Vorstellung Leserdepot von Sonny

Mich hat der Leser Sonny angeschrieben und sich bereit erklärt, sein Depot den anderen Lesern vorzustellen.

 

Er meint, dass seine Frau und er ein sehr kleines Depot hätten und würde gerne mit der Veröffentlichung die Tipps der Leser annehmen bzgl. der weiteren Vorgehensweise. Ich meine, als Student ein Depot mit über 20.000 € aufzubauen, ist eine respektable Leistung.

 

Aber lest selbst:

Ich habe das Depot während meiner Bankausbildung und meiner nachfolgenden Studienzeit hauptsächlich alleine aufgebaut, d.h. mit einem monatlichen Einkommen von ca 900 €. Ich bin auch fleißiger Leser deines Blogs und habe auch sehr viele Aktien, die du auch hast :-) Ich bin 28 Jahre alt und werde im Oktober meine 1. Festeinstellung nach meinem Masterstudium bei einem Beratungsunternehmen beginnen. Ich bin verheiratet und meine Frau arbeitet im öffentlichen Dienst mit einer Vollzeitstelle.

 

Ich bin (beeinflusst durch deinen Blog) auch eher an den Dividenden interessiert, allerdings aufgrund meines noch langen Anlagehorizonts natürlich auch an Wachstumswerten. Wir besparen monatlich mit 500 € den ETF110 und mit 150 € den ETF127 (diese Summen erst nach dem meine Frau ihr Studium beendet hat und jetzt deutlich mehr verdient). Unser Plan/Wunsch ist es, in den nächsten 3-4 Jahren eine Eigentumswohnung zu kaufen. Aus diesem Grund kann ich derzeit auch nicht alles in Aktien oder ETFs investieren und spare nebenher auch auf dem Tagesgeldkonto. Unser Depot hat aktuell einen Bestand von 25.000 €, auf dem Tagesgeld haben wir eine Summe von rund 17.000 €. Wir haben dieses Jahr bisher rund 600 € an Dividenden erhalten. Was natürlich im Gegensatz zu deinem Dividendeneinkommen mickrig ist, aber die Dividenden motivieren enorm.

 

Meine Frage an dich/euch wäre jetzt:

 

In welche Werte würdet Ihr in meinem Alter und meinem Anlagehorizont investieren? Ich würde gerne eine Mischung aus Dividenden und Wachstumswerten verfolgen und mein Ziel ist es im Grunde genommen, irgendwann meine monatlichen Fixkosten mit meinem Dividendeneinkommen zu decken. 

 

Ab November werden wir ca. 2.500 € monatlich zum Investieren/Sparen zur Verfügung haben.

 

Sonny

 

Depot von Sonny
Depot von Sonny

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Kommentare: 52
  • #1

    IMHAMSTERRAD (Freitag, 18 Oktober 2019 18:28)

    Ist doch ein tolles Ergebnis von Sonny für nebenbei, sozusagen, Darauf kann man stolz sein. Ich würde mich aktuell von einigen Branchen fernhalten, Auto, Banken, Biotech, Lebensversicherer, Einzelhandel, Cannabis, Wasserstoff, alles was gehyped wird. Ich kaufe nur Aktien mit 5 Prozent und mehr Dividendenrendite, in letzter Zeit vermehrt Tabakaktien, russische Öl- und Gas-Aktien haben es mir auch angetan, norwegische Lachszüchter mag ich auch.

  • #2

    AlKi (Freitag, 18 Oktober 2019 18:36)

    Hallo Sonny, ich würde 3 Werte rauswerfen und zwar BMW, Daimler und Kraft Heinz. BMW und Daimler weil die Autobranche so wie es scheint zum einen in eine Rezession schlittert und zum zweiten weil diese im Zuge der "Klimadebatte in Deutschland" besonders im Fokus stehen. Kraft Heinz weil diese in der Umstrukturierung stehen und es ist nicht ersichtlich ist wie die Entwicklung weitergeht. Für die deutsche Firmen im DAX würde ich mir eher SAP oder Fresenius evtl. noch Münchner Rück, Allianz zulegen. Bei SAP spricht dafür dass sie Weltmarktführer im Bereich der betriebswirtschaftlichen Software sind und seit Start an der Börse ihre Dividende kontinurlich Jahr für Jahr gesteigert haben. Ähnliches bei Fresenius seit circa 25 Jahren Dividendensteigerung zwar mit niedriger Dividenrendite aber hoher Dividendensteigerungsrate. Es gibt aber viele kleinere Firmen in Deutschland die eine solide und gute Firmenpolitik betreiben. Da wären zum Beispiel Bechtle, Rational(Grossküchengeräte), CTS Eventime, Stratec, Fuchs Petroclub etc. Bei den nichtdeutschen Firmen würde ich 3M emphehlen (61 Jahre Dividendensteigerung), Cisco, Church&Dwight, Rollins, T.Rowe,Hormel, Ecolab, Hasbro, Lowe, Tractor Supply, A.O.Smith, Mastercard, Visa, Ross Store, Nike, TJX, Next Era, FactSet Research. Eher würde ich zu Firmen tendieren die nur kleine Dividendenrentiden haben aber mit grösser Dividensteigerungsrate. Dabei sollte die Dividendenausschüttung weniger als 50 % des Cashflows oder des Gewinns ausmachen. Der Vorteil ist du bist 28 Jahre alt und eine hohe Dividensteigerungsrate ist in deinem Fall von längerfristigem Vorteil. Evtl noch ein Paat REITS wie AMT, CCI DLR, GOOD, MPW, HCP, O, oder SPG. Man kann dies auch in einem ETF sich erwerben zum Bsp: A0LEW8. Weiter könnte man noch BDC`s erwerben zum Bsp MAIN oder ARCC. Bei diesen sollte man öfters auf Seeking Alpha nachschauen dort gibt es Blogger (BDC-Buzz oder Scott Kenndy) die sich mit der Materie gut auskennen. Bei den Reits gibt es Brad Thomas der öfters über REits schreibt. Ansonsten viel Erfolg beim Investieren
    Gruss AlKi

  • #3

    Claudio (Freitag, 18 Oktober 2019 20:27)

    BMW und Daimler, eignen sich definitiv nicht für ein Depot das langfristig wachsen soll!
    Alki hat einige gute Vorschläge dabei, oder schau dir doch unseren Gastgeber Alex an!
    LG

  • #4

    Thomas (Freitag, 18 Oktober 2019 21:10)

    Hallo,
    ich habe mir die letzten Monate Imperial Brands (Tabak) GB0004544929, Tanger (REit) US8754651060, Iron Mountain (läuft als Reit, ist aber eigentlich keiner)US46284V1017 und Geo Group US36162J1060 gekauft. Sind jetzt eher Dividendentitel.

    Ich würde dir aber auch paar Fonds empfehlen. Ich habe einen der 3 Fonds, die ich unten gleich aufführe, schon sehr lange und bin sehr zufrieden. Deswegen habe ich mir noch die anderen beiden zugelegt. Die Fonds sind aktiv Gemanagt und sind alle im SmallCap Bereich unterwegs. Die Fonds sind alle von Threadneedle. Schau sie dir einfach mal an.

