Monatsübersicht Februar 2020

Sparquote und Cash

Diesen Monat habe ich 2.000 €  gespart, die Dividendeneinnahmen lagen bei 872 € netto. 

 

Die Investitionen beliefen sich  auf  3.790 €. Für weitere Käufe stehen  mir 16.740 € zur Verfügung. 

 

  

Dividenden 

Ich erhielt  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 872,32 €.

 

Im Vergleich zum Februar 2019 (576,48 €) ist das eine Steigerung um 295,84 € oder 51,32 %.

 

Die Dividendeneinnahmen 2020 liegen bei 1.827,43 €.

 

 

Die Zahlungen kamen von: 

Air Products & Chem.

AT&T

BAT

Caterpillar

CVS Health

EPR Properties

Fastenal

General Dynamics

General Mills

Gladstone Comm.

Global S. ETF

Hormel Foods

Omega Healthcare

Proctor & Gamble

Realty Income

STAG Industrial

Starbucks

Texas Instruments

Williams-Sonoma

 

13,39

29,96

142,61

49,31

27,27

17,94

42,56

27,37

62,12

38,44

58,76

33,58

93,59

75,69

13,53

13,96

32,33

62,31

37,60

 



 

 

Aktienkäufe

Ich habe 4 Käufe durchgeführt und die Investitionssumme stieg auf 290.942 €.

 

Auf Sicht von 12 Monaten erhöhen sich meine Dividendeneinnahmen um 247 $ oder ca. 167 € netto.

 

Unternehmen

Exxon Mobil

Gladstone Commercial

One Liberty Properties

Walgreens Boots Alliance

 

Summe

Anzahl

15

60

40

18

Kaufpreis in €

840,80

1.008,80

1.050,00

890,39

 

3.789,99 €

Dividende künftig ($/brutto)

52,20

90,11

72,00

32,94

 

247,25 $


Dividendenerhöhungen (auf Sicht von 12 Monaten)

Unternehmen

AT&T

Fastenal

Hormel Foods

STAG

 

Summe

Anzahl

75

250

185

170

Erhöhung $

0,0400

0,1200

0,0900

0,0096

 

 

in %

1,96

13,64

10,71

0,67

Div. zusätzlich $

3,000

30,000

16,650

1,632

 

51,282 $


Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot etwa 37.388 € verloren. 

Insgesamt ist das Depot mit 7,2 % bzw. 21.017 € im Plus.

 

Insgesamt hat das Depot im Februar etwa 13 % verloren und liegt damit etwa gleich auf mit dem Dow Jones.

 

 

Sonstige Einnahmen brutto 

Google - Werbung:    80,91 €, 112.406 Seitenaufrufe, 134 Werbeklicks

 

Ich rechne mit ca 1/3 Steuer, demnach hat mir der Blog rund 54 € netto gebracht.

 

Planung nächstes Monat 

Im März plane ich 4 Nachkäufe und die Dividendeneinnahmen sollten bei ca. 850 € bis 900 € liegen.

  

Was war sonst noch?

Natürlich die ganze Geschichte mit dem Virus und den panikartigen Verkäufen an den Märkten. Zwar hat mein Depot den Wert eines schönen Mittelklassewagens verloren, aber im Prinzip liege ich damit wieder auf dem Stand vom Mai 2019. Neben dem verbliebenen Kursgewinn von 21.000 € muss ich die erhaltenen Dividenden 22.600 € berücksichtigen. Vergleiche ich die Depotübersicht vom Januar mit dem Februar, hatte ich mit mehr Firmen gerechnet, die in den negativen Bereich gerutscht sind. Insgesamt also kein Grund sich aufzuregen. 

 

Der Februar ist von den Dividenden insgesamt etwas schwächer als der Januar, dazu kommt der steigende Dollar und der aufgebrauchte Sparerfreibetrag. Mit 870 € netto und einer Steigerung von fast 300 € gegenüber dem Vorjahr bin ich mehr als zufrieden. Auch die Dividendensteigerungen mit 51 $ auf Sicht von 12 Monaten bringen ein paar Euro mehr. 

 

Weniger zufrieden bin ich mit den Werbeeinnahmen. Die Werbeklicks und Seitenaufrufe haben zwar zugenommen (herzlichen Dank allen für die Unterstützung!), aber seitdem Google seine Ausschüttungspolitik geändert hat, sind die Einnahmen hier um 30 % rückläufig. Ich werde aber deswegen nichts am Blog ändern und den Textteil weiterhin werbefrei halten. 

 

Ich freue mich auf den Kapital-Gipfel am 6. März in München, da gibt es sicherlich viele interessante Gespräche und Beobachtungen über die Meinungen der Besucher. Ob da alle so entspannt sind wie ich? 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 80
  • #1

    Samuel (Sonntag, 01 März 2020 13:34)

    Hallo Alexander,
    über 37 k Buchverlust in einem Monat, das ist schon heftig, hat aber auch sein Gutes. Wirst Du in den nächsten Tagen vielleicht den ein- oder anderen Kauf extra tätigen, weil es gerade schön billig geworden ist? Ich werde in den nächsten Wochen wohl auf extra Shopping-Tour gehen, in ein paar Monaten würde man sich vielleicht in retrospektive wünschen, man hätte mehr eingesammelt?

  • #2

    DividendenSparer (Sonntag, 01 März 2020 14:18)

    Hallo Alexander,

    auch wenn mich die Entwicklung des Depotwertes auch nicht in erster Linie interessiert, so ist es momentan doch interessant, wie viele Federn andere Privatanleger derzeit lassen müssen. Bei mir war es noch ein Prozent mehr als bei dir.

    Zum Glück fließen die Dividenden weiterhin. Ich bin gespannt, ob es als Folge der Corona-Krise zu Dividendenkürzungen bei den von mir gehaltenen Unternehmen kommt. Da dies die erste echte Korrektur (vielleicht wird's sogar noch ein Crash) meiner noch kurzen "Investorenlaufbahn" ist, freue ich mich darauf, hier wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Beim nächsten Mal bin ich dann noch entspannter. :-)

    Viele Grüße
    Mike

  • #3

    Dividende-um-Dividende (Sonntag, 01 März 2020 14:24)

    Hallo Alex,

    Dividenden-Steigerungsraten von über 50% zum Vorjahresmonat sind herausragend, insbesondere weil du nicht mehr am Anfang der Investmentkarriere stehst, wo dies meistens noch etwas einfacher zu erzielen ist. Ab einer gewissen Portfoliogröße wird es schon schwieriger:-) - Und jeden Monat im Bereich von ca 1.000€ ist schon in der Nähe von Finanzieller Freiheit...Glückwunsch!!

    Meine Dividendeneinnahmen für Februar sind noch nicht ganz komplett, da die ING etwas hinterherhinkt. Ich rechne mit ca. 500 €, womit ich sehr zufrieden bin. AT&T und AbbVie ziehen den Karren bei mir im Februar...

    Mein Portfolio Value hat natürlich auch im Zuge der Corona Panik an Wert verloren, aber das sehe ich genauso gelassen wie Du. Einkommen zählt, nicht flüchtige Buchgewinne/Verluste...

    By the way: die Berichtssaison ist ja fast zu Ende. Liest du alle Quartalsberichte deiner Unternehmen? Ich versuche es, weil ich es für sinnvoll erachte. Bei 30 Unternehmen im Portfolio kommt da allerdings einiges an Arbeit zusammen. Du hast ja noch viel mehr Werte, wie handhabst du das?

    Viele Grüße,
    Susanne

  • #4

    Alexander (Sonntag, 01 März 2020 15:01)

    Hallo Samuel,
    ich hatte erst überlegt, etwas mehr zu investieren, es aber dann sein gelassen. Ich denke, das es noch länger im Zickzack runter geht. Die Auswirkungen werden sich erst in den Quartalsberichten ab Mai zeigen. Bis die Menschen sich an den Virus gewöhnt haben, wird es noch einige Monate dauern. Wenn ich dieses Jahr noch einen wöchentlichen Kauf durchziehen will, dann muss ich genau rechnen. Sonst ist noch so viel Jahr am Ende des Geldes übrig. Baissen gehen meist sehr schnell nach unten und die Erholung dauert oft 4-5 mal so lange. Also haben wir Zeit und werden die nächsten Wochen oder Monate schön unser Depot ausbauen können. Ich kaufe wie gewohnt jede Woche eine Position nach.
    Drehen wir das Szenario um: Das Schlimmste was uns passieren könnte wäre, dass sich die Kurse innerhalb von zwei Wochen wieder erholen und man den Einstig verpasst hat. Betrachte ich das so, kann ich mir das nicht so recht vorstellen.

    Hallo Mike,
    ich rechne sogar damit, dass vielleicht sogar das eine oder andere Unternehmen die Dividende kürzt, einige werden auch einfrieren. Die US-Werte sind da aber grundsätzlich vorsichtiger als deutsche Werte, da in den USA mehr Wert auf die Dividende und deren Kontinuität gelegt wird. Wegen 1-2 schlechten Quartalen wird nicht gleich gekürzt. Sollte es doch zu Einschränkungen kommen, werde ich mir das Geschäftsmodell und das Unternehmen anschauen und dann entscheiden. (KHC habe ich verkauft, Patterson behalten). Womit ich insgesamt rechne ist, dass die Dividendensteigerungen die nächsten Jahre geringer ausfallen werden. Vielleicht sollte man im Schnitt eher mit 5 % als mit 7 % oder mehr rechnen. Wobei alles über der Inflationsrate ein echter Zugewinn ist.
    Der erste "Crash" ist schon hart, ich habe einige hinter mir und sehe es wirklich gelassener. Du bist aber meiner Ansicht nach auf einem guten Weg, da du auch mehr die einkommensorientierte Sichtweise hast, als rein auf den Depotwert zu schauen und Buchverluste nicht als tatsächliche Verluste wahrnimmst.

