Monatsübersicht November 2022

Sparquote und Cash

Diesen Monat habe ich 2.000 €  gespart, die Dividendeneinnahmen lagen bei 1.440 € netto.

 

Die Investitionen beliefen sich  auf  3.971 €. Für weitere Käufe stehen  mir 11.200 € zur Verfügung. 

 

  

Dividenden 

Ich erhielt  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 1.440,62 € netto. 

 

Im Vergleich zum November 2021 (1.113,31 €) ist das eine Steigerung um  327,31 € oder 29,40 %. 

 

Die Dividendeneinnahmen 2022 liegen bei 14.666,91 €.

 

 

Die Zahlungen kamen von: 


 

 

Aktienkäufe

Ich habe 4 Käufe durchgeführt und die Investitionssumme steigt auf 445.458,94 €.

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Weiterhin kommt es darauf an, wann ich in mein Depot schaue und welcher Börsenplatz von OnVista zur Kursversorgung herangezogen wird. Man kann aber dennoch eine allgemeine Entwicklung ablesen und letztendlich kommt es auf ein paar Euro nicht an.

 

Im Vergleich zum Vormonat ist das Depot fast gleich geblieben.

 

  

 

Was war sonst noch?

Es gibt Leute, die halten die Börse für ein Casino und es wird doch nur gezockt. Mit diesen kann man nicht vernünftig reden und ich habe es schon längst aufgegeben, diesen etwas erklären zu wollen. Sie beharren auf ihrer Meinung und letztlich holt man sich nur ein blaues Auge. Schade um die Zeit. 

 

Eine weitere Kategorie Menschen meinen ebenfalls, dass die Börse ein Casino ist, aber es gibt Spiele, bei denen man durch Systeme gewinnen kann. Das ist z. B. Black Jack. Hier spielen die Teilnehmer gegen die Bank und durch Kartenzählen kann man die Wahrscheinlichkeiten zu den eigenen Gunsten ausnutzen, was nachweislich funktioniert. Derartige Profis sind in Casinos nicht gern gesehen, da diese regelmäßig hohe Gewinne einfahren und nicht jeder Marktteilnehmer ist Profi. Wäre es so einfach, dann würde es jeder machen und das Spiel nicht mehr funktionieren. Zum Glück wird man an der Börse nicht rausgeschmissen, wenn es gut läuft.

 

Dann gibt es Menschen, die durchaus erkannt haben, dass die Börse lediglich ein Marktplatz ist, bei dem Unternehmensbeteiligungen gehandelt werden. Hier kommen dann die Zocker ins Spiel, die ohne Plan sinnlos hin und her handeln. Einige Wenige haben Erfolg, was aber eher dem Glück zuzuschreiben ist, als wahrem Können und dem Verständnis für die Wirtschaft und deren Zusammenhänge. 

 

Die nächste Stufe sind dann informierte Anleger, die gezielt auf die besten Pferde wie bei einem Pferderennen auf Sieg setzen. Je nach Geduld und mentaler Einstellung, kann man hier riesen Erfolge erzielen. Kursgewinne von mehreren 1.000 % sind durchaus möglich. Nur halten es die wenigsten durch. Ihr Ansatz war korrekt, aber sie haben einfach zu früh verkauft. Wer hätte denn eine Aktie selbst nach 1.000 % Kursgewinn behalten und auf 50.000 % oder 100.000 % gesetzt? Vermutlich die Wenigsten, bleiben auch nur noch einige Profis übrig.

 

 

Nachdem ich kein Profi bin, musste ich mir überlegen, wie ich die „Wette“ gewinne. Ich könnte mir einen ETF kaufen und mich zurücklehnen. Wenn ich einen ausschüttenden ETF nehme, bekomme ich sogar regelmäßig etwas Geld und ich kann mich um andere Dinge kümmern. Oder ich wende mich Einzelaktien zu. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass mich Zocken nicht weiter bringt. Die besten Pferde konnte ich auch nicht identifizieren und die Geduld bzw. das Vertrauen in meine Fähigkeiten hatte ich auch nicht. Also habe ich mich dazu entschlossen auf die Ackergäule zu setzen, die regelmäßig ihre Furchen im Feld ziehen und am Ende immer ans Ziel kommen. Wette gewonnen! Man wird mit Ackergäulen nicht schnell reich, aber die kleinen stetigen Gewinne, die man Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr einfährt, tragen dazu bei, dass man doch ganz gut über die Runden kommt und das Einkommen zumindest fürs Essen langt.

 

In diesem Sinne: Guten Appetit!

 

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Kommentare: 96
  • #1

    Roberto (Samstag, 03 Dezember 2022 19:10)

    Hallo Alex,

    "Was war sonst noch?" - Meinen allergrößten Respekt für diesen Beitrag! Er trifft zu Beginn genau die Erfahrungen, welche ich selbst gesammelt habe und führt zum Schluß auch bei mir zum gleichen Ergebnis. Bei 32 Werten aus Deinem Depot kann ich eine Schablone darüber legen und sehe einen elementaren Anteil meines eigenen Depots. Mit Ruhe, Gelassenheit und einem handfesten Plan gemächlich zum Erfolg. Das ist auch meine Strategie.

    Gruß Roberto

  • #2

    Vaido (Samstag, 03 Dezember 2022 19:19)

    Danke abermals für den Einblick in dein Depot, Alexander.

    Mich würde interessieren, ob aus deiner Sicht ein Festgeldinvestment zwischenzeitlich nicht eine (bessere) Alternative zur Dividendenstrategie ist.

    Wenn ich es richtig sehe wird deine Dividendenrendite 2022 bei knapp 4% liegen. Mittlerweile gibt es auf langfristige Festgeldanlagen in EU-Ländern mit AAA-Bonität wieder über 3% Zinsen.

    Du schreibst, dass dich die Wertentwicklung des Depots wenig interessiert. Wäre für dich dann der Verzicht auf ein knappes Prozent Dividendenrendite, es nicht wert, im Gegenzug ein risikofreies Investment zu erhalten?

  • #3

    DerFinanznomade (Sonntag, 04 Dezember 2022 10:20)

    Herzlichen Glückwunsch zu deinen Einnahmen!
    Bin immer wieder erstaunt, wie wenig die schwanken.

    Auch deine Zusammenfassung der Anlegertypen hat mir gut gefallen, wenn auch ich mich selbst eher bei den ETF-Anlegern und den informierten Anlegern durch meinen Optionshandel sehe.

    Der November war da leider nicht so ertragreich wie die letzten Monate…
    Trotzdem sind es noch 1.273 € Netto geworden.

    Weiterhin gute Einnahmen!

    Wann planst du jetzt eigentlich konkret „in Rente“ zu gehen?

    Grüße,
    DerFinanznomade

  • #4

    Alexander (Sonntag, 04 Dezember 2022 11:40)

    Hallo Roberto,
    danke für deinen Kommentar.

    Hallo Vaido,
    klar denke ich manchmal über Alternativen nach. Nehmen wir mal mein Depot. Ich habe rd. 22.000 € brutto Dividende. Bezogen auf meine Einlage sind das rd. 5 % Rendite. Nehme ich den Depotwert, hätte ich nach einem Verkauf 575.000 € Kapital (ich muss ja den Kursgewinn versteuern). Um 22.000 € Zinsen zu erhalten, müsste die sichere Anlage brutto 3,8 % liefern. Ich könnte mein Depot also tauschen. Allerdings entgehen mir dann die Dividendensteigerungen. 2021 waren das 636 $, dieses Jahr 777 $ und ich hoffe nächstes Jahr auch mehrere hundert Dollar.

    Ich könnte mir auch mein Depot anschauen und alle Aktien mit weniger als 4% Rendite verkaufen und besser anlegen. Z. B. in preferred Stocks, CEFs usw. Hier könnte ich problemlos mit 6-8% Rendite rechnen und mein monatliches Einkommen pushen.
    Nachteil von Festgeldern etc., das Grundkapital bleibt in der Regel fix und die Inflation nagt an meiner Kaufkraft. Irgendwann sind 500k nur noch 250k "wert". Bei den Aktien hege ich einfach die Hoffnung, dass die Kurssteigerungen langfristig die Inflation ausgleichen. Sollte ich dann Aktien verkaufen müssen, habe ich zumindest etwas Kaufkraft gerettet.

