Ziel - Plan - Strategie - Taktik

Als ich mich vor drei Jahren entschloss, ein Dividendendepot aufzubauen, war einer der Gründe, dass das Ganze eine langweilige Angelegenheit werden sollte. Einfach Aktien kaufen, liegen lassen und Dividenden kassieren. Ziemlich einfach eigentlich.

 

Nun ja, ganz so langweilig ist es dann doch nicht, wie ich gehofft hatte. In den drei Jahren ist so einiges passiert. Airgas wurde aufgekauft, YUM! Brands hat sich aufgespalten, ADP habe ich verkauft, dazu kommen noch verschiedene Fusionen und Übernahmen. Auf Grund meiner Situation konnte ich mein Ziel dahingehend anpassen, dass ich jetzt vier Jahre früher in die Arbeitslosigkeit wechseln werde.

 

Und es geht weiter. Schon wieder bin ich gezwungen, mich anzupassen. Zunächst betrachte ich hierzu mein Projekt und wo sich etwas geändert hat.

 

Ziel:

Hier bleibt alles beim Alten. Die Einkommenslücke im Ruhestand schließen.

 

Plan:

Das Ziel möchte ich mit Dividendenerträgen erreichen.

 

Strategie:

Die Definitionen der Strategie sind sehr vielfältig. Man unterscheidet zwischen einzelne Strategien wie militärische, wirtschaftliche, unternehmerische, Prozess-Strategie usw. Hier kann man ganze Bücher darüber schreiben.

 

Meine Strategie besteht darin, mich an Unternehmen zu beteiligen, die regelmäßig einen Teil ihrer Gewinne in Form von Dividenden an die Eigentümer ausschütten. Die Strategie beschreibt langfristig, wie das Ziel erreicht werden soll.

 

Taktik:

Die Taktik ist dann letztlich das Handeln im Einzelnen, man sagt auch gerne: "Seine Taktik war gut" oder "Er ist taktisch klug vorgegangen." Die Taktik ist damit Teil der Strategie.

 

Meine Taktik setzt auf etablierte Zahler (z. B. Coca-Cola, McDonalds) und wachsende Firmen (z. B. Starbucks, Microsoft, Texas Instruments).

 

Nun zwingen mich die Umstände meine Taktik anzupassen.

 

Der Grund ist schnell erkannt: Die stark gestiegenen Preise für Unternehmen, also die Aktienkurse. Die teilweise doch recht hohen Bewertungen führen dazu, dass ich mit den Firmen in meinem Depot durch Nachkäufe mein Ziel nur noch schwerlich erreichen kann.

 

Ein einfaches Beispiel ist General Dynamics. Würde ich heute einen Nachkauf tätigen, dann würde die Dividendenrendite dieser Investition in 12 Jahren auf gerade mal 4,3 % steigen.

 

Die Lösung:

Mir bleibt daher nichts anderes übrig, als von meinem Plan (sprich Vorgaben) abzuweichen. Ich beschränke mich nicht mehr auf Nachkäufe, sondern nehme neue Unternehmen in mein Depot auf. Ich werde dann zwar über meine Obergrenze von 40 Unternehmen kommen, die ich mir ursprünglich vorgegeben habe, aber es gibt wohl schlimmeres.

 

Das ist der Grund, warum ich zuletzt zwei REITs gekauft habe. Mit vielen vorhanden Unternehmen, werde ich die 8 % Rendite der Neukäufe auf meine Investition durch Nachkäufe in 12 Jahren aktuell nicht schaffen. Daher ist es einfach sinnvoll, meine Taktik anzupassen.

 

Einen weiteren Wunsch muss ich in diesem Rahmen auch über Bord werfen. Ich strebe möglichst gleichmäßige Einnahmen über das Jahr verteilt an. Meine Planungstabelle stellt darauf ab, dass ich jeden Monat in etwa die gleichen Einnahmen erhalte. Ich könnte mich bei den Neuzugängen auf Monatszahler festlegen, aber letztlich schränke ich mich hier wieder nur zu sehr ein. Daher werde ich künftig das Quartalsergebnis als Zielwert heranziehen, so dass ich nicht mehr auf die Auszahlungstermine der Dividenden achten muss. Letztlich bringt mir das mehr Entscheidungsfreiheit.

