstand kann man Optionen nicht auf in Deutschland erworbene Papiere schreiben, d. h. wiederum, ich müsste meine Wertpapiere, die ich über einen deutschen Broker gekauft habe, erst auf eine andere Lagerstelle umschreiben lassen. Pro Position können da durchaus zehn Euro anfallen.

 

 

Ich müsste eine Steuererklärung abgeben

 

In der Regel braucht man ein Konto bei einem ausländischen Anbieter bzw. eine deutsche Dependance. Dieser zieht die Kapitalertragssteuer plus Solidaritätsbeitrag nicht automatisch ab und führt keinen Verlustverrechnungstopf. Folglich muss am Jahresende eine Steuerklärung ausgefüllt werden, was nicht sehr kompliziert ist. Es kostet aber Zeit und man muss unter dem Jahr immer eine mögliche Steuernachzahlung im Auge behalten. Bei meiner Dividendenstrategie wird die Steuer gleich anonym abgeführt und im Steuerbescheid tauchen keine Kapitalerträge auf. Dies kann durchaus in bestimmten Fällen von Vorteil sein.

 

 

Optionen kosten mentale Energie

 

Schreibt man Optionen, kostet das wesentlich mehr mentale Energie, als die totlangweilige Dividendenstrategie. Man muss den Markt beobachten und seine Werte im Auge behalten. Wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht, kann das durchaus zu schlaflosen Nächten führen. Eine Aktie, die seit Jahren im Depot schlummert, kostet keine Energie.

 

 

Das Verlustrisiko steht in einem angespannten Verhältnis zum erwarteten Gewinn

 

Nun habe ich noch keine Optionen geschrieben, aber ich lese immer wieder, dass es zu Einzelverlusten kommen kann, die ein Mehrfaches von den vorher erzielten Monatserträgen zunichtemachen. Dies bedeutet ebenfalls den Verbrauch von mentaler Energie. Hier ist ein gutes Risiko- und Money-Management gefordert. Oder es werden die Aktien eingebucht, die man eigentlich nicht unbedingt haben möchte, was unter Umständen zu einem Klumpenrisiko führen kann.

 

 

Ich müsste Zeit dafür aufwenden

 

Mit der Erfahrung wird der Zeitbedarf sicherlich sinken, ich müsste aber, um diese Erfahrung zu erlangen, erstmal Zeit investieren. Weiterhin ist bei laufenden Geschäften ein Grundbedarf an Zeit zur Überwachung der offenen Positionen erforderlich. 

 

 

 Ich habe es nicht nötig

 

Hört sich erst mal überheblich an, aber um meine Situation zu verdeutlichen, ist eine Analyse meiner Situation erforderlich. Ich habe inzwischen ein Grundvermögen aufgebaut und es ist nicht notwendig, mir erst einen Grundstock zu schaffen. Weiterhin habe ich mein Ziel definiert (Ende 2028 1.000 € netto im Monat) und werde dieses wohl übertreffen. Mit Erreichen meines Zieles kann ich ein bequemes und finanziell gut abgesichertes Leben im Ruhestand führen. Die viel zitierte finanzielle Freiheit kann ich nicht mehr erreichen. Um den nächsten Sprung auf der Luxus- und Lifestyle-Leiter zu erreichen, müsste ich erheblich mehr Kapital generieren. Da geht es nicht um ein paar hundert Euro im Monat, sondern um mehrere tausend Euro im Monat. Ich stelle mal in den Raum, das es im Normalfall nicht möglich ist, sein Kapital im Laufe von 10 Jahren zu verzehnfachen. Im Grunde bin ich zufrieden mit dem was ich habe und wie es derzeit läuft. Ich denke nicht, dass ein "Mehr" auch ein deutliches mehr an Zufriedenheit mit sich bringt. Ich brauche einfach nicht mehr, daher "habe ich es nicht nötig".

 

 

Opportunitätskosten

 

Unter Opportunitätskosten fasse ich das Verhältnis der aufgewendeten Zeit zum Ertrag auf. In der gleichen Zeit könnte ich etwas anderes machen, dass ebenfalls Erträge generiert und muss diese ins Verhältnis setzen. Derzeit verdiene ich mit meiner Nebentätigkeit ganz gut, was an meiner monatlichen Sparrate ersichtlich ist. Die Nebentätigkeit müsste ich dann zurück fahren oder womöglich ganz einstellen. Diese bietet mir für den Zeitaufwand ein gutes und vor allem sicheres Zusatzeinkommen.  

 

 

Fazit

 

Optionen schreiben halte ich für eine interessante Möglichkeit, Vermögen aufzubauen. Hätte es diese Möglichkeiten vor Jahren gegeben, hätte ich diese Chance wohl wahrgenommen. Ich bin allerdings derzeit nicht bereit meinen verbliebenden Rest an Zeit in ein neues Projekt zu investieren. Ich werde mein Ziel durch meine Nebentätigkeit erreichen und die mentale Belastung meiner Dividendenstrategie geht gegen null. Als sicherheitsorientierter Anleger, habe ich ein großes Augenmerk darauf, das über Jahrzehnte erreichte zu erhalten und scheue neue Experimente. Darum schreibe ich keine Optionen.

 

 

 

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Der Finanzblog Award 2017 ist gestartet

Es ist soweit.

 

Der Finanzblog Award 2017 der comdirect bank AG ist eröffnet. Einmal im Jahr werden von den Lesern und einer Jury die besten Blogs gekürt.

 

Die letzten beiden Jahre habe ich nur zugeschaut und mich gescheut, bei dieser Abstimmung mit zu machen. Dieses Jahr habe ich mich dazu entschlossen und meinen Blog angemeldet. Damit trete ich in direkter Konkurrenz zu vielen Bloggerkollegen, die ich inzwischen teilweise kennenlernen durfte und sehr schätze.

 

Zugegeben, ich hatte immer die Befürchtung, dass ich bzw. mein Blog auf dem letzten Platz landet. Vorletzter ist ok, damit kann ich leben.

 

Der Wahlkampf ist damit eröffnet.

 

Wenn ihr für meinen Blog und damit ja eigentlich auch für mich als Person voten wollt, dann werdet ihr mit dem untenstehenden Button zur Abstimmung weitergeleitet.

 

Jeder hat nur eine Stimme.

 

Bevor ihr es euch anders überlegt, macht euer Häkchen bei Rente mit Dividende.

 

Herzlichen Dank an allen Lesern, Kommentatoren und Abstimmern.

 

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Monatsübersicht August 2017

Sparquote und Cash

Diesen Monat habe ich 3.000 €  gespart und die Dividendeneinnahmen lagen bei rd. 280 € netto. Damit habe ich dem Depot rd. 3.280 € zugeführt.

 

Die Investitionen beliefen sich diesen Monat auf ca. 8.103 € und mein Barkapital verringerte sich um rd. 4.823 €. Für weitere Käufe stehen ca. 17.683 € zur Verfügung.

 

 

 

 

 

  

Dividenden 

Ich erhielt  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 279,76 €.

Im Vergleich zum August 2016 (130,82 €) ist das eine Steigerung um 148,94 € oder 113,85 %.

  

Die Zahlungen kamen von: 

Caterpillar

Colgate-Palmolive

CVS Health

Donaldson

Fastenal

General Dynamics

General Mills

Gladstone Comm.

Hormel Foods

Omega Healthcare

Proctor & Gamble

Select Income REIT

Starbucks

Texas Instruments

Williams-Sonoma

YUM! Brands

 

26,08

3,78

7,53

14,73

16,77

8,47

28,62

9,29

11,32

28,27

35,71

32,13

9,48

20,25

12,31

13,02

 


 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bei 2.276,09 € und damit bei 69,82 % meines Jahreszieles.

 

 


 

 

Aktienkäufe

Im August habe ich vier Käufe für 8.103,37 € durchgeführt.

 

Neu ins Depot kamen 225 Lexington, 41 Realty Income, 90 STAG Industrial und 35 W. P. Carey.

 

Verkauft habe ich keine Aktien.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 2.400 € verloren, hier macht sich die Dollarentwicklung noch immer negativ bemerkbar. Insgesamt ist das Depot nur noch mit 2,66 % bzw. 4.134 € im Plus.

 

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im September stehen vier Käufe an, eine neue Aktienanlage plane ich nicht. Es soll erst einmal aufgestockt werden. Die Dividendeneinnahmen dürften um die 350 € liegen.

 

 

Nachtrag

Die unten stehende Grafik habe ich nachträglich eingefügt. Der Screenshot zeigt eine Momentaufnahme meiner Planungstabelle mit den erforderlichen Nachkäufen. Diese ändert sich täglich, da die aktuellen Aktienkurse einfließen. Es werden die Dividendenerhöhungen, die Zeit bis zum Ziel etc. regelmäßig angepasst.

 

 

 

 

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Neu im Depot: STAG Industrial

Es ist geschafft, ich habe wieder eines meiner Ziele erreicht. Mit dem Kauf von STAG habe ich meinen zehnten REIT im Depot und damit den REIT-Anteil auf die von mir geplante Anzahl an Immobilienunternehmen ausgebaut.

 

Insgesamt habe ich nun 49 Unternehmen im Depot, was mehr als genug ist. STAG ist einer von drei Monatszahlern und bringt mir jeden Monat ca. 6 € netto an zusätzlichen Einnahmen.

 

Gekauft habe ich 90 Aktien für 2.121,00 €.

 

Der August stand ganz im Zeichen der Portfolioerweiterung und in den kommenden Monaten werde ich meine REITs und die anderen Unternehmen nach und nach aufstocken. Hierbei werde ich sukzessive mein Cash auf ca. 6.000 € runterfahren. Nach dem Freebuy-Model von OnVista habe ich dann immer vier kostenlose Käufe im Monat zur Verfügung, was mir auslangt. Einen großen Crash am Aktienmarkt sehe ich aktuell nicht und es ist mir lieber, wenn mein Geld für mich arbeitet, anstatt am Konto rumzuliegen. Insgesamt bin ich zufrieden und fühle mich mit meinem Depot ganz wohl.

 

Ein Kurzportrait von STAG habe ich im Bereich Unternehmen angelegt und den Text ohne Grafik an dem Blogbeitrag angefügt.

 

 

STAG Industrial

  

STAG ist ein Equity-REIT, der hauptsächlich in Industrieimmobilien investiert. Das Unternehmen wurde erst 2010 gegründet und ging 2011 an die Börse.

 

Insgesamt vermietet STAG 324 Immobilien, die auf 37 US-Staaten aufgeteilt sind. Die Objekte werden bevorzugt an Einzelmieter vermietet, mit dem Vor- und Nachteil, entweder ist ein Objekt komplett vermietet oder nicht. Insgesamt hat STAG 296 verschiedene Mieter, darunter sind bekannte Firmen wie Mars, Caterpillar, 3M, BMW, Walmart, Target und Starbucks. Die zu vermietende Fläche beträgt ca. 6 Mio m².

 

Die Dividende beträgt 1,41 US-Dollar im Jahr (Stand 2017) und wird monatlich gezahlt.

 

Eine Übersicht über die10 Hauptmieter und die Aufteilung auf die Branchen ist in untenstehender Grafik ersichtlich (Quelle: Unternehmenspräsentation Frühjahr 2017). Die Unternehmenspräsentationen bieten einen sehr guten und schnellen Überblick über ein Unternehmen, diese sollte sich jeder vor einem Kauf anschauen.

 

Stand 08/2017

 

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Neu im Depot: Realty Income

So langsam kommt mein REIT-Portfolio voran. Mit Realty Income habe ich den neunten REIT aufgenommen und mir fehlt zu meinem Ziel noch ein Unternehmen. Zum Glück hat der August noch ein paar Tage. Realty Income ist mein zweiter Monatszahler. Ich habe mir 41 Stücke ins Depot gelegt und es sollten ab jetzt jeden Monat 5,40 € auf mein Konto fließen.

 

Die untenstehende Kurzvorstellung ist weiterhin im Bereich Unternehmen zu finden.

 

 

Realty Income

 

Realty Income ist der "klassische" Equity REIT (Kürzel: O). Er dürfte mit einer Marktkapitalisierung von 21 Mrd. US-Dollar der größte REIT in den USA sein. Realty Income wurde 1969 gegründet und ist seit 1994 börsennotiert.

 

Das Immobilienportfolio umfasst rd. 5.000 Gebäude, die auf 49 US-Staaten und Puerto Rico verteilt sind. Die Immobilien sind an 250 verschiedene Unternehmen vermietet, wobei ca. 79 % aus Läden und Shops (Retail) bestehen. Hauptmieter sind z. B. Walgreens, FedEX, Dollar General, Walmart und CVS Caremark.

 

Kennzahlen:

Die Vermietungsquote pendelt seit 1996 um die 99 % und die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge liegt bei knapp 10 Jahren. Die Verschuldung beträgt 28 % (6 Mrd. US-Dollar) der Marktkapitalisierung. Die Ausschüttungsquote liegt bei ca. 83 % vom AFFO. Die Dividendenrendite ist für einen REIT rel. niedrig mit 4,6 %, wobei die Dividenden seit 79 Quartalen in Folge gesteigert wurden (Stand 08/2017). Die Dividende wird monatlich ausgeschüttet, was bei vielen einkommensorientierten Investoren Anklang findet.

 

Meine Erwartungen:

Ich erwarte von Realty Income die nächsten Jahre einen konstanten bis leicht steigenden Einkommensstrom. Mir bereitet die Fokussierung auf das Retailgeschäft zwar leichte Bedenken, aber der klassische Einzelhandel dürfte die nächsten Jahre nicht komplett vom Online-Business verdrängt werden. Auf der Homepage von Realty Income findet man regelmäßig Unternehmenspräsentationen mit einer Fülle von Daten, die einem eine gute Übersicht über das Unternehmen in komprimierter Form bietet.

 

Stand 08/2017

 

 

 

Die Dividendenentwicklung der letzten 20 Jahre

 

 

 

 

 

Die Hauptmieter

 

Quelle der Grafiken: Unternehmenspräsentation vom März 2017

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Rezension: Einführung in die Finanzbildung

Inhalt

 

Jonas Schwarz gibt in 13 Kapiteln auf 162 Seiten eine Einführung in die Finanzbildung. Wie der Titel verrät, ist es ein Buch für Einsteiger. In den Kapiteln werden die Grundlagen angesprochen wie z. B. der Zinseszins, der Unterschied zwischen den einzelnen Anlageklassen oder wie Jonas Schwarz das Risiko sieht. Es werden Tipps zum Führen eines Haushaltsbuches gegeben und wie man seinen Vermögensaufbau plant. Grundlagen zur Kapitalertragssteuer werden ebenso angesprochen wie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Assetklassen. Das letzte Kapitel widmet sich verschiedenen Bloggern bzw. YouTubern, welche durch einige Fragen ihren Blog und ihr Ziel beschreiben (hier habe ich einen Beitrag schreiben dürfen). Das Buch deckt alle wesentlichen Punkte ab, um einen Einstieg in die eigene Finanzplanung zu finden.

