Neu im Depot: Omega HealthCare Invest

Diese Woche habe ich mich regelrecht gequält. Nach meinem Investitionsplan für 2017 stehen im Monat 3.000 € zur Verfügung. Daher kaufe ich alle zwei Wochen immer Freitags weiter zu. Sollte ich zusätzlich etwas sparen können, dann darf es auch etwas mehr sein.

 

Meine Planungstabelle gibt immer weniger her, weil ich mich meinem Ziel Schritt für Schritt nähere, was natürlich sehr positiv ist. Die eingeschränkte Auswahl hat aber auch so ihre Nachteile. Einige Werte sind inzwischen dermaßen teuer, dass selbst ich von einer weiteren Investition absehe. Hier heißt es warten, bis die Kurse wieder investitionsfähig werden. Bei Beibehaltung der Dividendensteigerungsraten, bringen manche Werte in 12 Jahren nur noch 4,5 % Rendite, was eindeutig zu wenig ist. Kaufe ich gleich einen Wert, der 5,x % Dividende bringt, habe ich mehr davon.

 

Ich hatte schon länger Omega HealthCare Invest (OHI) auf dem Schirm, die aktuell 8 % bringen. Hier fängt aber mein Dilemma an. Ich möchte an meinem Plan festhalten, dafür habe ich mir eben die Tabelle erstellt und mir viele Gedanken dazu gemacht. Kaufe ich einen neuen Wert, dann fehlen die Investitionsmittel für meine Nachkäufe. Irgendwie hat mich die ganze Situation nicht zur Ruhe kommen lassen.

 

Dabei ist die Lösung doch so einfach: Ich kaufe einfach alles.

 

Letzten Monat hatte ich mehr gespart als ich überhaupt investiert habe. Ich habe also sogar Cash aufgebaut. Diese Reserve kann ich nun für meine Neuinvestition hernehmen.

 

Damit war es einfach eine Entscheidung zu treffen und ich fühle mich damit wieder wohl.

 

Zunächst habe ich 24 Donaldson nachgekauft, womit ich diese Position wieder auf "Null" gebracht habe. Durch den Kauf von 18 General Mills habe ich hier erstmals mein Ziel erreicht und es wären theoretisch keine Nachkäufe mehr nötig. Damit sind die ersten 2.000 € investiert.

 

Als Geschenk kommen die 70 OHI dazu. Hier habe ich 2.000 € aus meiner Reserve investiert. Ich berücksichtige die Erträge in meiner Planungstabelle, führe OHI aber nicht gesondert auf, da ich diese vorerst nicht weiter aufstocken will.

 

Durch die Käufe erhöht sich mein Einkommen auf Sicht von 12 Monaten wie folgt:

 

Donaldson      16,80 $

General Mills   34,56 $

OHI                 173,60 $

 

Das sind auf einen Schlag 224,96 $ brutto Mehreinnahmen. Auf das Monat gerechnet sind das netto ca. 13 €. Damit liegen meine Forward-Dividenden bei über 250 € und ein Viertel des Weges ist geschafft. OHI zahlt die Dividende in den eher schwächeren Monaten Februar, Mai, August und November, was für einen ausgeglicheren Dividendenstrom sorgt.

 

Ich habe einen Screenshot der Planungstabelle eingefügt, auch wenn diese auf den ersten Blick eher verwirrt als weiterhilft.

 

Omega HealthCare Investors

 

Omega HealthCare wurde 1992 gegründet und konzentriert sich auf verschiedene Einrichtungen des Gesundheitswesens in den USA und Großbritannien. OHI bietet Finanzierungen für Betreiber von Pflegeeinrichtungen, betreutes Wohnen, Reha-Zentren und Akutversorgung an. OHI hat über 900 Objekte in 43 US-Staaten im Portfolio.

 

Die Dividendenrendite liegt bei ca. 8 % (Stand März 2017) und die Ausschüttungsquote bei 73 %, was für einen REIT relativ niedrig ist. OHI steigert die Dividende seit sieben Jahren, wenn auch nur moderat. Ich erwarte keine großen Sprünge und bin auch mit einer gleichbleibenden Dividende zufrieden.

 

 

 

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Der Einkommensinvestor

Ich durfte einen Gastartikel für die Seite DeutschesKonto.org schreiben.

 

In dem Artikel beschreibe ich kurz meine Gedanken und Sichtweise, was ein Einkommensinvestor ist und das es gar nicht so schwer ist, sich ein passives Einkommen aufzubauen.

 

Den Gastartikel findet ihr hier.

 

Und eine kurze Anmoderation auf YouTube hier.

 

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Monatsübersicht Februar 2017

Sparquote und Cash

Diesen Monat habe ich 4.000 €  gespart und die Dividendeneinnahmen lagen bei rd. 216 € netto. Damit habe ich dem Depot rd. 4.216 € zugeführt.

 

Die Investitionen beliefen sich auf ca. 3.979 € und mein Bar-kapital erhöhte sich um rd. 237 €. Für weitere Käufe stehen 30.030 € zur Verfügung.

 

 

 

 

 

  

Dividenden 

Im Februar erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 216,63 €. Im Vergleich zum Februar 2016 (114,06 €) ist das eine Steigerung um 102,57 € oder 89,93 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Caterpillar                 25,70 €

CVS Health                  9,50 €

Fastenal                     21,28 €

General Dynamics     9,66 €

General Mills            28,07 €

Gladstone                12,02  €

Hormel Foods           12,88 €

Procter & Gamble    43,77 €

Starbucks                  12,08 €

Texas Instruments  25,41 €

YUM! Brands            16,26 €

 

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2017 liegen bei 431,38 € und damit bereits höher als im gesamten ersten Quartal 2016.

 


 

 

Aktienkäufe

Im Februar habe ich vier Käufe mit 3.978,76 € durchgeführt.

Ich kaufte  11 Caterpillar, 39 Hormel Foods, 11 Dr. Pepper und 15 Wal-Mart nach.

 

Verkauft habe ich keine Aktien, ebenso fand kein neues Unternehmen ins Depot.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 6.054,09 € gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 19,37 % bzw. 23.589,15 € im Plus.

 

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im März stehen zwei (Nach-) Käufe an und ich habe damit meine Nachkäufe insoweit abgeschlossen, dass die Werte, die durch den Jahreswechsel erforderlich waren, wieder auf "Null" stehen. Die Dividendeneinnahmen dürften um die 250 € liegen.

 

 

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Nachkäufe Februar 2017

Im Februar habe ich weiter eifrig aufgestockt, aber bei den Kursen fällt es mir zunehmend schwerer zu kaufen. Wenn man sich die Charts so anschaut, kann einem schon manchmal Angst und Bange werden.

 

Ich hatte mir überlegt, einen neuen Wert ins Depot zu holen, aber diese sind meistens ebenfalls sehr gut gelaufen. Ob ich nun einen rel. teuren neuen Wert oder einen Nachkauf tätige, macht dann doch keinen so großen Unterschied mehr.

 

Daher habe ich mich dazu entschlossen, meinen Plan strikt weiter zu verfolgen und habe insgesamt vier Werte aufgestockt, die 2016 keinen Investitionsbedarf mehr aufwiesen, aber durch den Jahreswechsel wieder in die Spalte "Nachkauf erforderlich" gerutscht sind. Durch die Käufe habe ich bei allen vier Unternehmen den Stand auf "Null" gebracht. Mir fehlen jetzt noch zwei Werte, dann bin ich wieder auf dem Stand von 2016, was ich bis Ende März schaffen werde. Ab April kann ich dann fortfahren, die restlichen Positionen aufzustocken.

 

Nachdem ich mich zum Kauf durchgerungen hatte, fühle ich mich nun doch wohl, einfach weil ich wieder einen Schritt zu meinem Ziel geschafft habe.

 

Gekauft habe ich:

 

11 Caterpillar

11 Dr. Pepper

29 Hormel Foods

15 Walmart

 

Die Käufe bringen mir auf Sicht von 12 Monaten 109,72 $ brutto im Jahr. Auf das Monat umgerechnet sind das 6,35 € netto.

 

 

 

 

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Tabelle mit Monatszahler verfügbar

Ab heute steht eine Tabelle mit Monatszahlern im Bereich Monatszahler zum Download zur Verfügung.

 

Das Ganze hat einfach eine geraume Zeit gebraucht, bis ich die ganzen Mails erfasst hatte. Ich bekam teilweise nur Namen oder die WKN bzw. ISIN mitgeteilt. Hier mussten die Unternehmen erst eindeutig identifiziert werden, damit ich im nächsten Schritt die Doppelten rausfiltern konnte. Bei einer ersten Überprüfung stellte ich fest, dass doch einige Quartalszahler dabei waren.

 

Die eigentliche Arbeit war aber letztlich, dass ich jedes Unternehmen anschauen musste, um sicher zu gehen, dass es noch existiert, eine Dividende zahlt, die HP-Adresse erfassen und so weiter. Von ursprünglich über 200 Unternehmen, sind dann doch nur 42 übrig geblieben.

 

Ich habe versucht, die Branchen und Sektoren entsprechend den Webseiten von Yahoo Finance und dividend.com zu erfassen. Die Schlagworte für die Tätigkeit habe ich anhand der Webseite erfasst, hier dürfte wohl noch Verbesserungsbedarf vorliegen.

 

Die Liste stellt keine Wertung für die Unternehmen dar, einige finde ich interessant, andere würde ich definitiv nicht kaufen. Das muss jeder für sich entscheiden. Ich werde für mich eine Wunschliste erstellen und noch einige Monatszahler zur Depotbeimischung kaufen.

 

 

Die Tabelle ist sozusagen ein Community-Projekt und lebt von den Rückmeldungen der Leser. Wer ein Unternehmen vermisst, Verbesserungsvorschläge oder Berichtigungen hat, der kann das in den Blog hier schreiben oder mir eine Mail über das Kontaktformular senden.

 

Vielleicht hilft die Tabelle dem einen oder anderen Interessierten.

 

 

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Captcha-Schutz

Bisher hatte ich immer vermieden, einen Captcha-Schutz zu aktivieren, da ich das für umständlich halte. Sollte doch einmal ein Kommentar unter die Gürtellinie gehen, dann kann ich den löschen. 

 

Künftig erfolgt jedoch vor dem Einfügen eines Kommentars eine Abfrage mit den bunten Buchstaben. Die Meisten werden das sicherlich kennen.

 

Warum das Ganze?

 

In letzter Zeit häufen sich Spameinträge. Irgendwelche Personen schreiben in beliebige Beiträge auf englisch, wie toll und super der Block ist. Ich habe einige Zeitlang versucht, die Einträge zu löschen, aber an manchen Tagen sind das 10 -15 Stück. Ich habe keine Ahnung, was die Bots (echte Personen sind das wohl eher nicht) damit bezwecken.

 

Ich hoffe, ihr schreibt weiterhin eifrig Beiträge und lasst euch nicht von dieser "Unannehmlichkeit" irritieren. Aber der Blog soll sauber und lesbar bleiben.

 

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Monatsübersicht Januar 2017

Sparquote und Cash

Ich habe ich diesen Monat 2.500 €  gespart und die Dividendeneinnahmen lagen bei ca. 215 € netto. Auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 2.715 €.  Ich investierte rd. 3.201 € und verringerte mein Barkapital damit um rd. 486 €. Damit stehen  noch Mittel in Höhe von 29.791 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Im Januar erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Sum-me von 214,75 €. Da Kraft Heinz die Januardividende bereits im Dezember ausgeschüttet hat, fehlt mir diese im laufenden Monat. Ich hoffe, dass das nur einmalig war oder die wollen langfristig umstellen.  Im Vergleich zum Januar 2016 (82,84 €) ist das eine Steigerung um 131,91 € oder 159,23  %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Altria                     59,13 €

Cardinal Health   20,65 €

Cisco                     23,79 €

Dow Chemical     15,60 €

Dr. Pepper           20,99 €

Genuine Parts     18,53 €

Gladstone Com.  11,89 € (erste Dividende)

Patterson             14,38 €

Wal-Mart              29,79 €

 

 

  


  

Aktienkäufe

Im Januar habe ich drei Käufe mit rd. 3.201 € durchgeführt, die Investitionssumme stieg auf 118.359,11 €.

 

Die Käufe waren: 

  26 Coca-Cola

  20 Starbucks

  18 Target

  

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 3.600 € verloren. Insgesamt ist das Depot mit 14,21% bzw. 16.743,87 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Februar stehen drei Käufe an. Die Dividendeneinnahmen dürften ebenfalls um die 200 € liegen.

 

Ich hoffe, dass ich endlich die Liste mit den Monatszahlern fertig stellen kann und wieder einen zusätzlichen Blogbeitrag schreiben werde.

 

 

Zu guter Letzt

Einigen ist es schon aufgefallen, dass im Januar bei der Depotübersicht keine Dividenden eingetragen wurden. Ich werde das künftig erst am Monatsende aktualisieren, da der Aufwand zu groß wurde. Sollte ich noch mehr Unternehmen kaufen, dann wird das einfach zu viel und es schleichen sich leicht Fehler ein. Ich lasse mir die Daten aus meiner Excel-Tabelle in die neue Übersicht übernehmen und vereinfache das Ganze.

 

Einen Hinweis habe ich noch. Torsten hat eine sehr umfangreiche Untersuchung mit den Daten aus seinem Aktienfinder erstellt. Seine Ergebnisse bestätigen mich mit meiner Strategie und ich werde mir wohl einen Screenshot von der Tabelle erstellen, damit ich da immer wieder einen Blick darauf werfen kann. Der Artikel ist absolut lesenswert.

 

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Überlegungen zu YUM! Brands und drei Nachkäufe


 

YUM! Brands

 

YUM! Brands hat die Dividende von 2,04 $ auf 1,20 $ pro Jahr reduziert.

 

Eine meiner Kriterien mich von einem Unternehmen zu trennen, ist eine Dividendenkürzung oder gar Streichung. Die Reduzierung dürfte wohl eher noch dem Spin-Off des Chinageschäfts geschuldet sein als massive Probleme im Konzern. Die letzten Tage musste ich mir überlegen, ob ich mich von meinen Aktien trenne oder behalte. Zumal ich erst vor kurzem den Erlös vom Verkauf von Yum China in den Mutterkonzern zurückgeführt habe.

 

Die Dividendenrendite brutto liegt bei 1,90 % und die Ausschüttungsquote bei knapp 50 %. Nun weiß ich aber nicht, wie sich die Dividendensteigerungen in den nächsten Jahren darstellen werden. Luft "nach oben" ist jedenfalls gegeben. Mit YUM decke ich auch ein weites Feld im Schnellrestaurantbereich ab. Andererseits könnte ich die Aktien gegen ein dividendenstärkeres Unternehmen eintauschen. Wobei derzeit 3,5 % Rendite schon ganz gut ist, wenn man noch weiteres Wachstum erwartet. Meine YUM-Position macht gerade mal 3,4 % von meinem Depot aus und ein Verkauf würde letztlich nicht viel ändern. Daher habe ich dazu entschlossen, YUM im Depot zu belassen und erst mal die weitere Entwicklung abzuwarten.

 

Allerdings habe ich YUM aus meiner Planungstabelle "verbannt", indem ich vorerst keine weiteren Käufe mehr plane und ich die Unternehmensanzahl für meine Berechnungen auf 31 reduziert habe. In der Folge ist mein Investitionsbedarf auf rd. 50.000 € gestiegen. Damit habe ich nach ConocoPhillips den zweiten Wert in der Warteschleife. Hier muss ich aufpassen, dass das nicht immer mehr werden und ich gegebenenfalls doch einen Verkauf vornehmen muss.

 

 

 

Meine Käufe

 

Vor zwei Wochen hatte ich bereits Coca-Cola aufgestockt. Irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, einen eigenen Beitrag nur deswegen zu schreiben, daher fasse ich einfach alle Käufe zusammen. Für die Auswahl habe ich wieder nur die Werte herangezogen, die durch den Jahreswechsel und die Umstellung des Ziels einen erneuten Nachkauf erforderlich machten, um wieder auf "null" zu kommen. Diese Positionen sollte ich etwa Ende April wieder auf den Zielstand gebracht haben und ich kann dann die übrigen Positionen weiter aufstocken. Bei der Auswahl habe ich versucht eine Mischung aus Wachstum (Starbucks) und hoher Dividendenrendite (Coca-Cola und Target) hinzubekommen. Ich habe auch noch einen Blick in den Aktienfinder von Torsten geworfen, um mein Bild etwas abzurunden.

 

Nachgekauft habe ich:

 

26 Coca-Cola für 1.024,68 €

20 Starbucks für 1.083,76 €

18 Target       für 1.092,95 € 

 

Meine Dividendeneinnahmen liegen damit erstmals über 4.000 $ auf Sicht von 12 Monaten. Durch die Änderung des Wechselkurses hat sich allerdings an der Nettorendite nichts geändert. Hier liege ich weiterhin bei durchschnittlich rd. 240 €/Monat. Meine Investition erhöht sich damit auf ca. 118.000 €.

 

 

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Info zum Dividendenmanager

Soweit ich weiß, nutzen einige den Dividendenmanager von Markus Bohme. 

 

Er hat nun die Version 5.0 veröffentlicht und die Neuerungen in seinem Blog beschrieben. Ab 16. Januar steht auch eine Preiserhöhung an. Wenn jemand keine Lust hat, sich selber etwas mit einer Tabellenkalkulation zu basteln, kann da durchaus einen Blick riskieren.

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Zieländerung - Plananpassung

Mein Pool vom letzten Kuba-Urlaub
Mein Pool vom letzten Kuba-Urlaub

 

Vorgeschichte

 

Als ich vor drei Jahren den Kredit meines Hauses getilgt hatte und ich zu dem Entschluss kam, dass es an der Zeit wäre, mein Depot in Richtung Dividendenzahlungen umzustellen, habe ich einen Plan entwickelt, aus dem letztlich die Webseite entstand. Nach drei Jahren hat es sich gezeigt, dass vieles doch anders verlaufen ist als gedacht. Daher habe ich mich hingesetzt,  meine Zielvorgabe überarbeitet und meinen Plan den neuen Gegebenheiten angepasst.

 

 

Was lief besser oder schlechter?

 

Nun, alles lief bisher besser als gedacht oder zumindest fast alles.