    Hallo Susanne,
    Danke dir, in zwei drei Jahren bist du auch ein gutes Stück weiter :) und 500 € ist mehr als ein 450 € Job. Die muss man erst einmal nebenbei erarbeiten.

    Ich lese von den Quartalsberichten meistens nur die Überschrift bzw. die Kurzzusammenfassung. Wenn das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr mehr verdient hat (Zauberwort: increase), dann langt mir das. Ob das nun 3 % oder 10 % sind und die Zahlen den Analystenerwartungen entsprochen haben, ist mir egal. Sollte der Gewinn (bzw. der Cashflow) geringer ausgefallen sein (decrease), kommt es auf die Größenordnung an. Bei 1 % oder 2% mache ich mir da auch keinen Kopf. Gerade sehr große und alte Unternehmen wachsen oft nicht mehr sonderlich stark. Damit habe ich die meisten Quartalsberichte sehr schnell abgehakt. Der Aufwand hält sich sehr in Grenzen. Manchmal habe ich auch gar keine Lust bei McDonalds oder Coca-Cola groß reinzuschauen, das bekommt man so auch mit, wenn hier plötzlich größere Kursabschläge zu verzeichnen sind (da ist es aber meist schon zu spät zum Verkaufen).
    Bleiben nur noch die 2-3 Problemfälle. Da schaue ich schon mal etwas genauer hin, lese dann auch mal bei Seeking Alpha etc., um mir ein Bild zu machen. Kurz gesagt, ob ich da jetzt eine Wissenschaft draus mache oder nur einen Blick drauf werfe, ändert nichts. Also lasse ich der Faulheit ihren Lauf und schreibe Blogkommentare^^

    Viele Grüße
    Alexander

  • #5

    Roland S (Sonntag, 01 März 2020 15:13)

    Hallo Alexander,

    du schreibst, dass du wöchentlich eine Position aufstockst. Nach welchen Kriterien wählst du die Position? Hast du feste Kriterien oder handelst du nach Bauchgefühl?
    Bei den Positionen, bei welchen du dein Investitionsziel von 10.000 € erreicht hast, bist du mit einer Ausnahme doch stark im Minus... Wirkt so, als ob du bei der Auswahl nicht das glücklichste Händchen hast oder woran liegt das deiner Meinung nach?

    PS. Bin großer Fan deines Blogs

    Vg

  • #6

    hessihecko (Sonntag, 01 März 2020 16:56)

    hallo blog
    ich bin tiefenentspannt. kann man endlich mal wieder günstig kaufen.
    da ich noch fast zehn jahre bis zum renteneintritt habe wird dies nicht der letzte starke kursrückgang in einer woche gewesen sein. wobei ich ihn schon grass fand. mal sehn ob morgen stabiliesierung eintritt oder ob es weiter bergab geht????
    ach so, alexander gratulation zu deinem monatsergebnis!!!!
    deshalb auch dividendenstrategie. denke bei den meisten meiner werte ist die divi stabil.


  • #7

    Thorsten (Sonntag, 01 März 2020 18:28)

    Hallo Alexander,

    danke für die umfangreiche Statistik und die vielen Informationen.
    Das hohe Maß an Transparenz gefällt mir und motiviert.

    Ich habe auch Exxon Mobile im Blick und liebäugle mit einem Einstieg.
    Planst Du hier einen weiteren Nachkauf, auch wenn Du im Februar schon höher eingekauft hast?
    Ich denke als Dividendenaristokrat wird man hier nicht mit einer Kürzung rechnen müssen und könnte derzeit mit ca. 7% DiviRendite p.a. einsteigen.
    Wie bewertest Du Exxon?

    Viele Grüße,
    Thorsten

  • #8

    Chris (Sonntag, 01 März 2020 19:24)

    Hallo Alex,
    vorab wieder Glückwunsch zu dem guten Ergebnis. Ich warte noch immer auf das erste Fallen der 1.000 Euro Marke im Monat :)
    Eine interessante Idee bzw. ein mögliches Vorgehen ist auch, dass man mit einer ersten Position jetzt einsteigt und falls es weiter runter geht, sollte man mindestens noch 2 mal nachlegen können. Dadurch ist man drin, wenn es hochgeht und kann nachlegen, falls es weiter runter geht!
    Dies ist mein erster Plan und als aktuelle Vorgehensweise zu sehen.

    Viel Erfolg und viele Grüße
    Chris

  • #9

    Alexander (Montag, 02 März 2020 18:07)

    Hallo Roland,
    ich stocke alle Werte einmal auf. Zunächst die Werte, die im Minus sind, dann die Werte mit der höchsten Dividendenrendite und dann den Rest. Das ist so mein grober Fahrplan. Letztlich aber auch nach Bauchgefühl.

    Bis 2018 habe ich verstärkt die Werte nachgekauft, die im Minus waren und habe die anderen etwas außen vor gelassen. Die Werte haben so ihre Problemchen, die noch nicht ganz vom Tisch sind. Folglich sind die natürlich am meisten im Minus. Solange die Dividenden fließen, kann ich damit leben. Ich hoffe einfach, dass diese sich vielleicht etwas schneller erholen und dann passt das erst Recht.

    Oh, ein Fan ;) Das ist etwas zu viel der Ehre, aber Danke :)

    Hallo hessihecko,
    danke dir. Geht ja schon wieder etwas rauf. Ich denke aber nicht, das es das schon war. Ich habe mit einer Wackelbörse auch keine Probleme. In 7 bis 9 Jahren mache ich auch Dauerurlaub, mal schauen, wie oft es uns da noch erwischt :)

    Hallo Torsten,
    ich werde Exxon noch aufstocken, allerdings leben die etwas von der Substanz. Die Verschuldung ist die letzten Jahre deutlich gestiegen. Da muss langsam was passieren.
    Schau dir mal als Alternative RDS und Chevron an, falls du noch keinen Ölwert hast.

    Hallo Chris,
    ich warte auch auf das Fallen der ersten 1.000er Marke. Dieses Jahr wird das noch klappen :)
    Im Prinzip mache ich es fast ähnlich, nur dass ich nicht in 3 Tranchen kaufe, sondern mein Endziel auf 6 - 8 Käufe aufteile. Man könnte viele Möglichkeiten durchspielen, ich überlege schon manchmal, ob ich nicht etwas am Depot rumbastele. Aber mehr aus Langeweile und Spass, ohne einen tiefgründigen Sinn. Mal schauen, mit Excel kann man schön spielen^^

    Viele Grüße
    Alexander

  • #10

    Investor98 (Montag, 02 März 2020 18:19)

    Hallo Alex,

    interessantes Update. Ja, die Kursverluste sind aktuell enorm und können weiter steigen. Aber mich verunsichert es eigentlich weniger. Dividenden sorgen bei mir für ein gutes Gefühl, denn diese trudeln trotzdem ein ;) Ich denke das ist auch ein großer Vorteil als Dividenden-Investor. Wir haben einen kleinen psychologischen Vorteil. Ich warte auf jeden Fall noch ab, ehe ich weiter investiere. Bin mir eigentlich ziemlich sicher, das die Märkte noch etwas nachgeben werden. Und dann kaufe ich mir weiteres Einkommen :)

    LG

  • #11

    Michael (Montag, 02 März 2020 19:17)

    Ich finde es faszinierend, dass dieser "Corona-Crash" keinerlei Spuren bei Patterson hinterlaesst.

  • #12

    Blanko (Dienstag, 03 März 2020 09:05)

    Ja,
    alles gibt nach nur Patterson nicht. Weiß da jemand bescheid?

  • #13

    Alexander (Dienstag, 03 März 2020 20:43)

    Hallo Michael, hallo Blanko,

    Patterson hatte ja eine Klage wegen möglicher Preisabsprachen an der Backe (inzwischen so gut wie erledigt) und das Sortiment war etwas veraltet. Inzwischen gibt es neue Produkte z. B. auch im Cloudbereich und neue Chefs. Ich denke einfach, dass die letzten Jahre alle rausgegangen sind, die wenig Hoffnung hatten und jetzt hauptsächlich nur noch "Profis" und einige wie ich drinnen sind. Die setzen weiter auf die Erholung des Geschäfts und lassen sich nicht so verrückt machen. Das ist meine Sicht.

