Hab ich mir heute Nachmittag beim Heimfahren angehört.
Sehr schön wieder alles auf den Punkt gebracht. drum les ich auch hier so gerne noch mit.
Bisserl traurig dass du ein Franke bist und wohl mit dem Blog schon haderst. aber verständlich nach fast 2 Jahrzehnten!
#2
Taner(Dienstag, 25 November 2025)
Hallo Alexander, ich habe es mir vorhin beim Taxifahren angehört – wie einen Podcast. Vielen herzlichen Dank für das Interview mit dem Finanzrocker, es war sehr motivierend. Ich hoffe, es wird
nächstes Jahr eine Fortsetzung geben. Ich wünsche dir und der Community schon jetzt eine schöne Weihnachtszeit. Bis dahin liebe Grüße Taner aus dem regnerischen Ulm. :)
#3
Dachs(Dienstag, 25 November 2025 21:06)
Hallo Alexander und an die anderen
Den Podcast werd ich ebenfalls noch anschauen, aber jetzt kenne ich den Finanzrocker und kann über 200 Folgen anschauen. Das wird ganz schön lange dauern �
#4
Niklas(Dienstag, 25 November 2025 23:34)
Heute zufällig in Spotify drauf gestoßen und gleich angehört.
Schön authentisch und bodenständig wie immer.
Ansonsten meine Take aways:
1. Du weißt wo du herkommst und wie der Durchschnittsbürger lebst. Du bist in der Lage das einzuordnen und daraus dankbar und demütig.
2. Irgendwann ist alles fertig renoviert und zuviel Schnitzel außer Haus tun dir nicht gut. Dennoch sammelt sich Kohle an. Ergo - du kriegst die Kohle nicht los.
3. Du bräuchtest weder dein jetziges Gehalt noch die Rente zwingend da die Erträge heute schon reichen. Ein Kapitalverzehr ist nicht notwendig. Das alles unter dem Umstand das ihr keine direkten
Erben habt.
4. Es ist unter den guten Rahmenbedingungen völlig egal ob du sofort oder erst in 1,5 Jahren den Job an den Nagel hängst.
5. Du verkörperst alte Rollenbilder eines Boomers. Die Küche ist für die Frau. Sport zu machen ist nicht intrinsisch motiviert, sondern wird auf Anregung der Frau ausgeübt.
6. Podcast Nr. 9 wäre interessant nach Jobausstieg,
#5
Taner(Mittwoch, 26 November 2025 01:30)
Ich habe zufällig noch ein Interview mit Alexander auf dem YouTube-Kanal von @TimoBaudzus entdeckt.
Mit der Beschreibung: „Darum kaufe ich nur noch DIVIDENDEN-Aktien // Alexander Glaser“.
Den Link findest du unten:
https://youtu.be/TbKvShWiYm4?si=PG_sjTCesFOnJVBX
#6
kitzspitzfan(Mittwoch, 26 November 2025 08:53)
Hallo, habe den Podcast gestern gehört und er hat mir - wie immer - gut gefallen. Deine unaufgeregte Art das Thema "Börse" anzugehen ist besonders und irgendwo einmalig, auch dass du nicht um der
letzten 50 € Willen irgendetwas "optimierst". Ich wünsche dir viel Spaß beim Kohle-Verbraten und freue mich auf Podcast Nr. 9 :)
VG!
#7
Eruvador(Mittwoch, 26 November 2025 15:43)
Hallo Alexander,
habe das Interview mit dem Finanzrocker und Timo angesehen. Sympatisch und authentisch wie immer.... Eine Frage hätte ich allerdings noch ? Wie hast du deine Sparrate investiert. Alles immer komplett
rein oder hast du dir Cash zurück gehalten für Rücksetzter am Markt. Hast du während einer Korrektur oder Crash anders gehandet und wenn ja wie ?
Grüße Eru
#8
Helmuth(Mittwoch, 26 November 2025 15:56)
Klasse Podcast...investieren ist nicht schwer.Geduld Zeit Geld...
Alexander alles Gute weiterhin...
#1 blindes Huhn
Musst nicht traurig sein, Franke zu sein ist nicht schlimm und tut nicht wehh^^
#2 Taner
Danke.
#3 Dachs
Na, da wird dir nicht langweilig. Vielleicht fängst du mit meinen 8 Podcast an ;)
#4 Niklas
zu 2. Die Kohle kriege ich schon los, dauert nur etwas. Urlaube sind teuer und als künftiger Rentner fallen die Einnahmen einiges geringer aus.
zu 4. Leider ist die KK das Problem. Wenn ich zwei Leute freiwillig versichern muss, wird es etwas eng. Darauf habe ich keine Lust.
zu 5. Ja fast. Meine Frau hat nun mal Interesse an einer neuen Küche als ich. Naja, Sport war noch nie so meine Stärke.
#5 Taner
Die Veröffentlichung mit Timo und dem Finanzrocker haben sich ungünstig "überschnitten". Ich setze den Link oben rein. Natürlich ähneln sich die Interviews, aber das liegt nun mal an mir.
#kitzspitzfan
Danke
#7 Eruvador
Ich habe immer ziemlich alles rein. Ein paar Euro sind immer rumgelegen, aber ich habe nichts gezielt zurückgehalten, falls ein Rücksetzer oder Crash kommt. Ich habe bei Kursrückgängen nichts anders
gemacht. Stur regelmäßig aufgestockt.
#9 Helmuth
Danke.
VG an alle :)
#10
Ralf(Mittwoch, 26 November 2025 18:17)
Super Podcasts. Das entspricht ziemlich genau meiner Einstellung und ich bin in einer ähnlichen Situation mit knapp 62 Jahren.
Danke
PS. Buch hab ich gekauft
#11
Eichhörnchen(Mittwoch, 26 November 2025 19:44)
Die schönste Freude ist die Vorfreude. Daher höre ich mir den Podcast zwischen den Feiertagen beim Sport an. Dabei wähle ich das Hörvergnügen statt des Bildgenusses. Ü60 ist Ton statt Bild zu
bevorzugen, als Boomer darf ich das sagen (da selbst betroffen).
VG
Eichhörnchen
#12
Andreas(Mittwoch, 26 November 2025 20:34)
Hallo Alexander,
vielen Dank für das informative und ehrliche Interview mit dem Finanzrocker. Du kommst sehr authentisch rüber.
Ich bin durch deine Strategie persönlich motiviert worden und kann mich damit sehr gut identifizieren. Sehr gern hätte ich mich mit dir auch einmal direkt online zu einigen Aktien ausgetauscht.
Viele Grüße
Andreas
#13
Florian(Donnerstag, 27 November 2025 09:38)
Hallo Alexander. Ich bin durch den Podcast vom Finanzrocker erst vor ein paar Tagen auf dich gestoßen und finde deinen Ansatz sehr interessant.
Kannst du mir bitte sagen, wann du mit dieser Strategie begonnen hast (bin mir nicht sicher, ob du es im Podcast erwähnt hast)?
