Leserbrief: Regeln und Gedanken eines Lesers zu seinem Investitionsstil

Es hat Vorteile, seine Gedanken nieder zu schreiben. Ich war früher auch immer skeptisch, aber es kann einem unheimlich helfen, wenn man seine Überlegungen nach längerer Zeit wieder liest. Genauso verhält es sich mit der eigenen Anlagestrategie.

 

Ein Leser, mit dem ich mich regelmäßig austausche, hat seine Gedanken aufgeschrieben und mir diese zur Verfügung gestellt.

 

 

Er hat sich auf Hochdividendenwerte spezialisiert und seine Dividendeneinnahmen sind inzwischen beeindruckend.

 

Ich bekomme viele Mails von Leserinnen und Lesern, die erst seit geraumer Zeit an der Börse investieren. Die nachfolgenden Zeilen können diesen vielleicht helfen und die "alten Hasen" werden wohl in vielen Punkten zustimmen.

 

Vielen Dank, für das Teilen deiner Gedanken:

 

 

Einleitung 

 

Die Beobachtung des Marktes im Laufe der Jahre hat mich gelehrt, dass die fundamentale Analyse wichtig ist, aber das Preisgefühl des Marktes ist unberechenbar. Der Preis kann zu Zeiten, wie die des Jahres 2018 künstlich sehr volatil werden. Sobald sich aber jemand von den Preishindernissen befreit hat, wird der Markt auf einen Ort reduziert, an dem man einkommensstarke Vermögenswerte kaufen kann, die kontinuierlich Dividenden zahlen. Das Investieren wird so einfach, wenn jemand erkennt, dass der Preis von anderen manipuliert wird, das zukünftige Einkommen jedoch vom Investor kontrolliert wird. Vertraue auf deine eigene Due Diligence mit deinen eigenen Anlagen und kaufe, wenn sich die Gelegenheit bietet. Der Marktrückgang ist dein bester Freund bei der Wertsteigerung deines Cashflows (Ertragsfluss). Als langfristig orientierter Anleger solltest du glücklich sein, wenn der Preis deiner Bestände sinkt, denn dann kannst du gierig sein und Werte zu reduzierten Preisen erwerben. Konzentriere dich wieder auf das, was du kontrollieren kannst (Dividendeneinkommen), und nicht auf den Preis, der von Millionen von Menschen kontrolliert wird. Es bedarf einer anderen Denkweise, um in allen Marktzyklen ein erfolgreicher Anleger mit hohen Renditen zu sein.

 

 

HYI Strategie vs. DGI Strategie – hohes Dividendeneinkommen gegen Dividendensteigerung

 

Du kannst ein Ziel für Erträge aus High-Yield-Anlagen von 10-12% festlegen, was eine Investition in die Märkte erfordert. Du hörst dann diejenigen, die sagen, dass dies zu viel Risiko sei und dass du stattdessen in sicherere Blue Chips investieren solltest, die meist aber nur bis zu 2-3% einbringen. Dafür müssen diejenigen aber 5- bis 6-mal höhere Beträge in den Markt investieren, um die gleiche Dividendeneinnahme zu erzielen, die du mit der Hochzinsrendite erzielen kannst. Aber wenn der Markt sinkt und alles fällt, haben Sie auch ein 5- bis 6-mal höheres Kapitalrisiko im Markt liegen. Dies ist für jeden eine individuelle Entscheidung.

 

 

Meine persönliche Strategie

 

Ich ziehe es vor, das Risiko mit hohen Renditen einzugehen, um höhere Erträge zu erzielen, habe dafür aber als Risikobegrenzung einen geringeren Gesamtbetrag an den Märkten. Solche Anleger können ihr sicheres Kapital (trockenes Pulver) in Bankeinlagen erhalten. In Börsencrash Zeiten flüssig zu sein, eröffnet die besten Chancen für zukünftige Gewinne. Beim Ausverkauf zu kaufen macht immer Spaß. Während die Leute Angst vor dem rückläufigen Aktienkurs haben und in Panik geraten, bin ich glücklich, dass ich ausgewählte Aktien kaufen kann, um meinen zukünftigen Cashflow zu steigern.

 

 

Erkenntnis

 

Der Preis ist das, was du zahlst, und der Wert ist das, was du bei der Produktion von Cashflows aus hohem Einkommen erhältst. Das Verständnis dieses Prinzips macht für mich den Unterschied aus, wenn es darum geht, die eigenen Emotionen während eines Marktrückgangs zu kontrollieren.

 

Wenn in Hochzinsanlagen investiert wird, ist das Spielfeld völlig anders und überschaubar in dem Maße, in dem die emotionalen Fesseln der Angst vor dem Preis entfernt werden und nichts übrig bleibt, außer eine Entschädigung aus dem investierten Kapital zu erhalten. Ein hohes Einkommen wird sofort als Cash in die Gewinnzone aufgenommen und nicht als Illusion von Papiergewinnen oder -verlusten.

 

Meine Absicht für die Zukunft besteht darin, hochverzinsliche Anlagen mit nachhaltigen Dividenden zu finden. Ich weiß deshalb, dass meine Erträge trotz der Volatilität meiner Portfoliobilanzen immer höher ausfallen werden. Ich mache immer nur eine Art von Aktion. Ich drücke den "Kaufen" -Button und habe keinen Grund, von dieser Aktion abzuweichen.

 

Die Investition in diese Einkommensstrategie ist die einzige Funktion, die ich in allen Marktzyklen kontrollieren kann. Ich kaufe einfach weiter. Der Preis ist die Illusion der Verzweiflung und eine Lüge für den High Yield Investor. Manchmal ist Geduld das beste Mittel, um den Preis zu nutzen, um mehr einkommensstarke Anteile zu akkumulieren, es ist die beste Politik.

 

Kennst du den Unterschied zwischen dem, was du kontrollieren kannst (steigendes Einkommen) und dem, was du nicht kontrollieren kannst (manisch-depressiver Marktpreis)?

 

Es ist der Unterschied zu deiner emotionalen Reaktion in einem rückläufigen Markt. Je mehr der Markt fällt, desto mehr kaufe ich einfach weiter. Wenn der Markt also nachlässt, kann ich so dadurch mein Einkommenswachstum weiter steigern. Die Angst vor Preisschwankungen wird durch die Freude ersetzt, Aktien mit einem Abschlag für zukünftiges Einkommenswachstum zu erwerben.

 

 

Mein Einkommen

 

1. monatlicher Cashflow aus der HYI-Strategie

2. monatlicher Cashflow aus Short-Put und Covered-Call Strategien

3. monatlicher Cashflow aus der Credit-Spread Strategie

 

 

Absicherungsgedanken

 

Durch dauernd sich selbstständig generierendes Einkommen ein Kapitalpolster als Reserve zu schaffen, das mir die Ruhe gibt, extreme Marktschwankungen entspannt, ja sogar als Kaufgelegenheit zu empfinden und zu nutzen.

 

 

Regeln

 

1. Grundsatz: Keine Verkäufe aus dem Depot, es sei denn, die Grundbedingungen zum Kauf des Invests haben sich markant negativ geändert bzw. Dividenden fallen aus oder werden dauerhaft stark gekürzt.

 

2. Wenn es geht, nur Monats und Quartalszahler. Ständiger Cashflow motiviert ungemein.

 

3. Bevorzugt geschlossene Fonds mit breiter Diversifikation zur Risikoreduzierung und beständigem Einkommen.

 

4. Nachkauf, wenn sich neue Chancen ergeben oder bei starkem Markteinbruch (-20%).

 

5. Ständiges reinvestieren der Dividenden zur Steigerung des Cashflows.

 

 

Nachtrag:

Hier das Leserdepot

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Kommentare: 90
  • #1

    Christoph (Freitag, 15 März 2019 19:22)

    Ich persönlich finde eine Mischung aus beidem gut.
    Mich würden Beispiele der high Payer des Lesers interessieren.

  • #2

    marco (Freitag, 15 März 2019 21:15)

    Sorry anderer Einwurf. Thema ING ehemals Diba. Diese Direktbank kümmert sich nicht mehr um den vorzeitigen Quellensteuerabzug seit ca. 2 Monaten (u.a.USA), ohne es kummuniziert zu haben. Habt Ihr es auch feststellen können. Ich weiß das man es am Jahresende mit der Steuererklärung zurückholen kann, daß wäre mir zu spät. Aber Ich würde gerne wissen wollen ob es bei allen so gehandhabt wird ?????

  • #3

    ich (Freitag, 15 März 2019 22:21)

    @marco: bei mir schon, es läuft alles durch!

  • #4

    Marco (Freitag, 15 März 2019 23:03)

    Also die ING berechnet jetzt auch bei Euch Quellensteuer 15% + 25% Kapitalertragssteuer + 5,5% Soli ....??? Vorher wurde nur die Quellsteuer 15% abgezogen. Mir antwortete die Hotline das man dies jetzt aus Kostengründen nicht mehr macht.

  • #5

    Christoph (Samstag, 16 März 2019 06:06)

    Verrückt. Also wenn das nicht automatisch vom System bei denen gemacht wird, dann gute Nacht. Kann mir nicht vorstellen, dass da einer sitzt und jede Dividende usw händisch eingibt.

  • #6

    ich (Samstag, 16 März 2019 07:16)

    @ marco: rechne es nach und du wirst feststellen, sie ziehen dir keine 25% kapitalertragssteuer in dtl ab.
    siehe auch den hinweis ganz unten auf der dividendenabrechnung: quellensteuer lt dba, weitere steuerliche Informationen auf der Rückseite, dort unter dem punkt: mit verrechnungstopf ausländ. quellensteuer verrechnet

    zum thema hotline-ma: ich hatte noch nie einen zufriedenstellende aussage, weder bei ing noch bei comdirect ...

  • #7

    Suppengabel (Samstag, 16 März 2019 09:05)

    @marco: bin auch bei der DiBa und habe erst diese Woche die Dividende von IBM bekommen. Außer den 15% Quellensteuer wurde nichts abgezogen.

    Schöne Grüße.....

  • #8

    Dieter (Samstag, 16 März 2019 09:32)

    interessant zur meinungsbildung. zur untermauerung wären die werte (ohne summen) aber schon interessant. ich selbst habe entgegen der allgemeinen sicherheitsgedanken NMFC+NLY im depot. als test zu den üblichen verdächtigen. bis jetzt nach 2 jahren bin ich gut gefahren. mal sehen was passiert wenn alles gen süden läuft

    zur ING:
    dort hatte ich vor 2 wochen angefragt wie das mit kanadischen werten gehandelt wird. wie oben schon geschrieben, wird aus kostengründen die volle quellensteuer von 25% abgezogen. die verrechnung soll nicht mehr stattfinden.

    frage an die mitleser zu IB:
    die sitzen doch in irland. welche auswirkungen könnte die brexit geschichte haben? habe dort ebenfalls ein depot, das ich gerne ausbauen möchte, da ich mir mit der ING bald nicht mehr so begeistert bin. auch wegen dem druck alles über die neue banking-app machen zu sollen

    viele grüße an alle

    Dieter

  • #9

    Marco (Samstag, 16 März 2019 09:53)

    Habe auch meine IBM Dividende bekommen aber um den Betrag X gekürzt.........hier nochmal ein Auszug von höherer Ebene.... .............wir verstehen, dass Sie unsere Entscheidung zur Quellensteuer hinterfragen. Sie können uns glauben, dass sie uns auch wirklich schwer gefallen ist. Gern antworten wir Ihnen ausführlich.
    Unser Ziel als Bank ist, einfach, schnell und günstig sein. Wir wollen zum Beispiel so wenig wie möglich Gebühren von Ihnen verlangen. Und wir wollen weiterhin unsere klaren und einfachen Abläufe beibehalten, die unseren Erfolg ausmachen.
    Ihre Daten einzuholen, zu prüfen, zu sortieren, dann ins Ausland zu melden und immer aktuell zu halten, macht viel Arbeit. Und das dann noch bei mehreren Ländern zu machen, vergrößert den Aufwand weiter. Das passt wirklich nicht mehr zu unserem Anspruch, Ihnen auch weiterhin effi- zient und kostengünstig das kostenlose Direkt-Depot zur Verfügung stellen zu können.
    Auch wenn Sie uns zur Datenweitergabe die Erlaubnis erteilen wollten, der Aufwand insgesamt dafür ist einfach zu hoch. Und eine Gebühr dafür einzuführen, ist nicht unser Weg.
    Wir verstehen Ihr Anliegen gut. Hoffentlich haben Ihnen unsere Informationen weitergeholfen. Es tut uns leid, dass wir Ihre Erwartungen hier nicht erfüllen.