    Mein Depot ist durch den Branchenmix etwas austariert und ich "zerstöre" ungern den das Gleichgewicht zugunsten von ein paar Euro mehr. Glücklicherweise spielt es bei mir inzwischen keine Rolle mehr, ob ich 300 € im Monat mehr oder weniger habe. Irgendwann kommt man in eine Situation, da sind alle Bedürfnisse gedeckt und der Rest ist Luxus.

    Die Überlegungen und Gedanken sind durchaus da, aber in meiner speziellen Situation bringen derartige Überlegungen/Depotumbauten letztlich nicht mehr viel.

    Hallo DerFinanznomade,
    naja - 1.273 €, davon habe ich vor 5 Jahren nur träumen können. Super Ergebnis!

    Wenn alles klappt und meine Planung aufgeht, dann starte ich in 4 Jahren und 3 Monaten in die Freizeitphase. Sollte alle schief laufen, wären es noch 2 Jahre mehr, davon gehe ich aber nicht aus. Ich bin oft zu vorsichtig mit meinen Planungen.

    Viele Grüße
    Alexander


  • #5

    Paul (Sonntag, 04 Dezember 2022 12:56)

    Ich finde die Frage von Vaido nicht unberechtigt. Es geht wohl auch weniger darum, das ganze Depot auf Festgeld umzustellen, sondern nur um zukünftige Nachkäufe. Diese nicht in bereits überteuerte Aktien zu stecken (mit einer Dividendenrendite von etwas über 2%) sondern in Festgeldanlagen mit >3% (Tendenz weiter steigend).

  • #6

    Chris (Sonntag, 04 Dezember 2022 17:35)

    Hi Alexander,
    erstmal einen schönen 2. Advent dir und deinen Liebsten. Auf das langsam die besinnliche Zeit aufkommt und auch ein wenig die Börse in die 2. Reihe geht...denn du schreibst es ja richtig, die Börse ist eigentlich die Austausch und Handel von Unternehmensbeteiligungen und kein Glücksspiel!
    Mir gefällt bei deinem Portfolio und den Dividenden die ausgeglichenen Zahlungen, gerade auch in der Breite. Das macht dich ziemlich unabhängig von einer Zahlung....
    Viele Grüße
    Chris

  • #7

    Niklas (Sonntag, 04 Dezember 2022 18:14)

    @ Paul
    Ist es schon wieder soweit dass Aktien überteuert sind�
    Ich denke @Alexander hat im Kopf seinen Plan 50x10k fertig zu machen und das sollte er dann auch tun.
    Hochdividendenwerte gab und gibt es im Bärenmarkt in der Tat günstig �.
    MPW für P2B Value von 1,5. mREITS wie Annaly Capital oder AGNC mit 0,7. 10% Dividenden Rendite bei MPW und 18-20 bei den mREITS. Bei Annaly und AGNC. Sind allesamt auch schon wieder um 20% gestiegen.
    Auch wenn die nicht in Stein gemeißelt sind ist das eine schöne Beimischung als Push für deine Dividenden Wachstumswwerte. Gerade wenn man nicht mehr ganz so jung ist.

    @ Finanznomade: Der FIRE Rechner Release schaut gut aus!

  • #8

    Thomas (Sonntag, 04 Dezember 2022 19:11)

    bei allen Prozenten mit Nachkommastellen hin und her, ein bisschen Spaß darf die Beschäftigung mit EinzelAktien doch auch machen, oder? Der Entertainmentfaktor kommt mir da immer etwas zu kurz. Man wird jedenfalls nicht dümmer dadurch. ETF sind mir zu langweilig und da haben mir noch zu viele andere Leute noch die Finger drin.
    Was ist denn in Bezug auf die Inflation wirklich werthaltig? Grund, Ackerland, Wald ( privat), Gold und Produktionskapazität. Alles andere ist Schall und Rauch und viel Nebel.
    Ich stelle mir immer die Frage, was die Menschheit unbedingt braucht und ohne was es wirklich nicht geht. Leben ohne Strom ? unmöglich. Also muß man Stromversorger haben. Leben ohne Medikamente ( die älteren hier nicken jetzt) unmöglich, also muß man Pharmawerte haben. Leben ohne Essen und Trinken? unmöglich also muß man Food + Beverage haben. Leben ohne Benzin und Diesel ( sehr schwer) also sollte man Energy haben usw. Die Gesellschaften zieht es immer wieder auf die Basics zurück.
    Jeder Regierungschef, der seiner Bevölkerung das nicht liefern kann, kann gleich wieder nach Hause gehen, egal in welchem System. Also ist man mit Aktien bei den Basics ( vulgo Value ) gut gegen Inflation geschützt, da muß ich Alexander recht geben.
    Grüße @all

  • #9

    DerFinanznomade (Sonntag, 04 Dezember 2022 19:28)

    @Alexander: Danke :-)
    4 Jahre hört sich gut an. Da solltest du bei ca. 1.750 € Netto dann sein plus Dividendensteigerungen, also wahrscheinlich über 2.000 - nicht schlecht.

    @Niklas: Dankeschön, hoffe bald die MonteCarlo Simulation noch einbauen zu können. Dann wirds noch interessanter :-)

    Grüße,
    DerFinanznomade

  • #10

    Ratz (Montag, 05 Dezember 2022 07:56)

    Guten Morgen zusammen !

    Alexanders Monatsbericht ist immer wieder eine willkommene Pflichtlektüre. Ein nüchterner Blick auf die (beeindruckenden) Zahlen, ergänzt um persönliche Einblicke auf die Börse, die Welt und alles andere. In diesem Fahrwasser lasse ich mich sehr, sehr gerne mitziehen.

    Alexander, für mich und wohl auch für viele Mitlesende, ist dies wirklich ein ruhiger Pol im wilden Wasser der Mediennachrichten. Dafür meinen herzlichen Dank !

    Auch wenn die Inflation das Vermögen angreift; bei einer monatlichen Investition von 1-5k in Aktien, ETFs oder sonstigen Assets, wer von "uns" hat hier wirklichen Grund zu jammern? Ich mache mir viel mehr Sorgen um die Mitmenschen mit geringem Einkommen, geringen Sparmöglichkeiten und großen finanziellen Herausforderungen.

    Grüße an alle !
    Der Ratz

  • #11

    mrtott.blogspot.com (Montag, 05 Dezember 2022 09:39)

    Hallo Alex,
    das war mal ein erfrischender Teil in deiner Monatsübersicht - gefällt mir richtig gut.
    Ich hatte bisher noch nicht so differenziert die Sorte Mensch bei Aktien unterteilt. Für mich gab es lediglich die nichtinvestierten Leute, die Aktien als kriminelle Machenschaften ablehnen, dann diejenigen, die sich dafür interessieren, aber sich nicht trauen, in die Umsetzung zu gehen. Dann gibt es die defensiveren Investoren mit einem Plan und die Risikoanleger. Deine Einteilung ist sehr treffend.
    Ansonsten hast du ja wieder eine beachtliche Steigerung hingelegt.

    Dir weiterhin viel Erfolg beim Investieren
    &
    Viele Grüße,
    MrTott

  • #12

    Oliver (Montag, 05 Dezember 2022 10:11)

    Hallo Alexander,

    anscheinend hattest Du am Ende deines Beitrages der Anlegertypen sehr viel Hunger. Na, der Dezember ist für viel Hunger bestens geeignet. Und dein Dividendenertrag ist nun schon deutlich über der 1000er-Marke. Wenn Du in 4 Jahren in Rente gehst, wirst Du wahrscheinlich schon an der 2000 kratzen oder darüber sein. Also schon wieder die Ziele übererfüllt.

    Die Dividendenerhöhungen mögen dieses und wahrscheinlich nächstes Jahr nicht ganz so üppig sein, aber auch diese machen sich trotz schwierigem wirtschaftlichen Umfeld gut bemerkbar. Nach meinen Erfahrungen sind Dividenden in ihren Erträgen sogar wesentlich stabiler als Festgeldkonten oder festverzinsliche Wertpapiere, selbst in Krisen.