 

Dadurch erklärt sich, warum ich in den letzten Wochen zwei Neuzugänge erworben habe und es sind weitere "High Yielder" in Planung. Meine Planungstabelle verfolge ich trotzdem weiter und kaufe dann wieder fehlende Anteile gezielt nach, wenn sich die Bewertung einzelner Aktien normalisiert hat. Durch die Quartalsbetrachtung kann ich weiterhin bestehende Positionen aufstocken, die eigentlich keine Nachkäufe erforderlich machen.

 

Wenn sich der eine oder andere Leser fragt, warum ich plötzlich von meinem Plan abweiche, so scheint es nur. Der Plan, das Ziel und die Strategie bleiben gleich, nur die Umsetzung (Taktik) passt sich an.

 

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Kommentare: 14
  • #1

    Schlumich (Sonntag, 26 März 2017 15:17)

    Hallo Alexander,

    ich finde Deine Anpassung als ausgesprochen sinnvoll. Ich hatte in einem vorherigen Beitrag ohnehin schon einmal geschrieben, dass ich nicht verstehe, warum Du Dich auf gleichmäßige Monatserträge fokussiert hast. Jetzt steht Dir wieder ein viel größeres Anlageuniversum offen.
    Wenn es bei mir in ein paar Jahren soweit ist, dass ich den "Stecker ziehe" und mich als Privatier in den Unruhestand verabschiede, laufen alle Zinsen, Erträge und Dividenden auf ein spezielles Konto, von dem ich mir dann selbst jeden Monat einen gleichmäßigen Betrag überweise. Dann kann es mir egal sein, ob ich jeden Monat eine identische Einnahme erziele oder ob im Extremfall alle Zahlungen am gleichen Tag bei mir ankommen. Ich kann das dann selbst steuern.

    REITs habe ich auch schon seit einiger Zeit mit am Start (OHI und WPC) und werde dort auch demnächst - u.a. aus den von Dir genannten Gründen - noch mal nachlegen.

  • #2

    Sparkojote (Sonntag, 26 März 2017 20:10)

    Hallo Alex,

    Kein Plan, keine Strategie und auch keine Taktik hält für die Ewigkeit. Sie entwickelt sich mit der Zeit, im Idealfall zum besseren! Ich finde es gut, dass du nun auch wieder ganz neue Unternehmen in dein Depot holst. Ich bin gespannt was für Werte das sein werden, eventuell ist auch etwas interessantes für mich dabei, was ich in meine Watchlist aufgreifen kann.

    Ich stimmer dir zu die Preis sind momentan echt hoch, aber mir ist das weniger wichtig da ich noch einen viel grösseren Anlagezeitraum habe als du. Dann ist natürlich klar das du "kurzfristiger" ausschau halten musst als ich, vorallem wenn du schon in Frührente gehen möchtest :-)

    Gruss
    Der Sparkojote

  • #3

    Gabriel (Sonntag, 26 März 2017 22:11)

    Man muss flexibel bleiben ;-)

  • #4

    easydividend (Montag, 27 März 2017 08:04)

    Hallo Alexander,

    Finde ich einerseits gut, andererseits wird es da wieder mehr Arbeit mit der Überwachung der Kennzahlen. Aber wenn man das alles in einer Liste hat, müsste das eigentlich egal sein. :) Du scheinst ja sehr organisiert zu sein. Mach weiter so!

    mfG Chri

  • #5

    Fullhouse (Montag, 27 März 2017 15:34)

    Das passt schon, warum Geld in überteuerte Aktien stecken, wenn es noch andere "günstigere" gibt. Die Alternative den Cashanteil nach oben zu fahren ist nur begrenzt sinnvoll, da dieser Teil ja dann nicht mitarbeitet und wer weiss wann die befürchtete, erwartete Korrektur kommt.

  • #6

    Marko (Montag, 27 März 2017 17:15)

    Ich finde Deine Gedanken und Taktikänderungen sind positiv, man muss immer wieder prüfen ob die Zielerreichung noch realistisch ist. Ich drücke Dir weiterhin die Daumen und viel Spass beim weiteren Investieren.