  • #10

    Guido (Samstag, 16 März 2019 10:22)

    Bei mir rechnet die DIba so ab wie vor einem Jahr. Unten ist eine ältere Abrechnung aufgeführt. Dann müsste diese auch schon falsch sein ?

    Brutto USD 12,28 QuSt 15,00 % (EUR 1,49) USD 1,84 Zwischensumme USD 10,44 Umg. z. Dev.-Kurs(1,23498) EUR 8,45 KapSt anteilig 50,00 % 24,45% EUR 0,49 Kirchensteuer 9,00% EUR 0,04 Solidaritätszuschlag 5,50% EUR 0,02 KapSt anteilig 50,00 % 24,45% EUR 0,49 Kirchensteuer 9,00% EUR 0,04 Solidaritätszuschlag 5,50% EUR 0,02 Gesamtbetrag zu Ihren Gunsten EUR 7,35
    Anrechenbare ausländische Quellensteuer 1,49 EUR KapSt-pflichtiger Kapitalertrag 9,94 EUR
    Mit Verrechnungstopf ausländ. Quellenst. verrechnet -1,49 EUR

    Macht die Comdirect Bank das nicht ? DIe DIBA überweist die Dividende auch immer viel später aufs Konto als andere Banken.
    VIelleicht müsste ich mal über einen Wechsel nachdenken. Kann man eigentlich auch anteilige Posten aus Sparpläne zu anderen Depots rüberziehen ? Wahrscheinlich nicht, oder ?
    Liebe Grüße

  • #11

    firsthuman (Samstag, 16 März 2019 12:30)

    Dachte eben ich bin versehentlich im ING-Diba-Kundenforum gelandet. Ach nee doch nicht...

  • #12

    Monaco (Samstag, 16 März 2019 13:17)

    @ Guido

    Ich habe bei der ING mittlerweile alles aufgelöst, weil mir persönlich einiges nicht getaugt hat. Zu Deiner Frage: Die Bruchstücke sind bei dem Depotübertrag stehen geblieben und haben sich gut verkaufen lassen (im Gegensatz zu OnVista, wo das nur tel. geht).
    Der Depotübertrag war übrigens per tan möglich und ging sehr einfach und schnell, was ich positiv anmerken möchte.

  • #13

    Alexander (Samstag, 16 März 2019 16:02)

    Ich frage meinen Leser, ob er mir die Werte zur Verfügung stellt.

    Bei der ING sind die Abrechnung wie bisher mit dem DBA gelaufen (hatte schon einen Schreck bekommen). Vielleicht machen die das, wenn man zu viele Länder im Depot hat? Ich habe nur deutsche und US-Aktien im Familiendepot (England zählt da nicht).

  • #14

    Gudio (Samstag, 16 März 2019 16:08)

    In Sachen Steuern bin ich leider noch sehr unwissend. Hat die DIBA bei mir (siehe #10) die Quellensteuer berücksichtig ? Ich war bisher der Meinung, dass es OK ist, bin mir aber jetzt unsicher.
    @Monaco: Bruchstücke, darf man bei der DIBA nicht isoliert verkaufen. Ist ein Depotübertrag hier eine Ausnahme ?
    LG

  • #15

    Ingo von Mission-Cashflow (Samstag, 16 März 2019 17:52)

    Nett, aber ohne konkrete Zahlen und Beispiele leider nicht wirklich be- und verwertbar ...

    CU Ingo.

  • #16

    Andreas (Samstag, 16 März 2019 19:34)

    Hallo zusammen,

    also ich bin schon seit über 15 Jahren bei der DiBa und habe auch dort schon so lange mein Depot. Ich war in dieser Zeit immer sehr zufrieden mit dem Service und auch die kostenlose Depotführung ist ja nicht mehr bei jeder Bank alltäglich.
    Zu der Abrechnung mit Quellensteuer kann ich nur sagen, dass auch bei mir gegenüber letztem Jahr alles identisch geblieben ist. Ich habe wie Alexander überwiegend amerikanische Aktien im Depot.
    Gruß
    Andreas

  • #17

    Monaco (Samstag, 16 März 2019 22:43)

    @Guido

    Bei mir ging es nach dem Übertrag problemlos, davor habe ich es nie probiert. Es standen dann halt einige 0,xxx und die wurden anstandslos verkauft.

    VG

  • #18

    Sonny (Sonntag, 17 März 2019 04:00)

    Hallo zusammen,

    was haltet ihr von Vodafone? Haben auch eine hohe Dividendenrendite und keine Quellensteuer, da GB.

    Ist das ein Kauf wert?

  • #19

    Julian (Sonntag, 17 März 2019 10:19)

    Mich würde das Depot des Lesers interessieren?
    Welche Werte sind darin enthalten?

    @Sonny
    Vodafone habe ich letzte Woche erstmals für mein Depot gekauft. Für 140 pence. Mir schienen sie damit sehr günstig bewertet zu sein. Eine Wette unter vielen :-)

  • #20

    Alexander (Sonntag, 17 März 2019 10:41)

    Auf vielfachen Wunsch, habe ich die Depotwerte bekommen und oben eingefügt.
    Vielen Dank.

  • #21

    Tiffy (Sonntag, 17 März 2019 11:43)

    Moin in die Runde, hat das auch schon jemand mitbekommen:
    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11313814-25-pauschale-aus-scholz-abgeltungssteuer-plaene-boersianer-wirds-teurer
    Wir alle planen und denken ja eher langfristig mit unserer Dividenstrategie und dann muss man so ein Sch...... lesen :-((
    Was sagt ihr dazu?

  • #22

    David (Sonntag, 17 März 2019 12:04)

    Ich bin mit Ing auch sehr zufrieden. Bruchstücke lassen sich auch bequem verkaufen, daher ist das was in einem anderen Beitrag erwähnt wurde nicht ganz richtig.

    Desweiteren kann ich auch sagen, dass bei mir alles gleich geblieben ist mit der Anrechnung usw. Habe Holland / USA /GB und Deutschland im Depot.

    Zu den eingefügten Werten. Also 95% Prozent kenn ich nichtmal, geschweigedenn findet man ordentliche Daten. Da muss man sich schon "richtig" auskennen. Bis auf 4-5 Titel wären mir alle zu heikel. Aber das ist nur meine Meinung.

  • #23

    David (Sonntag, 17 März 2019 12:16)

    Habe nun auch mal getestet, ob diese an der Heimatbörse gehandelt werden können.
    Habe bei bei 3n geschaut.

    Apple Hosp. + AllianzGI Conv I +II , diese gehen schonmal nicht und man ist gezwungen sie an der amerikanischen Börse zu kaufen/verkaufen. Was wiederum auch mit höheren Kosten einher geht.

  • #24

    Julian (Sonntag, 17 März 2019 12:25)

    Von den Werten finde ich eig nur Landmark Infrastructure Partners interessant. Wahnsinn, in was für Sachen einzelne Reits so investieren. Aber durchaus interessant.
    http://www.landmarkmlp.com/Home/WirelessCommunicationAssets
    Werde ich mir mal näher anschauen. Auch eine Meinung von Alex oder anderen dazu würde mich durchaus interessieren :)

    @ Tiffy
    Ich meine da wurde vor einiger Zeit schonmal drüber diskutiert. Wenn das wirklich so extrem kommt dass man sämtliche Gewinne/ Erträge/ Dividenden mit seinem "normalen" Steuersatz zu versteuern hat, haben Aktien sich für mich wohl erledigt :( Zu viel Risiko für zu wenig Ertrag nach Steuern.....
    Aber ich denke selbst wenn das so kommt, dauert das noch und es werden auch einige Anleger bzw Grundgesetz-Aktivisten dagegen klagen und dann ist noch lange nicht raus, ob das Bestand haben kann. Also erstmal abwarten! :)

  • #25

    Matthias Schneider (Sonntag, 17 März 2019 12:38)

    @David,

    so unterschiedlich kann es sein. Ich kenne nun wiederum jeden dieser Werte, und habe selbst viele davon, oder ähnliche. Mein letzter Kauf aus dieser Liste war KREF.

    Das Depot kommt von jemandem aus dem Umfeld der Einkommensinvestoren um Luis Pazos ("Nur Bares ist Wahres"), evtl von Anton Gneupel?

    Wer solche Depots hat, der kauft nicht teuer bei einem deutschen Broker/Bank an Auslandsbörsen, sondern im Gegenteil viel günstiger in USD/CAD/AUD... an den Heimatbörsen dort.

    Man muss sich dazu nicht besonders oder "richtig" auskennen, sondern nur seinen Radius etwas erweitern und über die gewohnten (selbst gesteckten) Grenzen hinaus schauen.

    Guten Erfolg
    MS

  • #26

    Tiffy (Sonntag, 17 März 2019 12:40)

    Ja das stimmt natürlich Julian. Und wie Du schon sagst, wozu gibt es diese Grundgesetz-Aktivisten oder von denen: "Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V." und "Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V."

  • #27

    Michael (Sonntag, 17 März 2019 12:42)

    Hallo,
    Ich habe bei der ING lediglich eine Info bekommen dass mein Wert aus Finnland jetzt anders quellenbesteuert wird, nämlich 30% statt vorher 15%. Alles andere (insbesondere US) ist unverändert
    Gruss Micha

  • #28

    Alexander (Sonntag, 17 März 2019 12:58)

    An der Quellensteuer wird sich so schnell nichts ändern. Bis die mal in die Gänge kommen, dauert es Jahre und Jahrzehnte. Sie z. B. Grundsteuer. Außerdem zählt dann wieder das Halbeinkünfteverfahren, da gibt es genug Gerichtsurteile von höchster Instanz. Man würde sich von einem weit verbreiteten internationalen Standard verabschieden und ich könnte meinen künftigen USA Urlaub regelmäßig von der Steuer absetzen. Ich sehe das alles gelassen.

    Hallo Julian
    Die Firma ist noch sehr jung, hat aber ein interessantes Geschäftsmodel. Ich denke, eine kleinere Summe wäre durchaus möglich zu investieren. Da sie AT&T und Crown Castle als Kunden bzw. verbundene Firmen haben, würde ich hier wieder doppelt verdienen^^
    Leider habe ich schon 50 Unternehmen, als Ersatzkandidat für die WL durchaus geeignet.

    Hallo Matthias,
    es ist nicht Anton Gneupel (der Name sagt mir auch nichts).

    Viele Grüße

  • #29

    Tiffy (Sonntag, 17 März 2019 13:34)

    Ja Alexander die Mühlen maheln langsam, das ist richtig.
    Gibt tatsächlich aber Leute die der Meinung sind, das es eigentlich ungerecht ist das wir nur 25% auf Dividenden bezahlen müßten und sie auf ihre richtige Arbeit......
    Die Deutschen, mal nur dumm herumfragen im Bekanntenkreis oder auf der Straße und man staunt nur! Ja Börse, Aktien alles ganz schlimm und Teufelswerk alles nur was für Leute mit Einkommen x...

