Die meisten Blogger, Insta-Finfluencer, Podcaster oder YouTuber schreiben irgendwann ein Buch. So reihe ich mich in die Bücherschreiber mit ein und der eine oder andere Leser denkt: "Oh nein, nicht schon wieder ein Dividendenbuch, als gäbe es da nicht schon hundert."
Genau diesen Gedanken hatte ich auch, als Daniel vor über zwei Jahren auf mich zukam, dass wir ein Buch gemeinsam veröffentlichen könnten.
Unabhängig davon plante ich, die vielen Blogartikel zusammenzufassen, da neue Leser eher selten ins Archiv schauen und einen Beitrag von z.B. 2020 lesen. Ich meine, dass der eine oder andere Artikel relativ zeitlos ist und auch heute noch zum Nachdenken anregt.
Der Gedanke war also schon da, nur die Umsetzung war unklar. Sollte ich ein PDF zum Download anbieten?

Als mich Alex Fischer im Frühjahr 2020 fragte, ob ich ein Kapitel zu dem Gemeinschaftsprojekt von Alex und Lars beisteuern würde, sagte ich natürlich spontan zu. Alex und Lars kenne ich schon länger von den Finanzbloggertreffen und verschiedenen Veranstaltungen und ich wusste, dass ich da in guten Händen bin.
Der Crash, ausgelöst durch die Folgen der Pandemie von Covid-19, war im vollen Gange und die Erholung war ebenso überraschend wie der Absturz.
Es taucht immer wieder die Frage auf, ob ein ETF im Vergleich zur Dividendenstrategie nicht viel besser ist, zumal ich immer Steuern auf die Dividende zahlen muss und überhaupt wäre die Dividendenstrategie schlecht und würde nichts bringen.
Derartige Mails und Kommentare bekomme ich immer wieder, allerdings ohne dies in irgendeiner Form belegt wird.
Sparquote und Cash
Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich diesen Monat 2.000 € zusätzlich gespart. Die Dividendenein-nahmen beliefen sich auf rd. 788 € und somit konnte ich dem Depot 3.788 € zuführen. Für Aktienkäufe benötigte ich 4.793 € und mein freies Kapital liegt zum Monatsende bei 12.640 €.
Dividenden
Ich erhielt Dividendenzahlungen in Höhe von 788,12 €.
Im Vergleich zum Juli 2019 (728,91 €) ist das eine Steigerung um 59,21 € oder 8,12 %.
Die gesamten Dividendeneinnahmen 2020 liegen bei 6.147,45 €.
Die Zahlungen kamen von:
Was sind eigentlich Preferred Stocks, auch oft Preferred Shares genannt?
Viele übersetzen diesen Begriff mit Vorzugsaktien, was aber nicht ganz korrekt ist. Preferred Stocks sind vereinfacht eine Mischung aus Aktien und Anleihen. Sie haben Merkmale von beiden Anlageklassen.
Eines der Hauptmerkmale von Preferred Stocks sind, dass sie gegenüber normalen Aktien ein Vorrecht auf die Ausschüttung einer Dividende haben. Bevor der normale Aktionär eine Dividende erhält, muss der Halter von Preferred Stocks bedient werden, im Gegenzug verzichtet er z. B. auf sein Stimmrecht.
Unternehmen geben gern Preferred Stocks aus, da sie unabhängiger von Banken und deren Kreditbedingungen sind und das Kapital eher als Eigenkapital gesehen wird.
Sparquote und Cash
Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich diesen Monat 1.000 € zusätzlich gespart. Die Dividendenein-nahmen beliefen sich auf rd. 845 € und somit konnte ich dem Depot 2.845 € zuführen. Für Aktienkäufe benötigte ich 3.383 € und mein freies Kapital liegt zum Monatsende bei 15.130 €.
Dividenden
Ich erhielt Dividendenzahlungen in Höhe von 845,06 €.
Im Vergleich zum April 2019 (609,76 €) ist das eine Steigerung um 235,30 € oder 38,59 %.
Die gesamten Dividendeneinnahmen 2020 liegen bei 3.491,93 €.
Die Zahlungen kamen von:
Viele wünschen sich einen weiteren Podcast mit dem Finanzrocker Daniel und mir. In seiner 150. Jubiläumsausgabe hat Daniel sechs Gäste zu einem Podcast über die aktuelle Situation befragt. Seiner Anfrage bin ich gerne nachgekommen, allerdings viel es mir schwer, mich kurz zu fassen. Der Podcast hat eine Länge von über zwei Stunden und ich bin ab etwa 1:40 zu hören. Insgesamt ist der Podcast sehr gelungen und es lohnt sich, reinzuhören.