 

 

Was hat mir gefallen?

 

Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und liefert viele Beispiele zu den Kapiteln. Besonders kommt mir der Autor entgegen, dass er dafür eintritt, eine (Finanz-) Planung zu erstellen. Er spricht ebenfalls an, wie wichtig die Psychologie ist und gibt dazu Ratschläge, was ich bei vielen anderen Büchern oftmals vermisse. Es finden sich viele nützliche Links, um Themen zu vertiefen und Finanzinformationen aus dem Internet zu holen. Er bietet ein gutes Gerüst, um einen ersten Eindruck für die eigene Finanzplanung zu erhalten.

 

 

Was hat mir nicht gefallen?

 

Es wäre vorteilhaft, wenn das Buch vor dem Druck nochmals gegengelesen worden wäre. Leider sind einige Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten, auch wurden Namen falsch geschrieben. Das stört den Lesefluss stellenweise. Einige Punkte sind zu kurz erläutert bzw. kommen für den Einsteiger in die Finanzwelt möglicherweise unverständlich rüber. So ist in Kapitel 7 die Rede von Alpha- und Betarenditen. Es stellt sich die Frage, ob das notwendig ist, zumal es sehr kurz gefasst ist.

 

 

Für wen ist es geeignet?

 

Das Buch wendet sich ganz klar an den Einsteiger. Es empfiehlt sich, das Buch mehrmals zu lesen, da es viele nützliche Informationen und Hinweise enthält. Für den erfahrenen Leser bieten sich keine neuen Erkenntnisse, wobei ich der Meinung bin, dass man aus jedem Buch etwas lernen und seinen Nutzen ziehen kann. Das Buch (Softcover) kostet derzeit 14,80 € und ist vom Preis-Leistungsverhältnis angemessen. Wer gerne liest, kann es sich kaufen. Ich gebe 3,5 Sternchen von 5.

 

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Neu im Depot: Lexington und W. P. Carey

Gestern habe ich zwei neue Titel in mein Depot aufgenommen. Es sind zwei REITs und ich nähere mich damit meinem Endziel, zehn REITs im Portfolio zu haben, mit großen Schritten.

 

Investiert habe ich 4.000 € und bekam dafür 225 Lexington und 35 W. P. Carey. Die Bruttorendite von Lexington liegt bei ca. 6,9 % und von WPC bei 5,8 %. Durch diese Investitionen erhöhen sich meine monatlichen Dividendeneinnahmen im Schnitt um ca. 15 € netto.

 

Gestern habe ich noch in einem Kommentar geschrieben, dass ich vorhabe, jeden Monat einen neuen REIT zu kaufen und meinen Cashberg langsam abzubauen. Jetzt habe ich zwei neue Werte gekauft und 4.000 € investiert.

 

Warum so wankelmütig und ungeduldig?

 

Dem Ganzen liegen mehrere Überlegungen zu Grunde.

 

Das Bargeld liegt rum und bringt keine Rendite. Halte ich 10.000 € vor, dann entgehen mir 300 € bis 400 € im Jahr an Dividende, die ich zusätzlich anlegen könnte. Wenn ich auf dem Verrechnungskonto 10.000 € vorhalte, ist das für mich ausreichend und es müssen nicht 20.000 € oder mehr sein.

 

Fahre ich meine Bargeldreserve im Monat um 700 € bis 1.000 € runter, dann langt das Geld noch über 2 Jahre. Sollte es doch einen Crash geben, dann geht es nicht an einem Tag runter, sondern meist dauern solche Baissen 12 Monate bis 18 Monate. Also genug Zeit, damit ich bei Bedarf wieder etwas Cash aufbauen kann. Aktuell ist meine Auftragslage ganz gut und ich kann weiterhin neben meinen 1.000 € Sparauftrag den einen oder anderen Euro zusätzlich auf Seite legen. Durch den Sparbetrag von 1.000 € kann ich mindestens einen Nachkauf tätigen, alles was zusätzlich reinkommt, kann im gleichen Monat investiert werden.

 

Der Hauptgrund ist allerdings nicht meine Ungeduld, sondern es nervt mich, dass ich bei jedem Neuerwerb meine inzwischen sehr umfangreichen Excel-Tabellen anpassen muss. Diese sind auf Nachkäufe ausgelegt und die Einpflege von Neukäufen ist sehr aufwändig und es können sich leicht Fehler einschleichen. Ich habe dazu extra ein paar Kontrollrechnungen laufen, trotzdem überprüfe ich einige Formeln und Bezüge. Man könnte auch sagen, dass es Faulheit ist, nicht jeden Monat diesen Aufwand betreiben zu müssen. Deshalb werde ich zeitnah meine Neukäufe abschließen und dann "nur" noch aufstocken (das schrieb ich vor einem Jahr schon einmal^^).

 

 

Nachfolgend eine Kurzbeschreibung der beiden REITs, die ich ebenfalls im Bereich Unternehmen eingestellt habe.

 

 

Lexington Realty Trust 

  

Lexington (LXP) wurde 1973 gegründet und ging 1993 unter dem Namen Lexington Corporate Properties an die Börse, seit 2006 firmiert das Unternehmen unter der Marke Lexington Realty Trust.

 

LXP hat 188 Immobilien in 39 US-Staaten. Das Portfolio besteht hauptsächlich aus Büro- und Industrieimmobilien, vereinzelt auch Handelsimmobilien. Bekannte Mieter sind z. B. Amazon, FedEx, General Electric, 3 M, Dow Chemicals und Bank of America.

 

Der Immobilienwert beträgt 4,7 Mrd. US-Dollar (Buchwert) und die Schulden belaufen sich auf 1,9 Mrd. US-Dollar. Es wird eine Fläche von ca. 4 Millionen Quadratmeter vermietet, die Vermietungsquote lag in den letzten Jahren bei 96 %. Die Mietverträge laufen durchschnittlich noch über acht Jahre.

 

Seit dem IPO wird ununterbrochen eine Dividende bezahlt. Allerdings wurde diese im Rahmen der Subprime-Krise gekürzt, jedoch seit 7 Jahren wieder stetig erhöht. Die Dividende lag 2017 bei 0,70 US-Dollar je Aktie. Daraus errechnet sich eine Dividendenrendite von knapp 7 % (Stand August 2017). Die Ausschüttungsquote beträgt ca. 72,5 % vom FFO (Funds From Operation). Die Dividende wird quartalsweise (Monate 3/6/912) ausgeschüttet.

 

Stand 08/2017

 

Die nachfolgenden Grafiken entstammen der Unternehmenspräsentation vom Mai 2017.

 

 

Top Ten Mieter
Top Ten Mieter

W. P. Carey

 

W. P. Carey ist ein Equity REIT mit Sitz in New York. Das Unternehmen wurde 1973 gegründet und firmiert seit 2012 als REIT. Das Portfolio umfasst 900 Immobilien, die sich auf verschiedene Branchen aufteilen wie Büros, Warenhäuser, Logistik, Hotels oder Self-Storage.

 

Die Immobilien teilen sich zu 67 % auf die USA und zu 33 % auf Europa und weitere Länder auf. Die durchschnittliche Vermietungsdauer beträgt fast 10 Jahre bei einer Vermietungsquote von 99 %. Insgesamt sind die Objekte an 214 unterschiedliche Firmen vermietet.

 

WPC steigert seit 16 Jahren die Dividende, was ich für einen REIT für ungewöhnlich halte. Die Ausschüttungsquote von lediglich 75 % ist niedrig und ich weiteren Dividendenzahlungen dürften sicher sein. Aktuell liegt die Dividendenrendite bei ca. 6 % und wird in den Monaten Januar, April, Juli und Oktober ausgeschüttet.

 

Die untenstehenden Grafiken habe ich der Unternehmenspräsentation vom Frühjahr 2017 entnommen. Ein Blick auf die Homepage und der IR lohnt sich, um weitere Informationen in gut aufbereiteter Darstellung zu erhalten. Die Firmenpräsentation wird häufig aktualisiert, mehr braucht man eigentlich nicht.

 

Stand 08/2017

 

 

 

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Monatsübersicht Juli 2017

Sparquote und Cash

Ich habe ich diesen Monat 3.000 €  gespart, die Dividendeneinnahmen lagen bei 267 € netto. Auf der Einnahmenseite stehen damit 3.267 €.  Ich investierte 4.131 € und verringerte mein Barkapital damit um         864 €. Mir stehen  noch Mittel in Höhe von rd. 22.500 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich erhielt  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 267,32 €.  Im Vergleich zum Juli 2016 (122,08 €) ist das eine Steigerung um 145,24 € oder 118,97  %.

  

Die Zahlungen kamen von:  

Altria

Cardinal Health

Cisco

Coca-Cola

Dow Chemical

Dr. Pepper

Genuine Parts

Gladstone Com.

Iron Mountain

Medtronic

One Liberty Prop.

Patterson

Spirit Realty

48,33 €

17,09 €

21,38 €

38,58 €

12,60 €

22,73 €

25,92 €

  9,48 €

11,45 €

  2,95 €

26,72 €

12,62 €

17,47 €

 



  

Aktienkäufe

 

Die Käufe waren: 

    16 Colgate-Palmolive

      6 General Dynamics

  100 Select Income REIT (neu im Depot)

 

  

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 5.400 € verloren. Insgesamt ist das Depot mit 4,6 % bzw. 6.550 € im Plus. Hier macht sich der steigende Euro weiterhin bemerkbar und die Kursrückgänge bei einigen Aktien tragen ihr Übriges bei.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im August stehen zwei bis drei Käufe an, zwei Nachkäufe und ein neues Unternehmen. Einige Werte sind momentan doch ziemlich gefallen, da überlege ich mir, ob ich zusätzlich den einen oder anderen Nachkauf tätige. Wenn ich meine Cashquote weiterhin so langsam verringere, dann habe ich noch für Jahre Reserven und letztlich entgehen mir im Jahr einige 100 € an Dividenden.

 

Die Dividendeneinnahmen dürften bei etwa 250 € liegen, da macht sich die fehlende Zahlung von BAT im Vergleichsmonat Mai mit über 90 € bemerkbar. BAT wird nach meinen Informationen auf eine Quartalsdividende umstellen, was mir sehr gelegen kommt.

 

Anmerkung:

Nein, ich mache mir wegen der Kursverluste keine Sorgen. Ich habe eher das Problem, ob ich stur nach Plan weiter kaufe oder außerplanmäßig aufstocke.

 

 

 

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Rente mit Dividende goes Facebook

Ich habe es nun doch getan. Rente mit Dividende ist jetzt auch bei Facebook zu finden.

 

Dazu muss ich vorab bemerken, ich bin absoluter Laie und das Ganze werde ich erst mal als Experiment bezeichnen. Ich weiß nicht, ob das von Vorteil oder Nachteil ist. Ich kenne mich mit den Details noch nicht aus. Eben ahnungslos.

 

Was ändert sich beim Blog?

 

Gar nichts.

 

Der Blog ist weiterhin zentrales Thema und wird wie bisher weitergeführt. Facebook nutze ich eher als eine Art Nachrichtenkanal, auf dem ich Hinweise auf einen neuen Artikel gebe oder wenn ich einen Nachkauf getätigt habe usw. Ich werde mich dabei hoffentlich besser zu benehmen wissen als der Twitter-Präsident Donald T.

 

Auf dem Blog hat sich lediglich der "Like"-Button aus dem Staub gemacht, wobei ich nicht genau weiß, wofür der überhaupt gut war. Dafür habe ich ein neues Feld mit Facebook in der Sidebar eingefügt. Wer mich bereits gelikt hat, darf das natürlich nochmals machen.

 

Zu finden ist die Seite unter www.facebook.com/RenteMitDividende.de

 

Es gibt noch eine Seite Rente Mit Dividende, mit der habe ich nichts zu tun, daher ist bei mir die Endung .de angefügt. War wohl ein Spassvogel oder Trittbrettfahrer, aber das ist eben so. Es lohnt sich deshalb nicht, sich deswegen groß Gedanken zu machen.

 

Ich bin gespannt, wie sich das Experiment entwickelt.

 

 

 

 

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Selbstmotivation ist wichtig

 

Ein Dividendeninvestor hat ein Problem und das ist er selber. Das Sparen von Dividenden ist eine langsame Steigerung der passiven Einnahmen und in der heutigen Zeit haben viele Anleger wenig Geduld, bis sich die ersten Resultate spürbar bemerkbar machen. Damit man am Ball bleibt, ist es erforderlich sich selber zu motivieren und dem Gehirn (Unterbewusstsein) eine regelmäßige Belohnung zukommen zu lassen. Ein Dividendensammler ist ein Einzelkämpfer, der oftmals wenig Verständnis von Freunden und Bekannten, manchmal auch vom Lebenspartner, erfährt. Erhält man eine Dividende von z. B. 10 €, dann freut man sich, aber man bekommt oft zu hören: "Was willst du denn mit den Peanuts? Wegen 10 € stehe ich nicht mal auf!" Das kann mit der Zeit ganz schön demotivierend sein und es besteht die Gefahr, dass der Investor wieder aufgibt. Also ist Selbstmotivation gefragt.

 

Selbstmotivation

 

Als motivierter Anleger weiß man natürlich um seine jährlichen Dividendeneinnahmen und kann diese auf den monatlichen Durchschnitt runterrechnen. Hier ist der erste Trick, sich zu motivieren:

 

Angenommen die Einnahmen liegen bei 120 € jährlich, so kann man sich jeden Monatsersten 10 € bar vor sich hinlegen. Dieser 10 €-Schein ist sichtbar und man kann ihn in die Hand nehmen. Das passive Einkommen wird dadurch greifbar. 10 € in bar sind etwas ganz anderes als eine Zahl auf dem Papier. Steigen die Dividenden oder man hat sich eine neue Position in das Depot gelegt, dann erhöht sich der Betrag. Jeden Monatsersten kann man dann vielleicht 20 €, 30 € oder 50 € vor sich hinlegen. Hält man einen 50 € Schein in der Hand, ist das schon etwas, mit dem man einiges anfangen kann. Diese 50 € im Monat erreicht man schneller als man glauben mag. Vielleicht braucht man das Geld nicht unbedingt und steckt es in die Spardose. Am Ende des Jahres ist neben den Dividenden der gleiche Betrag in der Spardose gelandet. Da bekommt man doch Lust, diese zu investieren, um die Einnahmen weiter zu steigern.