    Threadneedle (Lux) - European Smaller Companies Fund
    LU1864952335
    Threadneedle L-Am. Sm. Comp.
    LU1864950719
    Thr.L.-Global Small.Companies
    LU0570870567

  • #5

    Olli (Freitag, 18 Oktober 2019 23:54)

    Hallo Sonny,

    AlKi hat dir schon sehr gute Empfehlungen gegeben. Die Automobilwerte würde ich auch rausnehmen. Kraft Heinz habe ich zwar auch aktuell gekauft, aber nicht als Basisinvestment sondern eher als Turn-Around-Zock.
    Wie schon gesagt, würde ich bei deinem Anlagehorizont auch eher auf Dividendenwachstum setzen.
    Öl und Tabak liefern aktuell gute Dividenden, der Cashflow ist hoch, aber die Märkte sind eher gesättigt.
    Und wegen der vorgeschlagenen Fonds. Immer auf die Kosten achten ;-)

    Gruß
    Olli

  • #6

    Gerry (Samstag, 19 Oktober 2019 01:12)

    Hallo Alexander!
    Ist übrigens eine gute Idee, ab und zu mal ein Leserdepot vorzustellen

    Hallo Sonny!
    Ich muss auch sagen: halte dich an AlKi, er hat schon sehr gute Empfehlungen gegeben!
    Die Autobauer BMW, Daimler auf jeden Fall rauswerfen; und in deinem Alter- nimm Werte mit hohen Div.-Steigerungsraten.
    Was ich zusätzlich machen würde: keine 17.000 Euro auf Tagesgeldkonten. Die kannst du bei geprügelten Dividenden-Perlen wie Altria, BAT oder aber auch 3M relativ gefahrlos, aber hochrentabel einsetzen.
    Du bist aber auf sehr gutem Weg!

  • #7

    Skywalker (Samstag, 19 Oktober 2019 06:54)

    Die Ratschläge hier sind zum Teil gut, zum Teil mMn falsch!

    17.000 Euro Tagegeld sind ls junger Mensch völlig richtig und gut. Dann das Geld in Kippen-Firmen stecken und das als gefahrlos bezeichnen ist Quark. MMM kann man machen, aber: Als Student muss man auch Cash aufbauen, das Leben besteht nicht nur aus Aktiensparen, man braucht Liquidität. Auch ein Eigenheim wollen die Mehrheit irgendwann, daher bitte nicht nur Aktien.

  • #8

    Gerry (Samstag, 19 Oktober 2019 09:43)

    Na ja, zu "Kippen-Firmen" mag jeder stehen wie er will. Auch AT&T oder Royal Dutch bieten ja 5-6% Rendidte. Ich meine nur - wer monatlich 2.500 Euro frei verfügbar hat, hat in meinen Augen jetzt kein Liquiditätsproblem.

  • #9

    Michael (Samstag, 19 Oktober 2019 09:48)

    Hallo alle zusammen,
    Auch wenn das hier Sonny's Depotbeleuchtung ist (aber der jüngste Blogeintrag) würde ich dennoch gerne eure Meinungen zu folgendem Investment bekommen: Johnson und Johnson. Wenn's mal brennt dann richtig. Erst ein krebserregendes Produkt (wie so vieles), 8 Mrd Schadensersatz (wie lächerlich die Amerikaner sind, unglaublich) und jetzt auch noch Asbestrisiken mit Rückruf. 6% Tagesverlust. Wird das der Untergang der Titanic oder endlich mal akzeptable Einstiegskurse bei JNJ. Was denkt ihr?

  • #10

    Dominik (Samstag, 19 Oktober 2019 09:51)

    Hallo Sonny,

    erst mal glückwunsch zu einem Vermögen von >40.000€ am Studienende. Die Summe ist doch toll, aber sogar erst mal zweitrangig. Wichtiger war, dass du gelernt hast, sparsam zu leben und erste Erfahrungen mit Investments gesammelt hast. Damit hast du den Grundstein für spätere Erfolge gelegt.

    Bei dem Vorschlag von @Gerry, das Tagesgeldkonto auch am Aktienmarkt zu investieren frage ich mich schon, was das soll. Dieses Geld soll für einen späteren Wohnungskauf genommen werden, und dann soll es schön am Tagesgeldkonto bleiben. Ich würde eher raten, das Tagesgeldkonto auch in Zukunft zu füttern, damit du, Sonny, in 3-4 Jahren einen soliden Grundstock zur Finanzierung der Wohnung hast.

    Du hast gesagt, dass du ab November 2500€ monatlich zum Investieren hast. 1000€ monatlich auf das Tagesgeld würden in 3-4 Jahren einen Grundstock von 50.000€ ergeben, die du als Eigenkapital für deine Wohnung einbringen kannst. Trotzdem bleiben von deiner Sparrate noch 1500€ übrig, die man immernoch in den Aktienmarkt investieren kann. Das ist doch fein.

    Bei der Bewertung des Depots stimme ich mit meinen Vorrednern überein, insbesondere mit @Skywalker, der vor Tabakaktien warnt und @Alki, der einige sehr gute Titel aufgezählt hat, die du dir näher anschauen kannst. Für einen sehr jungen Anleger ist mir das Depot, mit Auto, Öl, Tabak doch ein wenig "Gestern-lastig", also gefüllt mit Unternehmen, die nicht mehr wirklich wachsen. Da solltest du in Zukunft bei Käufen eher mal überlegen, welche Unternehmen ihr Geschäft noch steigern können, und warum, z.B. (nur als Beispiel) ob einige Tech-Unternehmen durch Entwicklungen wie Autonomes Fahren, vernetzte Geräte, Internet-of-things in 10 Jahren massiv größer sein könnten als heute.

    Viel Erfolg beim Investieren,
    Dominik

  • #11

    Sonny (Samstag, 19 Oktober 2019 11:02)

    Vielen Dank bisher für die wertvollen Tipps. Ich habe noch eine Anmerkung: Ich habe oftmals das Problem Aktien wie beispielsweise Sap die aktuell >100 € notieren zu kaufen, da ich mir dann (völlig unbegründet) denke, dass die 10 Aktien die ich mit einer Investitionssumme von 1000€ erhalte mich nicht weiterbringen werden. Daher schaue ich meistens auch völlig unbewusst eher auf Unternehmen die <50 notieren. Könnt ihr mir eure Denkweise dazu mitteilen bzw. wie kann ich mein Mindset in der Hinsicht ändern?

    P.S. Vielen Dank nochmal an Alex für die Veröffentlichung meines Depots

  • #12

    sonny (Samstag, 19 Oktober 2019 11:04)

    @Dominik

    hast du konkrete Tipps für Unternehmen, die du dir beispielsweise in naher Zukunft kaufen würdest?

  • #13

    Florian (Samstag, 19 Oktober 2019 11:28)

    @Sonny: Ich persönlich würde die Anzahl Einzelwerte im Laufe der Zeit noch etwas vergrößern. Ich fühle mich mit mindestens 25 Werten wohl. Daimler habe ich selber im Depot. Werde ich bei weiteren Kursgewinnen dann aber auch abstoßen.

    Was hältst du von ein paar Klassikern wie J&J, McD oder Disney als Ergänzung im Depot?

    Vielleicht wären ansonsten auch Aktiensparpläne auf Einzelaktien etwas für dich. So kannst du auch regelmäßig in hochpreisige Aktien einsteigen. Mache ich z.B. auch bei Werten, die gefühlt immer zu teuer sind. So reduzierst du die Gefahr bei Höchstkursen einzusteigen und verpasst trotzdem nicht den Einstieg. Funktioniert für mich ganz gut.

