Meine persönliche finanzielle Freiheit - Depotanpassung

Im vorangegangenen Blogbeitrag "Ich muss mich wieder auf das Wesentliche besinnen" habe ich darüber geschrieben, dass ich mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren muss. Aus dieser Überlegung heraus kam der Gedanke, wieviel Dividendenerträge ich tatsächlich benötige und wie sich mein Ziel, 500.000 Euro anzulegen, auf die Zukunft und meine weitere Depotplanung auswirkt.

 

Wie viel meine Frau und ich an Fixkosten und zum Lebensunterhalt benötigen ist bekannt, da wir unsere Ausgaben ganz gut überblicken können. Wir kommen bequem mit 2.000 Euro im Monat aus. Hier wäre noch Sparpotential vorhanden, aber ich möchte nicht sparen und jeden Cent zweimal umdrehen müssen.

 

Mein Ziel, bereits mit 63 Jahren in den Vorruhestand zu gehen und von den Dividendenerträgen plus Altersrente ein finanziell abgesichertes Leben zu führen, ist problemlos erreichbar.

 

Wäre es sogar möglich, noch früher in die arbeitsfreie Phase zu starten? 

 

Hier waren bisher zwei Fragen für mich essentiell und unbeantwortet. Wie verhält es sich mit der Krankenversicherung, diese wird bei verschiedenen Blogs und den Kommentatoren immer gern vergessen und der Steuer? 

 

Bei allen meinen Berechnungsmodellen setze ich die volle Kapitalertragssteuer zuzügl. Solidaritätsbeitrag an. Hat man kein weiteres Einkommen, sieht die Welt aber etwas anders aus. Es steht jedem Bürger ein Grundfreibetrag zu, bis zu dem keine Steuern bezahlt werden müssen. Der Grundfreibetrag soll das Existenzminimum sichern und gilt für alle, egal ob Arbeitnehmer, Auszubildende, Rentner, Studenten, Selbständige und eben auch für Privatiers. Die Freigrenze beträgt 2018 für Verheiratete 18.000 Euro (Singles 9.000 Euro). Hierüber kann man sich beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung ausstellen lassen und bei der Depotbank einreichen. Diese führt dann keine Steuern aus Kapitalerträgen ab, bis die Grenze erreicht ist. Ob der Grundfreibetrag mit dem Freibetrag für Kapitalertragssteuer verrechnet wird, habe ich bisher nicht in Erfahrung gebracht, lasse diesen aber sicherheitshalber bei meinen weiteren Überlegungen außen vor. 

 

Welchen Betrag muss mein US-Depot abwerfen, um netto 2.000 Euro im Monat bzw. 24.000 Euro im Jahr zu erhalten?

 

Glücklicherweise gibt es im Internet Steuerrechner. Bei einem Einkommen von 24.000 Euro im Jahr fallen im Monat gerade mal 26 Euro Steuern an und man erhält 1974 Euro netto (Steuerklasse III), was ziemlich genau meinen Vorstellungen entspricht. Leider interessiert sich der amerikanische Staat dafür herzlich wenig und behält trotz Doppelbesteuerungseinkommen 15 % der Dividendenerträge ein. Daraus resultiert, dass ich 24.000 Euro / 0,85 = 28.200 Euro Dividendenerträge erhalten muss. Bezogen auf ein angestrebtes Investitionsvolumen von 500.000 Euro bedeutet das eine Rendite von 5,65 %. Damit liegt mein Ziel bereits fest. Das Depot muss im Endausbau rd. 5,5 % abwerfen und meine Lebenshaltungskosten sind gedeckt. 

 

Kaufe ich heute Aktien, die bereits höher rentieren, ist das Ziel erreicht. Kaufe ich Aktien, die eine geringere Rendite aufweisen, muss die Dividendensteigerung der nächsten Jahre so groß ausfallen, dass die Dividendenrendite auf besagte 5,5 % kommt. Einige Unternehmen werden es vielleicht nicht ganz schaffen, andere werden mehr bringen. Hauptsache der Schnitt passt.

 

Daher habe ich mein Depot auf diese Zielvorgabe überprüft. Viel Handlungsbedarf sehe ich aktuell nicht, denn heute liegt meine Bruttorendite bei ca. 4 % und eine Steigerung der Dividende durch Erhöhungen um 37,5 % ist nicht unrealistisch. Auf Sicht von acht Jahren wären dies 4,2 % pro Jahr und die letzten Jahre lag mein Schnitt eher bei 8 %.

 

Der zweite Knackpunkt ist die Krankenversicherung. Bei der Bemessung der Krankenkassenbeiträge für freiwillig gesetzlich Versicherte zählt das Einkommen, zu dem die Erträge aus Kapitalanalgen, Mieten etc. zählen. Die Dividendenerträge werden meiner Frau und mir je zur Hälfte angerechnet (also 1.000 Euro/Monat) und wir liegen damit unter dem Mindestsatz, der zur Berechnung herangezogen wird. Bei meiner Krankenkasse fallen somit ca. 180 Euro je Person an. Damit dieser Betrag ausgeglichen werden kann, müssen entweder weitere Kapitalerträge generiert werden oder ich spare diese gesondert. Dies ist aber nur bis zum Erreichen der gesetzlichen Rente erforderlich, denn ab diesem Zeitpunkt wird der Krankenkassenbeitrag aus der Rente abgeführt und die Kapitalerträge bleiben wieder außen vor.