 

Ich hatte für mein Haus an die Bank 1.100 € im Monat für Zins und Tilgung ausgegeben. Ich ging davon aus, dass es unproblematisch wäre, davon 500 € im Monat zu sparen und den Rest "auf den Kopf zu hauen". Es hat sich jedoch gezeigt, dass ich eigentlich alles habe und ich nichts brauche. Komisch, da hat man endlich Geld und dann braucht man es nicht. Irgendwie bleibt jeden Monat etwas vom Gehalt über.

 

Der Verkauf meiner Wohnungen brachte einen höheren Gewinn, als ich kalkuliert hatte. Ich konnte daher dem Depot 40.000 € statt 20.000 € zuführen (der Rest ging in die Schuldentilgung des Hauses).

 

Mein Nebengewerbe entwickelt sich besser als gedacht. Ich ging auch hier von viel zu konservativen Annahmen aus.

 

Durch meine Sparleistung, konnte ich entsprechend investieren, was wiederum zu höheren Dividenden führt, als ursprünglich geplant. Ich bin meiner Planung 5 oder 6 Jahre voraus. Bei der Erstellung meines Dividendenplans rechnete ich mit einer Inflationsrate von 2 % pro Jahr, diese lag allerdings bei null und die Rentenerhöhungen der letzten Jahre fielen stärker aus als gedacht. Alles in allem lief das schon mal sehr zu meinem Vorteil.

 

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings. Der €/$-Wechselkurs spielt zwar meinen Dividendeneinnahmen in die Hände, dafür werden die Aktien teuerer. Dazu kommen die ungebremsten Kurssteigerungen. Aber sich zu beklagen wäre etwas maßlos.

 

 

Zieländerung

 

In Anbetracht dieser Umstände, habe ich den Familienrat einberufen und nach Analyse der Situation wurde ein für mich folgenreicher Beschluss gefasst. Das Ziel, mit 67 in die arbeitsfreie Phase zu wechseln, wurde auf 63 reduziert, d. h. ich lege mich 4 Jahre früher auf die faule Haut. Hierbei waren natürlich viele Faktoren zu berücksichtigen, wie der Abschlag von 14,4 % auf die Rente, die fehlenden Beiträge der letzten 4 Jahre, die Steuervorteile (weniger Einkommen = weniger Steuer), Einsparungen durch den Wegfall des Arbeitsplatzes usw. Es waren auch viele Überlegungen erforderlich, was ich (also meine Frau und ich) an Dividendeneinnahmen benötigen, um unseren gewohnten Lebensstandard beizubehalten. Letztendlich habe ich ausgerechnet, dass das neue Ziel 1.000 € netto pro Monat ist. Das sind 500 € weniger als in der ersten Planung, aber bezogen auf das Jahr 2028 sind das rd. 250 € mehr.

 

 

Plananpassung

 

Da das Ziel klar ist, muss ich nur noch meinen Plan anpassen, wie ich dieses erreiche. Also Excel angeschmissen und gerechnet und gerechnet und …

 

Was war das Ergebnis?

 

Nichts wirklich Greifbares. Je nachdem wie ich die einzelnen Parameter veränderte, kamen unterschiedliche Ergebnisse raus. Teilweise waren die Abweichungen extrem. Ich versuchte die Variablen auf das absolute Minimum einzuschränken, aber die Zukunft lässt sich nun mal nicht berechnen. Folglich musste eine pragmatische Lösung her.

 

Die Zielvorgabe ist 12.000 € im Jahr netto. Nach einer einfachen Abzinsung kam ich zu dem Ergebnis, das ich die Dividende jedes Jahr um 12,5 % steigern muss. Zur besseren Veranschaulichung habe die beiden vergangenen Jahre rückgerechnet, auch wenn ich dann der Planung hinter hinke.

 

Hier der neue Soll - Ist - Vergleich:

 

 

Weiterhin erhöhe ich meine Sparrate von 500 €/Monat auf 1.000 €/Monat, was ich inzwischen als problemlos erachte.

  

Mit diesen Vorgaben spielte ich eine neuerliche Berechnung durch und es kann klappen. Arbeite ich weiterhin etwas nebenbei und die Bedingungen am Kapitalmarkt laufen nicht komplett aus dem Ruder, sollte es sogar problemlos funktionieren.

 

Am einfachsten war die Umstellung meiner Investitionstabelle. Diese habe ich so aufgebaut, dass ich nur zwei Zahlen ändern muss und schon war die Neuberechnung fertig. Die kommenden Investitionsentscheidungen sind damit bereits getroffen. In der vorletzten Spalte sind die Unternehmen rosa markiert, von denen ich bisher keine Nachkäufe mehr benötigte. Zunächst werde ich diese wieder auf „Null“ bringen. Da wären z. B. Caterpillar mit 6 Aktien und einer Investition von 526 € oder Coca-Cola mit 7 Aktien und 276 €. Ich werde weiterhin etwa 1.000 € investieren, man möchte ja seiner Linie treu bleiben.

 

 

 

Zukunft

 

Was, wenn meine Planung nicht aufgeht? Kein Problem - in drei Jahren werde ich das Ganze erneut überprüfen und gegebenenfalls mein Ziel anpassen müssen. Notfalls kann ich auch einem 450 € Job nachgehen. Besser als den ganzen Tag zu arbeiten.

 

 

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Jahresrückblick 2016 - Ausblick 2017

Ich hatte mir überlegt, ob so ein Jahresrückblick überhaupt Sinn macht, da ich jeden Monat eine Zusammenfassung mache und sich vieles doch wiederholt. Aber eine Gesamtübersicht ist vielleicht für manchen Leser doch interessant.

 

Was mir immer wieder auffällt, dass ich es schaffe, in meine Excel-Tabellen einen Zahlendreher einzupflegen oder bei einer umfangreichen Formel einen Denkfehler reinzubasteln. Zum Glück bin ich aber kein Buchhalter und letztendlich kommt es auf eine 1.000% Genauigkeit nicht an. Mir ist wichtig, dass die Richtung stimmt und ich auf einen guten Weg bin. Finde ich einen Fehler, kann ich den ausbessern und es ist gut.

 

 

Sparleistung

Meine Sparleistung 2016 ist mit 30.000 € schon außergewöhnlich. Neben meinem Dauerauftrag von 500 €/Monat konnte ich noch zusätzlich 24.000 € zurücklegen. Ob ich das 2017 toppen kann, glaube ich nicht. Allerdings kommen so langsam die ersten Aufträge rein und die Kunden müssen inzwischen eine gewisse Wartezeit in Kauf nehmen.

 

In vielen Beiträgen und anderen Blogs plädiere ich immer dafür, dass sparen durchaus wichtig ist. Aber sparen um des reinen sparen Willens nicht der Zweck sein soll. Je nach den eigenen Möglichkeiten muss man sich etwas leisten, sonst hält das keiner auf Dauer durch. Ich bin zweimal in den Urlaub gefahren und habe auf nichts verzichtet. Wobei ich "relativ" bescheiden bin, einfach weil ich viele Konsumgegenstände nicht benötige. Ich habe keine Freude an irgendeinem nutzlosen teueren Schnickschnack. Leiste mir aber schon das Eine oder Andere. Die Mischung macht´s.

 

 

Investitionen

2016 war das Jahr der Investition. Insgesamt habe ich 31 Käufe getätigt und dabei rund 53.850 € investiert. Der Depotbestand ging von rd.  61.300 € auf rd. 115.150 € rauf. Ich habe mein Depot zunächst auf 33 Unternehmen ausgebaut und dann nur noch aufgestockt. Verkauft habe ich lediglich Yum China, die ich im Rahmen des Spin-Off eingebucht bekam.

 

Zum Ende des Jahres habe ich dann noch meinen ersten Monatszahler gekauft. Hier werden zwar die Dividenden nicht steigen, aber dafür ist die Rendite relativ hoch.

  

 

Dividenden

Die Dividenden sind schon fast das Wichtigste, denn davon möchte ich später einen Teil meines Lebensunterhalts bestreiten. Die Entwicklung hier war doch sehr positiv. Insgesamt konnte ich nach Steuern 2.094,53 € verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 881,11 € mehr. Eine Steigerungsrate um rd. 73 %. Diese wird sich so nicht halten lassen, aber ich bin da für die nächsten zwei Jahre trotzdem zuversichtlich.

 


 

 

Planung 2017

 

Ich hatte erst überlegt, einen eigenen Beitrag über die Planung 2017 zu schreiben, aber so spektakulär ist die Planung nicht und das Jahr ist lang, wer weiß, was mir da wieder für (Un-) Sinniges einfällt. 

 

Es wird einen Artikel über mein neues Ziel geben,  einen kleinen Beitrag über die Dividendenaufteilung im Depot, viele Käufe, Monatsübersichten usw. Vielleicht wieder die eine oder andere Buchrezension, einen Gastbeitrag oder eine Vorstellung eines Leserdepots? Wie entwickeln sich die Einnahmen aus Google und den Affiliate-Programmen? Da lasse ich mich selber überraschen.

 

 

Investitionen

Als Investition 2017 habe ich 36.000 € vorgesehen. Ich werde jeden Monat drei Käufe á 1.000 € vornehmen. Welche Werte ich aufstocke, entscheide ich kurzfristig anhand meiner Planungstabelle und der Entwicklung der Einzelwerte. Notfalls mache ich auch eine Investmentpause, wenn die Bewertungen zu unsinnig werden.

 

Neuaufnahmen sind nur insoweit geplant, dass ich mir vielleicht doch noch den einen oder anderen Monatszahler ins Depot hole, falls ich entsprechende Liquidität generieren kann.

 

Dividendeneinnahmen

Die Dividendeneinnahmen sollten grob zwischen 3.200 € und 3.500 € netto liegen. Hier dürfte der Wechselkurs €/$ die größte Rolle spielen. Aktuell liege ich bei knapp 3.000 €, dazu kommen mögliche Dividendensteigerungen und die Käufe über das Jahr.

 

 

 

 

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Monatsübersicht Dezember 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat zusätzlich 1.950 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 305 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 2.755 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 5.881 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um ca. 3.126 € reduzierte. Aktuell habe ich etwa 30.300 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Ich  erhielt Dividendenzahlungen mit einer Summe von 305,34 €. Im Vergleich zum Dezember 2015 (185,64 €) ist das eine Steigerung um 119,70 € oder 64,48 %. Allerdings ist die Dividende von Kraft Heinz bereits im Dezember statt im Januar 2017 ausgeschüttet worden. Ich erhielt von Kraft Heinz damit 5 Zahlungen dieses Jahr.

 

Die Zahlungen kamen von 

 

Chevron                    23,83 €

Coca-Cola                 32,69 €

ConocoPhillips         11,55 €

Donaldson                13,39 €

Exxon Mobil              20,26 €

IBM                             37,64 €

Johnson + Johnson  18,36 €

Kraft Heinz                25,05 €

McDonald´s             22,93 €

Microsoft                  20,46 €

Parker-Hannifin         6,60 €

Qualcomm               36,15 €

Starbucks                    6,98 €

Target                       15,74 €

Walgreens                13,71 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen bei 2.094,53 €.

  


Quartalsvergleich

Das 4. Quartal hat Einnahmen von 619,25 € gebracht. Im Vergleich zum 4. Quartal 2015 sind das 291,82 € (+ 89,18 %) mehr. 

 

Die Einnahmen im Vergleich zum 3. Quartal 2016 stiegen um 110,43 € (+ 21,70 %).

 

 

Aktienkäufe

Der Dezember war ein guter Investitionsmonat. Ich habe vier Käufe mit rd. 5.881 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 115.157,72 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  16 Cardinal Health

  17 General Mills

  23 Walmart

 

Neu im Depot mein erster Monatszahler:

   120 Gladstone Commercial

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 20.346 € im Plus.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Hoffentlich habe ich im Januar wieder etwas mehr Zeit. Ich möchte unbedingt die Monatszahler erweitern, da hänge ich ziemlich hinterher. Meine überarbeitete Planung 2017, die Änderung meiner Ziele und die dazugehörige Langfristplanung neu erstellen und ein Buch vorstellen.

 

Im Januar stehen im Depot mindestens drei Nachkäufe an. 

 

Die Dividendeneinnahmen dürften um die 210 € liegen.

 

 

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Kauf General Mills und ein Geschenk

Zum Abschluss des Jahres 2016 habe ich meinen letzten Nachkauf getätigt. Nach Auswertung meiner Planungstabelle, habe ich mir noch 17 General Mills ins Depot gelegt. Ich habe verschiedene Sortierungen gemacht wie nach Dividendenrendite, Chartverlauf, fehlende Aktien etc. und diese gewichtet. Eine der Top 3 Kandidaten war eben General Mills.

 

Für die 17 Aktien habe ich 1.016,89 € investiert und besitze nun insgesamt 74 Aktien bei einer Gesamtinvestition von 3.972,62. Nach meiner Theorie bräuchte ich nur noch einen Nachkauf tätigen, um durch die Dividendensteigerungen mein Endziel zu erreichen.

 

 

Mein Weihnachtsgeschenk

 

Die letzten Tage hatte ich den Bereich Monatszahler angefangen. Leider bin ich noch nicht dazugekommen, hier weitere Unternehmen aufzunehmen. Ich habe sehr viele Vorschläge im Blog und auch per E-Mail erhalten. Leider fehlt momentan etwas die Zeit, das alles zu sortieren und einzufügen.

Dies wäre schon mal ein Ziel 2017. Nochmals Danke allen, die mir geschrieben haben.

 

Nachdem es zunehmend schwieriger wird, vernünftig bewertete Aktien in meinem kleinen Universum auszuwählen, habe ich mir zur weiteren Diversifikation einen neuen Wert ins Depot geholt.

 

Gekauft habe ich mir Gladstone Commercial (GOOD). Ich habe Gladstone bereits seit rd. 2 Jahren in einem anderen Depot und daher etwas "Vertrauen" in diesen Wert gefasst. Gladstone ist ein Equity Reit und besitzt aktuell 94 Immobilien in verschiedenen US-Staaten. Da ich bisher keine Immobilienaktie im Rentendepot hatte, passt das ganz gut.

 

Ich bin auch etwas über meinen Schatten gesprungen, da ich in diesem Fall eine ungerade Investitionssumme gewählt habe. Gekauft habe ich 120 Aktien und 2.246,29 € investiert. Der Spread und die Börsenplatzgebühren fielen etwas höher aus als ich dachte, aber bei marktengen Werten muss man damit rechnen.

 

Gladstone ist ein Monatszahler und schüttet 1,50 $ pro Aktie im Jahr aus, deshalb die 120 Aktien. Ich habe dann rechnerisch jeden Monat 15 $ brutto Dividende.  Bei dem momentanen Dollarkurs sind das grob nach Steuern netto 10 € im Monat. Aktuell habe ich nicht vor, Gladstone weiter aufzustocken, das wird aber nicht der letzte Monatszahler sein. Die Nettorendite liegt bei ca. 5,6 %.

 

Durch die beiden Käufe liegt auf Sicht der nächsten 12 Monate mein durchschnittliches Dividendeneinkommen bei rd. 245 € im Monat.

 

 

Ein Frohes Fest allen Lesern und wenig Feiertagsstress.

 

 

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Kauf Wal-Mart Stores und Cardinal Health

Meine ersten Dezemberkäufe waren Wal-Mart und Cardinal Health.

 

Die Auswahl, welche Aktien ich nachkaufe, wird zunehmend schwieriger. Zunächst habe ich meine Planungstabelle, da fallen schon mal einige weg, weil ich nach meiner Berechnung genug Anteile habe. Aktuell stehen 16 Unternehmen zur Auswahl. Ich kaufe notfalls auch relativ teuer nach, aber wenn ich mir die Charts und die Bewertungen so anschaue, dann wird es langsam eng. Um jeden Preis stocke ich nun doch nicht auf. Langfristig muss ich mir da etwas überlegen. Entweder mache ich eine Investmentpause und halte mehr Bargeld vor oder ich muss ein neues Unternehmen in mein Depot aufnehmen.

 

Aufgestockt habe ich Wal-Mart Stores. Ich kaufte 23 Aktien für 1.533,98 €. Damit ist mein vorletztes Unternehmen auf glatte Tausender gebracht (mein Tick). Insgesamt habe ich jetzt 97 Aktien und 6.068,86 € investiert. Nach meiner Planungstabelle bräuchte ich keine weiteren Wal-Mart Aktien, zum Jahreswechsel ändern sich jedoch einige Berechnungen und es fehlen mir wieder 13 Aktien. Die kaufe ich dann nächstes Jahr relativ zeitnah nach.

 

Als zweiten Wert habe ich Cardinal Health aufgestockt. Für 1.083,98 € bekam ich 16 Aktien. Ich besitze nun 57 CAH und habe dafür 4.067,50 € investiert. Wie bei Wal-Mart brauche ich keine weiteren Aktien mehr und auch durch den Jahreswechsel bleibt die benötigte Anzahl bei null.

 

Insgesamt habe ich jetzt über 111.000 € investiert und meine künftigen Dividendeneinnahmen liegen im Schnitt bei 230 € netto pro Monat.

 

Mein freies Kapital liegt damit immer noch bei über 30.000 € und in zwei Wochen mache ich mir ein Weihnachtsgeschenk. Ausgesucht habe ich es mir schon.

 

 

 

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Neue Seite Monatszahler

Ich habe ein neues Projekt gestartet.

 

In der Navigationsleiste findet ihr neben dem Depot die neue Seite Monatszahler.

 

In den USA und z. B. auch Kanada gibt es Unternehmen, die monatlich eine Dividende ausschütten. Meist sind die Renditen relativ hoch, dafür ist das Wachstum niedrig.

 

Dies betrifft unter anderem REIT´s, die durch gesetzliche Auflagen gezwungen sind, den größten Teil ihrer Erträge auszuschütten. Für Dividendenfans kann das durchaus eine interessante Depotbeimischung sein.

 

Ich habe erst zwei Monatszahler gefunden, in die ich selber investieren würde. Es ist leider nicht ganz einfach, ansprechende Unternehmen zu finden. Aber der Startschuss ist gegeben und im Laufe der Zeit sollte die Liste anwachsen.

 

Falls jemand noch ein Unternehmen kennt oder sogar im Depot hat, bitte ich um eine kurze Nachricht. Vielleicht entwickelt sich das Ganze zu einem kleinen Community-Projekt.