  • #14

    Claudio (Samstag, 19 Oktober 2019 12:38)

    Hallo Sonny
    Wenn man nicht unbedingt eine Dividende haben will, könnte man sich langfristig gesehen durchaus mal Nvidea und Alphabet anschauen( auch wenn du da nur ca.1 Aktie bekommst für 1000€).

  • #15

    Dominik (Samstag, 19 Oktober 2019 14:12)

    Hey Sonny,

    ob man von einem speziellen Unternehmen überzeugt ist und in sein Depot nimmt hängt von verschiedenen Faktoren ab. Du solltest dir die Aktie nicht kaufen, weil ich, oder alki, oder Alex dir irgendeinen Namen genannt haben, sondern weil du Kriterien entwickelt hast, die dich auf ein bestimmtes Unternehmen stoßen oder dich ein bestimmtes Unternehmen ausschließen lassen.

    Warren Buffet z.B. mag keine Unternehmen, die hohe F&E-Kosten haben, weil er sagt, dass diese problematisch sein könnten, wenn es dem Unternehmen einmal schlechter geht. Deswegen hat er keine Auto-Werte in seinem Depot. Wenn ich mich richtig erinnere hat Audi insgesamt 2 Milliarden Euro* in die Entwicklung des neuen A8 gesteckt, von dem dann ganze 10.000 Modelle verkauft wurden. Wenn du solche Überlegungen einmal für dich angestellt hast, dann fallen gewisse Werte halt raus.

    Jeder Anleger muss grundlegende Prinzipien zur Aktienauswahl entwickeln, damit solche Vorschläge wie in den Kommentaren bewertet werden können. Man kann durchaus von Anderen auf ein Unternehmen hingewiesen werden und das dann auch kaufen - aber nur, wenn man es selbst geprüft hat und es den eigenen Anlageprinzipien entspricht. Dazu muss man aber erst mal eigene Anlageprinzipien entwickeln. Das dauert, vielleicht ist es nie zu Ende, der Hausherr hier hat ja im letzten Jahr auch seine Prinzipien geändert und massiv in Hochdividendenwerte investiert.

    Zum stöbern finde ich den Aktienfinder wirklich toll: dort kannst du Kennzahlen einstellen, die du als gut festlegst, z.B. eine gewisse Wachstumsrate bei Gewinn und Umsatz, oder ähnliches. Die Unternehmen, die du so gefiltert hast verfolgst du ein wenig, bis du dich für ein Unternehmen entscheidest.

    Auf meinem Blog habe ich heute einen Artikel veröffentlicht, in dem es um die Auswahl von Aktien geht, vielleicht hilft dir der ja weiter. Dort bekommst du sogar einen konkreten Namen, nämlich die letzte Aktie, die ich gekauft habe :-)

    *kann auch eine Milliarde gewesen sein, stand mal im manager-magazin

    Viele Grüße,
    Dominik

  • #16

    Sascha (Samstag, 19 Oktober 2019 17:29)

    Ich sehe die Autobranche nicht so kritisch, kurzfristig vielleicht ja. Durch Elektrifizierung wird der Absatz stark steigen und die Entwicklungskosten sind bereits größtenteils im Ergebnis drin.

  • #17

    Marko (Samstag, 19 Oktober 2019 18:09)

    Zu den Aktien wurde schon viel gesagt, was ich unterstützen würde. Entwickle eine eigene Strategie (z.Bsp. hohe Dividenden oder Dividendenwachstum, Growth oder Value). Und ziehe diese Strategie dann konsequent durch. Fonds und Aktien in einem Depot sind auch nicht verwerflich. Nur sollte die Risikostreuung durch eine halbwegs große Zahl an Aktien bestehen, wenn schon Aktien mit ins Depot gepackt werden. Die hohen Dividenden der zyklischen Autowerte resultieren durch fallende Fundamentaldaten beim Gewinn etc. Diese Dividenden können schnell auch mal gekürzt werden und dann weißt du eigentlich nicht mehr, warum du die Daimler etc. im Depot hast. Die Erfahrung habe ich auch gemacht und daraus gelernt.

    Wenn du eine Immmobilie erwerben willst, musst du liquide sein. Ich würde aus diesem Grund keine weiteren AKtien mehr kaufen, wenn die Immobilie innerhalb der nächsten 10 Jahren gekauft werden soll. Je mehr Eigenkapital du dazu einbringst, umso günstiger bekommst du deinen Kredit bei der Bank (geringere Zinslast). Kann man auch bei Finanztest nachlesen. Diesen Renditevorteil bekommst Du nur durch Cash. Am Ende wirst du Jahre eher die Immobilie abbezahlt haben und bist wieder finanziell frei.

  • #18

    steffen (Samstag, 19 Oktober 2019 18:37)

    @sonny zu der sache mit den aktien > 100 euro

    trenne dich bitte sofort von dem gedanken der "nominalillusion"

    entscheidend ist immer nur die anzahl der aktien und die marktkapitalisierung

    jede aktie kann immer noch 100% fallen, egal ob sie 100 euro oder 0,01 Euro kostet.

  • #19

    Roberto (Samstag, 19 Oktober 2019 21:09)

    So viele negative Meinungen zu BMW und Daimler. Das ist eigentlich der perfekte Contra-Indikator. Ich halte beide Werte seit 1997 und bin nicht unglücklich. Neben dem ganzen Krisengerede und dem Klima-Hype schaut euch doch bitte mal die aktuellen KGVs und die Absatzzahlen der letzten beiden Monate an! Die recht hohen Dividenden können 2020 durchaus noch einmal sinken, aber der Turnarround wird kommen und dann sind das Verdopplungskandidaten! Für weiterhin aussichtsreich halte ich Amgen, Texas Instruments, Microsoft, Mowi und Cisco Systems. Bis auf Microsoft zahlen diese Firmen aktuell so um die 3 Prozent Dividende mit einer Historie deutlicher Steigerungen in den vergangenen Jahren. Bei Mowi sind es 5 Prozent Dividende. Nach Abzug der norwegischen Quellensteuer bleiben 3,75 Prozent.

  • #20

    Jens (Samstag, 19 Oktober 2019 21:40)

    Vorweg,ich find es absolut gut,das du in deinem Alter von der Einstellung soweit bist und dein Depot hier einstellst und hinterfragst. Würde ich mir wünschen, das ich das damals in dem Alter auch so gemacht hätte ;-)
    Zum Depot: ich würde auch die Autoaktien rauswerfen und vor allem auch breiter streuen. Also zusätzlich noch zum Beispiel norwegische Lachszüchter,russische Ölaktien und chinesische Techwerte mit reinnehmen. In deinem Alter aber grundsätzlich eher Wachstumswerte. Da würde ich dir dann auch den Aktienfinder von Torsten Tiedt nahelegen.
    Neben deinem Konto zum Wohnungskauf würde ich noch ein "Reservekonto" einrichten.Also ein Konto für Reperaturen,neuer Fernseher,Arbeitslosigkeit,etc. Ich halte es da mit Bill Gates,der es glaube sagte, wenn kein Geld reinkommt,muss soviel Geld da sein,das ich die Miete,Essen usw. für ein Jahr bezahlen kann.
    Viele Grüße,Jens

  • #21

    Sonny (Samstag, 19 Oktober 2019 22:01)

    Ich werde vermutlich von den 2500 euro die wir monatlich zur Verfügung haben ca.1.250-1500 auf dem Tagegeldkonto sparen um in ca.3 Jahren genug Geld für die Eigentumsfinanzierung zu haben. (Im Rheinland aktuell sehr teuer). 600 € weiterhin in meine beiden ETFs und für die restlichen 400 euro drei oder vier Aktiensparpläne auf Unternehmen wie SAP, Fresenius, Cisco, McDonalds, 3M oder Johnson&johnson.