Und kannst du mir bitte sagen, wie du angefangen hast, also wie viele € hast du am Anfang monatlich investiert? Du hast ja insgesamt ca. 500 TEUR investiert. Wie viel hast du monatlich
investiert?
Vielen Dank und Grüße
Florian
#14
Florian(Donnerstag, 27 November 2025 09:44)
Und kannst du mir vielleicht ein paar Empfehlungen geben, welche Aktien ich als erstes in mein Depot aufnehmen sollte? Ich bin neu und würde gerne Tipps annehmen. Würde ca. 10 TEUR investieren
wollen.
#15
Chris(Donnerstag, 27 November 2025 10:27)
Das kurze Video von Andreas Beck passt gut zum Aufbau des Depots:
Hallo Andreas,
das mit dem Austausch von Aktien ist immer so eine Sache. Ich weiß auch nicht mehr als andere und zu Aktien/Unternehmen, die ich nicht kenne, kann ich auch nicht viel sagen. Schreib doch einfach hier
bzw. beim nächsten Monatsabschluss etwas rein, ich habe von den Kommentaren der Leser viel gelernt. Die Community ist da sehr gut.
Hallo Florian,
ich habe das Depot Mitte 2014 eröffnet und monatlich 500 € gespart. Nachdem ich mein Haus abbezahlt hatte, konnte ich die Sparrate auf 1.000 € mtl. erhöhen. Nebenbei habe ich gearbeitet (meine Frau
auch) und so konnte ich monatlich zuätzliches Kapital einbringen. Details findest du bei in den Bereichen "Der Plan" und "Statistiken".
Welche Aktien sollen ins Depot?
Das ist eine Frage, die nicht pauschal beantwortet werden kann. Da gibt es zu viele Gegenfragen.
Wie ist dein Anlagehorizont?
Was willst du erreichen?
Legst du auf häufige Auszahlungen wert (monatlich/quartalsweise) oder geht auch jährlich?
Bei 10k würde ich mir 5 oder 6 Unternehmen suchen, die aus unterschiedlichen Branchen kommen, eine lange Dividendenhistorie haben und mir das Geschäftsmodell zusagt. Es wäre auf alle Fälle ein REIT
dabei, etwas Telekommunikation, Pharma, Energie - also langweilge Sachen, die immer gebraucht werden. In meinem Depot ist da einiges drin.
Du solltest dich mit deinem Depot wohl fühlen und dahinterstehen. Dann geht das fast von alleine. Tips kann ich da direkt keine geben.
Gruß Alexander
#17
blindes Huhn(Donnerstag, 27 November 2025 18:16)
Wenn man sich die Statistiken ansieht dann bist du monatlich mit im Schnitt 3000€/Monat in den Markt gegangen.
Das ist natürlich schon eine Ansage! Respekt dafür!
Hast du bei der soll-Dividenden Entwicklung diese Steigerung der Sparrate mit eingerechnet?
Wahrscheinlich nicht oder?
#18
Martin(Donnerstag, 27 November 2025 21:32)
Hallo, danke für das Interview, war sehr interessant. Eine Frage hätte ich dazu: wie heißt denn der Anleihe ETF, in den du investiert hast?
Grüße
Martin
#19
Florian(Freitag, 28 November 2025 09:11)
Hallo Alexander.
Danke für deine Rückmeldung.
Wie ist mein Anlagehorizont? -->ich bin 31 Jahre alt und würde das schon bis zur Rente so durchziehen wollen.
Was will ich erreichen? -->eine monatliche Dividende von ein paar Hundert Euro wäre schon schön.
Lege ich auf häufige Auszahlungen wert (monatlich/quartalsweise) oder geht auch jährlich? --> das ist mir eigentlich egal.
Kannst du mir bitte noch sagen, wieso du nicht auf Edelmetalle oder Kryptos setzt? Weil es keine Dividende in dem Sinne gibt oder ist dir das zu spekulativ und zu sehr schwankend (vor allem
Kryptos)?
Viele Grüße
Florian
#20
Dachs(Freitag, 28 November 2025 09:36)
Hey, Florian,
dein Ziel sollte locker machbar sein.
Selbst wenn du monatlich 100€ in einem ETF investierst und dabei etwa 7 Prozent Rendite bekommst, dann kannst du mit 67 über 300€ Dividenden pro Monat rechnen, (2 Prozent Ausschüttungsquote) mit
Steuern versteht sich.
Viele Grüße Dachs
#21
Dachs(Freitag, 28 November 2025 09:43)
Kleine Korrektur: Wegen der Kapitalsteuer sind es eher 250€ Dividende pro Monat
#22
Florian(Freitag, 28 November 2025 10:35)
Hallo Dachs,
danke für deine Rückmeldung. Welchen ETF kannst du da konkret empfehlen?
Viele Grüße
#23
Dachs(Freitag, 28 November 2025 12:00)
#22
Z.B. der Vaneck Developed Morningstar ist sehr gut.
Rendite von über 10 Prozent jährlich erwirtschaftet. Sehr breite Streuung, ein bisschen Amerika, viel Europa aber auch die anderen Kontinente sind gut vertreten. Ausschüttungsquote liegt bei etwa 4
Prozent!
2. Oder einfach ein Klassiker.
Vanguard FTSE All World, jedoch ist dort Amerika sehr stark vertreten und die Ausschüttungsquote liegt nur bei 2 Prozent
#24
blindes Huhn(Freitag, 28 November 2025 14:07)
@#23
Vorsichtig!
Vergangene Rendite ist nichts für die Zukunft!
Vaneck ist nur so gut gelaufen weil 40% Finanzen und Zinsen gestiegen sind!
Jeder muss sich unbedingt die Auswahl Kriterien anschauen und für sich abschätzen ob es zukünftig sinnig ist.
Fallen mir spontan einige ein, die man sich anschauen kann:
All World normal
All World High Dividende
Stoxx Select 100
Vaneck morning Star
Global Dividende aristokrat
#25
Dachs(Freitag, 28 November 2025 14:45)
Hallo blindes Huhn,
ist ja logisch, dass man die Zukunft nicht vorhersagen kann. Man sollte einfach breit streuen. Z.B. paar ETFs mixen und als Beimischung Edelmetalle und/oder Kyrpto nehmen.
Ein großer Fehler ist wenn man nur in einer Sache investiert und meckert, wieso geht alles den Bach runter. Ich kann nicht verstehen wieso man nur z.B. Bitcoin investiert
#26
blindes Huhn(Freitag, 28 November 2025 16:38)
@#25
Bitcoin only ist für diejenigen die angeblich Bitcoin verstanden haben. ich bin auch noch nicht soweit, aber bin mit 20-25% vom Depot darin investiert.
#17 blindes Huhn
Als ich den Plan aufstellte, hatte ich keine Vorstellung, wie gut das laufen würde. Ich ging bei der Soll-Planung von 500 € sparen und etwas Dividendensteigerung aus. Das sich das Ganze so
entwickelt, konnte ich mir selber nicht vorstellen.