    Von daher würde ich mein Depot niemals in ein Festgeldkonto umschichten. Was bei der Debatte oben auch etwas untergeht ist die Tatsache, dass langfristig über 15+ Jahre der Dividendenertrag 1/3 und der Kursgewinnertrag 2/3 ausmacht. Die 2/3 werden immer gerne etwas kleingeredet, weil man die Aktien als Dividendeninvestor nicht plant zu verkaufen. Ist bei mir auch so, Aber die Erträge sind da. Und wenn ich die Zahlen anschaue, trifft diese Regel bei mir beängstigend genau zu.

    Bei dir sind das im Depot immerhin bescheidene 175.000 EURO, Sas dürfte deine Dividenden um einiges übertreffen, wenn man die Jahre zusammenzählt. Auch wenn es große Fluktuationen gibt und das Depot täglich in bewegten Zeiten eine 5-stellige Summe gewinnen/verlieren kann, so ist auch dieses über längere Zeiträume erstaunlich konstant.

    Mit den beiden Größen Dividenden und Kurswert erledigt sich eigentlich jede Diskussion über Festgelder. Aktien sind langfristig, in guten, etablierten Unternehmen angelegt das Beste, was man in Sachen Investment tun kann.

    Bei mir ist es so, dass ich die Erhöhungen nicht häufig explizit nachverfolge. Jetzt weiß ich von dir, dass Starbucks die Dividende erhöht hat. Wäre mir gar nicht aufgefallen. Das ist ja das Schöne am Investieren, man kann faul ohne Ende sein und die Sache läuft trotzdem.

    Also, lass die Ackergäule laufen.

    Grüße Oliver

  • #13

    Andreas (Montag, 05 Dezember 2022 10:15)

    Was für ein absolut genialer Beitrag. Der hat mich doch glatt, obwohl ich deinen Blog schon länger lese auch mal zu einem Kommentar bewegt. Man mag Buffett mögen oder nicht, aber das beinhaltet ja seine grundlegende Aussage. Man investiert nicht in Kurse oder High-Flying Chancen, man investiert in Geschäftsmodelle von Firmen und die Umsetzung dieser. Wenn man es nicht schafft (was wahrscheinlich die wenigsten schaffen) nimmt man halt die "langweiligen Ackergäule" Im meinem Fall sage ich immer Langweilig = gut weil ich mir dann keinen Stress mache und das Ganze irgendwann wenn der erste reinvest der erwirtschafteten Beteiligungen in Dividendenform kommt eh exponential wächst. Man könnte es auch mit einer Lawine vergleichen. Man wirft einen kleinen Schneeball einen Berg runter der rollt und irgendwann immer größer und größer wird und sich dann zu einer Lawine formt. Danke für Deinen Blog und die Arbeit dahinter!

  • #14

    Alexander (Montag, 05 Dezember 2022 17:31)

    Hallo Paul #5,
    die Frage ist sogar sehr berechtigt und man sollte durchaus über Alternativen, deren Vor- und Nachteile nachdenken.

    @ all
    Danke für die netten Kommentare. Allerdings muss ich einwenden, dass ich wohl eher Richtung 1.500 € netto komme. Ende 2023 soll das Depot fertig sein und ich schieße kein frisches Kapital mehr nach. Stand heute, hätte ich dann 1.426 € netto. Dazu ein paar Euro Dividendensteigerung, allerdings läuft der Wechselkurs gegen die Dividendeneinnahmen. Ich lass mich einfach überraschen. So, schnell den Gäulen einen Apfel geben^^

    Grüße Alexander

  • #15

    Dividenden Markus (Montag, 05 Dezember 2022 21:37)

    Waaahnsins-Summe! Glückwunsch! Hab im November 2022 auch wieder eine Rekord-Dividende erreicht (1241,80 Euro). Aber deine Steigerungen sind doch deutlich größer.

  • #16

    Torsten H. (Montag, 05 Dezember 2022 21:58)

    Hallo Alex,

    Glückwunsch zur fortwährenden Überschreitung der 1.000er Marke.
    So wie es auf das Jahresende zu geht, ist es an der Zeit einmal Danke zu sagen. Unter anderem deine Reise und die Berichte haben dazu geführt, dass ich auch mich auf den Weg gemacht habe. 900 € im November wenn auch Brutto hätte ich mir vor drei Jahren nie erträumt.
    Es muss nicht immer spektaklär sein. Lieber unaufgeregtes SWAN (Sleep well at night) investieren. Und genau das findet man hier. Ausgeschlafen findet man dann auch Zeit zu so feinen Beschreibungen der Anlegertypen. Mach weiter so.
    VG,
    Torsten

  • #17

    Caddy (Dienstag, 06 Dezember 2022 12:53)

    Danke für die Konstanz der Blogupdates. In den letzten Wochen sind ja leider ein paar informative Blogs (Susanne und noch ein Kleinanleger) "gestorben". So lese ich jetzt nur noch bei Dir und Ingo.
    Die 3% sehe ich aber nicht bei Deutschen Banken und sind nicht zudem nur 100.000€ gegen Pleite abgesichert. Wenn ich so viel Geld hätte, wäre mir das zu riskant.

  • #18

    kathrin (Mittwoch, 07 Dezember 2022 00:22)

    hallo,
    habe hier gerade gelesen, 300€ mehr oder weniger spielen keine Rolle!
    von 300€ muss ich einen Monat leben,
    woher habt Ihr alle so viel Geld, etwa durch Arbeit und Sparen?!


  • #19

    Niklas (Mittwoch, 07 Dezember 2022 07:07)

    Ja, Ora et Labora :-)…
    Klingt leider nicht so geil wie manche schreierische YTer, ist aber eher Realität wenn man spät anfängt den Schneeball zu formen. Siehe investiertes Kapital und Kursgewinne von Alexanders Depot.

    Die Bilderbuch Anlegerverläufe sind eher seltener, da Ausbildung, Existenzaufbau, Familie und halt typische Anlegerlernkurven dazwischenkommen.

  • #20

    Heinz Olaf (Mittwoch, 07 Dezember 2022 09:54)

    weil hier die Frage nach Umschichtung aufkam, möchte ich mit meiner Frage daran anschließen:

    Dir kommt es ja in erster Linie auf Cashflow an und nicht auf eine besonders gute Performance des Depots.

    Meine Frage: Warum nicht einfach alles oder teilweise in einen Dividenden ETF, wo eh schon eine Vielzahl deiner Aktien enthalten sind.

    Beispielsweise der WKN A1T8FV · ISIN IE00B8GKDB10

    Mein Depot hat in etwa deine Größe aber ich will es am liebsten noch passiver bei gleicher Rendite, daher überlege ich einen Teil meines Depots in den genannten ETF umzuschichten. Ich will das allesdings so machen, dass ich weiterhin monatlich Cashflow bekomme. d.h. 50 % des Depots in den ETF; die anderen 50 % in meine "lieblingsaktien", also sowas wie JNJ oder PG usw.

    Man muss sich dann (hoffentlich) nie wieder um die Aktien kümmern, der ETF kümmert sich darum, welche Aktien evtl rausfliegen aus dem ETF bzw neu reinkommen.

    Wie siehst du das?

  • #21

    Kojak (Mittwoch, 07 Dezember 2022 12:42)

    @Heinz Olaf
    Schau mal unter September 2022, da ist alles beleuchtet, auch Performance Vergleich etc.

  • #22

    Vaido (Mittwoch, 07 Dezember 2022 17:18)

    Danke für deine Antwort.

    Ich hatte übersehen, dass deine Zahlen (korrekterweise) die Nettorendite wiedergeben. 3% Festgeldrendite (brutto) zu 5% Dividendenrendite (brutto) sind natürlich ein Unterschied. Und Dividendensteigerungen sind auf jeden Fall ein Argument und die exorbitanten Kursgewinne der letzten Jahre sowieso.

    Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass wenn die Kursgewinne die nächsten Jahre weniger hoch ausfallen und in manchen Fällen ausbleiben bei gleichzeitig steigenden (Festgeld-)Zinsen bei manchen die Entscheidung pro Festgeld fallen könnte, zumindest für einen Teil des Portfolios. Bei mir persönlich wären 4% Festgeldzinsen der Schwellwert, vielleicht.

  • #23

    Alexander (Mittwoch, 07 Dezember 2022 17:34)

    Hallo Torsten H.,
    SWAN gefällt mir sehr gut, lege ich zu KISS (Keep it simple and stupid).