 

Zielsetzung

 

Ein Ziel zu haben, ist immens wichtig. Setzt man seine Ziele allerdings zu hoch an, dann sind diese in weiter Ferne. Die Vorstellung in 20 oder 30 Jahren eine Summe X zu haben, ist bei solchen Zeiträumen eher demotivierend. Hier kommt Trick zwei:

 

Als Beispiel nehme ich Paul, ein klassischer Dividendensammler. Paul ist Single, bewohnt eine kleine Wohnung und erhält ein durchschnittliches Einkommen. Paul hat sich eine Tabelle erstellt, in der er seine Fixkosten eingetragen hat. Dies sollte eigentlicher jeder machen, um eine Übersicht zu haben. Die Tabelle von Paul schaut wie folgt aus:

 

Paul´s Fixkosten
Paul´s Fixkosten

 

In Spalte eins sind seine Ausgaben aufgelistet und in Spalte zwei die Zahlungsweise. (Paul zahlt gerne jährlich, da er einen Rabatt bekommt.) In Spalte drei sind die zu zahlenden Beträge aufgelistet. Anhand der Rechnungen und der Kontoauszüge hält er seine Tabelle auf dem Laufenden, was ein geringer Aufwand von fünf Minuten im Monat ist. In Spalte vier lässt er sich dann die monatlichen Anteile berechnen und die Tabelle aufsteigend sortieren. Spalte fünf summiert die monatlichen Fixkosten einfach auf. Nun wird es für Paul interessant. Er hat sein durchschnittliches passives Einkommen berechnet und in der Tabelle ganz oben erfasst. Anhand der Aufsummierung in Spalte fünf kann er nun vergleichen, welche Fixkosten bereits durch seine Einnahmen gedeckt sind. Dazu schreibt er in der Spalte "Deckung" ja oder nein.

 

Paul fehlen noch rd. 17 € im Monat, um seine Lebensversicherung von den Dividenden bezahlen zu können. Bei einer Rendite von 4 % (er hat seinen Sparerfreibetrag noch nicht ausgeschöpft) benötigt er ein Investitionskapital von 12 Monate x 17 € / 4 % = 5.100 €. Paul ist sparsam und legt jeden Monat 300 € auf Seite, dazu kommen noch die Dividenden und etwas Weihnachtsgeld. Er weiß, dass er dieses Jahr noch die Kosten für die Lebensversicherung abdecken kann. Er ist motiviert, nächstes Jahr den Gewerkschaftsbeitrag zu erwirtschaften.

 

Mit Pauls Methode stellt sich der Erfolg praktisch mit der ersten Investition ein, denn jeder hat einen kleinen Fixkostenbetrag, der unter 10 € im Monat liegt. Das Wissen, praktisch den Rest seines Lebens für diesen Betrag nicht mehr arbeiten zu müssen, hat schon etwas für sich. Je mehr Beträge gedeckt sind, desto sicherer und unabhängiger fühlt man sich. Sind erst einmal alle Fixkosten und die Miete durch passives Einkommen gedeckt, dann ist man ein ganzes Stück weit unabhängig und kann getrost schlechte Zeiten überbrücken.

 

Fazit

 

Man sollte seine Einnahmen "begreifbar" machen und seine Einnahmen vor sich auf den Tisch legen. Ich kann jedem nur empfehlen, das einmal bewusst auszuprobieren.

 

Große Ziele wie die Deckung der Fixkosten in kleine Schritte zerlegen, dann stellen sich Erfolge ein und die Motivation bleibt erhalten. Dies ist gerade am Beginn der Investitionskarriere immens wichtig.

 

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Neu im Depot: Select Income REIT

Wie der Titel schon aussagt, habe ich einen weiteren REIT in mein Depot aufgenommen. Gekauft habe ich 100 Stück und dafür gesamt 2.093,02 € bezahlt.

 

Da die Aktien nicht in Deutschland gehandelt werden, musste ich an der Nasdaq ordern, was zusätzliche Gebühren bedeutet. Das Freebuy-Model greift hier nicht, deshalb habe ich für 2.000 € gekauft und nicht wie sonst für 1.000 €. 

 

Die Dividende liegt bei 2,04 $/Aktie und die Bruttorendite bei ca. 8,6 %. Abhängig vom Wechselkurs bringt mir diese Investition ca. 11 € netto im Monat zusätzliche Dividende. Mit diesem Kauf habe ich mein Ziel für Juli (jeden Monat die Dividende um 5 € zu steigern) bereits erfüllt.  Es stehen noch zwei Nachkäufe an, die ich ganz entspannt angehen kann. Ich bin selber gespannt, für welches Unternehmen ich mich entscheiden werde.

 

Über Select Income habe ich noch einige Informationen im Bereich Unternehmen hinterlegt.

 

 

 

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Monatsübersicht Juni 2017

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich zusätzlich   6.000 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 334 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 7.334 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 8.369 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um  1.035 € reduzierte. Aktuell habe ich etwa 23.371 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich  erhielt Dividendenzahlungen mit einer Summe von 334,76 €. Im Vergleich zum Juni 2016 (224,46 €) ist das eine Steigerung um 110,30 € oder 49,14 %.

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bei 1.729,06 €.

 

Die Dividendeneinnahmen liegen nach dem ersten Halbjahr über meinem Plan. Damit dürfte ich mein Ziel von 3.260 € problemlos erreichen.

 

Die Zahlungen kamen von:   

Chevron                        

Donaldson               

ExxonMobil             

Gladstone                

IBM                           

Johnson + Johnson  

Kraft Heinz              

McDonald´s            

Microsoft                 

Parker-Hannifin       

Qualcomm              

Target  

VF Corp

Wal-Mart                    

Walgreens               

 

29,91 €

15,31 €

26,90 €

  9,80 €

38,57 €

18,40 €

23,82 €

21,78 €

19,52 €

  6,58 €

45,35 €

22,15 €

  5,85 €

37,72 €

13,10 €

 

 



Quartalsvergleich

Das 2. Quartal hat Einnahmen von 970,46 € gebracht. Im Vergleich zum 2. Quartal 2016 (559,83 €) sind das 410,63 € (+ 73,35 %) mehr. 

 

 

 

 

Aktienkäufe

Der Juni war  ein guter Investitionsmonat. Ich habe acht Käufe mit  8.368,71 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 143.796,24 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  

  13 Kraft Heinz (1.046,60 €)

 

Neu im Depot:

 

   6   3M (1.095,19 €)

  15  Colgate-Palmolive (1.025,55 €)

  14  Medtronic (1.074,53 €)

  10  PepsiCo (1.040,80 €)

150  Spirit Realty Capital (1.018,11 €)

  50  Williams-Sonoma (2.067,93 €)

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 11.938 € im Plus und hat im Vergleich zum Vormonat wieder verloren.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Ich hoffe, dass ich wieder mehr Zeit finde, die Unternehmensübersicht zu vervollständigen und mehr neue Artikel zu schreiben. Da ich viel gearbeitet habe, plane ich im Juli rd. 5.000 € zu investieren und die eine oder andere Neuaufnahme zu tätigen.

 

 

Die Dividendeneinnahmen dürften um die 240 € liegen.

 

 

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Finanzblogger-Konferenz Kassel

Vom 24.06.2017 bis 25.06.2017 fand in Kassel die erste Finanzblogger-Konferenz statt. Ich meine, es war die erste offizielle Konferenz überhaupt in Deutschland, zumindest ist mir nichts vergleichbares bekannt. Zum obigen Gruppenbild sind die Teilnehmer  angetreten und wie man sieht, ein bunter Haufen und alle lachen. Aber der Reihe nach.

 

 

Wie kam es dazu?

 

Irgendwann im Frühjahr erreichte mich eine Mail, ob ich nicht an einem Bloggertreffen von Finanzblogbetreibern teilnehmen möchte. Daniel der Finanzrocker war durch unsere beiden Podcasts anscheinend doch noch nicht restlos abgeschreckt und konnte Henrik und Albert (unser Organisationsteam) überzeugen, dass ich auf der Einladungsliste landete.

 

 

Was macht man auf so einem Treffen?

 

Ich denke, so genau wusste das keiner der Teilnehmer. Im Vorfeld wurde zwar nach den Interessen und den Themen, zu denen man referieren könnte, abgefragt, wenn man aber die Leute  nicht kennt? Gar nicht so einfach. Es war klar, dass es um einen Erfahrungsaustausch unter Finanzbloggern geht. Daniel hat das bravourös gelöst. Schnell war klar, wer was macht und wer wohin möchte. Die Themen waren vielfältigst. Nur um einige Schlagworte zu nennen: SEO, Influencer, Self-Publishing, Affiliate-Programme usw.

 

Einen prima Blogbeitrag haben dazu die Beziehungsinvestoren Mike und Marielle geschrieben.

 

 

Was habe ich gelernt?

 

Sehr viel. Von manchen Sachen hatte ich noch nie gehört, vieles habe ich nicht verstanden und muss da noch Hausaufgaben machen. Ich war (und bin) immer noch erschlagen von der Informationsfülle. Einiges werde ich bei meinem Blog umsetzen, vor allem an der Technik, einiges will ich nicht ändern, da ich ziemlich zufrieden bin mit der jetzigen Ausrichtung des Blogs.

 

 

Facebook ja oder nein?

 

Gelernt habe ich auch, dass ich wohl einer der wenigen Menschen bin, die keinen Facebook-Account haben. Da bin ich am überlegen, ob das überhaupt etwas bringt. Ich müsste auch hier neu anfangen und erst mal sehen, was ich da schreiben soll. Ich hatte einmal eine Firmenseite erstellt und musste deshalb einen Account erstellen. Ich habe da aber seit langem nicht mehr reingeschaut.

 

Das ist eine spannende Leserfrage:

 

Soll Rente-mit-Dividende in die Social Media-Welt vorstoßen und sich auf Facebook ausbreiten?

 

 

Was war das Schönste?

 

Die Menschen!

 

Ich durfte so viele wunderbare Menschen kennen lernen. Wir haben alle einen unterschiedlichen Hintergrund, ob Ingenieur/in, Finanzjournalistin, Psychologe, Ex-Analyst oder Polizist. Vom kleinen Hobby- und Nischenblog bis zum professionellen Blogbetreiber. Die Teilnehmer waren durchwegs herzlich, freundlich und offen. Es war eine gelöste und hilfsbereite Stimmung an diesen zwei Tagen, wie man es selten erlebt.

 

Ich durfte viele Blogger kennen lernen, deren Blogs ich regelmäßig verfolge.  Da waren Daniel der Finanzrocker, die Ex-Studentin Jenny, die frisch vermählten Beziehungsinvestoren und der Finanzwesir Albert. Viele mir weniger Bekannte Blogger wie Natascha, Dani, Lars, Lars (und noch mehr Lars), Alex, Chris und andere.

 

Leider war die Zeit zu kurz, sich mit allen zu unterhalten und sich besser kennenzulernen. Ich hoffe, dass es noch mehr Treffen gibt und wir eines Tages "The same procedure as last year? - Yes, the same procedure as every year! " sagen können.

 

Herzlichen Dank nochmals an Albert, Henrik und Daniel.

 

 

Begrüßung der Teilnehmer
Begrüßung der Teilnehmer
Pause mit plauschen
Pause mit plauschen
Daniel bei der Arbeit
Daniel bei der Arbeit
Barcamp-Session
Barcamp-Session

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Das Währungsrisiko und ich oder Warum ich mir da keine Gedanken mache

 

Ich werde immer wieder gefragt, ob bzw. wie ich das Währungsrisiko einschätze. Dies ist sehr individuell, ich mache mir da weniger Gedanken.

 

Angenommen der $/€-Kurs steht pari bei 1:1 und er würde auf 1,50 $ steigen, was einer Änderung von 50 % entspricht. Nun halbieren sich meine Dividenden nicht, sondern sie reduzieren sich lediglich um 33 %. Statt 100 € bekomme ich dann nur noch 100 $ / 1,50 = 66,67 €.

 

Die Wechselkursänderung hat nur Auswirkungen auf mein bisheriges Investment. Damit der Währungseinfluss korrekt erfasst wird, müsste ich zu jedem Kauf den Wechselkurs notieren und könnte dann den gewichteten Durchschnittskurs bezogen auf mein Dividendeneinkommen bestimmen.

 

Im Gegenzug kann ich aber Aktien günstiger erwerben. Angenommen der Kurs einer Aktie steht bei  20 $, dann bekomme ich bei einem Wechselkurs von 1:1 für 1.000 € gesamt 50 Aktien. Steht der Dollar bei 1,50, dann bekomme ich bei gleichem Aktienkurs 1.000 € / (20 $ /1,50) = 75 Aktien. Beträgt die Dividendenrendite 5 %, dann bleibt die Rendite 5 % bezogen auf den Kaufzeitpunkt bestehen, egal wie der Wechselkurs steht. Meine Rendite ändert sich erst, nachdem ich gekauft habe.

 

Ich gehe davon aus, dass der Wechselkurs zwar schwanken, aber kurzfristig nicht extreme Abweichungen aufweisen wird, da ab einem gewissen Zeitpunkt ein zu großes Ungleichgewicht zwischen den Handelsräumen entsteht und die Notenbanken eingreifen werden. Letztendlich wird sich durch die häufigen Käufe ein Mittelwert bezüglich des Wechselkurses herausbilden.

 

Habe ich mein Ziel von 1.000 € Dividende im Monat erreicht, könnten im ungünstigen Fall die Einnahmen zurückgehen. Hier setze ich wiederum auf die Dividendensteigerungen, dass diese den Rückgang ausgleichen. Es könnte aber auch in die andere Richtung gehen und ich mache sogar Währungsgewinne.

 

Mein Ziel von 1.000 € im Monat ist fix. Angenommen ich würde es schaffen, 1.500 €/Monat zu erhalten, dann spielt es gar keine Rolle mehr, wenn die Einnahmen auf 1.400 €/Monat sinken oder auf 1.600 €/Monat steigen.

 

Eine weitere Argumentation ist, dass mein Depotwert sinken könnte. Dies spielt für mich keine Rolle, da ich die Aktien möglichst nicht verkaufen möchte. Solange der Ertrag stimmt, ist es vollkommen egal, ob der Depotwert 500k oder 1 Mio. € beträgt. 100 Aktien bleiben nun mal 100 Aktien.

 

Letztendlich spielt der Umrechnungskurs während der Ansparphase eine Rolle, denn hier entscheidet sich, wie viel ich investieren muss. Möchte man später aus der Substanz leben oder ist das Ziel sehr ambitioniert, dann sollte man über das Währungsrisiko durchaus mehr nachdenken. Da ich auf einem guten Weg bin, mein Ziel zu erreichen oder sogar übertreffen werde, mache ich mir deshalb keine Sorgen.

 

 

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Pfingstspezial: Der Dividendenmanger 6.0

 

Ich habe mit dem Autor vom Dividendenmanager eine Vereinbarung getroffen, dass die Leser meines Blogs den Dividendenmanager statt für 44,90 € für 33,20 € bekommen.

 

Dieser Sonderpreis gilt nur über die Pfingstferien (04. Juni bis 17. Juni) und auch nur exklusiv für die Besucher meiner Seite.

 

Der Dividendenmanager ist inzwischen in der Version 6.0 erschienen.

 

Die neuen Features kann man im Blog nachlesen.

 

Den Vorzugspreis für das Pfingstspezial bekommt ihr über diesen Link:       

                             Pfingstspezial - Dividendenmanager

 

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Monatsübersicht Mai 2017

Sparquote und Cash

Diesen Monat habe ich 2.500 €  gespart und die Dividendeneinnahmen lagen bei rd. 350 € netto. Damit habe ich dem Depot rd. 2.850 € zugeführt.