 

 

 

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Monatsübersicht November 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat 2.000 € zusätzlich gespart, die Dividendeneinnahmen lagen wie im Vormonat bei ca. 157 € netto. Der Verkauf von Yum China Hldgs.  brachte 877 € und auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 3.534 €.

 

Die Investitionen beliefen sich auf ca. 5.674 € und mein Barkapital verringerte sich um rd. 2.140 €. Für weitere Käufe stehen 33.405 € zur Verfügung.

 

 

 

 

 

  

Dividenden 

Im November erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 156,64 €. Im Vergleich zum November 2015 (92,63 €) ist das eine Steigerung um 64,01 € oder 69,10 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Caterpillar                 22,45 €

CVS Health                  6,90 €

Fastenal                    17,39 €

General Dynamics     8,19 €

General Mills            18,61 €

Hormel Foods            6,42 €

Procter & Gamble   37,95 €

Texas Instruments  22,20 €

YUM! Brands            17,13 €

 

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 1.789,19 €.

 


 

 

Aktienkäufe

Im November habe ich fünf Käufe mit rd. 5.674 € durchgeführt.

Ich kaufte  14 Dr. Pepper, 30 Hormel Foods, 27 Patterson, 21 Walgreens und 19 Yum! Brands nach.

 

Verkauft habe ich die 50 Yum China, die ich im Rahmen des Spin-Off eingebucht bekommen habe.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 5.730 € gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 16,13 % bzw. 17.535€ im Plus.

 

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Dezember stehen vier (Nach-) Käufe an und ich hoffe, mind. 2.000 € zusätzlich sparen zu können. Die Dividendeneinnahmen dürften um die 240 € liegen.

 

 

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Adventskalender

Mein Bloggerkollege Sparkojote hat einen Adventskalender im Blog gestartet.

 

Jeden Tag bis Weihnachten veröffentlicht er einen Artikel. Mehr will ich gar nicht verraten. Schaut doch einfach bei ihm vorbei, was er sich so einfallen lässt.

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Kauf Hormel Foods und Patterson

Zum Monatsende habe ich nochmals zwei Werte aufgestockt. Durch die Freebuys von OnVista fallen keine Kaufgebühren an und daher kann ich problemlos auch kleinere Summen in einzelne Werte investieren.

Ich habe mir 30 Hormel Foods gegönnt. Ich wollte die schon länger aufstocken und sie standen im "Kaufranking" oben auf meiner Liste.

Hormel hat auch die Dividende um 17 % erhöht, was mir bei der nächsten Dividendenzahlung zu Gute kommt. Hormel zahlt seit ihrem Börsengang 1928 ununterbrochen eine Dividende und die kommende Ausschüttung ist die 354ste in Folge. Das nenne ich Kontinuität.

 

Investiert habe ich 1.016,12 €. Mein Gesamtbestand liegt nun bei 95 Aktien bei einer Investition von 3.010,61 €.

 

 

Der zweite Wert ist Patterson. Ursprünglich wollte ich einen anderen Wert nachkaufen, aber nachdem Patterson um 20 % gefallen ist, habe ich diesen vorgezogen.

 

Was war passiert?

 

Die Zahlen haben nicht den Erwartungen entsprochen. Nicht das das Unternehmen Verlust geschrieben hätte, nein, das Wachstum war nur einstellig statt zweistellig. Patterson steht gut da, zahlt Dividende und die Ausschüttungsquote mit 42 % lässt durchaus Spielraum. Solche "Analystenrücksetzer" nutze ich ganz gern, wenn die langfristigen Aussichten passen.

 

Gekauft habe ich 27 Stück für 999,69 €. Damit wächst mein Bestand auf 76 Anteile mit einer Gesamtinvestition von 3.016,39 €.

 

 

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Der Finanzrocker im Interview mit ...

Der Finanzrocker hat mich überredet, mit ihm einen Podcast zu machen.

 

Wer einmal einen Franken hören möchte, der versucht hochdeutsch zu reden, der sollte sich den Podcast nicht entgehen lassen.

 

Ich habe es tatsächlich geschafft, einen der längsten Podcast mit Daniel zu machen. Also man muss schon etwas Zeit mitbringen. Vielleicht hat meine Frau doch recht, wenn sie behauptet, ich würde zu viel reden.

 

Mehr will ich gar nicht verraten. Hier geht es zum Interview.

 

 

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Wenn der Crash kommt...

 ...was mache ich dann?

 

Diese Frage stellte mir ein Leser. Diese Frage ist durchaus ist berechtigt.

 

Die Hausse läuft nun seit sieben Jahren und auf n-tv war im Laufband zu lesen, dass der Dow Jones erstmals die 19.000 Punkte knackte. Der designierte neue US-Präsident ist auch nicht unbedingt die beste Voraussetzung, dass es so weiter geht. Europa steht weiterhin auf wackeligen Füßen. Griechenland ist fast vergessen, Italien wackelt, der Brexit kommt (oder doch nicht?), Chinas Schattenbanken steuern auf einen Infarkt zu.

 

Also Business as usual?

 

Solange die Party läuft, kann man da mittanzen und die Party kann noch lange laufen, denn Geld ist nichts mehr wert. Größere Geldbeträge werden bei vielen Banken mit "Verwahrgebühren" regelrecht bestraft, Geld abheben soll wieder Gebühren kosten und Draghi flutet die Märkte weiterhin mit Liquidität. Inzwischen bekommt man Kredite mit null Zinsen.

 

Wenn eines Tages das gesamte Geldsystem zusammenbricht, dann haben wir andere Probleme als Aktienkurse, die im Keller liegen. Da wird man kaum noch reagieren können, denn das passiert dann über Nacht. Hier geht es dann um´s Überleben. Hört sich krass an, aber ich bin davon fest überzeugt.

 

Aber was mache ich, wenn ein "normaler" Crash auftritt? Wenn die Kurse um 50 % oder 60 % einbrechen?

 

Hier gilt es erstmal, die Ursachen zu finden. Fahren die Anleger den Krisenmodus und die Wirtschaft befindet sich einer Rezension, dann ist das in der über 400-jährigen Börsengeschichte nicht das erste Mal. Hier heißt es "Augen zu und durch". Natürlich werde ich mir meine Unternehmen anschauen, ob sie überlebensfähig sind und die Krise überstehen. Sollte es ein Unternehmen richtig dicke abbekommen, dann dürfte allerdings der Kurs derart gefallen sein, dass sich ein Verkaufen nicht mehr lohnt. Durch die Auswahl meiner Aktien habe ich hoffentlich so weit vorgebeugt, dass es nicht zu einer Insolvenz kommen sollte.

 

Ein psychologisch wichtiger Aspekt ist, dass ich nicht auf ein Vermögen Summe X spekuliere, sondern mich auf einen gleichmäßigen Dividendenstrom konzentriere. Ob und wie viel die Dividenden gekürzt oder gar gestrichen werden, kann niemand wissen. Ich denke aber, dass nicht alle auf null stellen.

 

Natürlich freut sich ein Dividendeninvestor über steigende Kurse, auch wenn das Nachkaufen dadurch schwieriger wird. Ist man aber erst mal 100 % im Plus mit einer Aktie, dann ist man bei einem Abschlag von 50 % immerhin wieder bei seinem Einstiegskurs. Wie gewonnen so zerronnen. Als Dividendeninvestor werde ich das mental verkraften. Spekulanten werden bluten.

 

In jeder Krise liegt auch eine Chance. Die Welt wird sich weiterdrehen und die Firmen, die gut wirtschaften, werden sich auch wieder erholen. Demnach ist die einzige logische Schlussfolgerung:

 

Investieren.

 

Wohl dem, der etwas Cash hat, der kann dann gute Unternehmen zu Ausverkaufskursen einsammeln. Ich hoffe, dass ich mental in der Lage bin, meine Wunden zu lecken und mutig aufzustocken bzw. neue Unternehmen in mein Portfolio aufzunehmen.

 

Je nach Situation, werde ich sogar einen Kredit aufnehmen. Hier heißt es mit besonderer Sorgfalt und mit Bedacht vorzugehen. Der Kredit darf nur so groß sein, dass man seinen Verpflichtungen problemlos nachkommen kann. Ich könnte eine monatliche Rate von 700 € bedienen. Wählt man Unternehmen, die weiterhin eine Dividende bezahlen, dann generiert man einen zusätzlichen Einkommensstrom, der nach Möglichkeit Zins und Tilgung übersteigt. Zumindest will ich diese Option im Auge behalten, ob ich das dann wirklich mache, sei dahingestellt.

 

Ich halte es für ausgesprochen wichtig, sich im Vorfeld mit verschiedenen Szenarien auseinander zu setzen und einen Fahrplan zu entwickeln. Ansonsten kann es passieren, dass man völlig überrascht wird und letztendlich Dummheiten begeht, die man später bitter bereut. Ich habe die Dummheit einmal am Neuen Markt gemacht. bei 9/11 habe ich nachgekauft und den Crash der Lehmannpleite relativ gelassen gesehen. Wobei ich nicht erkannt hatte, dass es kurz vor einem Zusammenbruch des Weltfinanzsystems stand.

 

Was ich nicht mache.

 

Ich werde nicht in Panik verkaufen, sondern das Ganze aussitzen. Ich sichere mein Depot auch nicht mit undurchsichtigen Derivaten ab. Einfach weil meine Zielstellung nicht eine bestimmte Summe an Depotwert ist.

 

Hoffen wir, dass der nächste Crash nicht zu hart ausfällt und wir uns am Ende zu den Hartgesottenen zählen können.

 

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Dividendenentwicklung 2016

Nachdem die Dividenden 2016 entweder bezahlt oder von den Firmen angekündigt wurden, kann ich bereits heute ein Resume über die Entwicklung der Dividenden geben.

 

Die Graphiken auf der Seite Unternehmen zeigen nicht die Höhe der Dividendenänderung der Einzeldividende gegenüber der vorherigen, sondern vergleicht die Änderung der bezahlten Dividende des Vorjahres zum aktuellen Jahr.

 

Als erstes lässt sich feststellen, dass die Dividendenerhöhungen weiter fallen. Die Gründe sind sicherlich vielschichtiger Natur, daher kann man nur vermuten. Ich gehe von zwei hauptsächlichen Ursachen aus.

 

Die geringe Inflation. In den letzten Jahren kam es bei vielen Produkten kaum zu Preissteigerungen, was tendenziell zu gleichbleibenden Gewinnen führt und so weniger Spielraum für Dividendenerhöhungen lässt.

 

Ausgewachsene Firmen mit einer hohen Marktdurchdringung haben die große Wachstumsphase hinter sich und es wird zunehmend schwieriger, organisches Wachstum zu generieren. Zum Beispiel Coca-Cola oder McDonalds etc. Hier kann man nur durch Übernahmen wachsen. In der Regel haben diese Firmen eine lange Dividendenhistorie und die Ausschüttungsquote ist relativ hoch, was den Spielraum ebenfalls einschränkt. Bei jüngeren Firmen, die erst die letzten Jahre angefangen haben Dividenden auszukehren, sieht man deutlich, dass hier noch organisches Wachstum herrscht und oftmals die Ausschüttungsquote niedriger ausfällt als bei den "Alten".

 

In der unteren Grafik habe ich den einfachen Durchschnitt von 32 Depotwerten gebildet. Hierbei habe ich ConocoPhillips ausgenommen, da diese die Dividende um rd. 66 % gekürzt haben und ich aktuell keine mehr nachkaufe. Hätte ich Conoco verkauft, wären sie auch nicht mehr dabei.

 

Die durchschnittliche Steigerung der Dividenden lag 2016 gegenüber 2015 bei 8,3 %. Ich finde das trotzdem beachtlich im Hinblick dessen, das sich die Kaufkraft nicht wesentlich geändert hat. Würde man eine Gehaltserhöhung von 8,3 % bekommen, würden die meisten jubeln.

 

Wie meine persönliche Dividendensteigerungsrate ausgefallen ist, kann ich nicht sagen. Ich habe nicht alle Aktien gleich gewichtet und kaufe ständig nach. Ich könnte den Depotbestand vom Januar nehmen und mit dem gleichen Bestand einen Vergleich zum Januar im Vorjahr machen. Aber letztlich bringt mir das nichts.

 

Die Veränderungen im Einzelnen.

 

Immerhin haben 31 Unternehmen 2016 mehr Dividende ausgeschüttet als 2015.

 

Lediglich Parker-Hannifin hat nicht erhöht und die gleiche Dividendensumme wie im Vorjahr ausgeschüttet. Conoco hat deutlich gekürzt, aber nicht komplett gestrichen.

 

Eine Erhöhung der Dividende über den Wert von 2015 haben lediglich 9 Unternehmen vorgenommen, bei den restlichen Unternehmen fiel die Steigerung geringer aus.

 

Betrachtet man den Durchschnittswert des letzten 5-Jahreszeitraums mit der Erhöhung 2016, lag keine einziges Unternehmen über seinem Durchschnitt.

 

Bei der Berechnung des neuen 5-Jahresdurchschnitts, fällt das Jahr 2012 raus und 2016 wird neu dazu genommen. Lediglich bei drei Unternehmen kam es dabei zu einer Erhöhung des Durchschnittswertes und dieser lag bei allen dreien unter 1 %.

 

Die größte Dividendenerhöhung verzeichnete Starbucks mit 25 % und die niedrigste Anhebung weist Chevron mit 0,23 % auf.

 

Was bedeutet das langfristig für meine Strategie?

 

Wenn ich mir die Entwicklung der Dividenden anschaue, werden die Durchschnittswerte in den nächsten Jahren weiter sinken. Aktuell leben die hohen Werte, mit denen ich rechne, von der Vergangenheit. Ich berücksichtige zwar einen Sicherheitsabschlag, dennoch werde ich mehr Investieren müssen, da sich der Zinseszinseffekt deutlich abschwächt. Eine Änderung auf einen Dreijahresdurchschnitt zum Beispiel, ist letztlich eine Zahlenspielerei, die nicht zwangsläufig bessere Ergebnisse liefert. Mit langfristigen Planungen und Prognosen muss man eh vorsichtig sein. Es bleibt ein ungewisser Blick in die Zukunft.

 

An meiner grundsätzlichen Strategie, Dividendenwerte zu kaufen, ändere ich nichts. Vielleicht kaufe ich den einen oder anderen Wert entgegen meiner Planungstabelle nach, wenn es sich als sinnvoll erweist. Oder ich ändere kleinere Details in meiner Tabelle, da bin ich flexibel. Die Richtung und das große Bild müssen passen.

 

Zwar wurden nicht alle Erwartungen erfüllt, aber unterm Strich bin ich mit 2016 dennoch zufrieden.

 

Randnotiz

Ich werde nächstes Jahr meinen Finanzbedarf durch Dividendeneinkünfte neu ermitteln, da die letzte Berechnung dann drei Jahre alt ist. Meine künftige Rentenerwartung hat sich erhöht, meine Fixkosten konnte ich reduzieren und die Inflation ist geringer ausgefallen als berechnet. Daher gehe ich von einer Reduzierung meines Dividendenziels aus, was wiederum geringere Investitionen erfordert. Vielleicht heben sich diese Effekte sogar auf und es ändert sich gar nicht so viel.

 

 

 

 

 

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Kauf Dr. Pepper und Walgreens

Nachdem Donald Trump wider aller Erwartungen doch der neue Präsident wird, hat das meinen Plan der Nachkäufe etwas durcheinander gebracht. Drei meiner Aktien, die ich als nächstes kaufen wollte, sind einfach mal zweistellig in die Höhe geschossen. Das kann sich die nächsten Tage korrigieren, aber ich habe dann meine Tabelle zu Rate gezogen, mir die Charts und die aktuellen Kennzahlen angeschaut. Schlechte Nachrichten gab es auch keine und so habe ich zwei Nachkäufe vorgezogen.

 

 

Walgreens steht bei meinen Nachkäufen mit an erster Stelle, einfach um meinen Tick zu pflegen, auf volle Tausender Investition zu kommen. Der Kurs läuft seit längerem seitwärts und ich hatte erst einen Kauf getätigt. Seit meinem Erstkauf, ist die Aktie gut gelaufen und ich bin deutlich im Plus. Ich hatte mich immer etwas gescheut, teuerer nachzukaufen. Irgendwann muss ich aber zukaufen. 

 

Ich stockte meine Position um 21 Aktien auf 53 Stück auf und investierte dafür 1.564,04 €. In die Position habe ich nun 3.053,97 € investiert.

 

 

 

Auf Grund meiner komfortablen Cash-Position, kann ich einen zweiten Wert kaufen. Ursprünglich wollte ich Donaldson, Patterson oder eine Aktie, die noch etwas Nachholbedarf kaufen, aber der besagte Trump-Effekt machte mir einen Strich durch die Rechnung.

 

Ich war zwischen CVS Health und Dr. Pepper hin- und hergerissen, habe mich aber für Dr. Pepper entschieden. Die Zahlen im letzten Bericht waren auch ok und in zwei Wochen steht der nächste Kauf an. Vielleicht kaufe ich dann CVS.

 

Ich kaufte mir 14 Aktien für 1.067,15 € hinzu und besitze nun 49 Dr. Pepper mit einer Investition von 4.072,89 €.

 

Damit habe ich insgesamt rd. 107.260,- € investiert und auf Sicht von 12 Monaten erhöht sich mein durchschnittliches Dividendeneinkommen auf ca. 220 €/Monat.

 

Ohne weitere Nachkäufe und Dividendenerhöhung liegt meine Nettorendite bei ca. 2,46 %. Da muss der Zinseszinseffekt noch kräftig arbeiten.

 

 

 

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Yum! Brands, der Spin-Off und deren Folgen

Lange angekündigt, ist der Spin-Off des China-Geschäfts von Yum! Brands nun vollzogen worden.

 

Am 1. November wurden mir für meine 50 Yum! Brands Aktien zusätzlich 50 Yum China Hldgs Inc. Aktien in mein Depot eingebucht.

 

Bisher war mir nicht ganz klar, wie sich das steuerlich auswirken wird. Für die Einbuchung bekam ich eine ganz normale Mitteilung, allerdings ohne weitere Erläuterung oder Steuerabzug. Da das ähnlich wie eine Dividende zu betrachten ist, kam es am EX-Tag zum entsprechenden Abschlag bei der Mutter Yum! Brands. Bei einer Bardividende wird die Quellensteuer sofort einbehalten, an meinem Kontostand änderte sich jedoch nichts.  

