Reich durch Bloggen?

Ich bekomme immer wieder die Frage gestellt, was ich durch das Bloggen verdiene. Kann man davon eigentlich leben? Wird man sogar reich?

 

Diese Frage ist auf den ersten Blick einfach zu beantworten. Als Hobbyblogger - eher nein, betreibt man das Geschäft professionell - ja.

 

Das Thema ist dazu geeignet, ein Buch zu schreiben, da es letztlich ungeahnte Möglichkeiten bietet und es gibt einige Bücher, die sich mit dem Thema Monetarisierung ausführlich befassen. Ich kann daher nur meine Erfahrungen als Hobbyblogger und einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten aus meiner subjektiven Erfahrung wiedergeben.

 

 

Werbung

Die einfachste Möglichkeit ist, Werbeblöcke auf seiner Webseite zu schalten. Hier gibt es verschiedene Anbieter, der bekannteste ist natürlich Google. Die Werbeflächen findet man auf fast jeder Webseite. Sucht man z. B. nach Kreuzfahrten, werden Cookies gespeichert und beim Besuch einer anderen Webseite tauchen plötzlich Angebote von Kreuzfahrten auf. Also Vorsicht bei einem gemeinsamen Netzwerk, wenn man nach Eheringen sucht, bekommt die Freundin plötzlich Hochzeitswerbung und die Überraschung ist dahin.

 

Ich habe als Anbieter Google AdSense gewählt und in meiner Sidebar drei Werbeflächen eingerichtet. Der Aufwand ist überschaubar und man hat künftig keine Arbeit mehr, also ausgesprochen passiv. Ich gehe davon aus, dass das Prinzip bei anderen Anbietern ähnlich abläuft.

 

Wie verhält es sich mit der Vergütung?

 

Man bekommt hier zweierlei Prämien. Einmal dafür, dass Werbung überhaupt sichtbar ist. Hier zählen die Seitenaufrufe und die Impressionen, d. h. wie viele Werbeanzeigen sichtbar sind. Der wesentlichere Punkt sind die Klicks auf die Werbung. Hier bekommt man je nach Anbieter wenige Cent bis zu über einem Euro. Dies erklärt auch, warum einige Seiten mit Werbung überfrachtet sind. Dies fängt mit Bannerwerbung an, die mitten in den Textblöcken auftaucht und geht soweit, dass über den Bildschirm ein Auto fährt oder Videos abgespielt werden. Beliebt sind auch plötzlich auftauchende Werbebilder oder bewusste Zeitverzögerungen beim Seitenaufbau. Ziel ist, dass der Leser auf die Werbung klickt, ob gewollt oder nicht. Derartige Webseiten meide ich inzwischen, da ich das als störend empfinde und meinen Lesefluss unterbricht. Deshalb nutze ich auf meiner Webseite nur die Sidebar.

 

Die Vergütung hängt bei dieser Art der Werbung letztlich von der Reichweite der Webseite ab. Ich hatte im Oktober 56.992 Seitenaufrufe und fast 158.000 Impressionen, dazu 86 Klicks auf die Werbung.  Im untenstehenden Screenshot habe ich meine Einnahmen dargestellt, welche ziemlich gut im Vergleich zu anderen Monaten ausfielen. Die Einnahmen lagen hier bei 99,90 € brutto, normalerweise liege ich zwischen 80 € und 100 € im Monat. Man bekommt jeden einzelnen Tag angezeigt, wie die Einnahmen ausfielen. Auf dem Screenshot sind nur die ersten 10 Tage sichtbar.

 

 

Nun könnte ich auf die Idee kommen, mir jeden Tag selber einige Klicks zukommen zu lassen. Da reagiert Google ausgesprochen allergisch und man wird sehr schnell aus dem Vertrag geworfen. Man darf auch nicht aktiv Klick-Werbung  machen, aber natürlich kann ich es nicht verhindern, wenn jemand eine Werbefläche anklickt.