 

Was heißt das konkret?

 

Wenn ich mein Ziel 500.000 € Investitionsvolumen bei einer Bruttorendite von 5,5 % erreicht habe, muss ich für jeden Monat, den ich eher aufhöre zu arbeiten, 500 Euro gespart haben. Hätte ich mit 62 Jahren bereits meinen Depotausbau erreicht, müsste ich ab jetzt jeden Monat 50 Euro auf Seite legen und könnte ein Jahr früher als geplant Privatier werden. Würden die Dividenden weiterhin mit 8 % pro Jahr wachsen, bräuchte ich gar nichts zusätzlich sparen. 

 

 

Depotüberprüfung

 

Im untenstehenden Screenshot habe ich mein Depot auf 10 Jahre untersucht (die Tabelle beinhaltet keine REITs und ist eher schmucklos, bei Bedarf kann ich diese erläutern). Altria und BAT erfüllen heute schon die Anforderungen. Dagegen sollte ich Colgate-Palmolive, Donaldson und Walmart verkaufen.

 

Mit Colgate-Palmolive fühle ich mich nicht sonderlich verbunden, obwohl ich erst nachgekauft habe. Da tendiere ich immer mehr zum Verkauf und wünsche mir einen anderen Wert, mit dem ich mich wohler fühle.

 

Donaldson kratzt an der Grenze, ob ich die behalte, wird sich zeigen, da bin ich noch sehr unschlüssig.

 

Bei Walmart sehe ich aktuell keinen Grund, diese abzustoßen.

  

 

Depotausbau

 

Aus diesen Überlegungen heraus, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich das Depot weiter gestalten möchte. Zunächst stehen der Austausch von Colgate-Palmolive und wahrscheinlich Donaldson an. Weiterhin fehlen mir noch fünf Unternehmen, die ich in den nächsten Monaten kaufen möchte. Die Tendenz geht klar in Richtung hochrentierlicher Werte, die am Besten gleich die Zielvorgabe von 5,5 % Bruttorendite erfüllen.

 

Mit der Erstellung der Tabelle und den dabei zugrunde liegenden Gedanken, konnte ich gleich noch ein weiteres Problem lösen. Bisher scheute ich mich Werte nachzukaufen, die ziemlich hoch notieren und eine geringe Dividendenrendite aufweisen (z. B. Microsoft). Bei jedem Nachkauf stellte ich mir die Frage, welches Unternehmen ist denn als nächstes dran? So schob ich bisher Microsoft und McDonald´s vor mir her. Die Lösung ist dabei relativ einfach. Ich investiere nicht mehr jede Woche 1.000 €, sondern reduziere den Betrag ab nächstes Jahr auf 500 €/Kauf. Damit kaum Kaufgebühren anfallen, muss ich nur darauf achten 5.000 i. M. auf dem Konto vorzuhalten und mit meiner Sparrate ist das ebenfalls vereinbar. Sollte ich etwas mehr Geld übrig haben, kann ich statt 500 € eben 1.000 € investieren. Um mir keine Gedanken mehr machen zu müssen, welcher Titel als nächstes nachgekauft werden soll, mechanisiere ich das weiter. Ich kaufe einfach der Reihe nach, ähnlich wie bei einem Sparplan. Ziemlich profan, aber damit kommt auch eine Microsoft in den Genuss, aufgestockt zu werden. Habe ich bei einem Unternehmen meinen Zielwert von 10.000 € erreicht, fällt es aus der Liste und die restlichen Unternehmen kommen schneller wieder dran.

 

So hat mir das Nachdenken über meine persönliche finanzielle Freiheit eine Lösung für das Nachkaufproblem aufgezeigt.

 

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Kommentare: 30
  • #1

    Markus (Samstag, 08 Dezember 2018 20:42)

    Hallo Alex,
    Wenn ihr in der GKV seid (egal ob Pflicht oder freiwillig) kommst du doch spätestens bei Renteneintritt in die KVdR.
    In der Zeit der "vorgezogenen" Rente kannst du freiwillig und deine Frau in die Familienversicherung. Beitrag dann halt EInkommensabhängig ...

  • #2

    Sebastian (Samstag, 08 Dezember 2018 23:14)

    Wenn deiner Frau die Hälfte der Kaputalerträge zustehen, wird es leider nichts mit der Familienversicherung in der GKV vor der KVdR, da es hier eine feste Einkommensgrenze gibt. Sie müsste sich dann ebenfalls freiwillig versichern. Alternativ könntes du das Depot so unstellen, dass die Kapitalerträge nur Dir zugerechnet werden.

  • #3

    Monaco (Samstag, 08 Dezember 2018 23:54)

    Servus Alex,

    jetzt weiß ich ja, dass dieses Depot nicht Euer einziges ist. Aber angenommen, es wäre so - wie bewertest Du das Währungsrisiko/Klumpenrisiko USA (auch zukünftig)?

    Du hast mal erwähnt, Du hättest grundsätzlich kein Problem, ausschließlich in den USA investiert zu sein. Würdest Du das auch unter der Annahme so sehen, dass es Euer einziges Einkommen (eines Tages) wäre?