 

Erst bei genauerem Hinschauen, stellte ich fest, dass mein Einstandskurs von Yum! Brands  verringert wurde. Aha, aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Also ähnlich wie bei deutschen Aktien (Deutsche Post, Freenet etc.), wo die Dividende ebenfalls steuerfrei ausgeschüttet wird und der steuerliche Einstandskurs um diesen Betrag reduziert wird. Soweit, so gut.

 

Nun war mir von Anfang klar, dass ich keine Yum China haben will, daher habe ich diese zwei Tage später verkauft. Den Verkaufserlös habe ich ohne Abzüge erhalten, nur leider bisher keine detaillierte Abrechnung, was mich etwas wundert, da bei OnVista bisher alles am nächsten Tag im Postfach lag. Vielleicht liegt es an der Sondersituation und braucht ein paar Tage.

 

Durch die ganze Aktion habe ich nun aber ein "Problem" mit meiner Buchführung. Bei OnVista wird der steuerliche Einkaufspreis ausgewiesen, wogegen ich in meiner Statistik das von mir tatsächlich bezahlte Entgelt für den Kaufpreis der Aktien führe. Dies führt dazu, dass meine Übersichten mit den steuerlich relevanten Zahlen von OnVista immer größere Differenzen aufweisen (Gewinn, Depotentwicklung, Investitionshöhe etc.). Da muss ich mir langfristig etwas überlegen, ich tendiere aber dazu, auf der Seite hier, meine Zahlen, die auf den Geldfluss beruhen, weiterhin zu verwenden.

 

 

Wie oben beschrieben, habe ich die neuen Aktien verkauft. Soll ich den Erlös nun als Sonderdividende gutschreiben? Dies würde die normale Statistik komplett durcheinander bringen. Daher lasse ich das außen vor, was ich übrigens auch mit der Bardividende bei der Fusion Kraft und Heinz  gemacht habe. Letztendlich interessiert mich die Entwicklung im "Normalfall" und nicht eine Statistik, die durch derartige Sonderfälle vielleicht ein falsches Bild vermittelt.

 

Ist das korrekt? Kaufmännisch sicher nicht, aber ich habe nicht vor, eine Buchhaltung nach Vorschrift zu führen. Mir geht es um das große Bild.

 

Da das China Geschäft abgespalten wurde, habe ich mich entschlossen (was mir übrigens  nicht schwer gefallen ist), das Geld aus dem Verkauf der neuen Aktien zurück zu Yum! Brands zu bringen.

 

Ich habe 1.027,18 € investiert, um meinen Anteil um weitere 19 Stück auf jetzt 69 Aktien zu erhöhen. Den Restbetrag von ca. 200 € lasse ich einfach auf dem Cash-Konto liegen.  Bedingt durch die Sondersituation, rechne ich diesen Kauf nicht zu meinen planmäßigen Käufen und kann nächste Woche nochmals shoppen.

 

Damit erhöht sich auch mein Dividendeneinkommen, zumal ich nicht weiß, ob Yum China eine Dividende zahlen wird. An der Dividendenhöhe von Yum! Brands ändert sich angeblich nichts, aber da muss man einfach abwarten.

 

Insgesamt bin ich zufrieden mit dieser Lösung.

 

Update

 

Jetzt habe ich die Abrechnung für den Verkauf der Yum China bekommen und meine Befürchtung hat sich bewahrheitet. Vom Verkaufserlös wurden mir rd. 310 € Quellensteuer und Soli abgezogen. Der deutsche Fiskus behandelt Spin-Offs als Dividendenzahlung, obwohl der Kurs bei der Muttergesellschaft ebenfalls reduziert wird. Ich hatte gehofft, das es dieses mal vielleicht nicht zur Doppelbesteuerung kommt, aber da bin ich manchmal etwas naiv, zumal es im Vorfeld in den Medien kommuniziert wurde. Steuerlich mag das rechtlich in Ordnung sein, aber gerecht ist etwas anderes. Ich hätte mir überlegen können, Yum Brands vorher zu verkaufen und ein paar Tage später zurückzukaufen. Allerdings hätte ich dann ebenfalls Steuern zahlen müssen und hätte die Quartalsdividende verpasst.  Da ich nicht vor habe, mich von Yum Brands zu trennen, spielt die Reduzierung des Einstandswertes erst mal keine Rolle, aber so ist unser deutscher Staat.

 

 

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Monatsübersicht Oktober 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat 2.000 € zusätzlich gespart, die Dividendeneinnahmen lagen bei ca. 157 € netto. Auf der Einnahmenseite stehen damit rd. 2.657 €. Die Ausgaben waren von einem wahren Feuerwerk an Käufen geprägt. Ich investierte ca. 7.452 € und verringerte mein Barkapital damit um rd. 4.800 €. Damit stehen immer noch Mittel in Höhe von 35.544 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Im Oktober erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 157,07 €. Im Vergleich zum Oktober 2015 (49,16 €) ist das eine Steigerung um 107,91 € oder sagenhafte 219,51 %.

  

Die Zahlungen kamen von:

 

Altria                     49,19 €

Cardinal Health   12,40 €

Cisco                     20,59 €

Coca-Cola             27,74 €

Dow Chemical     10,36 €

Dr. Pepper           12,26 €

Genuine Parts       7,38 €

Kraft Heinz          11,11 €

Patterson               6,04 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 1.632,55 €.

 

 

  


  

Aktienkäufe

Im Oktober habe ich neun Käufe mit rd.  7.452 € durchgeführt und  die Investitionssumme stieg auf 103.602,40 € inkl. Anschaffungskosten DAB.

 

Die Käufe waren: 

  32 Kraft Heinz

    7 CVS Health

  14 Coca-Cola

  10 Dow Chemical

  14 McDonald´s

  12 Patterson

   7 Qualcomm

  10 Starbucks

   8 Target

 

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 200 € gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 11,45 % bzw. 11.804,84 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im November stehen drei Käufe an und ich hoffe, 1.000 € zusätzlich sparen zu können. Die Dividendeneinnahmen dürften ebenfalls wie im Oktober um die 150 € liegen. Mit den drei Käufen habe ich dann meine "Bereinigung" abgeschlossen und in die Einzelunternehmen  glatte Tausender investiert (man pflegt seine Ticks).

 

 

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Kaufrausch

Gestern bin ich dem Kaufrausch verfallen und habe ordentlich aufgestockt. Die regelmäßigen Leser wissen, dass ich gern ganze "Tausender" investiere (Psychologie) und wenn ich meine Planungstabelle anschaue, dann sind da immer noch 10 Werte, die dieser Vorgabe nicht entsprechen.

 

Ursprünglich wollte ich im Monat zwei Werte nachkaufen und diese dann auf eben die glatten Tausender bringen. Aber fünf Monate war mir einfach zu lang, zumal einige Aktien derzeit keine weitere Investition erforderlich machen. 

Nachdem ich diesen Monat bei OnVista noch sieben FreeBuys hatte, habe ich diese voll ausgenutzt  und insgesamt sieben Käufe getätigt.

 

Als vorgesehener Kauf war McDonald´s an der Reihe. Ich habe mir 14 Stück gegönnt und dafür 1.463,87 € bezahlen müssen. Das gerade die Zahlen nicht so schlecht waren und die Aktie um 3,5 % höher notiert als am Vortag, war einfach ungeschickt, aber so ist das nun mal an der Börse.

 

Die sechs verbleibenden FreeBuy´s habe ich dann für folgende Nachkäufe genutzt.

 

14 Coca-Cola

10 Dow Chemical

12 Patterson

  7 Qualcomm

10 Starbucks

  8 Target

 

Für diese Nachkäufe habe ich je rd. 500 € investiert, so dass ich insgesamt ca. 4.500 € ausgegeben habe. Damit habe ich die 100.000 € Grenze an Investitionskapital in diesem Depot überschritten (103.602,40 €).  Auf Sicht der nächsten 12 Monate liegt meine Nettodividende im Schnitt erstmals über 200 €/Monat.

 

Bargeld habe ich noch 35.500 €, also war das kein Problem und im nächsten Monat werde ich drei Käufe tätigen und das Thema abgeschlossen haben. Dann stocke ich künftig immer in 1.000 € Schritten auf.

 

 

 

 

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Planungstabelle erweitert

Ich habe meine Planungstabelle erweitert und in einigen Feldern noch Kommentare eingefügt, damit diese leichter verständlich wird. Details über die Tabelle findet ihr hier.

 

Genaugenommen bastele ich ständig an meiner Tabelle rum und übernehme das eine oder andere dann in die Version, die ich zum Verschicken anbiete.

 

In der bisherigen Version konnte man ablesen, wie viele Aktien eines Unternehmens benötigt werden, um eine bestimmten Ertrag im Monat je Aktie künftig zu erhalten.

 

Was gänzlich untergegangen ist, wenn ein Unternehmen mehr Dividende bezahlt, als überhaupt erforderlich ist. Diesen "Überschuss" hatte ich bisher freudig zur Kenntnis genommen, aber nicht weiter berücksichtigt. Letztendlich muss ich diesen aber mit einkalkulieren, da das Ziel eine Gesamtsumme an Einnahmen im Monat ist und nicht ein Mindestbeitrag je Unternehmen.

 

Wenn ich 50 € je Unternehmen im Monat Dividende haben möchte, aber durch höhere  Dividendensteigerungen oder zusätzliche Nachkäufe mir Altria (oder ein anderes Unternehmen) zum Planungsende 60 € ausschütten würde, dann hätte ich dadurch einen Überschuss von 10 €. Ich kann also folglich die erforderlichen Dividendeneinnahmen um 10 €  reduzieren.

 

Bei insgesamt 32 Unternehmen macht das im Monat 0,31 € aus. Hört sich nach nicht viel an, kann aber bei Betrachtungszeiträumen von mehreren Jahren einige Tausend € weniger an Investitionen bedeuten.

 

Ich habe in die Tabelle drei weitere Spalten eingefügt:

In der ersten Spalte (T) errechne ich die theoretische Dividende zum Ende des Planungszeitraums. In der nächsten Spalte (U) sehe ich, wieviel mir noch an Einnahmen zu meiner Vorgabe fehlen und in der dritten Spalte (V) werden die Überschüsse rausgefiltert.

 

Die Summe des Überschusses auf die Unternehmen je Monat aufgeteilt, kann dann bei den gerechneten monatlichen Anforderung abgezogen werden.

 

Ich hätte das auch in einer Spalte machen können, aber es wird dann nur schwerer nachvollziehbar und wenn ich an der Tabelle rumbastele, wird es evtl. komplizierter, wenn ich wieder etwas auseinandernehmen muss. Ich teile das gerne in mehrere Einzelschritte auf, was auch die Fehlersuche vereinfacht. Ist vielleicht im ersten Moment etwas verwirrend, aber eigentlich auch logisch.

 

Wer die überarbeitete Tabelle möchte, einfach eine kurze Mail schreiben und ich verschicke die gerne.

 

Verbesserungsvorschläge, Fehlerkorrekturen und Wünsche nehme ich ebenfalls zur Kenntnis.

 

 

 

 

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Kauf CVS Health und Kraft Heinz

Mein Garten wächst und gedeiht. Ich habe zwei Nachkäufe getätigt.

 

Ich habe mir 7 CVS Health gegönnt und 543,51 € investiert. Damit erhöht sich der Bestand auf 24 Stück und die Investition auf gesamt 1.994,35 €.

 

Als zweiten Wert habe ich Kraft Heinz aufgestockt. Hier wanderten 32 Aktien in mein Depot mit einer Investition von 2.499,64 €. Ich hatte mich dazu entschlossen, in diesen Wert etwas mehr auf einen Schlag zu investieren, da Kraft Heinz die größte Investition nach meiner Planungstabelle erforderlich macht und ich etwas von diesem Betrag runter kommen wollte. Ich habe nun 60 Aktien im Depot mit einer Gesamtinvestition von 3.962,55 €.

 

Durch die Nachkäufe erhöht sich mein künftiges Dividendeneinkommen auf durchschnittlich rd. 185 € im Monat. Ich plane in zwei Wochen noch mindestens einen Kauf, in welches Unternehmen ich dann investiere, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich kurzfristig.

 

 

 

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Der Dividenden-Renten-Topf

 

Ein Leser hat es geschafft und ist seit dem 1. Oktober in die Freizeitphase gewechselt. Ich versuche bis zu diesem Zeitpunkt ein möglichst gleichmäßiges monatliches Dividendeneinkommen zu generieren. Einen anderen Ansatz hat mein Blogleser gewählt und ich stelle Euch sein Vorgehen vor:

 

 

 

Die Dividenden der letzten 12 Monate habe ich auf einem Tagesgeldkonto gesammelt. Ab 01. Oktober wird nun der in den vergangenen 12 Monaten aufgelaufene Betrag in 12 gleichen Monatsraten als "Dividenden-Rente" an mein Giro-Konto überwiesen. Gleichzeitig gehen alle in den nächsten 12 Monaten eingehenden Dividenden wiederum auf dieses Tagesgeldkonto.

 

Dieses Tagesgeldkonto nenne ich meinen "Dividenden-Renten-Topf". Dieser Topf entleert sich einerseits, wird aber andererseits bereits wieder aufgefüllt. Bedingt durch den einmal geschaffenen Vorlauf von 12 Monaten kann ich nun eine für 12 Monate gleichbleibende Dividenden-Rente an mich überweisen. Schwache Dividenden-Monate oder eventuelle Kürzungen werden dabei ausgeglichen.

 

Nach weiteren 12 Monaten werde ich dann gleichermaßen vorgehen und den Renten-Zahlbetrag neu festlegen. Mein System ist sozusagen eine "Perpetuum Cash-Cow".... ein Topf der nie mehr leer wird, da er sich ja gleichzeitig immer wieder füllt und mit Glück durch die Steigerung der Dividenden zu einer immer höheren Auszahlungsrate führt. Unbenommen davon kann man dann eventuell "überschüssiges" Geld, dass man auf dem Girokonto nicht benötigt, reinvestieren, so dass die Dynamik noch zunimmt.

 

Der einzige Nachteil meines Auszahlungs-Systems ist, dass man eine etwas höhere Cashquote hat und nicht vollständig investiert ist. Aber das nehme ich gerne in Kauf, habe ich doch mit konstanten Auszahlungen ein gute Planungssicherheit.

 

Diese Vorgehen finde ich sehr gut, da sich evtl. Dividendenkürzungen nicht sofort bemerkbar machen. Einen Nachteil im Vorhalten einer etwas höheren Cash-Quote finde ich nicht, dies kann sogar von Vorteil sein, da man immer eine Reserve hat, falls doch mal ein Notfall eintritt.

 

Einen gewissen Charme hat die Methode auch in Hinblick auf die Zahlungstermine der Dividenden. Ich bin auf eine gleichmäßige Verteilung der Zahlungen angewiesen, was mich in der Aktienauswahl einschränkt. Mit dieser Methode spielt es letztlich keine Rolle, wenn z. B. deutsche Unternehmen hauptsächlich von April bis Juni ausschütten.

 

Also lieber Leser, genieße die Freizeit und Danke für den Beitrag über dein System.

 

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Monatsübersicht September 2016

Sparquote und Cash

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat zusätzlich 1.500 € gespart. Die Dividendeneinnahmen beliefen sich auf rd. 256 €, somit nahm mein Investitionskapital um ca. 2.256 € zu. Die Aktienkäufe schlugen mit rd. 3.750 € zu Buche, was in der Summe mein Investitionskapital um ca. 1.500 € reduzierte. Aktuell habe ich etwa 40.340 € zur Verfügung.

 

 

Dividenden 

Im September erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 255,92 €. Im Vergleich zum September 2015 (197,30 €) ist das eine Steigerung um 58,62 € oder 29,71 %.

 

Die Zahlungen kamen von 

 

BAT                            28,74 €

Chevron                    22,56 €

ConocoPhillips         10,96 €

Donaldson                12,50 €

Exxon Mobil              19,26 €

IBM                             31,36 €

Johnson + Johnson  17,47 €

McDonald´s             12,34 €

Microsoft                  18,21 €

Parker-Hannifin         6,24 €

Qualcomm               32,02 €

Target                       11,86 €

Wal-Mart                  24,50 €

Walgreens                  7,90 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen bei 1.475,48 €.

  


Quartalsvergleich

Das 3. Quartal hat Einnahmen von 508,82 € gebracht. Im Vergleich zum 3. Quartal 2015 sind das 190,00 € (+ 59,59 %) mehr. Die Einnahmen im Vergleich zum 2. Quartal 2016 liegen etwa auf gleichem Niveau, Grund ist die Zahlungsweise von BAT. Ohne BAT lägen die Einnahmen um rd. 60 € höher. 

 

 

Aktienkäufe

Der September war wieder ein guter Investitionsmonat. Ich habe drei Käufe mit rd. 3.750 € durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 96.145,31 €.

 

Die Nachkäufe im Einzelnen waren: 

  23 General Mills

    5 IBM

  18 Genuine Parts

   

 

Depotentwicklung

Das Depot ist mit ca. 11.500 € im Plus. Durch den Umzug zu OnVista wurden bisher die Kaufgebühren nicht berücksichtigt, diese müssten mit 527 € abgezogen werden. Ich werde auf die Bereinigung in der Übersicht künftig verzichten, da ich diese sonst jeden Monat vornehmen müsste und letztlich spielt es langfristig keine Rolle, ob da 500 € mehr oder weniger als Buchgewinn auftauchen, da ich eh nicht vorhabe zu verkaufen. Ich musste mir auch eine neue Übersicht erstellen, da die Depotzusammenfassung nicht mehr mit einem Screenshot möglich ist. Ich meine, die neue Übersicht lässt sich sogar etwas leichter lesen. Ich hole mir die Daten über den CSV-Export und lese diese dann in meine Excel-Maske ein.

 

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Oktober stehen mindestens zwei Nachkäufe an.  Ob ich im Oktober neben meinen obligatorischen 500 € zusätzlich etwas sparen kann, ist noch nicht absehbar. Es sind noch einige Zahlungen ausstehend und ich habe noch keine festen Aufträge, da ich die letzten drei Wochen meinen Jahresurlaub genossen habe. 