 

Statische Werbeanzeigen

 

Bei statischen Werbeanzeigen schaltet man Werbung speziell für einen Kunden, d. h. hier wird nicht von einem externen Anbieter bestimmt, welche Werbung im Textblock auftaucht, sondern man schaltet gezielt für einen vorher festgelegten Zeitraum Werbung. Man verkauft quasi eine Werbefläche wie bei einer Plakatwerbung. Für diese Art Werbung gibt es verschiedene Anbieter, bei denen man sich registrieren kann und die Kunden mit dem Blogger in Verbindung bringen. Man hat hier Einfluss auf die Werbung und kann verschiedene Themen ausschließen. Dies können moralische Gründe sein, nicht jeder möchte z. B. für Zigaretten, Alkohol oder Pornoseiten werben. Der erzielbare Preis hängt hier von der Reichweite und der Branche ab. Verlangt man zu viel für z. B. vier Wochen Werbedauer, bekommt man keine Anfragen. Man kann mit der Zeit den Marktwert seiner Webseite in Erfahrung bringen. Dies reicht von wenigen Euro bis einig hundert Euro. Der Aufwand ist relativ gering und in wenigen Minuten erledigt.

 

Affiliate-Programme

 

Affiliate kann vereinfacht als Provision bezeichnet werden. Hier wird vom Publisher dem Webseitenbetreiber eine Provision für ein bestimmtes Ereignis bezahlt.  Was die Meisten kennen dürften, ist das Affiliate-Programm von Amazon. Klickt man auf eine Werbung, wird man zum Anbieter weitergeleitet und findet ein Verkauf statt, bekommt der Webseitenbetreiber für die Weiterleitung einen Betrag gut geschrieben. Was viele nicht wissen, die Provision ist nicht auf das Produkt beschränkt, durch das der Kunde weitergeleitet wurde, sondern auf alle Verkäufe, die in dieser Sitzung stattfinden. Die Provision ist abhängig vom Produkt und wird z. B. bei Amazon prozentual berechnet. Im untenstehenden Screenshot, habe ich die letzten 30 Tage anzeigen lassen. Ich sehe zwar, was über meine Linkweiterleitung gekauft wurde, aber natürlich nicht wer was gekauft hat. Hier ist die Anonymität gewährleistet. Irgendjemand hat eine Kaffeemaschine erworben, dies passiert aber jeden Tag in Deutschland hunderte Male. Meine Einnahmen von Amazon liegen im Monat im Schnitt bei ca. 25 € brutto. 

 

 

Neben Amazon nehme ich an einem Affiliate-Programm mit onvista und der ING-DiBa teil. Hier bekomme ich für eine Depoteröffnung eine Provision, vergleichbar mit einer Kontoeröffnung wie es viele Banken anbieten und Titel wie "Freunde werben Freunde" haben.

 

Pay per Lead

 

Hier bestellt der Kunde aktiv Informationsmaterial z. B. über Rasenmäher und kauft dann beim Vertragshändler vor Ort das Gerät. Für viele Hersteller ist diese Form der Werbung interessant, da sich hier nur Kunden melden, die ein tatsächliches Interesse haben und vergüten dies mit zehn Euro und mehr. Gerade bei Newsletter-Anbieter ist diese Form der Provision beliebt, da durch das Abonnement  des Newsletters der Kundenkreis bereits auf Interessierte eingeschränkt ist. 

 

Pay per Link 

 

Bei Pay per Link bekommt man eine Provision, wenn in einem Artikel auf die Webseite eines anderen Anbieters weitergeleitet wird, also rein durch das Setzen des Links. Die Vergütung richtet sich ebenfalls wieder nach der Branche, Dauer der Sichtbarkeit des Links, die eigene Reichweite usw. Ein Link kann durchaus einige hundert Euro bringen. Mir wurden bereits mehrmals zwischen 100 und 500 Euro geboten (ich bekomme inzwischen ständig Anfragen). Allerdings sind diese nicht unbedingt mit meiner Webseite zu vereinbaren (Daytrading-Seminare) oder schlichtweg unseriös. Als ich mein neues Auto gekauft habe, hätte ich beim Hersteller anfragen können, ob er bereit ist, für eine Verlinkung zu bezahlen. Oder wenn ich wieder eine Kreuzfahrt mache zum Reiseveranstalter. Die Artikel schreibe ich so oder so, dann würde ein Link zum Anbieter vielleicht sogar Sinn machen.

