Rezension: Die glückliche Reise zum Reichtum

 

Inhalt

Das Buch erzählt die Geschichte von Tobias, der es "geschafft" hat und von Stefan, der mit seinem Leben und seiner finanziellen Situation unglücklich ist. Tobias tritt an die Stelle eines Mentors und zeigt Stefan auf, dass er an seiner Situation letztlich selber schuld ist und es an ihm alleine liegt, diese zu ändern. Das Buch ist in 17 Kapitel gegliedert und in jedem Kapitel zeigt der Mentor seinem Schützling auf, was an seinem Denken und seiner Sichtweise falsch ist und wie er diese ändern und letztlich zu seinem Vorteil nutzen kann. Durch einzelne Übungsaufgaben wird Stefan dazu angeleitet, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und für sein eigenes Glück etwas zu tun. 

 

Stefan lernt in den einzelnen Kapiteln, was z. B Geld ist und das es nichts Verwerfliches ist, reich zu sein. Welche Möglichkeiten es gibt, Geld zu verdienen und das man dabei ruhig Spass haben darf. Es fängt mit der Analyse der eigenen Situation an und leitet ihn in Form von Hausaufgaben an, dass er z. B. seine Konsumschulden abbaut und anfänglich ein Haushaltsbuch führt.  

Die einzelnen Kapitel bieten an sich nicht viel Neues, sind aber kompakt zusammengefasst und geben einen Leitfaden an die Hand, wie man seine Finanzen und sein Leben in den Griff bekommt. Dabei ist es nicht esoterisch oder reißerisch geschrieben. Es regt zum Nachdenken an und hat mich anfangs etwas an das Buch "Der reichste Mann von Babylon erinnert." Wenn jemand erwartet, eine Anleitung zu finden, um schnell reich zu werden, wird enttäuscht sein. Es zeigt vielmehr auf, was man ändern sollte und wie man es machen kann, um langfristig erfolgreich zu sein.

 

 

Was mir gefallen hat

Mir persönlich hat Kapitel 13 sehr gut gefallen, in dem es um Selbstzweifel und mentale Hürden geht. Hier wird an einem Beispiel aufgezeigt, dass es nicht auf die Zeit ankommt, die man arbeitet, sondern auf das Wissen und Können und welchen Mehrwert man seinem Kunden liefert. Die Leistung alleine kann nie nur nach Stunden gerechnet werden.

 

Insgesamt finde ich das Buch gut gelungen. Da alles in Form einer Geschichte gepackt ist und mit Beispielen untermalt wird, lässt es sich leicht lesen und nach jedem Kapitel kann getrost eine Pause eingelegt werden, um über das Gelesene nachzudenken.

 

 

Für wen ist das Buch geeignet?

Wer einmal etwas anderes lesen möchte, als "kaufe dies und mache das", gibt es jedem die Möglichkeit zur Selbstreflektion. Ich denke, wenn man sich grob als Richtschnur daran hält, dann kann es jeder "schaffen". Das Leben ist kein Ponyhof und bedarf schon gewisser Anstrengungen, was einem langfristig aber immer leichter fällt. Viele der Ansichten und Einsichten teile ich mit dem Autor und kann daher die einfachen Regeln bestätigen. Wer bereits seinen Weg gefunden hat, kann sich damit überprüfen, vielleicht findet er einen Denkansatz, der ihm weiterhilft (wie bei mir mit Kapitel 13).

 

 

Für wen ist das Buch nicht geeignet?

Wer ein tiefgründiges Psychologiewerk erwartet, wird enttäuscht sein. Wem "Der reichste Mann von Babylon" oder "Rich Dad, Poor Dad" nicht gefallen hat, wird es wohl nicht zu Ende lesen. Man darf nicht eine Wunderwaffe erwarten, die einem alle Probleme im nu wegzaubert. Es ist kein Fachbuch, eher ein Leitfaden.

 

 

Wer sollte es lesen?

Alle, die jammern und unzufrieden sind. Nur lesen solche Leute keine Bücher oder die falschen, zumindest keine Finanzbücher. Jeder der etwas ändern möchte und eine einfache sowie verständliche Anleitung sucht, etwas zu ändern, sollte das Buch lesen.