 

Die Investitionen beliefen sich auf ca. 4.672 € und mein Bar-kapital verringerte sich um rd. 2.383 €. Für weitere Käufe stehen ca. 24.400 € zur Verfügung.

 

 

 

 

 

  

Dividenden 

Ich erhielt  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 350,33 €.

Im Vergleich zum Mai 2016 (206,28 €) ist das eine Steigerung um 144,05 € oder 69,83 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

BAT                             91,81 €

Caterpillar                 31,05 €

CVS Health                  9,32 €

Fastenal                     17,64 €

General Dynamics    10,42 €

General Mills             34,34 €

Gladstone                    9,96 €

Hormel Foods           16,42 €

Omega Healthcare   34,36 €

Procter & Gamble    44,07 €

Starbucks                    9,96 €

Texas Instruments   24,93 €

YUM! Brands             16,05 €

 

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bei 1.394,30 € und damit bei 42,77 % meines Jahreszieles.

 


 

 

Aktienkäufe

Im Mai habe ich vier Käufe für 4.672,47 € durchgeführt.

 

Neu ins Depot fanden 28 Archer Daniels Midland, 32 Iron Mountain und 21 VF Corp. Nachgekauft habe 11 Parker-Hannifin. Die Nachkäufe bringen künftig 170 US-Dollar an zusätzlicher Dividende.

 

Verkauft habe ich keine Aktien.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 2.716 € verloren, hier macht sich die Dollarentwicklung negativ bemerkbar. Insgesamt ist das Depot nur noch mit 11,63 % bzw. 15.674,23 € im Plus.

 

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Juni stehen zwei bis drei Käufe an, wobei es etwas auf meine Sparquote ankommt. Die Dividendeneinnahmen dürften um die 270 € liegen.

 

Ab Mai 2018 will BAT künftig die Dividende quartalsweise ausschütten, was mir sehr gelegen kommt.

 

 

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Drei neue Werte im Depot

In den letzten Tagen haben drei neue Werte den Weg in mein Depot gefunden. Ich habe mir meine Vorauswahl nochmals angeschaut und für jeweils rund 1.000 € zugeschlagen.

 

Dafür habe ich 28 Archer Daniels Midland, 32 Iron Mountain und 21 VF Corp. bekommen. Langfristig werde ich die Werte aufstocken. Ich wollte erst mal eine kleine Position aufbauen, um sozusagen den Fuß in der Tür zu haben.

 

Nachfolgend einen kurzen Überblick über die Unternehmen. Die Dividendengrafiken und Charts habe ich im Bereich Unternehmen mit aufgenommen. Um sofort zu der Unterseite zu gelangen, einfach auf den Namen oben klicken. Unten habe ich wie gewohnt auf die HP der Unternehmen verlinkt.

 

 

Archer Daniels Midland

 

Archer Daniels Midland wurde 1902 gegründet und beschäftigt weltweit über 32.000 Mitarbeiter und betreut Kunden in mehr als 160 Ländern. ADM ist einer der weltweit größten Verarbeiter von Agrarprodukten für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie und Bioenergie.

Primäre Geschäftsbereiche

 

Ölsaaten
Das Segment Ölsaaten umfasst weltweite Aktivitäten im Zusammenhang mit Herkunft, Zerkleinern und Weiterverarbeitung von Ölsaaten wie Sojabohnen und weichen Samen (z. B. Sonnenblumenkerne, Raps und Leinsamen) in pflanzliche Öle und proteinhaltige Nahrungsmittel. Es werden verschiedene Branchen wie Nahrungsmittel, Futtermittel, Energie und industrielle Produkte bedient. Das Segment ist ein bedeutender Lieferant von Erdnüssen, Baum-Nüssen und abgeleiteter Produkten sowohl auf den US-amerikanischen und Export-Märkten. In Europa und Südamerika werden als Ergänzung zur Ölsaaten-Verarbeitung ein Netz von Silos, Hafenanlagen und Transportanlagen verwendet, um Getreide und Ölsaaten zu speichern, zu reinigen und zu transportieren.

 

Mais-Verarbeitung
Das Segment Corn Processing ist im Bereich Corn Wet Milling und Dry Milling tätig.  Das Segment Corn processing wandelt Mais in Süßungsmittel, Stärke und Bioprodukte um. Die Produkte beinhalten Zutaten für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie wie Stärke, Sirup, Glucose und Dextrose. Dextrose und Stärke werden vom Corn processing Segment als Rohstoffe für seine Bioprodukte einschließlich der Produktion von Ethanol, Alkohol, Aminosäuren, Industrieprodukte und andere spezielle Zutaten für Lebensmittel- und Futtermittelindustrie. Andere Produkte der Mais-Verarbeitung sind Zitronensäure, Sorbit, Xanthan und die in verschiedenen Lebensmitteln und industriellen Erzeugnissen verwendeten Erzeugnisse.

 

Landwirtschaftliche Dienstleistungen
Das Segment Agricultural Services nutzt sein umfangreiches globales Netzwerk um Agrarprodukte zu kaufen, zu speichern, zu reinigen und zu transportieren  wie Ölsaaten, Mais, Weizen, Hafer, Reis und Gerste. Verkauft werden diese Rohstoffe vor allem als Lebensmittel-und Futtermittelzutaten und für die landwirtschaftliche verarbeitende Industrie. 

 

 

Iron Mountain Inc.

 

 

Iron Mountain wurde 1951 gegründet,  das Unternehmen hat sich auf Dienstleistungen für das Informationsmanagement spezialisiert hat. Das Tätigkeitsumfeld umfasst das Archivieren, Sichern, Verwalten und Wiederherstellen physischer und digitaler Firmenunterlagen, Daten und Datenträger, hochvolumiges Scannen und Indexieren von Daten bis hin zum Betrieb von Cloud-Rechenzentren. Zu den Kunden von Iron Mountain zählen staatliche Einrichtungen, internationale Konzerne sowie kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Iron Mountain unterhält über 1.455 Standorte in 47 Ländern weltweit und beschäftigt über 8.500 Mitarbeiter. Auf der HP im Bereich der IR findet man die aktuellen Firmenpräsentationen als PDF.

 

 Stand 05/2017

 

VF Corporation

 

 VF Corporation ist eine der größten Bekleidungsfirmen der Welt. Die Produktpalette umfasst Jeans, Sportkleidung, Outdoor-Kleidung und Taschen. In Deutschland bekannte Marken sind  z. B. Lee, Wrangler, Timberland oder The North Face.

 

Die Geschichte von VF Corp reicht bis in das Jahr 1899 zurück und ist ein Dividendenaristokrat. Die Dividende wird seit über 40 Jahren erhöht. Die Verschuldung ist  rel. gering und die EK-Rendite mit über 20 % beachtlich. Die Ausschüttungsquote mit knapp 60 % liegt ebenfalls innerhalb meines Zielkorridors. Ich denke, so lange die Menschen nicht nackt rumlaufen wollen, wird Kleidung genauso wie Nahrung ein essentieller Bestandteil unseres Lebens bleiben.  

 

Der Free Cashflow liegt seit Jahren deutlich über der bezahlten Dividende, wie man in der untenstehenden Grafik sehen kann. 

 

Stand 05/2017

 

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Depotanpassung

Der letzte Beitrag mit meiner Einkaufsliste hat doch zu regem Interesse geführt und teilweise scheint es mir, hat der Beitrag für Verwunderung gesorgt. Warum neue Werte? Warum auch noch REITs?

 

Das Ganze ist ein längerer Entwicklungsprozess, der letztlich in einer Anpassung des Depots mit entsprechender Einkaufsliste mündete.

 

Ausgangspunkt war, dass ich nach meinem Plan fast alle Werte auf die Zielgröße für dieses Jahr gebracht habe und die noch offenen Aktien schlichtweg zu wenig Rendite auf Sicht von 12 Jahren bringen. Hätte ich einen Jahrzehnte währenden Anlagehorizont, könnte und müsste ich andere Überlegungen anstellen. Bei mir steht nun mal das Ziel 1.000 € netto pro Monat bis Anfang 2029 fest.

 

Rechne ich die aktuellen Dividendenrenditen mit der durchschnittlichen Dividendensteigerung der letzten 5 Jahre hoch, dann kommen teilweise magere Renditen raus. Kraft Heinz 4,37 %, General Dynamics 4,27 %, Parker-Hannifin 5 %. Weiterhin habe ich festgestellt, dass die Dividendensteigerungen der letzten zwei Jahre relativ gering ausfielen, was künftig sogar zu noch geringeren Renditen führen könnte.

 

Eine Möglichkeit wäre gewesen, dass ich dann eben aussichtsreichere Werte aufstocke. Allerdings würde das dazu führen, dass einzelne Aktien immer mehr an Gewicht gewinnen und letztlich der Hauptertrag von diesen wenigen Aktien kommt.

 

Die andere Möglichkeit wäre, ich nehme doch neue Titel in mein Depot und schaffe mir so mehr Spielraum bei Nachkäufen. Ich bevorzuge diese Vorgehen.

 

Eine Überlegung war auch, warum soll ich 11 bis 12 Jahre warten bis ich 5 % Rendite auf mein Anlagekapital bekomme, wenn es mir REITs und High-Yielder gleich liefern? Diesen Gedanken hege ich schon länger, daraus ist auch die Sammlung der Monatszahler entstanden.

 

Nachdem fest stand, ich erweitere mein Depot, überlegte ich mir, wie es ausschauen sollte. Hier spielt der Wohlfühlgedanke eine zentrale Rolle. Ich habe auch gerne einen Plan, an dessen Verwirklichung ich arbeite. Andere empfinden das vielleicht als Einschränkung, mir hilft es, auf dem Weg zu bleiben.

Die Abteilung High-Yielder sollte nicht mehr als 20 % (200 €/Monat) ausmachen, während das eigentliche Depot mit 80 % (800 €/Monat) weiterhin die Haupterträge liefern soll. Die Einteilung in Newcomer und Dinosaurier ist fließend und eine genaue Angabe geht nicht. In früheren Beiträgen habe ich bereits erläutert, dass ich versuche einen Kern mit ausgewachsenen Unternehmen, die nur noch geringe Dividendensteigerungsraten liefern, dafür aber Stabilität bedeuten, mit Newcomern zu kombinieren. Diese weisen eine noch nicht so lange Dividendenhistorie auf, erhöhen dafür die Dividenden stärker.

 

Ein anderer Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, ist die Branchendiversifikation. Die Unternehmen sollen Geschäftsmodelle aufweisen, deren Produkte und Waren voraussichtlich auch in Zukunft benötigt werden und aus unterschiedlichen Sektoren kommen. Die Einteilung nach Branchen ist gar nicht so einfach, da jedes Finanzportal eine eigene Einteilung hat. Manche Firmen finden sich in mehreren Branchen wieder, weil sie unterschiedliche Tätigkeitsfelder haben. Ich habe mich für eine eigene Einteilung entschieden, die zudem sehr grob ist. Im Bereich Technologie z. B. unterscheide ich nicht zwischen Hard- und Software oder im Bereich Nahrungsmittel zwischen Getränke und "feste" Lebensmittel.

 

Die nachfolgende Tabelle zeigt meine aktuellen Bruttoeinnahmen in $ und den prozentualen Anteil auf. (Stand 05/2017)

 

 


 

 

Für die weitere Planung musste ich mir Gedanken über die Umsetzung machen.

 

Die High-Yielder sollen etwa 200 €/Monat liefern. Ich gehe hier von keinem wesentlichen Dividendenwachstum aus, daher habe ich über 11 Jahre Zeit, diesen Bereich auf- und auszubauen. Die Gesamtinvestition dürfte zwischen 40.000 € und 50.000 € liegen. Ich muss demnach im Jahr 4.000 € bis 5.000 € investieren oder grob alle zwei Monate 1.000 €. Das sollte zu schaffen sein.

 

In der Folge konnte ich meine Planungstabelle anpassen. Hier waren zwei wesentliche Parameter zu ändern. Die Anzahl der Firmen auf das angestrebte Endziel 40 erhöhen und die Zielvorgabe der mtl. Einnahmen von 1.000 € auf 800 € reduzieren. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die einzelne Positionsgröße. Bei vielen Firmen brauche ich vorerst keine Nachkäufe mehr tätigen. In der nachfolgenden Tabelle sind die Unternehmen aufgeführt, die noch Investitionen erfordern. Ob ich diese tatsächlich in mein Depot aufnehme, wird sich zeigen. Die ganzen Berechnungen ändern sich, wenn Dividenden erhöht (oder gekürzt) werden, der Jahreswechsel erfolgt und ich den 5-Jahresdurchschnitt neu berechne. Daher ist das immer als eine Momentaufnahme zu betrachten.

 

 

In der nebenstehenden Übersicht sind die erforderlichen Investitionen in € für 2017 sichtbar, nachdem ich meine Planungstabelle angepasst habe. Wie man sieht, ist das durchaus überschaubar und die größten Broken sind PepsiCo und Colgate-Palmolive. Einen Joker halte ich mir offen. Ein Unternehmen findet sich bestimmt durch Zufall.

 

Ich werde dieses Jahr wohl keine weiteren 28.000 € investieren, außer die Börse würde dramatisch einbrechen. Vielleicht schaffe ich noch 20.000 €, das wird sich zeigen.

 

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen und habe nicht für noch mehr Verwirrung gesorgt. Ich bin mir im Klaren, dass ich mir selber immer wieder Zwänge in irgendeiner Form auferlege, aber ich kann dies jederzeit ändern, wenn es sinnvoll ist oder ich neue Ideen habe. In Stein ist das alles nicht gemeißelt.

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Einkaufsliste ist fertig

Ursprünglich hatte ich meine Zielgröße vom Depot mit über 30 Werten erreicht und ich wollte nicht noch mehr Unternehmen erwerben. Allerdings hat sich gezeigt, dass ich die meisten Werte nach meinem Plan bereits auf die erforderliche Anzahl gebracht habe und mir die restlichen Unternehmen aktuell einfach zu teuer sind. Daher habe ich mich dazu entschlossen, neue Werte zu kaufen.

 

Hierbei schwebten mir einige High-Yielder vor und einige Aktien, die die Dividenden regelmäßig steigern, also eher den "klassischen" Typ. Dazu habe ich erst den Aktienfinder von Torsten Tiedt herangezogen und dann die Tabelle von Dave Fish.

  

Das Ergebnis ist folgende Einkaufsliste:

 

  • 3M Company (MMM)
  • Archer-Daniels-Midland (ADM)
  • Colgate-Palmolive (CL)
  • Medtronic (MDT)
  • PepsiCo (PEP)
  • Williams-Sonoma (WSM)
  • VF Corp. (VFC)

Bei diesen Werten habe ich in erster Linie auf das Geschäftsmodell und zur Abrundung meines Portfolios geschaut, weniger auf die absolute Höhe der Dividendenentwicklung.