 

Die Dividendeneinnahmen dürften nur um die 140 € liegen. Hier besteht noch Handlungsbedarf. Die Zahlungen fallen relativ gering aus und die Firmen halten sich einfach nicht an meinen Plan. Die Dividenden rutschen manchmal in den Vormonat oder in den darauffolgenden Monat, wenn die Zahlungen nahe dem Monatswechsel liegen.

 

 

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Kauf Genuine Parts und IBM

Gestern habe ich meine zwei FreeBuys bei OnVista durchgeführt, die ich für die Depoteröffnung gutgeschrieben bekam. Die Eingabe erfolgte ziemlich unspektakulär, allerdings muss ich dazu sagen, dass Nachkäufe wesentlich einfacher zu handhaben sind als Neukäufe. Da hat man eine ganz einfache Ordermaske.  Neben der bestehenden Position sind zwei Buttons für Kauf und Verkauf. Eine Eingabe der WKN entfällt, diese wird vom System vorgegeben. Ich musste lediglich die Anzahl und den Börsenplatz eingeben, auf kaufen drücken und fertig.

 

Wie einige Leser bereits angemerkt haben, erfolgt keine weitere Sicherheitsabfrage. Daher lohnt es sich, den Kauf auf einem Notizzettel zu planen und die Angaben zweimal zu vergleichen. Als Gebühren fielen bei beiden Käufen eine Handelsplatzgebühr von 1,50 € und einmal eine Börsengebühr von   0,75 € an. Dies steht aber so in den AGB und war mir vorher bekannt, also keine Überraschung. Im Vergleich zur DAB-Bank habe ich rund 7 € pro Kauf gespart. Fazit: Es hat alles gut geklappt.

 

 

Mein erster Kauf ist Genuine Parts. Ich habe hier 1.578,77 € incl. Gebühren investiert und 18 Aktien bekommen. Mein Bestand erhöht sich damit auf 35 Aktien und wurde somit verdoppelt.

 

GPC erhöht seit 59 Jahren die Dividende und bei einer Ausschüttungsquote von 55,6 % (dividend.com) lässt diese noch weitere Erhöhungen zu. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 2,67 %. Der Neuerwerb erhöht mein Dividendeneinkommen um ca. 2,60 € netto pro Monat. Allerdings habe ich das Record Date verpasst und ich bekomme erst im Januar die zusätzliche Dividende.

 

Nach meiner aktuellen Planung fehlen mir noch 65 Aktien, also habe ich bereits rund 1/3 der vorgesehenen Investition erreicht.

 

 

Mein zweiter Kauf waren 5 IBM-Aktien. Investiert habe ich ganze 687,50 € inclusive Gebühr. Nach meiner Planungstabelle bräuchte ich IBM nicht weiter aufstocken, aber da ich gerne ganze "Tausender" in der Summe investiere,  konnte ich durch das FreeBuy eben auch einen kleineren Betrag nehmen. Der Kauf ist meiner Psyche geschuldet, einfach weil es mir gefällt. Mein gesamter Bestand liefert mir im Monat 12 € netto Dividende. Sollten die Dividendensteigerung wie in den letzten Jahren ausfallen, brauche ich diese Position nicht mehr aufstocken.

 

Insgesamt belaufen sich meine erwarteten Dividendeneinnahmen in den nächsten 12 Monaten auf durchschnittlich etwa 180 €/Monat netto. Alleine durch eine durchschnittliche Steigerung der Dividenden um 8 % pro Jahr, käme ich in 15 Jahren auf 550 € bis 600 € im Monat. Bei 5 % wären es immer noch 375 €. Zumindest schon mal ein guter Beitrag zur Füllung der Rentenlücke.

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Umzug nach OnVista erfolgreich abgeschlossen

Der Umzug nach OnVista ist abgeschlossen.

 

Nachdem ich die Unterlagen angefordert hatte, konnte ich das Post-Ident-Verfahren durchführen und bereits zwei Tage später waren die Konten eingerichtet. 

 

Bei meiner bisherigen Depotbank gab ich den Auftrag zur Wertpapierübertragung online auf, was mich allerdings irritierte war, dass der Übertrag mehrere Wochen dauern kann. Nun, es ändert aber nichts, es dauert so lange, wie es eben dauert. Also erst mal ab in den Urlaub (deshalb habe ich die letzten 10 Tage keine Beiträge geschrieben). Als ich dann die Konten aufrief, war der Übertrag bereits erfolgt. Genaugenommen hat es gerade mal drei Tage gedauert. Die Freistellungsaufträge wurden von mir ebenfalls geändert. Es bleibt nur noch zu prüfen, ob die ganzen Daten korrekt übertragen wurden. Also die Einstandskurse, steuerlichen Merkmale etc. Das wird die nächsten Tage von mir noch erledigt, aber auf den ersten Blick passt alles.

 

An die neue Optik und die Bedienung muss ich mich erst noch gewöhnen, auch habe ich noch keine US-Dividenden erhalten. Ich kann daher noch nicht sagen, ob das Formular zur Doppelbesteuerung automatisch ausgefüllt wird oder ob ich aktiv werden muss. In der nächsten Woche werde ich einen ersten Kauf über OnVista tätigen und da gesondert berichten.

 

Einige Einstellungen werde ich noch machen müssen, um das Profil an meine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Ich denke aber, ich kann mich an die Bedienung gewöhnen. Der Teufel liegt wie so oft im Detail, da muss ich erst meine Erfahrungen sammeln, werde aber diese in den kommenden Beiträgen mit einbringen.

 

Der Übertrag hat jedenfalls problemlos funktioniert und ich kann bisher nichts Negatives berichten.

 

 

Während meines Urlaubes hatte ich keinen Zugriff auf mein Depot, was mich allerdings überhaupt nicht störte. Das ist der Vorteil von Dividendeninvestoren, man kann entspannt ein paar Tage "abstinent" leben und ruhig schlafen wie ein Baby.

 

Die E-Mails, die ich erhalten habe, werde ich die nächsten Tage bearbeiten. Es waren doch mehr als ich dachte. Ich werde alle beantworten, es dauert nur etwas.

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Kauf General Mills

Mir ist es tatsächlich das erste Mal passiert, dass ich mich mit einem Kauf schwer getan habe. Ich habe mir 23 General Mills gegönnt. Meine erste Position war zum Kaufzeitpunkt rd. 46 % im Plus und durch den Nachkauf sind es nur noch ca. 23 %.

 

Aber es hilft nichts, nach meinem Plan brauche ich noch einige Stücke und irgendwann muss man aufstocken. Ich habe auch ein Drittel weniger Aktien bekommen als bei meinem Erstkauf. Eine fast schon schmerzhafte Erfahrung.

 

Für die 23 General Mills Aktien habe 1.476,94 € incl. Gebühr bezahlt und 11 Aktien weniger bekommen als bei der Erstinvestition. Dadurch sinkt auch meine Einstandsrendite entsprechend auf 2,71 %. Positiv ist, dass ich wieder eine Position mehr auf einen "glatten Tausender" bringen konnte.

 

Nach Steuern bringen mir die Aktien rd. 72 € netto im Jahr und mein künftiges 12-Monatseinkommen steigt im Schnitt auf über 170 €, vorausgesetzt der Dollar ändert sich nicht wesentlich.

 

Mir fehlen aber immer noch 70 Aktien nach meiner Planungstabelle, was bei einem derzeitigen Kurs etwa 4.400 € Investition bedarf. Ich bin gespannt wie sich die Anzahl zum Jahreswechsel ändert, wenn ich die Tabelle anpasse.

 

Das war mein letzter Kauf bei der DAB-Bank. Die nächste Investition wird wohl über OnVista laufen, wenn das Depot übertragen ist.

 

 

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Monatsübersicht August 2016

Sparquote

 

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € konnte ich diesen Monat zusätzlich 3.000 € sparen, ich sparte also 3.500 €. Zum Ende August habe ich rd. 41.800 € Bargeld für weitere Investitionen zur Verfügung. Einen riesen Schritt brachte mich meine Deinvestition meiner Immobilie voran. Die eingezahlten 40.000 € rechne ich aber nicht zu meiner Sparquote.

 

 

 

 

Dividenden

 

Im August erhielt ich erstmals 10 Dividendenzahlungen mit einer Summe von 130,82 €. Im Vergleich zum August 2015 (66,95 €) ist das eine Steigerung um 63,87 € oder 95,40 %.

 

Das erste mal erhielt ich Dividenden von CVS Health, General Dynamics, Hormel Foods und Starbucks. Teilweise fällt die einzelne Zahlung fast schon mickrig aus, aber durch Nachkäufe und Dividendensteigerungen sollte das bald etwas mehr werden.

 

Die Zahlungen im Einzelnen kamen von 

 

Caterpillar                 21,20 €

CVS Health                  4,82 €

Fastenal                    16,28 €

General Dynamics     8,04 €

General Mills            10,91 €

Hormel Foods            6,27 €

Procter & Gamble   27,99 €

Starbucks                    3,95 €

Texas Instruments  16,15 €

YUM! Brands            15,21 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen bei 1.219,56 € und ich habe damit mein Jahresziel von 780 € bereits übertroffen und liege bereits ein paar Euro über den Gesamteinnahmen von 2015. Alles was mir dieses Jahr noch zufließt, kann ich zur Steigerung gegenüber dem Vorjahr rechnen. 

 

Mit 2.500, 56 € liegen meine Gesamteinkünfte erstmals über 2.500 €.

 

 


 

 

Aktienkäufe

 

Im August habe ich wieder drei Käufe mit rd. 4.500 € durchgeführt. Ich kaufte  54 Cisco, 26 Altria und 20 Cardinal Health nach. Neue Unternehmen brauche ich aktuell nicht, das wird mir sonst zu viel.

 

 

Depotentwicklung

 

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Ich habe die Grafik auf absolute Eurobeträge umgestellt, da ich die prozentuale Darstellung für wenig bis gar nicht aussagekräftig halte, da die ständigen Zukäufe die tatsächliche Entwicklung zu sehr verfälscht.

 

 

Planung nächstes Monat

 

Die Dividendeneinnahmen sollten einen neuen Höchststand mit  240 € erreichen, wobei BAT seine zweite Zahlung vornimmt. Auch wenn ich BAT mit ca. 30 € raus rechne, erreiche ich etwa den März, wo ich noch den Steuerfreibetrag nutzen konnte.

 

 

 

Nachdem endgültig feststeht, dass ich die Depotbank wechseln werde, habe ich bereits meinen Spardauerauftrag gelöscht. Ich werde erst nach dem vollständigen Umzug einen Nachkauf tätigen. Ob alles klappt, wird man sehen. Vielleicht kann ich im September gar nichts investieren.

 

 

 

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Die Dividende: Ein notwendiges Übel?

Mein Bloggerkollege Torsten von WachstumsWerte erläutert in seinem Gastbeitrag seine Sicht in Bezug auf Dividenden und deren Sinn. Ein sehr guter Artikel und es lohnt sich, diesen ganz zu lesen. 

 

Danke für den Beitrag und viel Spaß beim Lesen.

 

Die Dividende: Ein notwendiges Übel? 

 

Es geht nicht ohne

 

Als Wachstumsstratege kommen Sie am Thema Dividende nicht vorbei. Das liegt daran, dass Sie sich tendenziell auf die großen Unternehmen fokussieren, die über viele Jahre den Gewinn gesteigert haben - die Big Player sozusagen. Und unter den Big Playern gehört die Ausschüttung einer Dividende faktisch zum guten Ton. 

 

So schütteten laut einer Analyse meiner Datenbank 29 Unternehmen aus dem Dax30 in den letzten 12 Monaten Dividenden aus. Sogar Unternehmen, die sich in einer Krise befinden – z.B. E.ON, RWE oder Commerzbank - zahlten Dividende. Einziger Nicht-Zahler ist die skandalgeschüttelte Deutsche Bank, die seit zwei Jahren Verluste schreibt.

  

Und beim Dow Jones? Da schütteten sogar alle Unternehmen Dividende aus.

 

Doch wenn wir in die zweite Reihe gehen, ändert sich das Bild schlagartig. So schüttete die Hälfte aller Unternehmen im Nasdaq 100 keine Dividende aus. Hier finden sich die Superstars mit den hohen Kursgewinnen: Tesla, Amazon, Apple, Alphabet, Facebook & Co. Sicher ist das ein oder andere dieser Unternehmen – z.B. Alphabet - auch schon als Wachstumswert interessant. Viele andere – z.B. Tesla – sind jedoch trotz rasant gestiegener Aktienkurse weit davon entfernt.

  

Mit anderen Worten: Sie können sich zwar den ein oder anderen Nicht-Dividendenzahler ins Wachstumsdepot holen, ihr Depot kriegen Sie damit aber nicht voll. Und deshalb kommen Sie am Thema Dividende nicht vorbei.

 

 

Dividendenbashing hinterfragt

 

Beim Konsumieren einiger Blogbeiträge und Podcasts fiel mir wiederholtes Dividendenbashing auf. Dabei waren die Argumente gegen Dividenden stets die selben:

 

Weil die Dividende auf Anlegerebene (das sind wir) erneut versteuert wird, wäre es besser, das Unternehmen behielte das Geld. Dann würde auch der Aktienkurs am Ex-Tag nicht um die ausgeschüttete Bruttodividende fallen und könnte das Unternehmen weiter mit dem zusätzlichen Geld arbeiten und es in unserem Sinne vermehren. Und den ganzen Papierkram mit der Doppelbesteuerung hätte man sich auch gleich erspart.

 

Hört sich irgendwie plausibel an. Allerdings ist die obige Argumentation etwas geschönt, denn das typische Wachstumsunternehmen sitzt auf einem Berg von Cash und bearbeitet einen reifen – möglicherweise weitgehend gesättigten - Markt. Keine Dividende auszuschütten und das einbehaltene Geld stattdessen zu investieren, brächte dem Unternehmen wenig. Im Gegenteil. Der Gewinn würde möglicherweise etwas höher ausfallen, allerdings ginge das auf Kosten der Effizienz (abnehmender Grenznutzen des Geldes). Insbesondere die Eigenkapitalrendite würde sich drastisch verschlechtern, hätten wir doch plötzlich mehr Eigenkapital, das dem Gewinn gegenüber steht. Und langfristig nähme das Unternehmen wahrscheinlich weniger Schulden auf, mit denen es den Gewinn hebeln kann (Leveraging).

 

Ironischerweise sind es gerade die Dividendenskeptiker, die mit der Eigenkapitalquote gegen eine Ausschüttung der Dividende argumentieren, ohne zu realisieren, dass die Eigenkapitalquote doch nur deshalb so hoch ist, weil eben Dividende ausgeschüttet und zusätzlich mit Schulden gearbeitet wird.

 

Ein Beispiel dieser Argumentation findet sich im Podcast des Finanzwesirs ab Minute 20.

  

Bleibt die zusätzliche Besteuerung auf Anlegerebene bei Ausschüttung der Dividende. Das relativiert sich allerdings, wenn man sich bewusst macht, dass man um die Abgeltungssteuer so oder so nicht herum kommt. Wird ein Euro Dividende nicht ausgeschüttet, so ist die Aktie zum Zeitpunkt des Verkaufs in X Jahren eben – Pie mal Daumen – den einen Euro + Y mehr wert und wird dann versteuert. Die Zeit steuerfreier Gewinne nach einer gewissen Haltedauer ist ja leider vorbei. Und bitte nicht vergessen: Y ist wegen des abnehmenden Grenznutzens bei klassischen Wachstumswerten eher niedrig als hoch.

 

Und auch den Papierkram im Rahmen der Doppelbesteuerung kann man entweder komplett umgehen, indem man ausschließlich in Länder investiert, in denen eine komplette Anrechnung erfolgt, oder indem man in Länder investiert, bei denen die Rückforderung schnell von der Hand geht. Welche Länder das sind und wie diese funktioniert sehen Sie hier.

 

 

Die Dividendensteigerung als Qualitätskriterium

 

Die Dividende ist aber mehr als „nur“ die regelmäßige Ausschüttung von Geld. Sie dient auch als Qualitätskriterium.  Ein Unternehmen, dass seit 10 Jahren, 20 Jahren und länger die Dividende kontinuierlich steigert, muss zwangsläufig ein funktionierendes Geschäftsmodel haben. Und diese Feststellung ist völlig unabhängig von der Diskussion, ob Dividende auszuschütten nun gut ist oder schlecht.

 

Schließlich wird die Dividende ja vom Gewinn bezahlt – oder so sollte es wenigstens sein. Faktisch wird aber auch dann Dividende gezahlt – und oft sogar gesteigert, wenn es mal nicht so gut läuft. Die Entwicklung der Dividende ist dann im besten Fall eine Art geglättetes Gewinnwachstum des Unternehmens.

 

Wenn man auf Dividendensteigerung Wert legt, bezieht man deshalb am Besten beides ein:

Dividende und Gewinn, so wie es auch im Wachstumsfinder gemacht wird, um Dividendenbunker und Dividendensprinter zu ermitteln.

 

Ende gut, Dividende gut

 

Da die Dividende untrennbar mit der Wachstumsstrategie verbunden ist, war es mein Anliegen, die oft kritisierten Nachteile der Dividende zu relativieren. Im schlimmsten Falle würde Dividendenbashing dazu führen, dass sich Anleger von den klassischen Wachstumswerten abwenden, weil diese Dividende bezahlen, und ich bin mir sicher, dass der durchschnittliche Anleger sich damit keinen Gefallen tut.

 

Zum Schluss noch ein Link zu einem ebenso kritischen wie lesenswerten Blogbeitrag zum Thema Dividende:   Mr.-Market

 

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Bei welcher Bank habt ihr euer Depot?

Den Anstoß meiner kleinen Umfrage hat eigentlich Alex von Reich mit Plan gegeben. 

 

Ich habe mein Depot seit rd. 20 Jahren bei der DAB, bin quasi Kunde der ersten Stunde. Durch die Übernahme von PNB Paribas hatte ich früher oder später damit gerechnet, dass die DAB in Consors integriert wird.

 

Also, was tun? Ich habe mir mal so die einschlägigen Vergleichsportale angesehen, aber letztendlich sind das Werbeveranstaltungen. Die Gebühren kann man nachlesen, das ist auch kein Problem.

