Planungstabelle meiner Nachkäufe

Wie im nebenstehenden Bild, habe ich ein Ziel, einen Plan, muss Entscheidungen treffen, diese umsetzen und eine ständige Kontrolle durchführen.

 

Nachdem ich mein Depot auf 33 Unternehmen ausgebaut habe, kommt der nächste Schritt:

 

Das Aufstocken der einzelnen Positionen.

 

Nur welches Unternehmen und in welcher Größenordnung?

 

Hierzu habe ich mir eine Excel-Tabelle erstellt, die zwar nicht perfekt ist, aber meinen Ansprüchen vollauf genügt. Die mir eine Übersicht über den Ist-Zustand und den Soll-Zustand liefert und mir eine Entscheidungshilfe für Nachkäufe an die Hand geben soll.

 

Die nachfolgende Erklärung wird etwas länger werden und vielleicht schafft es der eine oder andere Leser, bis zum Ende durchzuhalten. Ich werde die einzelnen Teile erklären und meine Gedanken dazu erläutern. Die Tabelle ist in zwei Teile gegliedert. Der Kopfteil (so nenne ich den) und die eigentliche Übersicht.

 

Der Kopf

 

 

Dividendenerwartung in Jahren:

Hier gebe ich die Anzahl der vollen Jahre bis zu meinem Ziel ein. Sollte ich tatsächlich vorhaben, mit 67 Jahren in Rente zu gehen, habe ich noch 16 Jahre und ein paar Monate vor mir. Am Ende eines jeden Jahres muss ich die Jahre einfach nur um eins reduzieren. Die Jahre benötige ich für weitere Berechnungen in meiner Nachkauftabelle.

 

Anzahl Unternehmen:

Ich habe 33 Unternehmen und schreibe trotzdem nur 32 hinein? Der Grund ist, dass ConocoPhillips die Dividende massiv gekürzt hat und ich COP daher für die weitere Planung außen vor lasse, bis sich die weitere Entwicklung geklärt hat. Ich könnte COP verkaufen, aber ich sehe da positiv in die Zukunft.

 

Ziel netto/Monat €:

Mein Ziel ist, 1.500 € netto pro Monat an Einnahmen zu generieren. Sollten sich die Anforderungen an meinem Kapitalbedarf ändern, weil zum Beispiel die Inflation anspringt oder die gesetzliche Rente reduziert wird, kann ich diesen Betrag entsprechend anpassen.

 

Ziel netto/Monat €/Aktie:

Eigentlich ganz einfach. Bei 32 Unternehmen muss mir jede Aktie (=Unternehmen) im Schnitt 46,88 € liefern, um auf 1.500 € Gesamteinnahmen zu kommen.

 

Erforderlich brutto/Monat €:

Hier ist das größte Ärgernis versteckt. Die Steuer. Leider kommen wir nicht umhin, auf unsere Dividende auch noch Steuern zu zahlen. Berücksichtigt habe ich die Kapitalertragssteuer (25%) und den Soli mit 5,5% auf die Steuer. Kirchensteuerpflichtig bin ich nicht, sonst käme die noch dazu. Da ich etwas sicherheitsorientiert bin, habe ich den Steuerfreibetrag komplett außen vor gelassen. Bei Ausschöpfung des vollen Freibetrags meiner Frau und mir von 1.602 €, macht das gerade mal eine Ersparnis von etwas über 400 € im Jahr oder 35 € im Monat aus. Das reist es nun auch nicht raus.

 

Wechselkurs €/$:

Da ich in diesem Depot bis auf BAT nur US-Aktien habe, brauche ich den aktuellen Wechselkurs. Den holt mir Excel automatisch und ich habe immer die aktuellen Werte.

 

Erforderlich in $ pro Monat:

Mit dem Wechselkurs kann ich mir dann ausrechnen, wieviel Dollar ich durchschnittlich im Monat je Aktie (Unternehmen) an Dividende brauche.

 

Erforderlich Dollar/Jahr und Aktie:

Ziemlich banal. Die erforderlichen Einnahmen im Monat mal zwölf ist das Ergebnis, was ich je Unternehmen an Jahresdividende bekommen möchte. Die ganzen Berechnungen wären in einer Zeile auch möglich, aber das dient mir der Übersicht.

 

Sicherheitsabschlag:

Der Sicherheitsabschlag fließt in die weiteren Berechnungen ein. Er entspricht den Jahren, dich ich noch zum Investieren habe. Ader dazu später mehr in den Erläuterungen zur Tabelle.