 

Weiterhin hatte ich vor, meinen Anteil an REITs bzw. High-Yielder auszubauen. Auch hier fanden sieben Werte ihren Weg auf meine Kaufliste:

 

  • Iron Mountain Inc. (IRM)
  • Lexington Realty Trust (LXP)
  • Realty Income Corp (O)         (statt STB)
  • Select Income REIT (SIR)
  • Spirit Realty Capital (SRC)
  • STAG Industrials Inc. (STAG)
  • (Student Transportation Inc. (STB)) - entfernt
  • W.P. Carey (WPC)

 

Damit wächst mein Portfolio auf 49 Werte und einen Platzhalter halte ich mir offen, man weiß ja nie, was man noch so findet.

 

Nun musste ich mir Gedanken machen, wie ich das mit den Käufen bewerkstellige. Würde ich jeden Monat einen Wert kaufen, dann würde ich 14 Monate brauchen. Da ich kein geduldiger Mensch bin, ist das keine Lösung. Bisher investierte ich in einen Neuzugang immer 2.000 €, was eine Investition von 28.000 € nach sich ziehen würde. Das empfinde ich eher als unbefriedigend. Daher kaufe ich auch bei den neuen Werten für nur 1.000 €, um schneller an mein Wunschdepot zu kommen. Bis Ende des Jahre habe ich so alle Werte, wenn erst mal mit kleinen Stückzahlen.

 

So eine Depotgröße bringt auch mehr Arbeit mit sich, denn eine Grundüberwachung bedarf es dann doch. Mit 49 Unternehmen (bzw. 50) stoße ich an meine Leistungsgrenze.

 

Ein weiteres Problem kristallisiert sich heraus, wenn die Börse deutlich korrigiert. Dann ergeben sich viele Gelegenheiten, günstig aufzustocken. Allerdings bedarf  es da erheblicher Investitionen. Möchte man nur 30 Werte nachkaufen, sind dann immerhin 30.000 € erforderlich.

 

Ich überlegte mir, ob ich eine Obergrenze je Aktie ins Auge fassen sollte, verwarf diesen Gedanken aber wieder. Bei 10.000 € je Aktie, wären das 490.000 € an Investition und bis ich die erreicht habe, bin ich schon in der Freiheitsphase. Sollte ich einen einzelnen Wert deutlich übergewichten, weil es sich so ergibt, dann ist das eben so.

 

Damit ist der Fahrplan für die nächsten Monate schon vorgegeben. Ich werde jeden Monat zwei, vielleicht drei, neue Werte kaufen und sporadisch den einen oder anderen Wert aufstocken. Das ist hauptsächlich von meiner Sparrate abhängig.

 

Klingt langweilig, ist es auch.

 

 

Ich habe mir allerdings ein Ziel bei den Investitionen gesetzt. Meine Deadline (Zielerreichung) ist in 141 Monaten. Aktuell habe ich ein durchschnittliches Dividendeneinkommen von 280 € netto, demnach fehlen mir noch 720 € monatlich.  Die Käufe in jedem Monat sollten im Schnitt meine Dividendeneinnahmen um 5,11 € netto pro Monat erhöhen (720 € / 141), was etwa 90 $ brutto im Jahr entspricht. Diese Vorgabe errechne ich jeden Monat neu, da es hoffentlich regelmäßig Dividendenerhöhungen gibt und ich in einigen Monaten mehr investieren kann als erforderlich.

 

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Monatsübersicht April 2017

Sparquote und Cash

Ich habe ich diesen Monat 2.000 €  gespart, die Dividendeneinnahmen lagen bei ca. 285 € netto und der Verkauf von ConocoPhillips brachte 2.993 €. Auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 5.278 €.  Ich investierte rd. 6.284 € und verringerte mein Barkapital damit um rd. 1.006 €. Damit stehen  noch Mittel in Höhe von 26.227 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich erhielt  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 285,37 €.  Im Vergleich zum April 2016 (129,09 €) ist das eine Steigerung um 156,28 € oder 121,06  %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Altria                     58,60 €

Cardinal Health   20,43 €

Cisco                     26,21€

Coca-Cola             46,65 €

Dow Chemical     15,31 €

Dr. Pepper           27,63 €

Genuine Parts     18,62 €

Gladstone Com.  11,61 €

Patterson             15,30 €

Wal-Mart              45,01 €

 

 

  


  

Aktienkäufe

Den Verkauf von ConocoPhillips habe ich gleich wieder investiert.

 

Die Käufe waren: 

  10 Chevron

  14 ExxonMobil

  12 Genuine Parts

  22 Qualcomm

  95 One Liberty Properties (neu im Depot)

  

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 3.500 € verloren. Insgesamt ist das Depot mit 14,30 % bzw. 18.390,33 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Mai stehen zwei Käufe an, ein Nachkauf und ein neues Unternehmen. Da bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Die Dividendeneinnahmen dürften über 300 € liegen.

 

 

 

 

 

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Frühjahrsputz im Garten

Im Frühjahr bringen viele ihren Garten auf Vordermann und genauso habe ich mal einen Blick in mein Depot geworfen (was ich natürlich regelmäßig mache).

 

 

Mir gingen die letzten Tage immer wieder einige meiner Positionen durch den Kopf und ob Handlungsbedarf besteht. Ich hatte einen ausführlich Mail-Kontakt mit einigen Lesern, die mich zum Nachdenken über Walmart und Target anregten. Dazu nochmals vielen Dank. Ich war eigentlich fast soweit, diese beiden aus mein Depot zu schmeißen, habe mich dann aber übers Osterwochenende hingesetzt und mir ein Bild von den beiden Unternehmen gemacht. Kennzahlen studiert, Artikel gesucht und über deren Zukunft nachgedacht. Ganz so düster schaut es nun doch nicht aus, wie ich es mir eingeredet habe. Ich werde die beiden Unternehmen vorerst behalten, aber auf der Überwachungsliste lassen.

 

Dafür hat es ConocoPhillips erwischt. Irgendwie waren die die ganze Zeit schon auf meiner Abschussliste, nachdem die Dividende letztes Jahr massiv gekürzt wurde. Letztendlich habe ich mich von COP getrennt.

 

Nachdem ich meine Abrechnung von OnVista erhalten hatte, musste ich feststellen, dass ich 12,91 € Orderprovision zahlen musste. Das erste Erschrecken war groß, aber dann viel mir ein, dass ich das FreeBuy-Model gewählt habe und es nicht FreeTrade oder FreeSell heißt. Unterm Strich steht ein dadurch ein Veräußerungsverlust von 2,26 € zu Buche. Dafür habe ich über 100 € an Dividenden bekommen, also alles durchaus noch positiv.

 

Der Verkaufserlös sollte sofort wieder investiert werden und ich habe je 1.000 € in Chevron und ExxonMobil investiert, um mein Öl-Engagement nicht zu sehr zu reduzieren. Die restlichen 1.000 € sind dann in Genuine Parts gewandert. Der positive Effekt ist, dass ich jetzt sogar ca. 48 $ mehr Dividende in Jahr bekomme.

 

Ich gesteh mir aktuell im Monat ein Investitionsbudget von 3.000 € zu, daher mussten 1.000 € auch noch investiert werden. Ich verfolge den Kursverlauf von Qualcomm schon länger und die letzten Tage hat sich der Lizenzstreit zwischen QCOM und Blackberry anscheinend gelöst. Mit einer Einmalzahlung von knapp 1 Mrd. Dollar sollte das leidige Thema erledigt sein. Ich habe keine Ahnung, ob sich nun alles wieder etwas beruhigt, aber mir erscheint der Zeitpinkt nicht schlecht für einen Nachkauf, zumal sich im Chart ein Doppelboden abzeichnet und 4,3 % Dividendenrendite sind auch nicht ganz zu verachten.

 

Was kommt noch?

Nachdem ich meine Taktik etwas angepasst habe und nun flexibler agieren kann, erarbeite ich mir eine Wunschliste neuer Unternehmen, die sich gut in mein Depot einfügen werden. Warren Buffett hält das zwar für unsinnig, zu viele Unternehmen zu besitzen, da man sich mit keinem intensiv auseinandersetzen kann. Ein Unternehmen im Detail kann ich sowieso nicht analysieren, also kaufe ich mir mehrere und verkaufe auch einmal. Langfristig sollte ich dann ein Depot mit guten Aktien haben.

 

Da gefällt mir das Zitat von Jeremy Miller und ist auch meine Meinung:

 

„Beim Investieren ist das richtig, was für die jeweilige Person funktioniert.“

 

 

Zu guter Letzt noch einen Hinweis auf den Blog Finanzen mit Plan. Hier hat der Blogbetreiber Stefan meine Webseite und meine Person unter die Lupe genommen. Ich komme da gar nicht so schlecht weg. Danke für den positiven Artikel.

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Neu im Depot: One Liberty Properties

Neu in mein Depot hat es diesen Monat wieder ein REIT geschafft. Ich habe 2.134,39 € investiert und dafür 95 Aktien bekommen. Die Dividende liegt bei 1,72 $ pro Aktie und ich bekomme damit künftig 163,40 $ mehr Dividende im Jahr. Dies entspricht etwa 113 € nach Steuer oder ca. 9,50 €/Monat. Die Dividendenrendite liegt bei etwa 5,3 % nach Steuer.

 

Ich werde vermutlich die nächsten Monate weiterhin neue Werte aufnehmen, einfach weil mir viele meiner vorhanden Unternehmen für Nachkäufe zu teuer sind oder ich bereits genug investiert habe.

 

Ein weiterer Grund ist, dass ich einfach wieder einmal gerechnet habe. Bis zu meinem Ziel habe ich noch 142 Monate, also knapp 12 Jahre. Mir fehlen noch etwa 730 €/Monat an Einkommen. Ergo muss ich durch Investitionen jedes Monat meine Einnahmen um 5,15 € erhöhen. Was mit einem REIT kein Problem darstellt. Jede Dividendenerhöhung und jeder zusätzliche Kauf sind dann Zugabe. Ich denke, dass ich das problemlos schaffen werde und bin daher guter Dinge, die 1.000 € Grenze sogar etwas früher zu erreichen.

 

Mit meinem Neuinvestment fühle ich mich ausgesprochen wohl und ich kann mir gut vorstellen, hier langfristig noch etwas aufzustocken.

 

 

One Liberty Properties

 

OLP ist ein klassischer REIT. Die Firma wurde 1982 gegründet und betreibt verschiedene Immobilien in den USA. Derzeit befinden sich 120 Objekte (Stand 04/2017) im Portfolio.  

 

Die einzelnen Immobilien teilen sich auf unterschiedlichste Branchen und Nutzungen auf. So sind z. B. Logistikzentren (FedEx), Warenhäuser (Kmart, Walgreens, CVS, Pet Shop), Büros oder Restaurants (Wendys, Hooters) im Portfolio. Die Vermietungsquote lag die letzten Jahre nie unter 98 %. Die Immobilien sind solide finanziert und die Eigenkapitalquote bei Akquisitionen ist relativ hoch.

 

Das Dividendenwachstum von 2012 auf 2015 lag bei 5,6 %, was für einen REIT durchaus beachtlich ist.

 

Einen hervorragenden Überblick über die einzelnen Objekte findet man auf der Homepage und die Investorenpräsentationen sind meines Erachtens sehr gut.

 

 

Stand 04/2017 

 

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Podcast Rente-mit-Dividende - Teil 2

Es ist soweit. Der Finanzrocker fragte mich, ob ich ein zweites Interview geben würde. Zum Einen wäre der erste Podcast recht gut angekommen und zum Anderen seien noch viele Fragen offen geblieben.

 

Dem konnte ich natürlich nicht widerstehen und habe spontan zugesagt, zumal mir die Ehre zu Teil wurde, dass das eine Premiere ist. Bisher hatte keiner seiner Gäste einen zweiten Podcast bekommen. Verraten werde ich nichts, wer meinen fränkischen Slang erträgt, findet den Podcast hier.

 

 

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Monatsübersicht März 2017

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat zusätzlich 1.500 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 327 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 2.327 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 5.128 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um ca. 2.801 € reduzierte. Aktuell habe ich etwa 27.230 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich  erhielt Dividendenzahlungen mit einer Summe von 327,22 €. Im Vergleich zum März 2016 (210,13 €) ist das eine Steigerung um 117,09 € oder 55,72 %.

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bisher bei 758,60 €.

 

Die Zahlungen kamen von:   

Chevron                   

ConocoPhillips         

Donaldson               

ExxonMobil             

Gladstone                

IBM                           

Johnson + Johnson  

Kraft Heinz              

McDonald´s            

Microsoft                 

Parker-Hannifin       

Qualcomm              

Target                      

Walgreens               

 

27,71 €

14,03 €

15,17 €

23,45 €

11,76 €

43,77 €

21,13 €

28,70 €

26,06 €

23,73 €

  7,94 €

40,88 €

26,95 €

15,94 €

 

 



Quartalsvergleich

Das 1. Quartal hat Einnahmen von 758,60 € gebracht. Im Vergleich zum 1. Quartal 2016 (406,83 €) sind das 351,77 € (+ 86,47 %) mehr. 

 

 

 

 

Aktienkäufe

Der März war wieder ein guter Investitionsmonat. Ich habe vier Käufe mit rd. 5.128 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 126,893,51 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  

  24 Donaldson

  18 General Mills

  12 Genuine Parts 

 

Neu im Depot mein erster High Yielder:

 

  70 Omega Health Investor

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 21.887 € im Plus und hat im Vergleich zum Vormonat leicht verloren.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Aktuell arbeite ich an der Unternehmensübersicht. Da geht es momentan etwas chaotisch zu, aber ich muss das machen, da mir die Technik Grenzen setzt. Ich hoffe, das im April wieder in den Griff zu bekommen.

 

Ich möchte mind. einen Nachkauf tätigen und einen neuen Wert aufnehmen.

 

Die Dividendeneinnahmen dürften um die 220 € bis 250 € liegen.

 

 

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Ziel - Plan - Strategie - Taktik

Als ich mich vor drei Jahren entschloss, ein Dividendendepot aufzubauen, war einer der Gründe, dass das Ganze eine langweilige Angelegenheit werden sollte. Einfach Aktien kaufen, liegen lassen und Dividenden kassieren. Ziemlich einfach eigentlich.

 

Nun ja, ganz so langweilig ist es dann doch nicht, wie ich gehofft hatte. In den drei Jahren ist so einiges passiert. Airgas wurde aufgekauft, YUM! Brands hat sich aufgespalten, ADP habe ich verkauft, dazu kommen noch verschiedene Fusionen und Übernahmen. Auf Grund meiner Situation konnte ich mein Ziel dahingehend anpassen, dass ich jetzt vier Jahre früher in die Arbeitslosigkeit wechseln werde.

 

Und es geht weiter. Schon wieder bin ich gezwungen, mich anzupassen. Zunächst betrachte ich hierzu mein Projekt und wo sich etwas geändert hat.