    Viele Grüße
    Alexander

  • #14

    michi (Dienstag, 03 März 2020 21:19)

    ein kleiner wermutstropfen von mir

    wenn das depot in einem monat 37k verliert, entspricht das einer monatlichen dividende von 1000 euro für ganze 3 jahre! sollte man vielleicht nicht doch manchmal gewinne mitnehmen?

    oder sollte man nicht einfach 500k in ein "auszahl-depot" einer versicherung anlegen, wo man dann einfach stressfrei seine 1000 euro auf lebenszeit bekommt, ohne das das geld weg ist?

    langsam zweifle ich, trotz der durchhalteparolen, an der strategie, sorry, was ist, wenn der markt weitere 20-30 oder gar 50% abschmiert, die divis dann auch gekürzt werden und man dann sowohl massive kursverluste hat und dazu noch fehlende einnahmen aus dividenden?

    ashofrod, service trust, inter pipe, helmerich, selbst 3m, shell, gladstone sind massivst abgesürzt, die charts sagen alle, ohne divis dickes minus


    sorry, mir kommen zweifel

  • #15

    Privatier (Mittwoch, 04 März 2020 07:22)

    Hallo Alexander.

    Seit Jahren bin ich schon stiller Mitleser deines Blogs und möchte mich erstmal herzlich für deine Mühe die du dir hier machst bedanken und schätze deine ruhige und besonnene Art deiner Beiträge.
    Ich investiere auch schon seit über 25 Jahren an der Börse und habe schon viele verschiedene Zyklen mitgemacht. Zeitweise war ich voll investiert und manchmal stand ich auch nur an der Seitenlinie und habe das Geschehen von dort verfolgt, wenn mein Kapital für andere Zwecke nötig war.

    Vor 30 Jahren habe ich begonnen auf meine finanzielle Freiheit hin zu arbeiten und seit ca. 1,5 Jahren bin ich (mit jetzt Ende 50) dort angekommen :-)
    Die vergangene Zeit hat mir einiges an Erfahrungen in Sachen Geldanlage und Investitionen geleert und ich denke man lernt auch jetzt immer noch dazu ;-)
    Das wichtigste ist aber – und damit möchte ich auf den Beitrag von Michi antworten- lege niemals alle Eier in einen Korb!!
    Wenn du über die Lebensarbeitszeit deine Vermögensplanung so ausrichtest, dass du z.B. in LVs, Immobilien (Garagen und Stellplätze habe ich auch ;-)), gesetzliche Rente, Aktien, private Rentenzusatzversicherungen und wie ich z.B. in einen Betriebsaufbau investierst, kannst du „schlechte“ Zeiten oder Veränderungen locker kompensieren und deine Altersversorgung sollte gesichert sein.
    Ich gehe davon aus, dass Alexander es genau so gemacht hat bzw. noch vor hat und deshalb mache ich mir da keine Sorgen wegen notwendiger Gewinnmitnahmen.

    Übrigens gehe ich davon aus, dass wir noch eine stärkere  Volatilität an den Börsen erleben werden.

    Viele Grüße

  • #16

    Ben (Mittwoch, 04 März 2020 10:17)

    Hallo Alexander,

    wie immer ein sehr schöner Monat bei dir. Stetige Steigerung, so muss das sein.
    Ich bin gespannt auf die nächsten Monate. Ist interessant zu sehen, wie die Volatilität anspringt. Es wird denke ich noch zu einigen Verwerfungen an den Märkten kommen. Hat aber auch sein Positives, dann werden schöne Nachkaufmöglichkeiten kommen.

    Ich habe diesen Monat noch einmal die 2.000 Euro Grenze an Dividenden geknackt. Leider wird das für längere Zeit das letzte Mal sein. Wir haben als Familie entschieden, etwa 50 % des Depots vom Tisch zu nehmen und in die Sondertilgung für unser Haus zu packen. War kein schönes Gefühl, den Verkaufen-Knopf zu drücken, dafür haben wir dann mit Mitte 40 wahrscheinlich unser Haus abbezahlt. Zukünftig rechne ich noch mit einer durchschnittlichen monatlichen Dividende von 850 Euro.

    Beste Grüße,
    Ben

  • #17

    Udo (Mittwoch, 04 März 2020 18:14)

    Hallo Alex,
    Interessant zu lesen. Bei dem ein oder anderen Kommentar kommen Zweifel auf. Mal zur Beruhigung. Ich bin mittlerweile 54 Jahre und habe viele up and downs mitgemacht. Alleine zu Zeiten des "Neuen Marktes" habe ich richtig viel Geld verloren. Seitdem zähle ich aber nicht mehr zu den Tradern sondern zu den Investoren. Und wir werden auch wieder neue Höchststände sehen. Mein Depot ist allerdings etwas anders gestrickt. Also ich baue nicht die Werte mit 10k auf, sondern kaufe so, dass meine Werte netto jeweils ca. 300,00 Euro jährlich einbringen. Das bedeutet natürlich, das ich z.B mehr Geld in PepsiCo stecken hab als in RDS.
    Vielleicht auch noch was zu den Kosten. Ich versuche meine Depotkosten (Kauf- und Verkaufskosten) unter 0,3 Prozent zu halten. Der norwegische Staatsfonds hat übrigens eine Kostenquote von 0,05 Prozent. Rechnet Euch doch mal die Kostenquote aus. Würde mich interessieren wo die User hier alle in etwa jährlich so liegen.
    Mein nächster Kauftag wird übrigens der 16.03.2020 sein. Die meisten Broker haben dann "Tag der Aktie" und man kann kostenlos über die Börse Frankfurt zumindest die DAX 30 Werte ordern. Und wenn man mit ein paar k einsteigt, kommen da auch eine schöne Gebühreneinsparung zusammen.
    Ein Glück dass wir keine Fonds mit 5 Prozent Ausgabeaufschlag und 1,6 Prozent jährlicher Vergütung ordern. Was das alleine an Rendite kostet......

  • #18

    Alexander (Mittwoch, 04 März 2020 19:27)

    Hallo michi,
    um den Buchverlust von 37k zu umgehen hätte ich den Höchstpunkt erwischen müssen, dazu kommt, dass ich dann nicht gerade wenig Steuern hätte zahlen müssen. Schau dir mal den Langfristchart der Indices an, also auf 40 Jahre und mehr, da ist der Rückgang nur ein kleines Zucken. Inzwischen sind die Kurse wieder etwas gestiegen und ich diese Tage schon wieder 12k Plus gemacht.

    Sollten die Kurse weiter abschmieren, dann ist das so. Allerdings haben die ersten Notenbanken die Zinsen gesenkt und es sind Konjunkturprogramme im Gespräche. Klar kann man eine Dividendenkürzung nie ausschließen, aber da kommt es auf das Geschäft an. Eine Telekommunikationsunternehmen wird wohl wenig betroffen sein oder ein Unternehmen, das Wohnungen vermietet. Geraucht wird weiterhin usw.
    Wegen einem schlechten Quartal werden die wenigsten Firmen kürzen. Sollte die Kurse massiv einbrechen und Dividenden gekürzt werden, dann liegt die Weltwirtschaft am Boden mit Millionen Arbeitslosen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Da ist das Geld vor dem Zugriff vom Staat auch nicht sicher.

    Ich habe schon einige Krisen mitgemacht und im nachhinein war es gar nicht so schlecht, seine Aktien zu behalten und nachzukaufen. Diesmal wird es auch nicht anders sein. Man muss das vielleicht erst ein- oder zweimal mitgemacht haben, um etwas lockerer zu werden.

    Hallo Privatier,
    herzlichen Dank, dass du so lange bei meinem Blog durchgehalten hast :)

    Ich denke, mit Ende 50 habe ich es auch geschafft. Neben den Aktien, dem Parkplatz, meiner Nebentätigkeit habe ich noch eine betriebliche Altersvorsorge und das eine oder andere Investmentchen ;) Also ebenfalls etwas diversifiziert.

    Hallo Ben,
    Glückwunsch zu den 2k Dividende, ob ich das jemals schaffe?
    Psychologisch ist es sehr beruhigend, wenn das Haus schuldenfrei ist. Ich war so um 47 oder 48, als ich die letzte Rate überwiesen hatte. Dann hast du ja wieder mehr Geld zum Investieren und 850 €, nicht schlecht. Da geht es dann wieder bald über 1.000 €.

    Hallo Udo,
    einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch schon, das ich die Einnahmen gleichmäßig von den Unternehmen bekommen und die Investitionssumme danach ausrichte. Fällt dann ein Unternehmen aus, wären das 2% der Einnahmen.

    Meine Kostenquote liegt grob bei 0,2 %, damit kann ich gut leben.

    Einen Fonds mit 5% Ausgabeaufschlag hatte ich auch schon mal, war zu Zeiten des Neuen Marktes. Als dann die Börse einbrach, waren 90 % vom Kapital weg und der Fonds wurde geschlossen. Praktisch meine erste Börsenpleite. Die zweite ist eine andere Geschichte (auch 90 % in den Sand gesetzt).

    Viele Grüße
    Alexander

  • #19

    Klaus (Mittwoch, 04 März 2020 20:00)

    Hallo Alexander,

    darf ich einmal fragen, ob es sich bei deinem Depotwert Gladstone Commercial um dieses Papier handelt?
    ISIN US3765361080

    Ich überlege hier noch, unabhängig vom Corona Virus Effekt, da die Aktie einen langen Abwärtstrend bisher hat.....