 

 

Die Tabelle

 

 

Unternehmen (Spalte A):

Nun ja, das Unternehmen.

 

Kürzel (Spalte B):

Das Börsenkürzel brauche ich, um den aktuellen Kurs zu erhalten. Außerdem kann man sich die nicht alle merken.

 

Käufe á 1.000 € (Spalte C):

Diese Spalte dient mir auch eher zur Information, wieviel ich bereits in ein Unternehmen investiert habe. Ich habe mir die "ungeraden" Käufe rot markiert, damit ich weiß, wo ich noch 1.500 € investieren muss, um auf ganze Tausender zu kommen.

 

Anzahl (Spalte D):

Die Anzahl an Aktien, die ich von einem Unternehmen besitze. Diese brauche ich für weitere Berechnungen.

 

Dividende erwartet (Spalte E):

Das ist die Dividende je Aktie in $ brutto, die im laufenden Jahr ausgeschüttet wird. Ich passe diesen Wert spätestens am Ende eines Jahres an, indem ich die letzte Quartalsdividende mal vier nehme. Dadurch wird die Dividendenerhöhung, die unterjährig erfolgt, für die nächsten Jahre berücksichtigt.

 

DGR 5 Jahre (Spalte F):

DGR steht für Dividend Growth Rate = Dividendenwachstumsrate. Hier berechne ich den Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Ich vergleiche dabei die Dividendenzahlungen der Jahre miteinander und nicht die prozentuale Erhöhung der Einzeldividende. Diesen Wert verwende ich auch für die Dividendengrafiken. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich 10, 5 oder 3 Jahre nehme. Letztlich habe ich mich für 5 Jahre entschieden. Dies erschien mir irgendwie am sinnvollsten. So fließen Dividendenänderungen zu 20 % ein.

 

Cisco und Kraft Heinz habe ich gelb markiert, weil die Dividendenhistorie keine fünf Jahre zurück reicht und hier einfach Annahmen von mir getroffen wurden.

 

Erwartetes Wachstum (Spalte G):

Das tatsächliche Dividendenwachstum steht natürlich in den Sternen, deshalb habe ich mir hier eine gewisse Sicherheitsmarge eingebaut. Ich nehme die Wachstumsrate der letzten 5 Jahre und reduziere diese um die Jahre, die ich bis zu meinem Ziel zur Verfügung habe. Aktuell sind das 16 Jahre, wäre die Wachstumsrate zum Beispiel 10 %, nehme ich für meine weitere Kalkulation nur 8,4 % an. Je näher ich meinem Ziel komme, desto geringer fällt der Abschlag aus.

 

Durchschnittliche Rendite 5 Jahre (Spalte H):

Damit ist die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre gemeint. Diese aktualisiere ich einmal im Jahr mit den Zahlen von Yahoo-Finance. Wie sich die genau berechnet, weiß ich nicht, ist mir aber auch nicht so wichtig.

 

Aktuelle Rendite in % (Spalte I):

Hier berechne ich mir die aktuelle Dividendenrendite brutto. Die Tabelle holt sich die Kurse automatisch und mit der Dividende aus Spalte E wird die Dividendenrendite berechnet, die ich erwarten kann, wenn ich jetzt kaufen würde. Die aktuelle Rendite kann ich dann wunderbar mit der Durchschnittsrendite in der Spalte davor vergleichen und kann mir überlegen, ob die Aktie teuer oder billig ist (bezogen auf die Dividendenrendite).

 

DR künftig % (Spalte J):

Hier berechne ich die theoretische künftige Dividendenrendite, die ich zu erwarten hätte. Dabei verwende ich die Laufzeit bis zum Ziel (16 Jahre) und das erwartete Wachstum (mit Sicherheitsabschlag). Hier sieht man die ersten Schwächen des Systems. Bei den Aristokraten mag das funktionieren, aber bei den "Newcomern" sind erstaunliche Ergebnisse zu beobachten.

 

Zum Beispiel CVS Health. Würden die so weiter wachsen wie bisher, hätte ich in 16 Jahren eine Dividendenrendite von 85 % auf die Erstinvestition. Das ist wohl eher unwahrscheinlich.

 

Div. künftig $ (Spalte K):

Anstatt der Rendite, wir mir hier die künftige Dividende in $ brutto ausgegeben. Demnach würde mir besagte CVS Health in 16 Jahren fast 79 $ pro Aktie an Dividende zu gute kommen lassen. Schön wär´s.