Sparquote und Cash
Diesen Monat habe ich wieder 2.000 € gespart, die Dividendeneinnahmen lagen bei 819 € netto. Hier macht sich der Dollarkurs negativ bemerkbar und im Februar hatte ich noch etwas vom Sparerfreibetrag übrig.
Die Investitionen beliefen sich auf 4.267 €. Für weitere Käufe stehen mir 15.500 € zur Verfügung.
Derzeit rentieren viele REITs mit einer zweistelligen Dividendenrendite. Ein Teil in mir sagt, das sind Schnäppchen und es ist die Zeit massiv aufzustocken, der andere Teil sagt, jetzt gilt besondere Vorsicht und ein Nachkauf ist das Dümmste was man machen kann.
Gier und Angst beherrschen in vielen Teilen unser Denken, daher versuche ich, durch das Aufschreiben meiner Gedanken etwas Ordnung in das Chaos zu bringen und für mich mein weiteres Vorgehen zu definieren. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen Leser oder es finden sich Argumente, die meine Gedankenkette ad absurdum führt.
Ich habe immer wieder die Anfrage bekommen, ob ich nicht ein Forum einrichten kann.
Ein Forum hat durchaus Vorteile gegenüber einem Blog. Die Nutzer können eigene Beiträge zu Themen erstellen, die sie interessieren und die Beiträge verschwinden nicht im Zeitablauf wie bei einem Blog. Es können auch kleinere Bilder und Grafiken hochgeladen werden, Links eingefügt und Dateien hochgeladen werden.
Ursprünglich wollte ich zu der aktuell laufenden Corona-Geschichte nicht auch noch etwas schreiben, da mich jedoch inzwischen einige Leseranfragen erreicht haben, was ich jetzt mit meinen Aktien mache, nachdem die Märkte anfangen einzubrechen.
Die Fakten sind noch ziemlich unklar und täglich kommen neue Erkenntnisse dazu. Ich beziehe mich hier auf die Aussagen vom Robert-Koch-Institut. Bei ca. 80 % bis 85 % der Infizierten verläuft der Krankheitsverlauf geringer als bei einer Grippeinfektion, d. h. nach ein paar Tagen ist man wieder auf den Beinen. Bei den restlichen 15 % bis 20 % kommt es zu einem schwereren Krankheitsverlauf, bei dem es bis zu 6 Wochen dauern kann, bis man als genesen gilt.
Es besteht allerdings die Gefahr, dass 1 % bis 2 % der Erkrankungen tödlich verlaufen, was etwa dem Faktor 10 bei einer Grippewelle entspricht. Ein weiteres Problem ist, dass das Virus wesentlich ansteckender ist und eine ungehemmte Ausbreitung viel wahrscheinlicher ist.

Manchmal ergibt es sich, dass einen fantastische Möglichkeiten regelrecht anspringen, nur oft erkennt man es einfach nicht, manchmal auch nicht im Nachhinein. Bei meinem neuen Immobilienengagement war dies jedoch anders. Als ich davon hörte, war mir klar, dass ich daran bleiben muss und dies vielleicht eine vielversprechende Investition werden könnte. Wie ich bereits öfter berichtete, halte ich von Wohneigentum als Kapitalanlage nicht viel und habe schon seit längerem meine Wohnungen verkauft. Wesentlich lukrativer und deutlich weniger reguliert ist der gewerbliche Immobilienbereich, außerdem sind die Renditen hier einiges höher und Rendite wollen wir schließlich alle.
Hallo,
mein Name ist Marius und ich bin 28 Jahre jung. Ich möchte euch hier mein Depot vorstellen und gerne eure Gedanken dazu hören. Anfang diesen Jahres habe ich an den freien Tagen viele Finanzblogs gelesen und mir als „Neujahresvorsatz“ eine Depotvorstellung vorgenommen. Manche Kommentare beschwerten sich über die durchgehend positiven Depots und zweifelten die Echtheit an. Daher hier auch mal ein Depot, welches nicht durch die Bahn im Plus ist, sondern auch einige Minuswerte hat.