 

Gastartikel

 

Bei Gastartikeln stellt der Webseitenbetreiber einem Unternehmen die eigene Plattform zur Verfügung, um darauf einen Gastartikel zu veröffentlichen. Hier hat man relativ wenig Einfluss, zwar kann man sich noch für oder gegen ein Thema entscheiden, aber den Inhalt behält sich der Anbieter vor. Gastartikel können durchaus lukrativ sein, da sie mehrere hundert Euro bringen können. Letztlich tut man sich damit aber keinen Gefallen und ein persönlicher Blog kann schwer darunter leiden. Die Leser sind nicht dumm und erkennen sehr schnell, dass es ein bezahlter Artikel ist. Betreibt man einen Blog als Geschäft und nicht auf die Person bezogen, ist das eine gute Form der Monetarisierung.

 

 

Monetarisierung der eigenen Person, Aufbau eines Geschäftes

 

Die bisher dargestellten Möglichkeiten beziehen sich unmittelbar auf den Blog bzw. die Webseite und ich sehe diese eher im Bereich passives Einkommen. Mit zunehmender Bekanntheit des Blogs und des Betreibers, können zusätzliche Einnahmenquellen aufgebaut werden, d. h. aber, man wechselt zu einem aktiven Einkommen. Der Blog war eher als Start zu sehen und das richtige Geld wird mit den daraus resultierenden Vorhaben erzeugt. Eine abschließende Aufzählung ist nicht möglich, diese sind je nach Themenschwerpunkt des Blogs mehr oder weniger sinnvoll und umsetzbar. Ein Beauty-Blog hat eine andere Zielgruppe als ein Finanz- oder ein Fitnessblog. Bekannte Blogger und Bloggerinnen werden zunehmend von der Industrie umworben und als Influencer bezeichnet.

 

Ich habe überlegt, ob ich die folgende Auflistung ausführlich beschreiben soll, aber das würde eine mehrteilige Artikelserie erfordern und das wiederum dem Ziel, (m)einen Finanzblog zu schreiben, nicht entsprechen. 

 

Man kann heute eigentlich alles machen:

 

Beiträge, Kolumnen für andere Webseiten oder Zeitschriften schreiben.

Ein Buch veröffentlichen.

Seminare, Webinare anbieten.

Persönliche Coachings.

Kongresse veranstalten.

You-Tube Videos erstellen.

Instagram Account pushen.

Eigene Produkte auf den Markt bringen.

 

Ich kenne einige Beispiele, die aus einem Blog heraus ein Geschäft aufgebaut haben.

 

Ein junge Frau hat angefangen einen Fitness- und Ernährungsblog zu schreiben. Dann kamen Fitness-Videos dazu und inzwischen eigene Nahrungsergänzungsmittel. Die Sportkleidung in ihren Videos ist natürlich gesponsert und mit einem Werbevertrag unterlegt. Dazu regelmäßig Fotos auf Instagram usw.

 

 

Fazit I

Mit entsprechendem Einsatz, Glück und Ausdauer ist es möglich, aus einem Block heraus ein Geschäft aufzubauen. Das ist dann eine Selbständigkeit wie bei jedem anderen Betrieb. Man benötigt einen Steuerberater, muss ständig am Ball bleiben und seine eigene Person vermarkten. Es ist kein leichtes Geschäft, dass sich schnell ändern kann. Fußball kann fast jeder spielen, aber einen Vertrag bei einem Spitzenverein erlangen die Wenigsten. Genauso ist es schwer, beim Tennis unter die 100 Besten in der Weltrangliste aufzusteigen oder professioneller Pokerspieler zu werden. Die Konkurrenz schläft nicht.