 

Was mich interessieren würde, bei welcher Bank seid ihr und wie zufrieden seid ihr?

 

Meine Anforderungen sind eigentlich klar. Aktien kaufen, Dividenden kassieren und das mit der US-Steuer sollte automatisch gehen. Das Depot sollte übersichtlich sein.

 

 

 

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Kauf Cardinal Health und Altria

Heute habe ich mir zwei Nachkäufe gegönnt. Ein Kauf war für August noch vorgesehen. Den zweiten Kauf habe ich mir gegönnt, da ich zusätzlich 3.000 € sparen konnte.

 

Ich habe mal wieder Kassensturz gemacht und einige Kunden haben pünktlich mein Honorar überwiesen. Meine Reserve ist gut gefüllt und die kommenden Ausgaben sind gesichert.

Cardinal Health wollte ich schon seit einiger Zeit aufstocken. Ich habe meine Position um 20 Aktien aufgestockt und somit fast verdoppelt. Im Depot liegen nun 41 Aktien. Bezahlt habe ich dafür 1.462,79 € incl. Gebühr und meine Investition steigt auf 2.983,52 €.

 

Laut dividend.com liegt die Rendite bei 2,20 % und die Ausschüttungsquote bei 31,9 %. Also noch viel Luft für Wachstum.

 

Insgesamt liefert mir CAH künftig 47,55 € netto im Jahr. Sollte das Dividendenwachstum beibehalten werden, dürfte ich mich in 15 Jahren über 12,5 % Nettorendite freuen.

 

Durch die Investition von 1.500 € habe ich nun einen glatten Tausenderbetrag und kann künftig in 1.000 € Schritten mein Investment erhöhen. Nach meiner Planung fehlen noch 45 Aktien, was sich aber bei einer Neuberechnung zum Jahreswechsel ändern wird.

 

 

Der zweite Kauf war ausgesprochen schwierig, da ich einfach nicht wusste, welchen Wert ich noch kaufen sollte. Ich saß wie ein Kaninchen vor der Schlange vor meiner Planungstabelle und war hin- und hergerissen. 21 Werte warten nur darauf, gekauft zu werden.

 

Letztendlich ist dann doch meine Wahl auf Altria gefallen. Gibt es dafür einen bestimmten Grund? Eigentlich nicht. Altria ist die erste Aktie im Alphabet, sie hat eine relativ hohe Dividendenrendite, die nächste Dividendenerhöhung steht bald an, durch die Investition komme ich hier auch auf einen "glatten Tausender". Kurz gesagt, es war eine reine Bauchentscheidung.

 

Die Zahlen:

Ich habe 26 Stück für 1.541,42 € incl. Gebühr gekauft. Insgesamt habe ich nun 121 Aktien bei einer Gesamtinvestition von 6.044,02 € davon im Depot. Die letzte Quartalsdividende betrug 0,565 $ pro Aktie, was mir auf Sicht von 12 Monaten ca. 177 € netto bescheren sollte. Die Nettorendite berechnet sich zu 2,92 %.

 

Was mir besonders gefällt ist, dass ich nur noch 8 Altria brauche, um theoretisch keine Nachkäufe mehr tätigen zu müssen, d. h. die Investition liegt derzeit unter 500 €.

 

 

Dann habe ich noch eine klasse Grafik, die mein Gesamtportfolio widerspiegelt. Die habe ich nicht selber gemacht, sondern Torsten von WachstumsWerte.net.  Er führt auch mein Portfolio auf seinem Blog und ich schaue mir immer gern die Auswertungen an, da ich die nicht selber machen muss. Danke dafür.

 

Die Grafik weist auf der X-Achse die durchschnittliche Dividendensteigerungsrate aus und auf der Y-Achse die Dividendenhöhe der letzten 12 Monate in Prozent. Das "Fadenkreuz" sind jeweils die Durchschnitte. Die Größe der einzelnen Kreise entspricht der Größe meiner Position.

 

Hier sieht man ganz gut, dass Cisco den anderen Werten deutlich voraus und Kraft Heinz ziemlich lahm ist. Nun wäre es aber nicht unbedingt klug, deswegen alles in Cisco umzuschichten. Das ist immer eine Momentaufnahme und nächstes Jahr schaut es schon wieder anders aus.

 

Da hätte ich doch glatt eine Idee. Wenn man jeden Monat die aktuelle Rendite nehmen würde, dazu den aktuellen Wert und gleitend die Dividendenwachstumsrate von Quartal zu Quartal (also auf 5 Jahre bezogen), dann könnte man 12 Bilder im Jahr machen und hätte einen netten Kurzfilm nach 10 Jahren. Wäre interessant, wie die einzelnen Positionen wandern und sich verändern.

 

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Ich bin jetzt wohnungslos

Seit kurzem bin ich wohnungslos.

 

Nein, es gibt keinen Grund zum Bemitleiden. Ich bin deswegen nicht obdachlos. Ich habe vor ein paar Tagen meine letzte Eigentumswohnung verkauft.

 

Es war von Anfang an der Plan, dass ich mich von meinen Immobilien trenne, da sie immer mehr zur Belastung wurden und nun bin ich zumindest die letzte Wohnung los. Gerade Immobilien spalten die Anleger in Betongoldfans und in solche, die darin Katzengold sehen. Das sieht man in den verschiedenen Blogs immer wieder, wie heiß das Thema diskutiert wird. Ich gehöre eher zur zweiten Fraktion.

 

Kaum ist die Wohnung weg, fangen schon wieder neue Probleme an. Luxusprobleme.

 

Die Chefin (meine Frau) und ich sind uns einig, einen Teil vom Verkaufspreis in unser Rentendepot einzuzahlen. Das habe ich gemacht und nun habe ich das Problem, dass mein Cash-Bestand um 40.000 € gewachsen ist. Wie investiere ich nun diesen Geldsegen?

 

Also ganz klar in Aktien, dafür ist dieses Depot gedacht. Neue Unternehmen kaufe ich nicht, aber es muss eine Entscheidung getroffen werden, wie und welche Unternehmen ich aufstocke. Wieviel ich in ein einzelnes Unternehmen investiere und in welchem Zeitraum.

 

Zum Glück habe ich meine Planungstabelle. Demnach müsste ich heute 92.000 € einzahlen und theoretisch erledigt der Zinseszins den Rest. Nun, ganz so einfach ist es nicht, aber würde ich mich dem Kaufrausch hingeben, könnte ich die notwendige Anlagesumme auf 50.000 € reduzieren. Untersuchungen zeigen auch, dass es am Besten ist, immer sofort zu investieren und nicht über einen längeren Zeitraum verteilt. Das mag vielleicht stimmen, ich habe jedoch nie selber so eine Untersuchung durchgeführt.

 

Mir geht es eher wie mancher Vertreterin des schönen Geschlechts. Ein Paar Schuhe oder eine Handtasche in regelmäßigen Abständen, geben mehr Freude als 10 Teile auf einmal. Da ich gerne Aktien kaufe, möchte ich dies ebenfalls regelmäßig machen und habe ich mich dazu entschlossen, mir im Monat zwei Käufe zu genehmigen. Ich hatte noch mehrere Alternativen durchgespielt, aber alle 14 Tage zu kaufen gefällt mir einfach am Besten. Zwischen den Käufen, kann ich mir in Ruhe überlegen, welchen Wert ich als nächstes aufstocke.

 

Die Investition wird im Normalfall zwischen 2.000 € und 3.000 € im Monat liegen. Es werden also im Jahr zwischen 24.000 € und 36.000 € investiert. Das Kapital schrumpft dadurch auf 6.000 € bis    18.000 € zusammen. Im gleich Zeitraum habe ich allerdings wieder etwas durch meinen Dauerauftrag, Dividenden, Nebenjob usw. gespart. Also sind die nächsten zwei Jahre schon mal gesichert und sollte es doch einen hübschen Crash geben, habe ich Reserven und kann kräftig von den Ängstlichen kaufen. Bis dahin sollte mein Einkommensstrom langen, zumindest jeden Monat einen Kauf zu tätigen.

 

Sollte ich mich in vier Wochen doch anders entscheiden, erinnert mich daran ;)

 

In diesem Sinne

Gute Investments

 

 

 

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Nachkauf Cisco

Mein erster Nachkauf im August geht an die Technikfraktion.

 

Gekauft habe ich 54 Cisco und dafür 1.521,81 € bezahlt. Ich habe nun 116 Stück im Depot und die Investition in Cisco erhöht sich auf 3.021,58 €.

 

Nach meiner Planungstabelle fehlen mir nur noch 109 Aktien, die aktuell mit 3.000 € etwa zu Buche schlagen. Da ich Cisco nun in 1.000er Schritten erhöhen kann (wegen der Psychologie), sind das noch 3 Käufe. Ich bin mal gespannt, wie sich der Investitionsbedarf ändert, wenn ich meine Tabelle am Jahresende aktualisiere.

 

Die Bruttorendite der neuen Aktien liegt laut dividend.com bei 3,35 % und die Nettorendite bei ca. 2,47 %. Künftig kann ich zusätzlich mit ca. 37,60 € im Jahr rechnen, was meine gesamten monatlichen Dividenden im Schnitt auf ca. 168 € anhebt. Cisco liefert mir künftig ca. 120 $ brutto oder 81 € netto im Jahr.

 

Die Ausschüttungsquote liegt bei 48,8 % und damit in einem guten Verhältnis zum Gewinn.

 

Ich muss bald mein Girokonto etwas entlasten und den Cash-Bestand wieder etwas erhöhen, sonst kann ich bald nicht mehr eifrig kaufen, aber da hab ich noch was in der Hinterhand :)

 

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Meine Sparquote

Vielleicht ist die Überschrift falsch gewählt und sie sollte besser heißen "Wieso ich so viel spare". Wobei das auch nicht ganz richtig ist. Wieso ist ja klar, um künftig was zu haben. Getreu dem Motto: "Spare bei Zeiten, dann hast du in der Not".

 

Sparquote heißt, man bildet einen Quotienten, was ich aber auch nicht mache. Also auch nicht richtig. Meine Sparhöhe, das trifft es eher, gefällt mir aber als Überschrift nicht. 

 

Eigentlich geht es darum, dass es ab und an Erstaunen hervorruft, das ich relativ hohe Summen spare bzw. investiere und es vielleicht gerade jüngeren Lesern den Mut nehmen könnte, selber anzufangen zu investieren. Ich habe Monate dabei, da lege ich mehr auf Seiten, als mancher überhaupt verdient.

 

So hatte ich letztes Jahr um die 23.000 € auf das Konto eingezahlt und diese Jahr bin ich bereits bei 17.000 €. Das wirft natürlich Fragen auf.  

 

Dazu muss man die Situation im Ganzen betrachten. Vorneweg, ich lebe nicht asketisch, aber relativ sparsam. Ein minimalistischer Lebensstil ist nicht so mein Ding. Viele Sachen, die ich mir leisten könnte, brauche ich einfach nicht, da ich keinen Wert darauf lege.

 

Teure Kleidung? Schmuck? Uhren? Für mich uninteressant. Mir liegt an diesen Vorzeigeluxusgütern nichts.

 

Wenn ich Essen gehe, dann darf das durchaus etwas mehr kosten. Meine Urlaube sind oft teuer, denn ich weiß die Annehmlichkeiten von 5-Sterne-Hotels (Hintergrundbild ist übrigens Kuba) durchaus zu schätzen und ich kaufe mir neue Autos und fahre die nicht bis zum Zusammenbruch. Aber keine Sportwagen mit Firlefanz, ein normaler Mittelklassewagen reicht mir.

 

Ich gehe bewusst mit meinen Ausgaben um, lebe so wie es mir passt und bin nicht geizig.

 

Also, wie mache ich das, im Schnitt ca. 1.500 bis 2.000 € im Monat zu sparen, obwohl mein Plan 500 € im Monat vorsieht?

 

Einer der wesentlichen Punkte ist, dass ich inzwischen mietfrei in der selbst genutzten Immobilie wohne. Wenn jemand im Monat 600 € oder mehr Kaltmiete bezahlt, dann kann ich das schon mal sparen. Reparaturen kann ich größtenteils selber durchführen, was teure Handwerker spart (und Nerven).

 

Ich habe auch meine Ausgaben über die Jahre optimiert. Meine Versicherungen sind günstig und auf das Notwendige beschränkt. Mein Handy hat keinen angebissenen Apfel auf der Rückseite, es ist von einem koreanischen Hersteller und ein Auslaufmodell, was aber mehr zu leisten vermag, als ich nutze. Daher liegen meine Fixkosten auf einem relativ niedrigen Niveau, verzichte aber auch auf nichts.

 

Ich kaufe relativ teure, dafür aber hochwertige Gebrauchsgegenstände. Teuer muss zwar nicht immer gut sein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass manche Dinge bei guter Qualität einfach länger halten. Eine Wohnzimmercouch für 500 € muss ich vielleicht alle drei Jahre ersetzen, während meine letzte Couch 20 Jahre hielt. Sie war technisch noch in sehr guten Zustand, aber meiner Frau gefiel sie nicht mehr. Da bin selbst ich machtlos.

 

Mein Gehalt als Diplomingenieur liegt über dem Durchschnitt und mit einigen Berufsjahren liegt es auch über dem von Neueinsteigern. Es bleibt meistens am Monatsende was über, manchmal 300 €, manchmal 500 €.

 

Einmal im Jahr bekomme ich eine Prämie, was aber nicht sicher ist. Mal mehr, mal weniger oder auch mal gar nichts.

 

Einen weiterer Posten meiner Sparleistung macht meine Nebentätigkeit aus, eigentlich den größten Posten. Während andere einen Wochenendausflug machen oder abends ausgehen, arbeite ich dann nebenbei. Manchmal auch Sonntags, was viele grundsätzlich nicht machen würden. Hier hilft mir meine Bildung und mein Fachwissen. Als Sachverständiger für Immobilienwertermittlung kann ich mehr verlangen als für einfache Tätigkeiten. In unserer Gesellschaft ist Information und Wissen der Rohstoff, aus dem die Produkte erstellt werden. Je nach Auftragslage kann ich hier nochmals 1.000 € bis 2.000 € generieren. Das Finanzamt verlangt seinen Anteil, aber etwas bleibt dennoch übrig.

 

Ein paar Euro liefert mir inzwischen auch die Werbung auf dieser Seite, das dürften etwa 300 €  bis 400 € im Jahr vor Steuer werden. Wenn man Werbung schaltet, bekommt man für die Anzahl der Besuche etwas und für Klicks auf die Werbung ebenfalls. Allerdings steht der Ertrag in keinem Verhältnis zum Aufwand. Eine weitere Kommerzialisierung der Webseite strebe ich trotzdem nicht an. Die Affiliate-Programme (z.B. Amazon) werfen bisher praktisch nichts ab, was ich aber als nicht tragisch erachte. Meine Intention ist es, zu zeigen, dass man durch regelmäßiges sparen und anlegen ein gewisses Zubrot erreichen kann. Die Seite soll mein Hobby bleiben und die vielen positiven Mails bestätigen mich, weiter zu machen.

 

Dann haben ich noch meinen Online-Shop, der langsam ebenfalls zum Familieneinkommen beiträgt. Das Geschäft ist hart und die Konkurrenz ist groß. Wenn ich den Aufwand betrachte und die Erlöse gegenüberstelle, dann müsste ich das Ganze eigentlich wieder sein lassen, aber da hilft mir meine Frau sehr. Inzwischen sind wir in der Gewinnzone, aber ich würde flunkern, wenn ich behaupten würde, dass man damit reich wird.

Als letztes wäre noch unser Familiendepot zu nennen, einen Teil der Erträge "darf" ich dem Rentendepot zuführen. Die notwendigen Reserven für Reparaturen, Ersatzbeschaffungen usw. investiere ich in verschiedene Anlageformen, die etwas Gewinn abwerfen. Es wäre nicht sonderlich klug, alles am Tagesgeld  bei null Zinsen liegen zu lassen.

 

Zusammengefasst setzt sich meine Spar- und Investitionsleistung im Wesentlichen aus den folgenden Punkten zusammen:

 

Punkt 1: Ich verdiene mehr als ich brauche und wohne mietfrei.

Punkt 2: Meine Prämie

Punkt 3: Nebentätigkeit

Punkt 4: Werbung

Punkt 5: Online-Shop

Punkt 6: Erträge aus anderen Anlagen

 

Ich denke, das es jeder langfristig ebenfalls zu einer hohen Sparleistung schaffen  und sich somit im Laufe der Jahre ein passives Einkommen erarbeiten kann. In den ersten Jahren nach meinem Studium und dem Hausbau, war es auch oft knapp bei uns, aber da muss man eben durch.

 

Ich müsste eigentlich meine Frau als Punkt sieben mit aufführen, da sie mich immer unterstützt und hinter mir steht, auch wenn ich mal keine Zeit habe. Sie ist auch sparsam und trägt meine Entscheidungen mit, sonst würde es nicht gehen.

 

Wie man sieht, hinter meiner Sparleistung steckt kein großartiges Geheimnis, sondern einfach Arbeit und Konsequenz.

 

In diesem Sinne

Gute Investments

 

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Monatsübersicht Juli 2016

Sparquote

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat wieder nichts zusätzlich gespart. Inzwischen sind jedoch einige fällige Zahlungen (Urlaub, Gas etc.) erfolgt. Aber das ist jedes Jahr so, dass ich in den Sommermonaten etwas vorsichtiger bin. Ab Oktober läuft es dann wieder "normal". Jedenfalls gab es bisher keine Überraschungen.

 

 

Dividenden 

Im Juli erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 122,08 €. Im Vergleich zum Juli 2015 (54,57 €) ist das eine Steigerung um 67,51 € oder 123,71 %.

 

Man sieht daran, dass sich das Depot noch immer im Aufbau befindet, sich aber langsam mausert. Der Juli ist im Vergleich zu den Vormonaten noch relativ mager, hier werde ich die nächsten Monate noch einige Unternehmen aufstocken.

 

Die Zahlungen kamen von:

 

Altria                     35,87 €

Cardinal Health     6,32 €

Cisco                     10,89 €

Coca-Cola             28,12 €

Dow Chemical     10,22 €

Dr. Pepper             6,36 €

Genuine Parts       7,50 €

Kraft Heinz          10,80 €

Patterson               6,00 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 1.088,74 €.

