Neu im Depot: Realty Income

So langsam kommt mein REIT-Portfolio voran. Mit Realty Income habe ich den neunten REIT aufgenommen und mir fehlt zu meinem Ziel noch ein Unternehmen. Zum Glück hat der August noch ein paar Tage. Realty Income ist mein zweiter Monatszahler. Ich habe mir 41 Stücke ins Depot gelegt und es sollten ab jetzt jeden Monat 5,40 € auf mein Konto fließen.

 

Die untenstehende Kurzvorstellung ist weiterhin im Bereich Unternehmen zu finden.

 

 

Realty Income

 

Realty Income ist der "klassische" Equity REIT (Kürzel: O). Er dürfte mit einer Marktkapitalisierung von 21 Mrd. US-Dollar der größte REIT in den USA sein. Realty Income wurde 1969 gegründet und ist seit 1994 börsennotiert.

 

Das Immobilienportfolio umfasst rd. 5.000 Gebäude, die auf 49 US-Staaten und Puerto Rico verteilt sind. Die Immobilien sind an 250 verschiedene Unternehmen vermietet, wobei ca. 79 % aus Läden und Shops (Retail) bestehen. Hauptmieter sind z. B. Walgreens, FedEX, Dollar General, Walmart und CVS Caremark.

 

Kennzahlen:

Die Vermietungsquote pendelt seit 1996 um die 99 % und die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge liegt bei knapp 10 Jahren. Die Verschuldung beträgt 28 % (6 Mrd. US-Dollar) der Marktkapitalisierung. Die Ausschüttungsquote liegt bei ca. 83 % vom AFFO. Die Dividendenrendite ist für einen REIT rel. niedrig mit 4,6 %, wobei die Dividenden seit 79 Quartalen in Folge gesteigert wurden (Stand 08/2017). Die Dividende wird monatlich ausgeschüttet, was bei vielen einkommensorientierten Investoren Anklang findet.

 

Meine Erwartungen:

Ich erwarte von Realty Income die nächsten Jahre einen konstanten bis leicht steigenden Einkommensstrom. Mir bereitet die Fokussierung auf das Retailgeschäft zwar leichte Bedenken, aber der klassische Einzelhandel dürfte die nächsten Jahre nicht komplett vom Online-Business verdrängt werden. Auf der Homepage von Realty Income findet man regelmäßig Unternehmenspräsentationen mit einer Fülle von Daten, die einem eine gute Übersicht über das Unternehmen in komprimierter Form bietet.

 

Stand 08/2017

 

 

 

Die Dividendenentwicklung der letzten 20 Jahre

 

 

 

 

 

Die Hauptmieter

 

Quelle der Grafiken: Unternehmenspräsentation vom März 2017

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Kommentare: 24
  • #1

    SP (Freitag, 18 August 2017 17:10)

    Schöner REIT, steht auch auf meiner to-buy Liste.

    Wünsche dir viel Erfolg und Dividenden damit!

  • #2

    Thomas Senf (Freitag, 18 August 2017 19:00)

    Guter Wert, aber m.E. trotz Rücksetzer noch etwas überbewertet. Fairen Wert sehe ich bei unter 50 USD/Aktie.

  • #3

    Sparkojote (Freitag, 18 August 2017 20:01)

    Hallo Alex,

    Diesen REIT hatte ich auch in der engeren Auswahl, habe aber OHI ausgewählt :-)

    Gruss
    Thomas

  • #4

    Nordhesse (Freitag, 18 August 2017 20:20)

    Guter Zukauf, habe ich mir auch nach dem rücksetzer auf 50 Euro ins Depot gelegt. Werde hoffentlich nächsten Monat nachkaufen können.

    Grüße
    Jörg

  • #5

    Ingo von Mission-Cashflow (Freitag, 18 August 2017 23:51)

    Willkommen im Club! Hatte selbst die Tage erst zugeschlagen und auf dem Blog berichtet. Nach dem aktuellen Rücksetzer ist O zwar immer noch nicht zu 100% ein Schnäppchen, aber manchmal muss man für Qualität halt etwas draufzahlen. Passt schon!

    Mit O im Depot kann man zumindest seeehr ruhig schlafen und muss sich keine Gedanken um die Dividende machen.

    CU Ingo.