    Was haltet ihr davon?

  • #22

    Oliver K. (Sonntag, 20 Oktober 2019 00:17)

    Wenn die Kanonen donnern soll man kaufen!
    ich würde nicht aus Autowerten aus, sondern einsteigen. Gerade auf lange Sicht.
    Wie weit sollen denn Firmen wie Daimler oder BMW noch fallen, wir tun ja gerade alle so als wenn die morgen pleite sind :-O
    Mal überlegt,was wenn die Investitionen in die E-Auto entwicklung durch sind und der Markt gesättigt werden muss abgeht?!
    Auch wenn die Dividenden nächsten Jahr halbiert werden bekommt man noch ne gute Auszahlung.
    Ansonsten würde ich wenn es mal nicht USA sein soll noch Fielmann oder Sixt vz. empfehlen.

  • #23

    Ralf (Sonntag, 20 Oktober 2019 08:51)

    Hi Sony.....
    erst mal willkommen im Club :-) und deiner beachtlichen Lesitung trotz "Minieinkommen" solch
    einen hohen Depot/Cashbestand zu erreichen.
    Kommen wir mal zur Analyse deines Depots.

    Als erstes ist mir aufgefallen, dass du bei deinen Autowerten doch ziemlich "deutschlastig" bist.
    Ich würde fast sagen, dass da zumindest BMW ein klassicher fehlkauf war. Allerdings würde ich
    den Wert weiterhin im Depot lassen, denn die Orderkosten stehen sicherlich in keinem Verhältnis.
    Ob es wirklich DAIMLER mit aktuell um die 10% Depotbestand sein müssen ist ein heißes Eissen.
    Keiner weiß dank der DUH wo mit diesem Wert die Reise hingeht. Ich könnte mir vorstellen, dass
    im Jahr 2020 eine Dividendenkürzung kommen könnte. Sowas ist immer schmerzhaft, aber besonders
    wenn das Depot noch klein ist.

    Bei Kraft sollte dir bewusst sein, dass du da einen sehr langen Anlagehorizont haben musst.
    Die Umstrukturierung ist da in vollem Gange und keiner weis wo die Reise hingeht. Ich denke aber
    dass da schon zum aktuellen Kurs schon einiges mit eingepreist ist.

    Bei RDS sehe ich die Sache sehr entspannt, der Weg weg vom Öl ist eingeleutet und hier positioniert
    sich RDS doch schon im ein oder anderen Bereich. Ein solider Wert, der uns sicherlich lange einen
    Dividendenstrom bescheren sollte.

    Ob es ne CC sein muss zu dem Kurs/KGV.... hmmmm.... Ich erachte hier die CC Amatil immer noch als
    die bessere Aktie, wenns schon Cola sein muss :-) Alleine schonmal, weil das Vetriebsgebiet ganz
    weit weg vom geoploitischen geplänkel ist.

    Bei Qualcomm wirst du sicherlich noch viel Freude haben, da bist du zum richtigen zeitpunkt auf den Zug
    aufgesprungen. Wobei bei diesem Wert sollte dir bewusst sein, dass es da schon mal Tage geben kann,
    dass der Kurs um die 5% hin und her "hopsen" kann. Langfristig gesehen, aber sicherlich ein solides
    investment.

    Was ich bei Bayer recht cool finde, dass die zur Zeit so billig sind, dass man da eigentlich fast
    nix falsch machen kann. Eben halt ein zyklischer wert, wo man cool geblieben fette Dividende langfristig
    abziehen kann. Der Kurs ziht ja in den letzten Wochen auch schon wieder an, und da wirst du sicherlich
    auch noch viel Freude haben !

    Also grob gesagt sieht das depot doch schon recht gut aus....aber eben halt nur unter dem Gesichtspunkt
    einens sehr langen Anlagehorizontes.

    Was mir ganz ganz arge Bauchschmerzen bereitet, ist deine Aussage eine Eigentumswohnung.
    Schau mal, ihr seid gerade vom Studium fertig ( gut deine Frau etwas früher als du...aber wahrscheinlich dem AMster geschuldet).
    Ihr wollt eine EIG. Wohnung kaufen, und dort eine Verschuldung von mehreren 100K€ eingehen.
    Gut, die Zinsen sind z.zt. unten für die Finanzierung, aber muss das wirklich sein, dass ihr
    euch so bindet.
    Auch die anstehende Grundsteuerreform welche gerade eigenheimbesitzer treffen wird, sofern
    sie nicht vermieten ist noch total unklar. Habe von Haus und Grund Berechnugnen gesehen,
    dass da ne Wohnung im Ballungsraum von 300€ auf bis zu 1800 hochswitchen kann !
    Habe hier selber 5 Wohnungen, und ich kann dir sagen, dass es gerade in eigentumswohnungen
    immer zu geplänkel mit den anderen Eigentümern kommt. Sprich du hast was Eigenes, aber
    die anderen bestimmen trotzdem mit. Es geht schon los, wenn du dir einen Hund zulegen willst.
    Wenn die anderen EIgentümer in der versammlung NEIN sagen..... hmmmm ...doof.
    Was ich dir sagen will, spare lieber etwas länger, beobachte den Zinsmarkt genau. Horte
    das Geld und kauf dir lieber etwas später ein Häuschen. Von den gesparten Raten bis dahin
    kannst du dir auch mehr leisten.

    Zur Weiteren Ausrichtung deines depots.... Hammm da hast du schon soooo viele ANregungen
    bekommen, da brauch ich meinen Senf nicht auch noch dazu geben.

    Ave Ralf


  • #24

    Lars (Sonntag, 20 Oktober 2019 10:05)

    Hallo Sonny,

    erstmal finde ich super, dass du dir schon jetzt Gedanken machst wie die Zukunft aussehen soll und das du uns an deinem Depot teilhaben lässt.

    Bei euer finanziellen Situtation würde ich nicht unbebingt von einem "Minieinkommen" sprechen, dazu empfehle ich die Lektüre von "wem gehört Deutschland?" von Jens Berger.

    Wir standen, mit ein paar Jahren mehr auf dem Buckel, vor der selben Frage was machen.
    Sicher war nur, die jetzige Mietwohnung war auf Dauer zu klein.

    Um es an konkreten Zahlen zu machen, wir zahlen "nur 60k" und haben uns für die höchst möglich Rate entscheiden, macht inkl Zinsen ~€700 im Monat. (über Darlehen mit Bausparvertrag 5 Jahren ansparen, Resttilgung dann direkt aus Vermögen )

    Wenn ich mir die akutellen Preise angucke, werdet ihr in größeren Städten nicht unter 300k zzgl. aller Erwebskosten kommen, was in Summe dann eher Richtung 350k geht. Eher mehr. Das wird euer Sparvermögen SEHR deutlich reduzieren.

    Oder ihr streckt die Ansparphase und dürft dafür mehr Zinsen und länger einzahlen.
    Was auch eine Option ist.

    Themen wie Erben, Auto und Kinder lasse ich mal außen vor. Löhne steigen mit Berufserfahrung, so dass Ihr davon ausgehen könnt, dass euch nach und nach mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

    Generell empfielt es sich Wohneigentum zu besitzen, da es in unserem Fall die Miete in Höhe von €1200 pro Monat spart. zudem muss man in der Rente keine weitere Mieten begleichen.