    Hallo kathrin,
    auf deine Frage - ja. Es hört sich erst mal doof oder überheblich an, wenn man selber knapsen muss und andere schmeißen mit 100ern so um sich. Ich weiß nicht, inwiefern du meinen Blog verfolgst. Nach meiner Lehre und anschließenden Studium, habe ich praktisch mit null angefangen. Haus gebaut und erste Investitionen getätigt. Meine Frau und ich haben neben der Vollzeitarbeit zusätzliche Nebenjobs gehabt. Das Geld war einfach immer knapp. Ich habe von den Nebenjobs das Geld, dass nicht benötigt wurde, gespart. Mein Depot war überschaubar, die Verluste weniger. War praktisch zweimal so gut wie pleite. Meine Immobilien, die ich bei Versteigerungen sehr günstig erworben habe, konnte ich glücklicherweise mit einem Gewinn verkaufen, inzwischen war das Haus abbezahlt. Neben meinem Hauptjob habe ich bis von vor einem Jahr immer selbständig gearbeitet, wenn andere Feiern gegangen sind, habe ich Geld verdient. Daher meine hohe Sparquote. Das alles hat sich über Jahrzehnte entwickelt und ich ernte jetzt die Früchte meiner Arbeit. Irgendwann hat man alles Materielle wie Möbel, Technik, Kleidung etc. Man ersetzt nur noch Verbrauchtes, muss aber keinen neuen Hausstand einrichten. Also alles erklär- und nachvollziehbar.

    Hallo Heinz Olaf,
    ich denke Kojak hat den richtigen Hinweis gegeben.

    Grüße und gute Investments
    Alexander

  • #24

    caddy (Mittwoch, 07 Dezember 2022 20:13)

    @Kathrin : Es ist wie Alexander geschrieben hat. Bei mir ist es ähnlich. Einen kleinen Teil des Depots hatte ich aus den 2000er Jahren (da habe ich sehr viel verdient). März 2020, als ich das Forum hier entdeckt habe, bin ich mit allem verfügbarem Kapital an der Börse wieder eingestiegen. 2021 wurde das verfügbare Geld knapp und, um meine Investitionsziele zu halten (~750€ monatlich), habe ich einen 450€ Nebenjob angenommen.

    Ich müsste das nicht, wir hätten ausreichend Geld im Monat. Aber ich würde gerne früher aus dem Berufsleben ausscheiden. Und das motiviert mich, mehr als andere zu arbeiten und auch mehr zu sparen.

  • #25

    Vaido (Mittwoch, 07 Dezember 2022 22:25)

    Man sollte sich aber schon die Frage stellen, ob man auf dem richtigen beruflichen Weg ist, wenn die Motivation so hoch ist, möglichst früh aus dem Berufsleben auszuscheiden und man dafür hohe Opfer bringt. Ich würde meine Energien da eher in einen Firmen-, Branchen-, oder Berufswechsel investieren..

  • #26

    Jonas (Donnerstag, 08 Dezember 2022 00:20)

    Hallo Heinz Olaf,

    ich habe es seinerzeit (2020) ziemlich genau so gemacht, wie Du in Beitrag 20 schreibst. Falls Interesse besteht, kannst Du das näher unter März 2020 ab Beitrag 37 nachlesen.

    Heute kann ich sagen, dass ich es nicht bereut habe und froh bin, damals so konsequent umgeschichtet zu haben. Bei mir läuft nunmehr die ganze Sache quasi auf "Auto-Pilot" und ich habe Zeit für andere Dinge die mich interessieren dazugewonnen.

    Beste Grüße und eine glückliche Hand
    Jonas

  • #27

    caddy (Donnerstag, 08 Dezember 2022 11:24)

    @Vaido : Warum ? Ich mag meinen Beruf.

  • #28

    Sonny (Donnerstag, 08 Dezember 2022 11:36)

    Hallo Jonas, Hallo Heinz Olaf,

    vielen Dank für eure Ausführungen. Ich bin aktuell 32 Jahre alt und bespare den Vanguard FTSE All World (aktuell ca.90.000€). Ich fahre allerdings auch eine Dividendenstrategie und spiele immer mal wieder mit dem Gedanken von nun an auch nur den A1T8FV zu besparen. 4,13% Dividendenrendite hört sich echt gut an. Ich hatte mich in 2020 gegen den Dividenden ETF entschieden, da der All World eine deutlich bessere Kursentwicklung hatte.

    Ich muss zudem sagen, dass ich die erhaltenen Dividenden aktuell vollständig wieder reinvestiere. Wie geht ihr mit "entgangenen" Kursgewinnen um?

    Was würdet Ihr mir raten mit meinen noch zarten 31 Jahren? :-)

  • #29

    Benny (Donnerstag, 08 Dezember 2022 12:23)

    Hallo, ich hab mal eine Frage zu Kanada-Aktien. Wie werden die Erträge besteuert ? Läuft das wie bei US-Aktien ?
    Vielen dank für eure Antworten
    Benny

  • #30

    sonny (Donnerstag, 08 Dezember 2022 12:29)

    Hallo Benny,

    google hilft

    VG

  • #31

    Consors (Donnerstag, 08 Dezember 2022 14:02)

    Guten Tag,
    weitere Infos finden Sie unter Quellensteuer Kanada!
    freundliche Grüße

  • #32

    Thorben (Donnerstag, 08 Dezember 2022 15:06)

    @Sonny

    Ich bin ein paar Jahre älter als Du.. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Du kannst ja auch unterbewerte Dividendentitel kaufen und hast somit einen potenziellen Kursgewinn aber auch die Dividenden.

    Grad wenn man so jung ist hat man ja alle Chancen in Situationen wie diesen auch mal ansonsten "teure" Titel günstig(er) zu bekommen. Und in der Wartezeit (können ja manchmal Jahre vergehen) hat man als Beruhigung die Dividenden. :-)

    VG

  • #33

    Alexander (Donnerstag, 08 Dezember 2022 16:33)

    Hallo Sonny,
    mach es so, wie es dir gefällt.
    Nervt dich die Börse: Nur einen ETF
    Bisschen Spass, ansonsten lieber mehr Zeit und Ruhe: ETF und Aktien
    Ist Börse dein Hobby und möchtest mehr Zeit investieren: Übergewichte Aktien

    Da du noch ein paar Jahre Zeit hast, mische ruhig ein paar Wachstumswerte dazu.

    Wenn du dich wohl fühlst, dann ist es richtig.

    Gruß Alexander

  • #34

    Jonas (Donnerstag, 08 Dezember 2022 17:25)

    Hallo Sonny,

    da ich Dich nicht kenne und folglich nicht weiß, was Dich so umtreibt und wie Du "tickst", beschränke ich mich darauf, was ich (heute über 60 und in Rente) machen würde, wenn ich erst um die 30 Jahre alt wäre und bereits um die 90 k (mein Kompliment dazu) in dem von Dir genannten ETF hätte.

    Ich würde stoisch genau diesen ETF weiter bedienen und mich nicht davon abbringen lassen. Ich hätte mit diesem Teil um die 90 % des weltweit investierbaren Marktvolumens an Bord und beispielsweise das Länderrisiko, das Sektorenrisiko und das Risiko der Auswahl von Einzeltiteln weitgehend eleminiert. Es bliebe das allgemeine Markrtrisiko, dafür bekäme ich aber auch die Marktrendite. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, so kann ich wohl getrost annehmen.

    Wenn ich einmal das Bild von Alexander mit der Auswahl der Pferde übernehme, hätte ich im Grunde den ganzen Pferdestall eingekauft und zwar inklusive der Rennpferde, der Ackergäule aber eben auch der "lahmen Krücken". Wie Alexander traue ich mir ebenfalls nicht zu, hier auf Dauer, d. h. über Jahrzehnte (nicht punktuell!), zuverlässig die Spreu vom Weizen trennen zu können. Also ließe ich derartige Versuche - zumindest mit dem Löwenanteil meiner Anlagen - einfach sein. Wie ich mich kenne, würde ich vermutlich ein vorher fest definiertes aber wirklich unveränderlich kleines Budget einsetzen, um eine handvoll Einzelwerte zu erwerben, weil es mir sonst zu langweilig würde. Von irgendwelchen Hebel-Anlagen oder Kredit-Spekulationen würde ich aber die Finger lassen.