  • #6

    Michael C. Kissig (Samstag, 19 August 2017 18:08)

    Du setzt ja gerne auf REITs, um Deinen Dividendenstrom zu erhöhen. Gibt es einen Grund, weshalb Du nicht eine einzige Business Development Company (BDC) im Depot hast? Die schütten ja ebenfalls 90% ihrer es NII aus und die Dividendenrenditen liegen deutlich über dem Durchschnitt, manchmal sogar über 10% p.a. Und neben Quartalszahlern gibt es auch eine Reihe von Monatszahlern.

    Ich habe selbst sechs BDCs im Depot: Gladstone Investment (GAIN), Gladstone Capital (GLAD), Main Street Capital (MAIN), PennantPark Floating Rate Capital (PFLT), New Mountain Finance (NMFC) und TPG Speciality Lending (TSLX). Die ersten vier sind Monatszahler, die beiden letzten zahlen ihre Dividenden quartalsweise.

    Vielleicht findest Du ja doch noch Interesse an BDCs?

    http://www.intelligent-investieren.net/2015/09/was-ist-eine-business-development.html

  • #7

    DividendSolutions (Samstag, 19 August 2017 20:16)

    Hey Alex,

    guter Kauf! - Auf diesem Niveau ist Realty Income wieder interessant. Auf jeden Fall einer meiner "core" holdings. Bei Gelegenheit werde ich meine Position von 170 Stück derzeit weiter ausbauen. Die Dividendenhistorie spricht für sich!! Ich sehe Realty auch nicht von der "Einzelhandelskrise" stark betroffen, da die Top Mieter ein solides Geschäftsmodell haben. Habe vor 2-3 Jahren Realty Income für 41€ eingesammelt und bin mehr als zufrieden.

    Grüße
    DividendSolutions

  • #8

    Thomas von DIVDepot (Samstag, 19 August 2017 21:58)

    Ich habe mir nun auch meine erste REIT ins Depot gelegt. Es ist die Store Capital. Was hältst du von ihr? Ich dazu auch einen Artikel geschrieben, wo ich den Wert vorstelle.

    Die BDC´s die Michael angesprochen hat, muss ich mir mal ansehen...

    Maximale Anlageerfolge!

  • #9

    DividendWombat (Sonntag, 20 August 2017 03:42)

    O ist ein schönes Investment! Ich selbst habe mir vor ein paar Monaten 21 Aktien zu etwas über 54 Euro ins Depot gelegt. Diesen Monat bekam ich Brutto unter 4 Euro ausgezahlt. Eigentlich müsste ich da auch noch mal zuschlagen, wenn nur meine Watchlist mit anderen interessanten Firmen nicht so lang wäre.

    LG, Martin

  • #10

    Skywalker (Sonntag, 20 August 2017 10:08)

    Hallo Alexander! Meine Besuche auf deiner Seite sind mir sehr hilfreich! Was ich von deinem sehr interessanten Blog und deinem, ich nenne es, Experiment lerne ist, dass man aufpassen muss, was man macht, wenn man langfristig investiert.

    1. Der Währungseffekt ist nicht zu vernachlässigen. Ich werde in den nächsten 30 Jahren zusehen einen geringeren Dollar-Anteil zu haben.

    2. Stock - Picking macht Spaß. Es ist ein schönes Hobby. Aber den Markt zu schlagen, auch mit einer guten Dividendenstrategie, das geht wohl wirklich nicht. Ich wollte es am Anfang nicht glauben. Aber Mein Depot entwickelt sich gerade ähnlich wie deines, da es ähnlich aufgebaut ist. Da ich anfang 30 bin und noch Zeit habe, werde ich hier nachjustieren.

    3. Ständig nachkaufen kann man machen, wenn, dann aber am besten "den Markt" i.S. eines ETF. Wenn man Einzelwerte ständig nachkauft läuft man Gefahr, öfters mal einen falschen Wert zu erwischen.

    Vielen Dank für deine Arbeit hier und alles Gute weiterhin. Ich hoffe dein Blog bleibt auch die nächsten 5 Jahre aktuell, ich verfolge es sehr interessiert!

    Grüße aus Unterfranken!