    P.S. Was haltet ihr vom momentanen Altria-Kurs? (immer noch zu teuer oder kann man so langsam zuschlagen?)

  • #7

    Alexander (Montag, 27 März 2017 18:21)

    @Schlumich
    Ich weiß auch nicht, ich bilde mir manchmal etwas ein und brauche dann etwas länger, der Realität ins Auge zu blicken ;)

    @Sparkojote
    Meine "Deadline" ist in 12 Jahren. Da muss ich teilweise anders agieren als die "Jungen".

    @Chri
    Der Mehraufwand zur Verwaltung und Überwachung ist gering. Die meiste Arbeit ist, einen Wert zu finden, mit dem ich mich wohl fühle. Inzwischen ist meine Organisation schon ganz gut, finde aber immer wieder Verbesserungsmöglichkeiten.

    @Fullhouse
    Sehe ich auch so.

    @Marko
    Eigentlich ist Altria noch zu teuer, andererseits ist in Hinblick auf die Dividende und deren regelmäßige Steigerung der Preis gerade noch erträglich. Sollte es zu einem Rücksetzer der Börsen kommen (z. B. 20 %), werde ich beherzt aufstocken.

  • #8

    Gerhard (Montag, 27 März 2017 20:11)

    Hallo Alexander
    Was hältst du davon wenn du dir eventuell 1-2 ausschüttende ETF so wie ich ins Depot holst und du eben bis wieder vernünftige Kurse einstweilen die ansparst.
    Ich habe mir vor kurzen 3 Etfs gekauft
    Asien/Pacifik,Weltweiten und eine Europa..alle 3 auschüttend.

  • #9

    Value (Montag, 27 März 2017 22:13)

    Hallo Alexander,

    Ich habe mir heute dein Interview mit dem Finanzrocker angehört, deine Einstellung zum Leben und deine Ansicht bzgl. Börse, Investieren etc. finde ich sehr sympatisch.
    Bin zwar schon das eine oder andere mal bei Dir " vorbeigesurft " das will und werde ich ab jetzt ändern, Du bist in meinen Favoriten aufgenommen und ich freu mich auf deine zukünftigen und auch auf deine schon archivierten Beiträge.

  • #10

    Oliver (Dienstag, 28 März 2017 09:46)

    Hallo Alexander,
    gute Änderungen. Anpassungen am Börsengeschehen sind meines Erachtens immer wieder notwendig. Der Aufwand durch mehr Werte wird sich in Grenzen halten, ich kümmere mich z.B. recht wenig um die Schwankungen einzelner Werte. Wichtig ist, im Einkauf vernünftige Bewertungen zu haben. Da die Börsen höher notieren und nicht wenige Werte von durchaus guten Firmen sehr teuer sind, halte ich mich persönlich bei denen zurück. Natürlich ist General Dynamics wie so viele andere hoch bewerteten Aktien eine sehr gute Firma. Aber momentan gibt es andere Werte, die mir mehr Wert für mein Geld bringen.

    Da Du noch eine Ansparzeit von 12 Jahren hast, ist die Beimischung von gut bewerteten REITs durchaus eine sinnvolle Massnahme, um deine Ausschüttungen schneller steigen zu können. Es gibt hier zwar auch REITs, die zu hoch bewertet sind (Ausschüttung 2 - 4% ist zu wenig für einen REIT), aber dafür andere, wo die Ertragsrate sehr gut ist. OHI war aus meiner Sicht ein sehr guter Kauf. Habe ich im März auch nachgekauft und schon länger im Depot.

    Zu den regelmäßigen Einnahmen: Diesen Ansatz würde ich komplett über Bord werfen. Werte nur nach dem Ausschüttungsmonat zu kaufen ist Unsinn. Wichtig ist immer der Wert des Unternehmens und dass es sich um eine Firma handelt, die zukunftsträchtig ist. Selbst wenn sich quasi größere Überschußmonate ergeben (die 3, 6, 9, 12 ist sehr wahrscheinlich), kann man seine Ausgaben budgetieren. Es macht wenig Sinn, sich z.B. ein Unternehmen mit KGV 25 - 30 durch teure Börsenlage, welches kaum wächst aus dem Grund zu kaufen, weil die z.B. in den Monaten 2,5,8,11 (ist wohl die schwierigste Reihe) auszahlt. Außerdem wirst Du vielleicht festgestellt haben, dass manche Unternehmen recht unregelmäßig auszahlen oder einfach die Termine ändern. Beides habe ich schön öfters gehabt. Meine Norilsk Nickel z.B. sind jetzt regelmäßig (vorerst) geworden mit Januar/Juli. Bis vor zwei Jahren habe ich aber überhaupt keinen Plan gehabt, wann die auszahlen. Nur wenn sie was ausgezahlt haben, wars z.T. richtig viel Geld und hat den Monat stark nach oben gehoben.