  


  

Aktienkäufe

Im Juli habe ich zwei Käufe mit rd.  3.000 € durchgeführt.  Die Investitionssumme stieg auf 87.876,08 €.

 

Die Käufe waren: 

  17 Dr. Pepper Snappel Group

  19 Procter & Gamble

 

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 1,71 % gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 13,25 % bzw. rd. 11.644 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im August stehen mindestens zwei Käufe an. Neben meiner monatlichen Sparrate werde ich vom normalen Konto voraussichtlich nichts sparen, zumal ich einen größeren Geldbetrag dem Konto gutschreiben werde. Die Dividendeneinnahmen im August werden ebenfalls nicht so hoch ausfallen und dürften ebenfalls so um die 120 € - 130 € liegen.

 

 

 

Eine unsinnige statistische Zahl

Man kann ja für alles und jeden eine Statistik erstellen. Ob sinnvoll oder nicht.

Ich habe nun  1.648 Einzelaktien im Depot. Die Aussagekraft ist gleich null, aber mich fragte jemand, wieviel Aktien ich habe. Ich hatte keine Antwort, was zur Verwunderung des Fragenden führte. Naja, nun weiß ich es ;)

 

 

 

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Das Eichhörnchen-Depot

Eichhörnchen sind lustige Kerlchen und haben eine tolle Eigenschaft. Sie sammeln Vorräte für schlechte Zeiten, nur leider vergessen sie manchmal, wo sie ihre Errungenschaften verstecken.

 

Heute zeige ich, wie es ein Eichhörnchen mit nur 20 € pro Monat geschafft hat, ein kleines, aber doch schon recht ansehnliches Depot zu erwirtschaften.

 

20 €/Monat ist nicht viel, aber aus etwas Kleinem kann doch mit der Zeit Großes werden.

 

Die Geschichte beginnt vor sieben Jahren. Es wurde der Entschluss gefasst, eben jene besagten 20 € im Monat zu sparen. In den nachfolgenden zwei Jahren passierte nicht viel, außer dass sich das Vermögen auf ca. 480 € angehäuft hatte. Es stellte sich dann die Frage, was tun damit? Am Tagesgeldkonto gab es immer weniger Zinsen. Also entschloss sich das Eichhörnchen eine erste Aktienposition zu eröffnen. Ende 2011 wurden 65 Drillisch für ca. 440 € gekauft und bereits 2012 die erste Dividende in Höhe von 45,50 € eingeheimst. Die nicht vorhergesehene Erhöhung der Dividende brachte eine Rendite von rd. 10 %. Ein Glücksfall!

 

Zwei Jahre später (2013) konnte durch eine weitere Dividende und dem eifrigen Sparen die Position um weitere 35 Aktien auf nun 100 aufgestockt werden. Die erneute Investition belief sich auf 458 €.

 

2013 gab es dann schon 84,50 € Dividende, was immerhin 1/3 der Sparleistung ausmachte.

 

In der Folge stieg der Aktienkurs deutlich (wieder ein Glücksfall), so dass dem Eichhörnchen etwas Diversifikation  als sinnvoll erschien. Also wurde die Drillisch Position halbiert und in 63 Freenet-Aktien getauscht (Eichhörnchen zahlen keine Steuern).

 

In den folgenden Jahren wurden Dividendeneinnahmen von 340 € realisiert (immer noch steuerfrei) und mit den 20 € im Monat Sparleistung summierte sich das Barkapital auf 1.000 €. Davon wurden dann 35 Cisco-Aktien gekauft, die im Jahr rd. 26 € an Einkünften bescheren.

 

Wie schaut es nach sieben Jahren aus?

 

Das Eichhörnchen hat 7 x 20 € x 12 = 1.680 € gespart.

Im Depot finden sich drei Positionen mit einem Buchwert von 4.350 € und Cash von über 500 €.

 

Die Dividenden 2016 betragen 211 €, also fast schon die Sparleistung eines Jahres.

Die Dividendenrendite auf das gesparte Kapital liegt bei stolzen 12 %.

 

Man muss dem Eichhörnchen zugute halten, dass es mit Drillisch unverschämtes Glück hatte.

 

Aber man sieht doch, wie aus 20 € pro Monat innerhalb von sieben Jahren ein hübsches Sümmchen wird. Ich bin mal gespannt, wie es in 11 Jahren ausschaut, wenn das Eichhörnchen 18 Jahre alt wird.

 

Man sollte sich nicht entmutigen lassen und auch mit Kleinstbeträgen anfangen. Es gibt bereits Sparpläne ab 25 € im Monat für Aktien oder ETF´s.

 

 

 

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Nachkauf Procter & Gamble

In den letzten Tagen des Juli habe ich noch schnell einen Kauf getätigt. Wie beim letzten Kauf angekündigt, habe ich mir diesmal einen Aristokraten gegönnt.

 

Gekauft habe ich 19 Procter & Gamble und dafür 1.494,27 € bezahlt. Ich habe nun 82 Stück im Depot und die Investition in PG erhöht sich auf 6.030,87 €.

 

Nach meiner Planungstabelle fehlen mir nur noch 45 Aktien, die aktuell mit 3.500 € etwa zu Buche schlagen.

 

Leider habe ich den Record Day um 3 Tage verpasst, da ich ein paar Tage weg war. So tragen die neu erworbenen Stücke erst ab November zu meinen Dividendeneinnahmen bei. Ich wollte aber nicht den Einkauf verschieben, nur weil ich in den nächsten Jahren eine Quartalsdividende verpasst habe.

 

Die Bruttorendite der neuen Aktien liegt bei 3,13 % und die Nettorendite bei ca. 2,27 %. Künftig kann ich zusätzlich mit ca. 8,50 € im Quartal rechnen, was meine gesamten monatlichen Dividenden im Schnitt auf ca. 166 € anhebt.

 

PG liefert mir künftig ca. 147 € netto im Jahr, da kann ich schon ein paar mal gut Essen gehen.

 

 

 


 

                           100.000 €

 

 

Durch den Kauf und die Wertsteigerungen der Aktien, liegt mein Depot erstmals über 100.000 €.

                                           

 


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Nachkauf Dr. Pepper Snapple Group

Heute habe ich meinen ersten Nachkauf seit Abschluss der Neuinvestitionen getätigt. Aufgestockt habe ich Dr. Pepper. Ich habe 17 Aktien erworben und dafür rd. 1.500 € investiert.

Insgesamt sind nun 35 Aktien in meinem Depot und die Gesamtinvestition beträgt rd. 3.000 € in dieses Unternehmen.

 

Meine Dividende erhöht sich damit um ca. 6 € netto im Quartal und für alle Aktien bekomme ich künftig ca. 50 € netto im Jahr.

 

Meine Nettorendite liegt bei 1,65 %, allerdings fällt Dr. Pepper mit einer Dividendensteigerungsrate von 20 %/Jahr ganz klar in den Bereich Wachstum meiner Unternehmen.

 

Rechnet man das auf 16 Jahre hoch, wäre die Rendite dann bei 20 % auf meinen EK und würde mir 600 € im Jahr bringen. Kumuliere ich die Dividenden, wäre das Investment nach 20 Jahren "bezahlt".

 

Warum Dr. Pepper?

 

Ich möchte starkes Dividendenwachstum und starke Dividendenzahler abwechseln. Da war eben ein Wachstumswert dran. Zwar notiert Dr. Pepper nahe dem Allzeithoch, aber was soll man machen? Ein weiterer Grund ist, dass ich nach meiner Planungstabelle keine weiteren Aktien dieses Unternehmens mehr kaufen muss. Damit habe ich bereits 10 von 33 Unternehmen, in die ich ausreichend investiert bin. Sollte mir meine Planung nächstes Jahr anzeigen, dass ich doch noch welche brauche, dann investiere ich nur noch 1.000 € und nicht mehr 1.500 €.

 

Der nächste Nachkauf wird ein Aristokrat, welcher genau, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich kurzfristig.

 

 

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Monatsübersicht Juni 2016

Sparquote

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat nichts weiter gespart. Es stehen die nächsten Wochen einige Zahlungen für Flüssiggas, Tankprüfung, Urlaub usw. an. Ich habe hierfür Reserven aufgebaut, aber die genaue Zahlungshöhe kenne ich nicht. Also warte ich einfach mit zusätzlichen Sparraten die nächsten Wochen ab.

 

 

Dividenden 

Im Juni erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 224,46 €. Im Vergleich zum Juni 2015 (168,10 €) ist das eine Steigerung um 56,36 € oder 33,53 %.

 

Die Zahlungen kamen von 

 

Chevron                    22,32 €

ConocoPhillips         11,01 €

Donaldson                12,65 €

Exxon Mobil              19,07 €

IBM                             31,02 €

Johnson + Johnson  17,54 €

McDonald´s             12,29 €

Microsoft                  17,87 €

Parker-Hannifin         6,29 €

Qualcomm               31,45 €

Target                       10,95 €

Wal-Mart                  24,50 €

Walgreens                  7,50 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 966,66 € und ich habe damit mein Jahresziel von 780 € bereits erreicht. 

  


Quartalsvergleich

Eigentlich hat man als Dividendeninvestor in der Regel einen Rekord nach dem anderen zu melden, sollte das einmal nicht mehr der Fall sein, dann passt was nicht.

 

 

 

 

 

 

Das 2. Quartal hat Einnahmen von 562,83 € gebracht. Im Vergleich zum 2. Quartal 2015 sind das 200,19 € (+ 55,20 %) mehr. Die Steigerung im Vergleich zum 1. Quartal 2016 fällt ebenfalls sehr befriedigend aus und zwar +156,00 € (+ 38,35 %). 

 

 

Aktienkäufe

Der Juni war ein sehr starker Investitionsmonat. Ich habe vier Käufe mit rd. 7.000 € durchgeführt und das Depot auf jetzt 33 Werte gebracht.  Die Investitionssumme stieg auf 84.873,88 €.

 

Die Käufe im Einzelnen waren: 

  17 CVS Health

  18 Dr. Pepper Snappel Group

  16 General Dynamics

  65 Hormel Foods 

 

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 1,67 % gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 11,54 % bzw. rd. 9.800 € im Plus. Der Brexit hat keine Spuren hinterlassen.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Juli steht mindestens ein Kauf an. Neben meiner monatlichen Sparrate werde ich vom normalen Konto voraussichtlich nichts sparen, zumal ich vielleicht einen größeren Geldbetrag dem Konto gutschreiben kann. Die Dividendeneinnahmen im Juli werden mau ausfallen und dürften so um die 120 € liegen. Hier besteht noch Handlungsbedarf.

 

 

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Planung Nachkäufe

Im vorigen Beitrag habe ich meine Planungstabelle vorgestellt. Nun stellt sich aber die Frage, welcher Wert denn tatsächlich als nächstes nachgekauft werden soll? Hier fallen natürlich nur die Unternehmen drunter, bei denen ich noch Aktien benötige. Aktuell wären das 23 Unternehmen.

 

Gibt es ein System? Welche Kriterien sind sinnvoll?

 

Die einfachste Möglichkeit wäre, ich fange bei A wie Altria an und kaufe einfach einen Wert nach den anderen, wo mir noch Aktien fehlen. Mit der Zeit werden immer mehr Positionen als ausreichend (keine Nachkäufe erforderlich) angezeigt und es bleiben immer weniger Positionen übrig, die weiter aufgestockt werden müssen. Oder ich kaufe den ersten Wert gleich komplett.

 

Ich kann auch ein Ranking mit den höchsten fünf Dividendenrenditen erstellen. Dies hätte den Vorteil, dass ich die Einnahmen pusche und schneller mehr investieren kann. Hier kämen Altria, BAT, Caterpillar, Chevron und Cisco in Frage.

 

Ein anderes Ranking wären die Aktien mit dem höchsten Investitionsbedarf, damit diese auf ein überschaubares Niveau sinken. Kraft Heinz müsste mit über 11.000 € aufgestockt werden.

 

Ich könnte mir auch den Chart anschauen und die Aktien kaufen, die den größten Abstand zum Allzeithoch haben.

 

Oder vielleicht die aktuelle Dividendenrendite mit dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre vergleichen und die mit der größten "Unterbewertung" kaufen.

 

Damit die Einnahmen etwas gleichmäßiger verteilt werden, kaufe ich die Aktien, die derzeit am wenigsten Beitrag zu den Einnahmen leisten.

 

Um die Investitionssumme in die einzelnen Unternehmen etwas gleichmäßiger zu verteilen, kauf ich da nach, wo ich bisher am Wenigsten investiert habe.

 

Ich erstelle eine Umfrage und die Blogleser entscheiden, welcher Wert aufgestockt werden soll.

 

Vielleicht die Werte mit den größten Verlusten nachkaufen, um den Durchschnittskurs zu senken.

 

 

Man sieht, es gibt noch dutzende Möglichkeiten, sich irgendwas auszudenken. Letztendlich habe ich eine Lösung vor Augen.

 

Aber mich interessiert, wie ihr das seht oder machen würdet. Vielleicht mache ich dann auch einen Freudensprung.

 

 

 

 

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Planungstabelle meiner Nachkäufe

Wie im nebenstehenden Bild, habe ich ein Ziel, einen Plan, muss Entscheidungen treffen, diese umsetzen und eine ständige Kontrolle durchführen.

 

Nachdem ich mein Depot auf 33 Unternehmen ausgebaut habe, kommt der nächste Schritt:

 

Das Aufstocken der einzelnen Positionen.

 

Nur welches Unternehmen und in welcher Größenordnung?

 

Hierzu habe ich mir eine Excel-Tabelle erstellt, die zwar nicht perfekt ist, aber meinen Ansprüchen vollauf genügt. Die mir eine Übersicht über den Ist-Zustand und den Soll-Zustand liefert und mir eine Entscheidungshilfe für Nachkäufe an die Hand geben soll.

 

Die nachfolgende Erklärung wird etwas länger werden und vielleicht schafft es der eine oder andere Leser, bis zum Ende durchzuhalten. Ich werde die einzelnen Teile erklären und meine Gedanken dazu erläutern. Die Tabelle ist in zwei Teile gegliedert. Der Kopfteil (so nenne ich den) und die eigentliche Übersicht.

 

Der Kopf

 

 

Dividendenerwartung in Jahren:

Hier gebe ich die Anzahl der vollen Jahre bis zu meinem Ziel ein. Sollte ich tatsächlich vorhaben, mit 67 Jahren in Rente zu gehen, habe ich noch 16 Jahre und ein paar Monate vor mir. Am Ende eines jeden Jahres muss ich die Jahre einfach nur um eins reduzieren. Die Jahre benötige ich für weitere Berechnungen in meiner Nachkauftabelle.

 

Anzahl Unternehmen:

Ich habe 33 Unternehmen und schreibe trotzdem nur 32 hinein? Der Grund ist, dass ConocoPhillips die Dividende massiv gekürzt hat und ich COP daher für die weitere Planung außen vor lasse, bis sich die weitere Entwicklung geklärt hat. Ich könnte COP verkaufen, aber ich sehe da positiv in die Zukunft.

 

Ziel netto/Monat €:

Mein Ziel ist, 1.500 € netto pro Monat an Einnahmen zu generieren. Sollten sich die Anforderungen an meinem Kapitalbedarf ändern, weil zum Beispiel die Inflation anspringt oder die gesetzliche Rente reduziert wird, kann ich diesen Betrag entsprechend anpassen.

 

Ziel netto/Monat €/Aktie:

Eigentlich ganz einfach. Bei 32 Unternehmen muss mir jede Aktie (=Unternehmen) im Schnitt 46,88 € liefern, um auf 1.500 € Gesamteinnahmen zu kommen.

 

Erforderlich brutto/Monat €:

Hier ist das größte Ärgernis versteckt. Die Steuer. Leider kommen wir nicht umhin, auf unsere Dividende auch noch Steuern zu zahlen. Berücksichtigt habe ich die Kapitalertragssteuer (25%) und den Soli mit 5,5% auf die Steuer. Kirchensteuerpflichtig bin ich nicht, sonst käme die noch dazu. Da ich etwas sicherheitsorientiert bin, habe ich den Steuerfreibetrag komplett außen vor gelassen. Bei Ausschöpfung des vollen Freibetrags meiner Frau und mir von 1.602 €, macht das gerade mal eine Ersparnis von etwas über 400 € im Jahr oder 35 € im Monat aus. Das reist es nun auch nicht raus.

 

Wechselkurs €/$:

Da ich in diesem Depot bis auf BAT nur US-Aktien habe, brauche ich den aktuellen Wechselkurs. Den holt mir Excel automatisch und ich habe immer die aktuellen Werte.

 

Erforderlich in $ pro Monat:

Mit dem Wechselkurs kann ich mir dann ausrechnen, wieviel Dollar ich durchschnittlich im Monat je Aktie (Unternehmen) an Dividende brauche.

 

Erforderlich Dollar/Jahr und Aktie:

Ziemlich banal. Die erforderlichen Einnahmen im Monat mal zwölf ist das Ergebnis, was ich je Unternehmen an Jahresdividende bekommen möchte. Die ganzen Berechnungen wären in einer Zeile auch möglich, aber das dient mir der Übersicht.

 

Sicherheitsabschlag:

Der Sicherheitsabschlag fließt in die weiteren Berechnungen ein. Er entspricht den Jahren, dich ich noch zum Investieren habe. Ader dazu später mehr in den Erläuterungen zur Tabelle.

 

 

Die Tabelle

 

 

Unternehmen (Spalte A):

Nun ja, das Unternehmen.

 

Kürzel (Spalte B):

Das Börsenkürzel brauche ich, um den aktuellen Kurs zu erhalten. Außerdem kann man sich die nicht alle merken.

 

Käufe á 1.000 € (Spalte C):

Diese Spalte dient mir auch eher zur Information, wieviel ich bereits in ein Unternehmen investiert habe. Ich habe mir die "ungeraden" Käufe rot markiert, damit ich weiß, wo ich noch 1.500 € investieren muss, um auf ganze Tausender zu kommen.

 

Anzahl (Spalte D):

Die Anzahl an Aktien, die ich von einem Unternehmen besitze. Diese brauche ich für weitere Berechnungen.