    Ich bin selbst sehr USA-lastig im Hauptdepot, da ich in Deutschland (auch EU) automatisch von einer guten Wirtschaft profitiere. Die USA sehe ich auch in Zukunft als stabil, wissen kann das natürlich keiner.

    Hast Du eine Strategie, die einen Einbruch abfedern kann/könnte? China verstärken? EM?

    Danke vorab.

    VG
    Christian

  • #4

    Stephan (Samstag, 08 Dezember 2018 23:54)

    Hallo Alex,
    mein Depot ist mit einem Kaufwert von ca. 210k auf einem ähnlichen Level. Darum macht es mir besonders viel Spaß dir zu folgen. Ich bin jetzt 31 Jahre alt, plane meine finanzielle Freiheit mit spätestens 40 Jahren und einem Depotwert von ca. 700.000 EUR bei 5% Dividenden-Rendite zu erreichen (lebe zur Miete in einer Großstadt, bin privat krankenversichert usw.)

    Nun sind 10 Jahre bis zur finanziellen Freiheit eine greifbare Zeit. Man "muss" anders vorgehen als jemand, der erst in 20, 30 Jahren die finanzielle Freiheit anstrebt.

    Ich habe zB. eine Watchlist und rechne mir für alle Werte die erwartete Div-Rendite anhand des Div-Wachstums der letzten 10 Jahre aus. Die Unternehmen die mir in 10 Jahren die höchste Dividende versprechen, sind für mich am interessantesten. Klar, vor einem (Nach-) Kauf wird nochmal genauer recherchiert. Mich interessiert es dabei nicht, ob ich mit einem anderen Unternehmen mit einer sehr niedrigen Div-Rendite dafür aber besonders gutem Div-Wachstum in 15, 20 Jahren besser kommen würde. Das Ziel mit 40 in "Rente" zu gehen ist ja fix, abgesehen davon macht es keinen Sinn auf 15, 20, 30 Jahre vorauszuschauen.

    Jedenfalls, du kannst so gut deine Gedanken schildern und man kann sich immer sehr gut reinversetzen ...wäre es nicht mal einen Artikel wert wo du einen Blick in die Zukunft wirfst, wo du vielleicht 5, 4, 3, 2 Jahre vor deinem Ziel stehst!? Ich meine, du wirst dir ja so kurz vor'm Ziel keine Wachstumsunternehmen mehr holen, die vielleicht nur 1,5% Div-Rendite abwerfen, sondern vielleicht stärker in REITs investieren. Du hast dir sicherlich sich schon Gedanken darüber gemacht, deswegen wäre es ganz interessant davon zu erfahren.

    Zum Schluss noch zu diesem Artikel: Du hast doch eine nebenberufliche Selbstständigkeit und Einkünfte? Ich glaube nicht dass du genau in 10 Jahren geplant hast den Blog zu schließen? Somit müsste dieser Punkt vielleicht auch noch in deine Rechnung mit rein. Vielleicht müsste man auch bedenken: Wenn du diesen Blog hier noch ca. 10 Jahre führst und deine Community weiter wächst, dann hat das Geschäft vielleicht auch einen hohen 5-stelligen Wert. Bei einem Verkauf von 100.000€ (nur als Beispiel) würdest du vielleicht auch nochmal 2, 3 Jahre abkürzen können. Könnte man auch noch im Hinterkopf behalten.

    Nagut, ich bin erstmal weg! Alles Gute und ich freue mich über den nächsten Artikel.

    Stephan

  • #5

    S. (Sonntag, 09 Dezember 2018 01:09)

    Müsste es nicht statt 24.000€ * 1,15 heißen 24.000€ / 0,85. da die 24.000 ja bereits 15% steuern abgezogen sind? Vom Hundert / im hundert?

  • #6

    Michael (Sonntag, 09 Dezember 2018 10:31)

    Hallo Alexander, deine weitere Automatisierung leuchtet mir ein. Wo meine Gehirnwindungen allerdings nicht ganz folgen ist die Sache mit den Kaufgebühren und deswegen einem Vorhalt von 5000,-?? Wie ist da der genaue Zusammenhang ? Gruß Michael

  • #7

    ggman (Sonntag, 09 Dezember 2018 10:53)

    @Michael
    Alexander kauft beim Onvista Freebuy-Depot
    Wenn er dort 5.000,- € durchschnittlich im Monat auf deinem Verrechnungskosnto hast, kann er 4 Buys für 0,80 € ausführen.

    Gruß

  • #8

    Alexander (Sonntag, 09 Dezember 2018 19:40)

    Hallo Markus,

    richtig, sobald ich offiziell Rente beziehe, bin ich wieder in der GKV. Ich müsste nur die "Pause" überbrücken. Ich werde auch noch prüfen, ob ich mich arbeitslos melden kann, dann wären das nur 3 Monate, wenn ich kündige. Wie Sebastian schreibt, müsste sich meine Frau selber versichern.

    Hallo Sebastian,
    wir haben das Depot vor einiger Zeit extra auf beide umgestellt, um im Falle eines Falles, den anderen Partner vollen Zugriff zu ermöglichen und Erbschaftssteuern zu entgehen. Vor allem bei US-Steuern und der Freibetrag in Deutschland ist auch nicht die Welt. Das passt schon so, lieber zahlen wir etwas mehr Krankenkasse vorübergehend.