 

Ein zufriedenstellendes Einkommen bei der richtigen Nische ist möglich und die Einnahmen langen dann aus, um ein gutes bis sehr gutes zu Leben zu führen. Mit ein bisschen Bloggen so nebenbei ist das aber nicht getan.

 

Fazit II

Ich betreibe den Blog seit über vier Jahren und die Überlegung war ab und an da, aus dem Hobby einen Beruf zu machen. Anfragen und Möglichkeiten hatte ich inzwischen einige. Aber letztlich habe ich mich dazu entschieden, den Blog als Hobby zu betreiben und mir kein Hamsterrad 2.0 aufzubauen. Vielleicht schreibe ich irgendwann ein Buch oder gebe Seminare bei der Volkshochschule. Hier steht dann der Spaß im Vordergrund und nicht die reine Absicht Gewinn zu erzielen. 

 

 

Das Wichtigste zum Schluss: Reich durch Bloggen?

 

Wie stellen sich nun meine Einnahmen dar?

 

Durch die Werbeschaltflächen und Affiliate-Links mache ich einen Umsatz von ca. 1.500 € im Jahr. Ab einem gewissen Zeitpunkt sollte man einen Blog als Gewerbe anmelden. Daraus resultiert, dass auf den Gewinn (man hat auch Ausgaben) Steuern zu zahlen sind. Bei mir sind das geschätzt 30 % und nach Abzug aller Kosten habe ich etwa 80 € im Monat netto. Ich "arbeite" also für rd. 1 - 2 €/Stunde, deutlich unter dem gesetzlichen Mindestlohn.

 

Die Finanzblogger-Szene in Deutschland ist überschaubar, während in den USA viele Menschen auf Aktien setzen, gibt es in Deutschland vergleichsweise wenige Einzelaktionäre und daraus folgend ist der Personenkreis, die nach Finanzblogs Ausschau halten, eher als klein zu bezeichnen. Inzwischen ist ein zunehmendes Interesse an den eigenen Finanzen feststellbar und es finden jeden Monat neue Leser meinen Blog.

 

Langfristig setze ich darauf, das die Besucherzahlen auf meinem Blog weiterhin steigen und damit die Klicks auf die Werbeschaltflächen zunehmen.

 

Zu guter Letzt, ich hoffe, der Beitrag hat etwas Licht ins Dunkel gebracht, dass so ein Blog keine Geldmaschine ist und man locker nebenbei reich wird.  Falls Interesse daran besteht, werde ich künftig meine Monatsübersicht dahingehend erweitern, wie sich die Werbeinnahmen bzw. die Werbeklicks entwickelt haben.

  

 

 

 

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Kommentare: 13
  • #1

    Thorsten (Samstag, 10 November 2018 17:29)

    Hey Alex,

    cool - danke für den realistischen Einblick und die Transparenz!

    Gut zu sehen, dass man dadurch sicher nicht reich wird, aber zumindest 1-2 mal nett Essen gehen kann ;-) Das mit der Monetarisierung hatte ich mir ganz am Anfang überlegt und mich fürs erste komplett dagegen entschieden, mit genau dem gleichen Gedanken, den Du ansprichst: Kein Hamsterrad 2.0 neben dem eigentlichen Job. Das Interesse für Finanzen kam ja genau, um irgendwann eben kein Hamsterrad mehr antreiben zu müssen...