  • #30

    Michel (Sonntag, 17 März 2019 14:05)

    @Alexander:
    Anton Gneupel macht den Youtube-Kanal „D wie Dividende“. Auf den Kanal verlinkt auch Luis Pazos von nurbaresistwahres.de

  • #31

    xyz (Sonntag, 17 März 2019 19:13)

    Zur Quellensteuerproblematik bei ING für Kanada (und in meinem Fall noch Schweden) habe ich ein Schreiben mit folgendem Inhalt bekommen:
    "Information zu Ihren kanadischen Ertragszahlungen
    Sehr geehrter Herr xyz,
    in Ihrem Direkt-Depot verwahren Sie aktuell kanadische Wertpapiere. Dazu haben wir heute
    Informationen für Sie: Die Quellensteuer bei Dividenden ändert sich.
    Bisher haben wir Dividenden unter Abzug von 15% Quellensteuer Ihrem Depotverrechnungskonto
    gutgeschrieben. Das ist uns jetzt nicht mehr möglich, weil wir uns damit zur Weitergabe Ihrer
    persönlichen Daten verpflichten würden.
    Diese Änderung hat zur Folge, dass Ihre Ertragsgutschriften zukünftig mit dem aktuell gültigen
    nationalen Quellensteuersatz abgerechnet werden. Im Rahmen des Doppelbesteuerungsabkommens
    wäre eine Rückforderung für einen Teil der Quellensteuer möglich.
    Bei der Rückforderung können wir Sie allerdings nicht unterstützen. Hintergrund ist, dass diese zum
    einen mit einem hohen Kostenaufwand verbunden ist. Daher lohnt sich eine Rückforderung in den
    meisten Fällen für Sie als Anleger gar nicht. Zum anderen ist der dafür erforderliche Aufwand nicht
    mit unserem kostenlosen Direkt-Depot vereinbar."

  • #32

    Oliver (Montag, 18 März 2019 11:22)

    Hallo,
    zu Investitionen in amerikanischen/kanadischen Titeln würde ich nur noch Banken wie Lynx oder IB nehmen. Die Dividenden müssen zwar in der Steuererklärung extra angegeben werden, aber ansonsten hat man nur Vorteile. Ich bekomme die Dividenden mit 15% Abzug, habe bei REITs überhaupt keine Probleme bei der Dividendenauszahlung und wickle alles in US$ oder Can$ ab. Wobei ich vor kurzem mir mal die Mühe mit der Consors und einer Umrechnung einer US-$ Dividende angeschaut habe und der Kurs ist OK. Käufe in US-Aktien kostet mich dort allerdings wesentlich mehr als bei Lynx, da zahle ich nur 5$. IB soll noch billiger sein.

    Zu dem Artikel oben und dem Depot. Das kann man sicher so machen, ist mir aber langfristig nicht stabil genug. Es sind zwar auch große bekannte Werte dabei, aber insgesamt das Depot nur auf hohe Dividendenerträge auszulegen ist mir als Strategie zu einseitig. OK, ich habe in meinem Depot auch ein paar Werte mit hohen Auszahlungen und sie sind natürlich Teil meiner Strategie. Aber ich habe irgendwann gemerkt, dass gut laufende Unternehmen mit einer validen Dividende und hohen Steigerungen langfristig für mich interessanter sind. Nehmen wir z.B. die AT&T: Die zahlen hoch aus, haben eine geringe Steigerung von 2% der Dividende pro Jahr, aber eigentlich ist dort wenig bis keine Entwicklung. Man kann die Dividendenerträge, wenn man nicht darauf angewiesen ist, natürlich schön wieder anlegen und das Depot ausbauen. Es ist für mich aber eher ein Wert, der in der Spät- oder Ruhestandsphase interessanter ist. Wenn ich z.B. noch 10 Jahre vor mir hätte, würde ich tatsächlich lieber Johnson & Johnson als AT&T kaufen wollen. Aber das ist Geschmacksfrage.

    Man sollte auch nicht unterschätzen, dass gute Wachstumsfirmen sehr viel mehr Ertrag bringen können als ein eher kleineres Unternehmen, dass fast alle Erträge auszahlt. Dadurch nimmt es sich die Chance der Entwicklung. Ich bin andersherum zwar überhaupt kein Fan von Unternehmen, die 0 zahlen wenn sie erfolgreich sind, aber auch die dortigen Highflyer wie bei den FANG Aktien (OK, das A zahlt inzwischen eine Dividende und ich bin großer Fan dieser Aktie) sollte man nach Möglichkeiten durchaus investiert haben. Mit Apple bin ich als langjähriger Investor mehr als 10* im Plus und habe trotzdem nochmal ein paar im Dezember gekauft. Genau solche Sachen fehlen mir oben im Depot. Aber immerhin habe ich auch vier Werte: Enbridge, Altia, Gilead und Main Street Capital. Gilead ist wohl etwas atypisch für die Strategie, aber ich finde die Firma auch interessant.

    Trotzdem ist ein wesentlicher Vorteil bei der Strategie, falls es bei fast allen Werten mit hoher prozentualer Ausschüttung zutrifft: Man hat wesentlich schneller so viele Erträge zusammen, dass sie die monatlichen eigenen Kosten abdeckt. Die interessanteste Frage für mich wäre: Wie stabil sind die Werte im ganzen, dass die Dividenden gehalten werden? Die zweite Frage: Decken die Steigerungen der Dividenden die Inflation ab? Die dritte: Gab es schon komplette Ausfälle und wenn ja, wie häufig kam das gemessen an der Laufzeit des Portfolios vor?

    Grüße Oliver

  • #33

    David (Montag, 18 März 2019 17:59)

    Die Fragen würden mich auch interessieren. Im Grunde hat ja jeder seine eigene Strategie. Ich wiederum habe beide im Depot. Sowohl Johnson&Johnson als auch AT&T..ich versuche auch eine gewisse Dividendenstrategie zu fahren. Habe aber auch eine "Apple" im Depot - wo ich mir langfristig auch was erwarte bezgl Steigerung und Dividenden..ich denke das könnte ein zukünftiger Dividenden Aristokrat werden. Ich bin nur noch nicht schlüssig in wie weit ich mein Depot diversifiziere. Z.Z. habe ich 20 Werte/ETF/REIts im Depot. Überlege aber aufjedenfall bis 25 aufzustocken. 50 wie hier halte ich auch für gut bei der Anlagesumme die erreicht werden soll. Aber 50 Werte und alle im Überblick behalten ist für mich auch schon ne gewisse Art von Arbeit, vermindert wie in dem Fall jedoch auch das Risiko. Nur "wenn" ich mal nen neuen Wert ins Depot legen will, komm eich immer bei bestimmten Werten die ich shcon habe in Versuchung nachzukaufen um entweder den Einstandskurs zu reduzieren, oder aber eben meinen BEstand zu erhöhen.
    Bei Altria z.b. hatte ich auch erst gedacht "um Gottes Willen" was habe ich mir da angelacht.. mittlerweile bin ich da sogar im Plus mit dem Kurs - geschweigedenn von der Dividendenrendite. Ich glaube sogar mittlerweile, dass man Kraft-Heinz zu momentanen Kursen und der Dividende sich auf 10 Jahre aufedenfall wieder ins Depot legen kann. Es ist halt immer eine Frage des Kaufzeitpunktes. Und Momentan sind halt einige Werte zum anlegen geeignet. Siehe Shell B Aktie, Vodafone, BP und wie sie alle heissen. Da sind die KGV´s und Dividenden Renditen schon zum zugreifen.

  • #34

    Depotinhaber (Montag, 18 März 2019 18:38)

    @ Oliver,
    du hast recht,dieses Depot begleitet mich gerade in die Ruhestandsphase und soll ein stetiges Eikommen erzeugen. Für eine Wachstumsstrategie fehlt mir einfach der Zeithorizont.
    Alexander ist mir ein großes Vorbild in Sachen Beständigkeit und klaren Investierens und so wie er, Stein auf Stein baut, baue ich mein Depot aus. Nur bin ich weniger auf Einzelwerte fokussiert. Und ja, du hast es richtig erkannt, Gilead passt nicht in das Depot. Der Wert wurde mir als Ergebniss eines Short-Put eingebucht. So bald sich der Kurs erholt, wird Gilead verkauft. In der Zwischenzeit verkaufe ich Covered Calls darauf und kassiere zusätzlich die kleine Dividende, was mir natürlich als Freund der Hochdividenden überhaupt nicht gefällt. Ansonsten habe ich im Depot nur einen Wackelkandidaten - Washington Prime Group WPG. Aber so lange die Dividende fliesst, alles gut. Ist jetzt auch eher ein Winzling im Depot. Wachstumswerte und Hightech habe ich trotzdem genug im Depot, allerdings nicht mit mikriger Verzinsung, sondern in meinen geschlossenen Fonds. Diese CEF´s sind sehr rentierlich und geben dem Depot trotzdem die nötige Diversifikation. Über diese Fonds, bin ich in über 2000 verschiedenen Beteiligungen gut gestreut. Schau dir mal die Topholdings z.b. des ADX oder ETV an. Das who is who der Szene. Aber hoch verzinst, so bleibt mir das Einzelrisiko erspart. wie z.b. Heinz, Wirecard oder Boing gerade aktuell. Auch meine anderen geschlossenen Fonds bringen mir jeden Monat saftige Dividenden. Einen Ausfall hatte ich noch keinen. Früher habe ich auch immer nach dem Markt geschaut und hab hecktisch bei jeder kleinen Meldung eines sog. Profis und Analysten reagiert, - das ist vorbei. Das wilde Geschrei der Horde interessiert mich nicht mehr. Siehe meine Grundsätze. Obwohl ich keine Werte wieder verkaufen möchte, wurde in letzter Zeit Realty Income bei 70$ mit hohem Gewinn verkauft. Das Kapital habe ich in einem meiner 8Prozenter geparkt. Den Wiedereinstig in diese tadellose Firma werde ich im Bereich von ca.55$ machen. Marine Harvest habe ich auf ATH verkauft, da zu befürchten ist, daß die Lachszüchter schwierigkeiten bekommen werden, wegen Preisabsprachen und rückläufiger Nachfrage. Spirit Realty / SRC, das auch Alexander im Depot hat, habe ich zu Gunsten des Cohen&Steers RQI getauscht, einfach weil dort Top Reits unter einem Dach versammelt sind und 8Prozent nehm ich doch gerne. Ich werde weiter gezielt nachkaufen und halte ansonsten mein Pulver trocken. Denn, die grösste Freude, nachkaufen wenn der große Rückschlag kommt, lasse ich mir natürlich nicht nehmen. Dafür sammle ich Dividenden und zwar hohe. Ich wünsche allen hier versammelten ein gutes Investieren. Ich freue mich über regen Austausch mit Gleichgesinnten. Und ohne die Arbeit, wie die von Alexander und Luis Pazos hätte man wahrscheinlich viel weniger Spass bei der Sache.
    Liebe Grüße , der High Yield Investor

  • #35

    Thomas (Montag, 18 März 2019 20:40)

    Vielen dank für die Vorstellung des Depots.

    Hast Du als Ergänzung vielleicht schon einmal darüber nachgedacht noch den einen oder anderen Tabakwert (außer Altria) aufzunehmen?
    British American Tobacco oder Imperial Brands zum Beispiel. Die müssten zur Zeit so ungefähr 6 - 7.5 % Dividendenrendite bringen und steigern beide schon relativ lange.

    Ansonsten muss ich sagen, habe ich von zehn Werten aus Deinem Depot zumindest schon einmal etwas gehört (sie zu kennen würde ich allerdings nicht behaupten).

    Mit der Realty Income das sehe ich genau so. Ich warte hier schon viele Monate auf einen Rücksetzer.

    Beste Grüße
    Thomas

  • #36

    Franz.von.Assisi (Dienstag, 19 März 2019 11:29)

    Servus Depotinhaber,

    zunächst vielen Dank, dass du hier dein Depot zur Diskussion freigibst und auch Fragen beantwortest.
    Es sind durchaus ein paar interessante Werte drin, insbesondere ein paar Fonds für Hochzinsanleihen.

    Was mich noch interessieren würde: seit wann betreibst du dieses Depot bzw. diese Strategie?

    Mir ist allerdings eine Sache aufgefallen. Und zwar hab ich mir stichprobenartig ein paar Werte angesehen und hier steht bei ADX, dass du eine Yield on Cost von 13,87% bei einem Kurs von 13,56USD hast. Auf Seekingalpha steht der Kurs bei 14,37USD und ergibt eine Dividend Yield von 1,39%. Hast du hier einen Formelfehler?

    Servus,
    Franz

  • #37

    James (Dienstag, 19 März 2019 12:17)

    Hallo Franz,

    es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen Dividend Yield und Yield on Cost !!