 

 

Fazit

Ich halte es für lesenswert und würde am liebsten zehn Stück kaufen, um es allen zu schenken, die mir die Ohren vollheulen, weil es ihnen so schlecht und mir so gut geht. Ich würde es verschenken mit dem Hinweis: "Jeder ist seines Glückes Schmied".

 

Das Buch kostet als Printversion 6,45 € und in den nächsten Tagen als Ebook (Kindel) nur 0,99 €.

 

 

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Kommentare: 14
  • #1

    Sparkojote (Mittwoch, 23 Mai 2018 19:32)

    Huhu, den Text über Kapitel 13 musste ich überspringen. Spoilergefahr :P

    Ich lese es moch gerade und bin mit 1/3 durch. Bisher gefällt es mir auch sehr, werde in den kommenden Wochen auch ein Review mahen.

    Grüsse
    Thomas

  • #2

    Steven (Mittwoch, 23 Mai 2018 19:45)

    Schöner Artikel, aber du müsstest deinen Titel Anpassen
    Es heißt ja "Die" glückliche Reise..

    Gruß Steven

  • #3

    Alexander (Mittwoch, 23 Mai 2018 20:02)

    Hallo Thomas,
    Kapitel 13 hat mir einen guten moralischen Schub gegeben. Dazu später mal mehr.

    Hallo Steven,
    vielen Dank. Ist geändert, wenn man vor dem Rechner sitzt, fallen einem die einfachsten Dinge nicht ins Auge.

    Viele Grüße

  • #4

    DocSchneider (Donnerstag, 24 Mai 2018 10:03)

    Hallo Alexander,
    ich verfolge Deinen Blog bereits länger. Wir investieren unabhängig voneinander sehr ähnlich und ich bin sehr oft Deiner Meinung wenn Du einen Artikel verfasst.
    Darum meine Frage an Dich: Ist das Buch bereits für einen 12-jährigen Jungen geeignet? Ich würde das sehr gerne meinem Patenkind verschenken, bin aber momentan zu beschäftigt um es selber vorher zu lesen. In ein paar Monaten komme ich sicherlich auch selber dazu, aber bis dahin ist der Anlass zu dem ich das verschenken kann bereits vorbei.
    Es geht mir jetzt nicht um die paar Euro Kaufpreis - ich möchte nur verhindern dass der junge Mann das Buch als zu kompliziert wegstellt (und wenn das passiert weiß ich aus eigener Erfahrung das es dann so schnell auch nicht mehr angefasst wird und im Regal verstaubt). Die Kunst ist genau den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, mit Finanzbildung kann man meiner Meinung nach nicht früh genug anfangen nur will ich niemanden durch zu frühen Kontakt damit verschrecken oder überfordern.
    Mein eigener 14-jähriger hat bereits Rich Dad - Poor Dad gelesen und fand das gut - aber für einen 12-jährigen finde ich das persönlich zu schwierig, darum suche ich aktuell nach einer Alternative.

  • #5

    Vita (Donnerstag, 24 Mai 2018 16:06)

    Hallo Alexander,

    hast du auch ein Buch was du einem 8-Jährigen empfehlen würdest ?

    Danke

  • #6

    Alexander (Donnerstag, 24 Mai 2018 19:58)

    Hallo DocSchneider,
    das Buch ist auch von einem 12jährigen gut zu lesen. Durch die Dialoge hat es einen Geschichten erzählenden Charakter. Es kommen jetzt keine großartigen Fachbegriffe vor oder setzt Grundwissen voraus. Es richtet sich an den, ich nenn es mal, "Unbedarften", der an die Grundgedanken herangeführt werden soll. Auch wenn du das Buch erst später liest, es werden natürlich viele Fragen auftauchen, die man aber mit etwas Lebenserfahrung im Bereich Finanzen gut beantworten kann. Der Sinn wird sich ihm sicherlich nicht gleich erschließen, aber da bin ich mir bei manch einem Erwachsenen auch nicht so sicher.