#18 Martin
ISIN: IE00BZ163K21 | WKN: A143JM | Kürzel: VUCP | Typ: ETF
Der ETF ist von Vanguard und hat eine TER von nur 0,09%
#19 Florian
Da dir die Zahlweise relativ egal ist, erweitert sich dein Anlageuniversum deutlich. Du kannst Aktien aus allen steuereinfachen Ländern nehmen. Z. B. Deutschland, USA, Kanada, Großbritanien
etc.
Überlege dir, in was für Branchen du investieren willst und in welche nicht. Manche meiden zum Beispiel Alkohol, Tabak. Ich bin einfach bei Finanzwerten eher vorsichtig.
Mach dir Gedanken, wieviele Unternehmen du in dein Depot nehmen möchtest. Dies wird sich mit der Zeit ändern, das ist normal. Es gibt Leute, die haben 200 Titel, andere nur 15. Mir langen max. 50
Aktien, mehr will ich nicht. Das ist wieder eine persönliche Sache.
Schaue in andere Depots/Blogs, um Ideen für Unternehmen zu sammeln. Eine ganz einfache Liste langt, merken kann sich das eh keiner. Mit der Zeit wächst das Depot und die Einnahmen nehmen zu. Bis zur
Rente sind nicht nur einige Hundert Euro möglich, wenn du das konsequent durchziehst, sind da 2.000 € und mehr pro Monat möglich. Die Zeit arbeitet da für dich. Hier gibt es Leser, die mit 50 oder
100 Euro angefangen haben und inzwischen kratzen sie an der 1.000 € Grenze.
Kryptos sind einfach spekulativ und tragen nichts zu meinem Einkommen bei.
Gold glänzt so schön, da habe ich sogar eine kleine Position ;)
Mein Ziel war und ist, ein monatliches Einkommen aus Kapitalanlagen zu bekommen, ohne etwas verkaufen zu müssen. Rente+Dividenden+sonstige Einnahmen = finanziell sorglos im Alter leben. Dazu brauche
ich keinen Depotwert von mehreren Millionen.
Die Yacht, den Privatjet usw. schaffe ich nicht, bin aber mit meiner Situation absolut zufrieden.
Grüße Alexander
#28
Dachs(Samstag, 29 November 2025 11:11)
Hallo Alexander und an die anderen,
zurzeit wird darüber gesprochen, ob Sozialabgaben für Kapitalerträge und Miteinanahmen gelten sollen.
1. Wie realistisch haltet ihr das es so eintrifft?
2. Wie bedrohlich findet ihr das, wenn es wirklich so eintreffen würde ?
Viele Grüße Dachs
#29
Eric(Samstag, 29 November 2025 11:38)
Hallo Alexander,
ich bin ein stiller Leser deines Blogs und habe für mich das Ziel definiert, einkommensorientiert zu investieren. Noch stehe ich ganz am Anfang: Mein Depot umfasst aktuell 11 Einzelwerte und 3 ETFs.
In diesem Jahr werde ich zum ersten Mal die Marke von 500 € netto an Dividendenerträgen erreichen.
In deinem Buch beschreibst du, dass du heute eine Zielgröße von rund 100 Unternehmen mit möglichst gleichgewichteten Dividendenerträgen anstreben würdest, um das Risiko weiter zu minimieren. Diesen
Ansatz finde ich sehr interessant – und mir ist auch bewusst, dass es dabei sicherlich andere Unternehmen wären als jene, in die du ab 2015 investiert hast.
Was mich beschäftigt: Neben der Auswahl qualitativ guter Unternehmen spielt doch auch der Einstiegszeitpunkt eine Rolle. Natürlich weiß ich, dass man den Markt nicht timen kann und einen perfekten
„Dip“ meist nur zufällig erwischt. Dennoch erscheint mir ein sinnvoller, möglichst günstiger Einstieg in den einzelnen Wert wichtig – zusätzlich zu Kennzahlen wie KGV, Ausschüttungsquote oder
Cashflow.
#30
Chris(Samstag, 29 November 2025 13:36)
@Dachs
Lohn und Gehalt ist fast immer eine positive Größe, bei V+V und KapV ist das nicht so.
Allerdings die Gesetzlichen Krankenkassen gehen bei freiwillig Versicherten seit Jahrzehnten wie folgt vor, alle positiven Einkunftsarten werden zusammengerechnet, die negativen werden NICHT
berücksichtigt und von der Summe wird der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberanteil berechnet und abgeführt.
Das würde bedeuten Überschuss aus Dividenden 20.000 EUR, Verlust V+V durch Renovierung -20.000 EUR in Summe 0 EUR.
Berechnet werden 20% KK und Pflege ohne Krankengeld auf 20.000 EUR, also 4.000 EUR sind von 0 EUR Einnahmen zu zahlen.
Rentenversicherung läge bei 19,00 %, dann kämen 3.800 EUR für jeden? (Inländer, Halter von ..., in der BRD steuerpflichtigen, sozialbeitragspflichtigen, ...) hinzu.
Die Folge wäre weniger Investitionen in bestimmte Anlageprodukte.
#31
Chris(Samstag, 29 November 2025 14:53)
@Dachs
Einen wichtigen Punkt habe ich noch nicht angesprochen, alle Einzahlungen erhöhen ab der Regelaltersgrenze die Renten sofort beziehungsweise jährlich in der Mitte des Jahres, je älter jemand ist,
desto eher erhält er seine Rentenbeiträge wieder anteilig zurück.
Ist die Lebenserwartung ab Regelsaltersgrenze niedrig, da erkrankt, ... oder ist man sehr alt, erhält man weniger monatliche Auszahlungen, dann ist nur noch die Hinterbliebenenabsicherung von
Bedeutung.
Eine 67-jährige Frau hat eine Lebenserwartung von 20 Jahren. Die Beiträge, die sie im 67. Lebensjahr einzahlen muss, erhält sie zeitnah anteilig zurück.
Wenn die Inflation vollständig ausgeglichen wird und die Rendite der Zwangsbeiträge 5% beträgt, wäre es eine Umverteilung, die lediglich steuerliche Auswirkungen hätte, da die Beiträge wahrscheinlich
angesetzt werden müssen.
Hier könnte es sich sogar für einen 67-jährigen Mann lohnen, erst später umzuschichten.
Vielleicht gibt es dann aber, wie bereits heute möglich, eine Besteuerung und Beitragszahlung von fiktiven Gewinnen.
#32
Chris(Samstag, 29 November 2025 15:13)
Ich füge auch einmal den Link zu den Sterbetafeln ein.
Ihr findet oben Eure Kohorte/Geburtsjahr, dann Euer Alter und schließlich das Geschlecht.
Wie zu erkennen, gibt es eigentlich kein großes Problem in der RV, zahlreiche Einzahler beziehen ihre Rente nicht oder nur kurze Zeit.
Die Generation der Geburtenstarken Jahrgänge hat in der Mehrzahl mit 15 oder 16 zu arbeiten begonnen.