    Dividend Yield stellt die AKTUELLE Dividendenrendite dar.
    Yield on Cost stellt die EIGENE Dividendenrendite auf MEINEN Kaufkurs dar!

    Beispiel:
    Kauf heute zu 100€, Dividende 3€ = Dividend Yield von 3%
    Kauf gleicher Wert x Jahre Vorher zu 50€, ebenfalls heute 3€ Dividende = Yield on Cost von 6%


  • #38

    Matthias Schneider (Dienstag, 19 März 2019 13:06)

    @Franz,

    da wird leider nur die letzte 0,05 USD hochgerechnet. Dieser ADX zahlt am Jahresende eine hohe Dividende: https://www.cefconnect.com/fund/ADX

    Im Jahr 2018 waren es so 2 USD, also bei Kurs 14,37 USD dann gerade 13,92% p.a.

    Mir ist konstantere Zahlung lieber.

    MS

  • #39

    Depotinhaber (Dienstag, 19 März 2019 13:55)

    @ Franz.von.Assisi, genau wie Matthias Schneider sagt, der Fonds zahlt 4x im Jahr eine Mini Dividende in Höhe von nur 0,05$, aber die jährliche Sonderzahlung im Dezember treibt den Gesamtertrag auf fast 14%. So ein Wert fällt durch jeden Screener und wird nicht erkannt als Dividendenperle. Ich hab ihn gefunden. Und das Sahnehäubchen dabei: Der Fonds hat eine selbst auferlegte 6Prozentige garantierte jährliche Auszahlung, die er bis jetzt immer eingehalten hat. Quasi eine top Anlage mit Sicherheitsnetz.
    Luis Pazos hat sich damit dann ausführlich beschäftigt - anschaeun lohnt sich.
    https://nurbaresistwahres.de/cashtest-adams-diversified-equity-fund/

  • #40

    Ronny (Dienstag, 19 März 2019 14:12)

    Schön, mal abseit von Luis Pazos etwas zu Hochdividenden zu lesen. Dieses Thema wird ja von nahezu allen Bloggern gemieden, teilweise sogar verteufelt.
    Hochdividenden sind auch ein Teil meiner Strategie und ich finde es echt schade, dass sich kaum jemand da ran traut.

    Ich selber nutze sie wie folgt:

    Direktanlagen werden in hochrentierliche Ausschütter (> 5,0% Nettorendite) gesteckt. Sämtliche Dividendenerträge fliessen per Sparplan in defensive Werte (1,8-3,5% Nettorendite). Immer wenn 50,00€/M voll sind, wird ein weiterer Sparplan aufgemacht und beim nächsten 50,00€ Schritt auf 100,00€ aufgestockt. Geplant ist das bis maximal ca. 50 Aktien im Depot. Danach werden die Sparpläne weiter nach oben angepasst.

    Achten tue ich nebenbei nur darauf, dass einzelne Werte nicht zu hoch gewichtet werden. Sprich: Wirft eine Aktie einen monatlichen Chashflow von 50,00€ ab, wird in diese erstmal nicht weiter investiert.
    Zusätzlich versuche ich die monatlichen Ausschüttungen möglichst konstant jeden Monat in ähnlicher Höhe zu generieren.

    Ziel soll es sein, möglichst schnell in den Dividendenbereich von 1000,00€/Monat zu kommen. Wenn das Ziel erreicht ist, soll alles in defensivere Werte fließen. Ob ich dann umschichte oder es einfach weiter laufen lasse, darüber mach ich mir noch keine Gedanken. Bis dahin wird noch ganz viel Wasser den Rhein hinab fliessen. Und wer weiß, was alles passiert.

    Und erwischt hat es mich auch schon mit CenturyLink, Spirit und nicht zuletzt SIR/GOV. Aber damit muss man leben können. Immerhin liegen alle Werte nach der Kürzung noch über der 5% Nettoausschüttung. Also nicht ganz so tragisch.

  • #41

    Matthias (Dienstag, 19 März 2019 19:11)

    Hallo,

    ein sehr interessantes Leserinterview - bitte mehr davon. Was mich gestört hat, ist, dass die englische Abkürzung von den Begriffen HYI Strategie vs. DGI Strategie ruhig in den Artikel noch beschrieben bzw. verlinkt hätten sein können.

    An den Leserkommentaren werde ich die Tage noch zu knabbern haben - so viele neue Sachen für mich.

    Viele Grüße

    finanzmatze

  • #42

    Franz.von.Assisi (Mittwoch, 20 März 2019 10:19)

    Servus Matthias und Depotinhaber,

    vielen Dank für die Aufklärung. Die Schlussdividende taucht tatsächlich so gut wie nirgends auf und macht den Wert damit noch um einiges attraktiver.

    @James: ich weiß was der Unterschied ist. Es sollte aber jedem, der sich mit Finanzmathe beschäftigt, klar sein, dass eine Kurssteigerung von 13,56USD auf 14,37USD (unter der Annahme eines gleichen absoluten Ausschüttungsbetrages) keine Zehntelung des prozentualen Anteils zur Folge haben kann ;-)

    Servus,
    Franz

  • #43

    Sonny (Mittwoch, 20 März 2019 11:03)

    Hallo zusammen,

    eine Frage an die Community: Ich habe mir vor einiger Zeit Bayer Aktien gekauft zu 85 Euro (leider). Würdet ihr heute Nachkaufen? Kurs nach der Gerichtsentscheidung in den USA auf 60 € abgesackt. Wie ist eure Einschätzung dazu? Könnte sich Bayer nochmal erholen in einigen Jahren? (z.b 2-3 Jahre)

    Viele Grüße
    Sonny

  • #44

    Fischaugensuppe (Mittwoch, 20 März 2019 14:38)

    @Depotinhaber

    Wo führst Du das Depot, wenn man fragen darf? Einige Deiner Werte sind bei den gängigen deutschen Brokern, dank der elenden EU Sozialisten, ja nicht mehr für Privatinvestoren erwerbbar.

  • #45

    Depotinhaber (Mittwoch, 20 März 2019 17:21)

    @Fischaugensuppe,
    Ich bin sehr zufriedener Lynx Kunde. Aber dank MIFID 2 ist auch mir nun der Handel von bestimmten Produkten verwehrt. Ich hab ja im Depot die Werte MORL, SMHD und IDR.UN, welche ich aufgrund dieser Regelung zwar noch besitzen und verkaufen kann, aber nicht mehr nachkaufen. Als einzigen Ausweg, der für mich in Frage käme, wäre ein Depot bei z.B. Schwab Brokerage in den USA zu eröffnen.
    https://international.schwab.com/public/international/accounts_products/accounts/brokerage_account
    Aber es gibt für mich auch so genügend tolle Werte im Anlageuniversum, die uneingeschränkt handelbar sind.

  • #46

    MrVegas (Mittwoch, 20 März 2019 19:43)

    Interessante Strategie die du hier verfolgst. Ich schau mir bestimmt die eine oder andere Position einmal an, wobei geschlossene Fonds eher nichts für mich sind. Ich schätze die Freiheit auch einfach aussteigen zu können.

    Zwei Fragen hätte ich noch:
    Wie komplex empfindest du die Steuererklärung mit deinen Lynx Depot?
    Verändert sich durch den Brexit (Wertpapierlagerstätte) etwas bei deinen Broker (z. B. Trade- / DepotKosten)

    Viele Grüße
    MrVegas

  • #47

    Klaus (Mittwoch, 20 März 2019 20:21)

    Hallo zusammen,

    ich habe hier noch nicht etwas geschrieben und möchte erst einmal ein Kompliment geben für die guten Ideen und Beiträge.
    Frage: ich habe ein Onvista Depot und bin mit den Kürzeln lt. Depot (z.B. AllianzConvertible : NCZ) nicht in der Lage den Titel via watchlist oder Kauf zu finden.
    Liegt es an dem Handelsplatz oder dem Bankinstitut?

    Sorry, falls die Frage doof ist....und danke für eine Info.

  • #48

    Matthias Schneider (Mittwoch, 20 März 2019 21:42)

    @MrVegas,

    diese Closed End Funds (CEF) heißen nur so, weil sie eine bestimmte Summe Kapital einsammeln, bzw. Anteile ausgeben. Danach werden sie "geschlossen" und an der Börse platziert. Bei ETFs werden immer wieder laufend neue Anteile aufgelegt wenn Mittel zufließen, oder Anteile aufgelöst, wenn Mittel abfließen (Creation/Redemption).

    Die Anteile der CEFs sind fix. Man kann sie aber jederzeit an der Börse verkaufen, so man natürlich Käufer hat, was aber in der Regel immer der Fall ist.

    Ich bin auch bei Lynx und finde die Steuererklärung recht einfach. Ich habe auch schon von Leuten gelesen, die glauben, es sich so kompliziert wie möglich machen zu müssen.

    @Klaus,

    das wird am Broker liegen, bzw. daran, dass diese Fonds keine Handelszulassung für Deutschland haben. Bei Lynx sind zwar neuerdings die ETFs auch beschränkt worden, aber die CEFs gehen nach wie vor.

    Die nicht MiFID2 konformen ETFs kann man nur noch indirekt erwerben, indem man einen PUT (so es geht) darauf verkauft, in der Absicht, dass der ausgeübt werden muss, man sie dann also eingebucht bekommt.

    Bei Lynx findet man NCZ so: https://misc.clientam.com/cstools/contract_info/v3.9/index.php?action=Stock%20Search&entityId=e1433749&lang=de&wlId=lynxbroker&showEntities=Y

    In der Produktsuche das Kürzel eingeben: https://misc.clientam.com/cstools/contract_info/v3.9/index.php?start_page=simple_search&lang=de&wlId=lynxbroker

    MS

  • #49

    Matthias Schneider (Mittwoch, 20 März 2019 21:58)

    @Klaus,

    habe jetzt mal geschaut. Angezeigt wird der NCZ schon bei Onvista, aber kaufen wird man ihn wohl nicht können?
    https://www.onvista.de/aktien/ALLIANZGI-CONVERTIBLE-INCOME-FUND-II-Aktie-US0188251096

  • #50

    Floh (Donnerstag, 21 März 2019 10:18)

    Hallo zusammen,

    ich beschäftige mich erst seit kurzem mit dem Thema Dividendenstrategie und finde das Thema Hochdividendenwerte dabei ebenfalls sehr spannend.

    Im Zuge des Artikels und der Diskussionen hier, überlege ich, ob es nicht sinnvoll ist einen zusätzlichen Broker aufzunehmen. Bisher handele ich über die Consorsbank und ING. Die vorgenannten Werte können dort aber gar nicht, oder nur sehr eingeschränkt gehandelt werden.
    Aufgrund der pos. Erfahrungsberichte über den Broker Lynx, überlege ich dort ein Depot zu eröffnen.

    Ist vielleicht eine doofe Frage, aber handele ich "normale" amerikanische Aktien, wie z.B. Altria, BAT, Johnson& Johnson,... besser direkt an der amerik. Börse in USD? Welche Vorteile hätte dies (günstigerer Handel? keine Umrechnung in EUR? und wie muss ich mir das in der Steuererklärung am Jahresende vorstellen, werden die Dividenden dann in EUR umgerechnet, oder wie funktioniert das?

    Danke für Eure Rückmeldungen
    Floh

  • #51

    Matthias Schneider (Donnerstag, 21 März 2019 11:26)

    @Floh,

    also ich bin bei Lynx, weil es damals noch nicht viele andere deutschsprachige Alternativen gab mit diesen Möglichkeiten. Das Original ist ja IB (Interactive Brokers). Inzwischen gibt es auch CapTrader u.a.

    Heute würde ich als Neueinsteiger bei CapTrader ein Demokonto zum Eingewöhnen anmelden, und später dann ein Echtgeldkonto eröffnen. Dort kann man mit 2.000 EUR anfangen, bei Lynx wohl immer noch mit 5.000 EUR.

    Die Technik und der ganze Ablauf sind soweit identisch.

    Mit den großen US-Werten kannst Du problemlos an deutschen Börsen in EUR handeln, weil sie liquide sind.

    In den USD investiert man ja immer bei einem US Wert, egal ob in USD oder EUR gekauft. Der EUR-Kurs der Aktie wird aus dem US-Kurs umgerechnet.