    Kurz gesagt, es ist leichter zu lesen als Rich Dad - Poor Dad und ich würde es einem 12jährigen zutrauen. Man unterschätzt leicht die Kinder.


    Hallo Vita,
    also für 8jährige kenne ich keins, ich weiß auch nicht, ob es eins gibt. Sollte ich jemals ein Buch schreiben, dann eins für Kinder ab 6. Mit vielen Bildern und ganz einfachen Erklärungen. Titel: "Oskar - Der kleine Aktionär" oder sowas ^^

    Viele Grüße

  • #7

    Covacoro (Donnerstag, 24 Mai 2018 21:06)

    Für 8-Jährige vielleicht in Teilen etwas anspruchsvoll, weil es auch ein bisschen Mathematik enthält, aber für 10-Jährige sicher machbar und vergnüglich lesbar: "Felix und das liebe Geld" von Nikolaus Piper.

  • #8

    plutusandme (Freitag, 25 Mai 2018 17:43)

    Doch, für Kinder gibt es auch was!
    Das Micky Maus Spezial !
    Sonderheft zu Dagobert Ducks 65 Geburtstag
    Mit Tipps von Dirk Müller ( Mr. Dax )
    einfach mal suchen.
    Kam heraus im Jahr 2012

    mfg
    Plutusandme

  • #9

    Pepe (Freitag, 25 Mai 2018 21:38)

    Hallo Alex,

    wenn ich ein Buch aus der deutschen Blog Community kaufen würde dann von Tim oder dir. Vielleicht macht ihr eins zusammen... "Sparmantras und relaxt durch alle Börsenzeiten.

    Verfolge auch Dominiks Blog, finde er gibt sich viel Mühe. Überzeugt mir es zu kaufen bin ich aber nicht. Da ich mich vom Titel und Thema nicht angesprochen fühle, bzw. Die Mindset Klassiker alle schon gelesen habe und ich den Titel auch unsexy finde. ^^ Aber gut mit den Finanzbuchtiteln ist so ne Sache für sich.

  • #10

    Jan (Samstag, 26 Mai 2018 14:05)

    Ich habe jetzt zum dritten Mal in kurzer Zeit von diesem Buch gehört, alles durchweg positiv. Es scheint so als würde es demnächst zu einer der standard Lektüren werden.
    Ich werde es mir demnächst zulegen.
    Sehr schöner und informativer Artikel.

  • #11

    Alexander (Samstag, 26 Mai 2018 17:06)

    Hallo Pepe,
    ja - mit Tim ein Buch wäre spannend, zumal wir teilweise andere Ansichten haben :)

    Das Problem mit Dominiks Buch ist, dass es alten Hasen eigentlich nichts Neues bietet und die, die es lesen sollten, sich für solche Bücher nicht interessieren.

    Hallo Jan,
    danke für das Lob. Ob es ein Standartwerk wird, muss man erst mal abwarten. Die Grundregeln sehe ich als zeitlos an, das Buch hätte genauso Sinn vor 10 Jahren gemacht und dürfte ebenso in 10 Jahren im Kern noch stimmen.

    Viele Grüße

  • #12

    Patrick (Dienstag, 29 Mai 2018 11:16)

    Es gibt doch von Bodo Schäfer ein Buch, ein Hund namens Money. Denke das sollte für Kinder gut geeignet sein.

  • #13

    Finanzmixerin (Samstag, 02 Juni 2018 09:10)

    Schön zu hören, dass das Buch auch für 12jährige etwas ist.
    Würde es evtl. auch im Familienkreis verschenken.

    Danke für dir Rezension. Ich habe das Buch für günstige 0,99 Euro bekommen. Dafür werde ich sicherlich auf meine Kosten kommen.
    VG, Tanja

  • #14

    Alexander (Samstag, 02 Juni 2018 17:50)

    Meine Frau hat es gerade zu Ende gelesen. Die ersten drei Kapitel hat sie gebraucht, um sich an den Schreibstiel zu gewöhnen. Ihr hat es insgesamt gut gefallen und meinte, das es die Kinder in der Schule lesen sollten.