    Ich kann auch nur Positives aus der Eigentümerversammlung berichten. Sicherlich es gibt immer Kompromisse, die man in einem eigenen Haus nicht hat. Aber die Aussicht auf die Havel würde ich trotzdem nicht wieder hergeben wollen.

    --
    Zu deinem Depot: ich vermisse noch einene klassischen Versicherer. Eine 3M für ~140 Euro vielleicht.

    Anders als die Vorredner würde ich die Positionen bei Dailer und BMW lassen, aber auch nicht weiter ausbauen.

    Für mich habe ich erstmal das Ziel gesetzt in die Breite zu gehen, bevor ich weiter Aufstocke. Ich habe erst 13 Werte und werde versuchen es auf 30 Unternehmen auszudehnen.

  • #25

    Sonny (Sonntag, 20 Oktober 2019 11:27)

    Was ich jetzt eben entdeckt habe ist das Starterdepot vom Aktienfinder. Dort werden 20 werte mit je 25 euro im Monat bespart. Wäre das auch eine Option?

  • #26

    Plutusandme (Sonntag, 20 Oktober 2019 11:30)

    Ehrlich gesagt, bei der Sparrate und der Zukunftsplanung würden wir „klassisch“ investieren.
    Die Aktienvorschläge sind alle gut, aber wie man sieht, würde der eine verkaufen, während ein anderer kaufen würde.
    Also gut, sind noch Verbindlichkeiten ( Bafög, andere Kredite ) aus dem Studium da? Weg damit.
    Tagesgeldkonto : 2 bis 3 Monatseinkommen als Reserve. Diese kann mann immer noch aufteilen in Tagesgeldkonto oder kurzfristiges Festgeld.
    Tendenziell wird doch eher in Deutschland mit einem Wirtschafsabschwung gerechnet, also Achtung auf den Arbeitsplatz ( 1xöffentlicher Dienst ist da schon ganz gut!haben wir auch )
    Eine Eigentumswohnung will auch eingerichtet werden. Wohnungen werden zwar wieder verstärkt gefördert, aber wir würden den Eigenanteil doch recht hoch ansetzen . Ehrlich gesagt, so hoch wie möglich. Ihr seit ein junges Paar, Stichwort Familienplanung . Ist eine Wohnung dann nach, sagen wir mal 10 Jahren abbezahlt, könnt Ihr Vollgas geben für das Akieninvestment. Eine Basis hättet Ihr dann gelegt.
    Die Aktien: Da gab es schon gute Vorschläge, wir schauen aber auch gern auf Kennzahlen, da helfen solche Tools wie z. B. Aktienfinder , aber auch das Lesen der Finanzblogs sehr.
    LG
    Plutusandme

  • #27

    Julian (Sonntag, 20 Oktober 2019 11:34)

    Ich würde Daimler und BMW auch behalten. Die verdienen immer noch Geld und werden es auch weiterhin tun. Klimadebatte hin oder her. Dann werden eben Elektro-, Gas-, Wasserstoffautos oder sonstwas gebaut/verkauft. An den jetzigen Verbrennern verdient man über Service und Ersatzteile auch noch.
    Gerade bei BMW denke ich immer an die Frau Klatten und diesen Bericht:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bmw-milliarden-dividende-fuer-stefan-quandt-und-susanne-klatten-a-1199186.html

    Wer selbst so üppig von der Entwicklung und den Dividenden profitiert passt schon auf, dass die Quelle nicht versiegt!

    Ich selbst bin ein Fan von Shell (habe ich selbst auch und werde die auch weiterausbauen). Mit Öl soll langfristig nur ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet werden, dazu ein Drittel Gas und ein Drittel mit Energie(Strom).

    Vlt wäre ein Reit noch etwas für dich, Omega Healthcare gefällt mir aktuell sehr gut, ist aber "leider" im Kurs sehr hoch aktuell. Die haben letztens bekannt gegeben, die Dividene zu erhöhen. Wäre noch etwas aus dem Gesundheitssektor.
    Selbst wenn wir auf einen Crash oder eine Rezession zugehen, Ich denke Gesundheit geht immer. Die Menschen sind immer noch krank, verletzen sich oder benötigen Pflege.

  • #28

    Julian (Sonntag, 20 Oktober 2019 11:38)

    Zusatz zu gerade eben:
    Mit Blick auf die geplante Immobilie würde ich aber auch raten, Eigenkapital aufzubauen!
    Wenn monatlich 2.500€ "übrig" sind, würde Ich wohl 1.500€ sparen (Tages- oder kurzes Festgeld) und nur 1.000€ an die Börse tragen.
    Würde deinen Plan also bestätigen.

  • #29

    MrVegas (Sonntag, 20 Oktober 2019 12:13)

    Zu # 11 von Sonny:
    Das kann ich sehr gut verstehen. Ich hatte in der Vergangenheit bei der Blackrock Aktie gleiche Bedenken (~445 USD pro Stück) und hatte mich dagegen entschieden.

    Letztendlich entscheidet wie hoch die investierte Summe sich im Laufe der Zeit “verzinst“ und wie sein Investment wächst. Hierbei ist es doch egal ob ich nur 4 Aktien oder 100 Aktien halte, wenn der Einstandswert der selbe war, oder?!

    Spätestens bei einen Aktiensplit hat man sich umsonsten den Streß gemacht ;-)

    Zum Depot:
    Ich finde es sehr gut, dass du in verschiedene Branchen streust und auch Kapital zurück hältst. Gerade wenn ihr für eine Immobilie spart, ist Eigenkapital enorm wichtig. Hier stimme ich mit Marco voll überein.
    Langfristig würde ich von den Autowerten Abstand nehmen und durch nicht zyklische Werte austauschen. Welche in einer Rezission trotzdem nachgefragt werden und stetig ihre Gewinne steigern können. Vielleicht wäre hier die Branche Abfallentsorgung, Wasserversorgung oder REIT (z. B. digitale Infrastruktur) interessant. Das bringt erfahrungsgemäß Ruhe ins Depot.

    Vielen Dank das du uns Einblicke in dein Depot gewährt hast!

    Beste Grüße
    MrVegas

  • #30

    Thomas (Sonntag, 20 Oktober 2019 12:13)

    Hallo,
    Zum Depot...ich würde auf jedenfall eine Visa oder MasterCard mit einnehmen.Waste Management ist auch sehr interessant.Union Pacific oder Canadian Railway finde ich auch sehr gut.Für mich persönlich zu viele Deutsche Werte aber das ist Geschmackssache.

  • #31

    RaGi (Sonntag, 20 Oktober 2019 14:15)

    Hi Zusammen, hallo Sonny,

    bzgl. möglicher Aktien wurden ja bereits viele gute Optionen genannt.

    Bzgl. des Tagesgeldes, eventuell ist das hier die falsche Plattform, aber eventuell lohnt der Blick über den Aktien-Tellerrand hinaus. Ich habe 50% meiner Cashreserven bei Bondora G&G, 40% bei Mintos I&A und nur 10% direkt auf dem Konto.