    Hallo Christian,
    ich habe nach wie vor festes Vertrauen in die US-Wirtschaft, auch wenn ich dort alle Erträge generieren würde. Geht es der USA schlecht, geht es der Welt schlecht. Meine einzige Strategie wäre, meinen Lebensabend in den USA zu verbringen, wenn der Dollar sehr ungünstig für mich stünde.

    Hallo Stephan,
    klasse, die Aussichten sind nicht schlecht. Ich drücke dir die Daumen.

    Ich sage auch immer wieder, wenn der Zeithorizont überschaubar wird, stellt man andere Überlegungen an und muss anders handeln. Hat man mehrere Jahrzehnte zum angestrebten Ziel sollte man sogar deutlich mehr auf Wachstum setzen. Deinen weiteren Ausführungen kann ich nur zustimmen.

    Ob sich ein Artikel lohnt, wo ich mich kurz vor dem Ziel sehe? Keine Ahnung, letztlich geht es da um meinen Depotaufbau, wie ich das Kapital streue und warum ich doch einige Wachstumsunternehmen habe. Die Neuzugänge werden hauptsächlich aus dem REIT-Bereich kommen, einfach weil die Rendite größer ist. Man kann das sehr schön mit dem Dividendenvergleichsrechner anschaulich machen (steht im Downloadbereich). Mir nützt eine Aktie wenig, die erst in 35 Jahren besser rentiert als ein Alternativinvestment.
    Ich habe zwar vor 2 oder 3 Jahren schon einmal einen Artikel geschrieben, aber vielleicht wäre es doch für den einen oder anderen interessant mit Ausblick auf die Zukunft. (Steht auf dem Merkzettel^^).

    Den Blog schreibe ich solange, wie es mir Freude bereitet und es Leute gibt, die ihn lesen wollen. Man weiß ja nicht, was das Leben für Überraschungen hat (Gesundheit, Anfeindungen, Trolle etc.). Einen Verkauf ziehe ich nicht in Erwägung, selbst wenn die Leserzahlen steigen sollten. Der Blog ist sehr stark mit meiner Person verbunden und ohne Alexander wäre er nichts wert. Es wäre nur eine "Übergabe" möglich, wenn ein jüngerer Leser mit einsteigt und diesen dann mit seinem Stil fortführt. Also ein Art "Geschäftsübergabe" über einen Zeitraum von 2-3 Jahren.

    Hallo S.,
    du hast natürlich recht. Ich habe da gerechnet wie bei der Umsatzsteuer, was aber falsch ist. Danke für den Hinweis. Ich habe es ausgebessert und die Zahlen ändern sich von 5,52 % auf 5,65 %, die ich benötige. Sollte aber trotzdem zu schaffen sein :)

    Hallo Michael,
    ggman hat es ja schon geschrieben. Je mehr am Cashkonto liegt, desto mehr Freebuys hat man. Ich hatte eine Zeitlang sogar 10 Stück, da kann man das Depot auch mal zügig umbauen ohne viel zahlen zu müssen.

    Viele Grüße
    Alexander

  • #9

    Olli (Sonntag, 09 Dezember 2018 22:09)

    Hallo Alexander,

    deine Website ist eine Inspiration für mich. Vielen Dank dafür!

    Neidisch werden könnte ich über die Kostenstrukturen die du bei der OnVista-Bank hast. Ich zahle min. 9,90/Order und müsste so Tranchen von ca. 2.000 Euro ordern, um die Kostenstruktur optimal zu nutzen (um auf 0,25% zu kommen). Aktuell habe ich Depots bei zwei Direktbanken, die ich ungern auflösen möchte. Grundsätzlich stehe ich auf überschaubare Finanzen. Ein drittes Depot? Schwierige Entscheidung.

    Gruß
    Olli

  • #10

    Ingo von Mission-Cashflow (Sonntag, 09 Dezember 2018 23:25)

    Hi Alexander,

    bitte bitte kaufe nicht mechanisch nach Datum. Dabei hast du schon in der Vergangenheit zu teuer eingekauft z.b. GIS ist mir da in Erinnerung geblieben.

    Ein mechanisches Nachkaufen kannst du vielleicht ganz ganz zum Schluss bei dem ein oder anderen Wert machen, aber bitte nicht jetzt. Du willst günstig nachkaufen und so deine Rendite maximieren bzw. den Kapitalbedarf minimieren.

    Klar kannst du das mit mehr Kapital ausgleichen und trotzdem dein Ziel zu erreichen, und wenn ich dein verfügbares Kapitel sehe schaffst du das auf jeden Fall, aber man könnte ja zum Spaß mal ausrechnen, wie viel eher du in Rente gehen könntest, wenn du nur im Schnitt 10% günstiger kaufst (nach Value Ansatz). Wie sieht es bei 20% aus? 30%? Ich glaub da kommen interessante Zahlen raus.

    Ein rein mechanischer Ansatz würde statistisch gesehen nur interessant, wenn du alle deine Werte in einen Sparplan nimmst. Aber selbst dann wirst du in der Regel schlechter abschneiden.

    CU Ingo.

  • #11

    Oliver (Montag, 10 Dezember 2018 16:32)

    Hallo Alexander,
    unabhängig davon, ob Du das mechanisch machst oder optimierter, wirst Du meines Erachtens dein Ziel von 24k/Jahr erreichen. Dafür sind deine Investitionssummen mehr als ausreichend.