 

Aktien erforderlich (Spalte L):

Im Kopfteil errechne ich, wieviel Dollar brutto im Jahr ein Unternehmen an Dividende bringen muss, um mein Ziel 1.500 € netto im Monat zu erreichen. Dies ist mit der theoretischen Dividende einfach auszurechnen. So bräuchte ich lediglich 11 Aktien von CVS Health im Depot oder 203 Coca-Cola Aktien.

 

Aktien, die fehlen (Spalte M):

Diese Berechnung ist auch einfach. Die erforderlichen Aktien abzüglich meinem Depotbestand gibt mir vor, wie viele ich noch kaufen muss. Bei CVS Health habe ich mehr als notwendig, also fehlen mir null.  Bei Coca-Cola fehlen mir noch 83 Stück.

 

Investition € (Spalte N):

In dieser Spalte wird berechnet, wieviel ich noch Investieren muss, um die Zielgröße zu erreichen. Dabei wird der aktuelle Aktienkurs und die Währungsumrechnung berücksichtigt. Bei Coca-Cola wären das zum Beispiel 3.280 €.

 

Kurs $ (Spalte O):

Für meine Berechnungen brauche ich die aktuelle Kurse, diese werden immer automatisch von Yahoo geholt. Sehr bequem, müsste man die Kurse manuell einpflegen, wäre das ein ziemlicher Aufwand.

 

 

Die weiteren Spalten dienen nur zur Information. EPS, Payout und Nachkäufe sind selbst erklärend. Sonst einfach fragen.

 

 

Zusammenfassung

 

Die Tabelle liefert natürlich nur eine Theorie. Je weiter man in die Zukunft schaut, desto ungenauer und diffuser wird das Ganze. Darüber muss man sich bei solchen Experimenten klar sein. Auf Sicht von 2-3 Jahre, kann man damit ziemlich brauchbare Ergebnisse erzielen.

 

Aber warum mache ich das dann überhaupt, wenn da so lustige Ergebnisse wie bei CVS Health rauskommen?

 

Eine Möglichkeit wäre, einfach immer irgendwas zu kaufen, wenn Geld da ist. Man sieht ja dann, wo man in ein paar Jahren steht. Allerdings habe ich so absolut keine Möglichkeit zu sehen, ob mein Plan realistisch ist und ich mein Ziel überhaupt erreichen kann.

 

Da mich das nicht weiter bringt, habe ich mir diese Planungstabelle erstellt. Da diese ständig gepflegt und aktualisiert wird, kommt man jedes Jahr etwas genauer an sein Ziel. Fallen die Dividendensteigerungen geringer aus, werden mehr Aktien benötigt. Steigt die Dividende stärker als geplant, verringert sich das Investitionsvolumen. Sicherlich wird mir die Tabelle irgendwann sagen, dass meine Annahmen bei CVS Health zu optimistisch waren und doch noch ein paar Aktien fehlen.

 

Die Tabelle ist ein Hilfsmittel und besser als nichts, aber ich bin guter Dinge, damit mein Ziel zu erreichen. Ich habe damit auch mehrere Szenarien durchgespielt, was sehr einfach geht. Ich kann die Anzahl der Unternehmen, den Sicherheitsabschlag und die Jahre bis zum Ziel variieren. Anhand der Ergebnisse sehe ich, ob zumindest die Chance besteht, die 1.500 €/Monat Dividende zu erreichen. Im Ergebnis kann ich feststellen:  Ja, die Chancen stehen gar nicht so schlecht.

 

Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen. Ich muss nur einmal im Jahr die Zahlen anpassen, was ca. eine Stunde benötigt. Bei einem Nachkauf die Aktienanzahl zu erhöhen, ist nicht der Rede wert.

 

Alles gelesen? Gratuliere!

 

Im nächsten Beitrag stelle ich dann Überlegungen dazu an, welche Aktie ich als nächstes aufstocke.

 

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Kommentare: 13
  • #1

    Horatio Blinker (Montag, 27 Juni 2016 21:58)

    Es ist richtig, sich konkrete Ziele zu stecken und sich daran zu messen, obwohl natürlich viele Annahmen getroffen werden müssen, die naturgemäß nicht alle genau sind. Eine solche Tabelle habe ich nicht, aber auch ich versuche meinen Fortschritt mit ähnlichen Hilfsmitteln zu bewerten.

    Wie viele andere hast auch du (fast) nur US-Aktien im Depot. Aktuell ist das kein Problem, weil der Dollar tendenziell stärker wird. Wie stehst du generell zum Thema Währungsabsicherung?