Ich setze mal 16 Jahre an und Renteneintritt mit 66 Jahre, dann wurden 50 Jahre Beiträge bezahlt und dann schaut man auf die durchschnittliche Restlebenszeit für Männer und Frauen.
Das sind noch 11,x bzw. 13,x Jahre durchschnittlicher Rentenbezug.
Hallo Dachs,
es wird seit Jahren immer wieder darüber gesprochen und passiert ist nichts. Sollten Kapitalerträge herangezogen werden, stellen sich tausend Fragen. Was ist mit den KK von Ausländern? Gibt es
Freibeträge? Zahlen Unternehmen oder sind die befreit? Wenn es soweit kommt, dann werde ich (und Millionen andere auch) nach einer Lösung suchen und Schlupflöcher gibt es immer. Also mache ich mir da
keine Gedanken und warte einfach ab. Ändern kann ich eh nichts, nur reagieren.
Hallo Eric,
wann ist der Einstieg günstig? Woran erkennt man das? Das ist die Gretchenfrage. Leichter ist noch eine mögliche Überbewertung zu erkennen.
Bei einigen Firmen könnte man Jahre warten und würde diese nie kaufen können, da kein "günstiger" Zeitpunkt kommt.
Einige Screener zeigen die Dividendenrendite auf. Wenn diese unter dem langjährigen Mittel liegt, dann ist es günstig einzusteigen. Das wäre z. B. eine Möglichkeit. Letztlich weiß man es nie genau,
daher habe ich immer versucht, nicht zu teuer zu kaufen. Passt die Rendite zu meinen Vorgaben, dann war das ok. Bei einer langen Haltedauer spielt das kaum noch eine Rolle, zumal wird nicht Millionen
in einen Wert stecken (können).
Ich hatte mir da 2016 schon einemal Gedanken in einem Blogbeitrag gemacht:
ich habe mir auch beide Interviews angeschaut bzw. angehört.
Deinen Blog verfolge ich schon länger und würde mir eine Weiterführung wünschen. Auch wenn es nur der Monatsabschluss sein sollte... Vielleicht helfen dir ja noch andere Kommentare zur Motivation
�
Die Kosten deines Anbieters könnte ja ggf die Community zahlen. Der Vorschlag war in den vergangenen Monaten ja auch in den Kommentaren zu finden.
PayPal Link auf deine Seite stellen und gut ist.
Sonst sehe ich mit etwas Abstand eine gute Mischung deines Depots. Mich hat nur gewundert, dass du dort keine dt. oder europäische Werte hast. Diese liegen ja wohl im anderen Depot...
Alles Gute
Gary
#35
Masterhirn(Samstag, 29 November 2025 21:03)
Wer sich die Noblesse, den A143JM zu halten, nicht erlauben mag, dem sei der A1JU1K empfohlen.
Dessen Performance lag in den letzten 5 Jahren rund 50 Prozentpunkte über dem Vanguard. Dies mag glücklichen Umständen geschuldet sein.
Sicherlich, denn: Diesmal ist ja alles anders.
Hallo Gary,
die deutschen und sonstigen Werte liegen im Familiendepot. Die Kosten vom Blog sind untergeordnet, daran soll es nicht scheitern. Ich habe den Vertrag jetzt erst mal um ein Jahr verlängert, also
keine Hektik ;)
Grüße
#37
100€ dauerhaft zu wenig(Sonntag, 30 November 2025 21:18)
@Dachs / Florian
Wer 36 Jahre lang 100€ einzahlt der bekommt zwar 250€ netto (oder dann weniger weil 2061 und danach bestimmt auf KAP Sozialabgaben fällig werden) aber die Inflation ist so hoch, dass man a) netto
weniger hat als heute die 100€ und b) auch noch kurzer bezieht als man eingezahlt hat. Also das wichtigste ist Einkommen erhöhen und dann Sparrate erhöhen und dann bleibt auch noch Geld für Spaß
übrig auf dem Weg. Ach ja, nicht zu luxuriöses Wohneigentum welches mit 60 abbezahlt ist entspannt die Zeit des Rentenbezugs ungemein. Vermutlich findet man auch ne bessere Beziehung mit weniger
Stress wenn ausreichend Einkommen da ist usw.
#38
Eichhörnchen(Montag, 01 Dezember 2025 06:13)
Zu #37
Wenn die Möglichkeit besteht, dann kann es zielführend sein, das Hypothekendarlehen stärker zu tilgen. Volker Looman hat vor Jahren regelmäßig recht interessante Betrachtungen unter der Überschrift
„Die Vermögensfrage“ in der FAZ angestellt. Dort riet er mal zur Tilgung bis Anfang / Mitte 50, so liessen sich das Studium der Kinder und die gleichzeitige Altersvorsorge besser stemmen.
VG
Eichhörnchen
#39
Dachs(Montag, 01 Dezember 2025 09:37)
# 37
Klar, die Inflation spielt auch ne Rolle. Bei 2 Prozent Inflation wäre die Kaufkraft in 36 Jahren etwa halb so hoch als wie heute. Wahrscheinlich liegt die Inflation eher zwischen 2 bis 3
Prozent.
Aber jede Person hat auch andere Lebensumstände, für manche reichen 250€ Dividenden aus, die anderen sind erst mit 1000€ Dividenden im Monat glücklich...
#40
Tilgung bis Anfang / Mitte 50(Montag, 01 Dezember 2025 11:43)
ja, das ist denke ich ein wichtiger Schritt. Siehe @Alexander wo nach Volltilgung der monatliche Turbo fürs Depot so richtig gezündet wurde - obwohl es finanzmathematisch nicht der beste Weg ist.
Vermutlich führt dieses starke Zwangstilgen auch zur sparsamen Lebensweise und man spart dann einfach hart weiter fürs Depot ohne das gefühl zu haben etwas zu verpassen.
Aber klar, für viele ist das eine Luxusvorstellung und sie müssen schauen ob sie die 100€ fürs Kind nehmen oder fürs Depot oder fürs tilgen oder für die Autoreparatur oder auch mal für den Urlaub.
Alles geht nicht. Aber wichtig ist trotzdem etwas fokussiert zu machen und stetig das Einkommen zu erhöhen. Erst sind es 2€ Dividende und dann 20€ und dann 200€ und in 30 Jahren dann 2000€. Das
würden viel mehr Leute erreichen können wenn sie es nur versuchen würden.
#41
Martin(Dienstag, 02 Dezember 2025 07:32)
@Alexander, danke für Deine Antwort zu #18
#42
fen(Mittwoch, 03 Dezember 2025 06:55)
Schöner Podcast von euch beiden! Wie immer - sehr hörenswert.
Bitte in jedem Fall: Skateboard kaufen! ;-)
und Podcast-Serie & auch Blog weiter fortsetzen (in welchem Umfang auch immer)
Grüße und Danke für die viele Inspiration in den Jahren!
fen
#43
Mike(Mittwoch, 03 Dezember 2025 18:09)
Lieber Alex,
ich hoffe das du und der Finanzrocker mit der Folge wieder viel Erfolg haben werdet. Sie war wie immer sehr kurzweilig.
Vor allem eure beiden doch leicht unterschiedlichen Ansätze bei dem gleichzeitigem Respekt vor der Leistung des anderen sind einfach bewundernswert.
Sozialabgaben auf KAP(Freitag, 05 Dezember 2025 06:31)
@Chris, im verlinkten Text stehen 3 bemerkenswerte Dinge.
1) Aus der Tabelle wird deutlich, dass erneut der Mittelstand besonders belastet wird. Weder Einkommen >100k (=oberhalb der BBG) noch Einkommen <50k (=Geringverdienerinnen mit wenig Erspartem)
bezahlen besonders viel mehr.
Besonders belastet sind die Mittelstandseinkommen mit Mittelstandssparguthaben.
2) Aus der Tabelle wird deutlich, dass niemandem klar ist wie es gemacht werden soll, nur dass mehr Einnahmen gewünscht sind "Wie das im Detail aussieht, ist noch unklar".
Hier berechnet man lediglich den AN-Anteil, aber natürlich kann das bei KAP auch ganz anders aussehen und auch der AG-Anteil fällig werden oder willkürlich was auch immer. Das ist beim Soli ja auch
so, dass das unabhängig fällig wird. Man könnte zB auch einfach den Soli erhöhen oder nen Renten-Soli einführen ect....
3) Verbeamtete Politiker die selber keine Abgaben zB zu GRV-zahlen, die selber private KV mit Beihilfezahlung erhalten, die selber elitäre Altersbezügen / Pensionen beziehen und sogar lebenslange
Ansprüche nach relativ kurzer BT-Zugehörigkeit erwerben - diese Leute faseln etwas von Ungerechtigkeiten und fordern so die Abgaben aus der Altersvorsorge des Angestelten.
So stelle ich mir persönlich keine gerechte Abgabenlast vor.
#46
@#45(Freitag, 05 Dezember 2025 13:08)
Die Tabelle ist wirklich heftig. Oben und unten kommt man ungeschoren davon, aber in der Mitte wird man zur Kasse gebeten. Ich denke nach wie vor, dass das gar nicht kommen wird. Allein schon der
technische Aufwand für den Einzug der Beiträge wird immens sein. Ein Renten-Soli wäre aufgrund seiner "Einfachheit" wohl eher möglich.
#47
Rentensoli(Freitag, 05 Dezember 2025 18:41)
Einführung des Rentensoli für Beamte und Pensionäre mit Bezügen >Maximalrente zugunsten der Mütterrente o ä.
#48
Dachs(Samstag, 06 Dezember 2025 07:13)
Selbst wenn es Sozialabgaben auf die Kapitalerträge geben würde, dann würde ich ganz normal weiter investieren.
Aber schon komisch, in z.B. Schweden, Polen wird man von der Regierung unterstützt und in Deutschland denken die Politiker nur an Steuern..
Ich würde lieber weniger Netto von Brutto haben, als Sozialabgaben auf Kapitalerträge!
#49
Eichhörnchen(Samstag, 06 Dezember 2025 08:30)
Recht hast Du, Dachs!
Es ist wirklich lächerlich, dass man hier mit 1000 EUR Sparerpauschbetrag seine Altersvorsorge aufbauen muss. Andere Länder machen bessere Politik, wir kriegen es hier nicht gebacken.
FG
Eichhörnchen
#50
Eichhörnchen(Dienstag, 23 Dezember 2025 15:36)
Hallo Alexander,
der Podcast war wie immer kurzweilig und interessant. Angenehmes Gespräch!
FG
Eichhörnchen
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blindes Huhn (Dienstag, 25 November 2025 18:56)
Hab ich mir heute Nachmittag beim Heimfahren angehört.
Sehr schön wieder alles auf den Punkt gebracht. drum les ich auch hier so gerne noch mit.
Bisserl traurig dass du ein Franke bist und wohl mit dem Blog schon haderst. aber verständlich nach fast 2 Jahrzehnten!
Taner (Dienstag, 25 November 2025)
Hallo Alexander, ich habe es mir vorhin beim Taxifahren angehört – wie einen Podcast. Vielen herzlichen Dank für das Interview mit dem Finanzrocker, es war sehr motivierend. Ich hoffe, es wird nächstes Jahr eine Fortsetzung geben. Ich wünsche dir und der Community schon jetzt eine schöne Weihnachtszeit. Bis dahin liebe Grüße Taner aus dem regnerischen Ulm. :)
Dachs (Dienstag, 25 November 2025 21:06)
Hallo Alexander und an die anderen
Den Podcast werd ich ebenfalls noch anschauen, aber jetzt kenne ich den Finanzrocker und kann über 200 Folgen anschauen. Das wird ganz schön lange dauern �
Niklas (Dienstag, 25 November 2025 23:34)
Heute zufällig in Spotify drauf gestoßen und gleich angehört.
Schön authentisch und bodenständig wie immer.
Ansonsten meine Take aways:
1. Du weißt wo du herkommst und wie der Durchschnittsbürger lebst. Du bist in der Lage das einzuordnen und daraus dankbar und demütig.
2. Irgendwann ist alles fertig renoviert und zuviel Schnitzel außer Haus tun dir nicht gut. Dennoch sammelt sich Kohle an. Ergo - du kriegst die Kohle nicht los.
3. Du bräuchtest weder dein jetziges Gehalt noch die Rente zwingend da die Erträge heute schon reichen. Ein Kapitalverzehr ist nicht notwendig. Das alles unter dem Umstand das ihr keine direkten Erben habt.
4. Es ist unter den guten Rahmenbedingungen völlig egal ob du sofort oder erst in 1,5 Jahren den Job an den Nagel hängst.
5. Du verkörperst alte Rollenbilder eines Boomers. Die Küche ist für die Frau. Sport zu machen ist nicht intrinsisch motiviert, sondern wird auf Anregung der Frau ausgeübt.
6. Podcast Nr. 9 wäre interessant nach Jobausstieg,
Taner (Mittwoch, 26 November 2025 01:30)
Ich habe zufällig noch ein Interview mit Alexander auf dem YouTube-Kanal von @TimoBaudzus entdeckt.
Mit der Beschreibung: „Darum kaufe ich nur noch DIVIDENDEN-Aktien // Alexander Glaser“.
Den Link findest du unten:
https://youtu.be/TbKvShWiYm4?si=PG_sjTCesFOnJVBX
kitzspitzfan (Mittwoch, 26 November 2025 08:53)
Hallo, habe den Podcast gestern gehört und er hat mir - wie immer - gut gefallen. Deine unaufgeregte Art das Thema "Börse" anzugehen ist besonders und irgendwo einmalig, auch dass du nicht um der letzten 50 € Willen irgendetwas "optimierst". Ich wünsche dir viel Spaß beim Kohle-Verbraten und freue mich auf Podcast Nr. 9 :)
VG!