    Ach ja, wenn ich in Deinem Alter bereits die besagten 90 k auf der hohen Kante hätte, würde ich das Leben auch nicht ganz vergessen und nicht nur "auf Teufel komm raus" sparen. Auch bei einer regelmäßigen, aber überschaubaren Sparplansumme würde die Zeit vermutlich für mich arbeiten. Immerhin hätte ich noch so um die 35 Jahre Zeit und ich wäre zuversichtlich, dass es bis dahin schon werden würde und das Leben bis dahin hätte sicher mehr zu bieten als eisernes Sparen, würde ich mir sagen.

    Wie gesagt, so würde ich es machen, wenn ich heute so alt wäre wie Du. Das ist aber immer sehr individuell und gilt sicher nicht für jeden.

    Beste Grüße und alles Gute
    Jonas



  • #35

    Sonny (Donnerstag, 08 Dezember 2022 17:51)

    Hallo jonas,

    Ich danke dir von Herzen für deinen tollen Beitrag! Du bist genau wie Alex eine Inspiration und ich froh, dass ich 2016 den Blog hier entdeckt habe.

  • #36

    quinoa (Donnerstag, 08 Dezember 2022 18:23)

    @Sonny:

    Für dich als Anregung, weil ich mich auch nicht ganz entscheiden konnte: Bei mir läuft ein Sparplan mit einer fixen Summe auf einen marktbreiten ETF. Alles was darüber hinaus am Monatsende übrig bleibt wird angespart und wenn ich Chancen sehe, dann in Einzelwerte investiert. Dieses Vorgehen ist nichts für Aktien-Puristen und stößt passive ETF-Anleger vor den Kopf - ich persönlich kann damit aber sehr gut mit dieser pragmatischen Lösung leben.

    Dieses Jahr sind dadurch neben dem ETF vor allem Hannover Rück, Covestro, BASF und Church & Dwight ins Depot gewandert.

  • #37

    martbert (Donnerstag, 08 Dezember 2022 18:23)

    Hallo Benny,
    in der Theorie gilt steuerlich für Kanada-Aktien das gleiche wie für US-Aktien. In der Praxis schafft es nur leider kaum ein Broker umgesetzt. Wenn ich Ben vom divantis Blog richtig in Erinnerung habe, bekommt es Maxblue (Broker der Deutschen Bank) gebacken. Möglicherweise hilft auch eine NV-Bescheinigung. Die kostet nur meistens extra, sodass ich für mich die Entscheidung getroffen habe, bei den US‘lern zu bleiben.

    VG
    martbert

  • #38

    Kojak (Donnerstag, 08 Dezember 2022 19:53)

    @Sonny
    Wenn du in den aktuellen ETF investiert, dann werden ja die Dividenden automatisch reinvestiert die Rendite dürfte wesentlich höher sein. Wenn du einen Ausschütter wählst, macht das nur bis zur Freistellungsgrenze Sinn. Natürlich nur, wenn du diese nicht schon anderweitig verbrauchst, sonst zahlst du Steuern dafür.
    Insofern würde ich dir aufgrund deines jungen Alters nicht zu einem ausschüttenden ETF raten. Später kannst du dann immer noch entscheiden in einen Ausschütter umzuschichten oder ggf. pro Monat einfach ETF Anteile zu verkaufen. Am Ende eine Geschmacksfrage.

  • #39

    Pan (Donnerstag, 08 Dezember 2022 22:54)

    Dividendenerhöhungen heute von Stryker (plus 7,8 %) und nach US-Börsenschluß von Broadcom (plus 12,2 %). Beides Juwelen in meinem Portfolio und mit 1,1 und 4,2 Prozent Depotanteil gewichtet. Bei den zeitgleich veröffentlichten starken Quartalszahlen ist von Krise nichts zu spüren. Auch der konservative Ausblick ist vielversprechend.

  • #40

    Benny (Freitag, 09 Dezember 2022 08:08)

    Hallo martbert ,

    vielen Dank für deine Antwort, wenigstens " eine " normale hilfreiche Antwort. Da werde ich bei meinen US AKtien bleiben , hab keine Lust auf Bescheinigungen oder Broker wechsel.

    Gruß

    Benny

  • #41

    Jonas (Freitag, 09 Dezember 2022 14:05)

    Hallo, leider ist die "eine" normale Antwort auch noch falsch.
    Erträge aus US-Aktien und kanadischen Aktien werden laut
    Doppelbesteuerungsabkommen Quellensteuersatz auch theoretisch
    unterschiedlich besteuert.

  • #42

    martbert (Freitag, 09 Dezember 2022 15:57)

    Hallo Jonas,

    danke für den Hinweis. Ich kann für mich nur berichten, dass ich steuerlich schlechter gestellt war als bei DE- oder US-Aktien. Was genau wäre für Benny oder mich denn theoretisch der steuerliche Unterschied? Ich bin davon ausgegangen, dass 15% Quellensteuer anfallen und diese auf die Kapitalertragsteuer angerechnet werden können.

    Unabhängig von der theoretischen Besteuerung ist es faktisch so, dass man in Deutschland steuerlich mit CA-Aktien schlechtergestellt ist als mit US-Aktien. Das war für Benny hoffentlich der Kernpunkt seiner Frage.

    VG
    martbert

  • #43

    Cap (Freitag, 09 Dezember 2022 22:00)

    Ja die Erhöhung von Broadcom habe ich auch freudig zur Kenntnis genommen.solche Erhöhungen gibt es bei keinen Div Etc jedes Jahr. Daher fahre ich erstmal die Strategie mit meinen 34 Lenzen, dass erstmal alle Einzelwerte "voll" gemacht werden und danach in einigen Jahren die Dividende Etfs bespart werden. Mal schauen was bei rum kommt.

  • #44

    Jonas (Freitag, 09 Dezember 2022 22:02)

    Beitrag 41 ist nicht von mir! Offenbar tritt jemand unter meinem Nickname auf.

    Beste Grüße
    Jonas

  • #45

    Jonas (Samstag, 10 Dezember 2022 09:28)

    Beitrag 44 ist nicht von mir! Natürlich habe ich Beitrag 41 verfasst.

    Beste Grüße
    Jonas

  • #46

    Heinz Olaf (Samstag, 10 Dezember 2022 12:58)

    Servus,

    danke an alle, die auf meinen Beitrag reagiert haben.

    @Jonas die beiträge aus märz 2020 hab ich gelesen, vielen dank dafür. da haben wir wohl die gleichen gedanken obwohl ich (leider) noch 20 jahre vor mir habe bis zum ruhestand.

    der immobilien etf gefällt mir aber leider nicht so gut. zu klein, zu hohe gebühren, zu wenig rendite und zu wenig performance.

    ich denke, ich werde mein depot etwas aufräumen und jeweils 10 Prozent in die etf stecken:

    A1JX53
    A1JX52
    A1T8FV

    wünsche noch ein schönes wochenende

  • #47

    Jonas (Samstag, 10 Dezember 2022 15:57)

    Hallo Heinz Olaf,

    schön, dass Dir meine Beiträge aus 2020 gefallen haben.

    Was den dort genannten Immobilien-ETF betrifft, profitiere ich immer noch von dem damals glücklicherweise eher zufällig "gelungenen" Einstieg mit dem Großteil des Investments in diesen ETF zu einem Kurs unter 17 €. Inzwischen investiere ich dort auch nur noch sehr wenig und liege in 2022 bei der Ausschüttung immerhin noch bei einer Rendite von ca. 4,5 %. Das ist für mich ok und ich lasse es erstmal so laufen. Insofern daher vielleicht eine besondere Situation

    Dir noch eine glückliche Hand und Du wirst es erleben.....die 20 Jahre bis zur Rente vergehen echt schnell!

    Beste Grüße
    Jonas (also derjenige, der 2020 die von Dir gelesenen Beiträge geschrieben hat) ;-)

  • #48

    Benny (Sonntag, 11 Dezember 2022 15:05)

    welcher "Jonas" ist denn nun der wahre "Jonas"?
    es kann nur einen "Jonas" geben!

  • #49

    Kojak (Sonntag, 11 Dezember 2022 21:01)

    @Jonas
    Wenn du bei dem Immo ETF von 4,5% Rendite sprichst, meinst du Brutto oder Netto?
    Wie wird dieser besteuert? Die Immo ETFs haben doch eine höher Freistellung als die Aktien ETFs (30%) je nach Anlagehorizont (national <-> international) - oder?