    Ich habe mir deine drei Verkaufsspezis angeschaut und bei zweien von den dreien kann man sich überlegen, zu verkaufen. Walmart wäre ein solcher Verkaufskandidat, weil das Unternehmen seid einigen Jahren nur noch sehr geringe Dividendenerhöhungen hat und nicht mal die Inflation damit ausgleicht. Das Unternehmen steigert seinen Geschäftserfolg nicht und performt Stand heute schlecht. Trotzdem hat es einen Hoffnungswert. Wenn es online mehr reißen kann, muss man sehen. Ich denke, man kann auf den Wert verzichten und etwas besseres ohne große Not finden.

    Colgate ist so ein Zwitter. Seid 2015 kursmäßig keine tolle Entwicklung (ist eher ein Zeichen, dass es mit dem Geschäft besser laufen könnte). Ein sehr uninnovatives Unternehmen, dass in dieser Hinsicht keinen großen Handlungsbedarf hat, wo aber auch nicht sehr viel zu erwarten ist. Die Dividende wird immerhin etwa um 5% jedes Jahr erhöht mit leicht abfallender Tendenz. Wäre zur Not auch ein Fall für die Entsorgung, es gibt interessanteres auf dem Markt. Trotzdem bin ich hier nicht zu 100% für die Entsorgung, da es ein stabiles Unternehmen ist.

    Bei Donaldson sehe ich ein Wachstumsunternehmen, dass gerade ebendieses verlangsamt hat. Die Dividenden steigen, aber wahrscheinlich ist dein Hauptgrund, dass sie nicht schnell genug nach oben gehen. Trotzdem sehe ich in dem Unternehmen mehr Chancen, dass es in die richtige Richtung geht. Du hast 10 Jahre Zeit, von daher kann in dieser Zeitspanne extrem viel passieren. Ich würde den Wert nicht verkaufen, außer es besteht kein Vertrauen in das Geschäftsmodell.

    Was mir ein bisschen in deiner für mich zu schematischen Neuausrichtung fehlt ist der Gedanke, dass sich 2 - 3 Werte verabschieden werden. Vor drei Jahren hat keiner gedacht, dass GE in eine solche Krise schlittert. Heute bekommt man daraus so gut wie keine Dividende mehr. Im Grunde kann jedes deiner Unternehmen in so eine Situation kommen. Das würde ich mit reinrechnen. Konservativ: 3 Totalausfälle oder 75%-Ausfälle der Dividende bis 2028.

    Dann das sture Vorgehen der Liste nach unten: Ich finde, hier verschenkst Du Performance. Warum schlecht bewertete Aktien mit KGV 30 bei moderatem Wachstum kaufen, wenn Du andere Werte mit KGV 15 bekommen kannst, die genauso wachsen und wo Du genauso viel Rendite bekommen kannst? Damit minimierst Du Risiko bei fallenden Märkten und bekommst mehr für dein Geld.

    Zum anderen: Ist es für irgend etwas relevant, wenn Du genau überall 10.000 € am Ende in jedem Wert investiert hast? Macht es nicht mehr Sinn, gerade immer wieder in gute Werte mit guten Bewertungen zu investieren? Du bist jetzt schon stark diversifiziert und mit der Zeit werden die Buchwerte sowieso auch bei einheitlicher Investitionssumme stark auseinandergehen wegen der unterschiedlichen Entwicklung. Ich habe z.B. seid Jahren nicht mehr in Intel investiert, der Wert ist mir heute zu teuer. VISA ist genau die gleiche Sache: Zu teuer. Eine AbbVie ist heute gut bewertet und hat eine gute Rendite. Bei 120 $ hätte ich sie aber nicht gekauft.

    Wie gesagt: Deine Investitionssummen sind groß genug, dass Du dein Ziel mit 63 übererreichst. Du kannst dir den mechanischen Weg also leisten. Aber musst Du ihn dir wirklich leisten, wenn es andere Wege gibt?

    Wenn Du ganz brutal bist, hast Du die 24k Ausschüttung heute schon fast in der Tasche. Du kaufst dir zu 50% ARI und 50% STWD (ich besitze beide tatsächlich) und mit der Rendite bist Du Ende nächsten Jahres durch. Weit weg von einem sicheren Depot, aber wenn Du 100% gestreut REITs kaufst, bist Du spätestens in 2 - 3 Jahren am Ziel. REITs sind wegen der hohen Ausschüttungen durchaus sehr profitabel. Aber dann hast Du nur die Beton-Assetklasse :). Wäre mir jetzt zu einseitig....

    Grüße Oliver

  • #12

    Eberhard (Montag, 10 Dezember 2018 19:23)

    Hallo Alexander,

    warum lässt Du Hormel Foods im Depot?

    Bis die die 5,5 % erreichen dauert es noch ewig ...

    Gruß Eberhard

  • #13

    Alexander (Montag, 10 Dezember 2018 20:24)

    Hallo Olli,
    ich habe zwar auch mehrere Depots, aber die sind durch die Zielrichtung klar getrennt, da ist mir das sogar lieber. Du wirst die richtige Entscheidung treffen.