    Ansonsten tolle Sache, weiter dranbleiben :)

    Grüße,
    RaGi

  • #32

    Matthi (Sonntag, 20 Oktober 2019 17:05)

    Von mir auch noch eine Ergänzung zu den gemachten Vorschlägen, Geld für z.B. Investitionen und Reparaturen zur Seite zu legen:

    Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, systematisch einen kleinen Teil des Geldes, dass für regelmäßige Aktienkäufe gedacht ist, als Cash Bestände zu deponieren, um bei für jeden offensichtlichen Korrekturen, Krisen oder sogar Crashs zusätzliche finanzielle Mittel (trockenes Pulver) zur Verfügung zu haben, damit man die dann gültigen Sonderangebotspreise für gute Aktien zumindest etwas mehr nutzen kann.

  • #33

    hessihecko (Sonntag, 20 Oktober 2019 18:25)

    @sonny
    gratuliere auch zu dem schönen kleinen depot, trotz eines studiums.
    gelingt auch nicht jedem.
    ich würde auch lieber ein eigenes haus bevorzugen als eine etw.
    bei der sparrate und dem jungen alter muss das doch möglich sein?
    außerdem sehe ich das bei daimler auch nicht so schlecht. tolle marke. tolle verkaufzahlen.
    mein favorit in deinem depot ist shell. Hast du die a oder b aktie?
    aufstocken! und halten halten halten.
    was hält der blog von pfizer, nach dem schönen rücksetzer vor kurzem?
    grüße

  • #34

    42sucht21 (Montag, 21 Oktober 2019 11:04)

    Sie haben 14 Titel im Depot. Davon 7 grün und 7 rot. Ihre Gesamtrendite ist insgesamt negativ! Gesamtperformance von 3% plus Dividende - Steuer - Transaktionskosten. Das ist schon eine ziemliche Leistung, da die Aktienmärkte insgesamt ja sehr freundlich laufen seit einer Dekade und vorher waren Sie noch gar nicht investiert. Da ist es wirklich Zeit sich kritisch über seine Strategie Gedanken zu machen.

    Sparsamkeit ist gut, auch während des Studiums. Aber wenn ich bei 900€ Einkommen noch viel spare, dann verpasse ich viele schöne Dinge. Also, achten Sie darauf sich auch ein Budget für 'Spaß' zu gönnen.

    In Aktien investiertes Geld muss so ausgelegt sein, dass ich es mindestens 10 jahre liegen lasse und nicht verkaufe. Will ich wirklich eine eigene Immo? Falls ja, dann alles Geld aufs Tagesgeld legen und innert 18 Monaten die Immobilie kaufen. Wenn Sie länger sparen um mehr EK zu haben laufen Ihnen evtl. die Preise weg. Außerdem sind die Zinsen sehr günstig. Falls man kaufen will also lieber sofort kaufen. Sie haben ja genug EK für die ErwerbsNK und 2,5t€ pro Monat solange noch keine Kinder da sind.

    Also ich würde einfach nur noch Welt&EM ETF per Sparplan besparen und wenn es mich juckt noch einen S&P500 ETF hinzunehmen. Mehr nicht! Will ich als Berufseinsteiger wirklich meine Zeit verbringen mit der Analyse norwegischer Lachszüchter und russischer Gasfelder oder lieber in der gesparten Zeit mit meiner Frau schöne Dinge machen und mit anderen Menschen Qualitätszeit verbringen? Besser im Beruf freiwillig ein Projekt voran bringen, eine Fortbildung machen und dort durch Leistung in besseres Gehalt / Boni und Perspektiven auf Jobwechsel erhalten. Die Rendite ist deutlich höher als bei 2 BMW-Aktien im Depot....

    PS: Natürlich darf ich als Mieter / Eigentümer einer Wohnung einen Hund anschaffen / halten solange der Hund nicht zu groß / gefährlich ist. Goldfische übrigens auch...

  • #35

    DaBraX (Montag, 21 Oktober 2019 12:36)

    Kann mich der Meinung zu #34 nur anschließen! Die Frage bzgl. dem StarterDepot lässt Rückschlüße zu. Daher die 2 ETF's einfach weiter besparen und sich im Klaren darüber sein, daß in jungen Jahren es nichts wichtigeres gibt als in Humankapital zu investieren! Wie im Thread schon erwähnt, muss man kurz nach dem Studium nicht wissen das es nun auch in Australien/Neuseeland neuerdings gute Renditen in der Lachszucht gibt ^^ -> nein das nicht, aber die Reise dorthin und das Erkennen und Erleben von anderen Kulturen .-> das bringt wesentlich mehr!

  • #36

    Ralf (Montag, 21 Oktober 2019 16:12)

    @42sucht21

    Sie sollten sich mit der deutschen Gesetzeslage vertraut machen, bevor sie FALSCHINFORMATIONEN bezüglich Hundehaltung in einer Eigentumswohnung verbreiten. Es gibt genügend Urteile, in denen verschiedenste Gerichte die Beschlüssel einer WEG (WohnEigentümerGemeinschaft) als bindend ansehen. Wenn in der WEG beschlossen wird, dass Hundehaltung im Haus nicht erlaubt ist, darf man in dem Haus/Wohnung keinen Hund halten. Ich verweise hier nur als Beispiel auf das Urteil vom OLG Frankfurt, Beschluss v. 17.1.2011, 20 W 500/08. Andere Urteile lauten gleich.

  • #37

    Jens (Montag, 21 Oktober 2019 16:56)

    Moin moin,
    @ # 34 und #35
    Das eine schließt doch das andere nicht aus. Warum nicht auch reisen und leben? Man muss ja nicht nur Aktien analysieren.Ich kenne viele Leute,die mir aber jede neue Serie auf Netflix erzählen können oder am Wochenende x Fußballspiele im TV sehen. Hab mal von einem klugem Menschen (weiß leider nicht mehr wer) gelesen: ich gehe 8 Stunden arbeiten um Geld zu verdienen,da muss auch noch 1 Stunde mehr drin sein,um zu überlegen,was ich mit dem Geld dann mache.
    Es muss ja nicht jeden Tag sein,aber sich abends mal 2 Stunden mit Aktien bzw. Geldanlage befassen sollte schon drin sein.
    Und eine Empfehlung zum googeln: Mr.Money Mustache.

    Viele Grüße,Jens

  • #38

    muka (Montag, 21 Oktober 2019 17:37)

    Hallo Sonny, für Deinen Anlagehorizont ist das Depot – wie Du selber richtig erkannt hast – viel zu defensiv aufgestellt. Ohne Wachstumsaktien im Depot wirst Du mit ziemlicher Sicherheit nicht einmal die Performance des Gesamtmarktes schaffen. Die schaffst Du im Übrigen derzeit auch nicht.
    Die Marktperformance sollten Dir über die Zeit Deine ETFs sichern. Sofern Du darüber hinaus in Einzelwerte investieren willst, wäre ja das logische Ziel, mit dieser Auswahl besser zu werden als der breite Markt. Wäre das nicht der Fall, hättest Du vollkommen umsonst Dein Risiko erhöht.
    Deine Auswahl von eher defensiven Dividendenzahlern wird Dir keine Outperformance sichern. Mein persönlicher erster Schritt zur Aktienanalyse ist immer dieser: Hat die Aktie den S&P500-Index in den letzten 5 bis 10 Jahren geschlagen? Wenn nicht, kann sie mich im Weiteren nur sehr schwer überzeugen.
    Wenn Du derzeit an einem „Entwicklungspunkt“ bist, wo sich für Dich der Kauf von 20 Aktien á 50 € besser „anfühlt“, als der Kauf von 5 Aktien für 200 €, kann ich Dir nur – mit allem Respekt – raten, dass Du weiter in marktbreite ETFs investierst. Dort sind dann auch Wachstumsaktien drin. Es scheint so, als ob Du noch nicht so weit bist, eine Aktie zu analysieren und Dir über Chancen und Risiken klar zu werden.
    Für Empfehlungen zu Wachstumsaktien bist Du hier auch mutmaßlich auf dem falschen Blog. Die meisten Anhänger der Dividendenstrategie schaffen in aller Regelmäßigkeit auch nicht die Marktperformance. Dafür freut man sich über gestiegene Ausschüttungen und wiegt sich in einer falsch verstandenen Sicherheit mit Aktien, die schon über Jahrzehnte unterperformen.
    Über die letzten 10 Jahre war die Rendite des S&P500 ungefähr doppelt so hoch, wie die von General Mills und ungefähr dreimal so hoch wie die von Walgreens Boots Alliance oder Royal Dutch Shell. Das Kraft Heinz über 10 Jahre negativ performt hat, muss ich ja eigentlich nicht erwähnen. Alle Angaben sind inklusive der Dividendenzahlungen. Man kann solche Werte kaufen, es macht nur eigentlich keinen Sinn. Zumindest nicht gegenüber einer marktbreiten Anlage in ETFs.