Sparquote und Cash
Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich diesen Monat 1.000 € zusätzlich gespart. Die Dividendenein-nahmen beliefen sich auf rd. 955 € und somit konnte ich dem Depot 2.955 € zuführen. Für Aktienkäufe benötigte ich 4.643 € und mein freies Kapital liegt zum Monatsende bei 17.650 €. Leider ist mein Freibetrag bereits im Januar fast aufgebraucht.
Dividenden
Ich erhielt Dividendenzahlungen in Höhe von 955,11 €.
Im Vergleich zum Januar 2019 (632,35 €) ist das eine Steigerung um 322,76 € oder 51,04 %.
Die gesamten Dividendeneinnahmen 2020 liegen bei 955,11 €.
Die Zahlungen kamen von:
Ich habe bisher keine Umfrage gestartet, um die Altersstruktur der Blogleser zu erfahren. Aus den Kommentaren und den Zuschriften kann ich jedoch ableiten, dass alle Altersklassen den Blog verfolgen.
Der Blogname "Rente mit Dividende" bezieht sich nicht unbedingt auf die klassische Altersrente, wie wir es in Deutschland gerne verstehen, sondern mehr auf die Ableitung vom italienischen (lateinischen) Rendita = Einkommen, Gewinn.
Ich möchte es vermeiden, dass es mir im Alter wie dem Herrn auf dem Bild ergeht und nicht viel zum Leben verbleibt. Viele von uns steuern auf die Rente zu und fangen damit an, sich mit dem Ausstieg zu beschäftigen. Es tauchen hierzu viele Fragen auf und Christian hat dazu einen Beitrag verfasst, der einen Einstieg in die Thematik liefert. Ich befasse mich derzeit mit Schritt 6 und plane vielleicht schon mit 61 Jahren, also immerhin 6 Jahre früher als vom Gesetzgeber vorgesehen, in die Freizeitphase zu wechseln.
Zum Autor:
Christian Schultz (Jahrgang 1979) hat unter anderem in Kiel Geschichte und Germanistik studiert. Nach ersten Berufserfahrungen in der Versicherungsbranche, der Agentur für Arbeit und beim Radio arbeitet er seit 2011 für den Sozialverband Schleswig-Holstein. Christian lebt mit seiner Familie in Kiel.
Ich war am überlegen, ob ich einen gesonderten Beitrag für das Gesamtjahr 2019 schreibe. Da es aber außer ein paar Zahlen nicht sonderlich viel zu berichten gibt, ergänze ich die Monatsübersicht entsprechend.
Sparquote und Cash Dezember
Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich diesen Monat 2.000 € zusätzlich gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf 780 €, somit nahm mein Investitionskapital um 3.780 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit 3.794 € zu Buche und meine Reserven liegen bei etwa 19.300 € wie im Vormonat.
Hallo,
hier meine Depotvorstellung :)
Kurz zu mir, ich bin Thomas, 38 Jahre jung und gebürtig aus Dresden. Von Beruf bin ich Koch und seit Mai 2009 in der Schweiz (Luzern) ansässig und werde es auch bleiben. Die deutsche Politik ist nun ja ..... und die Lebensbedingungen sind für mich hier einfach besser. Ich habe im Januar 2018 aktiv angefangen in Aktien zu investieren und verfolge die Wachstumsstrategie, wobei auch ein paar Dividendentitel im Depot sind.
Eine der spannendsten Auswertung für mich ist, wie sich die Dividenden von meinem Depot entwickelt haben. Bei meinem sehr langfristigen Ansatz kann ich so überprüfen, ob ich im Plan liege, wo die Reise hingehen könnte oder ob ich akuten Handlungsbedarf sehe und ich an meiner Strategie etwas ändern muss.
Bei dieser Betrachtung geht es nicht um Beträge in absoluten Zahlen, sondern um die prozentuale Entwicklung bei den Unternehmen. Das Ganze ist zwar mit etwas Arbeit verbunden, da ich aber die Zahlen (Dividenden) unter dem Jahr regelmäßig erfasse, ist dies überschaubar.
Jede Woche bekomme ich Anfragen, ob ich nicht Artikel gegen Bezahlung erstelle oder bereits fertige Artikel veröffentlichen möchte. Einige Unternehmen fragen direkt nach meiner Preisliste, andere sind regelrecht unverschämt und fordern, dass ich für sie (kostenlose) Werbung auf meinem Blog mache. Da ist alles dabei - seriös und unseriös. Inzwischen lösche ich die Anfragen und antworte nicht mehr. Ist da unhöflich? Manchmal ja, aber irgendwann nervt das ungemein und ich habe keine Lust, dauernd zu begründen, warum ich nicht will. Ich will nicht - Punkt. Der Blog soll den Lesern und mir zum Erfahrungsaustausch dienen und man soll sich gegenseitig helfen.