    MfG
    Klaus

  • #20

    Alexander (Mittwoch, 04 März 2020 20:19)

    Hallo Klaus,
    ja - das ist die Aktie. US-Kürzel GOOD.
    Langer Abwärtstrend ist relativ, wenn ich den Chart seit 2006 anschaue, dann ist der Kurs ziemlich. Leider kann man in die Kommentare keine Bilder einfügen, vielleicht klappt das mit dem Link?

    https://www.ariva.de/gladstone-aktie/chart?t=all&boerse_id=40

    Viele Grüße
    Alexander

  • #21

    Richard (Donnerstag, 05 März 2020 13:36)

    Hallo Alexander,

    Ich bin stiller Mitleser deines Blogs.
    Manchmal hab ich auch das Gefühl, dass deine Ruhe in turbulenten Marktzeiten auch auf mein Depot wirkt;)
    Wie du mal beschrieben hast, bewohnst du eine bezahltes Haus.
    Du hattest doch sicherlich auch mal den Gedanken die Immobilie neu zu beleihen und das Geld in den Markt zu investieren? Evtl. wenn es nochmal deutlich tiefer geht...
    Gerade aktuell scheint die Situation ja immer interessanter zuwerden.
    Bei einer 60% Beleihung über 10Jahre sind sicherlich Zinsen um 0,5% möglich.
    Die Dividenden werden die Raten decken und dass der Markt in 10 Jahren tiefer steht ist eigentlich auch unwahrscheinlich.
    Pflegst du manchmal diese Gedankengänge?

  • #22

    Hans (Donnerstag, 05 März 2020 13:54)

    Alexander, du schriebst: "[...] aber seitdem Google seine Ausschüttungspolitik geändert hat, sind die Einnahmen hier um 30 % rückläufig."

    Habe ich was verpasst? Inwiefern hat Google AdSense seine Ausschüttungspolitik geändert?

  • #23

    Alexander (Donnerstag, 05 März 2020 17:46)

    Hallo Richard,
    ich denke durchaus darüber nach, mit einem Kredit Aktien zu kaufen (hier muss viel beachtet werden!), aber dazu bedarf es schon eines richtigen Crash wie am Neuen Markt oder der Finanzkrise. Wegen ein paar Prozent runter lohnt sich das nicht bzw. ist das Risiko zu groß. Geht der Markt deutlich runter z. B. 50 % und mehr, dann hat man Zeit. Die Erholung dauert dann Jahre. Seit Lehmann ging es 10 Jahre lang aufwärts, da kann man auch ein Jahr eine Bodenbildung beobachten. Ich habe Zeit ;)

    Hallo Hans,
    die Details weiß ich auch nicht, aber es ist auffällig, dass es seit einigen Monaten pro Werbeklick weniger Geld gibt. Ich sehe auch an der Monatssumme, trotz zunehmender Klicks ist die Summe geringer geworden. Irgendwo hatte ich da auch mal was gelesen, aber nicht vertieft. Ändern kann ich es ja eh nicht.

    Viele Grüße
    Alexander

  • #24

    Hans (Freitag, 06 März 2020 09:26)

    @AlexandeR: Okay, dann sind das aber normale Schwankungen. Ich verdiene seit mehr als 10 Jahren ganz gut mit AdSense, zwischen 3.000-15.000 Euro pro Monat schwankt das bei mir. Je nach Thema, Saison, Werbetreibenden, Konkurrenz bei den Klickpreisen, Anzeigenformaten, Anzeigengestaltung, usw.
    Bei mir sind die Klickpreise auch gesunken, aber die Einnahmen im Verhältnis zu den Besucherzahlen sind trotzdem relativ stabil.

  • #25

    Alexander (Freitag, 06 März 2020 11:11)

    Hallo Hans,
    vielen Dank für die Info. Vielleicht geht es bei mir dann wieder rauf.
    Respekt für die Einnahmen.

    VG Alexander

  • #26

    Sharehunter (Freitag, 06 März 2020)

    Hallo Alexander,

    von einem Wertpapierkredit würde ich die Finger lassen. Hatte dies zwischen der Jahrtausendwende auch und musste massiv Lehrgeld bezahlen. Meinen Kredit hatte ich damals 4 Jahre abbezahlt und mein Aktienvermögen war weg.

    Für mich käme dies nicht mehr in Frage.

    Gruß
    Jürgen

  • #27

    Richard (Freitag, 06 März 2020 14:10)

    Hallo Jürgen,

    Wenn ich dein Kommentar mal aufnehmen darf...
    ich gib dir recht, bei einem Anlagehorizont von 4 Jahren, wie du es zur Jahrtausendwende gemacht hast, steigt das Risiko.
    Aber über 10 Jahre oder noch länger, empfinde ich persönlich das Risiko gering. Auch weil die Zinsen heutzutage ganz anders sind als damals. Es muss natürlich ein Hypotheken gesichertes Darlehen sein. Sonst sind die Zinsen zu hoch und das wäre Zockerei.
    Aber so baut ja eigentlich schon die Inflation das Darlehens ab.
    Voraussetzung ist natürlich immer breit gestreut im Markt unterwegs zu sein.

  • #28

    Alexander (Freitag, 06 März 2020)

    Hallo Jürgen,
    da muss man schon lange darüber nachdenken und genau rechnen. Aber im Endeffekt ist es mit jeder Investition. Angenommen ich nehme einen Kredit von 100.000 € zu 0,6 % auf, dann fallen 600 € Zinsen im Jahr an. Die 50 € im Monat kann ich durch mein Einkommen bedienen und gibt schon etwas Sicherheit. Jetzt muss das Geld zu mindestens 3-4 % brutto angelegt werden und man hat etwas zum Tilgen. Je höher der Ertrag, desto schneller sind die Schulden weg (ohne sonstige Sonderzahlungen). Ich kann mir einen Parkplatz kaufen oder eine Maschine in einem Unternehmen oder ich beteilige mich an einem Unternehmen. Angenommen ich suche mir 25 stabile Unternehmen mit 5 % Dividendenrendite, dann ist das Geld schon mal gut aufgeteilt. Hier kann man verschiedene Szenarien durchspielen, ab wann es nicht mehr funktioniert. Ich würde jetzt keine 10 Mio. aufnehmen, das steht in keinem Verhältnis zu meinem gesamten Vermögen. Ob ich es tatsächlich mache, steht auf einem anderen Blatt. Es nützt ja nichts, wenn ich erst ab einem Alter von 75+ etwas davon habe. Hier kann man lange darüber nachdenken und viele Seiten schreiben. Es ist und bleibt aber eine Investition mit einem unternehmerischen Hintergrund.

    Viele Grüße
    Alexander

  • #29

    Sharehunter (Freitag, 06 März 2020 17:38)

    Hallo Richard und Alexander,

    Eure Argumentation ist schlüssig. Persönlich bin ich ein gebranntes Kind. Hatte dies um die Jahrtausendwende auch und dies leider in meinem damaligen jungen Jahren in dritt bzw viertklassigen High Werte investiert. Der Markt ist damals massiv abgeschmiert. Die Bank und Freunde wollten ihr Geld zurück, so das ich damals mehr als mein ganzen Kapital verloren hatte. Die Folge war, das ich anschließend 4 Jahre einen Kredit abbezahlen musste, damit ich Freunde und die Bank bedienen konnte.

    Damals war die Gier größer und der Verstand viel aus.

    Bei großen guten Unternehmen ist das Risiko geringer, aber doch da.

    Ist leider eine Erfahrung, die einem vorsichtig werden lässt.

  • #30

    torsten (Samstag, 07 März 2020 16:28)

    wo ist eigentlich im detail der unterschied ob ich 50 aktien mit 10 k vollmache oder ob ich das kapital so verteile dass ich von jeder aktie 300 euro dividende p.a. bekomme?

  • #31

    HDR (Samstag, 07 März 2020 18:39)

    Hallo Alexander,
    spielen Englische Aktien in deinen Anlageentscheidungen überhaupt keine Rolle?
    Der Euro ist gegenüber dem Pfund überbewertet und die Dividendenrendite im Footsie liegt im Moment bei ca. 5,5% - 6%.

  • #32

    Alexander (Sonntag, 08 März 2020 10:49)

    Hallo torsten,
    der größte Unterschied liegt an der Investitionssumme pro Unternehmen. Eine Aktie wie Microsoft mit 1,3 % Dividendenrendite benötigt dann eine Investition von 23.000 €, dagegen müsste man in eine Aktie, die mit 8% rentiert lediglich 3.750 € investieren. Anfänglich hatte ich das sogar so geplant, aber als ich mich dann dazu entschloss meine Investitionssumme auf 500k zu begrenzen, teile ich dies eben auf alle 50 Unternehmen gleichmäßig auf und erhoffe mir, dass durch die Dividendensteigerungen die Aktien mit momentan geringerer Dividendenrendite die hochrentierlichen einholen.
    Würde ich es so machen, dass ich von jeder Aktie 300 € bekomme, müsste ich etwas mehr als 500k investieren oder mein Depot umbauen.

    Hallo HDR,
    da mein Depot von den Unternehmen her bereits fertig ist und nur noch aufgestockt wird, habe ich mich mit englischen und übrigens auch kanadischen, australischen Unternehmen nie wirklich auseinandergesetzt. Würde ich auf die Idee kommen, dass ich z. B. auf 100 Werte gehe, dann würde ich mein Anlageuniversum erweitern. Hauptsache steuereinfach. Sollte ich das Depot erweitern und umbauen, dann würde ich auf alle Fälle überlegen, ob ich nicht tatsächlich auf das gleiche Einkommen je Unternehmen setze und nicht mehr das gleiche Kapital pro Unternehmen. Fällt dann ein Unternehmen aus, beträfe das gerade mal 1 % von den Dividenden. Dann kommen auch englische Werte mit rein. RDS habe ich schon länger auf der Wunschliste.