    Die Intervalle der Auszahlungen sind bei ca. 30 Aktien sowieso nicht mehr so wichtig. Du bekommst wahrscheinlich jede Woche mindestens eine Dividende ausgezahlt. Mir ist es inzwischen völlig egal, wann und wie oft eine Unternehmung Dividende zahlt. Von daher sind auch englische Werte gut sowie durchaus auch mal deutsche oder von anderen Ländern. Deutschland ist natürlich ziemlich einseitig mit seinen Auszahlungsterminen, was natürlich die desolate Lage des Aktiensparens hier widerspiegelt. Du pusht damit sehr stark April und vor allem Mai. Aber hey, es ist keine Schande, im Mai 2.000 € Dividende zu bekommen, nur weil man ein paar deutsche Aktien besitzt.

    Der Ausbruch aus dem starren Muster ist eine Weiterentwicklung, die dir hilft, dich noch besser zu entwickeln. Trotzdem ist General Dynamics keine schlechte Investition gewesen. Du bist ganz gut im Plus mit der Aktie und sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit sich weiter positiv entwickeln. Mr. Trump will ja investieren, also nimm sein Geld :). Du machst sicher was sinnvolleres als er damit.

    Grüße Oliver

  • #11

    Ralf (Dienstag, 28 März 2017 10:25)

    Moin Alex,

    also, das mit den gleichmäßigen Einnahmen.... Tja, den Gedanken hatte ich am Anfang auch. Nun, zugegeben, ich bin in der kompfortablen Situation, schon lange von meinen Erträgen leben zu können, geneise aber die Freiheit, meinen Scheff noch ein bissel zu ärgern. Ich hatte vor einigen Jahren plötzlich ne riesensumme an Erbmasse zu übernehmen, die es möglichst sinnvoll anzulegen galt. Nicht ganz unerfahren im Aktiengeschäft, habe ich nach langen Beratungsgesprächen mit div. "Aktiengurus" entschieden ca. 70% in deutsche Daxwerte (ein kleine Teil auch MDAX) zu investieren, und die restlichen 30% in US/Kanada Aktien. Alleine schon daraus erkennst du, dass meine Einnahmen hauptsächlich in der 1 Jahreshälfte kommen. Ich hab es dann so gemacht wie Schlumich. Erträge auf ein seperates Konto. Das erste Jahr hab ich die Einnahmen dort nicht angerührt, habe mir aber die Endsumme einfach durch 12 geteilt, so wusste ich, dass ich z.b. 3K€ p.Monat vom sepaeraten konto entnehmen konnte, und im 2 Jahr hab ich die EInnahmen auch wieder einfach durch 12 geteilt....usw....

    So und zu deiner Taktiküberlegung alles breiter zu streuen. Ich hab mir mal etwas Spielgeld genommen, und ein weiteres Depot aus anfänglich 50 Werten zusammengebastelt. Dort hab ich geschaut, dass ich ne relativ gleiche Monatssumme aus Erträgen erhalte. Das funktioniert schon, aber der Arbeitsaufwand der Einzelwertüberwachung steigt schon an. Das Depot wuchs innerhalb von 2 Jahren auf ca. 70 Werte an. Das war mir dann doch zu viel Arbeit, und so verringerte ich die Werte wieder auf ca. 50. Ich hab mich beid jedem Wert in div. Mailinglisten, Newslisten eingetragen und auch div. GoogleAlerts erstellt. Was da aber an Nachrichten jeden Tag zusammenkommt, das will ich sicherlich auf Dauer nicht haben. Aktuell verbinge ich gut und gerne jeden Tag etwa 1 Std. mit Nachrichten etc. lesen oder zu selektieren.