Eruvador (Mittwoch, 26 November 2025 15:43)
Hallo Alexander,
habe das Interview mit dem Finanzrocker und Timo angesehen. Sympatisch und authentisch wie immer.... Eine Frage hätte ich allerdings noch ? Wie hast du deine Sparrate investiert. Alles immer komplett rein oder hast du dir Cash zurück gehalten für Rücksetzter am Markt. Hast du während einer Korrektur oder Crash anders gehandet und wenn ja wie ?
Grüße Eru
Helmuth (Mittwoch, 26 November 2025 15:56)
Klasse Podcast...investieren ist nicht schwer.Geduld Zeit Geld...
Alexander alles Gute weiterhin...
Alexander (Mittwoch, 26 November 2025 16:57)
#1 blindes Huhn
Musst nicht traurig sein, Franke zu sein ist nicht schlimm und tut nicht wehh^^
#2 Taner
Danke.
#3 Dachs
Na, da wird dir nicht langweilig. Vielleicht fängst du mit meinen 8 Podcast an ;)
#4 Niklas
zu 2. Die Kohle kriege ich schon los, dauert nur etwas. Urlaube sind teuer und als künftiger Rentner fallen die Einnahmen einiges geringer aus.
zu 4. Leider ist die KK das Problem. Wenn ich zwei Leute freiwillig versichern muss, wird es etwas eng. Darauf habe ich keine Lust.
zu 5. Ja fast. Meine Frau hat nun mal Interesse an einer neuen Küche als ich. Naja, Sport war noch nie so meine Stärke.
#5 Taner
Die Veröffentlichung mit Timo und dem Finanzrocker haben sich ungünstig "überschnitten". Ich setze den Link oben rein. Natürlich ähneln sich die Interviews, aber das liegt nun mal an mir.
#kitzspitzfan
Danke
#7 Eruvador
Ich habe immer ziemlich alles rein. Ein paar Euro sind immer rumgelegen, aber ich habe nichts gezielt zurückgehalten, falls ein Rücksetzer oder Crash kommt. Ich habe bei Kursrückgängen nichts anders gemacht. Stur regelmäßig aufgestockt.
#9 Helmuth
Danke.
VG an alle :)
Ralf (Mittwoch, 26 November 2025 18:17)
Super Podcasts. Das entspricht ziemlich genau meiner Einstellung und ich bin in einer ähnlichen Situation mit knapp 62 Jahren.
Danke
PS. Buch hab ich gekauft
Eichhörnchen (Mittwoch, 26 November 2025 19:44)
Die schönste Freude ist die Vorfreude. Daher höre ich mir den Podcast zwischen den Feiertagen beim Sport an. Dabei wähle ich das Hörvergnügen statt des Bildgenusses. Ü60 ist Ton statt Bild zu bevorzugen, als Boomer darf ich das sagen (da selbst betroffen).
VG
Eichhörnchen
Andreas (Mittwoch, 26 November 2025 20:34)
Hallo Alexander,
vielen Dank für das informative und ehrliche Interview mit dem Finanzrocker. Du kommst sehr authentisch rüber.
Ich bin durch deine Strategie persönlich motiviert worden und kann mich damit sehr gut identifizieren. Sehr gern hätte ich mich mit dir auch einmal direkt online zu einigen Aktien ausgetauscht.
Viele Grüße
Andreas
Florian (Donnerstag, 27 November 2025 09:38)
Hallo Alexander. Ich bin durch den Podcast vom Finanzrocker erst vor ein paar Tagen auf dich gestoßen und finde deinen Ansatz sehr interessant.
Kannst du mir bitte sagen, wann du mit dieser Strategie begonnen hast (bin mir nicht sicher, ob du es im Podcast erwähnt hast)?
Und kannst du mir bitte sagen, wie du angefangen hast, also wie viele € hast du am Anfang monatlich investiert? Du hast ja insgesamt ca. 500 TEUR investiert. Wie viel hast du monatlich investiert?
Vielen Dank und Grüße
Florian
Florian (Donnerstag, 27 November 2025 09:44)
Und kannst du mir vielleicht ein paar Empfehlungen geben, welche Aktien ich als erstes in mein Depot aufnehmen sollte? Ich bin neu und würde gerne Tipps annehmen. Würde ca. 10 TEUR investieren wollen.
Chris (Donnerstag, 27 November 2025 10:27)
Das kurze Video von Andreas Beck passt gut zum Aufbau des Depots:
https://www.youtube.com/watch?v=7BMbZlycMTI
Alexander (Donnerstag, 27 November 2025 17:06)
Hallo Andreas,
das mit dem Austausch von Aktien ist immer so eine Sache. Ich weiß auch nicht mehr als andere und zu Aktien/Unternehmen, die ich nicht kenne, kann ich auch nicht viel sagen. Schreib doch einfach hier bzw. beim nächsten Monatsabschluss etwas rein, ich habe von den Kommentaren der Leser viel gelernt. Die Community ist da sehr gut.
Hallo Florian,
ich habe das Depot Mitte 2014 eröffnet und monatlich 500 € gespart. Nachdem ich mein Haus abbezahlt hatte, konnte ich die Sparrate auf 1.000 € mtl. erhöhen. Nebenbei habe ich gearbeitet (meine Frau auch) und so konnte ich monatlich zuätzliches Kapital einbringen. Details findest du bei in den Bereichen "Der Plan" und "Statistiken".
Welche Aktien sollen ins Depot?
Das ist eine Frage, die nicht pauschal beantwortet werden kann. Da gibt es zu viele Gegenfragen.
Wie ist dein Anlagehorizont?
Was willst du erreichen?
Legst du auf häufige Auszahlungen wert (monatlich/quartalsweise) oder geht auch jährlich?
Bei 10k würde ich mir 5 oder 6 Unternehmen suchen, die aus unterschiedlichen Branchen kommen, eine lange Dividendenhistorie haben und mir das Geschäftsmodell zusagt. Es wäre auf alle Fälle ein REIT dabei, etwas Telekommunikation, Pharma, Energie - also langweilge Sachen, die immer gebraucht werden. In meinem Depot ist da einiges drin.
Du solltest dich mit deinem Depot wohl fühlen und dahinterstehen. Dann geht das fast von alleine. Tips kann ich da direkt keine geben.
Gruß Alexander
blindes Huhn (Donnerstag, 27 November 2025 18:16)
Wenn man sich die Statistiken ansieht dann bist du monatlich mit im Schnitt 3000€/Monat in den Markt gegangen.
Das ist natürlich schon eine Ansage! Respekt dafür!
Hast du bei der soll-Dividenden Entwicklung diese Steigerung der Sparrate mit eingerechnet?
Wahrscheinlich nicht oder?
Martin (Donnerstag, 27 November 2025 21:32)
Hallo, danke für das Interview, war sehr interessant. Eine Frage hätte ich dazu: wie heißt denn der Anleihe ETF, in den du investiert hast?