 

Ziel:

Hier bleibt alles beim Alten. Die Einkommenslücke im Ruhestand schließen.

 

Plan:

Das Ziel möchte ich mit Dividendenerträgen erreichen.

 

Strategie:

Die Definitionen der Strategie sind sehr vielfältig. Man unterscheidet zwischen einzelne Strategien wie militärische, wirtschaftliche, unternehmerische, Prozess-Strategie usw. Hier kann man ganze Bücher darüber schreiben.

 

Meine Strategie besteht darin, mich an Unternehmen zu beteiligen, die regelmäßig einen Teil ihrer Gewinne in Form von Dividenden an die Eigentümer ausschütten. Die Strategie beschreibt langfristig, wie das Ziel erreicht werden soll.

 

Taktik:

Die Taktik ist dann letztlich das Handeln im Einzelnen, man sagt auch gerne: "Seine Taktik war gut" oder "Er ist taktisch klug vorgegangen." Die Taktik ist damit Teil der Strategie.

 

Meine Taktik setzt auf etablierte Zahler (z. B. Coca-Cola, McDonalds) und wachsende Firmen (z. B. Starbucks, Microsoft, Texas Instruments).

 

Nun zwingen mich die Umstände meine Taktik anzupassen.

 

Der Grund ist schnell erkannt: Die stark gestiegenen Preise für Unternehmen, also die Aktienkurse. Die teilweise doch recht hohen Bewertungen führen dazu, dass ich mit den Firmen in meinem Depot durch Nachkäufe mein Ziel nur noch schwerlich erreichen kann.

 

Ein einfaches Beispiel ist General Dynamics. Würde ich heute einen Nachkauf tätigen, dann würde die Dividendenrendite dieser Investition in 12 Jahren auf gerade mal 4,3 % steigen.

 

Die Lösung:

Mir bleibt daher nichts anderes übrig, als von meinem Plan (sprich Vorgaben) abzuweichen. Ich beschränke mich nicht mehr auf Nachkäufe, sondern nehme neue Unternehmen in mein Depot auf. Ich werde dann zwar über meine Obergrenze von 40 Unternehmen kommen, die ich mir ursprünglich vorgegeben habe, aber es gibt wohl schlimmeres.

 

Das ist der Grund, warum ich zuletzt zwei REITs gekauft habe. Mit vielen vorhanden Unternehmen, werde ich die 8 % Rendite der Neukäufe auf meine Investition durch Nachkäufe in 12 Jahren aktuell nicht schaffen. Daher ist es einfach sinnvoll, meine Taktik anzupassen.

 

Einen weiteren Wunsch muss ich in diesem Rahmen auch über Bord werfen. Ich strebe möglichst gleichmäßige Einnahmen über das Jahr verteilt an. Meine Planungstabelle stellt darauf ab, dass ich jeden Monat in etwa die gleichen Einnahmen erhalte. Ich könnte mich bei den Neuzugängen auf Monatszahler festlegen, aber letztlich schränke ich mich hier wieder nur zu sehr ein. Daher werde ich künftig das Quartalsergebnis als Zielwert heranziehen, so dass ich nicht mehr auf die Auszahlungstermine der Dividenden achten muss. Letztlich bringt mir das mehr Entscheidungsfreiheit.

 

Dadurch erklärt sich, warum ich in den letzten Wochen zwei Neuzugänge erworben habe und es sind weitere "High Yielder" in Planung. Meine Planungstabelle verfolge ich trotzdem weiter und kaufe dann wieder fehlende Anteile gezielt nach, wenn sich die Bewertung einzelner Aktien normalisiert hat. Durch die Quartalsbetrachtung kann ich weiterhin bestehende Positionen aufstocken, die eigentlich keine Nachkäufe erforderlich machen.

 

Wenn sich der eine oder andere Leser fragt, warum ich plötzlich von meinem Plan abweiche, so scheint es nur. Der Plan, das Ziel und die Strategie bleiben gleich, nur die Umsetzung (Taktik) passt sich an.

 

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Neu im Depot: Omega HealthCare Invest

Diese Woche habe ich mich regelrecht gequält. Nach meinem Investitionsplan für 2017 stehen im Monat 3.000 € zur Verfügung. Daher kaufe ich alle zwei Wochen immer Freitags weiter zu. Sollte ich zusätzlich etwas sparen können, dann darf es auch etwas mehr sein.

 

Meine Planungstabelle gibt immer weniger her, weil ich mich meinem Ziel Schritt für Schritt nähere, was natürlich sehr positiv ist. Die eingeschränkte Auswahl hat aber auch so ihre Nachteile. Einige Werte sind inzwischen dermaßen teuer, dass selbst ich von einer weiteren Investition absehe. Hier heißt es warten, bis die Kurse wieder investitionsfähig werden. Bei Beibehaltung der Dividendensteigerungsraten, bringen manche Werte in 12 Jahren nur noch 4,5 % Rendite, was eindeutig zu wenig ist. Kaufe ich gleich einen Wert, der 5,x % Dividende bringt, habe ich mehr davon.

 

Ich hatte schon länger Omega HealthCare Invest (OHI) auf dem Schirm, die aktuell 8 % bringen. Hier fängt aber mein Dilemma an. Ich möchte an meinem Plan festhalten, dafür habe ich mir eben die Tabelle erstellt und mir viele Gedanken dazu gemacht. Kaufe ich einen neuen Wert, dann fehlen die Investitionsmittel für meine Nachkäufe. Irgendwie hat mich die ganze Situation nicht zur Ruhe kommen lassen.

 

Dabei ist die Lösung doch so einfach: Ich kaufe einfach alles.

 

Letzten Monat hatte ich mehr gespart als ich überhaupt investiert habe. Ich habe also sogar Cash aufgebaut. Diese Reserve kann ich nun für meine Neuinvestition hernehmen.

 

Damit war es einfach eine Entscheidung zu treffen und ich fühle mich damit wieder wohl.

 

Zunächst habe ich 24 Donaldson nachgekauft, womit ich diese Position wieder auf "Null" gebracht habe. Durch den Kauf von 18 General Mills habe ich hier erstmals mein Ziel erreicht und es wären theoretisch keine Nachkäufe mehr nötig. Damit sind die ersten 2.000 € investiert.

 

Als Geschenk kommen die 70 OHI dazu. Hier habe ich 2.000 € aus meiner Reserve investiert. Ich berücksichtige die Erträge in meiner Planungstabelle, führe OHI aber nicht gesondert auf, da ich diese vorerst nicht weiter aufstocken will.

 

Durch die Käufe erhöht sich mein Einkommen auf Sicht von 12 Monaten wie folgt:

 

Donaldson      16,80 $

General Mills   34,56 $

OHI                 173,60 $

 

Das sind auf einen Schlag 224,96 $ brutto Mehreinnahmen. Auf das Monat gerechnet sind das netto ca. 13 €. Damit liegen meine Forward-Dividenden bei über 250 € und ein Viertel des Weges ist geschafft. OHI zahlt die Dividende in den eher schwächeren Monaten Februar, Mai, August und November, was für einen ausgeglicheren Dividendenstrom sorgt.

 

Ich habe einen Screenshot der Planungstabelle eingefügt, auch wenn diese auf den ersten Blick eher verwirrt als weiterhilft.

 

Omega HealthCare Investors

 

Omega HealthCare wurde 1992 gegründet und konzentriert sich auf verschiedene Einrichtungen des Gesundheitswesens in den USA und Großbritannien. OHI bietet Finanzierungen für Betreiber von Pflegeeinrichtungen, betreutes Wohnen, Reha-Zentren und Akutversorgung an. OHI hat über 900 Objekte in 43 US-Staaten im Portfolio.

 

Die Dividendenrendite liegt bei ca. 8 % (Stand März 2017) und die Ausschüttungsquote bei 73 %, was für einen REIT relativ niedrig ist. OHI steigert die Dividende seit sieben Jahren, wenn auch nur moderat. Ich erwarte keine großen Sprünge und bin auch mit einer gleichbleibenden Dividende zufrieden.

 

 

 

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Der Einkommensinvestor

Ich durfte einen Gastartikel für die Seite DeutschesKonto.org schreiben.

 

In dem Artikel beschreibe ich kurz meine Gedanken und Sichtweise, was ein Einkommensinvestor ist und das es gar nicht so schwer ist, sich ein passives Einkommen aufzubauen.

 

Den Gastartikel findet ihr hier.

 

Und eine kurze Anmoderation auf YouTube hier.

 

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Monatsübersicht Februar 2017

Sparquote und Cash

Diesen Monat habe ich 4.000 €  gespart und die Dividendeneinnahmen lagen bei rd. 216 € netto. Damit habe ich dem Depot rd. 4.216 € zugeführt.

 

Die Investitionen beliefen sich auf ca. 3.979 € und mein Bar-kapital erhöhte sich um rd. 237 €. Für weitere Käufe stehen 30.030 € zur Verfügung.

 

 

 

 

 

  

Dividenden 

Im Februar erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 216,63 €. Im Vergleich zum Februar 2016 (114,06 €) ist das eine Steigerung um 102,57 € oder 89,93 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Caterpillar                 25,70 €

CVS Health                  9,50 €

Fastenal                     21,28 €

General Dynamics     9,66 €

General Mills            28,07 €

Gladstone                12,02  €

Hormel Foods           12,88 €

Procter & Gamble    43,77 €

Starbucks                  12,08 €

Texas Instruments  25,41 €

YUM! Brands            16,26 €

 

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bei 431,38 € und damit bereits höher als im gesamten ersten Quartal 2016.

 


 

 

Aktienkäufe

Im Februar habe ich vier Käufe mit 3.978,76 € durchgeführt.

Ich kaufte  11 Caterpillar, 39 Hormel Foods, 11 Dr. Pepper und 15 Wal-Mart nach.

 

Verkauft habe ich keine Aktien, ebenso fand kein neues Unternehmen ins Depot.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 6.054,09 € gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 19,37 % bzw. 23.589,15 € im Plus.

 

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im März stehen zwei (Nach-) Käufe an und ich habe damit meine Nachkäufe insoweit abgeschlossen, dass die Werte, die durch den Jahreswechsel erforderlich waren, wieder auf "Null" stehen. Die Dividendeneinnahmen dürften um die 250 € liegen.

 

 

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Nachkäufe Februar 2017

Im Februar habe ich weiter eifrig aufgestockt, aber bei den Kursen fällt es mir zunehmend schwerer zu kaufen. Wenn man sich die Charts so anschaut, kann einem schon manchmal Angst und Bange werden.

 

Ich hatte mir überlegt, einen neuen Wert ins Depot zu holen, aber diese sind meistens ebenfalls sehr gut gelaufen. Ob ich nun einen rel. teuren neuen Wert oder einen Nachkauf tätige, macht dann doch keinen so großen Unterschied mehr.

 

Daher habe ich mich dazu entschlossen, meinen Plan strikt weiter zu verfolgen und habe insgesamt vier Werte aufgestockt, die 2016 keinen Investitionsbedarf mehr aufwiesen, aber durch den Jahreswechsel wieder in die Spalte "Nachkauf erforderlich" gerutscht sind. Durch die Käufe habe ich bei allen vier Unternehmen den Stand auf "Null" gebracht. Mir fehlen jetzt noch zwei Werte, dann bin ich wieder auf dem Stand von 2016, was ich bis Ende März schaffen werde. Ab April kann ich dann fortfahren, die restlichen Positionen aufzustocken.

 

Nachdem ich mich zum Kauf durchgerungen hatte, fühle ich mich nun doch wohl, einfach weil ich wieder einen Schritt zu meinem Ziel geschafft habe.

 

Gekauft habe ich:

 

11 Caterpillar

11 Dr. Pepper

29 Hormel Foods

15 Walmart

 

Die Käufe bringen mir auf Sicht von 12 Monaten 109,72 $ brutto im Jahr. Auf das Monat umgerechnet sind das 6,35 € netto.

 

 

 

 

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Tabelle mit Monatszahler verfügbar

Ab heute steht eine Tabelle mit Monatszahlern im Bereich Monatszahler zum Download zur Verfügung.

 

Das Ganze hat einfach eine geraume Zeit gebraucht, bis ich die ganzen Mails erfasst hatte. Ich bekam teilweise nur Namen oder die WKN bzw. ISIN mitgeteilt. Hier mussten die Unternehmen erst eindeutig identifiziert werden, damit ich im nächsten Schritt die Doppelten rausfiltern konnte. Bei einer ersten Überprüfung stellte ich fest, dass doch einige Quartalszahler dabei waren.

 

Die eigentliche Arbeit war aber letztlich, dass ich jedes Unternehmen anschauen musste, um sicher zu gehen, dass es noch existiert, eine Dividende zahlt, die HP-Adresse erfassen und so weiter. Von ursprünglich über 200 Unternehmen, sind dann doch nur 42 übrig geblieben.

 

Ich habe versucht, die Branchen und Sektoren entsprechend den Webseiten von Yahoo Finance und dividend.com zu erfassen. Die Schlagworte für die Tätigkeit habe ich anhand der Webseite erfasst, hier dürfte wohl noch Verbesserungsbedarf vorliegen.

 

Die Liste stellt keine Wertung für die Unternehmen dar, einige finde ich interessant, andere würde ich definitiv nicht kaufen. Das muss jeder für sich entscheiden. Ich werde für mich eine Wunschliste erstellen und noch einige Monatszahler zur Depotbeimischung kaufen.

 

 

Die Tabelle ist sozusagen ein Community-Projekt und lebt von den Rückmeldungen der Leser. Wer ein Unternehmen vermisst, Verbesserungsvorschläge oder Berichtigungen hat, der kann das in den Blog hier schreiben oder mir eine Mail über das Kontaktformular senden.

 

Vielleicht hilft die Tabelle dem einen oder anderen Interessierten.

 

 

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Captcha-Schutz

Bisher hatte ich immer vermieden, einen Captcha-Schutz zu aktivieren, da ich das für umständlich halte. Sollte doch einmal ein Kommentar unter die Gürtellinie gehen, dann kann ich den löschen. 

 

Künftig erfolgt jedoch vor dem Einfügen eines Kommentars eine Abfrage mit den bunten Buchstaben. Die Meisten werden das sicherlich kennen.

 

Warum das Ganze?

 

In letzter Zeit häufen sich Spameinträge. Irgendwelche Personen schreiben in beliebige Beiträge auf englisch, wie toll und super der Block ist. Ich habe einige Zeitlang versucht, die Einträge zu löschen, aber an manchen Tagen sind das 10 -15 Stück. Ich habe keine Ahnung, was die Bots (echte Personen sind das wohl eher nicht) damit bezwecken.

 

Ich hoffe, ihr schreibt weiterhin eifrig Beiträge und lasst euch nicht von dieser "Unannehmlichkeit" irritieren. Aber der Blog soll sauber und lesbar bleiben.