 

Dividende erwartet (Spalte E):

Das ist die Dividende je Aktie in $ brutto, die im laufenden Jahr ausgeschüttet wird. Ich passe diesen Wert spätestens am Ende eines Jahres an, indem ich die letzte Quartalsdividende mal vier nehme. Dadurch wird die Dividendenerhöhung, die unterjährig erfolgt, für die nächsten Jahre berücksichtigt.

 

DGR 5 Jahre (Spalte F):

DGR steht für Dividend Growth Rate = Dividendenwachstumsrate. Hier berechne ich den Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Ich vergleiche dabei die Dividendenzahlungen der Jahre miteinander und nicht die prozentuale Erhöhung der Einzeldividende. Diesen Wert verwende ich auch für die Dividendengrafiken. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich 10, 5 oder 3 Jahre nehme. Letztlich habe ich mich für 5 Jahre entschieden. Dies erschien mir irgendwie am sinnvollsten. So fließen Dividendenänderungen zu 20 % ein.

 

Cisco und Kraft Heinz habe ich gelb markiert, weil die Dividendenhistorie keine fünf Jahre zurück reicht und hier einfach Annahmen von mir getroffen wurden.

 

Erwartetes Wachstum (Spalte G):

Das tatsächliche Dividendenwachstum steht natürlich in den Sternen, deshalb habe ich mir hier eine gewisse Sicherheitsmarge eingebaut. Ich nehme die Wachstumsrate der letzten 5 Jahre und reduziere diese um die Jahre, die ich bis zu meinem Ziel zur Verfügung habe. Aktuell sind das 16 Jahre, wäre die Wachstumsrate zum Beispiel 10 %, nehme ich für meine weitere Kalkulation nur 8,4 % an. Je näher ich meinem Ziel komme, desto geringer fällt der Abschlag aus.

 

Durchschnittliche Rendite 5 Jahre (Spalte H):

Damit ist die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre gemeint. Diese aktualisiere ich einmal im Jahr mit den Zahlen von Yahoo-Finance. Wie sich die genau berechnet, weiß ich nicht, ist mir aber auch nicht so wichtig.

 

Aktuelle Rendite in % (Spalte I):

Hier berechne ich mir die aktuelle Dividendenrendite brutto. Die Tabelle holt sich die Kurse automatisch und mit der Dividende aus Spalte E wird die Dividendenrendite berechnet, die ich erwarten kann, wenn ich jetzt kaufen würde. Die aktuelle Rendite kann ich dann wunderbar mit der Durchschnittsrendite in der Spalte davor vergleichen und kann mir überlegen, ob die Aktie teuer oder billig ist (bezogen auf die Dividendenrendite).

 

DR künftig % (Spalte J):

Hier berechne ich die theoretische künftige Dividendenrendite, die ich zu erwarten hätte. Dabei verwende ich die Laufzeit bis zum Ziel (16 Jahre) und das erwartete Wachstum (mit Sicherheitsabschlag). Hier sieht man die ersten Schwächen des Systems. Bei den Aristokraten mag das funktionieren, aber bei den "Newcomern" sind erstaunliche Ergebnisse zu beobachten.

 

Zum Beispiel CVS Health. Würden die so weiter wachsen wie bisher, hätte ich in 16 Jahren eine Dividendenrendite von 85 % auf die Erstinvestition. Das ist wohl eher unwahrscheinlich.

 

Div. künftig $ (Spalte K):

Anstatt der Rendite, wir mir hier die künftige Dividende in $ brutto ausgegeben. Demnach würde mir besagte CVS Health in 16 Jahren fast 79 $ pro Aktie an Dividende zu gute kommen lassen. Schön wär´s.

 

Aktien erforderlich (Spalte L):

Im Kopfteil errechne ich, wieviel Dollar brutto im Jahr ein Unternehmen an Dividende bringen muss, um mein Ziel 1.500 € netto im Monat zu erreichen. Dies ist mit der theoretischen Dividende einfach auszurechnen. So bräuchte ich lediglich 11 Aktien von CVS Health im Depot oder 203 Coca-Cola Aktien.

 

Aktien, die fehlen (Spalte M):

Diese Berechnung ist auch einfach. Die erforderlichen Aktien abzüglich meinem Depotbestand gibt mir vor, wie viele ich noch kaufen muss. Bei CVS Health habe ich mehr als notwendig, also fehlen mir null.  Bei Coca-Cola fehlen mir noch 83 Stück.

 

Investition € (Spalte N):

In dieser Spalte wird berechnet, wieviel ich noch Investieren muss, um die Zielgröße zu erreichen. Dabei wird der aktuelle Aktienkurs und die Währungsumrechnung berücksichtigt. Bei Coca-Cola wären das zum Beispiel 3.280 €.

 

Kurs $ (Spalte O):

Für meine Berechnungen brauche ich die aktuelle Kurse, diese werden immer automatisch von Yahoo geholt. Sehr bequem, müsste man die Kurse manuell einpflegen, wäre das ein ziemlicher Aufwand.

 

 

Die weiteren Spalten dienen nur zur Information. EPS, Payout und Nachkäufe sind selbst erklärend. Sonst einfach fragen.

 

 

Zusammenfassung

 

Die Tabelle liefert natürlich nur eine Theorie. Je weiter man in die Zukunft schaut, desto ungenauer und diffuser wird das Ganze. Darüber muss man sich bei solchen Experimenten klar sein. Auf Sicht von 2-3 Jahre, kann man damit ziemlich brauchbare Ergebnisse erzielen.

 

Aber warum mache ich das dann überhaupt, wenn da so lustige Ergebnisse wie bei CVS Health rauskommen?

 

Eine Möglichkeit wäre, einfach immer irgendwas zu kaufen, wenn Geld da ist. Man sieht ja dann, wo man in ein paar Jahren steht. Allerdings habe ich so absolut keine Möglichkeit zu sehen, ob mein Plan realistisch ist und ich mein Ziel überhaupt erreichen kann.

 

Da mich das nicht weiter bringt, habe ich mir diese Planungstabelle erstellt. Da diese ständig gepflegt und aktualisiert wird, kommt man jedes Jahr etwas genauer an sein Ziel. Fallen die Dividendensteigerungen geringer aus, werden mehr Aktien benötigt. Steigt die Dividende stärker als geplant, verringert sich das Investitionsvolumen. Sicherlich wird mir die Tabelle irgendwann sagen, dass meine Annahmen bei CVS Health zu optimistisch waren und doch noch ein paar Aktien fehlen.

 

Die Tabelle ist ein Hilfsmittel und besser als nichts, aber ich bin guter Dinge, damit mein Ziel zu erreichen. Ich habe damit auch mehrere Szenarien durchgespielt, was sehr einfach geht. Ich kann die Anzahl der Unternehmen, den Sicherheitsabschlag und die Jahre bis zum Ziel variieren. Anhand der Ergebnisse sehe ich, ob zumindest die Chance besteht, die 1.500 €/Monat Dividende zu erreichen. Im Ergebnis kann ich feststellen:  Ja, die Chancen stehen gar nicht so schlecht.

 

Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen. Ich muss nur einmal im Jahr die Zahlen anpassen, was ca. eine Stunde benötigt. Bei einem Nachkauf die Aktienanzahl zu erhöhen, ist nicht der Rede wert.

 

Alles gelesen? Gratuliere!

 

Im nächsten Beitrag stelle ich dann Überlegungen dazu an, welche Aktie ich als nächstes aufstocke.

 

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Kauf General Dynamics

Vielleicht bin ich abgebrüht oder dumm? Keine Ahnung. Jedenfalls habe ich mir heute die letzte Neu-Position in mein Depot geholt. In meinem Depot liegen nun 33 Unternehmen und die langen mir jetzt erst mal.

 

Gekauft habe ich 16 General Dynamics und 1.985,89 € dafür ausgegeben. Künftig bekomme ich 3,04 $ je Aktie Dividende, was im Jahr 48,64 $ sind.

 

Da der €/$-Kurs momentan etwas schwankt, errechnet sich die Nettodividende auf ca. 8,10 € pro Quartal. Meine Einnahmen erhöhen sich auf Sicht der nächsten 12 Monate auf durchschnittlich 159 €, was ich schon mal als guten Start sehe. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 2,21 %. Nicht üppig, aber bei null Zinsen besser als nichts.

 

Insgesamt habe ich jetzt 84.873,88 € investiert und erwarte in den nächsten 12 Monaten eine Gesamtdividende von 1.910 €. Dies entspricht einer Nettorendite von 2,25 %. Laut meiner Statistik sind in den letzten Jahren die Dividenden im Schnitt um 10 % gestiegen. Ob das so bleibt, sei dahingestellt. Ich denke, das Wachstum wird sich verlangsamen. Aber ich rechne trotzdem zum Spass mal aus, was ich in 15 Jahren hätte, ohne weitere Nachkäufe zu tätigen:  7.978 € pro Jahr!

 

Das wären 665 €/Monat. Ein nettes Zubrot.

 

Hier noch eine kurze Unternehmensvorstellung, die ich im Bereich Unternehmen ebenfalls hinterlegt habe:

 

 

General Dynamics

 

General Dynamics ist ein internationaler Rüstungskonzern. Die Geschichte geht bis in das Jahr 1899 zurück. 1952 entstand die Firma mit dem Namen GD durch den Zusammenschluss verschiedener Unternehmen.  Neben Rüstungsprojekten ist GD auch in der zivilen Luftfahrt tätig, so ist Gulfstream (Luxusjets) ein Teil des Konzerns.

 

GD stellt U-Boote, Schiffe, Kampffahrzeuge, Satelliten, Waffensysteme und Munition her. Computerlösungen, IT-Technologie und Servicelösungen haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hauptauftraggeber sind die USA, beliefert werden auch deren Verbündete weltweit.

 

 

Die Kennzahlen:

GD erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 31. Mrd. US-$. Die Eigenkapitalquote schwankte die letzten Jahre zwischen 30 % und 40 %. Eine Dividende wird seit 1993 ausgeschüttet und seit 18 Jahren kontinuierlich gesteigert. 2012 war ein sehr schwieriges Jahr, trotzdem blieb GD der Dividendenkontinuität treu. Die Ausschüttungsquote liegt je nach Informationsdienst zwischen 32 % und 38 %. Die Eigenkapitalrendite ist etwas schwankungsfreudig, liegt aber meist über 20 % (2016 bei 27 %). Die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre lag bei 2,36 % und das Dividendenwachstum bei 10 %.

 

Meine Erwartungen:

Ich habe das Gefühl, dass die Konflikte weltweit leider zunehmen, statt weniger zu werden. In den nächsten Jahren sehe ich den Bedarf an Rüstungstechnik eher weiter steigen als sinken. Der Innovationszyklus beschleunigt sich und die Staaten sind gezwungen, immer schneller auf dem Stand der Technik zu bleiben. Hochspezialisierte Unternehmen der Rüstungstechnik haben in gewissem Rahmen einen Burggraben. Die Entwicklung von neuen Systemen dauert oft Jahre und lassen sich nicht einfach kopieren. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind die Regierungen gezwungen, ihren Militäretat auf einem Mindestlevel zu halten.

 

Die relativ niedrige Ausschüttungsquote (<40%) sollte es weiterhin ermöglichen, die Dividende wie bisher zu steigern. Demnach würde die Dividendenrendite von aktuell 2,2 % in 15 Jahren auf knapp 10 % steigen. GD erfüllt damit meine Vorgaben.

 

Stand 06/2016

 

 

General Dynamics Aktie

General Dynamics Aktie Chart
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Anpassung meiner Taktik

Wie bei einer alten Uhr, die man immer wieder etwas justieren muss, ist es genauso notwendig, ab und an seine Strategie zu überarbeiten. Genau genommen ändere ich nicht meine Strategie, sondern passe lediglich meine Taktik an die Umstände an. 

 

Vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser aufgefallen, dass ich bei meinem letzten Kauf 2.000 € statt wie bisher 1.500 € investiert habe.

 

Das hat zwei Gründe.

 

Zunächst den banalen Grund. Ich habe gerne meine Investitionen auf ganze Tausender und nicht halbe Tausender (also X.500 €). Eigentlich ist das egal, aber mir gefällt das besser, andere haben lieber ganze Zahlen Aktien im Depot. Dies führt zum zweiten Grund.

 

Ich kaufe bald mein 33. Unternehmen und damit mein vorerst letztes. Je mehr Unternehmen man hat, desto mehr Zeit kostet das Depot und die möchte ich lieber mit der Familie und dem Blog verbringen.

 

Wenn ich künftig 33 Unternehmen aufstocke, heist das 1.500 € x 33 = 49.500 € Investition. Auch wenn meine Sparrate aktuell sehr hoch ist, bräuchte ich drei Jahre, um jeden Wert einmal nachzukaufen. Kann ich mal nicht so viel auf Seite legen, dann sind das relativ schnell 4 Jahre. Eine lange Zeit.

 

Daher habe ich mir überlegt, die Investitionssumme künftig auf 1.000 € zu reduzieren. Das sind dann immer noch 33.000 €. Wenn es gut läuft, reduziere ich den Investitionszyklus je Unternehmen auf zwei Jahre. So kann ich voraussichtlich zumindest jeden Monat einen Kauf tätigen. 500 € spare ich per Dauerauftrag, die Dividendeneinnahmen nähern sich stetig der 200 € Marke und 300 € zusätzlich sparen sollte möglich sein. Habe ich genügend Aufträge, dann kommen noch ein paar Sonderzahlungen und Boni dazu.

 

Das Einzige, was dagegen sprechen könnte, sind die zusätzlichen Gebühren.

 

Da hilft wiederum etwas rechnen. Gehe ich von einer Investitionssumme von 150.000 € aus, dann habe ich statt 100 Käufe á 1.500 € eben 150 Käufe á 1.000 €, also 50 Käufe mehr. Bei meiner Depotbank liegt die Mindestgebühr bei gerundet 9 € pro Kauf. Meine Mehrkosten belaufen sich dann auf 450 €.

 

Bei einer Investitionssumme von 150.000 € sind das gerade mal 0,3 % aufgeteilt auf vielleicht 10 Jahre.

 

Wenn ich dagegenstelle, dass ich zum Beispiel bei einem Drittel der Käufe eine Quartalsdividende mehr erwische, einfach weil ich früher kaufen kann, wird der Gebührennachteil geringer. Bei einer angenommenen Nettorendite von im Schnitt 2 % beim Erwerb, liegt der Vorteil bei

150.000 € x 1/3 x 0,02 x 1/4 = 250 €.

 

Der Nachteil reduziert sich damit auf 200 € und das im Blick auf 10 Jahre oder mehr. Das kann ich verschmerzen.

 

Deshalb habe ich in den letzten Kauf 2.000 € investiert, um eine glatte Investitionssumme zu bekommen. Künftig werde ich dann nur noch 1.500 € investieren, wenn ich eine "ungerade" Investition habe und sukzessive auf 1.000 € Käufe umstellen.

 

Weiter runter gehen wollte ich nicht, denn bei 500 € pro Kauf ist mir der Gebührennachteil doch zu groß.

 

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Kauf Hormel Foods

Ich kann es einfach nicht lassen und baue weiter kräftig mein Depot aus. Ich habe 65 Aktien von Hormel Foods gekauft. Dies ist jetzt das 32. Unternehmen im Depot. Investiert habe ich diesmal rund 2.000 €, genauer 1.994,49 € incl. Gebühr.

 

Die Dividendenrendite liegt derzeit bei ca. 1,7 % und es werden 0,58 $ im Jahr ausgeschüttet. Ich bekomme künftig 37,70 $ zusätzlich im Jahr Dividende, was netto und nach Steuer mit ca, 24,50 € zu Buche schlägt. Meine Dividendeneinkünfte erhöhen sich damit um 2,- € im Monat.

 

Die Aktie ist wieder deutlich zurückgekommen und war noch nie wirklich billig (also in den letzten Jahren). Von den Kennzahlen und dem Geschäftsmodel passt das Unternehmen eigentlich perfekt in mein Portfolio. Ich hatte mich bisher einfach auf Grund des Preises gescheut, hier eine Investition zu tätigen. Wenn ich mir den Chart anschaue, war dies vielleicht nicht der schlechteste Zeitpunkt.

 

 

Hormel Foods

 

Die Geschichte von Hormel Foods geht bis in das Jahr 1891 zurück. Durch Expansion und Übernahmen ist Hormel inzwischen weltweit mit seinen Produkten vertreten. Die Produktpalette umfasst hauptsächlich Fleisch- und Wurstwaren, die in Plastikverpackungen und Dosen ausgeliefert werden. Ein Übersicht über die Produktpalette ist auf der Homepage zu finden. Hormel beliefert den Einzel- und Großhandel, Restaurants und öffentliche Einrichtungen. Die Firma beschäftigt über 20.000 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von 9 Mrd. $

 

 

Die Kennzahlen:

Die Eigenkapitalquote pendelte die letzten fünf Jahre um die 65 %, was ich als ausgesprochen komfortabel bezeichne. Die Eigenkapitalrendite liegt trotzdem bei hohen 15 % bis 17 % und die Gesamtkapitalrendite bei ca. 11 %. Die Dividendenrendite lag die letzten Jahre nur bei durchschnittlich 1,6 %, was durch die Dividendensteigerungen aber wettgemacht wird. Die Ausschüttungsquote mit ca. 37 % ist moderat.

 

Meine Erwartungen:

Essen ist lebensnotwendig. Die weltweite Bevölkerung wächst und durch  den zunehmenden Wohlstand werden Fleischprodukte verstärkt nachgefragt. Ich erwarte in den nächsten Jahre hier gute Chancen auf weiteres Wachstum. Die Dividendensteigerungen von 15 % bis 20 % pro Jahr sollten noch einige Zeit möglich sein. Die Dividendenrendite sollte in 15 Jahren durchaus im zweistelligen Bereich auf meine Erstinvestition liegen.

 

Stand 06/2016

Hormel Foods Aktie

Hormel Foods Aktie Chart
Kursanbieter: L&S RT
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Tester für DividendenPlaner gesucht

Torsten von WachstumsWerte.net hat eine interessante Beta einer Excel-Anwendung für die Dividendenplanung und -verwaltung entwickelt und sucht Tester.

 

Auf diesem Weg möchte ich ihn unterstützen und auf sein Projekt aufmerksam machen. Vielleicht fehlt dem einen oder anderen ein entsprechendes Tool und möchte Torsten unterstützen, d. h. den DividendenPlaner testen.

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