  • #2

    easydividend (Dienstag, 28 Juni 2016 07:16)

    Hallo Alexander,

    Klasse Tabelle, Klasse Ziel, Klasse Umsetzung.
    Wann gedenkst du dein Ziel zu erreichen?
    Es wird natürlich immer schneller gehen, je mehr du deinem Ziel näher rückst.

    mfG Chri

  • #3

    Karl-Otto (Dienstag, 28 Juni 2016 10:50)


    >Im nächsten Beitrag stelle ich dann Überlegungen dazu an, welche Aktie ich als nächstes aufstocke.

    ...genau das würde mich interessieren :-)

  • #4

    martrade (Dienstag, 28 Juni 2016 10:56)

    Hast du eine Anleitung wie das mit den Daten von Yahoo funktioniert?
    Das voreingestellte mit MSN gefällt mir nicht.

  • #5

    Ringo (Dienstag, 28 Juni 2016 13:28)

    Die Excel als Download bereitstellen wäre toll.

  • #6

    toni (Dienstag, 28 Juni 2016 19:25)

    Hi
    ich lese aus der Tabelle das noch ca 90.000€ fehlen um dein Ziel zu erreichen!
    wo ist der Fehler ?
    Tschü

  • #7

    Alexander (Dienstag, 28 Juni 2016 20:36)

    @Horatio
    Währungsabsicherung ist für mich gar kein Thema. Ich beabsichtige die Aktie möglichst nie zu verkaufen, also spielt das keine Rolle, wie der Depotwert in € ist. Sollte eine Firma ganz arg in Bedrängnis kommen, sind die Kursverluste vermutlich so groß, dass die Währung auch keine Rolle mehr spielt.
    Bei den Dividenden ist es interessanter. Sollten die Einnahmen gerade so meine Versorgungslücke schließen, wären Währungsverluste schlecht. Habe ich mehr Dividendeneinnahmen als ich brauche, spielt das wiederum keine Rolle. Weiterhin gehe ich davon aus, dass langfristig die Dividenden steigen und ich automatisch viel mehr Cash generiere, als ich zum Leben benötige.
    Weiterhin gehe ich davon aus, dass bei der Globalisierung die Wechselkurse in einer bestimmten Spanne bleiben. Es kann sich heute kaum noch eine Volkswirtschaft langfristig eine extrem Über- bzw. Unterbewertung leisten. Da würden die Notenbanken intervenieren.

    @Chri
    Mein ursprüngliches Ziel ist, dass ich als Renter genauso weiter leben kann wie bisher (und ich lebe nicht schlecht). Also habe ich meine voraussichtliche Rente genommen, meine Versorgungslücke ausgerechnet und zwei Prozent Inflation dazu gegeben. Dadurch sind die 1.500 € netto pro Monat rausgekommen. Sollte es sich zeigen, dass mir das Geld trotz Abschläge mit 63 bereits langt, dann Ciao Hamsterrad. Also irgendwann zwischen 12 und 16 Jahren liegt mein Ziel.

    @Karl-Otto
    ... mich auch ;)

    @martrade
    Ich habe eine Anleitung erstellt, wie es mit Yahoo geht. Mit MSN war es eine pure Katastrophe. Die Anleitung ist im Blogarchiv unter dem Schlagwort Wissen zu finden.
    Eine tolle Anleitung habe ich auch hier gefunden:
    http://www.clever-investiert.info/default.aspx?blogid=46
    Mit meiner Version arbeite ich seit einem Jahr problemlos, nur einmal ist mir die Tabelle eingefroren. Das war an einem Samstag und wie sich herausstellte, hatte da Yahoo Wartungsarbeiten.

    @Ringo
    Download geht leider nicht, da mein Provider keine Makros zulässt. Aber ich verschicke die gerne per Mail. Einfach kurz anfragen und ich häng sie dran.

    @toni
    Das ist kein Fehler. Würde ich heute 90.000 investieren, sollte der Zinseszins den Rest erledigen. Ich habe gerade mal statt 16 Jahre noch 15 Jahre zum Ziel eingegeben, da wären es schon wieder über 100.000 €. Wollte ich die Dividende sofort, müsste ich auf einen Schlag 850.000 € investieren (oops). Daher ist es wichtig, dass ich momentan möglichst viel reinbuttere.
    Noch freundlicher schaut es aus, wenn ich meinen Sicherheitsabschlag weglassen würde. Da wären es nur noch 60.000 €. Also einen Kredit aufnehmen und sofort 60.000 investieren, dafür die monatliche Sparrate für Zins und Tilgung nehmen. Naja, lass ich lieber bleiben.
    Das ganze Geheimnis ist der Zinseszins, wenn man das einmal begriffen hat, dann staunt man immer wieder.