Die Leser, die schon länger den Blog verfolgen, wissen, dass ich den Blog versuche "sauber" zu halten und keine weitere Monetarisierung anstrebe. Nun veröffentliche ich doch die Vorstellung eines Startups?
Das Ganze ist darin begründet, dass ich mit Julius schon länger Kontakt hatte und er mir sehr früh von seiner Geschäftsidee erzählte. Ich finde die Idee gut und sagte ihm zu, dass er einen Artikel schreiben soll, den ich dann auf dem Blog veröffentliche und ihn so unterstütze. Julius und seine Mitstreiter sind recht rührig und gehen das alles sehr professionell an. Vielleicht hat ein Leser selber Platz zum Vermieten oder ebenfalls eine Idee für ein Unternehmen?
Hier der Beitrag von Julius:
Sparquote und Cash
Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich diesen Monat 1.000 € zusätzlich gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 840 € und somit konnte ich dem Depot 2.840 € zuführen. Für Aktienkäufe benötigte ich 7.989 € und mein freies Kapital liegt zum Monatsende bei 20.110 €
Dividenden
Ich erhielt Dividendenzahlungen in Höhe von 840,19 €.
Im Vergleich zum Oktober 2018 (485,59 €) ist das eine Steigerung um 354,60 € oder 73,02 %.
Die gesamten Dividendeneinnahmen 2019 liegen bei 6.680,93,€.
Die Zahlungen kamen von:
Mich hat der Leser Sonny angeschrieben und sich bereit erklärt, sein Depot den anderen Lesern vorzustellen.
Er meint, dass seine Frau und er ein sehr kleines Depot hätten und würde gerne mit der Veröffentlichung die Tipps der Leser annehmen bzgl. der weiteren Vorgehensweise. Ich meine, als Student ein Depot mit über 20.000 € aufzubauen, ist eine respektable Leistung.
Aber lest selbst:
Das Buch richtet sich ganz klar an Einsteiger und Börsianer, die bisher eher planlos investierten. Der Autor will seine Leser dazu animieren, endlich ihr finanzielles Geschehen in eigene Hände zu nehmen und eine Rendite, die höher ausfällt als die Inflationsrate, zu erzielen. Bei allen vorgestellten Anlagen verweist der Autor immer wieder darauf, das Vermögensbildung eine langfristige Geschichte ist und nicht über Nacht geht. Wer meint, schnell reich werden zu wollen, begibt sich in den Bereich der Spekulation, was eher selten bis gar nicht funktioniert.
Dominion Energy (D) ist ein klassischer Energieversorger. Das Unternehmen beliefert ca. 7,5 Mio. Kunden mit Strom und Gas in 18 Bundesstaaten der USA. Das Unternehmen zählt zu den größten Versorgungsunternehmen der USA und investiert neben Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken verstärkt in erneuerbare Energien mittels Solaranlagen, Wasser- und Windkraftwerke. Dominion besitzt eigene Überlandleitungen, Gaspipelines und ein LNG-Terminal. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück und ist durch Expansion und Zukäufe stetig gewachsen. Seit 2017 firmiert das Unternehmen unter dem Namen Dominion Energy (vorher Dominion Resources).
Seit wann genau eine Dividende bezahlt wird, habe ich nicht herausfinden können. Die erste mir bekannte Dividende wurde im Februar 1986 ausgeschüttet. Dominion schüttet die Dividende in den Quartalen 3/6/9/12 aus. Eine Kürzung der Dividende fand seither nicht statt und seit 2004 wird die Dividende ohne Unterbrechung erhöht.
Stand 10/2019
Sparquote und Cash
Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich diesen Monat 2.000 € zusätzlich gespart. Die Dividenden-einnahmen beliefen sich auf 709 €, somit nahm mein Investitionskapital um 3.709 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit 3.459 € zu Buche. Aktuell habe ich etwa 25.200 € zur Verfügung.
Dividenden
Ich erhielt Dividenden mit einer Summe von 709,66 € netto. Im Vergleich zum Sept. 2018 (479,67 €) ist das eine Steigerung um 229,99 € oder 47,95 %.
Die gesamten Dividendeneinnahmen 2019 liegen bei 5.870,74 €.
Die Zahlungen kamen von: