Selbstmotivation ist wichtig

 

Ein Dividendeninvestor hat ein Problem und das ist er selber. Das Sparen von Dividenden ist eine langsame Steigerung der passiven Einnahmen und in der heutigen Zeit haben viele Anleger wenig Geduld, bis sich die ersten Resultate spürbar bemerkbar machen. Damit man am Ball bleibt, ist es erforderlich sich selber zu motivieren und dem Gehirn (Unterbewusstsein) eine regelmäßige Belohnung zukommen zu lassen. Ein Dividendensammler ist ein Einzelkämpfer, der oftmals wenig Verständnis von Freunden und Bekannten, manchmal auch vom Lebenspartner, erfährt. Erhält man eine Dividende von z. B. 10 €, dann freut man sich, aber man bekommt oft zu hören: "Was willst du denn mit den Peanuts? Wegen 10 € stehe ich nicht mal auf!" Das kann mit der Zeit ganz schön demotivierend sein und es besteht die Gefahr, dass der Investor wieder aufgibt. Also ist Selbstmotivation gefragt.

 

Selbstmotivation

 

Als motivierter Anleger weiß man natürlich um seine jährlichen Dividendeneinnahmen und kann diese auf den monatlichen Durchschnitt runterrechnen. Hier ist der erste Trick, sich zu motivieren:

 

Angenommen die Einnahmen liegen bei 120 € jährlich, so kann man sich jeden Monatsersten 10 € bar vor sich hinlegen. Dieser 10 €-Schein ist sichtbar und man kann ihn in die Hand nehmen. Das passive Einkommen wird dadurch greifbar. 10 € in bar sind etwas ganz anderes als eine Zahl auf dem Papier. Steigen die Dividenden oder man hat sich eine neue Position in das Depot gelegt, dann erhöht sich der Betrag. Jeden Monatsersten kann man dann vielleicht 20 €, 30 € oder 50 € vor sich hinlegen. Hält man einen 50 € Schein in der Hand, ist das schon etwas, mit dem man einiges anfangen kann. Diese 50 € im Monat erreicht man schneller als man glauben mag. Vielleicht braucht man das Geld nicht unbedingt und steckt es in die Spardose. Am Ende des Jahres ist neben den Dividenden der gleiche Betrag in der Spardose gelandet. Da bekommt man doch Lust, diese zu investieren, um die Einnahmen weiter zu steigern.

 

Zielsetzung

 

Ein Ziel zu haben, ist immens wichtig. Setzt man seine Ziele allerdings zu hoch an, dann sind diese in weiter Ferne. Die Vorstellung in 20 oder 30 Jahren eine Summe X zu haben, ist bei solchen Zeiträumen eher demotivierend. Hier kommt Trick zwei:

 

Als Beispiel nehme ich Paul, ein klassischer Dividendensammler. Paul ist Single, bewohnt eine kleine Wohnung und erhält ein durchschnittliches Einkommen. Paul hat sich eine Tabelle erstellt, in der er seine Fixkosten eingetragen hat. Dies sollte eigentlicher jeder machen, um eine Übersicht zu haben. Die Tabelle von Paul schaut wie folgt aus:

 

Paul´s Fixkosten
Paul´s Fixkosten

 

In Spalte eins sind seine Ausgaben aufgelistet und in Spalte zwei die Zahlungsweise. (Paul zahlt gerne jährlich, da er einen Rabatt bekommt.) In Spalte drei sind die zu zahlenden Beträge aufgelistet. Anhand der Rechnungen und der Kontoauszüge hält er seine Tabelle auf dem Laufenden, was ein geringer Aufwand von fünf Minuten im Monat ist. In Spalte vier lässt er sich dann die monatlichen Anteile berechnen und die Tabelle aufsteigend sortieren. Spalte fünf summiert die monatlichen Fixkosten einfach auf. Nun wird es für Paul interessant. Er hat sein durchschnittliches passives Einkommen berechnet und in der Tabelle ganz oben erfasst. Anhand der Aufsummierung in Spalte fünf kann er nun vergleichen, welche Fixkosten bereits durch seine Einnahmen gedeckt sind. Dazu schreibt er in der Spalte "Deckung" ja oder nein.

 

Paul fehlen noch rd. 17 € im Monat, um seine Lebensversicherung von den Dividenden bezahlen zu können. Bei einer Rendite von 4 % (er hat seinen Sparerfreibetrag noch nicht ausgeschöpft) benötigt er ein Investitionskapital von 12 Monate x 17 € / 4 % = 5.100 €. Paul ist sparsam und legt jeden Monat 300 € auf Seite, dazu kommen noch die Dividenden und etwas Weihnachtsgeld. Er weiß, dass er dieses Jahr noch die Kosten für die Lebensversicherung abdecken kann. Er ist motiviert, nächstes Jahr den Gewerkschaftsbeitrag zu erwirtschaften.

 

Mit Pauls Methode stellt sich der Erfolg praktisch mit der ersten Investition ein, denn jeder hat einen kleinen Fixkostenbetrag, der unter 10 € im Monat liegt. Das Wissen, praktisch den Rest seines Lebens für diesen Betrag nicht mehr arbeiten zu müssen, hat schon etwas für sich. Je mehr Beträge gedeckt sind, desto sicherer und unabhängiger fühlt man sich. Sind erst einmal alle Fixkosten und die Miete durch passives Einkommen gedeckt, dann ist man ein ganzes Stück weit unabhängig und kann getrost schlechte Zeiten überbrücken.

 

Fazit

 

Man sollte seine Einnahmen "begreifbar" machen und seine Einnahmen vor sich auf den Tisch legen. Ich kann jedem nur empfehlen, das einmal bewusst auszuprobieren.

 

Große Ziele wie die Deckung der Fixkosten in kleine Schritte zerlegen, dann stellen sich Erfolge ein und die Motivation bleibt erhalten. Dies ist gerade am Beginn der Investitionskarriere immens wichtig.

 

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Neu im Depot: Select Income REIT

Wie der Titel schon aussagt, habe ich einen weiteren REIT in mein Depot aufgenommen. Gekauft habe ich 100 Stück und dafür gesamt 2.093,02 € bezahlt.

 

Da die Aktien nicht in Deutschland gehandelt werden, musste ich an der Nasdaq ordern, was zusätzliche Gebühren bedeutet. Das Freebuy-Model greift hier nicht, deshalb habe ich für 2.000 € gekauft und nicht wie sonst für 1.000 €. 

 

Die Dividende liegt bei 2,04 $/Aktie und die Bruttorendite bei ca. 8,6 %. Abhängig vom Wechselkurs bringt mir diese Investition ca. 11 € netto im Monat zusätzliche Dividende. Mit diesem Kauf habe ich mein Ziel für Juli (jeden Monat die Dividende um 5 € zu steigern) bereits erfüllt.  Es stehen noch zwei Nachkäufe an, die ich ganz entspannt angehen kann. Ich bin selber gespannt, für welches Unternehmen ich mich entscheiden werde.

 

Über Select Income habe ich noch einige Informationen im Bereich Unternehmen hinterlegt.

 

 

 

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Monatsübersicht Juni 2017

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 1.000 € habe ich zusätzlich   6.000 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 334 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 7.334 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 8.369 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um  1.035 € reduzierte. Aktuell habe ich etwa 23.371 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich  erhielt Dividendenzahlungen mit einer Summe von 334,76 €. Im Vergleich zum Juni 2016 (224,46 €) ist das eine Steigerung um 110,30 € oder 49,14 %.

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bei 1.729,06 €.

 

Die Dividendeneinnahmen liegen nach dem ersten Halbjahr über meinem Plan. Damit dürfte ich mein Ziel von 3.260 € problemlos erreichen.

 

Die Zahlungen kamen von:   

Chevron                        

Donaldson               

ExxonMobil             

Gladstone                

IBM                           

Johnson + Johnson  

Kraft Heinz              

McDonald´s            

Microsoft                 

Parker-Hannifin       

Qualcomm              

Target  

VF Corp

Wal-Mart                    

Walgreens               

 

29,91 €

15,31 €

26,90 €

  9,80 €

38,57 €

18,40 €

23,82 €

21,78 €

19,52 €

  6,58 €

45,35 €

22,15 €

  5,85 €

37,72 €

13,10 €

 

 



Quartalsvergleich

Das 2. Quartal hat Einnahmen von 970,46 € gebracht. Im Vergleich zum 2. Quartal 2016 (559,83 €) sind das 410,63 € (+ 73,35 %) mehr. 

 

 

 

 

Aktienkäufe

Der Juni war  ein guter Investitionsmonat. Ich habe acht Käufe mit  8.368,71 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 143.796,24 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  

  13 Kraft Heinz (1.046,60 €)

 

Neu im Depot:

 

   6   3M (1.095,19 €)

  15  Colgate-Palmolive (1.025,55 €)

  14  Medtronic (1.074,53 €)

  10  PepsiCo (1.040,80 €)

150  Spirit Realty Capital (1.018,11 €)

  50  Williams-Sonoma (2.067,93 €)

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 11.938 € im Plus und hat im Vergleich zum Vormonat wieder verloren.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Ich hoffe, dass ich wieder mehr Zeit finde, die Unternehmensübersicht zu vervollständigen und mehr neue Artikel zu schreiben. Da ich viel gearbeitet habe, plane ich im Juli rd. 5.000 € zu investieren und die eine oder andere Neuaufnahme zu tätigen.

 

 

Die Dividendeneinnahmen dürften um die 240 € liegen.

 

 

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Finanzblogger-Konferenz Kassel

Vom 24.06.2017 bis 25.06.2017 fand in Kassel die erste Finanzblogger-Konferenz statt. Ich meine, es war die erste offizielle Konferenz überhaupt in Deutschland, zumindest ist mir nichts vergleichbares bekannt. Zum obigen Gruppenbild sind die Teilnehmer  angetreten und wie man sieht, ein bunter Haufen und alle lachen. Aber der Reihe nach.

 

 

Wie kam es dazu?

 

Irgendwann im Frühjahr erreichte mich eine Mail, ob ich nicht an einem Bloggertreffen von Finanzblogbetreibern teilnehmen möchte. Daniel der Finanzrocker war durch unsere beiden Podcasts anscheinend doch noch nicht restlos abgeschreckt und konnte Henrik und Albert (unser Organisationsteam) überzeugen, dass ich auf der Einladungsliste landete.

 

 

Was macht man auf so einem Treffen?

 

Ich denke, so genau wusste das keiner der Teilnehmer. Im Vorfeld wurde zwar nach den Interessen und den Themen, zu denen man referieren könnte, abgefragt, wenn man aber die Leute  nicht kennt? Gar nicht so einfach. Es war klar, dass es um einen Erfahrungsaustausch unter Finanzbloggern geht. Daniel hat das bravourös gelöst. Schnell war klar, wer was macht und wer wohin möchte. Die Themen waren vielfältigst. Nur um einige Schlagworte zu nennen: SEO, Influencer, Self-Publishing, Affiliate-Programme usw.

 

Einen prima Blogbeitrag haben dazu die Beziehungsinvestoren Mike und Marielle geschrieben.

 

 

Was habe ich gelernt?

 

Sehr viel. Von manchen Sachen hatte ich noch nie gehört, vieles habe ich nicht verstanden und muss da noch Hausaufgaben machen. Ich war (und bin) immer noch erschlagen von der Informationsfülle. Einiges werde ich bei meinem Blog umsetzen, vor allem an der Technik, einiges will ich nicht ändern, da ich ziemlich zufrieden bin mit der jetzigen Ausrichtung des Blogs.

 

 

Facebook ja oder nein?

 

Gelernt habe ich auch, dass ich wohl einer der wenigen Menschen bin, die keinen Facebook-Account haben. Da bin ich am überlegen, ob das überhaupt etwas bringt. Ich müsste auch hier neu anfangen und erst mal sehen, was ich da schreiben soll. Ich hatte einmal eine Firmenseite erstellt und musste deshalb einen Account erstellen. Ich habe da aber seit langem nicht mehr reingeschaut.

 

Das ist eine spannende Leserfrage:

 

Soll Rente-mit-Dividende in die Social Media-Welt vorstoßen und sich auf Facebook ausbreiten?

 

 

Was war das Schönste?

 

Die Menschen!

 

Ich durfte so viele wunderbare Menschen kennen lernen. Wir haben alle einen unterschiedlichen Hintergrund, ob Ingenieur/in, Finanzjournalistin, Psychologe, Ex-Analyst oder Polizist. Vom kleinen Hobby- und Nischenblog bis zum professionellen Blogbetreiber. Die Teilnehmer waren durchwegs herzlich, freundlich und offen. Es war eine gelöste und hilfsbereite Stimmung an diesen zwei Tagen, wie man es selten erlebt.

 

Ich durfte viele Blogger kennen lernen, deren Blogs ich regelmäßig verfolge.  Da waren Daniel der Finanzrocker, die Ex-Studentin Jenny, die frisch vermählten Beziehungsinvestoren und der Finanzwesir Albert. Viele mir weniger Bekannte Blogger wie Natascha, Dani, Lars, Lars (und noch mehr Lars), Alex, Chris und andere.

 

Leider war die Zeit zu kurz, sich mit allen zu unterhalten und sich besser kennenzulernen. Ich hoffe, dass es noch mehr Treffen gibt und wir eines Tages "The same procedure as last year? - Yes, the same procedure as every year! " sagen können.

 

Herzlichen Dank nochmals an Albert, Henrik und Daniel.

 

 

Begrüßung der Teilnehmer
Begrüßung der Teilnehmer
Pause mit plauschen
Pause mit plauschen
Daniel bei der Arbeit
Daniel bei der Arbeit
Barcamp-Session
Barcamp-Session

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Das Währungsrisiko und ich oder Warum ich mir da keine Gedanken mache

 

Ich werde immer wieder gefragt, ob bzw. wie ich das Währungsrisiko einschätze. Dies ist sehr individuell, ich mache mir da weniger Gedanken.

 

Angenommen der $/€-Kurs steht pari bei 1:1 und er würde auf 1,50 $ steigen, was einer Änderung von 50 % entspricht. Nun halbieren sich meine Dividenden nicht, sondern sie reduzieren sich lediglich um 33 %. Statt 100 € bekomme ich dann nur noch 100 $ / 1,50 = 66,67 €.

 

Die Wechselkursänderung hat nur Auswirkungen auf mein bisheriges Investment. Damit der Währungseinfluss korrekt erfasst wird, müsste ich zu jedem Kauf den Wechselkurs notieren und könnte dann den gewichteten Durchschnittskurs bezogen auf mein Dividendeneinkommen bestimmen.

 

Im Gegenzug kann ich aber Aktien günstiger erwerben. Angenommen der Kurs einer Aktie steht bei  20 $, dann bekomme ich bei einem Wechselkurs von 1:1 für 1.000 € gesamt 50 Aktien. Steht der Dollar bei 1,50, dann bekomme ich bei gleichem Aktienkurs 1.000 € / (20 $ /1,50) = 75 Aktien. Beträgt die Dividendenrendite 5 %, dann bleibt die Rendite 5 % bezogen auf den Kaufzeitpunkt bestehen, egal wie der Wechselkurs steht. Meine Rendite ändert sich erst, nachdem ich gekauft habe.

 

Ich gehe davon aus, dass der Wechselkurs zwar schwanken, aber kurzfristig nicht extreme Abweichungen aufweisen wird, da ab einem gewissen Zeitpunkt ein zu großes Ungleichgewicht zwischen den Handelsräumen entsteht und die Notenbanken eingreifen werden. Letztendlich wird sich durch die häufigen Käufe ein Mittelwert bezüglich des Wechselkurses herausbilden.

 

Habe ich mein Ziel von 1.000 € Dividende im Monat erreicht, könnten im ungünstigen Fall die Einnahmen zurückgehen. Hier setze ich wiederum auf die Dividendensteigerungen, dass diese den Rückgang ausgleichen. Es könnte aber auch in die andere Richtung gehen und ich mache sogar Währungsgewinne.

 

Mein Ziel von 1.000 € im Monat ist fix. Angenommen ich würde es schaffen, 1.500 €/Monat zu erhalten, dann spielt es gar keine Rolle mehr, wenn die Einnahmen auf 1.400 €/Monat sinken oder auf 1.600 €/Monat steigen.

 

Eine weitere Argumentation ist, dass mein Depotwert sinken könnte. Dies spielt für mich keine Rolle, da ich die Aktien möglichst nicht verkaufen möchte. Solange der Ertrag stimmt, ist es vollkommen egal, ob der Depotwert 500k oder 1 Mio. € beträgt. 100 Aktien bleiben nun mal 100 Aktien.

 

Letztendlich spielt der Umrechnungskurs während der Ansparphase eine Rolle, denn hier entscheidet sich, wie viel ich investieren muss. Möchte man später aus der Substanz leben oder ist das Ziel sehr ambitioniert, dann sollte man über das Währungsrisiko durchaus mehr nachdenken. Da ich auf einem guten Weg bin, mein Ziel zu erreichen oder sogar übertreffen werde, mache ich mir deshalb keine Sorgen.

 

 

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Pfingstspezial: Der Dividendenmanger 6.0

 

Ich habe mit dem Autor vom Dividendenmanager eine Vereinbarung getroffen, dass die Leser meines Blogs den Dividendenmanager statt für 44,90 € für 33,20 € bekommen.

 

Dieser Sonderpreis gilt nur über die Pfingstferien (04. Juni bis 17. Juni) und auch nur exklusiv für die Besucher meiner Seite.

 

Der Dividendenmanager ist inzwischen in der Version 6.0 erschienen.

 

Die neuen Features kann man im Blog nachlesen.

 

Den Vorzugspreis für das Pfingstspezial bekommt ihr über diesen Link:       

                             Pfingstspezial - Dividendenmanager

 

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Monatsübersicht Mai 2017

Sparquote und Cash

Diesen Monat habe ich 2.500 €  gespart und die Dividendeneinnahmen lagen bei rd. 350 € netto. Damit habe ich dem Depot rd. 2.850 € zugeführt.

 

Die Investitionen beliefen sich auf ca. 4.672 € und mein Bar-kapital verringerte sich um rd. 2.383 €. Für weitere Käufe stehen ca. 24.400 € zur Verfügung.

 

 

 

 

 

  

Dividenden 

Ich erhielt  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 350,33 €.

Im Vergleich zum Mai 2016 (206,28 €) ist das eine Steigerung um 144,05 € oder 69,83 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

BAT                             91,81 €

Caterpillar                 31,05 €

CVS Health                  9,32 €

Fastenal                     17,64 €

General Dynamics    10,42 €

General Mills             34,34 €

Gladstone                    9,96 €

Hormel Foods           16,42 €

Omega Healthcare   34,36 €

Procter & Gamble    44,07 €

Starbucks                    9,96 €

Texas Instruments   24,93 €

YUM! Brands             16,05 €

 

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bei 1.394,30 € und damit bei 42,77 % meines Jahreszieles.

 


 

 

Aktienkäufe

Im Mai habe ich vier Käufe für 4.672,47 € durchgeführt.

 

Neu ins Depot fanden 28 Archer Daniels Midland, 32 Iron Mountain und 21 VF Corp. Nachgekauft habe 11 Parker-Hannifin. Die Nachkäufe bringen künftig 170 US-Dollar an zusätzlicher Dividende.

 

Verkauft habe ich keine Aktien.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 2.716 € verloren, hier macht sich die Dollarentwicklung negativ bemerkbar. Insgesamt ist das Depot nur noch mit 11,63 % bzw. 15.674,23 € im Plus.

 

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Juni stehen zwei bis drei Käufe an, wobei es etwas auf meine Sparquote ankommt. Die Dividendeneinnahmen dürften um die 270 € liegen.

 

Ab Mai 2018 will BAT künftig die Dividende quartalsweise ausschütten, was mir sehr gelegen kommt.

 

 

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Drei neue Werte im Depot

In den letzten Tagen haben drei neue Werte den Weg in mein Depot gefunden. Ich habe mir meine Vorauswahl nochmals angeschaut und für jeweils rund 1.000 € zugeschlagen.

 

Dafür habe ich 28 Archer Daniels Midland, 32 Iron Mountain und 21 VF Corp. bekommen. Langfristig werde ich die Werte aufstocken. Ich wollte erst mal eine kleine Position aufbauen, um sozusagen den Fuß in der Tür zu haben.

 

Nachfolgend einen kurzen Überblick über die Unternehmen. Die Dividendengrafiken und Charts habe ich im Bereich Unternehmen mit aufgenommen. Um sofort zu der Unterseite zu gelangen, einfach auf den Namen oben klicken. Unten habe ich wie gewohnt auf die HP der Unternehmen verlinkt.

 

 

Archer Daniels Midland

 

Archer Daniels Midland wurde 1902 gegründet und beschäftigt weltweit über 32.000 Mitarbeiter und betreut Kunden in mehr als 160 Ländern. ADM ist einer der weltweit größten Verarbeiter von Agrarprodukten für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie und Bioenergie.

Primäre Geschäftsbereiche

 

Ölsaaten
Das Segment Ölsaaten umfasst weltweite Aktivitäten im Zusammenhang mit Herkunft, Zerkleinern und Weiterverarbeitung von Ölsaaten wie Sojabohnen und weichen Samen (z. B. Sonnenblumenkerne, Raps und Leinsamen) in pflanzliche Öle und proteinhaltige Nahrungsmittel. Es werden verschiedene Branchen wie Nahrungsmittel, Futtermittel, Energie und industrielle Produkte bedient. Das Segment ist ein bedeutender Lieferant von Erdnüssen, Baum-Nüssen und abgeleiteter Produkten sowohl auf den US-amerikanischen und Export-Märkten. In Europa und Südamerika werden als Ergänzung zur Ölsaaten-Verarbeitung ein Netz von Silos, Hafenanlagen und Transportanlagen verwendet, um Getreide und Ölsaaten zu speichern, zu reinigen und zu transportieren.

 

Mais-Verarbeitung
Das Segment Corn Processing ist im Bereich Corn Wet Milling und Dry Milling tätig.  Das Segment Corn processing wandelt Mais in Süßungsmittel, Stärke und Bioprodukte um. Die Produkte beinhalten Zutaten für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie wie Stärke, Sirup, Glucose und Dextrose. Dextrose und Stärke werden vom Corn processing Segment als Rohstoffe für seine Bioprodukte einschließlich der Produktion von Ethanol, Alkohol, Aminosäuren, Industrieprodukte und andere spezielle Zutaten für Lebensmittel- und Futtermittelindustrie. Andere Produkte der Mais-Verarbeitung sind Zitronensäure, Sorbit, Xanthan und die in verschiedenen Lebensmitteln und industriellen Erzeugnissen verwendeten Erzeugnisse.

 

Landwirtschaftliche Dienstleistungen
Das Segment Agricultural Services nutzt sein umfangreiches globales Netzwerk um Agrarprodukte zu kaufen, zu speichern, zu reinigen und zu transportieren  wie Ölsaaten, Mais, Weizen, Hafer, Reis und Gerste. Verkauft werden diese Rohstoffe vor allem als Lebensmittel-und Futtermittelzutaten und für die landwirtschaftliche verarbeitende Industrie. 

 

 

Iron Mountain Inc.

 

 

Iron Mountain wurde 1951 gegründet,  das Unternehmen hat sich auf Dienstleistungen für das Informationsmanagement spezialisiert hat. Das Tätigkeitsumfeld umfasst das Archivieren, Sichern, Verwalten und Wiederherstellen physischer und digitaler Firmenunterlagen, Daten und Datenträger, hochvolumiges Scannen und Indexieren von Daten bis hin zum Betrieb von Cloud-Rechenzentren. Zu den Kunden von Iron Mountain zählen staatliche Einrichtungen, internationale Konzerne sowie kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Iron Mountain unterhält über 1.455 Standorte in 47 Ländern weltweit und beschäftigt über 8.500 Mitarbeiter. Auf der HP im Bereich der IR findet man die aktuellen Firmenpräsentationen als PDF.

 

 Stand 05/2017

 

VF Corporation

 

 VF Corporation ist eine der größten Bekleidungsfirmen der Welt. Die Produktpalette umfasst Jeans, Sportkleidung, Outdoor-Kleidung und Taschen. In Deutschland bekannte Marken sind  z. B. Lee, Wrangler, Timberland oder The North Face.

 

Die Geschichte von VF Corp reicht bis in das Jahr 1899 zurück und ist ein Dividendenaristokrat. Die Dividende wird seit über 40 Jahren erhöht. Die Verschuldung ist  rel. gering und die EK-Rendite mit über 20 % beachtlich. Die Ausschüttungsquote mit knapp 60 % liegt ebenfalls innerhalb meines Zielkorridors. Ich denke, so lange die Menschen nicht nackt rumlaufen wollen, wird Kleidung genauso wie Nahrung ein essentieller Bestandteil unseres Lebens bleiben.  

 

Der Free Cashflow liegt seit Jahren deutlich über der bezahlten Dividende, wie man in der untenstehenden Grafik sehen kann. 

 

Stand 05/2017

 

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Depotanpassung

Der letzte Beitrag mit meiner Einkaufsliste hat doch zu regem Interesse geführt und teilweise scheint es mir, hat der Beitrag für Verwunderung gesorgt. Warum neue Werte? Warum auch noch REITs?

 

Das Ganze ist ein längerer Entwicklungsprozess, der letztlich in einer Anpassung des Depots mit entsprechender Einkaufsliste mündete.

 

Ausgangspunkt war, dass ich nach meinem Plan fast alle Werte auf die Zielgröße für dieses Jahr gebracht habe und die noch offenen Aktien schlichtweg zu wenig Rendite auf Sicht von 12 Jahren bringen. Hätte ich einen Jahrzehnte währenden Anlagehorizont, könnte und müsste ich andere Überlegungen anstellen. Bei mir steht nun mal das Ziel 1.000 € netto pro Monat bis Anfang 2029 fest.

 

Rechne ich die aktuellen Dividendenrenditen mit der durchschnittlichen Dividendensteigerung der letzten 5 Jahre hoch, dann kommen teilweise magere Renditen raus. Kraft Heinz 4,37 %, General Dynamics 4,27 %, Parker-Hannifin 5 %. Weiterhin habe ich festgestellt, dass die Dividendensteigerungen der letzten zwei Jahre relativ gering ausfielen, was künftig sogar zu noch geringeren Renditen führen könnte.

 

Eine Möglichkeit wäre gewesen, dass ich dann eben aussichtsreichere Werte aufstocke. Allerdings würde das dazu führen, dass einzelne Aktien immer mehr an Gewicht gewinnen und letztlich der Hauptertrag von diesen wenigen Aktien kommt.

 

Die andere Möglichkeit wäre, ich nehme doch neue Titel in mein Depot und schaffe mir so mehr Spielraum bei Nachkäufen. Ich bevorzuge diese Vorgehen.

 

Eine Überlegung war auch, warum soll ich 11 bis 12 Jahre warten bis ich 5 % Rendite auf mein Anlagekapital bekomme, wenn es mir REITs und High-Yielder gleich liefern? Diesen Gedanken hege ich schon länger, daraus ist auch die Sammlung der Monatszahler entstanden.

 

Nachdem fest stand, ich erweitere mein Depot, überlegte ich mir, wie es ausschauen sollte. Hier spielt der Wohlfühlgedanke eine zentrale Rolle. Ich habe auch gerne einen Plan, an dessen Verwirklichung ich arbeite. Andere empfinden das vielleicht als Einschränkung, mir hilft es, auf dem Weg zu bleiben.

Die Abteilung High-Yielder sollte nicht mehr als 20 % (200 €/Monat) ausmachen, während das eigentliche Depot mit 80 % (800 €/Monat) weiterhin die Haupterträge liefern soll. Die Einteilung in Newcomer und Dinosaurier ist fließend und eine genaue Angabe geht nicht. In früheren Beiträgen habe ich bereits erläutert, dass ich versuche einen Kern mit ausgewachsenen Unternehmen, die nur noch geringe Dividendensteigerungsraten liefern, dafür aber Stabilität bedeuten, mit Newcomern zu kombinieren. Diese weisen eine noch nicht so lange Dividendenhistorie auf, erhöhen dafür die Dividenden stärker.

 

Ein anderer Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, ist die Branchendiversifikation. Die Unternehmen sollen Geschäftsmodelle aufweisen, deren Produkte und Waren voraussichtlich auch in Zukunft benötigt werden und aus unterschiedlichen Sektoren kommen. Die Einteilung nach Branchen ist gar nicht so einfach, da jedes Finanzportal eine eigene Einteilung hat. Manche Firmen finden sich in mehreren Branchen wieder, weil sie unterschiedliche Tätigkeitsfelder haben. Ich habe mich für eine eigene Einteilung entschieden, die zudem sehr grob ist. Im Bereich Technologie z. B. unterscheide ich nicht zwischen Hard- und Software oder im Bereich Nahrungsmittel zwischen Getränke und "feste" Lebensmittel.

 

Die nachfolgende Tabelle zeigt meine aktuellen Bruttoeinnahmen in $ und den prozentualen Anteil auf. (Stand 05/2017)

 

 


 

 

Für die weitere Planung musste ich mir Gedanken über die Umsetzung machen.

 

Die High-Yielder sollen etwa 200 €/Monat liefern. Ich gehe hier von keinem wesentlichen Dividendenwachstum aus, daher habe ich über 11 Jahre Zeit, diesen Bereich auf- und auszubauen. Die Gesamtinvestition dürfte zwischen 40.000 € und 50.000 € liegen. Ich muss demnach im Jahr 4.000 € bis 5.000 € investieren oder grob alle zwei Monate 1.000 €. Das sollte zu schaffen sein.

 

In der Folge konnte ich meine Planungstabelle anpassen. Hier waren zwei wesentliche Parameter zu ändern. Die Anzahl der Firmen auf das angestrebte Endziel 40 erhöhen und die Zielvorgabe der mtl. Einnahmen von 1.000 € auf 800 € reduzieren. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die einzelne Positionsgröße. Bei vielen Firmen brauche ich vorerst keine Nachkäufe mehr tätigen. In der nachfolgenden Tabelle sind die Unternehmen aufgeführt, die noch Investitionen erfordern. Ob ich diese tatsächlich in mein Depot aufnehme, wird sich zeigen. Die ganzen Berechnungen ändern sich, wenn Dividenden erhöht (oder gekürzt) werden, der Jahreswechsel erfolgt und ich den 5-Jahresdurchschnitt neu berechne. Daher ist das immer als eine Momentaufnahme zu betrachten.

 

 

In der nebenstehenden Übersicht sind die erforderlichen Investitionen in € für 2017 sichtbar, nachdem ich meine Planungstabelle angepasst habe. Wie man sieht, ist das durchaus überschaubar und die größten Broken sind PepsiCo und Colgate-Palmolive. Einen Joker halte ich mir offen. Ein Unternehmen findet sich bestimmt durch Zufall.

 

Ich werde dieses Jahr wohl keine weiteren 28.000 € investieren, außer die Börse würde dramatisch einbrechen. Vielleicht schaffe ich noch 20.000 €, das wird sich zeigen.

 

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen und habe nicht für noch mehr Verwirrung gesorgt. Ich bin mir im Klaren, dass ich mir selber immer wieder Zwänge in irgendeiner Form auferlege, aber ich kann dies jederzeit ändern, wenn es sinnvoll ist oder ich neue Ideen habe. In Stein ist das alles nicht gemeißelt.

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Einkaufsliste ist fertig

Ursprünglich hatte ich meine Zielgröße vom Depot mit über 30 Werten erreicht und ich wollte nicht noch mehr Unternehmen erwerben. Allerdings hat sich gezeigt, dass ich die meisten Werte nach meinem Plan bereits auf die erforderliche Anzahl gebracht habe und mir die restlichen Unternehmen aktuell einfach zu teuer sind. Daher habe ich mich dazu entschlossen, neue Werte zu kaufen.

 

Hierbei schwebten mir einige High-Yielder vor und einige Aktien, die die Dividenden regelmäßig steigern, also eher den "klassischen" Typ. Dazu habe ich erst den Aktienfinder von Torsten Tiedt herangezogen und dann die Tabelle von Dave Fish.

  

Das Ergebnis ist folgende Einkaufsliste:

 

  • 3M Company (MMM)
  • Archer-Daniels-Midland (ADM)
  • Colgate-Palmolive (CL)
  • Medtronic (MDT)
  • PepsiCo (PEP)
  • Williams-Sonoma (WSM)
  • VF Corp. (VFC)

Bei diesen Werten habe ich in erster Linie auf das Geschäftsmodell und zur Abrundung meines Portfolios geschaut, weniger auf die absolute Höhe der Dividendenentwicklung.

 

Weiterhin hatte ich vor, meinen Anteil an REITs bzw. High-Yielder auszubauen. Auch hier fanden sieben Werte ihren Weg auf meine Kaufliste:

 

  • Iron Mountain Inc. (IRM)
  • Lexington Realty Trust (LXP)
  • Realty Income Corp (O)         (statt STB)
  • Select Income REIT (SIR)
  • Spirit Realty Capital (SRC)
  • STAG Industrials Inc. (STAG)
  • (Student Transportation Inc. (STB)) - entfernt
  • W.P. Carey (WPC)

 

Damit wächst mein Portfolio auf 49 Werte und einen Platzhalter halte ich mir offen, man weiß ja nie, was man noch so findet.

 

Nun musste ich mir Gedanken machen, wie ich das mit den Käufen bewerkstellige. Würde ich jeden Monat einen Wert kaufen, dann würde ich 14 Monate brauchen. Da ich kein geduldiger Mensch bin, ist das keine Lösung. Bisher investierte ich in einen Neuzugang immer 2.000 €, was eine Investition von 28.000 € nach sich ziehen würde. Das empfinde ich eher als unbefriedigend. Daher kaufe ich auch bei den neuen Werten für nur 1.000 €, um schneller an mein Wunschdepot zu kommen. Bis Ende des Jahre habe ich so alle Werte, wenn erst mal mit kleinen Stückzahlen.

 

So eine Depotgröße bringt auch mehr Arbeit mit sich, denn eine Grundüberwachung bedarf es dann doch. Mit 49 Unternehmen (bzw. 50) stoße ich an meine Leistungsgrenze.

 

Ein weiteres Problem kristallisiert sich heraus, wenn die Börse deutlich korrigiert. Dann ergeben sich viele Gelegenheiten, günstig aufzustocken. Allerdings bedarf  es da erheblicher Investitionen. Möchte man nur 30 Werte nachkaufen, sind dann immerhin 30.000 € erforderlich.

 

Ich überlegte mir, ob ich eine Obergrenze je Aktie ins Auge fassen sollte, verwarf diesen Gedanken aber wieder. Bei 10.000 € je Aktie, wären das 490.000 € an Investition und bis ich die erreicht habe, bin ich schon in der Freiheitsphase. Sollte ich einen einzelnen Wert deutlich übergewichten, weil es sich so ergibt, dann ist das eben so.

 

Damit ist der Fahrplan für die nächsten Monate schon vorgegeben. Ich werde jeden Monat zwei, vielleicht drei, neue Werte kaufen und sporadisch den einen oder anderen Wert aufstocken. Das ist hauptsächlich von meiner Sparrate abhängig.

 

Klingt langweilig, ist es auch.

 

 

Ich habe mir allerdings ein Ziel bei den Investitionen gesetzt. Meine Deadline (Zielerreichung) ist in 141 Monaten. Aktuell habe ich ein durchschnittliches Dividendeneinkommen von 280 € netto, demnach fehlen mir noch 720 € monatlich.  Die Käufe in jedem Monat sollten im Schnitt meine Dividendeneinnahmen um 5,11 € netto pro Monat erhöhen (720 € / 141), was etwa 90 $ brutto im Jahr entspricht. Diese Vorgabe errechne ich jeden Monat neu, da es hoffentlich regelmäßig Dividendenerhöhungen gibt und ich in einigen Monaten mehr investieren kann als erforderlich.

 

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Monatsübersicht April 2017

Sparquote und Cash

Ich habe ich diesen Monat 2.000 €  gespart, die Dividendeneinnahmen lagen bei ca. 285 € netto und der Verkauf von ConocoPhillips brachte 2.993 €. Auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 5.278 €.  Ich investierte rd. 6.284 € und verringerte mein Barkapital damit um rd. 1.006 €. Damit stehen  noch Mittel in Höhe von 26.227 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich erhielt  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 285,37 €.  Im Vergleich zum April 2016 (129,09 €) ist das eine Steigerung um 156,28 € oder 121,06  %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Altria                     58,60 €

Cardinal Health   20,43 €

Cisco                     26,21€

Coca-Cola             46,65 €

Dow Chemical     15,31 €

Dr. Pepper           27,63 €

Genuine Parts     18,62 €

Gladstone Com.  11,61 €

Patterson             15,30 €

Wal-Mart              45,01 €

 

 

  


  

Aktienkäufe

Den Verkauf von ConocoPhillips habe ich gleich wieder investiert.

 

Die Käufe waren: 

  10 Chevron

  14 ExxonMobil

  12 Genuine Parts

  22 Qualcomm

  95 One Liberty Properties (neu im Depot)

  

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 3.500 € verloren. Insgesamt ist das Depot mit 14,30 % bzw. 18.390,33 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Mai stehen zwei Käufe an, ein Nachkauf und ein neues Unternehmen. Da bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Die Dividendeneinnahmen dürften über 300 € liegen.

 

 

 

 

 

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Frühjahrsputz im Garten

Im Frühjahr bringen viele ihren Garten auf Vordermann und genauso habe ich mal einen Blick in mein Depot geworfen (was ich natürlich regelmäßig mache).

 

 

Mir gingen die letzten Tage immer wieder einige meiner Positionen durch den Kopf und ob Handlungsbedarf besteht. Ich hatte einen ausführlich Mail-Kontakt mit einigen Lesern, die mich zum Nachdenken über Walmart und Target anregten. Dazu nochmals vielen Dank. Ich war eigentlich fast soweit, diese beiden aus mein Depot zu schmeißen, habe mich dann aber übers Osterwochenende hingesetzt und mir ein Bild von den beiden Unternehmen gemacht. Kennzahlen studiert, Artikel gesucht und über deren Zukunft nachgedacht. Ganz so düster schaut es nun doch nicht aus, wie ich es mir eingeredet habe. Ich werde die beiden Unternehmen vorerst behalten, aber auf der Überwachungsliste lassen.

 

Dafür hat es ConocoPhillips erwischt. Irgendwie waren die die ganze Zeit schon auf meiner Abschussliste, nachdem die Dividende letztes Jahr massiv gekürzt wurde. Letztendlich habe ich mich von COP getrennt.

 

Nachdem ich meine Abrechnung von OnVista erhalten hatte, musste ich feststellen, dass ich 12,91 € Orderprovision zahlen musste. Das erste Erschrecken war groß, aber dann viel mir ein, dass ich das FreeBuy-Model gewählt habe und es nicht FreeTrade oder FreeSell heißt. Unterm Strich steht ein dadurch ein Veräußerungsverlust von 2,26 € zu Buche. Dafür habe ich über 100 € an Dividenden bekommen, also alles durchaus noch positiv.

 

Der Verkaufserlös sollte sofort wieder investiert werden und ich habe je 1.000 € in Chevron und ExxonMobil investiert, um mein Öl-Engagement nicht zu sehr zu reduzieren. Die restlichen 1.000 € sind dann in Genuine Parts gewandert. Der positive Effekt ist, dass ich jetzt sogar ca. 48 $ mehr Dividende in Jahr bekomme.

 

Ich gesteh mir aktuell im Monat ein Investitionsbudget von 3.000 € zu, daher mussten 1.000 € auch noch investiert werden. Ich verfolge den Kursverlauf von Qualcomm schon länger und die letzten Tage hat sich der Lizenzstreit zwischen QCOM und Blackberry anscheinend gelöst. Mit einer Einmalzahlung von knapp 1 Mrd. Dollar sollte das leidige Thema erledigt sein. Ich habe keine Ahnung, ob sich nun alles wieder etwas beruhigt, aber mir erscheint der Zeitpinkt nicht schlecht für einen Nachkauf, zumal sich im Chart ein Doppelboden abzeichnet und 4,3 % Dividendenrendite sind auch nicht ganz zu verachten.

 

Was kommt noch?

Nachdem ich meine Taktik etwas angepasst habe und nun flexibler agieren kann, erarbeite ich mir eine Wunschliste neuer Unternehmen, die sich gut in mein Depot einfügen werden. Warren Buffett hält das zwar für unsinnig, zu viele Unternehmen zu besitzen, da man sich mit keinem intensiv auseinandersetzen kann. Ein Unternehmen im Detail kann ich sowieso nicht analysieren, also kaufe ich mir mehrere und verkaufe auch einmal. Langfristig sollte ich dann ein Depot mit guten Aktien haben.

 

Da gefällt mir das Zitat von Jeremy Miller und ist auch meine Meinung:

 

„Beim Investieren ist das richtig, was für die jeweilige Person funktioniert.“

 

 

Zu guter Letzt noch einen Hinweis auf den Blog Finanzen mit Plan. Hier hat der Blogbetreiber Stefan meine Webseite und meine Person unter die Lupe genommen. Ich komme da gar nicht so schlecht weg. Danke für den positiven Artikel.

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Neu im Depot: One Liberty Properties

Neu in mein Depot hat es diesen Monat wieder ein REIT geschafft. Ich habe 2.134,39 € investiert und dafür 95 Aktien bekommen. Die Dividende liegt bei 1,72 $ pro Aktie und ich bekomme damit künftig 163,40 $ mehr Dividende im Jahr. Dies entspricht etwa 113 € nach Steuer oder ca. 9,50 €/Monat. Die Dividendenrendite liegt bei etwa 5,3 % nach Steuer.

 

Ich werde vermutlich die nächsten Monate weiterhin neue Werte aufnehmen, einfach weil mir viele meiner vorhanden Unternehmen für Nachkäufe zu teuer sind oder ich bereits genug investiert habe.

 

Ein weiterer Grund ist, dass ich einfach wieder einmal gerechnet habe. Bis zu meinem Ziel habe ich noch 142 Monate, also knapp 12 Jahre. Mir fehlen noch etwa 730 €/Monat an Einkommen. Ergo muss ich durch Investitionen jedes Monat meine Einnahmen um 5,15 € erhöhen. Was mit einem REIT kein Problem darstellt. Jede Dividendenerhöhung und jeder zusätzliche Kauf sind dann Zugabe. Ich denke, dass ich das problemlos schaffen werde und bin daher guter Dinge, die 1.000 € Grenze sogar etwas früher zu erreichen.

 

Mit meinem Neuinvestment fühle ich mich ausgesprochen wohl und ich kann mir gut vorstellen, hier langfristig noch etwas aufzustocken.

 

 

One Liberty Properties

 

OLP ist ein klassischer REIT. Die Firma wurde 1982 gegründet und betreibt verschiedene Immobilien in den USA. Derzeit befinden sich 120 Objekte (Stand 04/2017) im Portfolio.  

 

Die einzelnen Immobilien teilen sich auf unterschiedlichste Branchen und Nutzungen auf. So sind z. B. Logistikzentren (FedEx), Warenhäuser (Kmart, Walgreens, CVS, Pet Shop), Büros oder Restaurants (Wendys, Hooters) im Portfolio. Die Vermietungsquote lag die letzten Jahre nie unter 98 %. Die Immobilien sind solide finanziert und die Eigenkapitalquote bei Akquisitionen ist relativ hoch.

 

Das Dividendenwachstum von 2012 auf 2015 lag bei 5,6 %, was für einen REIT durchaus beachtlich ist.

 

Einen hervorragenden Überblick über die einzelnen Objekte findet man auf der Homepage und die Investorenpräsentationen sind meines Erachtens sehr gut.

 

 

Stand 04/2017 

 

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Podcast Rente-mit-Dividende - Teil 2

Es ist soweit. Der Finanzrocker fragte mich, ob ich ein zweites Interview geben würde. Zum Einen wäre der erste Podcast recht gut angekommen und zum Anderen seien noch viele Fragen offen geblieben.

 

Dem konnte ich natürlich nicht widerstehen und habe spontan zugesagt, zumal mir die Ehre zu Teil wurde, dass das eine Premiere ist. Bisher hatte keiner seiner Gäste einen zweiten Podcast bekommen. Verraten werde ich nichts, wer meinen fränkischen Slang erträgt, findet den Podcast hier.

 

 

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Monatsübersicht März 2017

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat zusätzlich 1.500 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 327 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 2.327 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 5.128 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um ca. 2.801 € reduzierte. Aktuell habe ich etwa 27.230 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich  erhielt Dividendenzahlungen mit einer Summe von 327,22 €. Im Vergleich zum März 2016 (210,13 €) ist das eine Steigerung um 117,09 € oder 55,72 %.

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bisher bei 758,60 €.

 

Die Zahlungen kamen von:   

Chevron                   

ConocoPhillips         

Donaldson               

ExxonMobil             

Gladstone                

IBM                           

Johnson + Johnson  

Kraft Heinz              

McDonald´s            

Microsoft                 

Parker-Hannifin       

Qualcomm              

Target                      

Walgreens               

 

27,71 €

14,03 €

15,17 €

23,45 €

11,76 €

43,77 €

21,13 €

28,70 €

26,06 €

23,73 €

  7,94 €

40,88 €

26,95 €

15,94 €

 

 



Quartalsvergleich

Das 1. Quartal hat Einnahmen von 758,60 € gebracht. Im Vergleich zum 1. Quartal 2016 (406,83 €) sind das 351,77 € (+ 86,47 %) mehr. 

 

 

 

 

Aktienkäufe

Der März war wieder ein guter Investitionsmonat. Ich habe vier Käufe mit rd. 5.128 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 126,893,51 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  

  24 Donaldson

  18 General Mills

  12 Genuine Parts 

 

Neu im Depot mein erster High Yielder:

 

  70 Omega Health Investor

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 21.887 € im Plus und hat im Vergleich zum Vormonat leicht verloren.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Aktuell arbeite ich an der Unternehmensübersicht. Da geht es momentan etwas chaotisch zu, aber ich muss das machen, da mir die Technik Grenzen setzt. Ich hoffe, das im April wieder in den Griff zu bekommen.

 

Ich möchte mind. einen Nachkauf tätigen und einen neuen Wert aufnehmen.

 

Die Dividendeneinnahmen dürften um die 220 € bis 250 € liegen.

 

 

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Ziel - Plan - Strategie - Taktik

Als ich mich vor drei Jahren entschloss, ein Dividendendepot aufzubauen, war einer der Gründe, dass das Ganze eine langweilige Angelegenheit werden sollte. Einfach Aktien kaufen, liegen lassen und Dividenden kassieren. Ziemlich einfach eigentlich.

 

Nun ja, ganz so langweilig ist es dann doch nicht, wie ich gehofft hatte. In den drei Jahren ist so einiges passiert. Airgas wurde aufgekauft, YUM! Brands hat sich aufgespalten, ADP habe ich verkauft, dazu kommen noch verschiedene Fusionen und Übernahmen. Auf Grund meiner Situation konnte ich mein Ziel dahingehend anpassen, dass ich jetzt vier Jahre früher in die Arbeitslosigkeit wechseln werde.

 

Und es geht weiter. Schon wieder bin ich gezwungen, mich anzupassen. Zunächst betrachte ich hierzu mein Projekt und wo sich etwas geändert hat.

 

Ziel:

Hier bleibt alles beim Alten. Die Einkommenslücke im Ruhestand schließen.

 

Plan:

Das Ziel möchte ich mit Dividendenerträgen erreichen.

 

Strategie:

Die Definitionen der Strategie sind sehr vielfältig. Man unterscheidet zwischen einzelne Strategien wie militärische, wirtschaftliche, unternehmerische, Prozess-Strategie usw. Hier kann man ganze Bücher darüber schreiben.

 

Meine Strategie besteht darin, mich an Unternehmen zu beteiligen, die regelmäßig einen Teil ihrer Gewinne in Form von Dividenden an die Eigentümer ausschütten. Die Strategie beschreibt langfristig, wie das Ziel erreicht werden soll.

 

Taktik:

Die Taktik ist dann letztlich das Handeln im Einzelnen, man sagt auch gerne: "Seine Taktik war gut" oder "Er ist taktisch klug vorgegangen." Die Taktik ist damit Teil der Strategie.

 

Meine Taktik setzt auf etablierte Zahler (z. B. Coca-Cola, McDonalds) und wachsende Firmen (z. B. Starbucks, Microsoft, Texas Instruments).

 

Nun zwingen mich die Umstände meine Taktik anzupassen.

 

Der Grund ist schnell erkannt: Die stark gestiegenen Preise für Unternehmen, also die Aktienkurse. Die teilweise doch recht hohen Bewertungen führen dazu, dass ich mit den Firmen in meinem Depot durch Nachkäufe mein Ziel nur noch schwerlich erreichen kann.

 

Ein einfaches Beispiel ist General Dynamics. Würde ich heute einen Nachkauf tätigen, dann würde die Dividendenrendite dieser Investition in 12 Jahren auf gerade mal 4,3 % steigen.

 

Die Lösung:

Mir bleibt daher nichts anderes übrig, als von meinem Plan (sprich Vorgaben) abzuweichen. Ich beschränke mich nicht mehr auf Nachkäufe, sondern nehme neue Unternehmen in mein Depot auf. Ich werde dann zwar über meine Obergrenze von 40 Unternehmen kommen, die ich mir ursprünglich vorgegeben habe, aber es gibt wohl schlimmeres.

 

Das ist der Grund, warum ich zuletzt zwei REITs gekauft habe. Mit vielen vorhanden Unternehmen, werde ich die 8 % Rendite der Neukäufe auf meine Investition durch Nachkäufe in 12 Jahren aktuell nicht schaffen. Daher ist es einfach sinnvoll, meine Taktik anzupassen.

 

Einen weiteren Wunsch muss ich in diesem Rahmen auch über Bord werfen. Ich strebe möglichst gleichmäßige Einnahmen über das Jahr verteilt an. Meine Planungstabelle stellt darauf ab, dass ich jeden Monat in etwa die gleichen Einnahmen erhalte. Ich könnte mich bei den Neuzugängen auf Monatszahler festlegen, aber letztlich schränke ich mich hier wieder nur zu sehr ein. Daher werde ich künftig das Quartalsergebnis als Zielwert heranziehen, so dass ich nicht mehr auf die Auszahlungstermine der Dividenden achten muss. Letztlich bringt mir das mehr Entscheidungsfreiheit.

 

Dadurch erklärt sich, warum ich in den letzten Wochen zwei Neuzugänge erworben habe und es sind weitere "High Yielder" in Planung. Meine Planungstabelle verfolge ich trotzdem weiter und kaufe dann wieder fehlende Anteile gezielt nach, wenn sich die Bewertung einzelner Aktien normalisiert hat. Durch die Quartalsbetrachtung kann ich weiterhin bestehende Positionen aufstocken, die eigentlich keine Nachkäufe erforderlich machen.

 

Wenn sich der eine oder andere Leser fragt, warum ich plötzlich von meinem Plan abweiche, so scheint es nur. Der Plan, das Ziel und die Strategie bleiben gleich, nur die Umsetzung (Taktik) passt sich an.

 

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Neu im Depot: Omega HealthCare Invest

Diese Woche habe ich mich regelrecht gequält. Nach meinem Investitionsplan für 2017 stehen im Monat 3.000 € zur Verfügung. Daher kaufe ich alle zwei Wochen immer Freitags weiter zu. Sollte ich zusätzlich etwas sparen können, dann darf es auch etwas mehr sein.

 

Meine Planungstabelle gibt immer weniger her, weil ich mich meinem Ziel Schritt für Schritt nähere, was natürlich sehr positiv ist. Die eingeschränkte Auswahl hat aber auch so ihre Nachteile. Einige Werte sind inzwischen dermaßen teuer, dass selbst ich von einer weiteren Investition absehe. Hier heißt es warten, bis die Kurse wieder investitionsfähig werden. Bei Beibehaltung der Dividendensteigerungsraten, bringen manche Werte in 12 Jahren nur noch 4,5 % Rendite, was eindeutig zu wenig ist. Kaufe ich gleich einen Wert, der 5,x % Dividende bringt, habe ich mehr davon.

 

Ich hatte schon länger Omega HealthCare Invest (OHI) auf dem Schirm, die aktuell 8 % bringen. Hier fängt aber mein Dilemma an. Ich möchte an meinem Plan festhalten, dafür habe ich mir eben die Tabelle erstellt und mir viele Gedanken dazu gemacht. Kaufe ich einen neuen Wert, dann fehlen die Investitionsmittel für meine Nachkäufe. Irgendwie hat mich die ganze Situation nicht zur Ruhe kommen lassen.

 

Dabei ist die Lösung doch so einfach: Ich kaufe einfach alles.

 

Letzten Monat hatte ich mehr gespart als ich überhaupt investiert habe. Ich habe also sogar Cash aufgebaut. Diese Reserve kann ich nun für meine Neuinvestition hernehmen.

 

Damit war es einfach eine Entscheidung zu treffen und ich fühle mich damit wieder wohl.

 

Zunächst habe ich 24 Donaldson nachgekauft, womit ich diese Position wieder auf "Null" gebracht habe. Durch den Kauf von 18 General Mills habe ich hier erstmals mein Ziel erreicht und es wären theoretisch keine Nachkäufe mehr nötig. Damit sind die ersten 2.000 € investiert.

 

Als Geschenk kommen die 70 OHI dazu. Hier habe ich 2.000 € aus meiner Reserve investiert. Ich berücksichtige die Erträge in meiner Planungstabelle, führe OHI aber nicht gesondert auf, da ich diese vorerst nicht weiter aufstocken will.

 

Durch die Käufe erhöht sich mein Einkommen auf Sicht von 12 Monaten wie folgt:

 

Donaldson      16,80 $

General Mills   34,56 $

OHI                 173,60 $

 

Das sind auf einen Schlag 224,96 $ brutto Mehreinnahmen. Auf das Monat gerechnet sind das netto ca. 13 €. Damit liegen meine Forward-Dividenden bei über 250 € und ein Viertel des Weges ist geschafft. OHI zahlt die Dividende in den eher schwächeren Monaten Februar, Mai, August und November, was für einen ausgeglicheren Dividendenstrom sorgt.

 

Ich habe einen Screenshot der Planungstabelle eingefügt, auch wenn diese auf den ersten Blick eher verwirrt als weiterhilft.

 

Omega HealthCare Investors

 

Omega HealthCare wurde 1992 gegründet und konzentriert sich auf verschiedene Einrichtungen des Gesundheitswesens in den USA und Großbritannien. OHI bietet Finanzierungen für Betreiber von Pflegeeinrichtungen, betreutes Wohnen, Reha-Zentren und Akutversorgung an. OHI hat über 900 Objekte in 43 US-Staaten im Portfolio.

 

Die Dividendenrendite liegt bei ca. 8 % (Stand März 2017) und die Ausschüttungsquote bei 73 %, was für einen REIT relativ niedrig ist. OHI steigert die Dividende seit sieben Jahren, wenn auch nur moderat. Ich erwarte keine großen Sprünge und bin auch mit einer gleichbleibenden Dividende zufrieden.

 

 

 

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Der Einkommensinvestor

Ich durfte einen Gastartikel für die Seite DeutschesKonto.org schreiben.

 

In dem Artikel beschreibe ich kurz meine Gedanken und Sichtweise, was ein Einkommensinvestor ist und das es gar nicht so schwer ist, sich ein passives Einkommen aufzubauen.

 

Den Gastartikel findet ihr hier.

 

Und eine kurze Anmoderation auf YouTube hier.

 

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Monatsübersicht Februar 2017

Sparquote und Cash

Diesen Monat habe ich 4.000 €  gespart und die Dividendeneinnahmen lagen bei rd. 216 € netto. Damit habe ich dem Depot rd. 4.216 € zugeführt.

 

Die Investitionen beliefen sich auf ca. 3.979 € und mein Bar-kapital erhöhte sich um rd. 237 €. Für weitere Käufe stehen 30.030 € zur Verfügung.

 

 

 

 

 

  

Dividenden 

Im Februar erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 216,63 €. Im Vergleich zum Februar 2016 (114,06 €) ist das eine Steigerung um 102,57 € oder 89,93 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Caterpillar                 25,70 €

CVS Health                  9,50 €

Fastenal                     21,28 €

General Dynamics     9,66 €

General Mills            28,07 €

Gladstone                12,02  €

Hormel Foods           12,88 €

Procter & Gamble    43,77 €

Starbucks                  12,08 €

Texas Instruments  25,41 €

YUM! Brands            16,26 €

 

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bei 431,38 € und damit bereits höher als im gesamten ersten Quartal 2016.

 


 

 

Aktienkäufe

Im Februar habe ich vier Käufe mit 3.978,76 € durchgeführt.

Ich kaufte  11 Caterpillar, 39 Hormel Foods, 11 Dr. Pepper und 15 Wal-Mart nach.

 

Verkauft habe ich keine Aktien, ebenso fand kein neues Unternehmen ins Depot.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 6.054,09 € gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 19,37 % bzw. 23.589,15 € im Plus.

 

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im März stehen zwei (Nach-) Käufe an und ich habe damit meine Nachkäufe insoweit abgeschlossen, dass die Werte, die durch den Jahreswechsel erforderlich waren, wieder auf "Null" stehen. Die Dividendeneinnahmen dürften um die 250 € liegen.

 

 

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Nachkäufe Februar 2017

Im Februar habe ich weiter eifrig aufgestockt, aber bei den Kursen fällt es mir zunehmend schwerer zu kaufen. Wenn man sich die Charts so anschaut, kann einem schon manchmal Angst und Bange werden.

 

Ich hatte mir überlegt, einen neuen Wert ins Depot zu holen, aber diese sind meistens ebenfalls sehr gut gelaufen. Ob ich nun einen rel. teuren neuen Wert oder einen Nachkauf tätige, macht dann doch keinen so großen Unterschied mehr.

 

Daher habe ich mich dazu entschlossen, meinen Plan strikt weiter zu verfolgen und habe insgesamt vier Werte aufgestockt, die 2016 keinen Investitionsbedarf mehr aufwiesen, aber durch den Jahreswechsel wieder in die Spalte "Nachkauf erforderlich" gerutscht sind. Durch die Käufe habe ich bei allen vier Unternehmen den Stand auf "Null" gebracht. Mir fehlen jetzt noch zwei Werte, dann bin ich wieder auf dem Stand von 2016, was ich bis Ende März schaffen werde. Ab April kann ich dann fortfahren, die restlichen Positionen aufzustocken.

 

Nachdem ich mich zum Kauf durchgerungen hatte, fühle ich mich nun doch wohl, einfach weil ich wieder einen Schritt zu meinem Ziel geschafft habe.

 

Gekauft habe ich:

 

11 Caterpillar

11 Dr. Pepper

29 Hormel Foods

15 Walmart

 

Die Käufe bringen mir auf Sicht von 12 Monaten 109,72 $ brutto im Jahr. Auf das Monat umgerechnet sind das 6,35 € netto.

 

 

 

 

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Tabelle mit Monatszahler verfügbar

Ab heute steht eine Tabelle mit Monatszahlern im Bereich Monatszahler zum Download zur Verfügung.

 

Das Ganze hat einfach eine geraume Zeit gebraucht, bis ich die ganzen Mails erfasst hatte. Ich bekam teilweise nur Namen oder die WKN bzw. ISIN mitgeteilt. Hier mussten die Unternehmen erst eindeutig identifiziert werden, damit ich im nächsten Schritt die Doppelten rausfiltern konnte. Bei einer ersten Überprüfung stellte ich fest, dass doch einige Quartalszahler dabei waren.

 

Die eigentliche Arbeit war aber letztlich, dass ich jedes Unternehmen anschauen musste, um sicher zu gehen, dass es noch existiert, eine Dividende zahlt, die HP-Adresse erfassen und so weiter. Von ursprünglich über 200 Unternehmen, sind dann doch nur 42 übrig geblieben.

 

Ich habe versucht, die Branchen und Sektoren entsprechend den Webseiten von Yahoo Finance und dividend.com zu erfassen. Die Schlagworte für die Tätigkeit habe ich anhand der Webseite erfasst, hier dürfte wohl noch Verbesserungsbedarf vorliegen.

 

Die Liste stellt keine Wertung für die Unternehmen dar, einige finde ich interessant, andere würde ich definitiv nicht kaufen. Das muss jeder für sich entscheiden. Ich werde für mich eine Wunschliste erstellen und noch einige Monatszahler zur Depotbeimischung kaufen.

 

 

Die Tabelle ist sozusagen ein Community-Projekt und lebt von den Rückmeldungen der Leser. Wer ein Unternehmen vermisst, Verbesserungsvorschläge oder Berichtigungen hat, der kann das in den Blog hier schreiben oder mir eine Mail über das Kontaktformular senden.

 

Vielleicht hilft die Tabelle dem einen oder anderen Interessierten.

 

 

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Captcha-Schutz

Bisher hatte ich immer vermieden, einen Captcha-Schutz zu aktivieren, da ich das für umständlich halte. Sollte doch einmal ein Kommentar unter die Gürtellinie gehen, dann kann ich den löschen. 

 

Künftig erfolgt jedoch vor dem Einfügen eines Kommentars eine Abfrage mit den bunten Buchstaben. Die Meisten werden das sicherlich kennen.

 

Warum das Ganze?

 

In letzter Zeit häufen sich Spameinträge. Irgendwelche Personen schreiben in beliebige Beiträge auf englisch, wie toll und super der Block ist. Ich habe einige Zeitlang versucht, die Einträge zu löschen, aber an manchen Tagen sind das 10 -15 Stück. Ich habe keine Ahnung, was die Bots (echte Personen sind das wohl eher nicht) damit bezwecken.

 

Ich hoffe, ihr schreibt weiterhin eifrig Beiträge und lasst euch nicht von dieser "Unannehmlichkeit" irritieren. Aber der Blog soll sauber und lesbar bleiben.

 

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Monatsübersicht Januar 2017

Sparquote und Cash

Ich habe ich diesen Monat 2.500 €  gespart und die Dividendeneinnahmen lagen bei ca. 215 € netto. Auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 2.715 €.  Ich investierte rd. 3.201 € und verringerte mein Barkapital damit um rd. 486 €. Damit stehen  noch Mittel in Höhe von 29.791 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Im Januar erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Sum-me von 214,75 €. Da Kraft Heinz die Januardividende bereits im Dezember ausgeschüttet hat, fehlt mir diese im laufenden Monat. Ich hoffe, dass das nur einmalig war oder die wollen langfristig umstellen.  Im Vergleich zum Januar 2016 (82,84 €) ist das eine Steigerung um 131,91 € oder 159,23  %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Altria                     59,13 €

Cardinal Health   20,65 €

Cisco                     23,79 €

Dow Chemical     15,60 €

Dr. Pepper           20,99 €

Genuine Parts     18,53 €

Gladstone Com.  11,89 € (erste Dividende)

Patterson             14,38 €

Wal-Mart              29,79 €

 

 

  


  

Aktienkäufe

Im Januar habe ich drei Käufe mit rd. 3.201 € durchgeführt, die Investitionssumme stieg auf 118.359,11 €.

 

Die Käufe waren: 

  26 Coca-Cola

  20 Starbucks

  18 Target

  

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 3.600 € verloren. Insgesamt ist das Depot mit 14,21% bzw. 16.743,87 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Februar stehen drei Käufe an. Die Dividendeneinnahmen dürften ebenfalls um die 200 € liegen.

 

Ich hoffe, dass ich endlich die Liste mit den Monatszahlern fertig stellen kann und wieder einen zusätzlichen Blogbeitrag schreiben werde.

 

 

Zu guter Letzt

Einigen ist es schon aufgefallen, dass im Januar bei der Depotübersicht keine Dividenden eingetragen wurden. Ich werde das künftig erst am Monatsende aktualisieren, da der Aufwand zu groß wurde. Sollte ich noch mehr Unternehmen kaufen, dann wird das einfach zu viel und es schleichen sich leicht Fehler ein. Ich lasse mir die Daten aus meiner Excel-Tabelle in die neue Übersicht übernehmen und vereinfache das Ganze.

 

Einen Hinweis habe ich noch. Torsten hat eine sehr umfangreiche Untersuchung mit den Daten aus seinem Aktienfinder erstellt. Seine Ergebnisse bestätigen mich mit meiner Strategie und ich werde mir wohl einen Screenshot von der Tabelle erstellen, damit ich da immer wieder einen Blick darauf werfen kann. Der Artikel ist absolut lesenswert.

 

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Überlegungen zu YUM! Brands und drei Nachkäufe


 

YUM! Brands

 

YUM! Brands hat die Dividende von 2,04 $ auf 1,20 $ pro Jahr reduziert.

 

Eine meiner Kriterien mich von einem Unternehmen zu trennen, ist eine Dividendenkürzung oder gar Streichung. Die Reduzierung dürfte wohl eher noch dem Spin-Off des Chinageschäfts geschuldet sein als massive Probleme im Konzern. Die letzten Tage musste ich mir überlegen, ob ich mich von meinen Aktien trenne oder behalte. Zumal ich erst vor kurzem den Erlös vom Verkauf von Yum China in den Mutterkonzern zurückgeführt habe.

 

Die Dividendenrendite brutto liegt bei 1,90 % und die Ausschüttungsquote bei knapp 50 %. Nun weiß ich aber nicht, wie sich die Dividendensteigerungen in den nächsten Jahren darstellen werden. Luft "nach oben" ist jedenfalls gegeben. Mit YUM decke ich auch ein weites Feld im Schnellrestaurantbereich ab. Andererseits könnte ich die Aktien gegen ein dividendenstärkeres Unternehmen eintauschen. Wobei derzeit 3,5 % Rendite schon ganz gut ist, wenn man noch weiteres Wachstum erwartet. Meine YUM-Position macht gerade mal 3,4 % von meinem Depot aus und ein Verkauf würde letztlich nicht viel ändern. Daher habe ich dazu entschlossen, YUM im Depot zu belassen und erst mal die weitere Entwicklung abzuwarten.

 

Allerdings habe ich YUM aus meiner Planungstabelle "verbannt", indem ich vorerst keine weiteren Käufe mehr plane und ich die Unternehmensanzahl für meine Berechnungen auf 31 reduziert habe. In der Folge ist mein Investitionsbedarf auf rd. 50.000 € gestiegen. Damit habe ich nach ConocoPhillips den zweiten Wert in der Warteschleife. Hier muss ich aufpassen, dass das nicht immer mehr werden und ich gegebenenfalls doch einen Verkauf vornehmen muss.

 

 

 

Meine Käufe

 

Vor zwei Wochen hatte ich bereits Coca-Cola aufgestockt. Irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, einen eigenen Beitrag nur deswegen zu schreiben, daher fasse ich einfach alle Käufe zusammen. Für die Auswahl habe ich wieder nur die Werte herangezogen, die durch den Jahreswechsel und die Umstellung des Ziels einen erneuten Nachkauf erforderlich machten, um wieder auf "null" zu kommen. Diese Positionen sollte ich etwa Ende April wieder auf den Zielstand gebracht haben und ich kann dann die übrigen Positionen weiter aufstocken. Bei der Auswahl habe ich versucht eine Mischung aus Wachstum (Starbucks) und hoher Dividendenrendite (Coca-Cola und Target) hinzubekommen. Ich habe auch noch einen Blick in den Aktienfinder von Torsten geworfen, um mein Bild etwas abzurunden.

 

Nachgekauft habe ich:

 

26 Coca-Cola für 1.024,68 €

20 Starbucks für 1.083,76 €

18 Target       für 1.092,95 € 

 

Meine Dividendeneinnahmen liegen damit erstmals über 4.000 $ auf Sicht von 12 Monaten. Durch die Änderung des Wechselkurses hat sich allerdings an der Nettorendite nichts geändert. Hier liege ich weiterhin bei durchschnittlich rd. 240 €/Monat. Meine Investition erhöht sich damit auf ca. 118.000 €.

 

 

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Info zum Dividendenmanager

Soweit ich weiß, nutzen einige den Dividendenmanager von Markus Bohme. 

 

Er hat nun die Version 5.0 veröffentlicht und die Neuerungen in seinem Blog beschrieben. Ab 16. Januar steht auch eine Preiserhöhung an. Wenn jemand keine Lust hat, sich selber etwas mit einer Tabellenkalkulation zu basteln, kann da durchaus einen Blick riskieren.

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Zieländerung - Plananpassung

Mein Pool vom letzten Kuba-Urlaub
Mein Pool vom letzten Kuba-Urlaub

 

Vorgeschichte

 

Als ich vor drei Jahren den Kredit meines Hauses getilgt hatte und ich zu dem Entschluss kam, dass es an der Zeit wäre, mein Depot in Richtung Dividendenzahlungen umzustellen, habe ich einen Plan entwickelt, aus dem letztlich die Webseite entstand. Nach drei Jahren hat es sich gezeigt, dass vieles doch anders verlaufen ist als gedacht. Daher habe ich mich hingesetzt,  meine Zielvorgabe überarbeitet und meinen Plan den neuen Gegebenheiten angepasst.

 

 

Was lief besser oder schlechter?

 

Nun, alles lief bisher besser als gedacht oder zumindest fast alles.

 

Ich hatte für mein Haus an die Bank 1.100 € im Monat für Zins und Tilgung ausgegeben. Ich ging davon aus, dass es unproblematisch wäre, davon 500 € im Monat zu sparen und den Rest "auf den Kopf zu hauen". Es hat sich jedoch gezeigt, dass ich eigentlich alles habe und ich nichts brauche. Komisch, da hat man endlich Geld und dann braucht man es nicht. Irgendwie bleibt jeden Monat etwas vom Gehalt über.

 

Der Verkauf meiner Wohnungen brachte einen höheren Gewinn, als ich kalkuliert hatte. Ich konnte daher dem Depot 40.000 € statt 20.000 € zuführen (der Rest ging in die Schuldentilgung des Hauses).

 

Mein Nebengewerbe entwickelt sich besser als gedacht. Ich ging auch hier von viel zu konservativen Annahmen aus.

 

Durch meine Sparleistung, konnte ich entsprechend investieren, was wiederum zu höheren Dividenden führt, als ursprünglich geplant. Ich bin meiner Planung 5 oder 6 Jahre voraus. Bei der Erstellung meines Dividendenplans rechnete ich mit einer Inflationsrate von 2 % pro Jahr, diese lag allerdings bei null und die Rentenerhöhungen der letzten Jahre fielen stärker aus als gedacht. Alles in allem lief das schon mal sehr zu meinem Vorteil.

 

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings. Der €/$-Wechselkurs spielt zwar meinen Dividendeneinnahmen in die Hände, dafür werden die Aktien teuerer. Dazu kommen die ungebremsten Kurssteigerungen. Aber sich zu beklagen wäre etwas maßlos.

 

 

Zieländerung

 

In Anbetracht dieser Umstände, habe ich den Familienrat einberufen und nach Analyse der Situation wurde ein für mich folgenreicher Beschluss gefasst. Das Ziel, mit 67 in die arbeitsfreie Phase zu wechseln, wurde auf 63 reduziert, d. h. ich lege mich 4 Jahre früher auf die faule Haut. Hierbei waren natürlich viele Faktoren zu berücksichtigen, wie der Abschlag von 14,4 % auf die Rente, die fehlenden Beiträge der letzten 4 Jahre, die Steuervorteile (weniger Einkommen = weniger Steuer), Einsparungen durch den Wegfall des Arbeitsplatzes usw. Es waren auch viele Überlegungen erforderlich, was ich (also meine Frau und ich) an Dividendeneinnahmen benötigen, um unseren gewohnten Lebensstandard beizubehalten. Letztendlich habe ich ausgerechnet, dass das neue Ziel 1.000 € netto pro Monat ist. Das sind 500 € weniger als in der ersten Planung, aber bezogen auf das Jahr 2028 sind das rd. 250 € mehr.

 

 

Plananpassung

 

Da das Ziel klar ist, muss ich nur noch meinen Plan anpassen, wie ich dieses erreiche. Also Excel angeschmissen und gerechnet und gerechnet und …

 

Was war das Ergebnis?

 

Nichts wirklich Greifbares. Je nachdem wie ich die einzelnen Parameter veränderte, kamen unterschiedliche Ergebnisse raus. Teilweise waren die Abweichungen extrem. Ich versuchte die Variablen auf das absolute Minimum einzuschränken, aber die Zukunft lässt sich nun mal nicht berechnen. Folglich musste eine pragmatische Lösung her.

 

Die Zielvorgabe ist 12.000 € im Jahr netto. Nach einer einfachen Abzinsung kam ich zu dem Ergebnis, das ich die Dividende jedes Jahr um 12,5 % steigern muss. Zur besseren Veranschaulichung habe die beiden vergangenen Jahre rückgerechnet, auch wenn ich dann der Planung hinter hinke.

 

Hier der neue Soll - Ist - Vergleich:

 

 

Weiterhin erhöhe ich meine Sparrate von 500 €/Monat auf 1.000 €/Monat, was ich inzwischen als problemlos erachte.

  

Mit diesen Vorgaben spielte ich eine neuerliche Berechnung durch und es kann klappen. Arbeite ich weiterhin etwas nebenbei und die Bedingungen am Kapitalmarkt laufen nicht komplett aus dem Ruder, sollte es sogar problemlos funktionieren.

 

Am einfachsten war die Umstellung meiner Investitionstabelle. Diese habe ich so aufgebaut, dass ich nur zwei Zahlen ändern muss und schon war die Neuberechnung fertig. Die kommenden Investitionsentscheidungen sind damit bereits getroffen. In der vorletzten Spalte sind die Unternehmen rosa markiert, von denen ich bisher keine Nachkäufe mehr benötigte. Zunächst werde ich diese wieder auf „Null“ bringen. Da wären z. B. Caterpillar mit 6 Aktien und einer Investition von 526 € oder Coca-Cola mit 7 Aktien und 276 €. Ich werde weiterhin etwa 1.000 € investieren, man möchte ja seiner Linie treu bleiben.

 

 

 

Zukunft

 

Was, wenn meine Planung nicht aufgeht? Kein Problem - in drei Jahren werde ich das Ganze erneut überprüfen und gegebenenfalls mein Ziel anpassen müssen. Notfalls kann ich auch einem 450 € Job nachgehen. Besser als den ganzen Tag zu arbeiten.

 

 

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Jahresrückblick 2016 - Ausblick 2017

Ich hatte mir überlegt, ob so ein Jahresrückblick überhaupt Sinn macht, da ich jeden Monat eine Zusammenfassung mache und sich vieles doch wiederholt. Aber eine Gesamtübersicht ist vielleicht für manchen Leser doch interessant.

 

Was mir immer wieder auffällt, dass ich es schaffe, in meine Excel-Tabellen einen Zahlendreher einzupflegen oder bei einer umfangreichen Formel einen Denkfehler reinzubasteln. Zum Glück bin ich aber kein Buchhalter und letztendlich kommt es auf eine 1.000% Genauigkeit nicht an. Mir ist wichtig, dass die Richtung stimmt und ich auf einen guten Weg bin. Finde ich einen Fehler, kann ich den ausbessern und es ist gut.

 

 

Sparleistung

Meine Sparleistung 2016 ist mit 30.000 € schon außergewöhnlich. Neben meinem Dauerauftrag von 500 €/Monat konnte ich noch zusätzlich 24.000 € zurücklegen. Ob ich das 2017 toppen kann, glaube ich nicht. Allerdings kommen so langsam die ersten Aufträge rein und die Kunden müssen inzwischen eine gewisse Wartezeit in Kauf nehmen.

 

In vielen Beiträgen und anderen Blogs plädiere ich immer dafür, dass sparen durchaus wichtig ist. Aber sparen um des reinen sparen Willens nicht der Zweck sein soll. Je nach den eigenen Möglichkeiten muss man sich etwas leisten, sonst hält das keiner auf Dauer durch. Ich bin zweimal in den Urlaub gefahren und habe auf nichts verzichtet. Wobei ich "relativ" bescheiden bin, einfach weil ich viele Konsumgegenstände nicht benötige. Ich habe keine Freude an irgendeinem nutzlosen teueren Schnickschnack. Leiste mir aber schon das Eine oder Andere. Die Mischung macht´s.

 

 

Investitionen

2016 war das Jahr der Investition. Insgesamt habe ich 31 Käufe getätigt und dabei rund 53.850 € investiert. Der Depotbestand ging von rd.  61.300 € auf rd. 115.150 € rauf. Ich habe mein Depot zunächst auf 33 Unternehmen ausgebaut und dann nur noch aufgestockt. Verkauft habe ich lediglich Yum China, die ich im Rahmen des Spin-Off eingebucht bekam.

 

Zum Ende des Jahres habe ich dann noch meinen ersten Monatszahler gekauft. Hier werden zwar die Dividenden nicht steigen, aber dafür ist die Rendite relativ hoch.

  

 

Dividenden

Die Dividenden sind schon fast das Wichtigste, denn davon möchte ich später einen Teil meines Lebensunterhalts bestreiten. Die Entwicklung hier war doch sehr positiv. Insgesamt konnte ich nach Steuern 2.094,53 € verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 881,11 € mehr. Eine Steigerungsrate um rd. 73 %. Diese wird sich so nicht halten lassen, aber ich bin da für die nächsten zwei Jahre trotzdem zuversichtlich.

 


 

 

Planung 2017

 

Ich hatte erst überlegt, einen eigenen Beitrag über die Planung 2017 zu schreiben, aber so spektakulär ist die Planung nicht und das Jahr ist lang, wer weiß, was mir da wieder für (Un-) Sinniges einfällt. 

 

Es wird einen Artikel über mein neues Ziel geben,  einen kleinen Beitrag über die Dividendenaufteilung im Depot, viele Käufe, Monatsübersichten usw. Vielleicht wieder die eine oder andere Buchrezension, einen Gastbeitrag oder eine Vorstellung eines Leserdepots? Wie entwickeln sich die Einnahmen aus Google und den Affiliate-Programmen? Da lasse ich mich selber überraschen.

 

 

Investitionen

Als Investition 2017 habe ich 36.000 € vorgesehen. Ich werde jeden Monat drei Käufe á 1.000 € vornehmen. Welche Werte ich aufstocke, entscheide ich kurzfristig anhand meiner Planungstabelle und der Entwicklung der Einzelwerte. Notfalls mache ich auch eine Investmentpause, wenn die Bewertungen zu unsinnig werden.

 

Neuaufnahmen sind nur insoweit geplant, dass ich mir vielleicht doch noch den einen oder anderen Monatszahler ins Depot hole, falls ich entsprechende Liquidität generieren kann.

 

Dividendeneinnahmen

Die Dividendeneinnahmen sollten grob zwischen 3.200 € und 3.500 € netto liegen. Hier dürfte der Wechselkurs €/$ die größte Rolle spielen. Aktuell liege ich bei knapp 3.000 €, dazu kommen mögliche Dividendensteigerungen und die Käufe über das Jahr.

 

 

 

 

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Monatsübersicht Dezember 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat zusätzlich 1.950 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 305 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 2.755 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 5.881 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um ca. 3.126 € reduzierte. Aktuell habe ich etwa 30.300 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich  erhielt Dividendenzahlungen mit einer Summe von 305,34 €. Im Vergleich zum Dezember 2015 (185,64 €) ist das eine Steigerung um 119,70 € oder 64,48 %. Allerdings ist die Dividende von Kraft Heinz bereits im Dezember statt im Januar 2017 ausgeschüttet worden. Ich erhielt von Kraft Heinz damit 5 Zahlungen dieses Jahr.

 

Die Zahlungen kamen von 

 

Chevron                    23,83 €

Coca-Cola                 32,69 €

ConocoPhillips         11,55 €

Donaldson                13,39 €

Exxon Mobil              20,26 €

IBM                             37,64 €

Johnson + Johnson  18,36 €

Kraft Heinz                25,05 €

McDonald´s             22,93 €

Microsoft                  20,46 €

Parker-Hannifin         6,60 €

Qualcomm               36,15 €

Starbucks                    6,98 €

Target                       15,74 €

Walgreens                13,71 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen bei 2.094,53 €.

  


Quartalsvergleich

Das 4. Quartal hat Einnahmen von 619,25 € gebracht. Im Vergleich zum 4. Quartal 2015 sind das 291,82 € (+ 89,18 %) mehr. 

 

Die Einnahmen im Vergleich zum 3. Quartal 2016 stiegen um 110,43 € (+ 21,70 %).

 

 

Aktienkäufe

Der Dezember war ein guter Investitionsmonat. Ich habe vier Käufe mit rd. 5.881 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 115.157,72 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  16 Cardinal Health

  17 General Mills

  23 Walmart

 

Neu im Depot mein erster Monatszahler:

   120 Gladstone Commercial

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 20.346 € im Plus.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Hoffentlich habe ich im Januar wieder etwas mehr Zeit. Ich möchte unbedingt die Monatszahler erweitern, da hänge ich ziemlich hinterher. Meine überarbeitete Planung 2017, die Änderung meiner Ziele und die dazugehörige Langfristplanung neu erstellen und ein Buch vorstellen.

 

Im Januar stehen im Depot mindestens drei Nachkäufe an. 

 

Die Dividendeneinnahmen dürften um die 210 € liegen.

 

 

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Kauf General Mills und ein Geschenk

Zum Abschluss des Jahres 2016 habe ich meinen letzten Nachkauf getätigt. Nach Auswertung meiner Planungstabelle, habe ich mir noch 17 General Mills ins Depot gelegt. Ich habe verschiedene Sortierungen gemacht wie nach Dividendenrendite, Chartverlauf, fehlende Aktien etc. und diese gewichtet. Eine der Top 3 Kandidaten war eben General Mills.

 

Für die 17 Aktien habe ich 1.016,89 € investiert und besitze nun insgesamt 74 Aktien bei einer Gesamtinvestition von 3.972,62. Nach meiner Theorie bräuchte ich nur noch einen Nachkauf tätigen, um durch die Dividendensteigerungen mein Endziel zu erreichen.

 

 

Mein Weihnachtsgeschenk

 

Die letzten Tage hatte ich den Bereich Monatszahler angefangen. Leider bin ich noch nicht dazugekommen, hier weitere Unternehmen aufzunehmen. Ich habe sehr viele Vorschläge im Blog und auch per E-Mail erhalten. Leider fehlt momentan etwas die Zeit, das alles zu sortieren und einzufügen.

Dies wäre schon mal ein Ziel 2017. Nochmals Danke allen, die mir geschrieben haben.

 

Nachdem es zunehmend schwieriger wird, vernünftig bewertete Aktien in meinem kleinen Universum auszuwählen, habe ich mir zur weiteren Diversifikation einen neuen Wert ins Depot geholt.

 

Gekauft habe ich mir Gladstone Commercial (GOOD). Ich habe Gladstone bereits seit rd. 2 Jahren in einem anderen Depot und daher etwas "Vertrauen" in diesen Wert gefasst. Gladstone ist ein Equity Reit und besitzt aktuell 94 Immobilien in verschiedenen US-Staaten. Da ich bisher keine Immobilienaktie im Rentendepot hatte, passt das ganz gut.

 

Ich bin auch etwas über meinen Schatten gesprungen, da ich in diesem Fall eine ungerade Investitionssumme gewählt habe. Gekauft habe ich 120 Aktien und 2.246,29 € investiert. Der Spread und die Börsenplatzgebühren fielen etwas höher aus als ich dachte, aber bei marktengen Werten muss man damit rechnen.

 

Gladstone ist ein Monatszahler und schüttet 1,50 $ pro Aktie im Jahr aus, deshalb die 120 Aktien. Ich habe dann rechnerisch jeden Monat 15 $ brutto Dividende.  Bei dem momentanen Dollarkurs sind das grob nach Steuern netto 10 € im Monat. Aktuell habe ich nicht vor, Gladstone weiter aufzustocken, das wird aber nicht der letzte Monatszahler sein. Die Nettorendite liegt bei ca. 5,6 %.

 

Durch die beiden Käufe liegt auf Sicht der nächsten 12 Monate mein durchschnittliches Dividendeneinkommen bei rd. 245 € im Monat.

 

 

Ein Frohes Fest allen Lesern und wenig Feiertagsstress.

 

 

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Kauf Wal-Mart Stores und Cardinal Health

Meine ersten Dezemberkäufe waren Wal-Mart und Cardinal Health.

 

Die Auswahl, welche Aktien ich nachkaufe, wird zunehmend schwieriger. Zunächst habe ich meine Planungstabelle, da fallen schon mal einige weg, weil ich nach meiner Berechnung genug Anteile habe. Aktuell stehen 16 Unternehmen zur Auswahl. Ich kaufe notfalls auch relativ teuer nach, aber wenn ich mir die Charts und die Bewertungen so anschaue, dann wird es langsam eng. Um jeden Preis stocke ich nun doch nicht auf. Langfristig muss ich mir da etwas überlegen. Entweder mache ich eine Investmentpause und halte mehr Bargeld vor oder ich muss ein neues Unternehmen in mein Depot aufnehmen.

 

Aufgestockt habe ich Wal-Mart Stores. Ich kaufte 23 Aktien für 1.533,98 €. Damit ist mein vorletztes Unternehmen auf glatte Tausender gebracht (mein Tick). Insgesamt habe ich jetzt 97 Aktien und 6.068,86 € investiert. Nach meiner Planungstabelle bräuchte ich keine weiteren Wal-Mart Aktien, zum Jahreswechsel ändern sich jedoch einige Berechnungen und es fehlen mir wieder 13 Aktien. Die kaufe ich dann nächstes Jahr relativ zeitnah nach.

 

Als zweiten Wert habe ich Cardinal Health aufgestockt. Für 1.083,98 € bekam ich 16 Aktien. Ich besitze nun 57 CAH und habe dafür 4.067,50 € investiert. Wie bei Wal-Mart brauche ich keine weiteren Aktien mehr und auch durch den Jahreswechsel bleibt die benötigte Anzahl bei null.

 

Insgesamt habe ich jetzt über 111.000 € investiert und meine künftigen Dividendeneinnahmen liegen im Schnitt bei 230 € netto pro Monat.

 

Mein freies Kapital liegt damit immer noch bei über 30.000 € und in zwei Wochen mache ich mir ein Weihnachtsgeschenk. Ausgesucht habe ich es mir schon.

 

 

 

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Neue Seite Monatszahler

Ich habe ein neues Projekt gestartet.

 

In der Navigationsleiste findet ihr neben dem Depot die neue Seite Monatszahler.

 

In den USA und z. B. auch Kanada gibt es Unternehmen, die monatlich eine Dividende ausschütten. Meist sind die Renditen relativ hoch, dafür ist das Wachstum niedrig.

 

Dies betrifft unter anderem REIT´s, die durch gesetzliche Auflagen gezwungen sind, den größten Teil ihrer Erträge auszuschütten. Für Dividendenfans kann das durchaus eine interessante Depotbeimischung sein.

 

Ich habe erst zwei Monatszahler gefunden, in die ich selber investieren würde. Es ist leider nicht ganz einfach, ansprechende Unternehmen zu finden. Aber der Startschuss ist gegeben und im Laufe der Zeit sollte die Liste anwachsen.

 

Falls jemand noch ein Unternehmen kennt oder sogar im Depot hat, bitte ich um eine kurze Nachricht. Vielleicht entwickelt sich das Ganze zu einem kleinen Community-Projekt.

 

 

 

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Monatsübersicht November 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat 2.000 € zusätzlich gespart, die Dividendeneinnahmen lagen wie im Vormonat bei ca. 157 € netto. Der Verkauf von Yum China Hldgs.  brachte 877 € und auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 3.534 €.

 

Die Investitionen beliefen sich auf ca. 5.674 € und mein Barkapital verringerte sich um rd. 2.140 €. Für weitere Käufe stehen 33.405 € zur Verfügung.

 

 

 

 

 

  

Dividenden 

Im November erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 156,64 €. Im Vergleich zum November 2015 (92,63 €) ist das eine Steigerung um 64,01 € oder 69,10 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Caterpillar                 22,45 €

CVS Health                  6,90 €

Fastenal                    17,39 €

General Dynamics     8,19 €

General Mills            18,61 €

Hormel Foods            6,42 €

Procter & Gamble   37,95 €

Texas Instruments  22,20 €

YUM! Brands            17,13 €

 

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 1.789,19 €.

 


 

 

Aktienkäufe

Im November habe ich fünf Käufe mit rd. 5.674 € durchgeführt.

Ich kaufte  14 Dr. Pepper, 30 Hormel Foods, 27 Patterson, 21 Walgreens und 19 Yum! Brands nach.

 

Verkauft habe ich die 50 Yum China, die ich im Rahmen des Spin-Off eingebucht bekommen habe.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 5.730 € gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 16,13 % bzw. 17.535€ im Plus.

 

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Dezember stehen vier (Nach-) Käufe an und ich hoffe, mind. 2.000 € zusätzlich sparen zu können. Die Dividendeneinnahmen dürften um die 240 € liegen.

 

 

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Adventskalender

Mein Bloggerkollege Sparkojote hat einen Adventskalender im Blog gestartet.

 

Jeden Tag bis Weihnachten veröffentlicht er einen Artikel. Mehr will ich gar nicht verraten. Schaut doch einfach bei ihm vorbei, was er sich so einfallen lässt.

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Kauf Hormel Foods und Patterson

Zum Monatsende habe ich nochmals zwei Werte aufgestockt. Durch die Freebuys von OnVista fallen keine Kaufgebühren an und daher kann ich problemlos auch kleinere Summen in einzelne Werte investieren.

Ich habe mir 30 Hormel Foods gegönnt. Ich wollte die schon länger aufstocken und sie standen im "Kaufranking" oben auf meiner Liste.

Hormel hat auch die Dividende um 17 % erhöht, was mir bei der nächsten Dividendenzahlung zu Gute kommt. Hormel zahlt seit ihrem Börsengang 1928 ununterbrochen eine Dividende und die kommende Ausschüttung ist die 354ste in Folge. Das nenne ich Kontinuität.

 

Investiert habe ich 1.016,12 €. Mein Gesamtbestand liegt nun bei 95 Aktien bei einer Investition von 3.010,61 €.

 

 

Der zweite Wert ist Patterson. Ursprünglich wollte ich einen anderen Wert nachkaufen, aber nachdem Patterson um 20 % gefallen ist, habe ich diesen vorgezogen.

 

Was war passiert?

 

Die Zahlen haben nicht den Erwartungen entsprochen. Nicht das das Unternehmen Verlust geschrieben hätte, nein, das Wachstum war nur einstellig statt zweistellig. Patterson steht gut da, zahlt Dividende und die Ausschüttungsquote mit 42 % lässt durchaus Spielraum. Solche "Analystenrücksetzer" nutze ich ganz gern, wenn die langfristigen Aussichten passen.

 

Gekauft habe ich 27 Stück für 999,69 €. Damit wächst mein Bestand auf 76 Anteile mit einer Gesamtinvestition von 3.016,39 €.

 

 

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Der Finanzrocker im Interview mit ...

Der Finanzrocker hat mich überredet, mit ihm einen Podcast zu machen.

 

Wer einmal einen Franken hören möchte, der versucht hochdeutsch zu reden, der sollte sich den Podcast nicht entgehen lassen.

 

Ich habe es tatsächlich geschafft, einen der längsten Podcast mit Daniel zu machen. Also man muss schon etwas Zeit mitbringen. Vielleicht hat meine Frau doch recht, wenn sie behauptet, ich würde zu viel reden.

 

Mehr will ich gar nicht verraten. Hier geht es zum Interview.

 

 

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Wenn der Crash kommt...

 ...was mache ich dann?

 

Diese Frage stellte mir ein Leser. Diese Frage ist durchaus ist berechtigt.

 

Die Hausse läuft nun seit sieben Jahren und auf n-tv war im Laufband zu lesen, dass der Dow Jones erstmals die 19.000 Punkte knackte. Der designierte neue US-Präsident ist auch nicht unbedingt die beste Voraussetzung, dass es so weiter geht. Europa steht weiterhin auf wackeligen Füßen. Griechenland ist fast vergessen, Italien wackelt, der Brexit kommt (oder doch nicht?), Chinas Schattenbanken steuern auf einen Infarkt zu.

 

Also Business as usual?

 

Solange die Party läuft, kann man da mittanzen und die Party kann noch lange laufen, denn Geld ist nichts mehr wert. Größere Geldbeträge werden bei vielen Banken mit "Verwahrgebühren" regelrecht bestraft, Geld abheben soll wieder Gebühren kosten und Draghi flutet die Märkte weiterhin mit Liquidität. Inzwischen bekommt man Kredite mit null Zinsen.

 

Wenn eines Tages das gesamte Geldsystem zusammenbricht, dann haben wir andere Probleme als Aktienkurse, die im Keller liegen. Da wird man kaum noch reagieren können, denn das passiert dann über Nacht. Hier geht es dann um´s Überleben. Hört sich krass an, aber ich bin davon fest überzeugt.

 

Aber was mache ich, wenn ein "normaler" Crash auftritt? Wenn die Kurse um 50 % oder 60 % einbrechen?

 

Hier gilt es erstmal, die Ursachen zu finden. Fahren die Anleger den Krisenmodus und die Wirtschaft befindet sich einer Rezension, dann ist das in der über 400-jährigen Börsengeschichte nicht das erste Mal. Hier heißt es "Augen zu und durch". Natürlich werde ich mir meine Unternehmen anschauen, ob sie überlebensfähig sind und die Krise überstehen. Sollte es ein Unternehmen richtig dicke abbekommen, dann dürfte allerdings der Kurs derart gefallen sein, dass sich ein Verkaufen nicht mehr lohnt. Durch die Auswahl meiner Aktien habe ich hoffentlich so weit vorgebeugt, dass es nicht zu einer Insolvenz kommen sollte.

 

Ein psychologisch wichtiger Aspekt ist, dass ich nicht auf ein Vermögen Summe X spekuliere, sondern mich auf einen gleichmäßigen Dividendenstrom konzentriere. Ob und wie viel die Dividenden gekürzt oder gar gestrichen werden, kann niemand wissen. Ich denke aber, dass nicht alle auf null stellen.

 

Natürlich freut sich ein Dividendeninvestor über steigende Kurse, auch wenn das Nachkaufen dadurch schwieriger wird. Ist man aber erst mal 100 % im Plus mit einer Aktie, dann ist man bei einem Abschlag von 50 % immerhin wieder bei seinem Einstiegskurs. Wie gewonnen so zerronnen. Als Dividendeninvestor werde ich das mental verkraften. Spekulanten werden bluten.

 

In jeder Krise liegt auch eine Chance. Die Welt wird sich weiterdrehen und die Firmen, die gut wirtschaften, werden sich auch wieder erholen. Demnach ist die einzige logische Schlussfolgerung:

 

Investieren.

 

Wohl dem, der etwas Cash hat, der kann dann gute Unternehmen zu Ausverkaufskursen einsammeln. Ich hoffe, dass ich mental in der Lage bin, meine Wunden zu lecken und mutig aufzustocken bzw. neue Unternehmen in mein Portfolio aufzunehmen.

 

Je nach Situation, werde ich sogar einen Kredit aufnehmen. Hier heißt es mit besonderer Sorgfalt und mit Bedacht vorzugehen. Der Kredit darf nur so groß sein, dass man seinen Verpflichtungen problemlos nachkommen kann. Ich könnte eine monatliche Rate von 700 € bedienen. Wählt man Unternehmen, die weiterhin eine Dividende bezahlen, dann generiert man einen zusätzlichen Einkommensstrom, der nach Möglichkeit Zins und Tilgung übersteigt. Zumindest will ich diese Option im Auge behalten, ob ich das dann wirklich mache, sei dahingestellt.

 

Ich halte es für ausgesprochen wichtig, sich im Vorfeld mit verschiedenen Szenarien auseinander zu setzen und einen Fahrplan zu entwickeln. Ansonsten kann es passieren, dass man völlig überrascht wird und letztendlich Dummheiten begeht, die man später bitter bereut. Ich habe die Dummheit einmal am Neuen Markt gemacht. bei 9/11 habe ich nachgekauft und den Crash der Lehmannpleite relativ gelassen gesehen. Wobei ich nicht erkannt hatte, dass es kurz vor einem Zusammenbruch des Weltfinanzsystems stand.

 

Was ich nicht mache.

 

Ich werde nicht in Panik verkaufen, sondern das Ganze aussitzen. Ich sichere mein Depot auch nicht mit undurchsichtigen Derivaten ab. Einfach weil meine Zielstellung nicht eine bestimmte Summe an Depotwert ist.

 

Hoffen wir, dass der nächste Crash nicht zu hart ausfällt und wir uns am Ende zu den Hartgesottenen zählen können.

 

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Dividendenentwicklung 2016

Nachdem die Dividenden 2016 entweder bezahlt oder von den Firmen angekündigt wurden, kann ich bereits heute ein Resume über die Entwicklung der Dividenden geben.

 

Die Graphiken auf der Seite Unternehmen zeigen nicht die Höhe der Dividendenänderung der Einzeldividende gegenüber der vorherigen, sondern vergleicht die Änderung der bezahlten Dividende des Vorjahres zum aktuellen Jahr.

 

Als erstes lässt sich feststellen, dass die Dividendenerhöhungen weiter fallen. Die Gründe sind sicherlich vielschichtiger Natur, daher kann man nur vermuten. Ich gehe von zwei hauptsächlichen Ursachen aus.

 

Die geringe Inflation. In den letzten Jahren kam es bei vielen Produkten kaum zu Preissteigerungen, was tendenziell zu gleichbleibenden Gewinnen führt und so weniger Spielraum für Dividendenerhöhungen lässt.

 

Ausgewachsene Firmen mit einer hohen Marktdurchdringung haben die große Wachstumsphase hinter sich und es wird zunehmend schwieriger, organisches Wachstum zu generieren. Zum Beispiel Coca-Cola oder McDonalds etc. Hier kann man nur durch Übernahmen wachsen. In der Regel haben diese Firmen eine lange Dividendenhistorie und die Ausschüttungsquote ist relativ hoch, was den Spielraum ebenfalls einschränkt. Bei jüngeren Firmen, die erst die letzten Jahre angefangen haben Dividenden auszukehren, sieht man deutlich, dass hier noch organisches Wachstum herrscht und oftmals die Ausschüttungsquote niedriger ausfällt als bei den "Alten".

 

In der unteren Grafik habe ich den einfachen Durchschnitt von 32 Depotwerten gebildet. Hierbei habe ich ConocoPhillips ausgenommen, da diese die Dividende um rd. 66 % gekürzt haben und ich aktuell keine mehr nachkaufe. Hätte ich Conoco verkauft, wären sie auch nicht mehr dabei.

 

Die durchschnittliche Steigerung der Dividenden lag 2016 gegenüber 2015 bei 8,3 %. Ich finde das trotzdem beachtlich im Hinblick dessen, das sich die Kaufkraft nicht wesentlich geändert hat. Würde man eine Gehaltserhöhung von 8,3 % bekommen, würden die meisten jubeln.

 

Wie meine persönliche Dividendensteigerungsrate ausgefallen ist, kann ich nicht sagen. Ich habe nicht alle Aktien gleich gewichtet und kaufe ständig nach. Ich könnte den Depotbestand vom Januar nehmen und mit dem gleichen Bestand einen Vergleich zum Januar im Vorjahr machen. Aber letztlich bringt mir das nichts.

 

Die Veränderungen im Einzelnen.

 

Immerhin haben 31 Unternehmen 2016 mehr Dividende ausgeschüttet als 2015.

 

Lediglich Parker-Hannifin hat nicht erhöht und die gleiche Dividendensumme wie im Vorjahr ausgeschüttet. Conoco hat deutlich gekürzt, aber nicht komplett gestrichen.

 

Eine Erhöhung der Dividende über den Wert von 2015 haben lediglich 9 Unternehmen vorgenommen, bei den restlichen Unternehmen fiel die Steigerung geringer aus.

 

Betrachtet man den Durchschnittswert des letzten 5-Jahreszeitraums mit der Erhöhung 2016, lag keine einziges Unternehmen über seinem Durchschnitt.

 

Bei der Berechnung des neuen 5-Jahresdurchschnitts, fällt das Jahr 2012 raus und 2016 wird neu dazu genommen. Lediglich bei drei Unternehmen kam es dabei zu einer Erhöhung des Durchschnittswertes und dieser lag bei allen dreien unter 1 %.

 

Die größte Dividendenerhöhung verzeichnete Starbucks mit 25 % und die niedrigste Anhebung weist Chevron mit 0,23 % auf.

 

Was bedeutet das langfristig für meine Strategie?

 

Wenn ich mir die Entwicklung der Dividenden anschaue, werden die Durchschnittswerte in den nächsten Jahren weiter sinken. Aktuell leben die hohen Werte, mit denen ich rechne, von der Vergangenheit. Ich berücksichtige zwar einen Sicherheitsabschlag, dennoch werde ich mehr Investieren müssen, da sich der Zinseszinseffekt deutlich abschwächt. Eine Änderung auf einen Dreijahresdurchschnitt zum Beispiel, ist letztlich eine Zahlenspielerei, die nicht zwangsläufig bessere Ergebnisse liefert. Mit langfristigen Planungen und Prognosen muss man eh vorsichtig sein. Es bleibt ein ungewisser Blick in die Zukunft.

 

An meiner grundsätzlichen Strategie, Dividendenwerte zu kaufen, ändere ich nichts. Vielleicht kaufe ich den einen oder anderen Wert entgegen meiner Planungstabelle nach, wenn es sich als sinnvoll erweist. Oder ich ändere kleinere Details in meiner Tabelle, da bin ich flexibel. Die Richtung und das große Bild müssen passen.

 

Zwar wurden nicht alle Erwartungen erfüllt, aber unterm Strich bin ich mit 2016 dennoch zufrieden.

 

Randnotiz

Ich werde nächstes Jahr meinen Finanzbedarf durch Dividendeneinkünfte neu ermitteln, da die letzte Berechnung dann drei Jahre alt ist. Meine künftige Rentenerwartung hat sich erhöht, meine Fixkosten konnte ich reduzieren und die Inflation ist geringer ausgefallen als berechnet. Daher gehe ich von einer Reduzierung meines Dividendenziels aus, was wiederum geringere Investitionen erfordert. Vielleicht heben sich diese Effekte sogar auf und es ändert sich gar nicht so viel.

 

 

 

 

 

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Kauf Dr. Pepper und Walgreens

Nachdem Donald Trump wider aller Erwartungen doch der neue Präsident wird, hat das meinen Plan der Nachkäufe etwas durcheinander gebracht. Drei meiner Aktien, die ich als nächstes kaufen wollte, sind einfach mal zweistellig in die Höhe geschossen. Das kann sich die nächsten Tage korrigieren, aber ich habe dann meine Tabelle zu Rate gezogen, mir die Charts und die aktuellen Kennzahlen angeschaut. Schlechte Nachrichten gab es auch keine und so habe ich zwei Nachkäufe vorgezogen.

 

 

Walgreens steht bei meinen Nachkäufen mit an erster Stelle, einfach um meinen Tick zu pflegen, auf volle Tausender Investition zu kommen. Der Kurs läuft seit längerem seitwärts und ich hatte erst einen Kauf getätigt. Seit meinem Erstkauf, ist die Aktie gut gelaufen und ich bin deutlich im Plus. Ich hatte mich immer etwas gescheut, teuerer nachzukaufen. Irgendwann muss ich aber zukaufen. 

 

Ich stockte meine Position um 21 Aktien auf 53 Stück auf und investierte dafür 1.564,04 €. In die Position habe ich nun 3.053,97 € investiert.

 

 

 

Auf Grund meiner komfortablen Cash-Position, kann ich einen zweiten Wert kaufen. Ursprünglich wollte ich Donaldson, Patterson oder eine Aktie, die noch etwas Nachholbedarf kaufen, aber der besagte Trump-Effekt machte mir einen Strich durch die Rechnung.

 

Ich war zwischen CVS Health und Dr. Pepper hin- und hergerissen, habe mich aber für Dr. Pepper entschieden. Die Zahlen im letzten Bericht waren auch ok und in zwei Wochen steht der nächste Kauf an. Vielleicht kaufe ich dann CVS.

 

Ich kaufte mir 14 Aktien für 1.067,15 € hinzu und besitze nun 49 Dr. Pepper mit einer Investition von 4.072,89 €.

 

Damit habe ich insgesamt rd. 107.260,- € investiert und auf Sicht von 12 Monaten erhöht sich mein durchschnittliches Dividendeneinkommen auf ca. 220 €/Monat.

 

Ohne weitere Nachkäufe und Dividendenerhöhung liegt meine Nettorendite bei ca. 2,46 %. Da muss der Zinseszinseffekt noch kräftig arbeiten.

 

 

 

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Yum! Brands, der Spin-Off und deren Folgen

Lange angekündigt, ist der Spin-Off des China-Geschäfts von Yum! Brands nun vollzogen worden.

 

Am 1. November wurden mir für meine 50 Yum! Brands Aktien zusätzlich 50 Yum China Hldgs Inc. Aktien in mein Depot eingebucht.

 

Bisher war mir nicht ganz klar, wie sich das steuerlich auswirken wird. Für die Einbuchung bekam ich eine ganz normale Mitteilung, allerdings ohne weitere Erläuterung oder Steuerabzug. Da das ähnlich wie eine Dividende zu betrachten ist, kam es am EX-Tag zum entsprechenden Abschlag bei der Mutter Yum! Brands. Bei einer Bardividende wird die Quellensteuer sofort einbehalten, an meinem Kontostand änderte sich jedoch nichts.  

 

Erst bei genauerem Hinschauen, stellte ich fest, dass mein Einstandskurs von Yum! Brands  verringert wurde. Aha, aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Also ähnlich wie bei deutschen Aktien (Deutsche Post, Freenet etc.), wo die Dividende ebenfalls steuerfrei ausgeschüttet wird und der steuerliche Einstandskurs um diesen Betrag reduziert wird. Soweit, so gut.

 

Nun war mir von Anfang klar, dass ich keine Yum China haben will, daher habe ich diese zwei Tage später verkauft. Den Verkaufserlös habe ich ohne Abzüge erhalten, nur leider bisher keine detaillierte Abrechnung, was mich etwas wundert, da bei OnVista bisher alles am nächsten Tag im Postfach lag. Vielleicht liegt es an der Sondersituation und braucht ein paar Tage.

 

Durch die ganze Aktion habe ich nun aber ein "Problem" mit meiner Buchführung. Bei OnVista wird der steuerliche Einkaufspreis ausgewiesen, wogegen ich in meiner Statistik das von mir tatsächlich bezahlte Entgelt für den Kaufpreis der Aktien führe. Dies führt dazu, dass meine Übersichten mit den steuerlich relevanten Zahlen von OnVista immer größere Differenzen aufweisen (Gewinn, Depotentwicklung, Investitionshöhe etc.). Da muss ich mir langfristig etwas überlegen, ich tendiere aber dazu, auf der Seite hier, meine Zahlen, die auf den Geldfluss beruhen, weiterhin zu verwenden.

 

 

Wie oben beschrieben, habe ich die neuen Aktien verkauft. Soll ich den Erlös nun als Sonderdividende gutschreiben? Dies würde die normale Statistik komplett durcheinander bringen. Daher lasse ich das außen vor, was ich übrigens auch mit der Bardividende bei der Fusion Kraft und Heinz  gemacht habe. Letztendlich interessiert mich die Entwicklung im "Normalfall" und nicht eine Statistik, die durch derartige Sonderfälle vielleicht ein falsches Bild vermittelt.

 

Ist das korrekt? Kaufmännisch sicher nicht, aber ich habe nicht vor, eine Buchhaltung nach Vorschrift zu führen. Mir geht es um das große Bild.

 

Da das China Geschäft abgespalten wurde, habe ich mich entschlossen (was mir übrigens  nicht schwer gefallen ist), das Geld aus dem Verkauf der neuen Aktien zurück zu Yum! Brands zu bringen.

 

Ich habe 1.027,18 € investiert, um meinen Anteil um weitere 19 Stück auf jetzt 69 Aktien zu erhöhen. Den Restbetrag von ca. 200 € lasse ich einfach auf dem Cash-Konto liegen.  Bedingt durch die Sondersituation, rechne ich diesen Kauf nicht zu meinen planmäßigen Käufen und kann nächste Woche nochmals shoppen.

 

Damit erhöht sich auch mein Dividendeneinkommen, zumal ich nicht weiß, ob Yum China eine Dividende zahlen wird. An der Dividendenhöhe von Yum! Brands ändert sich angeblich nichts, aber da muss man einfach abwarten.

 

Insgesamt bin ich zufrieden mit dieser Lösung.

 

Update

 

Jetzt habe ich die Abrechnung für den Verkauf der Yum China bekommen und meine Befürchtung hat sich bewahrheitet. Vom Verkaufserlös wurden mir rd. 310 € Quellensteuer und Soli abgezogen. Der deutsche Fiskus behandelt Spin-Offs als Dividendenzahlung, obwohl der Kurs bei der Muttergesellschaft ebenfalls reduziert wird. Ich hatte gehofft, das es dieses mal vielleicht nicht zur Doppelbesteuerung kommt, aber da bin ich manchmal etwas naiv, zumal es im Vorfeld in den Medien kommuniziert wurde. Steuerlich mag das rechtlich in Ordnung sein, aber gerecht ist etwas anderes. Ich hätte mir überlegen können, Yum Brands vorher zu verkaufen und ein paar Tage später zurückzukaufen. Allerdings hätte ich dann ebenfalls Steuern zahlen müssen und hätte die Quartalsdividende verpasst.  Da ich nicht vor habe, mich von Yum Brands zu trennen, spielt die Reduzierung des Einstandswertes erst mal keine Rolle, aber so ist unser deutscher Staat.

 

 

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Monatsübersicht Oktober 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat 2.000 € zusätzlich gespart, die Dividendeneinnahmen lagen bei ca. 157 € netto. Auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 2.657 €. Die Ausgaben waren von einem wahren Feuerwerk an Käufen geprägt. Ich investierte ca. 7.452 € und verringerte mein Barkapital damit um rd. 4.800 €. Damit stehen immer noch Mittel in Höhe von 35.544 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Im Oktober erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 157,07 €. Im Vergleich zum Oktober 2015 (49,16 €) ist das eine Steigerung um 107,91 € oder sagenhafte 219,51 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Altria                     49,19 €

Cardinal Health   12,40 €

Cisco                     20,59 €

Coca-Cola             27,74 €

Dow Chemical     10,36 €

Dr. Pepper           12,26 €

Genuine Parts       7,38 €

Kraft Heinz          11,11 €

Patterson               6,04 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 1.632,55 €.

 

 

  


  

Aktienkäufe

Im Oktober habe ich neun Käufe mit rd.  7.452 € durchgeführt und  die Investitionssumme stieg auf 103.602,40 € inkl. Anschaffungskosten DAB.

 

Die Käufe waren: 

  32 Kraft Heinz

    7 CVS Health

  14 Coca-Cola

  10 Dow Chemical

  14 McDonald´s

  12 Patterson

   7 Qualcomm

  10 Starbucks

   8 Target

 

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 200 € gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 11,45 % bzw. 11.804,84 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im November stehen drei Käufe an und ich hoffe, 1.000 € zusätzlich sparen zu können. Die Dividendeneinnahmen dürften ebenfalls wie im Oktober um die 150 € liegen. Mit den drei Käufen habe ich dann meine "Bereinigung" abgeschlossen und in die Einzelunternehmen  glatte Tausender investiert (man pflegt seine Ticks).

 

 

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Kaufrausch

Gestern bin ich dem Kaufrausch verfallen und habe ordentlich aufgestockt. Die regelmäßigen Leser wissen, dass ich gern ganze "Tausender" investiere (Psychologie) und wenn ich meine Planungstabelle anschaue, dann sind da immer noch 10 Werte, die dieser Vorgabe nicht entsprechen.

 

Ursprünglich wollte ich im Monat zwei Werte nachkaufen und diese dann auf eben die glatten Tausender bringen. Aber fünf Monate war mir einfach zu lang, zumal einige Aktien derzeit keine weitere Investition erforderlich machen. 

Nachdem ich diesen Monat bei OnVista noch sieben FreeBuys hatte, habe ich diese voll ausgenutzt  und insgesamt sieben Käufe getätigt.

 

Als vorgesehener Kauf war McDonald´s an der Reihe. Ich habe mir 14 Stück gegönnt und dafür 1.463,87 € bezahlen müssen. Das gerade die Zahlen nicht so schlecht waren und die Aktie um 3,5 % höher notiert als am Vortag, war einfach ungeschickt, aber so ist das nun mal an der Börse.

 

Die sechs verbleibenden FreeBuy´s habe ich dann für folgende Nachkäufe genutzt.

 

14 Coca-Cola

10 Dow Chemical

12 Patterson

  7 Qualcomm

10 Starbucks

  8 Target

 

Für diese Nachkäufe habe ich je rd. 500 € investiert, so dass ich insgesamt ca. 4.500 € ausgegeben habe. Damit habe ich die 100.000 € Grenze an Investitionskapital in diesem Depot überschritten (103.602,40 €).  Auf Sicht der nächsten 12 Monate liegt meine Nettodividende im Schnitt erstmals über 200 €/Monat.

 

Bargeld habe ich noch 35.500 €, also war das kein Problem und im nächsten Monat werde ich drei Käufe tätigen und das Thema abgeschlossen haben. Dann stocke ich künftig immer in 1.000 € Schritten auf.

 

 

 

 

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Planungstabelle erweitert

Ich habe meine Planungstabelle erweitert und in einigen Feldern noch Kommentare eingefügt, damit diese leichter verständlich wird. Details über die Tabelle findet ihr hier.

 

Genaugenommen bastele ich ständig an meiner Tabelle rum und übernehme das eine oder andere dann in die Version, die ich zum Verschicken anbiete.

 

In der bisherigen Version konnte man ablesen, wie viele Aktien eines Unternehmens benötigt werden, um eine bestimmten Ertrag im Monat je Aktie künftig zu erhalten.

 

Was gänzlich untergegangen ist, wenn ein Unternehmen mehr Dividende bezahlt, als überhaupt erforderlich ist. Diesen "Überschuss" hatte ich bisher freudig zur Kenntnis genommen, aber nicht weiter berücksichtigt. Letztendlich muss ich diesen aber mit einkalkulieren, da das Ziel eine Gesamtsumme an Einnahmen im Monat ist und nicht ein Mindestbeitrag je Unternehmen.

 

Wenn ich 50 € je Unternehmen im Monat Dividende haben möchte, aber durch höhere  Dividendensteigerungen oder zusätzliche Nachkäufe mir Altria (oder ein anderes Unternehmen) zum Planungsende 60 € ausschütten würde, dann hätte ich dadurch einen Überschuss von 10 €. Ich kann also folglich die erforderlichen Dividendeneinnahmen um 10 €  reduzieren.

 

Bei insgesamt 32 Unternehmen macht das im Monat 0,31 € aus. Hört sich nach nicht viel an, kann aber bei Betrachtungszeiträumen von mehreren Jahren einige Tausend € weniger an Investitionen bedeuten.

 

Ich habe in die Tabelle drei weitere Spalten eingefügt:

In der ersten Spalte (T) errechne ich die theoretische Dividende zum Ende des Planungszeitraums. In der nächsten Spalte (U) sehe ich, wieviel mir noch an Einnahmen zu meiner Vorgabe fehlen und in der dritten Spalte (V) werden die Überschüsse rausgefiltert.

 

Die Summe des Überschusses auf die Unternehmen je Monat aufgeteilt, kann dann bei den gerechneten monatlichen Anforderung abgezogen werden.

 

Ich hätte das auch in einer Spalte machen können, aber es wird dann nur schwerer nachvollziehbar und wenn ich an der Tabelle rumbastele, wird es evtl. komplizierter, wenn ich wieder etwas auseinandernehmen muss. Ich teile das gerne in mehrere Einzelschritte auf, was auch die Fehlersuche vereinfacht. Ist vielleicht im ersten Moment etwas verwirrend, aber eigentlich auch logisch.

 

Wer die überarbeitete Tabelle möchte, einfach eine kurze Mail schreiben und ich verschicke die gerne.

 

Verbesserungsvorschläge, Fehlerkorrekturen und Wünsche nehme ich ebenfalls zur Kenntnis.

 

 

 

 

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Kauf CVS Health und Kraft Heinz

Mein Garten wächst und gedeiht. Ich habe zwei Nachkäufe getätigt.

 

Ich habe mir 7 CVS Health gegönnt und 543,51 € investiert. Damit erhöht sich der Bestand auf 24 Stück und die Investition auf gesamt 1.994,35 €.

 

Als zweiten Wert habe ich Kraft Heinz aufgestockt. Hier wanderten 32 Aktien in mein Depot mit einer Investition von 2.499,64 €. Ich hatte mich dazu entschlossen, in diesen Wert etwas mehr auf einen Schlag zu investieren, da Kraft Heinz die größte Investition nach meiner Planungstabelle erforderlich macht und ich etwas von diesem Betrag runter kommen wollte. Ich habe nun 60 Aktien im Depot mit einer Gesamtinvestition von 3.962,55 €.

 

Durch die Nachkäufe erhöht sich mein künftiges Dividendeneinkommen auf durchschnittlich rd. 185 € im Monat. Ich plane in zwei Wochen noch mindestens einen Kauf, in welches Unternehmen ich dann investiere, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich kurzfristig.

 

 

 

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Der Dividenden-Renten-Topf

 

Ein Leser hat es geschafft und ist seit dem 1. Oktober in die Freizeitphase gewechselt. Ich versuche bis zu diesem Zeitpunkt ein möglichst gleichmäßiges monatliches Dividendeneinkommen zu generieren. Einen anderen Ansatz hat mein Blogleser gewählt und ich stelle Euch sein Vorgehen vor:

 

 

 

Die Dividenden der letzten 12 Monate habe ich auf einem Tagesgeldkonto gesammelt. Ab 01. Oktober wird nun der in den vergangenen 12 Monaten aufgelaufene Betrag in 12 gleichen Monatsraten als "Dividenden-Rente" an mein Giro-Konto überwiesen. Gleichzeitig gehen alle in den nächsten 12 Monaten eingehenden Dividenden wiederum auf dieses Tagesgeldkonto.

 

Dieses Tagesgeldkonto nenne ich meinen "Dividenden-Renten-Topf". Dieser Topf entleert sich einerseits, wird aber andererseits bereits wieder aufgefüllt. Bedingt durch den einmal geschaffenen Vorlauf von 12 Monaten kann ich nun eine für 12 Monate gleichbleibende Dividenden-Rente an mich überweisen. Schwache Dividenden-Monate oder eventuelle Kürzungen werden dabei ausgeglichen.

 

Nach weiteren 12 Monaten werde ich dann gleichermaßen vorgehen und den Renten-Zahlbetrag neu festlegen. Mein System ist sozusagen eine "Perpetuum Cash-Cow".... ein Topf der nie mehr leer wird, da er sich ja gleichzeitig immer wieder füllt und mit Glück durch die Steigerung der Dividenden zu einer immer höheren Auszahlungsrate führt. Unbenommen davon kann man dann eventuell "überschüssiges" Geld, dass man auf dem Girokonto nicht benötigt, reinvestieren, so dass die Dynamik noch zunimmt.

 

Der einzige Nachteil meines Auszahlungs-Systems ist, dass man eine etwas höhere Cashquote hat und nicht vollständig investiert ist. Aber das nehme ich gerne in Kauf, habe ich doch mit konstanten Auszahlungen ein gute Planungssicherheit.

 

Diese Vorgehen finde ich sehr gut, da sich evtl. Dividendenkürzungen nicht sofort bemerkbar machen. Einen Nachteil im Vorhalten einer etwas höheren Cash-Quote finde ich nicht, dies kann sogar von Vorteil sein, da man immer eine Reserve hat, falls doch mal ein Notfall eintritt.

 

Einen gewissen Charme hat die Methode auch in Hinblick auf die Zahlungstermine der Dividenden. Ich bin auf eine gleichmäßige Verteilung der Zahlungen angewiesen, was mich in der Aktienauswahl einschränkt. Mit dieser Methode spielt es letztlich keine Rolle, wenn z. B. deutsche Unternehmen hauptsächlich von April bis Juni ausschütten.

 

Also lieber Leser, genieße die Freizeit und Danke für den Beitrag über dein System.

 

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Monatsübersicht September 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat zusätzlich 1.500 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 256 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 2.256 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 3.750 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um ca. 1.500 € reduzierte. Aktuell habe ich etwa 40.340 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Im September erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 255,92 €. Im Vergleich zum September 2015 (197,30 €) ist das eine Steigerung um 58,62 € oder 29,71 %.

 

Die Zahlungen kamen von 

 

BAT                            28,74 €

Chevron                    22,56 €

ConocoPhillips         10,96 €

Donaldson                12,50 €

Exxon Mobil              19,26 €

IBM                             31,36 €

Johnson + Johnson  17,47 €

McDonald´s             12,34 €

Microsoft                  18,21 €

Parker-Hannifin         6,24 €

Qualcomm               32,02 €

Target                       11,86 €

Wal-Mart                  24,50 €

Walgreens                  7,90 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen bei 1.475,48 €.

  


Quartalsvergleich

Das 3. Quartal hat Einnahmen von 508,82 € gebracht. Im Vergleich zum 3. Quartal 2015 sind das 190,00 € (+ 59,59 %) mehr. Die Einnahmen im Vergleich zum 2. Quartal 2016 liegen etwa auf gleichem Niveau, Grund ist die Zahlungsweise von BAT. Ohne BAT lägen die Einnahmen um rd. 60 € höher. 

 

 

Aktienkäufe

Der September war wieder ein guter Investitionsmonat. Ich habe drei Käufe mit rd. 3.750 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 96.145,31 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  23 General Mills

    5 IBM

  18 Genuine Parts

   

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 11.500 € im Plus. Durch den Umzug zu OnVista wurden bisher die Kaufgebühren nicht berücksichtigt, diese müssten mit 527 € abgezogen werden. Ich werde auf die Bereinigung in der Übersicht künftig verzichten, da ich diese sonst jeden Monat vornehmen müsste und letztlich spielt es langfristig keine Rolle, ob da 500 € mehr oder weniger als Buchgewinn auftauchen, da ich eh nicht vorhabe zu verkaufen. Ich musste mir auch eine neue Übersicht erstellen, da die Depotzusammenfassung nicht mehr mit einem Screenshot möglich ist. Ich meine, die neue Übersicht lässt sich sogar etwas leichter lesen. Ich hole mir die Daten über den CSV-Export und lese diese dann in meine Excel-Maske ein.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Oktober stehen mindestens zwei Nachkäufe an.  Ob ich im Oktober neben meinen obligatorischen 500 € zusätzlich etwas sparen kann, ist noch nicht absehbar. Es sind noch einige Zahlungen ausstehend und ich habe noch keine festen Aufträge, da ich die letzten drei Wochen meinen Jahresurlaub genossen habe. 

 

Die Dividendeneinnahmen dürften nur um die 140 € liegen. Hier besteht noch Handlungsbedarf. Die Zahlungen fallen relativ gering aus und die Firmen halten sich einfach nicht an meinen Plan. Die Dividenden rutschen manchmal in den Vormonat oder in den darauffolgenden Monat, wenn die Zahlungen nahe dem Monatswechsel liegen.

 

 

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Kauf Genuine Parts und IBM

Gestern habe ich meine zwei FreeBuys bei OnVista durchgeführt, die ich für die Depoteröffnung gutgeschrieben bekam. Die Eingabe erfolgte ziemlich unspektakulär, allerdings muss ich dazu sagen, dass Nachkäufe wesentlich einfacher zu handhaben sind als Neukäufe. Da hat man eine ganz einfache Ordermaske.  Neben der bestehenden Position sind zwei Buttons für Kauf und Verkauf. Eine Eingabe der WKN entfällt, diese wird vom System vorgegeben. Ich musste lediglich die Anzahl und den Börsenplatz eingeben, auf kaufen drücken und fertig.

 

Wie einige Leser bereits angemerkt haben, erfolgt keine weitere Sicherheitsabfrage. Daher lohnt es sich, den Kauf auf einem Notizzettel zu planen und die Angaben zweimal zu vergleichen. Als Gebühren fielen bei beiden Käufen eine Handelsplatzgebühr von 1,50 € und einmal eine Börsengebühr von   0,75 € an. Dies steht aber so in den AGB und war mir vorher bekannt, also keine Überraschung. Im Vergleich zur DAB-Bank habe ich rund 7 € pro Kauf gespart. Fazit: Es hat alles gut geklappt.

 

 

Mein erster Kauf ist Genuine Parts. Ich habe hier 1.578,77 € incl. Gebühren investiert und 18 Aktien bekommen. Mein Bestand erhöht sich damit auf 35 Aktien und wurde somit verdoppelt.

 

GPC erhöht seit 59 Jahren die Dividende und bei einer Ausschüttungsquote von 55,6 % (dividend.com) lässt diese noch weitere Erhöhungen zu. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 2,67 %. Der Neuerwerb erhöht mein Dividendeneinkommen um ca. 2,60 € netto pro Monat. Allerdings habe ich das Record Date verpasst und ich bekomme erst im Januar die zusätzliche Dividende.

 

Nach meiner aktuellen Planung fehlen mir noch 65 Aktien, also habe ich bereits rund 1/3 der vorgesehenen Investition erreicht.

 

 

Mein zweiter Kauf waren 5 IBM-Aktien. Investiert habe ich ganze 687,50 € inclusive Gebühr. Nach meiner Planungstabelle bräuchte ich IBM nicht weiter aufstocken, aber da ich gerne ganze "Tausender" in der Summe investiere,  konnte ich durch das FreeBuy eben auch einen kleineren Betrag nehmen. Der Kauf ist meiner Psyche geschuldet, einfach weil es mir gefällt. Mein gesamter Bestand liefert mir im Monat 12 € netto Dividende. Sollten die Dividendensteigerung wie in den letzten Jahren ausfallen, brauche ich diese Position nicht mehr aufstocken.

 

Insgesamt belaufen sich meine erwarteten Dividendeneinnahmen in den nächsten 12 Monaten auf durchschnittlich etwa 180 €/Monat netto. Alleine durch eine durchschnittliche Steigerung der Dividenden um 8 % pro Jahr, käme ich in 15 Jahren auf 550 € bis 600 € im Monat. Bei 5 % wären es immer noch 375 €. Zumindest schon mal ein guter Beitrag zur Füllung der Rentenlücke.

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Umzug nach OnVista erfolgreich abgeschlossen

Der Umzug nach OnVista ist abgeschlossen.

 

Nachdem ich die Unterlagen angefordert hatte, konnte ich das Post-Ident-Verfahren durchführen und bereits zwei Tage später waren die Konten eingerichtet. 

 

Bei meiner bisherigen Depotbank gab ich den Auftrag zur Wertpapierübertragung online auf, was mich allerdings irritierte war, dass der Übertrag mehrere Wochen dauern kann. Nun, es ändert aber nichts, es dauert so lange, wie es eben dauert. Also erst mal ab in den Urlaub (deshalb habe ich die letzten 10 Tage keine Beiträge geschrieben). Als ich dann die Konten aufrief, war der Übertrag bereits erfolgt. Genaugenommen hat es gerade mal drei Tage gedauert. Die Freistellungsaufträge wurden von mir ebenfalls geändert. Es bleibt nur noch zu prüfen, ob die ganzen Daten korrekt übertragen wurden. Also die Einstandskurse, steuerlichen Merkmale etc. Das wird die nächsten Tage von mir noch erledigt, aber auf den ersten Blick passt alles.

 

An die neue Optik und die Bedienung muss ich mich erst noch gewöhnen, auch habe ich noch keine US-Dividenden erhalten. Ich kann daher noch nicht sagen, ob das Formular zur Doppelbesteuerung automatisch ausgefüllt wird oder ob ich aktiv werden muss. In der nächsten Woche werde ich einen ersten Kauf über OnVista tätigen und da gesondert berichten.

 

Einige Einstellungen werde ich noch machen müssen, um das Profil an meine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Ich denke aber, ich kann mich an die Bedienung gewöhnen. Der Teufel liegt wie so oft im Detail, da muss ich erst meine Erfahrungen sammeln, werde aber diese in den kommenden Beiträgen mit einbringen.

 

Der Übertrag hat jedenfalls problemlos funktioniert und ich kann bisher nichts Negatives berichten.

 

 

Während meines Urlaubes hatte ich keinen Zugriff auf mein Depot, was mich allerdings überhaupt nicht störte. Das ist der Vorteil von Dividendeninvestoren, man kann entspannt ein paar Tage "abstinent" leben und ruhig schlafen wie ein Baby.

 

Die E-Mails, die ich erhalten habe, werde ich die nächsten Tage bearbeiten. Es waren doch mehr als ich dachte. Ich werde alle beantworten, es dauert nur etwas.

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Kauf General Mills

Mir ist es tatsächlich das erste Mal passiert, dass ich mich mit einem Kauf schwer getan habe. Ich habe mir 23 General Mills gegönnt. Meine erste Position war zum Kaufzeitpunkt rd. 46 % im Plus und durch den Nachkauf sind es nur noch ca. 23 %.

 

Aber es hilft nichts, nach meinem Plan brauche ich noch einige Stücke und irgendwann muss man aufstocken. Ich habe auch ein Drittel weniger Aktien bekommen als bei meinem Erstkauf. Eine fast schon schmerzhafte Erfahrung.

 

Für die 23 General Mills Aktien habe 1.476,94 € incl. Gebühr bezahlt und 11 Aktien weniger bekommen als bei der Erstinvestition. Dadurch sinkt auch meine Einstandsrendite entsprechend auf 2,71 %. Positiv ist, dass ich wieder eine Position mehr auf einen "glatten Tausender" bringen konnte.

 

Nach Steuern bringen mir die Aktien rd. 72 € netto im Jahr und mein künftiges 12-Monatseinkommen steigt im Schnitt auf über 170 €, vorausgesetzt der Dollar ändert sich nicht wesentlich.

 

Mir fehlen aber immer noch 70 Aktien nach meiner Planungstabelle, was bei einem derzeitigen Kurs etwa 4.400 € Investition bedarf. Ich bin gespannt wie sich die Anzahl zum Jahreswechsel ändert, wenn ich die Tabelle anpasse.

 

Das war mein letzter Kauf bei der DAB-Bank. Die nächste Investition wird wohl über OnVista laufen, wenn das Depot übertragen ist.

 

 

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Monatsübersicht August 2016

Sparquote

 

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € konnte ich diesen Monat zusätzlich 3.000 € sparen, ich sparte also 3.500 €. Zum Ende August habe ich rd. 41.800 € Bargeld für weitere Investitionen zur Verfügung. Einen riesen Schritt brachte mich meine Deinvestition meiner Immobilie voran. Die eingezahlten 40.000 € rechne ich aber nicht zu meiner Sparquote.

 

 

 

 

Dividenden

 

Im August erhielt ich erstmals 10 Dividendenzahlungen mit einer Summe von 130,82 €. Im Vergleich zum August 2015 (66,95 €) ist das eine Steigerung um 63,87 € oder 95,40 %.

 

Das erste mal erhielt ich Dividenden von CVS Health, General Dynamics, Hormel Foods und Starbucks. Teilweise fällt die einzelne Zahlung fast schon mickrig aus, aber durch Nachkäufe und Dividendensteigerungen sollte das bald etwas mehr werden.

 

Die Zahlungen im Einzelnen kamen von 

 

Caterpillar                 21,20 €

CVS Health                  4,82 €

Fastenal                    16,28 €

General Dynamics     8,04 €

General Mills            10,91 €

Hormel Foods            6,27 €

Procter & Gamble   27,99 €

Starbucks                    3,95 €

Texas Instruments  16,15 €

YUM! Brands            15,21 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen bei 1.219,56 € und ich habe damit mein Jahresziel von 780 € bereits übertroffen und liege bereits ein paar Euro über den Gesamteinnahmen von 2015. Alles was mir dieses Jahr noch zufließt, kann ich zur Steigerung gegenüber dem Vorjahr rechnen. 

 

Mit 2.500, 56 € liegen meine Gesamteinkünfte erstmals über 2.500 €.

 

 


 

 

Aktienkäufe

 

Im August habe ich wieder drei Käufe mit rd. 4.500 € durchgeführt. Ich kaufte  54 Cisco, 26 Altria und 20 Cardinal Health nach. Neue Unternehmen brauche ich aktuell nicht, das wird mir sonst zu viel.

 

 

Depotentwicklung

 

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Ich habe die Grafik auf absolute Eurobeträge umgestellt, da ich die prozentuale Darstellung für wenig bis gar nicht aussagekräftig halte, da die ständigen Zukäufe die tatsächliche Entwicklung zu sehr verfälscht.

 

 

Planung nächstes Monat

 

Die Dividendeneinnahmen sollten einen neuen Höchststand mit  240 € erreichen, wobei BAT seine zweite Zahlung vornimmt. Auch wenn ich BAT mit ca. 30 € raus rechne, erreiche ich etwa den März, wo ich noch den Steuerfreibetrag nutzen konnte.

 

 

 

Nachdem endgültig feststeht, dass ich die Depotbank wechseln werde, habe ich bereits meinen Spardauerauftrag gelöscht. Ich werde erst nach dem vollständigen Umzug einen Nachkauf tätigen. Ob alles klappt, wird man sehen. Vielleicht kann ich im September gar nichts investieren.

 

 

 

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Die Dividende: Ein notwendiges Übel?

Mein Bloggerkollege Torsten von WachstumsWerte erläutert in seinem Gastbeitrag seine Sicht in Bezug auf Dividenden und deren Sinn. Ein sehr guter Artikel und es lohnt sich, diesen ganz zu lesen. 

 

Danke für den Beitrag und viel Spaß beim Lesen.

 

Die Dividende: Ein notwendiges Übel? 

 

Es geht nicht ohne

 

Als Wachstumsstratege kommen Sie am Thema Dividende nicht vorbei. Das liegt daran, dass Sie sich tendenziell auf die großen Unternehmen fokussieren, die über viele Jahre den Gewinn gesteigert haben - die Big Player sozusagen. Und unter den Big Playern gehört die Ausschüttung einer Dividende faktisch zum guten Ton. 

 

So schütteten laut einer Analyse meiner Datenbank 29 Unternehmen aus dem Dax30 in den letzten 12 Monaten Dividenden aus. Sogar Unternehmen, die sich in einer Krise befinden – z.B. E.ON, RWE oder Commerzbank - zahlten Dividende. Einziger Nicht-Zahler ist die skandalgeschüttelte Deutsche Bank, die seit zwei Jahren Verluste schreibt.

  

Und beim Dow Jones? Da schütteten sogar alle Unternehmen Dividende aus.

 

Doch wenn wir in die zweite Reihe gehen, ändert sich das Bild schlagartig. So schüttete die Hälfte aller Unternehmen im Nasdaq 100 keine Dividende aus. Hier finden sich die Superstars mit den hohen Kursgewinnen: Tesla, Amazon, Apple, Alphabet, Facebook & Co. Sicher ist das ein oder andere dieser Unternehmen – z.B. Alphabet - auch schon als Wachstumswert interessant. Viele andere – z.B. Tesla – sind jedoch trotz rasant gestiegener Aktienkurse weit davon entfernt.

  

Mit anderen Worten: Sie können sich zwar den ein oder anderen Nicht-Dividendenzahler ins Wachstumsdepot holen, ihr Depot kriegen Sie damit aber nicht voll. Und deshalb kommen Sie am Thema Dividende nicht vorbei.

 

 

Dividendenbashing hinterfragt

 

Beim Konsumieren einiger Blogbeiträge und Podcasts fiel mir wiederholtes Dividendenbashing auf. Dabei waren die Argumente gegen Dividenden stets die selben:

 

Weil die Dividende auf Anlegerebene (das sind wir) erneut versteuert wird, wäre es besser, das Unternehmen behielte das Geld. Dann würde auch der Aktienkurs am Ex-Tag nicht um die ausgeschüttete Bruttodividende fallen und könnte das Unternehmen weiter mit dem zusätzlichen Geld arbeiten und es in unserem Sinne vermehren. Und den ganzen Papierkram mit der Doppelbesteuerung hätte man sich auch gleich erspart.

 

Hört sich irgendwie plausibel an. Allerdings ist die obige Argumentation etwas geschönt, denn das typische Wachstumsunternehmen sitzt auf einem Berg von Cash und bearbeitet einen reifen – möglicherweise weitgehend gesättigten - Markt. Keine Dividende auszuschütten und das einbehaltene Geld stattdessen zu investieren, brächte dem Unternehmen wenig. Im Gegenteil. Der Gewinn würde möglicherweise etwas höher ausfallen, allerdings ginge das auf Kosten der Effizienz (abnehmender Grenznutzen des Geldes). Insbesondere die Eigenkapitalrendite würde sich drastisch verschlechtern, hätten wir doch plötzlich mehr Eigenkapital, das dem Gewinn gegenüber steht. Und langfristig nähme das Unternehmen wahrscheinlich weniger Schulden auf, mit denen es den Gewinn hebeln kann (Leveraging).

 

Ironischerweise sind es gerade die Dividendenskeptiker, die mit der Eigenkapitalquote gegen eine Ausschüttung der Dividende argumentieren, ohne zu realisieren, dass die Eigenkapitalquote doch nur deshalb so hoch ist, weil eben Dividende ausgeschüttet und zusätzlich mit Schulden gearbeitet wird.

 

Ein Beispiel dieser Argumentation findet sich im Podcast des Finanzwesirs ab Minute 20.

  

Bleibt die zusätzliche Besteuerung auf Anlegerebene bei Ausschüttung der Dividende. Das relativiert sich allerdings, wenn man sich bewusst macht, dass man um die Abgeltungssteuer so oder so nicht herum kommt. Wird ein Euro Dividende nicht ausgeschüttet, so ist die Aktie zum Zeitpunkt des Verkaufs in X Jahren eben – Pie mal Daumen – den einen Euro + Y mehr wert und wird dann versteuert. Die Zeit steuerfreier Gewinne nach einer gewissen Haltedauer ist ja leider vorbei. Und bitte nicht vergessen: Y ist wegen des abnehmenden Grenznutzens bei klassischen Wachstumswerten eher niedrig als hoch.

 

Und auch den Papierkram im Rahmen der Doppelbesteuerung kann man entweder komplett umgehen, indem man ausschließlich in Länder investiert, in denen eine komplette Anrechnung erfolgt, oder indem man in Länder investiert, bei denen die Rückforderung schnell von der Hand geht. Welche Länder das sind und wie diese funktioniert sehen Sie hier.

 

 

Die Dividendensteigerung als Qualitätskriterium

 

Die Dividende ist aber mehr als „nur“ die regelmäßige Ausschüttung von Geld. Sie dient auch als Qualitätskriterium.  Ein Unternehmen, dass seit 10 Jahren, 20 Jahren und länger die Dividende kontinuierlich steigert, muss zwangsläufig ein funktionierendes Geschäftsmodel haben. Und diese Feststellung ist völlig unabhängig von der Diskussion, ob Dividende auszuschütten nun gut ist oder schlecht.

 

Schließlich wird die Dividende ja vom Gewinn bezahlt – oder so sollte es wenigstens sein. Faktisch wird aber auch dann Dividende gezahlt – und oft sogar gesteigert, wenn es mal nicht so gut läuft. Die Entwicklung der Dividende ist dann im besten Fall eine Art geglättetes Gewinnwachstum des Unternehmens.

 

Wenn man auf Dividendensteigerung Wert legt, bezieht man deshalb am Besten beides ein:

Dividende und Gewinn, so wie es auch im Wachstumsfinder gemacht wird, um Dividendenbunker und Dividendensprinter zu ermitteln.

 

Ende gut, Dividende gut

 

Da die Dividende untrennbar mit der Wachstumsstrategie verbunden ist, war es mein Anliegen, die oft kritisierten Nachteile der Dividende zu relativieren. Im schlimmsten Falle würde Dividendenbashing dazu führen, dass sich Anleger von den klassischen Wachstumswerten abwenden, weil diese Dividende bezahlen, und ich bin mir sicher, dass der durchschnittliche Anleger sich damit keinen Gefallen tut.

 

Zum Schluss noch ein Link zu einem ebenso kritischen wie lesenswerten Blogbeitrag zum Thema Dividende:   Mr.-Market

 

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