    Viele Grüße
    Thorsten

  • #2

    Gerry (Samstag, 10 November 2018 17:53)

    Ja,....., danke für den Beitrag Alex!
    Schon sehr interessant, wie vielseitig und lukrativ das Geschäft beim Bloggen so abläuft. Und der Begriff Hamsterrad 2.0 trifft es, glaube ich, ganz gut. Denn um das Interesse aufrecht zu erhalten müsstest du ja auch regelmäßig und oft neue Inhalte bieten, und man kann den Bogen auch überspannen:
    ich fand z.B. die Finanzseite wallstreet-online früher auch ganz toll gemacht. Aber mittlerweile ist das Ding völlig überfrachtet, und permanent poppen irgendwelche Werbebanner auf - das kannst du nicht mehr aushalten! Ergo: Ersatz suchen, seit längerem ist ariva mein Favorit.

  • #3

    Monaco (Samstag, 10 November 2018 19:37)

    Servus Alex,

    ich möchte mich für den Einblick auch herzlich bedanken.
    Vor allem aber, weil Du eben auf diese Pop-Ups und dergleichen verzichtest. Mich nerven diese Seiten ebenfalls und Versuche solche bestmöglich zu meiden.

    Ich finde, Du bist ehrlich, authentisch und einfach sympathisch. Hoffe, beim nächsten Lesertreffen habe ich Zeit zu kommen, um Dich mal persönlich kennen zu lernen.

    Beste Grüße
    Christian

  • #4

    Pascal Weichert (Samstag, 10 November 2018 19:43)

    Nicht zu vergessen ist, dass das Interesse an Finanzblogs sehr Zyklisch ist. Sprich in Expansion und Boom wirst du viel interesse haben. In Rezessionen und Depressionen werden die Besucherzahlen schmelzen.

    Gruß,
    Pascal

  • #5

    Andreas (Samstag, 10 November 2018 20:04)

    Hallo Alex,

    danke für deinen interessanten Einblick hinter die Kulissen eines Hobbybloggers.
    Ich vergönne dir aber echt jeden Cent und wünsche dir, damit viel mehr zu verdienen.

    Da wir der gleiche Jahrgang sind, haben mich deine Denkansätze von Anfang an, als ich deinen Blog zum Jahresanfang entdeckt habe, ordentlich ins Tun gebracht. Hatte schon länger ähnliche Gedankenspiele, die Herangehensweise war mir bei Einzelwerten aber lange nicht klar zumal ich bei früheren Einzelwertetrades unterm Strich betrachtet mit einer 0 ausgestiegen bin.

    Ich schätze deine Arbeit und den Content wirklich sehr und finde den Mehrwert, den du mit deinem öffentlichen Depot, deinen Gedanken zum Aufbau, der Herangehensweise und dem Ziel dahinter mit deinen Lesern so offen teilst.
    Auch deine Argumente zu Käufen oder Verkäufen finde ich Spitze.

    Summa summarum hast du mich mit dem Aufbau meines Einzelwerte Depots sehr viel weiter gebracht und unterstützt und dafür sage ich einfach mal DANKE :-)

    Ganz liebe Grüße aus Österreich
    Andreas

  • #6

    Udo (Sonntag, 11 November 2018 09:40)

    Moin Moin Alex,

    Ich kann mir denn Ausführungen von Andreas nur anschließen und finde es ausgesprochen erfrischend zu sehen, wie offen und transparent Du hier im Blog agierst.
    Ich habe mich auch schon des Öfteren gefragt, wie sich diese Blogseiten finanzieren, denn für ein Hobby sind sie doch recht zeitaufwendig. Den Begriff Hamsterrad 2.0 solltest Du dir patentieren lassen!�

    Schöne Grüße aus dem hohen Norden

    Udo

  • #7

    Mr. B (Sonntag, 11 November 2018 16:23)

    Hallo Alexander.
    Danke für deine regelmäßigen Beiträge. Ich bin von Anfang an Stammleser.

    Kurz zu einem anderen Thema nachgefragt: Hat sich durch den REIT Verkauf bei dir ein brauchbarerer Verlusttopf gefüllt? Es war doch mal das Thema, dass man damit evtl. die Dividenden verrechnen kann..