    Viele Grüße
    Alexander

  • #33

    Tobias (Montag, 09 März 2020 09:33)

    Zum Thema verkaufen oder nicht:
    Ich habe nach dem ersten kleineren Knick (vll 5% unter Allzeithoch) 2/3tel meiner Aktien verkauft und bin froh darum. Wenn man sieht, was heute wieder passiert ist, war das sicher kein schlechter Zeitpunkt. Da ich das Geld jedoch so oder so in diesem Jahr Cash benötige, war auch die Hürde eine etwas andere.
    Den Markt zu timen ist zwar nicht wirklich möglich, aber bei so Ausnahmesituationen wir aktuell ist es eigentlich nicht besonders schwer. Selbst wenn man beim letzten Allzeithoch verkauft hätte, wäre man (trotz des neuen Hochs) jetzt froh. Wenn ich das Geld nicht benötigen würde, hätte ich weniger verkauft. Vermutlich zumindest alle Aktien mit niedriger Dividende, die eh nur wenig im Plus lagen. Der richtige Einstiegszeitpunkt wird in ein paar Monaten wieder kommen...

    Wie immer hängt es aber von der persönlichen Situation und Strategie ab ob man alles behält oder doch Gewinne mitnimmt.

  • #34

    Sonny (Montag, 09 März 2020 10:28)

    ich habe letzte Woche RDS zum Kurs von 20 euro nachgekauft und jetzt sind die nach dem krassen Absturz bei 15 €. Würdet ihr hier nachkaufen?

    Ich ärgere mich gerade so

  • #35

    ajp (Montag, 09 März 2020 11:48)

    Sonny das wird dir jetzt nicht gefallen, aber wenn du dich darüber ärgerst, dann hast du an der Börse nichts zu suchen.

    Nimm es sportlich :-)

    Übrigens sollte man ohnehin kein Geld investieren welches man unbedingt braucht!

    Verstehe diese ganze Aufregung nicht.

    Tut Euch selbst einen Gefallen und schaut die nächsten Wochen kein TV.
    Geht raus in die Natur. Der Frühling kommt :-) Genießt das Leben.

  • #36

    Michael (Montag, 09 März 2020 13:36)

    ...und cash sammeln nicht vergessen, für den Rebound.

  • #37

    M_etc (Montag, 09 März 2020 16:49)

    Hey liebe Blogleser,
    sagt mal weiß jemand, was bei der Onvista los ist? Hier geht heute gar nichts.

    Ich hätte gern noch eine Position nachgekauft :-/
    Wenn die Seite down ist, ist man als Nutzer ja vollkommen machtlos.

    VG M_etc

  • #38

    Chris (Montag, 09 März 2020 17:11)

    @Sonny und alle
    Also ich habe heute RSH verkauft, Steuererstattung wird in zwei Tagen gutgeschrieben und tiefer wieder eingekauft, gleiche Anzahl.

    Mein Problem, wie führe ich den Verlust in der Dividendenberechnung weiter, die Steuererstattung bleibt außen vor. Ich hatte bisher noch keinen Verlust realisiert.

  • #39

    ajp (Montag, 09 März 2020 19:13)

    Was Onvista macht ist auch geil :-)))))

    Da geht heute nichts :-) Ich bekomme nicht mal Zugriff auf das Depo.

    Commerzbank Unternehmen halt :-)))))

  • #40

    Dieter (Dienstag, 10 März 2020 08:59)

    Für alle Blogleser möchte ich ein zitat von Rolf Morrien hier weitergeben:
    Kurzfristig ist an den Börsen alles möglich, auf längere Sicht werden die Kurse immer weiter steigen. So war es in den vergangenen 100 Jahren (trotz Weltkriegen und Weltwirtschaftskrisen) und so wird es auch in den kommenden 100 Jahren sein!

    Rolf Morrien
    Chefredakteur "Morrien's Schlussgong"
    ZITAT ENDE

    ich denke auch, das unsere heutigen computergestützten handelssysteme, nicht nur segen bei gutem börsenwetter sind, sondern auch fluch bei einem börsengewitter.

  • #41

    Tugumak (Dienstag, 10 März 2020 09:35)

    Bei mir funktioniert Onvista heute morgen noch nicht richtig.
    Für mich war’s das dann bei Onvista, werde zu einer anderen Depotbank gehen.
    Meine Frau konnte bei ihrer Bank problemlos kaufen und verkaufen.
    Mir nützt das ganze Freebuy nichts, wenn ich das „buy“ nicht nutzen kann.

  • #42

    Sonny (Dienstag, 10 März 2020 11:34)

    Welche Werte würdet ihr jetzt nachkaufen? oder aufbauen?

  • #43

    Hans (Dienstag, 10 März 2020 13:42)

    Schreibt mal allen bei Onvista eine Beschwerde, dass das so nicht geht. Die müssen dann ihre Kapazitäten eben hochfahren, wenn an der Börse Sturm ist. Ansonsten bin ich da bald weg, wenn man nichtmal verkaufen und kaufen kann. Kann doch nicht sein, dass man sich den ganzen Tag nicht einloggen kann.

  • #44

    Jürgen (Dienstag, 10 März 2020 15:17)

    Über die Website ging bei Onvista bei mir auch nichts! Über GTS allerdings schon, zwar langsam aber ich konnte einiges kaufen.

  • #45

    Dieter (Dienstag, 10 März 2020 16:54)

    gestern bei mir bei ING keine probleme. öfter eingeloggt und mehrere nachkäufe getätigt. alles prima. außer den kommenden gebühren zur kontoführung....

  • #46

    hessihecko (Dienstag, 10 März 2020 17:41)

    hallo alexander, hallo blog
    ist natürlich extrem schlecht mit der onvista. aber wie ihr seht geht es heute wieder und die kurse sind weiter gefallen. nur keine hektik. denke es geht weiter bergab. nur meine meinung. wohl dem der auf fallende kurse gesetzt hat. ich nicht, da ich ja nicht zocke und stur die divi strategie verfolge. irgendwann geht es dann wieder hoch. wie im o.a. zitat von morrien. sammele weiter step bei step aktien ein und schaue was bei mir da steht im depot in knapp 10 jahren. nächstes ziel 2000 € divi pro jahr. mal sehn wann es soweit ist.
    denke die 9200(+ - 200) sehen wir noch im dax. wie gesagt nur meine meinung. was denkt ihr beim dax?
    grüße

  • #47

    Alexander (Dienstag, 10 März 2020 20:19)

    Moin zusammen,

    das mit Onvista hat mich auch tierisch genervt. Bei der ING dagegen keine Probleme.
    Sollte das öfter vorkommen, ziehe ich einen Depotwechsel in Betracht. Ich bin schließlich nicht mit Onvista verheiratet^^
    Als Onvista von der comdirectbank übernommen wurde, hatte ich eh damit gerechnet, dass hier bald Schluss ist und eine Integration ansteht. Meine Serviceanfragen wurden auch nicht immer erschöpfend beantwortet. Das Freebuy-Modell ist der einzige Vorteil (und die Exportfunktion als CSV-Datei).

    @Sonny,
    ich denke, das dir aktuell keiner auch nur annähernd einen Rat geben kann.

    Ich gehe davon aus, das es die nächsten Monate unter Schwankungen weiter runtergeht. Es wird noch einige schmerzhafte Einschnitte geben. Den Dax sehe ich auch unter 10.000 (ist nicht mehr viel hin). Irgendwann ist der Boden erreicht und dann geht es wieder ein paar Jahre rauf. Das war übrigens nicht die letzten 100 Jahre so, sondern geht seit 400 Jahren so. Der Vorteil von Baissen ist, dass sie relativ kurz dauern (zwischen 6 und 18 Monaten), Haussen dagegen über Jahre gehen.

    Den ETF von Vanguard hatte ich auch schon angeschaut. Das wäre eigentlich genau das Richtige für einen Sparplan. Ich werde den wohl meinen Neffen einrichten und 50 € im Monat investieren.

    Ich weiß einzig nicht so genau, welche Aktie ich als nächstes kaufen soll, so hat jeder seine Probleme^^

    Im Mai 2019 war der DJ auf dem gleichen Stand und jeder hat gestöhnt, das die Aktien so teuer sind. Verrückt oder? Der langfristige Aufwärtstrend seit 2009 ist immer noch intakt. Man muss sich die Indices nur mal auf Sicht von 30 Jahren anschauen, dann ist es nicht mehr so erschreckend ;)

    Viele Grüße
    Alexander

    Also Ohren steif halten und

  • #48

    michi (Dienstag, 10 März 2020 20:44)

    nichts für ungut, aber wenn man sich so sachen wie ashford, gladston, global x usw anschaut, welche zwar regelmässig ausschütten, sich im kurs aber mal ganz schnell halbieren oder schlimmer, was bringt dann die dividendenstrategie, offenbar überleben die firmen ja wahrscheinlich gar nicht, da hilft es wenig, 2-3 jahre mal ne tolle divi bekommen zu haben

    das ist kein knüller, leider, solche komischen nebenwerte, sorry, so wird das nichts mit dem ruhestand, da helfen auch keine durchhalteparolen wie "man muss das langfristig sehen" - wenn das geld durch chapter 11 weg ist, ist es weg, da kommt auch keine divi mehr

  • #49

    Tugumak (Mittwoch, 11 März 2020 06:36)

    @ michi

    Welche Firma hat denn Chapter 11 beantragt? Hab gar nichts mitbekommen.