  • #11

    Alexander (Sonntag, 20 August 2017 10:28)

    @Michael
    Den REIT-Anteil baue ich derzeit etwas aus und vernachlässige meine anderen Aktien etwas, wird aber wieder besser, da ich die Basis bald habe (einen REIT kaufe ich noch).
    Warum keine BDC?
    Ganz einfach, ich fühle mich nicht wohl damit. Ich kann in keinster Weise einschätzen, was in einer Rezession mit steigenden Zinsen und hoher Inflation mit diesen Unternehmen bzw. deren Beteiligungen passiert. Und wenn ich mich nicht wohl fühle, dann ist es besser nicht zu investieren. Oder kurz gesagt, ich blicke da nicht durch. Das heisst nicht, dass das nicht interessant ist. Man könnte ja auch verkaufen, wenn es nicht mehr so gut läuft. Deshalb meide ich auch Mortage REITs. Mein US-Depot ist extrem passiv ausgerichtet, vielleicht kaufe ich den einen oder anderen BDC in mein Familiendepot, wo ich einen anderen Ansatz fahre und auch ab und an verkaufe.

    @Thomas
    STORE ist sehr interessant, zumal Warren einen erkläglichen Anteil hält. Das beruhigt zumindest^^ Ich habe nun genug Aktien, meinen Joker mag ich noch nicht ziehen.

    @all
    Danke allen für´s vorbeischauen.

  • #12

    Alexander (Sonntag, 20 August 2017 10:37)

    @Skywalker
    Da haben wir wohl parallel geschrieben.
    Aufpassen muss man immer oder besser etwas nachdenken.
    Den Markt schlagen will ich gar nicht, denn dann müsste ich eine ganz andere Strategie fahren. Die Dividenden bzw. einkommensorientierte Strategie ist dafür nicht primär geeignet.
    Ich kaufe meine Einzelwerte trotzdem nach, auch wenn ich einen Pleitekandidaten erwische. Im Prinzip habe ich schon einen eigenen Mini-ETF oder Fonds.

    Vielen Dank, dass dir mein Blog gefällt und Stand heute habe ich vor, den Blog noch 138 Monate zu betreiben^^

    Viele Grüße nach Underfrangen

  • #13

    Michael C. Kissig (Sonntag, 20 August 2017 13:06)

    Alexander, ich kann gut nachvollziehen, dass man sich mit Investment sicher fühlen muss. Sonst sollte man es lassen. Ben Graham lehrte uns ja schon, zuerst an die Risiken zu denken und erst im Anschluss auf die möglichen Renditen zu blicken.

    Das "Schlimme-Rezessions-Argument" ist aber doch ein Totschlagsargument für (fast) alle Aktienanlagen. Fast jedes Unternehmen wäre davon betroffen. Ob defensiver Konsumgüterhersteller, Bank, BDC - oder REIT. Wenn viele Unternehmen in Schieflage geraten, und dadurch auch viele Menschen ihren Job verlieren, dann hat das zwangsläufig Auswirkungen. Auf die Betroffenen und ihre Kunden. Und REITs wären stark betroffen, insbesondere die, die in Gewerbe- und Handelsimmobilien investieren. Denn Firmenpleiten führen zu Leerständen und steigende Leerstandsquoten führen zu sinkenden Einnahmen/FFOs. Und damit zu sinkenden Kursen und/oder Ausschüttungen.

    Ich will damit Investments in Konsumgüterhersteller oder REITs nicht schlechtreden, keineswegs. Ich sehe sie nur nicht als per se sicherer an als BDCs in einer schweren Rezession. Und was "einfach nur" steigende Zinsen angeht, sind sie wohl besser positioniert als REITs...

  • #14

    Miss Money (Sonntag, 20 August 2017 13:57)

    Hey Alexander, viel Erfolg mit Deinem Neuzugang. Die haben ja auch in der Subprime Kriese richtig Dividende ausgeschüttet. Weißt Du da was,? Die müssten sie eigentlich damals aus der "Kriegskasse" bezahlt haben, oder hat die die Krise nicht so erschüttert. Bei den Retail Läden macht mir halt Amazon etwas Sorge oder das Internet Geschäft im Allgemeinen, stört Dich aber nicht so, oder?
    Liebe Grüße,
    Miss Money

  • #15

    Alexander (Sonntag, 20 August 2017 15:44)

    Michael, du hast mit allem vollkommen Recht. Ich habe inzwischen auch gelernt mit Angst und Gier umzugehen, aber manche Gefühle lassen sich nicht immer rational erklären. Bei BDCs, Mortage REITs und ETFs sagt mir mein Inneres "lass es sein". In einer schweren Rezession werden wir wohl alle unseren Leidensweg gehen müssen.