    Viele Grüße
    Mr. B

  • #8

    Der Dude (Sonntag, 11 November 2018 22:44)

    Danke für die offene und transparente Darstellung.
    Ich selbst besuche keine Webseiten die mich mit PopUps / Werbung / Bannern zudröhnen ein zweites mal. Habe eine regelrechte Blacklist eingerichtet.
    Gibt leider viele Finanzblogs wo man merkt das da jemand auf billigst Art versucht Traffic zu generieren.

    Finde es auf deinem Blog sehr angenhm zu lesen, schaue hier regelmäßig vorbei und die Banner an der Seite stören nicht im geringsten.
    Es wäre sehr unglaubwürdig - würdest du aufeinmal für Daytrader-Seminare werben...

    RMD ist mit Tim Schäfer mein Lieblingsblog !!
    Weiter So !!

  • #9

    Alexander (Montag, 12 November 2018 20:31)

    Hallo Thorsten,
    jetzt wo du es sagst, ich müsste mal meine Frau wieder einladen. Sie ist sehr geduldig.

    Hallo Gerry,
    Ariva wird aber auch zunehmend schlimmer, wobei in einigen Threads richtig gute Beiträge geschrieben werden. WO habe ich gefühlt seit 3 oder 4 vier Jahren nicht mehr reingeschaut.

    Das mit den neuen Inhalten ist schwierig, irgendwann meint man, alles geschrieben zu haben und man will nicht irgendetwas zum tausendsten Mal aufwärmen. Ich hatte schon einmal die Idee, regelmäßig Leserdepots vorzustellen, nur hat sich da niemand gefunden. Vielleicht ergibt sich einmal die Gelegenheit, eine Reihe zu machen, wo sich Leser vorstellen (geht natürlich anonym). Wie sie zum Investieren gekommen sind, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und was die Ziele sind. Hier könnte einiges gemacht werden, wo man gut voneinander lernen kann.

    Ich hatte auch einmal eine Anfrage, ob man nicht einen "Blog im Blog" machen kann. Der Leser wollte keinen eigenen Blog, alleine schon aus Zeitmangel und ich hätte ihm einen eigenen Blogbereich eingerichtet. Oben einen Reiter z. B. Michas Blog oder so.

    Ideen wären schon da.


    Hallo Christian,
    im Frühjahr gibt es wieder ein Lesertreffen. Vielleicht klappt es ja.

    Hallo Pascal,
    das wird interessant, wenn es runter geht. Andererseits könnten einige Blogger aufgeben und die es findet der eine oder andere Leser zu mir/uns. Ich freue mich immer wieder, wenn mir ein neuer Leser schreibt, dass er den Blog neu entdeckt hat. Natürlich genauso meine Stammleser. Einige halten mir seit 4 Jahren di Treue, was sehr außergewöhnlich ist.

    Hallo Andreas,
    ich sage auch DANKE. Ich freue mich immer sehr, wenn ich jemanden wenigstens etwas mit auf den Weg geben kann. Ich habe auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber vielleicht hilft meine (eigensinnige) Denkweise und Erfahrung etwas. Das ist mir dann Lohn genug. :)

    Hallo Udo,
    der Begriff Hamsterrad 2.0 ist leider nicht auf meinem Mist gewachsen ;) Die Kosten sind eigentlich gering, ich bezahle 60 € im Jahr an meinen Hoster. Der Zeitaufwand ist relativ, andere verbringen mehr Zeit mit Fußball oder anderen Hobbys. Ich kann auch mal 14 Tage Pause machen und in den Urlaub fahren. Als Berufsblogger geht das schwerer.

    Hallo Mr. B,
    bei mir ist der Verlust in den normalen Verlusttopf gewandert. Bei den Dividendenabrechnungen wurde nichts berücksichtigt. Inzwischen bin ich mir aber bei den Banken nicht mehr so sicher, ob die das alles selber noch blicken und ordnungsgemäß machen. Für mich ist es zumindest logisch, dass die Verluste von REITs wie bei anderen Aktien in den gleichen Topf geschmissen werden.