  • #50

    Mike (Mittwoch, 11 März 2020 07:16)

    @Alexander: welchen ETF von Vanguard meinst Du?
    ich finde weiter oben nichts dazu...

    Danke und viele Grüße,
    Mike

  • #51

    Pat (Mittwoch, 11 März 2020 08:33)

    Ich gebe michi recht, es könnte passieren, die Dividenden werden gekürzt oder nicht ausgeschüttet.
    Es gibt viele Firmen, wie Telekom, General Electric, usw usw,. Ich könnte hier unendlich aufzählen. Die Kursen sind im Keller und werden scheinbar nie erholt.
    Es könnte Exxon, 3M, Walgreens, AT&T usw zutreffen. Sie sind obsolet und gehören in die Geschichte. Seit über halbes Jahrhundert ständige und erhöhende Dividenden können ja nicht unendlich gezahlt werden. Irgendwann hat ein Ende.

  • #52

    Jonas (Mittwoch, 11 März 2020 11:57)

    @Mike
    Ich glaube, da könnte der von mir in Beitrag 34 zum "Corona-Artikel" vom 28.02. erwähnte ETF gemeint sein.

    Grüße
    Jonas

  • #53

    Alexander (Mittwoch, 11 März 2020 15:30)

    Hallo michi,
    ob und wann eine Firma pleite geht, werden wir sehen. Ich traue es mir nicht zu, zu sagen, dass eine Firma pleite geht. Das kann man nie wissen. Sollten 3 Firmen von meinen 50 Werten Insolvenz anmelden, dann habe ich ja noch 47 weitere.

    Hallo Mike,
    WKN A1T8FV - Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF USD Distributing

    Hallo Pat,
    ich sehe durchaus die Gegebenheiten, dass es zu Kürzungen oder Streichungen von Dividenden kommt. Naja und im Keller ist relativ. Wir sind auf dem Stand von vor einem Jahr, da haben alle gejammert, dass alles so teuer ist. Es könnte aber auch eine Microsoft, Amazon, Apple usw. treffen. Nur weil eine Firma seit Jahrzehnten am Markt ist und die Dividende regelmäßig erhöht, heisst es nicht, dass der Ofen aus ist. Das große Firmen langsamer wachsen und die Dividenden moderat erhöhen, sollte eigentlich jedem bewusst sein.

    Jetzt haben wir eine Krise und schon wird der Weltuntergang herbeigeredet. Wenn ich da an den Neuen Markt und die Finanzkrise 2008 denke, dann ist das bisher eher harmlos. Es wird sich die nächsten Monate zeigen, wo die Reise bei einigen Firmen hingeht.

    Viele Grüße
    Alexander

  • #54

    Dirk (Mittwoch, 11 März 2020 17:49)

    Hallo Alexander,
    wie siehst du die Entwicklung bei Ashford Hospitality Trust. Der Kurs ist ja mittlerweile bei 1,20 Euro angekommen. Ist das reine Panikmache wegen Corona oder gehts dem Unternehmen nicht so gut ? Die letzten Zahlen ware doch gar nicht so schlecht ...
    Gruß Dirk

  • #55

    Privatier (Mittwoch, 11 März 2020 19:03)

    Alexander schrieb:
    „Jetzt haben wir eine Krise und schon wird der Weltuntergang herbeigeredet. Wenn ich da an den Neuen Markt und die Finanzkrise 2008 denke, dann ist das bisher eher harmlos. Es wird sich die nächsten Monate zeigen, wo die Reise bei einigen Firmen hingeht.“

    So sehe ich das auch, aber manche deiner „Follower“ haben diese Zeiten nicht erlebt!!
    Damals wollten auch viele „auf Kredit“ Aktien kaufen, als es am Anfang runter ging. Viele von denen haben das später bitter bereut!

    Just my two cents

  • #56

    Alexander (Mittwoch, 11 März 2020 19:54)

    Hallo Dirk,
    AHT ist mein größtes Sorgenkind. Die Hotelbranche leidet unter den Geschehnissen extrem, wobei es in den USA erst losgeht. Nach der Dividendenkürzung steht das Unternehmen bisher finanziell gut da. Ich kann allerdings nicht abschätzen, wie lange die Krise dauert und wie lang AHT "durchhält". Gibt es Mittel vom US-Staat für die Hotelbranche? Vielleicht ist der Spuk in einigen Wochen rum und 1 bis 2 schlechte Quartale sind zu verkraften. Ich gehe davon aus, das die Dividende gestrichen wird.
    Jedenfalls behalte ich AHT und beobachte, ob die Eigentümer irgendwann zukaufen. Das wäre für mich dann das Signal auch nochmals aufzustocken.

    Kurz gesagt, ich kann diese Situation nicht einschätzen.

    Hallo Privatier,
    richtig, vor allem wollten die Leute auf Kredit spekulieren und sind viel zu früh in Pommesbuden mit .com eingestiegen. Klug wäre es gewesen, in Unternehmen zu investieren, als es wieder aufwärtsging. Und wenn da jemand einen überschaubaren Kredit genommen hätte, wäre das sogar möglich gewesen. Wobei die Zinsen da noch um die 8 % waren. Jetzt gibt es wertloses Geld unter 1 %.

    Viele Grüße
    Alexander

  • #57

    michi (Mittwoch, 11 März 2020 20:20)

    nun brechen auch die ganzen reits zusammen, weil alle in hotels oder kaufmärkte investiert haben

    dazu alle ölfirmen und zulieferer

    leute, das ist alles sehr sehr schlimm, echt übel :(

  • #58

    Michael (Mittwoch, 11 März 2020 22:32)

    Meine Güte, was ist denn mit euch los? 13 Jahre Power Hausse und jeder wusste besser Bescheid wie man in DiviWerte investiert und jetzt sind signifikante Buchwertverluste plötzlich der Einstieg zur Pleite obwohl es doch in der Natur der Sache liegt dass der Bär irgendwann anklopft? Hallo? Legt euer Geld doch lieber aufs Girokonto bei der Sparkasse, wenn ihr jetzt die Hosen voll habt. Cool bleiben, weiter sparen und in 10 Jahren war das alles ein Furz im Weltall....

  • #59

    Dieter (Donnerstag, 12 März 2020 08:44)

    @michi
    wie ist aktuell deine vorgehensweise? auf welche sektoren würdest du dich konzentrieren?

    @michael
    ganz deiner meinung. bis vor kurzem wartete alles auf sinkende kurse weil alles schon "..sooo teuer ist..". massenpsychologie ist schon was tolles. ach ja, nach der finanzkrise ist die welt ja auch untergegangen. es ging noch weiter runter als jetzt und komisch, danach jagte ein höchststand fast den nächsten

    habe am letzten we einen beitrag gelesen über vermögensentwicklung. wenn sie 1929 nur 1 dollar investiert hätten.......ich denke DAMALS gab es ECHTE probleme. aktuell finde ich unsere divistrategie als investoren super, fliegen doch viele zocker und preistreiber aus dem markt

  • #60

    ajp (Donnerstag, 12 März 2020 10:11)

    Guten Morgen Vietnam :-) " https://www.youtube.com/watch?v=AwSra5p8MDw "

    Ich empfehle da nur ein antizyklisches Handeln. So viele Massenveranstaltungen wie es nur geht besuchen oder gleich Italien Urlaub buchen :-)

    Zur Zeit sind noch alle Betten frei und du bekommst die beste Vorsorge. Wie es in ein paar Wochen aussieht weiß keiner :-) Möglicherweise wird man gleich eingeäschert :-)

    Jetzt mal im Ernst. Die Unternehmensbilanzen haben schon lang keine Sau mehr interessiert.

    Die, die nun verkauft haben müssen nun mal die Kohle wieder irgendwie investieren.

    Und die werden auch eine Ashford wieder kaufen.

    Irgendwann ist der Keller voll von Dosenfraß und Klopapier.

    Eine Lufthansa wird auch in ein paar Wochen wieder nach China fliegen.

    Einstein hat gesagt, die menschliche Dummheit sei unendlich?

  • #61

    Alexander (Donnerstag, 12 März 2020 10:52)

    Moin moin,
    ich bin noch immer erstaunlich ruhig. Alles ist auch nicht schlecht. Telefongesellschaften z. B., da laufen die Verträge weiter. Niemand kündigt deswegen seinen Smartphone-Vertrag oder verzichtet auf sein TV. Hier bieten sich durchaus Möglichkeiten.