 

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Monatsübersicht Januar 2017

Sparquote und Cash

Ich habe ich diesen Monat 2.500 €  gespart und die Dividendeneinnahmen lagen bei ca. 215 € netto. Auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 2.715 €.  Ich investierte rd. 3.201 € und verringerte mein Barkapital damit um rd. 486 €. Damit stehen  noch Mittel in Höhe von 29.791 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Im Januar erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Sum-me von 214,75 €. Da Kraft Heinz die Januardividende bereits im Dezember ausgeschüttet hat, fehlt mir diese im laufenden Monat. Ich hoffe, dass das nur einmalig war oder die wollen langfristig umstellen.  Im Vergleich zum Januar 2016 (82,84 €) ist das eine Steigerung um 131,91 € oder 159,23  %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Altria                     59,13 €

Cardinal Health   20,65 €

Cisco                     23,79 €

Dow Chemical     15,60 €

Dr. Pepper           20,99 €

Genuine Parts     18,53 €

Gladstone Com.  11,89 € (erste Dividende)

Patterson             14,38 €

Wal-Mart              29,79 €

 

 

  


  

Aktienkäufe

Im Januar habe ich drei Käufe mit rd. 3.201 € durchgeführt, die Investitionssumme stieg auf 118.359,11 €.

 

Die Käufe waren: 

  26 Coca-Cola

  20 Starbucks

  18 Target

  

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 3.600 € verloren. Insgesamt ist das Depot mit 14,21% bzw. 16.743,87 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Februar stehen drei Käufe an. Die Dividendeneinnahmen dürften ebenfalls um die 200 € liegen.

 

Ich hoffe, dass ich endlich die Liste mit den Monatszahlern fertig stellen kann und wieder einen zusätzlichen Blogbeitrag schreiben werde.

 

 

Zu guter Letzt

Einigen ist es schon aufgefallen, dass im Januar bei der Depotübersicht keine Dividenden eingetragen wurden. Ich werde das künftig erst am Monatsende aktualisieren, da der Aufwand zu groß wurde. Sollte ich noch mehr Unternehmen kaufen, dann wird das einfach zu viel und es schleichen sich leicht Fehler ein. Ich lasse mir die Daten aus meiner Excel-Tabelle in die neue Übersicht übernehmen und vereinfache das Ganze.

 

Einen Hinweis habe ich noch. Torsten hat eine sehr umfangreiche Untersuchung mit den Daten aus seinem Aktienfinder erstellt. Seine Ergebnisse bestätigen mich mit meiner Strategie und ich werde mir wohl einen Screenshot von der Tabelle erstellen, damit ich da immer wieder einen Blick darauf werfen kann. Der Artikel ist absolut lesenswert.

 

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Überlegungen zu YUM! Brands und drei Nachkäufe


 

YUM! Brands

 

YUM! Brands hat die Dividende von 2,04 $ auf 1,20 $ pro Jahr reduziert.

 

Eine meiner Kriterien mich von einem Unternehmen zu trennen, ist eine Dividendenkürzung oder gar Streichung. Die Reduzierung dürfte wohl eher noch dem Spin-Off des Chinageschäfts geschuldet sein als massive Probleme im Konzern. Die letzten Tage musste ich mir überlegen, ob ich mich von meinen Aktien trenne oder behalte. Zumal ich erst vor kurzem den Erlös vom Verkauf von Yum China in den Mutterkonzern zurückgeführt habe.

 

Die Dividendenrendite brutto liegt bei 1,90 % und die Ausschüttungsquote bei knapp 50 %. Nun weiß ich aber nicht, wie sich die Dividendensteigerungen in den nächsten Jahren darstellen werden. Luft "nach oben" ist jedenfalls gegeben. Mit YUM decke ich auch ein weites Feld im Schnellrestaurantbereich ab. Andererseits könnte ich die Aktien gegen ein dividendenstärkeres Unternehmen eintauschen. Wobei derzeit 3,5 % Rendite schon ganz gut ist, wenn man noch weiteres Wachstum erwartet. Meine YUM-Position macht gerade mal 3,4 % von meinem Depot aus und ein Verkauf würde letztlich nicht viel ändern. Daher habe ich dazu entschlossen, YUM im Depot zu belassen und erst mal die weitere Entwicklung abzuwarten.

 

Allerdings habe ich YUM aus meiner Planungstabelle "verbannt", indem ich vorerst keine weiteren Käufe mehr plane und ich die Unternehmensanzahl für meine Berechnungen auf 31 reduziert habe. In der Folge ist mein Investitionsbedarf auf rd. 50.000 € gestiegen. Damit habe ich nach ConocoPhillips den zweiten Wert in der Warteschleife. Hier muss ich aufpassen, dass das nicht immer mehr werden und ich gegebenenfalls doch einen Verkauf vornehmen muss.

 

 

 

Meine Käufe

 

Vor zwei Wochen hatte ich bereits Coca-Cola aufgestockt. Irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, einen eigenen Beitrag nur deswegen zu schreiben, daher fasse ich einfach alle Käufe zusammen. Für die Auswahl habe ich wieder nur die Werte herangezogen, die durch den Jahreswechsel und die Umstellung des Ziels einen erneuten Nachkauf erforderlich machten, um wieder auf "null" zu kommen. Diese Positionen sollte ich etwa Ende April wieder auf den Zielstand gebracht haben und ich kann dann die übrigen Positionen weiter aufstocken. Bei der Auswahl habe ich versucht eine Mischung aus Wachstum (Starbucks) und hoher Dividendenrendite (Coca-Cola und Target) hinzubekommen. Ich habe auch noch einen Blick in den Aktienfinder von Torsten geworfen, um mein Bild etwas abzurunden.

 

Nachgekauft habe ich:

 

26 Coca-Cola für 1.024,68 €

20 Starbucks für 1.083,76 €

18 Target       für 1.092,95 € 

 

Meine Dividendeneinnahmen liegen damit erstmals über 4.000 $ auf Sicht von 12 Monaten. Durch die Änderung des Wechselkurses hat sich allerdings an der Nettorendite nichts geändert. Hier liege ich weiterhin bei durchschnittlich rd. 240 €/Monat. Meine Investition erhöht sich damit auf ca. 118.000 €.

 

 

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Info zum Dividendenmanager

Soweit ich weiß, nutzen einige den Dividendenmanager von Markus Bohme. 

 

Er hat nun die Version 5.0 veröffentlicht und die Neuerungen in seinem Blog beschrieben. Ab 16. Januar steht auch eine Preiserhöhung an. Wenn jemand keine Lust hat, sich selber etwas mit einer Tabellenkalkulation zu basteln, kann da durchaus einen Blick riskieren.

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Zieländerung - Plananpassung

Mein Pool vom letzten Kuba-Urlaub
Mein Pool vom letzten Kuba-Urlaub

 

Vorgeschichte

 

Als ich vor drei Jahren den Kredit meines Hauses getilgt hatte und ich zu dem Entschluss kam, dass es an der Zeit wäre, mein Depot in Richtung Dividendenzahlungen umzustellen, habe ich einen Plan entwickelt, aus dem letztlich die Webseite entstand. Nach drei Jahren hat es sich gezeigt, dass vieles doch anders verlaufen ist als gedacht. Daher habe ich mich hingesetzt,  meine Zielvorgabe überarbeitet und meinen Plan den neuen Gegebenheiten angepasst.

 

 

Was lief besser oder schlechter?

 

Nun, alles lief bisher besser als gedacht oder zumindest fast alles.

 

Ich hatte für mein Haus an die Bank 1.100 € im Monat für Zins und Tilgung ausgegeben. Ich ging davon aus, dass es unproblematisch wäre, davon 500 € im Monat zu sparen und den Rest "auf den Kopf zu hauen". Es hat sich jedoch gezeigt, dass ich eigentlich alles habe und ich nichts brauche. Komisch, da hat man endlich Geld und dann braucht man es nicht. Irgendwie bleibt jeden Monat etwas vom Gehalt über.

 

Der Verkauf meiner Wohnungen brachte einen höheren Gewinn, als ich kalkuliert hatte. Ich konnte daher dem Depot 40.000 € statt 20.000 € zuführen (der Rest ging in die Schuldentilgung des Hauses).

 

Mein Nebengewerbe entwickelt sich besser als gedacht. Ich ging auch hier von viel zu konservativen Annahmen aus.

 

Durch meine Sparleistung, konnte ich entsprechend investieren, was wiederum zu höheren Dividenden führt, als ursprünglich geplant. Ich bin meiner Planung 5 oder 6 Jahre voraus. Bei der Erstellung meines Dividendenplans rechnete ich mit einer Inflationsrate von 2 % pro Jahr, diese lag allerdings bei null und die Rentenerhöhungen der letzten Jahre fielen stärker aus als gedacht. Alles in allem lief das schon mal sehr zu meinem Vorteil.

 

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings. Der €/$-Wechselkurs spielt zwar meinen Dividendeneinnahmen in die Hände, dafür werden die Aktien teuerer. Dazu kommen die ungebremsten Kurssteigerungen. Aber sich zu beklagen wäre etwas maßlos.

 

 

Zieländerung

 

In Anbetracht dieser Umstände, habe ich den Familienrat einberufen und nach Analyse der Situation wurde ein für mich folgenreicher Beschluss gefasst. Das Ziel, mit 67 in die arbeitsfreie Phase zu wechseln, wurde auf 63 reduziert, d. h. ich lege mich 4 Jahre früher auf die faule Haut. Hierbei waren natürlich viele Faktoren zu berücksichtigen, wie der Abschlag von 14,4 % auf die Rente, die fehlenden Beiträge der letzten 4 Jahre, die Steuervorteile (weniger Einkommen = weniger Steuer), Einsparungen durch den Wegfall des Arbeitsplatzes usw. Es waren auch viele Überlegungen erforderlich, was ich (also meine Frau und ich) an Dividendeneinnahmen benötigen, um unseren gewohnten Lebensstandard beizubehalten. Letztendlich habe ich ausgerechnet, dass das neue Ziel 1.000 € netto pro Monat ist. Das sind 500 € weniger als in der ersten Planung, aber bezogen auf das Jahr 2028 sind das rd. 250 € mehr.

 

 

Plananpassung

 

Da das Ziel klar ist, muss ich nur noch meinen Plan anpassen, wie ich dieses erreiche. Also Excel angeschmissen und gerechnet und gerechnet und …

 

Was war das Ergebnis?

 

Nichts wirklich Greifbares. Je nachdem wie ich die einzelnen Parameter veränderte, kamen unterschiedliche Ergebnisse raus. Teilweise waren die Abweichungen extrem. Ich versuchte die Variablen auf das absolute Minimum einzuschränken, aber die Zukunft lässt sich nun mal nicht berechnen. Folglich musste eine pragmatische Lösung her.

 

Die Zielvorgabe ist 12.000 € im Jahr netto. Nach einer einfachen Abzinsung kam ich zu dem Ergebnis, das ich die Dividende jedes Jahr um 12,5 % steigern muss. Zur besseren Veranschaulichung habe die beiden vergangenen Jahre rückgerechnet, auch wenn ich dann der Planung hinter hinke.

 

Hier der neue Soll - Ist - Vergleich:

 

 

Weiterhin erhöhe ich meine Sparrate von 500 €/Monat auf 1.000 €/Monat, was ich inzwischen als problemlos erachte.

  

Mit diesen Vorgaben spielte ich eine neuerliche Berechnung durch und es kann klappen. Arbeite ich weiterhin etwas nebenbei und die Bedingungen am Kapitalmarkt laufen nicht komplett aus dem Ruder, sollte es sogar problemlos funktionieren.

 

Am einfachsten war die Umstellung meiner Investitionstabelle. Diese habe ich so aufgebaut, dass ich nur zwei Zahlen ändern muss und schon war die Neuberechnung fertig. Die kommenden Investitionsentscheidungen sind damit bereits getroffen. In der vorletzten Spalte sind die Unternehmen rosa markiert, von denen ich bisher keine Nachkäufe mehr benötigte. Zunächst werde ich diese wieder auf „Null“ bringen. Da wären z. B. Caterpillar mit 6 Aktien und einer Investition von 526 € oder Coca-Cola mit 7 Aktien und 276 €. Ich werde weiterhin etwa 1.000 € investieren, man möchte ja seiner Linie treu bleiben.

 

 

 

Zukunft

 

Was, wenn meine Planung nicht aufgeht? Kein Problem - in drei Jahren werde ich das Ganze erneut überprüfen und gegebenenfalls mein Ziel anpassen müssen. Notfalls kann ich auch einem 450 € Job nachgehen. Besser als den ganzen Tag zu arbeiten.

 

 

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Jahresrückblick 2016 - Ausblick 2017

Ich hatte mir überlegt, ob so ein Jahresrückblick überhaupt Sinn macht, da ich jeden Monat eine Zusammenfassung mache und sich vieles doch wiederholt. Aber eine Gesamtübersicht ist vielleicht für manchen Leser doch interessant.

 

Was mir immer wieder auffällt, dass ich es schaffe, in meine Excel-Tabellen einen Zahlendreher einzupflegen oder bei einer umfangreichen Formel einen Denkfehler reinzubasteln. Zum Glück bin ich aber kein Buchhalter und letztendlich kommt es auf eine 1.000% Genauigkeit nicht an. Mir ist wichtig, dass die Richtung stimmt und ich auf einen guten Weg bin. Finde ich einen Fehler, kann ich den ausbessern und es ist gut.

 

 

Sparleistung

Meine Sparleistung 2016 ist mit 30.000 € schon außergewöhnlich. Neben meinem Dauerauftrag von 500 €/Monat konnte ich noch zusätzlich 24.000 € zurücklegen. Ob ich das 2017 toppen kann, glaube ich nicht. Allerdings kommen so langsam die ersten Aufträge rein und die Kunden müssen inzwischen eine gewisse Wartezeit in Kauf nehmen.

 

In vielen Beiträgen und anderen Blogs plädiere ich immer dafür, dass sparen durchaus wichtig ist. Aber sparen um des reinen sparen Willens nicht der Zweck sein soll. Je nach den eigenen Möglichkeiten muss man sich etwas leisten, sonst hält das keiner auf Dauer durch. Ich bin zweimal in den Urlaub gefahren und habe auf nichts verzichtet. Wobei ich "relativ" bescheiden bin, einfach weil ich viele Konsumgegenstände nicht benötige. Ich habe keine Freude an irgendeinem nutzlosen teueren Schnickschnack. Leiste mir aber schon das Eine oder Andere. Die Mischung macht´s.

 

 

Investitionen

2016 war das Jahr der Investition. Insgesamt habe ich 31 Käufe getätigt und dabei rund 53.850 € investiert. Der Depotbestand ging von rd.  61.300 € auf rd. 115.150 € rauf. Ich habe mein Depot zunächst auf 33 Unternehmen ausgebaut und dann nur noch aufgestockt. Verkauft habe ich lediglich Yum China, die ich im Rahmen des Spin-Off eingebucht bekam.

 

Zum Ende des Jahres habe ich dann noch meinen ersten Monatszahler gekauft. Hier werden zwar die Dividenden nicht steigen, aber dafür ist die Rendite relativ hoch.