  • #39

    42sucht21 (Montag, 21 Oktober 2019 18:14)

    @Ralf
    herzlichen Dank für Ihre nette Antwort. Man muss unterscheiden zwischen dem Innenverhältnis der Eigentümer zueinander und dem Verhältnis zum Bewohner/ Mieter für den ein generelles Tierhaltungsverbot im Mietvertrag für Hunde / Katzen tatsächlich NICHT bindend oder zulässig ist laut BGH ohne Beurteilung des konkreten Einzelfalls (und zB Genehmigungsvorbehalt durch den WEG-Verwalter) zB BGH 2013 – VIII ZR 168/12. Gegen das von Ihnen genannte schnell ergoogelte 2011 OLG Urteil gab es ja erhebliche rechtliche Bedenken.)

    Sony schreibt ja auch gar nicht, er wolle einen Hund. Sie führen das lediglich als Argument gegen eine Eigentumswohnung an. Nichts für ungut, aber da kenne ich persönlich bessere Argumente dagegen. Aber auch einige sehr gute Gründe dafür. Insgesamt zeigt es aber, dass bei WEG´s viel potentiel für teure rechtliche Auseinandersetzungen in wichtigen & unwichtigen Fragen besteht.

  • #40

    Jörg aus D (Dienstag, 22 Oktober 2019 18:42)

    @#38

    Mein lieber Scholli, was für eine platte "Du bist ja zu xxx für alles und ich weiß wie es läuft"-Nummer.
    "Wirst mit ziemlicher Sicherheit "---- wer sagt das und warum?
    ".. wird dir keine Outperformance sichern"... darfst gerne darlegen, was/wie und vor allem warum was die Outperformance sichert.
    Welche Aktie hat denn die in den letzten 10 Jahren den S&P durchgängig geschlagen? Und warum sollte sie es demnächst wieder schaffen?
    "Marktbreite ETF" - was ist denn das Gegenteil davon? Kennst du auch marktenge ETF, die dadurch per Definition nichts taugen?

    @TE: Wenn du dir mal Gedanken machst, dass der MSCI World bei dir weit vorn liegt, kannst gern mal nach den Ursachen schauen. So am Rande: Ohne Zeitangabe sind die prozentualen Performanceangaben nicht sehr aussagekräftig.
    Unterm Strich: Klasse, dass du in so jungen Jahren bereits diesen Weitblick an den Tag legst. Wirst dich, wie wir alle, noch öfter mal mit deinen Anlagen auf die Backen legen. Das gehört jedoch wohl dazu. Bleib am Ball, lerne dazu , vergiss das wahre Leben nicht und lass das mit dem Geld einfach laufen. Dann wird das schon.

    Weiterhin viel Erfolg!

  • #41

    Ralf (Dienstag, 22 Oktober 2019 19:48)

    @42sucht21
    na immerhin bei "..bei WEG´s viel potentiel für teure rechtliche Auseinandersetzungen in wichtigen & unwichtigen Fragen besteht..." sind wir uns zu 100% einig :-)
    Klar, ein generelles Tierhalteverbot in einem MIETVERTRAG ist nicht rechtens, aber da er ja die Wohnung selber bewohnen will ( zumindest hab ich das so verstanden) sind eben halt die WEG Beschlüsse bindend. Ob das schnell ergoogelte Urteil bedenklich ist, ändert leider nichts an der tatsache, dass es (leider) immer noch gängige Rechtssprechung ist, zumindest laut Haus & Grund wurden mir keine anderslautende Bechlüsse genannt, welche das Urteil aufheben. Aber alleine schon an solch einem belanglosen Thema "Hund" sieht man echt sehr schön exemplarisch, wie schnell man da feststellen muss, man hat was "eigenes" und kann doch nicht so wie man will.

    Ave Ralf

  • #42

    Daniel (Mittwoch, 23 Oktober 2019 10:45)

    Hallo Sonny,

    gibt es eine Möglichkeit bzw. hast du Interesse daran dich auf irgendeine Weise persönlich auszutauschen?
    Ich erkenne mich in deinem Lebenslauf sehr gut wieder. Ich selbst habe auch eine Bankausbildung absolviert und im Anschluss daran ein Studium aufgenommen.
    Außerdem möchte ich auch bald meine langjährige Freundin heiraten und plane eine Eigentumswohnung.
    Meine Fragen wären eher privat, also abseits deines Depots, weswegen ich sie ungerne hier stellen möchte.

    Würde mich über Rückmeldung freuen.

    Viele Grüße,
    Daniel

  • #43

    muka (Mittwoch, 23 Oktober 2019 11:39)

    Hallo Jörg aus D,
    es war ja klar, dass jemand missversteht. Ich habe nicht gesagt, dass Sonny nichts weiß und ich alles. Ich habe Sonny geraten, weiterhin über einen oder mehrere ETFs in den breiten Markt zu investieren. Obendrauf habe ich mir den Hinweis erlaubt, dass er damit langfristig die Performance der allermeisten „Dividendenjäger“ schlagen wird. Dass das auf einem Dividendenblog sauer aufstößt, ist mir klar. Ich möchte auch darüber keine Grundsatzdiskussion führen. Christian Thiel hat das auf seinem Blog getan. Das liest sich ganz lustig:
    https://grossmutters-sparstrumpf.de/dividendenaktien-sind-mist/
    Ansonsten wünsche ich jedem, der vor allem auf Dividendenrendite schaut und in Folge dessen gerne in Öl-, Gas- und Tabakindustrie investiert viel Erfolg. Es ist ja nicht verboten. Ich empfehle aber, hin und wieder einen Blick auf die Gesamtperformance zu werfen und sich die langfristigen Trends anzuschauen.
    Ein ETF, der nicht den breiten Markt abbildet, wäre z.B. ein ETF auf den DAX. Nur 30 Firmen in Deutschland stellen für mich keine breite Diversifikation dar. Den Fehler hat ja Sonny nicht gemacht. Trotzdem wollte ich nicht den Eindruck erwecken, dass jeder beliebige ETF gut wäre.