    Bei Dividenden ist das etwas blöder, weil man die zu einem Zeitpunkt bekommt, den man nicht bestimmen kann, und den Umrechnungskurs kann der Broker schon ungünstig gestalten.

    Wenn wirklich Schwerpunkt Dividendeneinkommen machen will, dann ist es besser, man kauft in USD in Amerika, bekommt die Dividenden in USD, und bestimmt selbst, wann man (bei starkem USD) die Dividenden von USD in EUR konvertiert und sich auszahlen lässt.

    Bis dahin sammelt man einfach die USD auf seinem Brokerkonto an, und sobald wieder paar Hunderter da sind kauft man für 2 USD Orderkosten bei CapTrader (5 USD bei Lynx) in Amerika paar neue Aktien.

    Die Steuer ist wie gesagt nicht das Problem. Allerdings habe ich die bisher immer in München gemacht. Durch meinen Umzug muss ich dieses Jahr das Finanzamt Bietigheim testen. Mal sehen ob die Leute dort auch unkompliziert sind.

    Tipp: ich empfehle, die Steuer nicht elektronisch mit Elster zu machen. Da man nachversteuert wird, bekommt man sonst automatisch eine quartalsweise Vorveranlagung wie ein Selbständiger. Dem kann man zwar formlos widersprechen, macht aber wieder erst Stress.

    Schönen Tag
    MS

  • #52

    Tugumak (Donnerstag, 21 März 2019 15:19)

    @ Floh

    als Tip für den Kauf von "normalen2 amerikanischen Dividendenwerten:

    erst kaufen, wenn die Heimatbörse auch geöffnet hat, also erst ab 15:30 Uhr, weil dann evtl. der Spread (also die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs) kleiner wird.

    Gruß

    Tugumak

  • #53

    Klaus (Donnerstag, 21 März 2019 19:40)

    Thema: ALLIANZGI-CONVERTIBLE-INCOME-FUND-II-Aktie-US0188251096

    Danke. Ich hatte nicht die ISIN zur Suche verwendet, also ich könnte die Aktie bei Onvista kaufen.
    Ich habe mir den Titel angesehen und konnte allerdings keine Informationen über Dividendenzahlung …. finden.
    Es handelt sich sich um eine Aktie und wird in der Tabelle mit "Intervall" 12x geführt.
    Wieso kann man dann nicht eine Information über monatliche Auszahlung finden?

  • #54

    Matthias Schneider (Donnerstag, 21 März 2019 20:12)

    @Klaus,

    bei CEFs ist die Seite von Nuveen: www.CEFConnect.com eine sehr gute Quelle.
    Da findest Du alle Infos dazu: https://www.cefconnect.com/fund/NCZ

    Dividendentermine sind bei Distributions aufgelistet. Die aktuelle Zahlung ist:
    Erklärt am 1. 3. 2019, Ex Tag am 8. 3. 2019, Zahltag am 1. 4. 2019

    Man kann auch auf die Seite des Emittenten gehen: https://us.allianzgi.com/en-us/advisors/products-solutions/closed-end-funds/allianzgi-convertible-income-fund-ii-ncz

    Was so in dem Fund ist, weißt Du? Er beinhaltet hauptsächlich (Wandel-)Anleihen und Preferred Shares.

    Ich habe den NCZ auch, aber mir ist nicht ganz so wohl, weil er einer der wenigen Funds bei mir ist, der mit Premium gehandelt wird, also der Preis oberhalb vom NAV (Net Asset Value) liegt. Da muss man damit rechnen, dass er wieder auf den NAV zurück fällt, bzw. wie die meisten CEFs mit einem Discount gehandelt wird. Ist mir schon mal bei dem Pimco (PHK) passiert. Der hat inzwischen schon wieder einen "irrsinniges" Premium von 47% Überzahlung entwickelt. Halte nach wie vor.

    Guten Erfolg
    MS

  • #55

    Alexander (Donnerstag, 21 März 2019 20:19)

    Hallo Klaus,

    ganz einfach kann man auch bei dividend.com suchen. Da werden die Termine alle aufgelistet.

  • #56

    MrVegas (Donnerstag, 21 März 2019 22:44)

    @ Matthias: Danke für die gute Erklärung! Das war mir völlig unbekannt ;-)

  • #57

    Andreas (Freitag, 22 März 2019 13:48)

    Hallo zusammen,

    meines Wissens handelt es sich bei der Landmark Infras. Partners. um eine Limited Partnership. Bei LP's oder MLP's aus den USA kommt bei der Besteuerung der Dividenden keine echte Freude auf. Man muss mit einer Steuerbelastung von knapp 40% rechnen. Man kann als deutscher Anleger zwar die Steuern aus den USA zurückfordern, allerdings müsste man aufgrund der Rechtsform der LP dazu eine Steuererklärung in den USA einreichen.
    Bei der Brookfield Renewable Partn. aus dem Leserdepot handelt es sich ebenfalls um eine LP, allerdings mit einer ISIN aus den Bermudas (BMG162581083 ). Diese Aktie kann sogar über Tradegate gehandelt werden. Für die Dividenden wurden bei mir manchmal 15% Quellensteuer einbehalten und manchmal wurde keine Quellensteuer abgezogen. Die Ursache dafür ist mir noch nicht ganz klar, aber ich habe gelesen das hat was mit dem Firmensitz in Kanda zu tun.
    Bei näherem Interesse zur Besteuerung von (M)LP's einfach nach "Limited Partnership Quellensteuer" googeln.

    - Um die hohe Besteuerung für MLPs zu umgehen kaufe ich entsprechende Closed End Funds (z. B. CEN). Somit fallen wieder nur die üblichen 15% Quellensteuer an. Für LP's habe ich leider noch keine passenden CEF's gefunden.
    - Eine weitere Möglichkeit die hohe Besteuerung zu umgehen sind meines Wissens auch Preferred Shares. Landmark Infras. Partners. bietet unterschiedliche Pref. Shares an (z. B. LMRKO). Auf die LMRKO erhält man derzeit 7,9% Dividende. Darauf dürfte nach meiner Recherche auch nur 15% Quellensteuer abgezogen werden. Leider habe ich aber zu Pref. Shares von LP's noch keine persönliche Erfahrung gemacht. Vielleicht gibt es ja einen Leser der noch etwas dazu beitragen kann.

    Aber nun zu der Hiobsbotschaft. Die meisten dieser Investments sind leider nicht über deutsche Broker handelbar. Ich persönlich bin bei Captrader.
    Nachteil: Die Steuererklärung wird etwas komplizierter und man muss erst EUR in USD tauschen (gebührenpflichtig, ca. 3,30€) um US-Aktien handeln zu können.
    Vorteil: Die deutsche Kapitalertragssteuer fällt erst im Folgejahr mit der Steuererklärung an und US-Transaktionen kosten nur 2$.

    Ich hoffe ich konnte durch meinen Beitrag die Nachteile von (M)-LP's aus den USA etwas transparent machen.

    Wer übrigens mehr zur Einkommensstrategie wissen will dem kann ich das Buch "Bargeld statt Buchgewinn" von dem bereits im Blog erwähnten Luis Pazos empfehlen.

  • #58

    Depotinhaber (Freitag, 22 März 2019 16:49)

    @Andreas,
    da du das Thema Preferred Shares angesprochen hast, kann ich dazu sagen, daß ich meinen Beständen gerade gestern noch den John Hancock Preferred Income Funds (HPI) hinzugefügt habe. Der von dir genannte LMRKO ist eine gute Empfehlung und ich hab auch schon mit ihm geliebäugelt, bin aber zum HPI übergegangen, weil das ein geschlossener Fonds ist - der viele verschiedene Preffered Shares hält und von Profis verwaltet wird, die mir persönlich die ganze Arbeit der Recherche und Verwaltung der Bestände abnehmen.
    Warum habe ich John Hancock Preferred Income Funds gekauft?
    Erstens, er zahlt fast 8% Dividende / Monatliche Dividendenzahlung.
    Zweitens ist das Unternehmen nur zu 36% im Finanzsektor engagiert und verstärkt bei Versorgern, REITs, Energie und Telekommunikation. Dies bedeutet eine große Diversifikation für Einkommensinvestoren.
    Drittens handelt es sich um eine qualitativ hochwertigere CEF, die hauptsächlich in Vorzugsaktien mit Investment Grade investiert.
    Im Moment wird er auf Seeking Alpha von Rida Morwa besprochen, dessen Text aktuell noch frei zugänglich ist :
    https://seekingalpha.com/article/4249875-preparing-next-recession-7_8-percent-yield-hpi-preferred-closed-end-fund

  • #59

    Matthias Schneider (Freitag, 22 März 2019 17:26)

    @Andreas,

    im CEN (der ja jetzt zu Brookfield gehört) sind doch lauter LPs drin. Von dem her passt es doch?!

    Einzelne LPs zu halten ist wirklich blöd wegen der Versteuerung. Neuerdings wandeln sich einige wieder in normale Corps, da die Steuerreform es wohl sinnvoll macht. Aber dann sind meist die Yields auch nicht mehr so toll.

    Ich hatte einige Zeit KKR, als sie noch LP waren. Ich hätte gemeint, dass es vor Jahren noch mit 15% versteuert wurde bei Lynx. Hatte auch LLCs (bei denen ist das auch so) wie EFC. Entweder wurde das mal geändert auf die 39%, weil sie einen persönlich eintragen mussten, oder mir war das nie aufgefallen.

    Die habe dann alle mal verkauft, und bin auch auf die CEFs gegangen.

    @Depotinhaber,

    hättest doch auch den HPS nehmen können. Ist der dritte aufgelegte nach HPI und HPF, und ja fast identisch, aber mit geringerem Premium. HPF hat 5,96% Aufschlag. HPS nur 1,74% laut den letzten Zahlen bei CEFConnect.

    Den HPS habe ich jetzt schon seit 5 Jahren, damals mit tiefem Discount gekauft.

    Die von Rida Morwa erwöhnten FFC und JPS habe ich auch schon seit Jahren. ;-)

    Gutes Gelingen
    MS

  • #60

    Andreas (Freitag, 22 März 2019 18:29)

    @Depotinhaber
    Danke, die Analyse von Rida Morwa habe ich vor ein paar Tagen auch schon gelesen.
    Es gibt ja immer mehr Artikel auf Seeking Alpha die empfehlen das man sein Depot langsam auf eine Rezession vorzubereiten soll. Dazu kann man den Anteil der qualitativ hochwertigen Preferred Shares und REITs im Depot erhöhen, da in der Rezession die Wahrscheinlichkeit auf Dividenkürzungen hier am geringsten sind. Bei Ebbe sinken alle Boote, das heißt die Kurse fallen in der Rezession überall, aber der Cashflow bleibt intakt.

    @Matthias
    Der CEN besteht ja laut Beschreibung aus MLP's:
    The Fund seeks a high level of total return with an emphasis on distributions to shareholders through investing in MLPs and energy infrastructure companies.

    Auch meine anderen CEFs wie EMO, FMO, FEN, KMF sind größtenteils in MLPs investiert.
    Diese Unternehmen sind alle in den Bereichen Transport, Umschlag und Lagerung von Rohöl, raffinierten Produkten und Erdgasflüssigkeiten (NGLs) tätig und liefern einen stabilen Cashflow.

    Es gibt aber auch LP's, wie Landmark Infrastructure Partners, die nicht in diesen Bereich tätig sind. Und mir ist kein CEF bekannt der ausschließlich in diese Unternehmen investiert. Es gibt zwar Infrastruktur-CEFs wie den UTF, allerdings nutzen die nicht die attraktiven Steuervorteile von LP's.

    Danke nochmal für den Tipp mit HPS. Ich wollte mir in den nächsten Tagen den HPI ins Depot legen, allerdings werde ich mich aufgrund deines Hinweises nun doch mit dem HPS eindecken.

  • #61

    Matthias Schneider (Freitag, 22 März 2019 19:27)

    @Andreas,

    ich habe mich in die Feinheiten nie wirklich rein verkopft. In meinen Augen sind wohl alle L.P. auch gleichzeitig MLPs.