Grüße
Martin
Florian (Freitag, 28 November 2025 09:11)
Hallo Alexander.
Danke für deine Rückmeldung.
Wie ist mein Anlagehorizont? -->ich bin 31 Jahre alt und würde das schon bis zur Rente so durchziehen wollen.
Was will ich erreichen? -->eine monatliche Dividende von ein paar Hundert Euro wäre schon schön.
Lege ich auf häufige Auszahlungen wert (monatlich/quartalsweise) oder geht auch jährlich? --> das ist mir eigentlich egal.
Kannst du mir bitte noch sagen, wieso du nicht auf Edelmetalle oder Kryptos setzt? Weil es keine Dividende in dem Sinne gibt oder ist dir das zu spekulativ und zu sehr schwankend (vor allem Kryptos)?
Viele Grüße
Florian
Dachs (Freitag, 28 November 2025 09:36)
Hey, Florian,
dein Ziel sollte locker machbar sein.
Selbst wenn du monatlich 100€ in einem ETF investierst und dabei etwa 7 Prozent Rendite bekommst, dann kannst du mit 67 über 300€ Dividenden pro Monat rechnen, (2 Prozent Ausschüttungsquote) mit Steuern versteht sich.
Viele Grüße Dachs
Dachs (Freitag, 28 November 2025 09:43)
Kleine Korrektur: Wegen der Kapitalsteuer sind es eher 250€ Dividende pro Monat
Florian (Freitag, 28 November 2025 10:35)
Hallo Dachs,
danke für deine Rückmeldung. Welchen ETF kannst du da konkret empfehlen?
Viele Grüße
Dachs (Freitag, 28 November 2025 12:00)
#22
Z.B. der Vaneck Developed Morningstar ist sehr gut.
Rendite von über 10 Prozent jährlich erwirtschaftet. Sehr breite Streuung, ein bisschen Amerika, viel Europa aber auch die anderen Kontinente sind gut vertreten. Ausschüttungsquote liegt bei etwa 4 Prozent!
2. Oder einfach ein Klassiker.
Vanguard FTSE All World, jedoch ist dort Amerika sehr stark vertreten und die Ausschüttungsquote liegt nur bei 2 Prozent
blindes Huhn (Freitag, 28 November 2025 14:07)
@#23
Vorsichtig!
Vergangene Rendite ist nichts für die Zukunft!
Vaneck ist nur so gut gelaufen weil 40% Finanzen und Zinsen gestiegen sind!
Jeder muss sich unbedingt die Auswahl Kriterien anschauen und für sich abschätzen ob es zukünftig sinnig ist.
Fallen mir spontan einige ein, die man sich anschauen kann:
All World normal
All World High Dividende
Stoxx Select 100
Vaneck morning Star
Global Dividende aristokrat
Dachs (Freitag, 28 November 2025 14:45)
Hallo blindes Huhn,
ist ja logisch, dass man die Zukunft nicht vorhersagen kann. Man sollte einfach breit streuen. Z.B. paar ETFs mixen und als Beimischung Edelmetalle und/oder Kyrpto nehmen.
Ein großer Fehler ist wenn man nur in einer Sache investiert und meckert, wieso geht alles den Bach runter. Ich kann nicht verstehen wieso man nur z.B. Bitcoin investiert
blindes Huhn (Freitag, 28 November 2025 16:38)
@#25
Bitcoin only ist für diejenigen die angeblich Bitcoin verstanden haben. ich bin auch noch nicht soweit, aber bin mit 20-25% vom Depot darin investiert.
Alexander (Samstag, 29 November 2025 10:53)
#17 blindes Huhn
Als ich den Plan aufstellte, hatte ich keine Vorstellung, wie gut das laufen würde. Ich ging bei der Soll-Planung von 500 € sparen und etwas Dividendensteigerung aus. Das sich das Ganze so entwickelt, konnte ich mir selber nicht vorstellen.
#18 Martin
ISIN: IE00BZ163K21 | WKN: A143JM | Kürzel: VUCP | Typ: ETF
Der ETF ist von Vanguard und hat eine TER von nur 0,09%
#19 Florian
Da dir die Zahlweise relativ egal ist, erweitert sich dein Anlageuniversum deutlich. Du kannst Aktien aus allen steuereinfachen Ländern nehmen. Z. B. Deutschland, USA, Kanada, Großbritanien etc.
Überlege dir, in was für Branchen du investieren willst und in welche nicht. Manche meiden zum Beispiel Alkohol, Tabak. Ich bin einfach bei Finanzwerten eher vorsichtig.
Mach dir Gedanken, wieviele Unternehmen du in dein Depot nehmen möchtest. Dies wird sich mit der Zeit ändern, das ist normal. Es gibt Leute, die haben 200 Titel, andere nur 15. Mir langen max. 50 Aktien, mehr will ich nicht. Das ist wieder eine persönliche Sache.
Schaue in andere Depots/Blogs, um Ideen für Unternehmen zu sammeln. Eine ganz einfache Liste langt, merken kann sich das eh keiner. Mit der Zeit wächst das Depot und die Einnahmen nehmen zu. Bis zur Rente sind nicht nur einige Hundert Euro möglich, wenn du das konsequent durchziehst, sind da 2.000 € und mehr pro Monat möglich. Die Zeit arbeitet da für dich. Hier gibt es Leser, die mit 50 oder 100 Euro angefangen haben und inzwischen kratzen sie an der 1.000 € Grenze.
Kryptos sind einfach spekulativ und tragen nichts zu meinem Einkommen bei.
Gold glänzt so schön, da habe ich sogar eine kleine Position ;)
Mein Ziel war und ist, ein monatliches Einkommen aus Kapitalanlagen zu bekommen, ohne etwas verkaufen zu müssen. Rente+Dividenden+sonstige Einnahmen = finanziell sorglos im Alter leben. Dazu brauche ich keinen Depotwert von mehreren Millionen.
Die Yacht, den Privatjet usw. schaffe ich nicht, bin aber mit meiner Situation absolut zufrieden.
Grüße Alexander
Dachs (Samstag, 29 November 2025 11:11)
Hallo Alexander und an die anderen,
zurzeit wird darüber gesprochen, ob Sozialabgaben für Kapitalerträge und Miteinanahmen gelten sollen.
1. Wie realistisch haltet ihr das es so eintrifft?
2. Wie bedrohlich findet ihr das, wenn es wirklich so eintreffen würde ?
Viele Grüße Dachs
Eric (Samstag, 29 November 2025 11:38)
Hallo Alexander,
ich bin ein stiller Leser deines Blogs und habe für mich das Ziel definiert, einkommensorientiert zu investieren. Noch stehe ich ganz am Anfang: Mein Depot umfasst aktuell 11 Einzelwerte und 3 ETFs. In diesem Jahr werde ich zum ersten Mal die Marke von 500 € netto an Dividendenerträgen erreichen.