    Hallo Ingo,
    das ist alles etwas kompliziert. Zunächst habe ich meine Aktienanzahl fast erreicht, würde ich anfangen günstig zu kaufen, müsste ich teuer verkaufen, einfach um nicht zu viele Werte im Depot zu haben. Das wird mir sonst zu unübersichtlich. Dann fahre ich letztlich eine Tradingstrategie. Klar tausche ich ab und an Werte aus, wenn sie mir nicht mehr passen. Irgendwann habe ich hoffentlich ein Depot, dass kaum noch Handlungsbedarf hat. Ich möchte langfristig in allen Werten etwa gleich viel Kapital reinstecken, scheue mich aber, eine Microsoft oder eine McDonalds nachzukaufen, da sie gut gelaufen sind. Andererseits bringen sie vermutlich meine Zielrendite von 5,5 % brutto in ein paar Jahren. Kaufe ich einmal im Jahr für 500 €, ist das ja schon fast ein Sparplan. Wann ein Wert wirklich günstig ist, weiß man nie. Ist BAT jetzt günstig? Geht es weiter runter? Erholen sich die wieder? Das kann keiner so genau beantworten. Vielleicht war es dumm, hier relativ schnell aufzustocken oder es wäre noch dümmer jetzt keine Microsoft zu kaufen. Keine Ahnung, daher mit kleinen Tranchen aufstocken und man ist dabei. Fallen die Werte, ist es bei 500 € nicht so schlimm. In ein paar Zeilen kann man dies nicht schreiben, es sind einfach viele Überlegungen (ich muss doch noch meine Grundgedanken in einen Artikel zusammenfassen^^). Da ich nicht beabsichtige einen Vermögensaufbau über Kursgewinne zu realisieren, sondern auf rel. einfaches und gesichertes Einkommen setze, denke ich da etwas anders als die meisten Anleger.

    Hallo Oliver,
    lustigerweise habe ich mir genau das Gegenteil überlegt. Walmart behalte ich, da ich durchaus Chancen beim Onlinehandel sehe und als größter Einzelhändler in den USA mir in erster Linie Stabilität verspreche. Dagegen sehe ich Colgate inzwischen mit gemischten Gefühlen, ich weiß nicht wie lange die noch durchhalten, nachdem die ihr Eigenkapital praktisch aufgebraucht haben (nicht Insolvenz, Cash wird ja gemacht).

    Donaldson geht mir auch schon länger durch den Kopf. Die geringe Dividende mit der nachlassenden Steigerungsrate, gefällt mir nicht. Ich kann nicht beurteilen, wie sich das Filter- und Dichtungsgeschäft durch die scheinbar aufkommende Elektromobilität entwickelt. Da spiele ich auch schon länger mit dem Gedanken, hier einen Wechsel vorzunehmen.

    Die 10k pro Wert ist eher so ein Spleen von mir. Wenn ich 50 Werte habe, die mir die Mindestrendite auf meine Investition bringen, dann habe ich erreicht was ich will. Vielleicht nicht unbedingt sinnvoll, aber so hat jeder seine Macken. Sobald die erwartete Dividende fließt, darf es natürlich gerne etwas mehr sein. Ein anderer Gedanke ist noch, ich möchte das Depot halbwegs "altersfest" machen. Wenn ich nicht mehr in der Lage bin, das Depot zu managen (Demenz etc.), dann kann selbst ein Wert insolvent werden und Rest gleicht das dann aus. Gut, ich könnte mir dann auch 100 Titel a´ 5.000 € gönnen.

    Der mechanische Weg ermöglicht mir, wie bereits oben geschrieben, auch Werte langsam aufzustocken, die ich momentan vernachlässigt habe, obwohl sie die gewünschte Rendite trotzdem erreichen. Kaufe ich nur die gefallenen Engel, habe ich diese bald auf 10k gebracht, dann müsste ich eh mit den "Teueren" weiter machen.

    Meine REITs liefern etwa 6,5 % brutto, würde ich 250k erst mal nur in REITs investieren (andere kaufen da eine Wohnung und haben noch Schulden, das ist richtig einseitig), wären das schon 1.000 € netto im Monat. Mit den relativ hohen Erträgen könnte ich dann schneller die restlichen 250k auf andere Aktien aufteilen. Wie man es dreht und wendet, alles hat seine Vor- und Nachteile. Übrigens, ich werde die Betonklasse noch etwas ausbauen.

    Man könnte sich da vermutlich stundenlang zusammensetzen und die einzelnen Gesichtspunkte erörtern, welche Gedanken einen treiben und ob scheinbar unsinnige Vorgehensweisen unter einem anderen Blickwinkel nicht doch plötzlich Sinn machen.

    Danke für die guten Kommentare.

    Grüße Alexander

  • #14

    Ingo von Mission-Cashflow (Montag, 10 Dezember 2018 22:46)

    Wann etwas günstig ist und wann nicht, darum dreht sich ja ne Menge auf meinem Blog bei den Watchlist- und Kaufartikeln. Morgen zum Beispiel kommt einer zum Kauf von BlackRock und das die jetzt günstig sind und es die letzten 2-3 Jahre halt nicht waren. Der Part ist eigentlich einfach, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt.

    Aber wenn du dich wirklich vorab auf eine feste Anzahl an Titeln im Depot festlegst bzw. überhaupt schon vorab auf die zu kaufenden Aktien, dann könnte das natürlich ein Problem sein. Wenn da z.b. MSFT dabei ist und die wird die nächsten 10 Jahre nicht mehr günstig, dann ... verstehe, wie du das betrachtest. Und hier unterscheiden sich unsere Ansätze deutlich. Ich kauf dann halt etwas anderes.