    Ich habe nur das Problem, wo und wie viel ich investiere. Freenet hat inzwischen eine Dividendenrendite von 10 %. Wohnungsgesellschaften rentieren auch ganz gut (wer kündigt bitte seine Mietwohnung?), Krankenhausgesellschaften usw.
    Da werde ich mir wohl was überlegen (müssen). So schnell wie es aktuell runter geht, kann es auch wieder 20% oder 30% hoch gehen. Könnte man schön zocken und das alles mit der Dividende absichern. Vorausgesetzt es gibt eine HV, die könnten auch abgesagt werden und dann gibt es keinen Beschluss zur Dividende. Da haben es die Ami leichter, hier beschließt das BOD die Dividende ;)

    Schönen Tag allen

  • #62

    Teilzeithippie (Donnerstag, 12 März 2020 21:35)

    Hallo ,
    erst mal herzlichen Dank Euch für den (Alexander) wirklich perfekt betriebenen Blog und die meist sehr guten Beiträge, Ratschläge und Meinungen von Euch Usern.
    Ich bin seit 2 -3 Jahren stiller Mittleser auf diesen und anderen Blogs.
    Ich bin seit Okt 2016 auf der sagen wir mal Buy and Hold Strategie ( Mit eigenen Regeln )unterwegs. Möchte mit 60 einfach Sorgenfrei in Rente gehen.
    Mein Depot besteht mittlerweile aus 33 Aktien und 3 ETFs, die mtl. bespart werden und ist Stand heute wieder im 5 Stelligen Bereich.
    Ziel: Meine Rente einfach zu verbessern.
    Die seit 2 Wochen täglichen Abschläge nehme ich komischerweise immer noch sehr relaxt.
    ( Was mich eigentlich selber Wundert)

    Hier mein Dank an Alexander und den anderen Bloggern, da ich von einigen echt was
    gelernt habe.
    a. habe einen Plan
    b. zieh das durch
    c. Nur Ich bin für mein Geld verantwortlich
    d. Investiere nur Geld das Du nicht benötigst

    Stand heute habe ich vom ATH auch 30% verloren !!
    Und ! Was passiert gerade ?
    Es wird Früher oder später wieder Aufwärts gehen.
    Ich kaufe stur mtl. nach. ( Der Markt kommt immer wieder zurück, ich bekomme aktuell mehr Aktien / Dividende für mein Geld , Läuft !!! )
    Mach mir jetzt ein Bier auf und sage Euch nochmals Danke und Danke Alexander das Du auch im Blog aktiv bist wenn es mal Richtig runter geht . Das unterscheidet diesen Blogs von anderen ( die vor 2 Tagen Empfehlungen etc raushauen und sich dann Sill halten bis wieder Sonnenschein ist)


    Es wird/ kann noch weiter runter gehen. ( Keiner weis das )

    Aber die Herangehensweise und Dein Blog Alex !!!

    Bist Sorry Alex , eine Coole Sau

    Beste Grüße
    Wir Überleben das



  • #63

    Pat (Freitag, 13 März 2020 08:58)

    Hallo Alex und die anderen,

    ich finde hier echt toll. Sachlich und bodenhaft.
    Also, ich habe wirklich keine Sorgen um die aktuelle Kurse, weil ich schon jahrelang eisenharte Mentalität trainiert habe, dank durch Forex.
    Was ich einzige Sorgen mache, ist die Dividenden, ob sie noch in ferner Zukunft bleiben.
    Ich bin neu in Aktien und ETFs seit 1 Jahr, Forex mehr als 10 Jahren.
    Ehrlich gesagt, ETFs, Aktien und Dividenden sind besser als Forex.

    Mein bislang dümmste Investition ist Exxon, weil sie ja Dividenden nicht durch Gewinn gedeckt ist und Öl hat keine Zukunft. Die Menschen werden bestimmt mit Öl weniger verbrauchen durch Greta Generation.
    Außerdem besitze ich 15 Aktien (10 US, 2 UK und 3 Germany) und 10 ETFs.
    Sorry für mein nicht gut geschriebenes Deutsch, da ich taub bin und habe etwas Probleme mit mein Deutsch.

    Und ich werde sowieso weiterhin die Aktien nachkaufen und ich hoffe sehr, dass die Dividenden so bleiben.

    Du @Alex, kannst Du vielleicht hier ein Forum aufmachen und Diskussion lassen?

    Euch ein schönes Wochenende, das Wetter soll schön sein. Hau rein. :-)

  • #64

    Oliver (Freitag, 13 März 2020 09:20)

    Hallo,

    jetzt ist mal ein richtiger Einbruch da und anstatt auf die günstigen Kurse zu starren und sich durch seine Buchverluste deprimieren zu lassen, sollte man die Situation handlungstechnisch gut durchdenken. So absurd es sich anhört, die gegenwärtige Situation ist ein Geschenk, auch wenn das eigene Depot stark im Minus ist.

    Es gibt zwei Faktoren, die wichtig sind. Der erste sind die jetzigen Bewertungen der Gesellschaften. Ungeachtet, wie weit es noch runter gehen wird, kann man die Börse nicht timen. Die wenigsten werden den tiefsten Kurs bekommen. Normale Szenarien werden "zu früh gekauft", "zu spät gekauft" - beides nicht schlimm - und "gar nicht gekauft" als schlechteste Reaktion sein. Das heißt, bekomme ich ein Unternehmen zu sehr günstigen Konditionen, mache ich selbst mittelfristig nie etwas falsch. Der Corona-Virus wird die Wirtschaft vielleicht 2 - 4 Quartale durchschütteln, viele sind im Panikmodus und wenn die Welle über uns drüber ist, wird sich alles schneller wieder einpendeln als viele heute denken. Das gute an Krisen ist, dass die Menschheit und auch die Wirtschaft gestärkt daraus hervorgehen. Und ein wichtiger Effekt ist eingetreten: Europa hat gelernt, dass es doch nicht so klug ist, alles nach China outzusourcen. Das wird sich ändern und zu zukünftigen Wachstum führen.

    Das zweite sind die Kurse der jetzigen Aktien: Sie sind so niedrig, dass man bei vielen Positionen sog. Verlustvorträge produzieren kann. Nutzt es! Das heißt, macht ordentlich Buchverluste und kauft die Aktien wieder ein. Das ist völlig legal und damit könnt ihr zukünftige Gewinne steuerfrei machen.

    Was heißt das von der Strategie:

    1. Nutzt in aller Ruhe die günstigen Einkaufskurse, ungeachtet dessen wie sich die Börse kurzfristig weiter verhält. Kauft nach, so viel ihr euch leisten könnt und ihr euch wohlfühlt.

    2. Nutzt bei bestehenden Positionen die Buchverluste und realisiert sie. Kauft die Aktien kurzfristig wieder zurück.

    Mit beidem habt ihr für die Zukunft gut vorgesorgt. Tiefe Einbrüche sind für Langfristinvestoren das beste Börsenszenario was es überhaupt gibt. Man muss nur rational handeln und die Optionen nutzen.

    Grüße Oliver

  • #65

    Dieter (Freitag, 13 März 2020 12:07)

    @oliver
    "...Und ein wichtiger Effekt ist eingetreten: Europa hat gelernt, dass es doch nicht so klug ist, alles nach China outzusourcen. Das wird sich ändern und zu zukünftigen Wachstum führen...."
    hier bin ich zu 100% bei dir. es fangen baierische firmen auch schon an, produktionen zurück nach deutschland/bayern/europa zu holen. z.b. ein hersteller von einkaufswägen im bayer.wald

    gut das ich diese woche urlaub hatte.....ING freut sich über gebühren....cash ist fast weg

    gute käufe für alle

  • #66

    Alexander (Freitag, 13 März 2020 16:05)

    Hallo Teilzeithippie,
    vielen Dank für dein Lob :) Und die coole Sau nehme ich als Kompliment :)

    Deine Punkte a) - d) bringen es auf den Punkt. Aktuell erlebe ich in meinem Bekanntenkreis, das einige richtig Panik schieben, eben weil sie keinen Plan haben und sind wie irre, verkaufen und wundern sich irgendwann.

    Hallo Pat,
    Exxon macht mich auch nicht unbedingt glücklich. Hier wäre RDS wohl zukunftsträchtiger, vielleicht sollte man sich überlegen, umzuschichten.

    Wegen einem Forum haben schon mehr angefragt, ich werde es auf die ToDo-Liste setzen und schauen, ob ich ein brauchbares Forum finde. Es sollte möglichst kostenlos sein, da ich die Kosten vom Blog im Auge behalten muss und ich kein Geld verlangen will. Sollte es nicht laufen, kann ich es ja wieder einstellen.

    Hallo Oliver,
    danke für deinen Kommentar.

    @all
    Auch wenn ich ziemlich gelassen bin, machte ich mir um die Gesamtwirtschaft ernsthafte Sorgen. Es hätte zu einer Situation wie 1929 kommen können und dann hätten wir einige extreme Jahre vor uns gehabt. Heute hat unsere Regierung allerdings bekanntgegeben, das es für Unternehmen (vom Kleinsten bis zu den ganz Großen) praktisch unbegrenzt Kredite gibt. Erstes Volumen 500 Milliarden Euro und das nur für Deutschland! Das unsere Koalition so klar und schnell handelt, hätte ich mir nicht träumen lassen. Klar sind das keine Geschenke, aber das Überleben vieler Firmen wird dadurch gesichert. Eine riesen Arbeitslosigkeit und eine wirtschaftliche Katastrophe abgewendet. Ich gehe davon aus, dass andere Länder hier nachziehen werden. Zumindest die Industrieländer werden hier vieles am Laufen lassen. Ärmere Länder in Südamerika, Afrika usw. haben diese Möglichkeit nicht.
    Uns muss allen klar sein, das es einige Unternehmen erwischen wird und nicht alle die Dividenden weiter bezahlen können, aber der Kollaps ist abgewendet. Ich muss zugeben, dass mich das ungemein beruhigt. Die nächste Zeit wird holprig, aber ich bin guter Dinge, dass es in ein bis zwei Jahren wieder besser ausschaut und die Dividendenstrategie sich bewähren wird.