    Was ich damit sagen möchte, überleg dir das mit den mehr Werten ins Deport zu holen gut, denn nicht jeder hat die Zeit oder möchte sich die Zeit auf Dauer nehmen, um sich auf dem Laufenden zu halten.

    OK, mag sein, dass es faulheit ist, aber mit fortschrietendem Alter kann ich mich mehr und mehr für den ein oder anderen ETF begeistern. Da wird einem viel Arbeit abgenommen, und es gibt dort auch ein paar die durchaus kostengünstig sind, wie z.b. den SDIV (der sogar monatlich ausschüttet). Ein Blick nach Deutschland wäre da der ein oder andere von DEKA zu nennen (gut die Zahlen halt nicht monatlich, aber bei dem oben erwähnten Kontomodell is das ja eh egal).
    Bedenke also bei deiner Taktik, dass du auch mit zunehmendem Alter etwas "fauler" wirst :-)

    VG Ralf

  • #12

    Delura (Dienstag, 28 März 2017 20:09)

    Hallo Alex,

    im schließe mich den Worten von Ralf größtenteils an. Wenn Du zu viele Werte aufnimmst, wirst Du irgendwann "überinformiert". Ich habe das Ziel möglichst gleichmäßige Ausschüttungen je Monat in Kombination mit ca. 10 Zahlungseingänge je Monat.

    Das macht in Summe 30-35 Aktien und wenn ich dann mein Endziel noch nicht erreicht haben sollte kommt nichts mehr dazu sonnst wird das eine "Never ending story"

    Ich kaufe dann nur noch die Aktien nach, die ich dann ohnehin schon habe. P.S.: Diesen Monat habe ich Coca-Cola und Cisco aufgestockt und die V.F. Corp. neu ins Depot aufgenommen.

    Glück Auf!

  • #13

    Alexander (Dienstag, 28 März 2017 20:54)

    @Gerhard
    Ich bin kein Freund von ETF, dazu demnächst mehr.

    @Value
    Herzlichen Dank für das Lob. Lass dich überraschen, es wird mal mehr zu hören geben.

    @Oliver
    Am Anfang, hat das mit den monatlichen gleichmäßigen Zahlungen ganz gut geklappt. Nur macht es derzeit keinen Sinn mehr. Im Prinzip hast du mit allem recht, aber man hat eben so seine Ticks und Vorstellungen. Solange der Altersstarrsinn nicht überhand nimmt, kann man sich ja noch anpassen^^ GD werde ich auch wieder aufstocken, aber dazu sollten sie wieder in normale Kursregionen kommen.

    @Ralf
    Das mit dem Ansammeln und dann auf das Jahr verteilen schaffe ich nicht, da bin ich zu hippelig. Aber vielleicht wird es noch. Ich bin ja immerhin schon zur Quartalsbetrachtung gereift. Nachrichten verfolge ich nur sporadisch. Ich lese meistens nur die Überschriften von den Meldungen der IR und werfe in einen Blick auf die Zahlen der Quartalsberichte. Von einigen Firmen habe ich erst gar nichts bestellt. Daher ist mein Zeitaufwand gering, vielleicht 10 min am Tag. Daher sollten auch 20 Werte mehr überschaubar bleiben. Das probiere ich einfach aus und wenn es zu viel wird, kann ich auch wieder einige Werte abstoßen. Hm, noch fauler? Wenn ich nur mein Aktienengagement anschaue (ohne Blog), dann bin ich wohl einer der faulsten Investoren überhaupt ;)

    @Delura
    So hatte ich es vor, eigentlich war ich mit den 33 Werten in meiner Planungstabelle "am Ziel". Wären die Kurse nicht so gestiegen, würde ich gemütlich jeden Monat nur noch aufstocken. Vielleicht schaut es in einem Jahr wieder ganz anders aus.

  • #14

    Ex-Studentin (Samstag, 01 April 2017 22:03)

    Huhu Alexander,
    sehe es auch wie die anderen: Plananpassungen sind absolut legitim! Wenn sich die Rahmenbedigungen ändern, muss man Entscheidungen überdenken. Besser laufen als geplant dürfen Dinge immer. :)

    Liebe Grüße
    Jenny