  • #50

    Michael (Sonntag, 11 Dezember 2022 21:56)

    Hallo Alexander, sehr schöner und sooo zutreffender BLOG Eintrag zum Jahresschluß. Herzlichen Dank.

  • #51

    Jonas (Sonntag, 11 Dezember 2022 22:06)

    @ Kojak
    Die von mir angegebene Rendite ist vor persönlicher Steuer. Wegen der Besteuerung des ETF schau doch bitte ins Forum; dort ist das Thema am 08.10.2022 zumindest angerissen worden. Steht sogar noch auf der Startseite.

    Beste Grüße
    Jonas

  • #52

    Eichhörnchen (Montag, 12 Dezember 2022 18:01)

    @Kojak
    Bei Immobilien-ETF hast Du in der Regel keine Teilfreistellung, da die dafür erforderliche Mindest-Aktienquote nicht erreicht wird (REIT in solchen ETF zählen nicht als AG, ist halt Germany). Bei JustETF müsstest du ein Video und einen Podcast dazu finden. Von Lyxor gab/gibt es nach meiner Erinnerung einen SWAP-ImmobilienETF, der die Teilfreistellung erhält (investiert in Aktien und macht die Kopplung an den Immo-Index über einen Swap).
    VG
    Eichhörnchen

  • #53

    Kojak (Montag, 12 Dezember 2022 19:48)

    @Jonas
    @Eichhörnchen
    Mein Denkfehler war, dass die höhere Teilfreistellung von 60% respektive 80% auch für Immo-ETF Anwendung findet, scheint aber nur für offene Immo-Fonds zu gelten:

    https://www.bvi.de/faq/faq-besteuerung-von-investmentfonds/

    „Wann profitieren Anleger bei offenen Immobilienfonds von höheren Teilfreistellungen?
    Grundsätzlich zahlen Anleger offener Immobilienfonds (d.h. Investmentfonds, die überwiegend in Immobilien und Immobiliengesellschaften investieren3) auf 60 Prozent der Ausschüttungen und Verkaufsgewinne keine Abgeltungsteuer. Hat der Fonds seinen Anlageschwerpunkt im Ausland sind es sogar 80 Prozent3. Dafür muss aber überwiegend in ausländische Immobilien oder Auslands-Immobiliengesellschaften investiert werden. Letztere investieren ausschließlich in ausländische Immobilien. Ob der Fonds diese Voraussetzungen für eine höhere Teilfreistellung erfüllt, ergibt sich aus den Anlagebedingungen.“

  • #54

    Tobias (Dienstag, 13 Dezember 2022 07:17)

    @ Jonas in #34

    Hallo Jonas,
    wenn du da schreibst "Von irgendwelchen Hebel-Anlagen oder Kredit-Spekulationen würde ich aber die Finger lassen.", dann heißt dass ja auch, dass du in jüngeren Jahren keinen Immo-Kredit aufnehmen würdest.
    Wolltest du das so ausdrücken oder ist das eher sprachlich durchgerutscht?

    Viele Grüße

    Tobi

  • #55

    Kojak (Mittwoch, 14 Dezember 2022 12:18)

    @Tobias
    Immo-Kredit wofür? Für eine eigengenutzte Wohnimmobilie oder als Anlagespekulation, um eine Immobilie zu kaufen (in niedrigem Zinsumfeld) und später mit Gewinn wieder zu verkaufen?

  • #56

    Tobias (Mittwoch, 14 Dezember 2022 14:24)

    Moin Kojak,

    darüber hab ich noch nicht nachgedacht. Mir ging es darum, dass ein Immo-Kredit ja eine gehebelte Anlage ist.
    Und da wollte ich verstehen, ob er dies auch damit meinte.

    Beste Grüße

    Tobi

  • #57

    Thomas (Donnerstag, 15 Dezember 2022 08:24)

    Ein Kredit für eine selbstgenutzte Immobilie in einer sinnvollen Ortslage, die beherrschbar mit etwas Sicherheitsreserve finanziert ist , in einem überschaubaren Zeitraum abgezahlt werden kann und der immer die wertvolle Immobilie als Sicherheit hat, ist von einer gehebelten Anlage wie etwa Optionsscheine vlt 20 bis 50 fach und dann noch mit Knockout in etwa soweit entfernt wie der Nordpol vom Südpol.
    Manche arbeiten mit 3xETFs, das ist m.E. das äußerste , was noch vertretbar wäre, meins ist es nicht. Ich habe insofern Glück, das meine Wohnimmobilie bezahlt ist. Nach nun langer Erfahrung ist mein grundsätzliches und tragfähiges Modell
    1.) keine Schulden. 2.) etwas Gold physisch.3). soviel Barreserve, das man ein halbes Jahr ohne fremde Hilfe allein durchkommt. Und alles andere NUR Dividendenaktien long. Halten und nachkaufen. Börsennews /Blogs wie diesen hier lesen und SONST NICHTS.
    Wenn hier kleine gutgemeinte Ratschläge gestattet sind, Finger weg von Spekulationen. Grüsse.

  • #58

    Thomas (Donnerstag, 15 Dezember 2022 09:19)

    Noch ein kleiner Nachtrag. Das schöne hier ist ja, das man, wenn man keinen Unfug schreibt, hier auch seine Sicht zum Thema darlegen kann. Bei Kryptos und insbesondere Bitcoin bin ich völlig raus. Vielleicht vergebe ich hier Chancen, aber da habe ich mich für immer festgelegt. Kompliment an Torsten #16 SWAN (sleep well at night) gefällt mir ausgesprochen gut. Wenn mich eine gute Fee vor die Entscheidung zwischen einer Berkshire Hethaway A Aktie oder SWAN stellen würde, ich würde SWAN nehmen.
    Was nützt Dir der ganze Kram, wenn Du nervlich völlig abgewrackt bist.
    Jeder von uns hier hat m.E. dann die richtige Anlageform und den richtigen Anlagestil gefunden, wenn abends der DOW Jones um 5 oder 10% einbricht und man trotzdem nachts ruhig schlafen kann. Dann erst ist man auf der richtigen Fahrspur zum Ziel angelangt.

  • #59

    Tobias (Donnerstag, 15 Dezember 2022 10:52)

    "Ein Kredit für eine selbstgenutzte Immobilie in einer sinnvollen Ortslage, die beherrschbar mit etwas Sicherheitsreserve finanziert ist , in einem überschaubaren Zeitraum abgezahlt werden kann und der immer die wertvolle Immobilie als Sicherheit hat, ist von einer gehebelten Anlage wie etwa Optionsscheine vlt 20 bis 50 fach und dann noch mit Knockout in etwa soweit entfernt wie der Nordpol vom Südpol."
    Genau so schaut es aus!
    So wie Nord- und Südpol auf der gleichen Welt liegen, ist ein Immokauf auf Kredit ein gehebeltes Invest.
    Für die allermeisten dann noch dazu ein tüchtiges Klumpenrisiko.
    Ich bin da bisher mit einer Immo so n bisserl und ner anderen richtig gut gefahren. Das ändert ja dann aber nichts am Risiko, welches eben bestand, sich zum Glück aber halt nicht realisiert hat.

    Beste Grüße

  • #60

    Thomas (Donnerstag, 15 Dezember 2022 13:49)

    Nur das man die Miete, die man sonst an einen anderen Eigentümer zahlen würde, dann durch den Kredit ersetzt. Das Geld für die Miete ist für immer weg. Das Haus bleibt. Genauso, wie man unabänderlich Steuern zahlen muss, muss man irgendwas für seine persönliche Bleibe zahlen. Dann schon lieber für das eigene Haus.

  • #61

    Heinz Olaf (Donnerstag, 15 Dezember 2022 14:06)

    Eure Beiträge vom Nord und Südpol sind so unheimlich
    langweilig und machen Müde.

  • #62

    Schiri (Donnerstag, 15 Dezember 2022 15:50)

    Hast Recht, Jonas.

    Schön, wenn du nichts anderes zu tun hast als langweilige Beiträge zu lesen und kommentieren.

  • #63

    Claudio (Donnerstag, 15 Dezember 2022 16:43)

    Ich habe mal eine Frage an die Dividendeninvestoren hier im Forum.
    Intel geht aktuell Richtung 25€, Dividende bei über 5%.
    Hat die jemand auf dem Schirm für 2023? Oder sind die Probleme die Intel aktuell hat gegenüber der Konkurrenz zu groß?