  • #44

    Jörg aus D (Mittwoch, 23 Oktober 2019 12:30)

    Hallo muka,

    na das passt doch erst einmal :-)
    Grundsatzdiskussionen mag hier wohl niemand führen - finde ich auch gut, da dies normalerweise eh zu nichts führt.
    Deine Einschätzung hinsichtlich des DAX teile ich uneingeschränkt!
    Magst da noch auf die beiden Punkte :"
    ".. wird dir keine Outperformance sichern"... darfst gerne darlegen, was/wie und vor allem warum was die Outperformance sichert.
    Welche Aktie hat denn die in den letzten 10 Jahren den S&P durchgängig geschlagen? Und warum sollte sie es demnächst wieder schaffen?
    ein gehen, oder lassen wir das mal so stehen?

    SG

    Jörg aus D

  • #45

    Sonny (Mittwoch, 23 Oktober 2019 21:00)

    HalloDaniel,

    Ja klar. Vielleicht kann dir Alex meine Email Adresse weiterleiten oder umgekehrt.

    VG

  • #46

    muka (Donnerstag, 24 Oktober 2019 17:03)

    Hallo Jörg aus D,
    was meinst Du mit „durchgängig geschlagen“? Natürlich ist auch die beste Aktie der Welt nicht jeden Tag besser als der Marktdurchschnitt. Bei einem langfristigen Anlagenhorizont ist das doch aber völlig egal. Wenn es selbst ein ganzes Jahr mal nicht so gut lief, stört mich das doch wenig, wenn es nach zehn Jahren trotzdem eine Verzehnfachung der Einmalinvestition gab, oder?
    Wenn man ein Portfolio mit mehreren, relativ gewinnstabilen Outperformern baut, kann man auch jedes Jahr besser abschneiden als der Markt. Wenn Du folgende Werte zusammenwürfelst, wäre für die letzten 10 Jahre in jedem Jahr der Markt geschlagen worden:
    AVGO, AMZN, EW, MA, SHW, UNH, ADBE, ROP, TMO, STE
    Wie Du siehst, sind da sogar Dividendenaristokraten dabei. Nur haben die eben keine Dividendenrendite von 5 %. ;)
    Das oben stehende Portfolio macht bei gleicher Gewichtung der Einzelwerte aus 10.000 € Einmalanlage in 2009 97.500 € in 2019. Der Markt schafft es immerhin auf 32.400 €.
    Ein Portfolio mit Coca-Cola, General Mills, Royal Dutch Shell, British American Tob. und Walgreens hätte es im gleichen Zeitraum auf 20.100 € gebracht. Zwar hätte man eine tolle Div.rendite gehabt, aber da würde ich lieber den Marktdurchschnitt als Gesamtperformance nehmen.
    Warum soll das in der Zukunft mit den Outperformern so weitergehen? Warum wird das Wetter morgen zu 64% so wie heute? Winners keep on winning. Wenn eine Regel eine akzeptable Eintrittswahrscheinlichkeit hat, dann diese. Außerdem würde ich nach Langfristtrends schauen, wie Überalterung, Zivilisationskrankheiten, Automation, Cloud-Computing, Bargeldloses Bezahlen, Software-as-a-Service, Recycling etc.
    Tabak und Erdöl sehe ich nicht in dieser Reihe.
    Wer selber Portfolios basteln will, kann das mit www.portfoliovisualizer.com völlig kostenfrei tun.
    Beste Grüße!

  • #47

    Jörg aus D (Samstag, 26 Oktober 2019 04:45)

    Ja Moin,

    ersma allen ein angenehmes Wochenende :-)
    @ Muka:
    - mit "durchgängig den Markt geschlagen" bezog ich mich auf dein Kriterium, den S&P 3-5 Jahre schlagen zu müssen.
    - die von dir aufgeführte Verzehnfachung nach zehn Jahren (wie viele Aktien kennst du, die das jemals geschafft haben?! ) find ich ja auch Klasse. Leider weiß man dies erst nach frühestens zehn Jahren und nicht vorher.
    - Gleiches gilt doch für dein "zusammengewürfeltes" Depot. Im Rückspiegel erkenne selbst ich die Kursgranaten. Ansonsten tue ich mich sehr schwer, in die Zukunft zu schauen.
    - "Winners keep on winning"- In deinem "loserdepot" ist auch Walgreens aufgefüht. Wenn ich mich an deine (wie ich finde zu Recht aufgeführten ) Kriterien "Winners" halte und den Langfristtrend "Krankheiten" mit dazu nehme - woran hätte ich dann vor Jahren erkennen können, dass der Riesenpharmahändler Walgreens zum Loser wird?
    - Das mit den "Winnern" kippt doch regelmäßig. Schau dir mal an, welche Firmen in den letzten 50 Jahren da so jeweils in den top ten der Welt waren... das ist ein ständiges kommen und gehen.

    Also untern Strich für mich: In die Zukunft gucken können wir alle nicht und das wichtigste hinsichtlich der Geldanlage ist es, überhaupt investiert zu sein.

  • #48

    Stella (Sonntag, 27 Oktober 2019 14:27)

    Statt eines Tagesgeldkontos könnte man noch die Investition eines vertretbaren Betrages in ein Festgeldkonto in Erwägung ziehen.

    Man kann jetzt übrigens neuerdings auch American Tower, Realty Income und Realty Trust bei Consors als Sparplan besparen!

  • #49

    Leon (Dienstag, 29 Oktober 2019 01:34)

    Also ich bin auch ein Fan des MSCI World ETF. Der ist billig und kollabiert wahrscheinlich niemals. Denn es geht jedem Land mal schlecht mit der Witschaft. Aber die ganze Welt kollabiert normalerweise nicht auf einmal.

  • #50

    Jörg aus D (Dienstag, 29 Oktober 2019 05:37)

    Moin Leon,

    deinem Fazit kann man wohl nur zustimmen. Bin mir aber noch nicht ganz klar, welchen ETF du meinst. Auf den MSCI World gibt es ja doch ziemlich viele. Einen Teil der Vorteile hast ja bereits aufgezählt. Sehe es als weiteres Argument für einen solchen ETF, dass es kaum Alternativen gibt. Wenn also der MSCI mal in Gänze tüchtig unter Wasser gerät, dann ist wohl alles abgesoffen.
    Als Nachteile sollte man sich der starken US-Lastigkeit bewusst sein. Anteil >50 % und die ganze Welt schaut drauf. Es ist sehr selten, dass USA tüchtig fällt und z.B. der DAX tüchtig steigt.
    Weiterhin ist ein MK-gewichteter ETF dadurch immer auch ein Faktor-ETF. Das kann gut oder schlecht sein - das weiß man vorher nie.

    Mein Fazit: So ein marktbreiter ETF (ich hab mir da den All World von Vanguard ins Depot gelegt) ist zwar leider langweilig, aber bocksolide.

  • #51

    mørk og infernalsk (Mittwoch, 06 November 2019 15:50)

    Von Automobilwerten würde ich mich genauso fern halten wie von Telekommunikation.

    Ecolab, Stryker, Danaher, Coloplast, Essilor-Luxottica, McDonalds, SAP, Thermo-Fisher, Becton-Dickinson, Starbucks ...

    Es gibt viel mehr gute Unternehmen als man als Normalverdiener Geld aufbringen kann...

  • #52

    J. (Donnerstag, 07 November 2019 08:24)

    Ich finde die Tipps sind der Zielgruppe entsprechend eher für 40-60 jährige.
    Würde ich ehrlich gesagt nicht drauf hören und mich selbst einarbeiten. Wohnung kaufen aktuell auch nicht gut. Anhand deines Depots würde ich auch die Finger von Einzelaktien lassen, da performt der Markt besser. Nur mal ein anderer Gedankengang :-)