    Und ich will ja auch niemanden bekehren. Jeder muss seinen Weg finden und dann gehen. Dabei bin ich gern behilflich, das Beste aus dem vorhanden Geld zu machen, wenn derjenige Gefallen an der Dividendenstrategie in Verbindung mit dem Value Investing Ansatz gefunden hat.

    Du wirst dein Ziel erreichen, da bin ich sicher. Ich lese gern hier mit. Mach weiter so!

    CU Ingo.

  • #15

    Thomas (Dienstag, 11 Dezember 2018 11:53)

    Hallo Alexander,

    Einzelwerte vorschlagen ist ja immer schwierig, aber ich persönlich würde überlegen die Colgate und / oder in die Donaldson in einen oder zwei Ölwerte mit zur Zeit hoher Ausschüttung umzuschichten. Da würden sich aktuell BP und die RD anbieten. Beide mit zwischen 6 und 6,5% Dividendenrendite aktuell, sowie Quartalszahler.

    Hier bist Du dann natürlich vom Ölpreis abhängig und ob Du an Öl in der Zukunft "glaubst".

    Viele Grüße und ich hoffe, dass es diesen Blog noch ehr lange gibt!!!
    Thomas

  • #16

    Oliver (Dienstag, 11 Dezember 2018 15:40)

    Hallo Alexander,
    der REIT-Gedanke ist wegen der Ausschüttungen natürlich naheliegend. Gebäude aller Art werden immer gebraucht und Du bist mit sehr vielen REITs aus dem Stand über deine 5% - Marke. Wahrscheinlich wäre es sogar klug unter deinen Strategiegesichtspunkten, die drei Positionen in passende REITs umzuschichten. Damit ist die Frage der zu niedrigen Ausschüttungsquote Stand heute sofort gelöst.

    Da Du die nächsten Jahre das Geld nicht entnimmst, kannst Du es gut dazu verwenden, deine restlichen Positionen bis zu deiner Zielgröße aufzustocken. Die Frage wäre, ob Du am Anfang den Schwerpunkt auf die großen Ausschütter nimmst, damit Du mehr Geld aus dem Cashflow für die späteren Aufstocker bekommst. Sicher kann man nicht sein, ob das die bessere Strategie ist. Durch die Unsicherheiten, die gegenwärtig an der Börse herrschen, kommst Du bei dem einen oder anderen sonst etwas teureren Wert momentan günstig ran. Ich denke hier neben den Tabakaktien (bei BAT dürftest Du wohl bald durch sein) z.B. an Cardinal Health, CVS, General Dynamics, Kraft Heinz, Qualcomm und Target. Ich habe jetzt nicht alle geflissentlich durchgeschaut, nur das was ich aus dem Stand kenne. Es sind sicher noch ein paar weitere mit guter Bewertung dabei. Die teuren mit hohen KGVs würde ich mir tatsächlich erstmal aussparen mit der Hoffnung, dass der eine oder andere Wert noch einen Einbruch erlebt. So was passiert ja von Zeit zu Zeit, warum da nicht geduldig sein? Du hast noch 10 Jahre, da kann viel passieren.

    Auf 100 Werte musst Du nicht unbedingt gehen, wenn dich das von der Anzahl der Unternehmen nervt. Bin selber bei 74 Unternehmen, aber im Grunde habe ich festgestellt, dass es das gleiche wie mit 50 ist. Wahrscheinlich ist das bei dir ähnlich, wenn Du dein zweites Depot mitzählst. Aber eine große Notwendigkeit, es weiter zu zerfasern besteht sicher nicht.

    Von der Zielerreichung wirst Du mit der Sparquote sowieso früher fertig, als die einberechnete Zeit. Die Frage wird nur sein, wie viel vorher? Aber das ist ein schönes Luxusproblem.

    Grüße Oliver

  • #17

    Alexander (Dienstag, 11 Dezember 2018 20:48)

    Hi Ingo,
    so langsam verstehst du meine Sichtweise ;)
    Du hast noch ein paar Jahre mehr Zeit, ein Vermögen aufzubauen und ich würde es nicht anders machen als du. Ich komme da langsam zeitlich in einen Schraubstock (selber auferlegt) und unterliege gewissen Zwängen. Wie du es mit MSFT richtig beschreibst, wenn ich eine gewisse Anzahl haben möchte, kann es sein, dass ich die die nächsten 10 Jahre nicht kriege.

    Rat mal welche fünf Blogs ich noch lese^^, ich schau auch gern bei dir rein.

    Hallo Thomas,
    Ölwerte habe ich schon 2 Stück, ich muss mir da mal Gedanken machen, ob ich einen dritten verkrafte. Auf Sicht von 30 Jahren sehe ich Öl positiv (ist etwa meine statistische Lebenserwartung), danach ist es mir egal^^

    Hallo Oliver,
    ich habe ja noch Platz im Depot, da kommen noch 5 REITs rein. Dann macht das Betongold 15 von 50 Titel aus. Da bin ich noch am Suchen. Dazu zwei Ersatztitel für Colgate und Donaldson (die werden jetzt doch verkauft).