  • #64

    caddy (Donnerstag, 15 Dezember 2022 18:29)

    Habe einen Artikel gelesen nachdem Intel bei den Fertigungsgrößen hinterher hinkt und gerade versucht neue Produktionskapazitäten aufzubauen. Generell hat man Anteile an AMD und Apple(ARM) verloren und die neue Prozessorgeneration soll wohl sehr stromhungrig sein...

  • #65

    Dominik von Estatefolio (Montag, 19 Dezember 2022 09:52)

    Hi Alexander,

    ich verfolge deinen Blog schon seit einigen Jahren (seit 2017/18 damals war ich 22) und muss sagen du bist ein Vorbild in Sachen Kontinuität und Durchhaltevermögen, sowohl was deinen Blog als auch die Umsetzung und Erreichung deiner finanziellen Ziele angeht. Man brauch manchmal das Gefühl, dass es möglich ist Dividendeneinnahmen >1.000€ in einem Leben zu erzielen, wenn man sonst niemanden kennt, der Dividendeneinnahmen >801€ Sparerpauschbetrag zusammen bekommt.

    Ich finde es Klasse wie viel Zeit du dir für die Beantwortung der Fragen nimmst und finde deinen Ansatz zwar sehr individuell aber nachvollziehbar. Ich wünsche dir sobald du nicht mehr auf die Erwerbsarbeit angewiesen bist, den gleichen Spaß am Teilen deiner Investments. Dein Ackergaul-Vergleich finde ich sehr treffend und ich finde mich darin wieder.
    Besonders spannend ist mir bei dir erstmals der Aspekt des Dividendenwachstums und somit des Zinseszinseffektes so richtig klar geworden. Deine Definition von Risiko teile ich und ich hoffe ich komme auch einmal da hin und kann jährlich 30.000€ zur Seite sparen um Aktien zu kaufen (dazu kommen denke ich noch die reinvestierbaren Dividenden)!

    Viele Grüße
    Dominik

  • #66

    Alexander (Montag, 19 Dezember 2022 17:26)

    Hallo Dominik,

    es freut mich, wenn ich dir etwas helfen konnte.

    Gruß Alexander

  • #67

    SBK (Dienstag, 20 Dezember 2022 13:38)

    Hallo zusammen, kann mir einer die Verbindung zwischen NAV und Marktpreis erklären ? Warum gibt´s da bei manchen große Unterschiede ? Sollte man CEF´s kaufen wenn der Marktpries unter dem NAV liegt ? Finde keine guten Erklärungen dazu...

    VIelen Dank

    S.

  • #68

    Alexander (Mittwoch, 21 Dezember 2022 17:37)

    Hallo SBK,

    eine direkte Verbindung zwischen dem NAV und dem Marktpreis gibt es nicht.

    Im Marktpreis spiegeln sich die Erwartungen der Investoren für die Zukunft wieder. Liegt der Marktpreis unter dem NAV, herrscht einfach große Unsicherheit. Wird das Unternehmen bzw. der Fonds in Zukunft noch die erwarteten Erträge liefern? Wenn hier Zweifel bestehen, dann laufen die Investoren weg und der Marktpreis liegt unter dem NAV. Genauso umgekehrt. Erwartet man eine goldene Zukunft, ist man bereit etwas mehr zu bezahlen.

    Analysiert man das Anlageprodukt und denkt, dass man mehr weiß als die anderen, kann man einsteigen und ganz gut verdienen. Oder der Markt hat allgemeine Panik, dann kann man echte Schnäppchen machen. Ist wie bei jedem Anlageprodukt.

    Grüße

  • #69

    Udo (Donnerstag, 22 Dezember 2022 19:20)

    Hallo Alex,
    wie immer Glückwunsch zu den Zahlen. Auch ich bleib weiter dabei. Es sind auch wieder viele interessante Posts dabei.
    Eigentlich habe ich einen ähnlichen Weg wie du hinter mir. Meine Frau und ich haben aber auch noch zwei Kinder groß gezogen, auf die wir sehr stolz sind. Den bringe ich gerade den Schneeball von Warren Buffet bei �.
    Mittlerweile bin ich auch schon 56 und denke auch das spätestens mit 60 Schluss sein muss. Wie sagte schon Kostolany: „Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit Geld zu verdienen.
    VG

  • #70

    Jimmy (Freitag, 23 Dezember 2022 06:55)

    Moin, mega Depot !!! Weiterhin so.

    Warum hast du die Deutsche Post eigentlich nicht im Depot ? �

    Gruß
    Jimmy

  • #71

    Benny (Freitag, 23 Dezember 2022 08:01)

    Das ist ein Depot mit Ami-Aktien!
    nix Deutsche Post!

  • #72

    Alexander (Freitag, 23 Dezember 2022 16:52)

    Hallo Udo,
    60 werde ich nicht schaffen, aber 61 ist mein aktueller Plan :)
    Dann mache ich es wie Kostolany^^

    Hallo Jimmy,
    siehe Antwort Benny.
    Die "älteren" Blogleser wissen, dass die Post im Familiendepot schlummert ;)

    Hallo Benny,
    Danke :)

    Viele Grüße und Frohe Weihnachten

  • #73

    Klaus (Freitag, 23 Dezember 2022 20:34)

    Servus,

    mal ne Frage speziell an Alex und Udo: ab wann kann man eigentlich in Rente gehen? Ich dachte immer, dass geht erst ab 63 Jahren aber Alex will mit 61 und Udo mit 60 Jahren. Geht das denn oder wie ist da euer Plan?

  • #74

    Achim (Samstag, 24 Dezember 2022 01:10)

    Servus zurück,
    hier ist nicht die gesetzliche Rente gemeint,
    sondern in "Rente gehen" wegen Reichtum!
    guten Rutsch

  • #75

    Alexander (Samstag, 24 Dezember 2022 09:58)

    Hallo Klaus,
    normal geht es frühestens mit 63. Es gibt vielleicht noch besondere Regeln für Schwerbehinderte, aber das lasse ich mal außen vor.

    Möchte man vor 63 aufhören, muss man sich einfach überlegen, wie man die Zeit finanziell überbrückt. Dividenden, Mieteinnahmen, Gespartes usw. eben wegen Reichtum, wie Achim treffend geschrieben hat.

    Grüße

  • #76

    Blog 99bit (Samstag, 24 Dezember 2022 19:48)

    Ist natürlich eine legitime Strategie, viele setzen mehr auf Sicherheit als auf Rendite

  • #77

    Thomas (Sonntag, 25 Dezember 2022 04:43)

    Bin seit einem Jahr im Vorruhestand und war zu diesen Zeitpunkt kurz vor meinen 60sten. Regulärer Renteneintritt ist dann ab 63 und den damit verbundenen 13,2% Abschlägen. Die Dividenden gleichen diese aber locker aus�
    Schöne Festtage und einen guten Rutsch.

  • #78

    AlKi (Sonntag, 25 Dezember 2022 15:50)

    https://youtu.be/0fYE5N_lnZE

  • #79

    Klaus (Montag, 26 Dezember 2022 12:22)

    Hallo,
    gute Idee früher in "Rente" zu gehen!
    wie seit Ihr denn dann krankenversichert?
    privat oder freiwillig gesetzlich?
    wollte ja nicht meine ganzen Kapitalerträge dafür ausgeben!

  • #80

    Alexander (Montag, 26 Dezember 2022 15:06)

    Hallo Klaus,
    ich bin freiwillig in der gesetzlichen KV, eben weil ich im Alter nicht alles dafür ausgeben will :).

    Grüße

  • #81

    PRIVAT (Montag, 26 Dezember 2022 18:19)

    solange ich nicht jeden euro zweimal umdrehen muss, würde ich niemals zurück in die GKV. ich bin sooooo froh privat krankenversichert zu sein...wenn du als kgv versicherter wirklich mal was ernstes hast, dann hast du verloren. ich spreche aus eigener erfahrung. mutter ist in der GKV

  • #82

    Udo (Montag, 26 Dezember 2022 23:01)

    Hallo,
    @Klaus
    die Idee ist Super, aber es ist ja nicht nur die KV,
    auch noch Wohnen,Energie,Auto,Internet,Frau und Kinder,
    Proviant, Freizeitparks,Bordellbesuche etc.usw.
    da kommt schon monatlich einiges an Dividendeneinnahmen
    zusammen. aber was solls' , Rente mit 42 ist schon stressig.