    MLP haben immer (mindestens einen?) "Master Partner" mit mindestens 2% Anteil. Die anderen sind die limited Partners. Ich habe keine Ahnung, ob man automatisch zu einem Master Partner wird, wenn man wie ein Berseker Anteile kauft, bis man über die 2% Schwelle kommt. ;-)

    Für die Haftung nach außen bei Rechts- und Finanzkonflikten haftet immer ein zugehöriger "General Partner". Das ist meist eine übergeordnete kleine Firma als LLC oder so. Z.B. bei der im CEN enthaltenen "Enterprise Products Partners LP": "Our general partner is Enterprise Products Holdings LLC, a Delaware limited liability company."

    Da 90.2% MASTER LIMITED PARTNERSHIPS sind, müssen also sicher alle als LP aufgeführten Firmen MLPs sein... In dem CEN werden als die ersten Positionen folgende im letzten Doc aufgeführt:
    Andeavor Logistics LP, Energy Transfer Partners LP, Enterprise Products Partners LP , MPLX LP, Crestwood Equity Partners LP, DCP Midstream LP usw. usf. -> https://bit.ly/2TqzdN9

    Ach ja, es gäbe so viel zu kaufen.

    Alles Gute
    MS

  • #62

    David (Freitag, 22 März 2019 22:45)

    Könntet ihr bitte mit ISIN´s arbeiten oder richtig ausgeschriebenen Werten..Ich versteh grad vor lauter HPI´s HPS´s usw nix mehr.. ^^

    John Hancock Preferred Income Funds (HPI)

    HPS?

    Letzterer ist besser weil? geringeres Premium? Was besagt das? Aufgabeaufschlag oder wie soll man das verstehen? Sorry.

    LG

    David

  • #63

    David (Freitag, 22 März 2019 23:17)

    Was mich noch interessieren würde, wie holt "Ottonormalverbrauchen" die Steuer wieder re, wenn knapp 40% einbehalten werden?

    Danke.

  • #64

    Matthias Schneider (Freitag, 22 März 2019 23:24)

    @David,

    das Zeug kauft man ja in Amerika an US-Börsen. Da gelten diese Ticker-Symbole, keine ISIN.

    Wenn man bei Yahoo den HPS sucht, dann muss man eben HPS eingeben: https://finance.yahoo.com/quote/HPS?p=HPS

    Hier sind die beim Herausgeber aufgelistet: https://www.jhinvestments.com/investments?tab=overview&productType=closed-end-fund

    Als zentrales Tool kann ich nur den CEFConnect.com empfehlen. In dem Screener kan man nach seinen Kriterien filtern: https://www.cefconnect.com/closed-end-funds-screener

    Premium/Discount... Ein CEF hat einen NAV, einen inneren Wert, der aus den Preisen der gesamten Bestandteile immer aktuell errechnet wird.

    Wenn der Börsenkurs höher als dieser innere Wert gehandelt wird, dann wird ein Premium bezahlt. Bei weniger als der NAV, dann bekommt man den inneren Wert mit Discount.

    Es kann vorkommen, dass renommierte Funds immer teurer gehandelt werden, weil man sich was verspricht. Als der Bill Gross als Bond-Guru noch bei Pimco war, da wurden die immer mit sehr hohem Premium gehandelt.

    Bei anderen ist man vorsichtig oder traut den Funds (Managern) nicht so recht, da schlägt man lieber was ab vom Wert.

    Prinzipiell ist aber eben besser, man bekommt einen Fund unter seinem inneren Wert.

    Und in dem Beispiel sind eben bei den 3 ziemlich gleichen CEFs mit überwiegend Preferreds von John Hancock Investments; HPI, HPF und HPS bei den beiden ersten ein höherer Aufschlag zu zahlen als bei HPS, ohne wirklich triftige Gründe (Unterschiede).

    Gehe mal hier auf die Grafiken bei "Pricing Informations". Das was über der Null-Linie ist, das ist Premium (also zu teuer), das was unter der Linie ist, das ist Discount, also preiswert.

    - https://www.cefconnect.com/fund/HPI
    - https://www.cefconnect.com/fund/HPF
    - https://www.cefconnect.com/fund/HPS

    Viel Spaß
    MS

  • #65

    David (Samstag, 23 März 2019 07:25)

    Ich kann den HPI z.B. über Ing Diba aus den USA mit 12,50 Ordergebühr ordern.
    Ob das nun Sinn macht? Ich denke das kommt auf die Summe an. Ich bin keiner der halt zig Broker haben möchte und bin bis jetzt super mit Ing gefahren.

    Kann noch jemand was zu der Steuerproblematik sagen? Insbesondere, wie man die genau zurückholen kann dann?

    Danke erstmal für obige ANtwort.
    LG

    David

  • #66

    David (Samstag, 23 März 2019 07:36)

    Wobei der Preis beim HPS jetzt auch über dem NAV liegt. Wenn man in die Vergangenheit schaut lag er fast immer drunter. Ich glaube es ist eventuell hier sogar besser noch zu warten, wenn man den Langfristchart anschaut geht der leicht abwärts - bis seitlich - daher denke ich wir werden auch wieder unter das NAV fallen. Bis dato gibt es für mich erstmal besser/andere Kandidaten.

  • #67

    Ingo von Mission-Cashflow (Samstag, 23 März 2019 12:27)

    Interessante Diskussion. Scheint ja einiges an Interesse zu Hochdividendentitel zu geben.

    Ich informiere mich auch schon einige Zeit zu CEFs, um interessante Werte aus dem MLP/LP Universum ins Depot nehmen zu können, ohne mich um Steuern sorgen zu müssen. Das in Verbindung mit monatlichen Ausschüttung von min. 8% finde ich wahnsinnig spannend für einen passiven Einkommensstrom.

    Kaufen würde ich höchstwahrscheinlich über IB. Ich hatte die Reseller Lynx, Banxbroker und Captrader ja im Rahmen des Optionshandel ABC auf meinem Blog mal kurz vorgestellt, ohne aber dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Wen es trotzdem interessiert: https://mission-cashflow.de/optionshandel-abc-der-beste-broker-fuer-den-optionshandel/ ... was für den Optionshandel gilt, gilt auch zum größten Teil für den Kauf von Aktien, ETFs oder CEFs. IB ist da einfach unschlagbar günstig und eine echte Empfehlung. Die Steuererklärung sollte niemanden abschrecken.

    @Matthias: Eine Steuererklärung per Elster und ein IB Konto passt schon. Den Widerspruch kannst du ja ebenfalls digital einreichen. Waren 2 Klicks und 3 Sätze letztes Jahr und wurde ohne Diskussion akzeptiert, da ja kein festgeschriebenes und garantiertes Einkommen. Bei Optionen zieht das Argument 100%, bei Anleihen ähnlichen Konstrukten denke ich aber auch. Der normale Finanzamtbeamte steigt da eh nicht durch.

    CU Ingo.

  • #68

    Matthias Schneider (Samstag, 23 März 2019 12:36)

    @David,

    steuerliche Probleme sollte es keine geben bei den CEF. MIr werden immer nur 15% Tax einbehalten, die ja von unserem Fiskus angerechnet werden auf die deutsche KEst.
    Alles was drüber einbehalten wird, das müsste/könnte man zurück holen.

    Über die Diba hat man sich neulich in der Facebookgruppe vom Luis Pazos ("Einkommensinvestoren") beklagt, dass die jetzt nicht mehr die gekürzte kanadische Quellensteuer von 15% abziehen, sondern die voll, und man sich selbst kümmern müsste. Wenn das bei US auch so ist, dann gute Nacht. Dann wäre das ein no-go für diesen Broker:

    Zitat: "Ter Pat 21. Februar
    Ich habe gerade Post von der DiBa bekommen. Thema:“ Information zu Ihren kanadischen Ertragszahlungen“ Ich fasse den Inhalt mal kurz zusammen:
    Bisher wurden die Dividenden unter Abzug von 15% Quellensteuer auf mein Konto gutgeschrieben. Dies ist nun aus Datenschutzgründen nicht mehr möglich, weil die dann meine persönlichen Daten weitergeben müssten. Zukünftig muss ich den aktuell gültigen Nationalen Steuersatz bezahlen. Von einer Rückforderung wird mir aus Kostengründen auch gleich abgeraten.
    Geht’s eigentlich noch? Was kann ich machen Bank wechseln? Kanadische Werten rauswerfen?"
    Zitat Ende

    12,50 sind 12,50, egal in welchem Verhältnis zur Ordergröße bleiben es 12,50. Ob 12,50 EUR für Dich ok ist, dass muss man für sich entscheiden. Wenn man größere Summen und das nur selten investiert, dann mag das in Ordnung gehen, wenn man ansonsten zufrieden ist. Andererseits sind das 14 USD, und somit 7 Order zu 2 USD bei Captrader, knapp 3 bei Lynx.

    Ich mache ja gern auch kleine Trades. Wenn ich 350 CAD/USD an Dividenden habe, und es noch 14 Tage dauert bis wieder nennenswert was rein kommt, dann gebe ich auch 5 USD/CAD für so eine kleine Order aus. Die 5 USD/CAD sind mir mittlerweile eigentlich auch schon zu teuer. Aber ich wechsle jetzt nicht mehr. Habe ein Depot für deutsche Werte bei Flatex, und das bei Lynx.

    Ich werde höchstens noch eins aufmachen bei "Trade Republic" (https://www.traderepublic.com/). Dort hat es allerdings eine Warteschlange. Stehe jetzt an Stelle 14348. ;-) Wenn sich jemand dort anmelden will, und das über diesen Link tut: https://traderepublic.com/i/EC0T9T dann rücke ich freundlicherweise ein paar Stellen vor.

    Jetzt wieder raus in die Frühlingssonne.
    MS

  • #69

    David (Samstag, 23 März 2019 15:01)

    bei US Werten habe ich die besagten Probleme bei Ing nicht bisher. Und Kanadische Werte habe ich bisher nicht. Aber das wäre für mich dann "wenn" ich einen Wert hätte ein zusätzlicher Aufwand und so würde ich eher den Wert verkaufen, als noch ein Depot zu ergänzen. Ich bin eher jemand der max. 2 hat. Und da habe ich auch "Asche auf mein Haupt"- die Sparkasse vor Ort zwecks ihres unschlagbaren Filialnetzes und halt die Ing , da es dort 0 kostet Depot/Konto/Extrakonto - zumal "wenn ich jemand werbe" - Frau / Kind mir es immer 20 Freetrades bringt.
    Aber so ist jeder halt anders. Ich bin eher wie Alexander und habe trotz meiner noch relativ jungen Jahren ( für manche schon alt) 38..schon nen gutes Sümmchen bei Seite gelegt mit Hilfe des Dividendendepots und erfreue mich jeden Monat wenn ich eine Steigerung sehe.

    Bin aber auch noch nicht an meinem persönlichen Ziel. Selbst mein selbstgestecktes ziel von 30 Werten habe ich aktuell "noch" nicht erreicht und halte trotz potenzieller Kandidaten, die es sehr häufig zu geben scheint immer noh die Augen offen.

    Mal ne Frage in den Raum. Was haltet ihr von Schaeffler? Kurs stark zurück gekommen, Dividende steht an bei Ü7% gleichbleibend. Eventuell Meinungen?

    Danke.
    Danke für die vorigen Antworten.

    LG
    David

  • #70

    Thomas (Samstag, 23 März 2019 20:12)

    Hallo,

    die Automobilbranche ist mir generell zu zyklisch, bin daher weder in Hersteller noch in Zulieferer investiert. Meist schwanken auch die Dividenden (sh. Daimler, BMW, Continental), oder werden sogar ganz ausgesetzt.

    Daher ist die Branche für eine Dividendenstrategie eher schwierig. Hier muss man immer mal wieder mit Kürzungen der Ausschüttungen oder sogar mit Streichungen rechnen.

    Ich finde nach wie vor Aktien aus dem Tabaksektor interessant. BAT und Imperial Brands liefern zur Zeit auch über 6% Dividendenrendite und steigern seit Jahren die Ausschüttungen. Vielleicht wären diese Werte auch mal einen Blick für Dich wert.