  • #8

    Claudio (Mittwoch, 29 Juni 2016 21:05)

    Zwar nur reine Theorie und Mathematik, aber die Geschichte vom Josephspfennig verdeutlicht was mit dem Zinseszins so alles möglich wäre!
    Ich nehme an du kennst die Geschichte, ich fand sie zunächst unfassbar als ich sie das erste mal gehört habe!
    Nice Evening

  • #9

    Karl-Otto (Donnerstag, 30 Juni 2016 11:43)

    ...eine Frage zu deinem Depot habe ich noch:
    Du hast ja jetzt 33 Aktien. Denkst Du eigentlich ab und ab darüber nach, einige zu verkaufen und dafür andere zu kaufen? Ich habe immer das Problem, dass ich viele viele Unternehmen sehr gut finde, aber alles kann man ja nun mal nicht kaufen. Ich denke dann immer, ob ich nicht eine gute Aktie verpasse.

    Was hältst Du vom Unternehmen Dwight & Church. Sie würde ja eigentlich in Dein "Beuteschema" optimal passen. Warum hast Du dich nicht für diese Aktien entschieden?

    Danke für Deine Auskünfte!

    p.s. Respekt und Lob für Dein Depot und Deine Website!

  • #10

    Tim (Donnerstag, 30 Juni 2016 15:20)

    @Karl-otto: CHD ist ein absolutes Top und traumunternehmen! Ich schaue dem Kurs seit ca 3 Jahren hinterher weil es ihn als immer zu teuer sehe. Die DSR und die Kursperformance sind schon super. Hälst du die Aktie derzeit nicht für teuer bzw überbewertet?

    Ich kenne noch ein paar Unternehmen die in Alex sein Beuteschema passen würden. Vllt kann Alex seinen Plan ja auf 35-40 Werte ausweiten, dann passen da noch einige schöne Werte rein :D Das würde dann aber zu einer never-ending-story führen, den tolle UN gibt es wie Sand am Meer...

  • #11

    Alexander (Donnerstag, 30 Juni 2016 21:53)

    Wenn ein Unternehmen in Schieflage gerät, wird es ausgetauscht. Also nicht gleich, weil mal ein schlechtes Jahr dabei war, oder der Ölpreis vorübergehend im Keller ist. Wenn die Rahmenbedingungen nicht mehr passen wie bei E.ON oder Nokia, dann muss man die Reißleine ziehen. Man wird immer ein gutes Unternehmen verpassen, das kann man nicht ändern und deswegen mache ich mir da keine Gedanken (mehr). CHD ist nicht schlecht, bei mir ist es nur durch das Raster gefallen, weil die Dividendenrendite + Dividendenwachstum zu gering ausfällt. (1,5 % x 1,1^16 = 6,9 %).

    Und Danke für das Lob :)

    Tim, wie du richtig schreibst, eine neverending Story. Irgendwann muss man eine Grenze ziehen und mir langen die 33 Unternehmen. Um alleine in jedes Unternehmen 10K zu investieren, wäre ich schon bei 330K, ein hübsches Sümmchen.

  • #12

    Tim (Dienstag, 05 Juli 2016 11:56)

    CHD ist nicht schlecht, bei mir ist es nur durch das Raster gefallen, weil die Dividendenrendite + Dividendenwachstum zu gering ausfällt. (1,5 % x 1,1^16 = 6,9 %).
    _____

    Sicher das deine Zahlen so stimmen? Ich komme auf ca 1,9% Dividenden Rendite sowie jährliche Steigerungen von 8-10%... dazu kommt noch der phantastische Kurszuwachs von im Schnitt ÜBER 15% im Jahr.

    Also da lacht mein Anlegerherz :D

  • #13

    Alexander (Dienstag, 05 Juli 2016 20:24)

    Laut Dividend.com liegt die Rendite aktuell sogar nur noch bei 1,29 %. Ich habe 10 % Steigerung angenommen, also (1 + 10 %) hoch 16 = 1,1^16 = 4,59 und das mal Rendite ....

    Aber das weist du ja. Also richtig gerechnet. Kurszuwächse rechne ich nicht mehr, du hast noch ein paar Jahrzehnte mehr als ich, daher kannst du die berücksichtigen.