    Hallo Der Dude,
    vielen Dank.

    Viele Grüße und danke an alle.

  • #10

    Ingo von Mission-Cashflow (Montag, 12 November 2018 22:37)

    Die Comdirect behandelt REITs schon immer als Fonds und deswegen wandern die Gewinne/Verluste in den Topf Sonstiges und werden mit Dividenden verrechnet. Immer ganz nett, wenn man so ein paar Verluste wenigstens noch steuerlich zu etwas nutzen kann.

    Glaub aber mittlerweile auch, dass einige Banken nicht wissen, was sie tun. Ob jetzt die Comdirect Recht hat oder nicht, who knows?

    Zum Thema des Artikels, interessante Auflistung. Viele Sachen würden für mich nicht in Frage kommen. Aktuell habe ich ja noch nicht einmal Google Ads bei mir laufen, da ich selbst es als User nicht mag, wenn mir artfremde Werbung unter kommt. Bei aufspringenden Fenstern oder automatisch ablaufenden Videos, hört der Spaß auf. Die Seite besuche ich nicht wieder.

    Das Gleiche gilt, wenn mir jemand seinen Newsletter wiederholt überhelfen möchte.

    Ich kann jeden verstehen, der mit einem Adblocker im Netz unterwegs ist. Mache ich selbst nicht anders. Meine Lieblingseiten, die mich nicht mit Werbung nerven, werden dann auch gern auf die Whitelist gesetzt.

    Ich persönlich mag Affiliate Marketing am liebsten, wenn es ehrlich ist und dem Leser/Nutzer einen Mehrwert bietet. Da haben alle Seiten etwas davon.

    Vom Bloggen wird man sicher kaum reich, aber ich halte ein kleines Nebeneinkommen ohne großen Aufwand (nur der Erstaufwand, um alles an den Start zu bringen, ist enorm) für möglich. Als Ergänzung zu seinen anderen, möglichst passiven Einkommensströmen, sicher eine tolle Sache.

    CU Ingo.

  • #11

    Nico (Dienstag, 13 November 2018 14:31)

    Hallo Alex,
    ich schließe mich dem kollektiven Dank für diesen Artikel an. Für mich als Leser ist sehr interessant mal einen tieferen Einblick in die Materie zu erhalten.
    Dein Geschäftsergebnis ist für mich nicht völlig überraschend. Deckt sich ziemlich mit meinen Annahmen.
    Wenn man sich für Finanzen interessiert, liegt es nahe einen eigenen Blog zu starten. Etwaige Gedanken hatte ich ebenfalls. Allerdings hat mich dann die steuerliche Geschichte abgeschreckt. Ferner fällt es mir auch nicht immer leicht meine Gedanken in Worte bzw. in Schrift zu verwandeln.
    Ich wünsche Dir weiterhin einen festen Anschlag und genug Zeit fürs Bloggen.

  • #12

    Alexander (Mittwoch, 14 November 2018 18:08)

    Hallo Nico,
    die Steuer ist das Wenigste, die ist in 5 Minuten gemacht. Bei mir ist es ärgerlicher, da ich dieses Jahr in die Umsatzsteuerpflicht gerutscht bin, wechsele aber nächstes Jahr wieder zum Kleinunternehmer. Das Schreiben fällt einem mit der Zeit immer leichter, das kann genauso geübt werden, wie jede andere Tätigkeit auch.

    Viele Grüße

  • #13

    Stefan (Samstag, 17 November 2018 22:03)

    Hallo Alexander,
    ich lese schon einige Zeit und sehr regelmäßig Deinen Blog und finde Deinen Schreibstil und Deine "Darstellung der Dinge" sehr gut. Weiter so...

    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken ein onvista-Depot zu eröffnen und habe es heute über Deinen Werbebanner getan. Kleines Dankeschön für Deinen Aufwand! :-)

    Viele Grüße aus Südbaden
    Stefan