    Ich habe auch noch mal eine Frage, die sich auf einige Werte in der Liste des Depotinhabers bezieht:

    Mir gefallen folgende Werte so gut, dass ich sie zumindest einmal auf die Watchlist nehmen möchte:
    Spark Infrastructure
    Brookfield Renewable Partners LP
    Inter Pipeline

    Kann ich diese drei o.a. Werte an deutschen Börsen kaufen?
    Wenn ja, wie sieht es mit dem leidigen Thema Quellensteuer aus?

    Vielen Dank schon einmal vorab.

    LG und ein schönes Wochenende
    Thomas

  • #71

    Dieter (Sonntag, 24 März 2019 01:15)

    Bep kannst Du in Deutschland kaufen, Spark infrastructure nicht. Aber es gibt ja noch Swissquote in der Schweiz.

  • #72

    Andreas (Sonntag, 24 März 2019 07:51)

    @Thomas
    Da muss ich Dieter leider widersprechen, aber alle 3 Titel sind in Deutschland handelbar. Spark Infrastructure (AU000000SKI7), Brookfield Renewable Partners LP (BMG162581083) und Inter Pipeline (CA45833V1094) sind z. B. auf Tradegate oder an der deutsche Börse handelbar. Einfach mal unter https://www.tradegate.de/ die ISIN eingeben.

    BMG162581083 besitze ich selbst und zur Quellensteuer habe ich im obigen Artikel bereits schon mal etwas erwähnt. Bei den Dividenden wurden mir manchmal keine und manchmal 15% Quellensteuer berechnet. Da es sich um eine LP auf den Bermudas handelt fällt die hohe US-Besteuerung zu LPs weg.

    Zur Besteuerung von SKI (AU000000SKI7) kann ich nur auf den Artikel von Luis Pazos verweisen https://nurbaresistwahres.de/cashtest-spark-infrastructure-group/

    Nachdem bei mir bei kanadischen Titeln einmal 30% Quellensteuer einbehalten wurden kommen mir keine kan. Title ins Depot. Schade, da es in Kanada auch gute Hochdividentitel gibt, wie z.B. Enbridge (CA29250N1050) oder Pizza Pizza Royalty Corp. (CA72585V1031).

    @David
    Um die ISIN zu einzenen Titel zu ermittlen kann ich dir folgende Seite empfehlen: https://de.marketscreener.com/
    Wenn du oben mit Hilfe des Namens oder dem Ticker (z.B. SKI) den Titel aufrufst erscheint im Link die dazugehörige ISIN. Auf der Seite findest du dann auch noch interessante Finanzkennziffern zum jeweiligen Titel.
    Und um sich die Quellensteuer für MPL's und LP's zurückzuholen müsstest du eine Steuererklärung in den USA einreichen. Dazu hast du vermutlich keine Interesse.

    Für alle die an hohen Divdendenzahlungen von MLPs interessiert sind und keine CEFs handeln können ist evtl. folgender Artikel von Luis zu interessant: https://nurbaresistwahres.de/cashtest-invesco-morningstar-us-energy-infrastructure-mlp-ucits-etf/

  • #73

    Alexander (Sonntag, 24 März 2019)

    Vielen Dank für die tollen Beiträge. Vielleicht haben es einige über den Newsletter gelesen, ich habe mich von Lexington getrennt und stehe nun wieder vor dem Problem, einen adäquaten Ersatz zu finden. Gestern habe ich probiert, eine Kauforder für einen Preferred Stock aufzugeben und siehe da, ich soll mich mit dem Kundencenter in Verbindung setzen. MiFID II lässt grüßen. Ich bin gespannt, was die mir am Montag erzählen. Sollte ich die Aktie nicht kaufen können, werde ich mir eine andere suchen. Hier finden sich einige interessante Alternativen, aber langfristig muss ich mir überlegen, ob ich nicht ein weiteres Depot bei Lynx, BanX oder XY aufmache.

  • #74

    Anton (Sonntag, 24 März 2019 10:48)

    @ ING Quellensteuer

    Hallo Zusammen,
    ich wurde von der ING bzgl. Änderungen bei den CAD Aktien (habe Scotia Bank) informiert (identischer Brief, wie bereits von xyz gepostet). Alle anderen Dividenden laufen unverändert (bisher). Habe Aktien aus DE, GB, USA und CDN im Depot.

  • #75

    Thomas (Sonntag, 24 März 2019 10:59)

    Hallo,

    vielen Dank für die Infos!

    @ Dieter:

    Ein Auslandsdepot wollte ich nicht auch noch eröffnen. Ich versuche es erstmal mit Werten, die in Deutschland handelbar sind. Ich verfolge eine ähnliche Strategie, wie Alexander, also eine Mischung aus Werten die die Dividende kontinuierlich teilweise deutlich anheben und Werten aus dem sogenannten High Yield-Bereich mit hoher und im optimalen Fall leicht steigender Dividende.


    @ Andreas: Dann werde ich mir zumindest Spark Infrastructure und Bookfield Renewable auf die Watchlist packen. Danke für Deinen Hinweis, dass sie in Deutschland handelbar sind! Hier werde ich natürlich auf jeden Fall beim Kauf eine Limitorder aufgeben.
    Was die kanadischen Werte angeht habe ich vor ziemlich genau einem Jahr einen Antrag auf Vorabbefreiung von der kanadischen Quellensteuer ausgefüllt und bei meiner Depotbank (Postbank) eingereicht. Ich kann leider jedoch nicht sagen, ob die Vorabreduzierung auch umgesetzt wird, da ich nur eine Depotleiche aus Kanada habe (Bombardier), die seit Jahren keine Dividende mehr zahlt. Vielleicht hat diese Vorabreduzierung jemand anderes auch schon einmal durchgeführt und kann berichten, ob es funktioniert hat (das Formular war auf englisch)


    @ Alexander: Vielen Dank für diesen super Blog! Solltest Du ein zusätzliches Depot eröffnen kannst Du ja vielleicht mal über Deine Erfahrungen berichten.


    Viele Grüße
    Thomas

  • #76

    David (Sonntag, 24 März 2019 15:06)

    @Dieter
    -geht mir auch so mit dem Depot.

    Ich bin keiner der auf zig Hochzeiten tanzt. Klar gibt es da gute und sehr gute Werte. Aber genau diese gibt es auch in den Ländern, die auch in Deutschland dann besser handelbar sind. Daher verbleibe ich, wenn sich nichts grundlegendes ändert auch bei Ing Diba. Habe auch ngative Erfahrungen damals von Sparda Bank zu Ing Diba gemacht. Wochenlang nur Callcenter bei Sparda erreicht - falsches einbuchen usw. Da bin ich mit der Ing schon um Welten zufriedener.

    Ich überprüfe vorher ob ein Wert handelbar ist - wenn dem nicht so ist , fällt er hintenrunter- genauso handhabe ich das mit Canadischen-
    Einen Norwegischen habe ich noch - aber da geht das alles sehr unkompliziert.
    Alles andere ist mir einfach dann zuviel Aufwand und zu kompliziert. Ich konzentriere mich lieber auf meine Arbeit - Analyse und schaue mir potenzielle Kandidaten an, dan lieber noch genauer und investiere so die Zeit sinnvoller als immer hin und her zu switchen.

  • #77

    Klaus (Sonntag, 24 März 2019 18:00)

    @Matthias und Alexander (auch an die anderen)
    erstmal vielen Dank, wow, sehr viele Informationen habe ich hier gelesen , die ich noch nicht kannte.
    Bisher habe ich auf einzelne Titel gesetzt, bin aber in der letzten Zeit leider mit zwei Werten besonders auf die Nase gefallen. Kraft Heinz + DowDupont haben mich nach hinten geworfen und ich suche daher aktuell mehr nach Titeln, die mit Streuung bieten und dennoch monatlich eine Ausschüttung vornehmen.

    John Hancock Preferred Income Fund finde ich daher sehr interessant und lese mich dort mal mehr ein....

    Schönen Sonntag noch allen

  • #78

    Simo (Sonntag, 24 März 2019 18:36)

    @ Ingo oder MS,

    stehe gerade etwas auf dem Schlauch wegen dem Widerruf über den ihr weiter oben berichtet habt. Mache wie immer meine el. Steuererklärung über
    "Wiso mein Geld" Dieses Jahr auch zum ersten mal für mein IB Konto welches ich letztes Jahr eröffnet habe. (PS Danke an alle die mir damals Infos und Hilfe dazu gegeben haben.) Habe bei IB aber nur Aktien-noch keine Optionen. Wieso bzw. würde es bei mir dann auch zur Nachversteuerung kommen? Liegt das daran, dass das Konto bei IB ist oder daran das ich meine Steuererklärung el. mache. Was müßte denn in so einem Widerruf sehen falls ich einen machen muß.
    VG Simo

  • #79

    Matthias Schneider (Sonntag, 24 März 2019 18:47)

    @Ingo,

    Dank für den Tipp mit Elster. Werde es aber wohl trotzdem wieder retro analog abgeben. Warte immer noch auf den Jahresabschluss von Flatex.

    @Alexander,

    ich habe bisher keine einzelnen Preferreds, sondern nur solche Funds. Ich will aber auch noch gern einzelne holen. Ich empfinde diese als recht sinnvolle Instrumente für stabiles unaufgeregtes Investieren.

    Ich schaue immer alle paar Wochen auf quantumonline.com, was es so neu aufgelegt wurde. Ich habe hier mal den Stand in ein PDF gepackt, weil man sich dort erst registrieren muss. Da kannst Du gleich mal schauen, ob was Interessantes für Dich dabei ist: https://goo.gl/WgXVHy (Ich werde mir die von Triton mal vormerken).

    @Klaus,

    die von Hancock sind ja nur eine von mehreren möglichen Sachen.

    Wenn Du den Screener von CEFConnect anwirfst, und als Criteria Distribution Frequency Monthly anwählst, dann bekommst Du 381 Funds.

    Im obigen Fund wird hauptsächlich in Preferreds investiert. Man kann aber alle möglichen Sektoren wählen, von "Munis" (Kommunalanleihen) über normale Aktien zu REITs und MLPs usw.

    - https://www.cefconnect.com/closed-end-funds-screener

    Schönen Abend noch
    MS

  • #80

    Matthias Schneider (Sonntag, 24 März 2019 18:56)

    @Simo,

    bei IB werden ja nur die Quellensteuern einbehalten, NICHT die kompletten 25+% deutsche KEst. Diese restlichen Steuern musst Du nachentrichten. Du musst die erhaltenen Dividenden in der Anlage KAP eintragen, und auch die einbehaltenen Steuern.

    Dann berechnet die Steuer, wie hoch die komplette KEst ist, berücksichtigt die einbehaltene Quellensteuer, und Du musst über den Daumen noch ca. 10% auf den Dividendenbetrag nachzahlen.

    Da es zu dieser Nachzahlung kommt, kann es passieren, dass Du etwas später ein Schreiben bekommst, dass Du in Zukunft die zu erwartende Steuer im Voraus quartalsweise entrichten sollst.

    Dieser Forderung muss man dann, wenn man sie bekommt, widersprechen, und sich wieder auf normale Versteuerung im Folgejahr setzen lassen.

    Das muss nicht passieren. Ich hatte eben gedacht, dass es bei mir der Computer automatisch so gemacht hat. Denn vorher kam nie etwas bei Papierform.

    MS

  • #81

    Simo (Sonntag, 24 März 2019 19:15)

    Danke für die schnelle Erklärung MS.
    Schönen Abend noch an alle.

    Simo

  • #82

    Dieter (Sonntag, 24 März 2019 22:05)

    @thomas ,
    Spark Infrastructure ist bei der Comdirect nicht handelbar. Bei tradegate ist der Umsatz so gering, ich handele gerne am Heimatmarkt.

  • #83

    Thomas (Montag, 25 März 2019 13:43)

    @Dieter: Danke für die Info und den Tipp!

  • #84

    Darkmatter (Montag, 25 März 2019 14:20)

    Sorry, erscheint evtl. für die Kenner der Materie, als blöde Frage ...