  

 

Dividenden

Die Dividenden sind schon fast das Wichtigste, denn davon möchte ich später einen Teil meines Lebensunterhalts bestreiten. Die Entwicklung hier war doch sehr positiv. Insgesamt konnte ich nach Steuern 2.094,53 € verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 881,11 € mehr. Eine Steigerungsrate um rd. 73 %. Diese wird sich so nicht halten lassen, aber ich bin da für die nächsten zwei Jahre trotzdem zuversichtlich.

 


 

 

Planung 2017

 

Ich hatte erst überlegt, einen eigenen Beitrag über die Planung 2017 zu schreiben, aber so spektakulär ist die Planung nicht und das Jahr ist lang, wer weiß, was mir da wieder für (Un-) Sinniges einfällt. 

 

Es wird einen Artikel über mein neues Ziel geben,  einen kleinen Beitrag über die Dividendenaufteilung im Depot, viele Käufe, Monatsübersichten usw. Vielleicht wieder die eine oder andere Buchrezension, einen Gastbeitrag oder eine Vorstellung eines Leserdepots? Wie entwickeln sich die Einnahmen aus Google und den Affiliate-Programmen? Da lasse ich mich selber überraschen.

 

 

Investitionen

Als Investition 2017 habe ich 36.000 € vorgesehen. Ich werde jeden Monat drei Käufe á 1.000 € vornehmen. Welche Werte ich aufstocke, entscheide ich kurzfristig anhand meiner Planungstabelle und der Entwicklung der Einzelwerte. Notfalls mache ich auch eine Investmentpause, wenn die Bewertungen zu unsinnig werden.

 

Neuaufnahmen sind nur insoweit geplant, dass ich mir vielleicht doch noch den einen oder anderen Monatszahler ins Depot hole, falls ich entsprechende Liquidität generieren kann.

 

Dividendeneinnahmen

Die Dividendeneinnahmen sollten grob zwischen 3.200 € und 3.500 € netto liegen. Hier dürfte der Wechselkurs €/$ die größte Rolle spielen. Aktuell liege ich bei knapp 3.000 €, dazu kommen mögliche Dividendensteigerungen und die Käufe über das Jahr.

 

 

 

 

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Monatsübersicht Dezember 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat zusätzlich 1.950 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 305 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 2.755 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 5.881 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um ca. 3.126 € reduzierte. Aktuell habe ich etwa 30.300 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich  erhielt Dividendenzahlungen mit einer Summe von 305,34 €. Im Vergleich zum Dezember 2015 (185,64 €) ist das eine Steigerung um 119,70 € oder 64,48 %. Allerdings ist die Dividende von Kraft Heinz bereits im Dezember statt im Januar 2017 ausgeschüttet worden. Ich erhielt von Kraft Heinz damit 5 Zahlungen dieses Jahr.

 

Die Zahlungen kamen von 

 

Chevron                    23,83 €

Coca-Cola                 32,69 €

ConocoPhillips         11,55 €

Donaldson                13,39 €

Exxon Mobil              20,26 €

IBM                             37,64 €

Johnson + Johnson  18,36 €

Kraft Heinz                25,05 €

McDonald´s             22,93 €

Microsoft                  20,46 €

Parker-Hannifin         6,60 €

Qualcomm               36,15 €

Starbucks                    6,98 €

Target                       15,74 €

Walgreens                13,71 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen bei 2.094,53 €.

  


Quartalsvergleich

Das 4. Quartal hat Einnahmen von 619,25 € gebracht. Im Vergleich zum 4. Quartal 2015 sind das 291,82 € (+ 89,18 %) mehr. 

 

Die Einnahmen im Vergleich zum 3. Quartal 2016 stiegen um 110,43 € (+ 21,70 %).

 

 

Aktienkäufe

Der Dezember war ein guter Investitionsmonat. Ich habe vier Käufe mit rd. 5.881 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 115.157,72 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  16 Cardinal Health

  17 General Mills

  23 Walmart

 

Neu im Depot mein erster Monatszahler:

   120 Gladstone Commercial

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 20.346 € im Plus.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Hoffentlich habe ich im Januar wieder etwas mehr Zeit. Ich möchte unbedingt die Monatszahler erweitern, da hänge ich ziemlich hinterher. Meine überarbeitete Planung 2017, die Änderung meiner Ziele und die dazugehörige Langfristplanung neu erstellen und ein Buch vorstellen.

 

Im Januar stehen im Depot mindestens drei Nachkäufe an. 

 

Die Dividendeneinnahmen dürften um die 210 € liegen.

 

 

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Kauf General Mills und ein Geschenk

Zum Abschluss des Jahres 2016 habe ich meinen letzten Nachkauf getätigt. Nach Auswertung meiner Planungstabelle, habe ich mir noch 17 General Mills ins Depot gelegt. Ich habe verschiedene Sortierungen gemacht wie nach Dividendenrendite, Chartverlauf, fehlende Aktien etc. und diese gewichtet. Eine der Top 3 Kandidaten war eben General Mills.

 

Für die 17 Aktien habe ich 1.016,89 € investiert und besitze nun insgesamt 74 Aktien bei einer Gesamtinvestition von 3.972,62. Nach meiner Theorie bräuchte ich nur noch einen Nachkauf tätigen, um durch die Dividendensteigerungen mein Endziel zu erreichen.

 

 

Mein Weihnachtsgeschenk

 

Die letzten Tage hatte ich den Bereich Monatszahler angefangen. Leider bin ich noch nicht dazugekommen, hier weitere Unternehmen aufzunehmen. Ich habe sehr viele Vorschläge im Blog und auch per E-Mail erhalten. Leider fehlt momentan etwas die Zeit, das alles zu sortieren und einzufügen.

Dies wäre schon mal ein Ziel 2017. Nochmals Danke allen, die mir geschrieben haben.

 

Nachdem es zunehmend schwieriger wird, vernünftig bewertete Aktien in meinem kleinen Universum auszuwählen, habe ich mir zur weiteren Diversifikation einen neuen Wert ins Depot geholt.

 

Gekauft habe ich mir Gladstone Commercial (GOOD). Ich habe Gladstone bereits seit rd. 2 Jahren in einem anderen Depot und daher etwas "Vertrauen" in diesen Wert gefasst. Gladstone ist ein Equity Reit und besitzt aktuell 94 Immobilien in verschiedenen US-Staaten. Da ich bisher keine Immobilienaktie im Rentendepot hatte, passt das ganz gut.

 

Ich bin auch etwas über meinen Schatten gesprungen, da ich in diesem Fall eine ungerade Investitionssumme gewählt habe. Gekauft habe ich 120 Aktien und 2.246,29 € investiert. Der Spread und die Börsenplatzgebühren fielen etwas höher aus als ich dachte, aber bei marktengen Werten muss man damit rechnen.

 

Gladstone ist ein Monatszahler und schüttet 1,50 $ pro Aktie im Jahr aus, deshalb die 120 Aktien. Ich habe dann rechnerisch jeden Monat 15 $ brutto Dividende.  Bei dem momentanen Dollarkurs sind das grob nach Steuern netto 10 € im Monat. Aktuell habe ich nicht vor, Gladstone weiter aufzustocken, das wird aber nicht der letzte Monatszahler sein. Die Nettorendite liegt bei ca. 5,6 %.

 

Durch die beiden Käufe liegt auf Sicht der nächsten 12 Monate mein durchschnittliches Dividendeneinkommen bei rd. 245 € im Monat.

 

 

Ein Frohes Fest allen Lesern und wenig Feiertagsstress.

 

 

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Kauf Wal-Mart Stores und Cardinal Health

Meine ersten Dezemberkäufe waren Wal-Mart und Cardinal Health.

 

Die Auswahl, welche Aktien ich nachkaufe, wird zunehmend schwieriger. Zunächst habe ich meine Planungstabelle, da fallen schon mal einige weg, weil ich nach meiner Berechnung genug Anteile habe. Aktuell stehen 16 Unternehmen zur Auswahl. Ich kaufe notfalls auch relativ teuer nach, aber wenn ich mir die Charts und die Bewertungen so anschaue, dann wird es langsam eng. Um jeden Preis stocke ich nun doch nicht auf. Langfristig muss ich mir da etwas überlegen. Entweder mache ich eine Investmentpause und halte mehr Bargeld vor oder ich muss ein neues Unternehmen in mein Depot aufnehmen.

 

Aufgestockt habe ich Wal-Mart Stores. Ich kaufte 23 Aktien für 1.533,98 €. Damit ist mein vorletztes Unternehmen auf glatte Tausender gebracht (mein Tick). Insgesamt habe ich jetzt 97 Aktien und 6.068,86 € investiert. Nach meiner Planungstabelle bräuchte ich keine weiteren Wal-Mart Aktien, zum Jahreswechsel ändern sich jedoch einige Berechnungen und es fehlen mir wieder 13 Aktien. Die kaufe ich dann nächstes Jahr relativ zeitnah nach.

 

Als zweiten Wert habe ich Cardinal Health aufgestockt. Für 1.083,98 € bekam ich 16 Aktien. Ich besitze nun 57 CAH und habe dafür 4.067,50 € investiert. Wie bei Wal-Mart brauche ich keine weiteren Aktien mehr und auch durch den Jahreswechsel bleibt die benötigte Anzahl bei null.

 

Insgesamt habe ich jetzt über 111.000 € investiert und meine künftigen Dividendeneinnahmen liegen im Schnitt bei 230 € netto pro Monat.

 

Mein freies Kapital liegt damit immer noch bei über 30.000 € und in zwei Wochen mache ich mir ein Weihnachtsgeschenk. Ausgesucht habe ich es mir schon.

 

 

 

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Neue Seite Monatszahler

Ich habe ein neues Projekt gestartet.

 

In der Navigationsleiste findet ihr neben dem Depot die neue Seite Monatszahler.

 

In den USA und z. B. auch Kanada gibt es Unternehmen, die monatlich eine Dividende ausschütten. Meist sind die Renditen relativ hoch, dafür ist das Wachstum niedrig.

 

Dies betrifft unter anderem REIT´s, die durch gesetzliche Auflagen gezwungen sind, den größten Teil ihrer Erträge auszuschütten. Für Dividendenfans kann das durchaus eine interessante Depotbeimischung sein.

 

Ich habe erst zwei Monatszahler gefunden, in die ich selber investieren würde. Es ist leider nicht ganz einfach, ansprechende Unternehmen zu finden. Aber der Startschuss ist gegeben und im Laufe der Zeit sollte die Liste anwachsen.

 

Falls jemand noch ein Unternehmen kennt oder sogar im Depot hat, bitte ich um eine kurze Nachricht. Vielleicht entwickelt sich das Ganze zu einem kleinen Community-Projekt.

 

 

 

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Monatsübersicht November 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat 2.000 € zusätzlich gespart, die Dividendeneinnahmen lagen wie im Vormonat bei ca. 157 € netto. Der Verkauf von Yum China Hldgs.  brachte 877 € und auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 3.534 €.

 

Die Investitionen beliefen sich auf ca. 5.674 € und mein Barkapital verringerte sich um rd. 2.140 €. Für weitere Käufe stehen 33.405 € zur Verfügung.

 

 

 

 

 

  

Dividenden 

Im November erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 156,64 €. Im Vergleich zum November 2015 (92,63 €) ist das eine Steigerung um 64,01 € oder 69,10 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Caterpillar                 22,45 €

CVS Health                  6,90 €

Fastenal                    17,39 €

General Dynamics     8,19 €

General Mills            18,61 €

Hormel Foods            6,42 €

Procter & Gamble   37,95 €

Texas Instruments  22,20 €

YUM! Brands            17,13 €

 

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 1.789,19 €.

 


 

 

Aktienkäufe

Im November habe ich fünf Käufe mit rd. 5.674 € durchgeführt.

Ich kaufte  14 Dr. Pepper, 30 Hormel Foods, 27 Patterson, 21 Walgreens und 19 Yum! Brands nach.

 

Verkauft habe ich die 50 Yum China, die ich im Rahmen des Spin-Off eingebucht bekommen habe.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 5.730 € gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 16,13 % bzw. 17.535€ im Plus.

 

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Dezember stehen vier (Nach-) Käufe an und ich hoffe, mind. 2.000 € zusätzlich sparen zu können. Die Dividendeneinnahmen dürften um die 240 € liegen.

 

 

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Adventskalender

Mein Bloggerkollege Sparkojote hat einen Adventskalender im Blog gestartet.

 

Jeden Tag bis Weihnachten veröffentlicht er einen Artikel. Mehr will ich gar nicht verraten. Schaut doch einfach bei ihm vorbei, was er sich so einfallen lässt.

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Kauf Hormel Foods und Patterson

Zum Monatsende habe ich nochmals zwei Werte aufgestockt. Durch die Freebuys von OnVista fallen keine Kaufgebühren an und daher kann ich problemlos auch kleinere Summen in einzelne Werte investieren.

Ich habe mir 30 Hormel Foods gegönnt. Ich wollte die schon länger aufstocken und sie standen im "Kaufranking" oben auf meiner Liste.

Hormel hat auch die Dividende um 17 % erhöht, was mir bei der nächsten Dividendenzahlung zu Gute kommt. Hormel zahlt seit ihrem Börsengang 1928 ununterbrochen eine Dividende und die kommende Ausschüttung ist die 354ste in Folge. Das nenne ich Kontinuität.

 

Investiert habe ich 1.016,12 €. Mein Gesamtbestand liegt nun bei 95 Aktien bei einer Investition von 3.010,61 €.

 

 

Der zweite Wert ist Patterson. Ursprünglich wollte ich einen anderen Wert nachkaufen, aber nachdem Patterson um 20 % gefallen ist, habe ich diesen vorgezogen.

 

Was war passiert?

 

Die Zahlen haben nicht den Erwartungen entsprochen. Nicht das das Unternehmen Verlust geschrieben hätte, nein, das Wachstum war nur einstellig statt zweistellig. Patterson steht gut da, zahlt Dividende und die Ausschüttungsquote mit 42 % lässt durchaus Spielraum. Solche "Analystenrücksetzer" nutze ich ganz gern, wenn die langfristigen Aussichten passen.

 

Gekauft habe ich 27 Stück für 999,69 €. Damit wächst mein Bestand auf 76 Anteile mit einer Gesamtinvestition von 3.016,39 €.

 

 

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Der Finanzrocker im Interview mit ...

Der Finanzrocker hat mich überredet, mit ihm einen Podcast zu machen.

 

Wer einmal einen Franken hören möchte, der versucht hochdeutsch zu reden, der sollte sich den Podcast nicht entgehen lassen.

 

Ich habe es tatsächlich geschafft, einen der längsten Podcast mit Daniel zu machen. Also man muss schon etwas Zeit mitbringen. Vielleicht hat meine Frau doch recht, wenn sie behauptet, ich würde zu viel reden.

 

Mehr will ich gar nicht verraten. Hier geht es zum Interview.

 

 

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