    @Miss Money
    Warum Realty Income in der Krise keine Kürzung vorgenommen hat, weiß ich nicht. Das haben andere REITs auch nicht. Vielleicht lag es an der Mieterstruktur. Die Verträge liefen ja weiter und damit die Mieten.

    Wegen Amazon und dem Internetgeschäft mache ich mir keine Sorgen. Es wird zwar immer mehr Online abgewickelt, aber bestimmte Läden, wo z. B. Beratungsbedarf besteht wie bei Apotheken, werden weiterhin bestand haben. Manche Ketten verdienen im Onlinehandel das Geld, sind aber mit ihren Läden als Werbeträger vor Ort präsent. Auch wird es immer Handel geben, der spezielle Produkte anbietet, die gerne vor Ort gekauft werden. Wie sich das langfristig entwickelt, wird man sehen. Auf Sicht von 3-5 Jahren ist der stationäre Handel noch nicht tot. Dann sehen wir weiter.

    VG

  • #16

    Pascal (Sonntag, 20 August 2017 17:03)

    @ Alex und die anderen Dividendensammler hier:
    Habt ihr euch schon einmal mit dem Thema MLP`s beschäftigt? Wie ist eure Meinung dazu?
    Bin über folgenden Artikel gestolpert:
    https://nurbaresistwahres.de/cashtest-alerian-mlp-etf/

  • #17

    Miss Money (Montag, 21 August 2017 11:58)

    @Alexander. Ja, das mit den laufenden Verträgen ist ein guter Punkt, daran wird es wahrscheinlich liegen. Auch Deine Gedanken zu Geschäften, in denen der Kunde lieber stationär einkauft ist wohl richtig. Tot auf 3-5 Jahre sicher nicht, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es nach und nach runter geht. Wenn ich mir nur mal ansehe, wie massiv Amazon Prime Now in manchen deutschen Großstädten in den Markt geht ist es durchaus vorstellbar, dass das den einen oder anderen Mieter demnächst erst schwächt und dann "erledigt".

  • #18

    Andreas (Montag, 21 August 2017 12:17)

    Hey Alex,
    Nochmal ne ganz andere Frage und ich hoffe das sie jetzt nicht doppelt gestellt wird.
    Du und genau so ich haben das Depot so gut wie fertig aufgestellt. Jetzt stell ich mir die Frage ab wann ich aufstocke !! 20% 30 % Minus? Hast du da einen Plan oder passiert das auch viel nach Bauchgefühl?

    LG Andy

  • #19

    Alexander (Montag, 21 August 2017 18:00)

    @Pascal
    Ich meide MLPs wegen der Steuer, das steht in dem Artikel gut beschrieben. Die interessante Alternative mit dem ETF könnte man sich überlegen, wobei ich da vorsichtig bin. Die Steuergesetzgebung kann sich leicht ändern. Wenn MLP, dann nur über einen ETF und da auch nur als Beimischung.

    @Miss Money
    Deshalb beobachte ich das, wie es sich langfristig entwickelt. Über Nacht dürfte da nichts passieren. Es könnte aber auch sein, dass der Kunde nach einigen Enttäuschungen genervt verstärkt wieder in den Einzelhandel zurückkehrt. Wer weiß was für Modetrends in 5 Jahren sind. Ich kaufe meine Technik wieder vor Ort, einfach um einen Ansprechpartner zu haben. Also nicht Kleinkram, sondern Teile, wo mehrere hundert Euro kosten. Machen inzwischen viele meiner Bekannten so, nach schlechten Erfahrungen bei online Bestellungen.

    @Andreas
    Ich habe meine Planungstabelle, die mir sagt, welche Werte ich in welchem Umfang noch aufzustocken "muss". Die Auswahl des Einzelwertes, also welchen ich als nächstes kaufe, entscheide ich aus dem Bauch und nach Laune. Ich schaue einfach, wie der Chart ist, die Dividendenrendite aktuell im Vergleich zum 5-Jahres-Durchschnit ist, wie stark ich im Plus oder Minus bin und wieviel ich noch investieren muss. Ich investiere regelmäßig und warte nicht bis zu einem Zeitpunkt X.