    Vielleicht hat es diese Situation gebraucht, das wieder etwas mehr Besinnung bei den Menschen und Unternehmen einkehrt, das Geld nicht alles ist und wieder wichtige Medikamente und Produktionen nach Deutschland zurückgeholt werden. Auch die Rücksichtnahme und Solidarität untereinander haben wieder zugenommen. Alles hat eben seine zwei Seiten. Ich habe an meine Investments nicht den Anspruch, dass ich in kurzer Zeit reich werde. Die Rendite soll zu dem Risiko der Investition in einem gesunden Verhältnis stehen und es nicht wichtig, ob ich ein paar Euro mehr oder weniger habe. Daher hätte ich auch kein Problem, wenn Deutschland sich an einem Hilfsfond für schwächere Länder beteiligt, um diesen wieder auf die Beine zu helfen.
    Jedenfalls bin ich wieder gelassen und erledige jetzt meinen Freitagseinkauf :)

    In diesem Sinne, gute Investments.

  • #67

    David (Montag, 16 März 2020 22:07)

    Zur Info -

    AHT setzt fürs 1te Quartal die Dividende aus. Die Preffered bekommen Divi ausgezahlt.

    Halte das natürlich gerade in der Situation für ne gute Entscheidung erstmal.
    Werde noch 1x aufstocken mit einem "kleinen" Betrag und dann erstwieder agieren "falls" sie irgendwann wieder Dividende zahlen.

  • #68

    Alexander (Dienstag, 17 März 2020 19:44)

    Hallo David,
    danke für die Info. Damit habe ich insgeheim gerechnet. Die Hotelbranche wird schwer getroffen. Ich beobachte, ob die Eigentümer aufstocken. Wenn der Chef kauft, ist das in diesen Zeiten ein gutes Zeichen. Ich hoffe nicht, das sie Insolvenz anmelden müssen. Allerdings bei 10 cent pro Aktie könnte man locker mal 10k oder 20k kaufen ;)

    Gruß Alexander

  • #69

    David (Dienstag, 17 März 2020 21:02)

    Ich sehe es mittlerweile auch mit Galgenhumor.

  • #70

    David (Dienstag, 17 März 2020 21:07)

    2009 war AHT schonmal bei ca. 1 Euro/Share und ist in 2 Jahren wieder auf 12,50 gelaufen..^^

    Wenn wir das weiterspinnen und die über die Krise kommen und du wirklich jetzt 10k investieren würdest und 20k Aktien bekommst und sie wieder 48 Cent ausschütten..^^ Dann Halleluja ;)

  • #71

    Martin (Dienstag, 17 März 2020 22:15)

    hatte AHT nicht einen Immobilienbestand von 6Mrd $, nebst ca 4Mrd $ Verbindlichkeiten?

    Sicher, diese Immobilien lassen sich nur mit großem Abschlag verkaufen. Anderseits müssten sich doch Pensionkassen und Investoren mit dem billigen Geld um solche Assets im aus dem Hochpreissegment reissen. Wenn die Regierung bald Helikoptergeld verteilt und mehrere Billionen in die Wirtschaft pummt, dürften die doch auch die Schulden decken können. Zudem werden 2020 nur etwas über 300Mill. $ fällig und 2021 gar nichts. Erste grosse Summen müssen erst 2022 getilgt werden. Ist es da nicht wahrscheinlich, dass man überlebt oder sich mit einigen Krisenverkäufen Luft verschafft? Die Bude ist gerade mal noch etwas über 100 Mill $ wert....

    Wie seht ihr das?

  • #72

    Alexander (Mittwoch, 18 März 2020 18:24)

    Vor dem Virus sah es gar nicht mal schlecht aus. Durch die Dividendenkürzung hatte sich das Unternehmen gut Luft verschafft. Die Gretchenfrage ist einfach: Überlebt die Firma? Gibt es Staatshilfen zur Überbrückung (Trump ist auch Hotelier)? Andererseits denke ich mir, eigentlich müssten die 6 Monate zusperren können und sollten das überstehen. Schlicht, ich bin mir da selber unsicher.

    Dann denke ich mir wieder, warum nicht 2.000 € investieren, wenn die bei 10 cent sind. Macht mich jetzt nicht arm, aber ich bekomme 20.000 Aktien. Könnte sich in 5 Jahren auszahlen. Wäre dann zwar gezockt, aber selbst bei 1 cent Dividende wären das über 200 € im Quartal.

  • #73

    michi (Mittwoch, 18 März 2020 20:17)

    ich würde mal sagen, die strategie ist exorbitant gescheitert

    die monatsauswertung für märz wird es zeigen

    was nützen paar hundert euro einnahmen im monat, wenn das depot mehrere zehntausend euro verliert pro monat

    sorry

  • #74

    David (Mittwoch, 18 März 2020 22:15)

    Wieder jemand der es nicht begriffen hat. Nicht der Depotwert ist entscheidend bei der Strategie ;) Ausgewogenheit und stetiger Cashflow für die Zusatzrente :)

    Man wird sehen, wieviel Unternehmen kürzen/streichen oder eben doch erhöhen. Ob das Depot nun -50k hat , -70k oder + 50k ..ist zweitrangig..letzteres sieht zwar schön aus, aber da eh nix verkauft werden soll, vernachlässigbar..

    Ps. Ich bin mittlerweile auch bei -27% Depotwert angelangt. Da mein Zeithorizont jedoch länger noch ist, geh ich entspannt mit dem Thema um. Ich brauch das Geld nicht, verdiene nicht so schlecht und abgerechnet wird erst in Jahren. Und falls ich mehr Geld brauche, fahre ich die Sparraten herunter :) nur nicht jetzt :P

  • #75

    Udo (Donnerstag, 19 März 2020 16:03)

    Hallo David,
    da bin ich bei dir. Ich bleibe auch entspannt. Bin in Summe aktuell auch bei -21%.
    Die Strategie ist auch nicht gescheitert, sie wäre ja dann auch gescheitert, wenn das Depot mit 30% im Plus wäre....
    Also von daher fließen die Dividenden, mal was weniger, mal was mehr....

  • #76

    Alexander (Donnerstag, 19 März 2020 18:07)

    Hallo David, hallo Udo,

    michi mosert immer wieder rum, da habe ich keine Lust darauf zu antworten. Die Aktien waren teilweise schon sehr hoch bewertet. Daher sind die Abschläge gleich so stark ausgefallen. Ich habe schon Phasen mitgemacht, da ging es deutlich weiter runter. Die Krise ist in den Griff zu kriegen und der Vorteil ist, wenn es noch weiter runter geht und sich alle die Wunden lecken, stehen die Chancen gut, dass es wieder einige Jahre aufwärts geht. Klar haben wir alle ordentlich Federn gelassen, aber wir sind dann von Anfang an dabei, wenn die Kurse steigen.

  • #77

    Dieter (Donnerstag, 19 März 2020 19:44)

    Hallo Alexander,
    die sprunghaften kurse kommen meiner meinung aber auch davon, das immer mehr über elektronische wege gehandelt wird. ist ja erstmal auch sehr bequem, einen stop setzen und zurücklehnen. auf der anderen seite hat das system bei krisen leider einen entfesselnden charakter mit domino-effekt und einer eigendynamik. stop-kurse lösen verkäufe aus die niedrigere kurse generieren und wieder erneut stop-kurse auslösen etc etc. ich finde auch das aussetzen des handels für eine gewisse zeit fraglich, da nach wiederaufnahme die nachrichtenlage nicht besser geworden ist und die sprünge auch größer werden.
    gut das system werden wir nicht ändern können, also müssen wir damit leben. und wenn wir für unsere divi-strategie günstig nachkaufen können, konnten wir das system wenigstens für uns nutzen.
    machts euch keinen kopp und bleibt geerdet, nur die zocker kämpfen mit den fliehkräften. die wirtschaft hat die tulpen überstanden, eine weltwirtschaftskrise, weltkriege, finanzkrisen, kim jong un, trump und sie wird auch einen virus überstehen

    bleibts gsund und hoits zsamm

  • #78

    Alexander (Donnerstag, 19 März 2020 20:38)

    Hallo Dieter,
    ich sag es mal mit den Worten von Charlie Munger: Dem ist nichts hinzuzufügen.

    bleibts gsund und hoits zsamm

  • #79

    David (Freitag, 20 März 2020 11:21)

    Verrückt:

    AHT Vorgestern für 0,48 Euro - Heute stehen die bei 1,06 Euro ^^ Verrückte Zeiten.

  • #80

    Andreas (Sonntag, 22 März 2020 09:43)

    Hallo zusammen,
    eine Anfängerfrage, von welcher Aktie schreibt ihr hinsichtlich AHT? Es gibt lt. Onvista sechs verschiedene Ashford Hospitality Aktien... Würd mich über Aufklärung freuen.
    Bleibt positiv und gesund,
    Andreas