    Wenn ich mir auf cefconnect.com einige der genannten Wert oder was im Netz noch als "Empfehlungen" zu finden ist, so ansehe, fällt bei denen, die bereits länger am Markt sind (z.B. ab 2002/3) auf, das sie in der Finanzkrise ordentlich abschmieren, wieder hoch kommen aber immer unterhalb ihrer Niveaus von vor der Finanzkrise bleiben und von dort aus mit ein bisschen rauf und runter wackeln, mehr oder minder horizontal laufen.
    Die "Distribution Rates" klingen ja erstmal verlockend aber die Kursverläufe sehen doch eher mies aus. Und wenn man die Kosten von 2.x% einbezieht, bleiben auch von 7-8% "nur" noch 5.x% übrig.
    Unterm strich erscheint mir das nicht sooo wahnsinnig attraktiv. Oder übersehe/missverstehe ich da etwas?

    VG Jürgen

  • #85

    Matthias Schneider (Montag, 25 März 2019 15:07)

    @Jürgen,

    das ist schon berechtigt, was Du da anmerkst. Ein "Problem" ist natürlich, dass die meisten mit ca. 30% Fremdkapital hebeln. Das macht sich im Abwärtstrend natürlich besonders negativ bemerkbar.
    Hier kommt es natürlich auch wie bei Einzelaktien eben sehr auf den Einstiegspunkt an. Man kann unglücklich einsteigen, wo man den Kurs nie wieder sieht. Nur hat man bei so einem Fonds nicht die Peitegefahr, und man kann solange verbilligen/nachkaufen, bis man den Kurs erträglich gesenkt hat. Die hohen Ausschüttungen machen es einem leichter, dafür Kapital zu akkumulieren.
    Man kann natürlich aus 2 Gründen kein Kurswachstum erwarten wie bei Growth-Aktien. Der meiste interne Ertrag wird durchgereicht und bleibt nicht im Fonds, wodurch der Kurs schlecht steigen kann. Aber das ist vom Anleger so gewünscht. Und außerdem sind viele dieser CEFs min "Fixed Income Titeln" bestückt. Das sind eben Anleihen, Preferreds u.ä. Diese Titel haben einen fixen Nominalwert von z.B. 25 USD, 100 oder 1000 USD o.ä.

    Deswegensind solche Income-Funds von Haus aus gedeckelt, weil die Inghalte eben nicht steigen können. Da geht es lediglich um den Erttrag aus Zinsen und Coupons/Dividenden.

    Bei CEFs mit General Equities, also normalen Aktien, sieht die Kurskurve auch besser aus, wenn sie nur 3 oder 4% ausschütten.

    Ein Preferred wird nie viel über 25 USD steigen, weil man nur diese 25 wieder ausbezahlt bekommt, wenn er fällig ist. Wenn ein Coupon von 10% bezahlt wird, und es gerade keine Zinsen gibt, dann wird dieser Pref schon vielleicht auf 26 oder 27 hoch gekauft, weil die dann verringerte Rendite den Anlegern immer noch besser erscheint als ein Treasury Bill. Aber sobald eine Anleihe oder Pref zurück bezahlt wird vom Schuldner, dann geschieht das zum Nominalwert. Wenn man heute einen Pref zu 26 USD kaufen würde, und der läuft noch ein halbes Jahr und zahlt noch 2x 0,25 USD, dann macht man Verlust von 0,50. Man bekommt 25 statt gezahlter 26 und 0,50 Dividende.
    Deswegen sollte man bei Einzeltiteln von Prefs auf die Laufzeit (Maturity) schauen, und ab wann der "gecallt" werden kann.
    CEFs sind nicht für jedermann sinnvoll. Aber ich denke, für viele ganz reizvoll.

    Das mit den Gebühren ist aber nicht so wie Du schreibst. Die Managmentgebühr geht ja nicht von der Auszahlung ab. Die fehlt vom Brutto. Also wenn einer 8% ausschüttet, dann sind das auch 8%. Wenn er 2% Gebühr ausweist, dann hätte er 10% gehabt vor Gebühr.

    Ich persönlich würde auch steigende Kurse Wert legen, wenn ich die auch traden würde, also 50% Gewinn auch mal realisieren und in einen anderen Hoffnungstitel stecken usw.
    Aber das will ich nicht, deswegen sind mir zwar Kursgewinne trotzdem lieber als Kursverluste, aber nicht mein erstes Anliegen.

    Es muss halt wirklich jeder Anleger seine Strategie festlegen, was im Vordergrund stehen soll.

    Grüßle
    MS

  • #86

    Darkmatter (Montag, 25 März 2019 15:52)

    @Matthias Schneider

    Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, jetzt ist mir einiges klarer!

  • #87

    Alexander (Montag, 25 März 2019 19:13)

    Eine sehr lehrreich und interessante Kommunikation. Danke an allen. Ich bin jetzt zwar ziemlich verwirrt und mir wird wieder einmal bewusst, wie wenig ich weiß, aber gut, ich versuche zu lernen.

    Ich hatte heute probiert über Onvista einen Preferred Stock auf Landmark zu ordern, aber geht nicht :)

    Allerdings habe ich mich auch dazu entschlossen, wegen eines Titels kein weiteres Depot zu eröffnen. Ich sollte unter den tausenden von Werten doch einen neuen finden?

    @MS
    Danke für die Liste, sind nur 39 Seiten. Da ist bestimmt etwas dabei für mich. Vielleicht sollte ich wirklich einen CEF suchen. Da wäre die Risikostreuung etwas gegeben und die Steuerproblematik (vielleicht) gelöst.

    Ich muss da erst mal drüber schlafen. Danke nochmals für die klasse Beiträge.

    Grüße
    Alexander

  • #88

    Matthias Schneider (Montag, 25 März 2019 21:08)

    @Alexander,

    leider würde ich mein Wissen da noch als nur oberflächlich bezeichnen. Das ist ein sehr komplexes Thema, aber ich informiere mich immer nur so weit, wie ich es auch benötige.

    Aber so ganz einfache Preferred Stocks sind doch leicht zu verstehen. Wenn es dann um Wandelpapiere geht mit variablen Zinssätzen und was weiß ich, dann wird komplizierter.

    Hier an den Landmark Prefs kann man das nochmal anschaulich machen.

    Heute würde ich LMRKN nehmen. Der wird gerade zu 24,55 USD angezeigt. Der hat zwar nur 7,90%, aber durch den leichten Discount kommt man bei dem Preis von 24,55 auf eine Rendite von 8,044% (4 x 0,49375 USD auf 25 USD).

    Der LMRKP kostet gerade 25,36 USD (also "über par"). Der hat zwar 8,00%, aber die wird durch den Preis reduziert (4 x 0,50 USD auf 25 USD) auf 7,88%.

    Angenommen der LMRKP wird im April 2021 eingezogen (gecallt), ab dann ist das möglich, dann würde man auch noch die überzahlten 0,36 USD verlieren.

    Angenommen man kauft jetzt 100 Stück für 2536 USD und bekommt noch 8 x 0,50 USD Dividende. Dann wird er in 2 Jahren eingezogen. Man bekommt 2500 zurück und hat 400 USD Dividende bekommen. Man hat aber 2536 USD bezahlt. Man hat also 400 - 36 = 364 USD Ertrag. Letztendlich verbleiben dadurch nur 7,28% p.a.

    Man sollte also nur sehr überlegt diese 25 USD überzahlen.

    In dem Fall hier würde man mit dem LMRKN besser fahren, obwohl der Coupon mit 7,90% niedriger ist als der 8%er des LMRKP. Zwar alles minimal, aber trotzdem.
    Also am besten immer unter 25 kaufen.

    Übrigens sieht man an den Kursen der Preferreds auch gut, wie die Lage der Firma eingeschätzt wird. Wenn man einen Pref für nominal 25 USD unter 10 bekommt, dann steht es um die Firma sicher nicht zum besten. Da sieht man ein sehr hohes Insolvenzrisiko. Die Rendite wäre ja gigantisch, wenn man den Dollar für 30 Cent bekommt, oder so. Und die Preferreds stehen ja noch vor den Commons. Also wenn eine Firma nicht genug Geld für die Dividenden hat, dann werden sie erst bei den normalen Aktien gestrichen, dann erst bei den Prefs. Auch bei Insolvenz stehen die Prefs vor den normalen Aktionären mit ihren Ansprüchen an die Insolvenzmasse. Dafür stehen noch die Senior Secured Notes.

    Na ja. Also mir macht das schon Spaß. Leider kommt halt zu wenig rein zum Kaufen, wonach mir laufend so ist.

    Alles Gute
    MS

  • #89

    Ralf (Montag, 25 März 2019 23:40)

    @ Alexander, du must für dich persönlich entscheiden, was du mit einer Anlage in Pref. erreichen möchtest. Mir persönlich wären die Pref. von Landmark viel zu volatil. Schau mal, wie die in 12-2018 abgetaucht sind (muss man mögen, aber dafür kaufe ich keine Pref.).

    Ich vesuche mit Pref. einen regelmäßigen Einkommensstrom zu erzeugen und gleichzeitig mein Portfolio zu beruhigen, was mir im Dezember auch sehr gut gelungen ist. Erstaunlich gut gelaufen sind insbesondere die Pref. der Mortage Reits. Hier speziell die Flagschiffe AGNC und Annaly, aber auch Chimera und Invesco hielten sich sehr gut. Nachfolgend die jeweilige ISIN (vergleiche das mal mit der Schwankung der Landmark Pref. im Dezember):

    Chimera (CIMB), 8%, US16934Q4064, Call Date: 30.03.24
    AGNC (AGNCN), 7%, US00123Q5009, Call Date: 15.10.22
    Annaly Cap. Man. (NLYF), 6,95%, US0357108705, Call Date: 30.09.22
    Invesco Mortgage, 7,5% (IVRC), US46131B5066, Call Date: 27.09.27

    Alle handelbar über OnVista, bei denen ich auch mein Hauptdepot habe. Aktuell habe ich eine Beobachtungliste von 167 Pref. Shares, davon 83 über OnVista und 44 über ComDirekt handelbar. Hauptinformationsquelle für meine Liste ist Quantum Online (http://www.quantumonline.com/search.cfm). sowie Seeking Alpha (z.B. von Colorado Wealth Management für Pref.).

    Bei Interesse bin ich gerne bereit, meine Excel Datei entsprechend zu teilen. Die Handelbarkeit ist aber immer von der jeweiligen Hausbank abhängig. Irgendwie ist bei keiner dt. Bank alles handelbar.

    Abschließend noch ein Lob an die ganze Community, das war wirklich mal eine interessante und abwechslungsreiche Diskussion. Gerne mehr davon.

    Allen Beteiligten noch einen schönen Abend.

    VG Ralf

    @All, wenn jemand Erfahrung mit der Handelbarkeit von Pref. bei ausländ. Brokern hat, kann er diese gerne teilen. Ich fühle mich hier nach wie vor etwas eingeschränkt. Gerade bei neuen Werten dauert es gefühlt eine Ewigkeit, bis diese handelbar sind (dann ist der Kurs meist schon weggelaufen).

  • #90

    Matthias Schneider (Dienstag, 26 März 2019 17:15)

    @Ralf,

    sehr schön, Gleichgesinnte zu treffen.

    Wegen Handelbarkeit... ich habe bisher keine einzelnen Preferreds gekauft. Habe jetzt gerade mal eine Limitorder eingegeben für den 8%er von TRTN.

    Da musste ich erst die Schreibweise bei IB finden. Zuerst hat sich das Symbol aus Quantumonline (TPNRF) am 20. 03. geändert in TRTN-A:
    https://www.bilder-upload.eu/upload/9a3a7f-1553616619.jpg

    Bei IB/Lynx findet man es dann unter TRTN PRA.

    Der Preis liegt gerade bei 25,74 USD, was mir natürlich zu hoch ist. Deswegen habe ich mal eine Limitorder mit 24,90 USD jetzt bis Ende Juni (glaub ich - Good-till-Cancel).

    Mal sehen ob es zu einem Kauf kommt. Wenn es gar nicht Nähe 25 runter will, bis 25,50 gehe ich noch mit, da Call Date erst in 5 Jahren ist.

    MS