    Das ist eben das Dilemma, was ist richtig? Cash generieren und dann die restlichen Aktien aufstocken? So hätten diese aber länger Zeit den Zinseszins wirken zu lassen. Also mische ich. Die nächsten Monate muss ich erst mal 7 passende Unternehmen finden und parallel stocke ich weiter auf.

    Ich komme auch etwa auf 70 Werte (ich habe jetzt nicht gezählt), daher hast du recht, es spielt kaum eine Rolle. Mein Ziel sollte ich Stand heute etwa ein Jahr früher erreichen (Investitionssumme 500k), also in 9 Jahren, aber ich mache mir keinen Stress. Lieber zwei Monate länger "sparen" und dafür einen schönen Urlaub. Eigentlich habe ich nur Luxusprobleme, wenn man ehrlich ist.

    Danke allen und viele Grüße
    Alexander

  • #18

    Oliver 2 (Mittwoch, 12 Dezember 2018 15:00)

    Hallo Alexander,

    welche REITs würdest Du dir denn dazukaufen, bzw. welche von Deinen vorhandenen aufstocken?

    Viele Grüße
    Oliver

  • #19

    Alexander (Mittwoch, 12 Dezember 2018 19:41)

    Hallo Eberhard,
    fast hätte ich deine Frage überlesen. Klar dauert es bei Hormel Foods etwa 10 Jahre, bis die Dividende passt. Allerdings steht die Firma gut da, zahlt seit Jahrzehnten regelmäßig und steigert die Dividende ansehnlich. Ich bin da einfach sehr zuversichtlich.

    Hallo Oliver 2,
    aufstocken werde ich alle, welche ich neu kaufe, weiß ich noch nicht. Ich hatte noch keine Ruhe. Es stehen zwar einige zur engeren Auswahl, ich will mir die aber noch näher anschauen.

    Viele Grüße
    Alexander

  • #20

    Oliver 2 (Donnerstag, 13 Dezember 2018 08:15)

    Hallo Alexander,

    wo im Blog finde ich, welche deiner Aktien REITs sind und welche davon Monatszahler?
    Gibt es da eine Übersicht?

    Viele Grüße
    Oliver

  • #21

    Alexander (Donnerstag, 13 Dezember 2018 18:47)

    Hallo Oliver,
    es gibt da keine Übersicht.
    Ich habe 10 REITs:

    Gladstone Comm. (Monatszahler)
    Iron Mountain Inc.
    Lexington Realty Trust
    Omega Healthcare
    One Liberty Propert.
    Realty Income Corp. (Monatszahler)
    EPR Properties
    Spirit Realty Capital
    STAG Industrial Inc. (Monatszahler)
    W.P. Carey

    Viele Grüße
    Alexander

  • #22

    Oliver 2 (Freitag, 14 Dezember 2018 06:35)

    Hallo Alexander,

    vielen Dank für die Übersicht.

    Viele Grüße
    Oliver

  • #23

    Matthias (Freitag, 14 Dezember 2018 09:28)

    EPR ist auch ein Monatszahler ;-)

    Gruß
    Matthias

  • #24

    Alf (Freitag, 14 Dezember 2018 10:20)

    CLDT auch

  • #25

    Matthias (Freitag, 14 Dezember 2018 13:18)

    CLDT wurde oben aber gar nicht erwähnt ;-)

  • #26

    Alexander (Freitag, 14 Dezember 2018 16:35)

    Oops, EPR ist mir verrutscht, die habe ich ja noch nicht lange.
    Gehören natürlich zu den Monatszahlern.

  • #27

    Christoph (Samstag, 15 Dezember 2018 07:32)

    Hallo Alexander,

    Das mit relativ niedriger Rendite und wenig Steigerung verstehe ich. Andererseits sind das ja 2 wirklich krisenfeste Unternehmen.
    Lass sie doch einfach im depot, kauf nicht mehr nach und hole dir2 andere.
    Nur welche?
    Ich würde, wie Oliver, abbvie empfehlen. Zu teuer finde ich die nicht.
    Rendite über4% mit schöner Steigerung. Die haben eine schöne website da sieht man was sie machen und was in der Pipeline ist
    Amgen ist auch toll, mit niedrigerer rendite aber ebenfalls toller Erhöhung

    Dazu boeing. Rendite knapp über 2 aber super Steigerungen. Auftrafsbücher sind für 8 jahre voll und es gibt eigentlich nur Airbus als Wettbewerb.

  • #28

    Christoph (Samstag, 15 Dezember 2018 07:36)

    https://www.abbvie.de/

    https://www.nasdaq.com/symbol/abbv/revenue-eps

    https://www.nasdaq.com/symbol/amgn/revenue-eps

    https://www.nasdaq.com/symbol/ba/revenue-eps

  • #29

    Alf (Samstag, 15 Dezember 2018 10:10)

    CLDT galt ja auch nur als Ergänzung, um zu zeigen, dass es noch mehr als die gelisteten Monatszahler gibt..

  • #30

    Alexander (Samstag, 15 Dezember 2018 11:24)

    Hallo Christoph,

    die beiden sind schon weg. Warum ich sie nicht liegenlasse und zusätzliche kaufe, steht im nächsten Blogartikel, den ich dieses Wochenende veröffentlichen möchte. Ich habe im Autodepot noch einige mehr Monatszahler. Es gibt da recht viele, nur ist es schwer, halbwegs gute Werte raus zu filtern.
    Grüße Alexander