  • #20

    Miss Money (Dienstag, 22 August 2017 14:00)

    Ich kann Dich da verstehen Alexander. Ich bin gerade auf dem anderen Weg unterwegs. Ich bin die letzte Zeit im Einzelhandel so oft auf die Nase gefallen und wirklich schlecht behandelt/bedient worden, sodass ich gerade Online den Vorzug gebe. Ein allgemeiner Trend, so kommt es mir zumindest vor. Gerade Amazon ist in puncto Kundenservice dem gängigen EInzelhandel im Moment aus meiner Sicht wirklich überlegen. Aber es kann durchaus sein, dass sich das Blatt auch mal wieder wendet und die Kundschaft vermehrt den Kontakt von Mensch zu Mensch sucht, auch das ist ein guter Punkt.
    Liebe Grüße,
    Miss Money

  • #21

    Alexander (Dienstag, 22 August 2017 20:32)

    Ja, so macht jeder seine Erfahrungen. Ich bestelle auch sehr viel im Internet. Ich bin nur dazu übergangen, große Sachen wieder vor Ort zu kaufen. Z. B. meinen PC habe ich von einem Laden um die Ecke nach meinen Vorstellungen zusammenbauen lassen. Den Kaffeevollautomaten habe beim Spezialisten gekauft und meinen Fernseher beim örtlichen Händler. Bei Garantieproblemen oder Fragen habe ich einen Ansprechpartner vor Ort. Versuche mal einen Fernseher auf Garantie abholen und reparieren zu lassen oder bei der Digitalkamera eine Erklärung zu speziellen Funktionen im Netz zu bekommen. Wenn man die Preise vergleicht, habe ich bei meinen Händlern manchmal sogar einen Rabatt bekommen und weniger bezahlt als im Online-Shop. Sollte es doch ein paar Euro mehr sein, dann zahle ich die an die heimische Wirtschaft. Das ist für mich dann auch ok.

  • #22

    Covacoro (Dienstag, 22 August 2017 23:38)

    Hallo Alex, nun hast Du ja bald Dein Ziel von 50 Dividendenwerten erreicht. Da diese Werte alle aus der USA kommen, bist Du den EUR/USD-Wechselkurs voll ausgesetzt. Schaut man sich das 20-Jahreschart des Währungspaares an, sieht man eine Variation von +/-30% um 1,18 EUR/USD. Das heißt, auch Deine Einnahmen werden in bestimmten Jahren 30% niedriger oder höher sein: ein Drittel !!! Das wäre mir persönlich zuviel Unsicherheit. Hast Du mal darüber nachgedacht, wenigstens 10 oder 15 europäische Werte beizumischen? Das würde netto in Euro die Schwankungen bereits deutlich reduzieren. Oder Unternehmens-Anleihen - wenn man aktienähnliches Risiko eingeht - gibt es durchaus ansehnliche Renditen.
    Just my 2 cents.

  • #23

    Alexander (Mittwoch, 23 August 2017 18:17)

    Hallo Hans-Jürgen,

    zu meinen Währungsrisiken habe ich weiter unten im Blog einen kurzen Beitrag geschrieben. Dazu könnte ich noch ergänzen, selbst wenn ich mal ein paar Aktien verkaufen müsste, dann langt mein Gespartes locker. Im Familiendepot schlummern auch noch deutsche Werte wie MuRü, Deutsche Post, Freenet, Drillisch.

    Ja, einen Wert kaufe ich noch, den Joker hebe ich mir auf. Es sind jetzt schon fast zu viele Unternehmen. Meine Grenze ist definitiv erreicht. Wenn ich mal einen Wert verkaufe, dann ist es fraglich, ob ich dafür einen neuen ins Depot nehme. Wenn sich Dow Chemicals aufspaltet, habe ich schon über 50 Werte. Das muss ich beobachten und verkaufe eine oder zwei der neuen Firmen.

  • #24

    Tom (Donnerstag, 24 August 2017 14:26)

    Hi Alex

    Interessante Wahl! O ist nach wie vor auf meiner Watchlist. Dies seit ich von diesem REIT bei Brad Thomas auf seekingalpha.com gelesen habe. Leider hat es noch nicht geklappt, mir diesen Monatszahler ins Depot zu holen...

    Was noch nicht ist, kann noch werden... :-)
    Mögen die Dividenden mit Euch sein!

    Beste Grüsse
    Tom