  • #83

    Volker (Montag, 26 Dezember 2022 23:19)

    Hallo Alex,

    du hast AT&T gewählt. Warum nicht Verizon, obwohl sie etwas besser sind von den Zahlen? (Betrachtet man die Schulden sind beide aber kritisch)

    Und vielleicht hast du es woanders erklärt, aber warum so wenig britische (z.B. BP, Shell, Unilever, Rio Tinto etc.) oder holländische Aktien, die ja auch meistens 4rtel jährig ausschütten und dabei das Währungsrisiko etwas mehr verteilen, weg von 100% US Dollar auf mindestens 3 Währungen? Steuerrechtlich sind die auch alle human bezüglich Quellensteuer.

  • #84

    Unruheständler (Dienstag, 27 Dezember 2022 08:09)

    @ Klaus und PRIVAT

    Ich halte es da genau wie Alexander und bin auch freiwillig in der GKV.
    Ich konnte mich die letzten 42 Jahre nicht über unzureichende oder mangelhafte Versorgung beschweren, auch nicht als Privatier ;-)

  • #85

    Unruheständler (Dienstag, 27 Dezember 2022 08:12)

    Sorry, meinte natürlich 32 Jahre!
    So alt bin ich auch noch nicht ;-)

  • #86

    Alexander (Dienstag, 27 Dezember 2022 17:33)

    Hallo PRIVAT,
    als ich vor ein paar Jahren vor der Entscheidung stand, ob ich mich privat versichere oder freiwillig in der GKV bleibe, habe ich mich bewusst zur GKV entschieden. Der Grund sind die steigenden Kosten im Alter. Ich muss zwar nicht den Euro zweimal umdrehen, aber wenn die PKV mal 1.500 oder 2.000 € im Monat kostet, wird es langsam unangenehm. Wenn ich Rentner bin, dann zahle ich auf meine kleine Rente einen kleinen Krankenkassenbeitrag und kann private Leistungen bei Bedarf zubuchen. Bei unserem Ärztemangel bringt die private KV auch nicht mehr viel. In unserem Raum bekommt man selbst als privater beim Facharzt keinen Termin mehr. Einzelne Behandlungen kann ich so auch bezahlen und komme in dem "Genuss" der Privaten. Vorteil ist, dass meine Frau bei mir versichert ist und nichts extra kostet.

    Hallo Volker,
    als ich vor ein paar Jahren anfing AT&T zu kaufen, erschienen diese mir vermutlich besser als Verizon. Genau kann ich es nicht mehr sagen.

    Da das hier mein US-Depot ist, sind da eben nur US-Aktien drinnen. Im Familiendepot schlummern auch deutsche und britische Werte wie Z.B. eine Shell ;)

    Grüße Alexander

  • #87

    DL (Freitag, 30 Dezember 2022 00:29)

    Hallo Alexander,

    Glückwunsch zu den auskömmlichen Dividenden! Respekt!!!

    Beim Thema "Festgeld" kann ich dir nur zustimmen.

    Man könnte in der aktuellen Phase mit drohenden Prognoseanpassungen, drohenden Kursstürzen usw. ggf. darüber nachdenken, anstatt der üblichen Werte ein paar (nicht grundlos) gefallene Dividendentitel (Aroundtown? Vonovia?? Kion??? gerade beim aktuellen Dollar-Kurs ist m.E. ein Blick auf die europäischen Titel interessant) mit Erholungspotential einzukaufen, da m.E. Vieles bereits eingepreist ist... oder eben etwas Wachstum. Ich bin kein Freund von Tesla (ich mag den innovativen Musk, aber den twitternden nicht), habe sie aber auch (zu früh) gekauft. Die haben bei 20% Wachstum (niedrig angesetzt) dasselbe KGV wie Pepsi. Das ist schon verrückt.

    Aber stures Weiterbesparen der bekannten Werte finde ich auch top. Wieso den Stress antun? Du hast es (bald) geschafft und mit Sicherheit (so ziemlich) alles richtig gemacht!!! Chapeau.

    LG, ein ehemaliges Forenmitglied :-)

  • #88

    G. (Freitag, 30 Dezember 2022 02:40)

    Moin Alex,

    wollte nur mal eben nen schickes Neues wünschen :-)

    Liest sich immer wieder "nett" Dein Blog.

    Besonders erfreulich Deine "Geschichten" und Antworten ...grade auch s.o. Kathrin .....GKV....Ackergäule......"Familiendepot" gröööhll ... das arme kleine Depot ? :-)

    Ich bim zwar nicht auf DEM Niveau unterwegs...aber auch durchaus zufrieden und das TROTZ des nicht grade superbullishen Markts...aber die Dividendenstrategie machts erträglich :-)
    Mir gehts aber ähnlich wie Dir und man erkennt bei Dir ne gewisse Ruhe und auch Lebenserfahrung. Deine (ich beziehe mich nochmal kurz auf Kathrin s.o.) "großkotzigen" (ich meine das WIRKLICH positiv) Schnacks kommen recht sympathisch rüber ... :-)

    Lese hier immer wieder gerne, wenn ich nix Besseres zu tun habe . Weiter viel Erfolg und Danke fürs eiserne Niederschreiben :-)


    Guten Rutsch

  • #89

    privat (Freitag, 30 Dezember 2022 11:17)

    #86

    du zahlst doch keine 2000 euro im alter für die pkv! vielleicht pro jahr aber nicht im monat. auch die beiträge für die gkv werden weiter ansteigen. wer die bestmögliche medizinische versorgung für sich will, der gehört in die pkv.

    und gerade im höheren alter wenn die bedrohlichen krankheiten auf einen zukommen dann will ich meinem körper nur das beste vom besten gönnen.

    das geht doch schon los für nen termin für ein MRT
    gesetzlich versicherter bekommt irgendwann in 6 bis 8 wochen nen termin
    ich warte als pkv keine 48 h auf einen termin

    wie auch immer. wünsch dir einen guten rutsch alex und freu mich schon auf dein monats und jahresupdate.

  • #90

    Sonny (Freitag, 30 Dezember 2022 12:47)

    @DL

    Ddorfer, bist du es??

  • #91

    Tobias (Freitag, 30 Dezember 2022 20:21)

    @ Sonny

    Hab den Ddorfer hier im lokalen Börsenstammtisch kennengelernt.
    Er ist es wohl nicht.
    Sagt er.

    Beste Grüße

    Tobi

  • #92

    Krause (Freitag, 30 Dezember 2022 23:38)

    @Tobias
    Gibt es einen Börsenstammtisch in Düsseldorf? Falls ja, würde ich mal sehr gerne dazustossen

  • #93

    Stefan (Samstag, 31 Dezember 2022 12:37)

    Hallo , weiß einer warum Algonquin Power Aktie so abgestürzt ist. Guten Rutsch euch allen und gute Dividenden im Jahr 2023. Viele Grüße Stefan

  • #94

    Alf (Samstag, 31 Dezember 2022 12:42)

    @Stefan,
    schlechte aktuelle Quartalsergebnisse.

    Viele Grüße und einen guten Rutsch, Alf

  • #95

    Alexander (Samstag, 31 Dezember 2022 15:18)

    Hallo DL,
    erst habe ich ziemlich viel falsch gemacht^^
    Den Weg, den ich für mich gefunden habe, scheint ganz gut zu funktionieren.

    Hallo G.,
    dir auch ein schickes Neues und nen guten Rutsch.

    Hallo privat,
    bei der PKV kommt es auf so viele Einzelheiten an (Eintrittsalter, Vorerkrankungen etc.), das muss individuell abgeklopft werden. Es gibt einfach Lebensumstände, da ist die GKV besser geeignet.

    Grüße Alexander

  • #96

    Tobias (Samstag, 31 Dezember 2022 15:33)

    @ Krause

    Aus dem ehemaligen Kneipenstammtisch ist ne mittlerweile private Runde geworden.
    Treffen uns reihum bei uns zu Haus, dann wird geschnackt, gegessen, getrunken. Manchmal hören wir da erst auf, wenn nur noch einer n Taxi rufen kann.
    Die Erlöse unserer Börsenwetten werden gespendet/verschenkt.

    Sorry.

    Guten Rutsch!