In deinem Buch beschreibst du, dass du heute eine Zielgröße von rund 100 Unternehmen mit möglichst gleichgewichteten Dividendenerträgen anstreben würdest, um das Risiko weiter zu minimieren. Diesen Ansatz finde ich sehr interessant – und mir ist auch bewusst, dass es dabei sicherlich andere Unternehmen wären als jene, in die du ab 2015 investiert hast.
Was mich beschäftigt: Neben der Auswahl qualitativ guter Unternehmen spielt doch auch der Einstiegszeitpunkt eine Rolle. Natürlich weiß ich, dass man den Markt nicht timen kann und einen perfekten „Dip“ meist nur zufällig erwischt. Dennoch erscheint mir ein sinnvoller, möglichst günstiger Einstieg in den einzelnen Wert wichtig – zusätzlich zu Kennzahlen wie KGV, Ausschüttungsquote oder Cashflow.
Chris (Samstag, 29 November 2025 13:36)
@Dachs
Lohn und Gehalt ist fast immer eine positive Größe, bei V+V und KapV ist das nicht so.
Allerdings die Gesetzlichen Krankenkassen gehen bei freiwillig Versicherten seit Jahrzehnten wie folgt vor, alle positiven Einkunftsarten werden zusammengerechnet, die negativen werden NICHT berücksichtigt und von der Summe wird der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberanteil berechnet und abgeführt.
Das würde bedeuten Überschuss aus Dividenden 20.000 EUR, Verlust V+V durch Renovierung -20.000 EUR in Summe 0 EUR.
Berechnet werden 20% KK und Pflege ohne Krankengeld auf 20.000 EUR, also 4.000 EUR sind von 0 EUR Einnahmen zu zahlen.
Rentenversicherung läge bei 19,00 %, dann kämen 3.800 EUR für jeden? (Inländer, Halter von ..., in der BRD steuerpflichtigen, sozialbeitragspflichtigen, ...) hinzu.
Die Folge wäre weniger Investitionen in bestimmte Anlageprodukte.
Chris (Samstag, 29 November 2025 14:53)
@Dachs
Einen wichtigen Punkt habe ich noch nicht angesprochen, alle Einzahlungen erhöhen ab der Regelaltersgrenze die Renten sofort beziehungsweise jährlich in der Mitte des Jahres, je älter jemand ist, desto eher erhält er seine Rentenbeiträge wieder anteilig zurück.
Ist die Lebenserwartung ab Regelsaltersgrenze niedrig, da erkrankt, ... oder ist man sehr alt, erhält man weniger monatliche Auszahlungen, dann ist nur noch die Hinterbliebenenabsicherung von Bedeutung.
Eine 67-jährige Frau hat eine Lebenserwartung von 20 Jahren. Die Beiträge, die sie im 67. Lebensjahr einzahlen muss, erhält sie zeitnah anteilig zurück.
Wenn die Inflation vollständig ausgeglichen wird und die Rendite der Zwangsbeiträge 5% beträgt, wäre es eine Umverteilung, die lediglich steuerliche Auswirkungen hätte, da die Beiträge wahrscheinlich angesetzt werden müssen.
Hier könnte es sich sogar für einen 67-jährigen Mann lohnen, erst später umzuschichten.
Vielleicht gibt es dann aber, wie bereits heute möglich, eine Besteuerung und Beitragszahlung von fiktiven Gewinnen.
Chris (Samstag, 29 November 2025 15:13)
Ich füge auch einmal den Link zu den Sterbetafeln ein.
Ihr findet oben Eure Kohorte/Geburtsjahr, dann Euer Alter und schließlich das Geschlecht.
Wie zu erkennen, gibt es eigentlich kein großes Problem in der RV, zahlreiche Einzahler beziehen ihre Rente nicht oder nur kurze Zeit.
Die Generation der Geburtenstarken Jahrgänge hat in der Mehrzahl mit 15 oder 16 zu arbeiten begonnen.
Ich setze mal 16 Jahre an und Renteneintritt mit 66 Jahre, dann wurden 50 Jahre Beiträge bezahlt und dann schaut man auf die durchschnittliche Restlebenszeit für Männer und Frauen.
Das sind noch 11,x bzw. 13,x Jahre durchschnittlicher Rentenbezug.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/lebenserwartung.pdf?__blob=publicationFile
Alexander (Samstag, 29 November 2025 15:52)
Hallo Dachs,
es wird seit Jahren immer wieder darüber gesprochen und passiert ist nichts. Sollten Kapitalerträge herangezogen werden, stellen sich tausend Fragen. Was ist mit den KK von Ausländern? Gibt es Freibeträge? Zahlen Unternehmen oder sind die befreit? Wenn es soweit kommt, dann werde ich (und Millionen andere auch) nach einer Lösung suchen und Schlupflöcher gibt es immer. Also mache ich mir da keine Gedanken und warte einfach ab. Ändern kann ich eh nichts, nur reagieren.
Hallo Eric,
wann ist der Einstieg günstig? Woran erkennt man das? Das ist die Gretchenfrage. Leichter ist noch eine mögliche Überbewertung zu erkennen.
Bei einigen Firmen könnte man Jahre warten und würde diese nie kaufen können, da kein "günstiger" Zeitpunkt kommt.
Einige Screener zeigen die Dividendenrendite auf. Wenn diese unter dem langjährigen Mittel liegt, dann ist es günstig einzusteigen. Das wäre z. B. eine Möglichkeit. Letztlich weiß man es nie genau, daher habe ich immer versucht, nicht zu teuer zu kaufen. Passt die Rendite zu meinen Vorgaben, dann war das ok. Bei einer langen Haltedauer spielt das kaum noch eine Rolle, zumal wird nicht Millionen in einen Wert stecken (können).
Ich hatte mir da 2016 schon einemal Gedanken in einem Blogbeitrag gemacht:
https://www.rente-mit-dividende.de/2016/01/07/kaufen-oder-warten/
Grüße Alexander
Gary (Samstag, 29 November 2025 16:18)
Hallo Alexander,
ich habe mir auch beide Interviews angeschaut bzw. angehört.
Deinen Blog verfolge ich schon länger und würde mir eine Weiterführung wünschen. Auch wenn es nur der Monatsabschluss sein sollte... Vielleicht helfen dir ja noch andere Kommentare zur Motivation �
Die Kosten deines Anbieters könnte ja ggf die Community zahlen. Der Vorschlag war in den vergangenen Monaten ja auch in den Kommentaren zu finden.
PayPal Link auf deine Seite stellen und gut ist.
Sonst sehe ich mit etwas Abstand eine gute Mischung deines Depots. Mich hat nur gewundert, dass du dort keine dt. oder europäische Werte hast. Diese liegen ja wohl im anderen Depot...
Alles Gute
Gary
Masterhirn (Samstag, 29 November 2025 21:03)
Wer sich die Noblesse, den A143JM zu halten, nicht erlauben mag, dem sei der A1JU1K empfohlen.
Dessen Performance lag in den letzten 5 Jahren rund 50 Prozentpunkte über dem Vanguard. Dies mag glücklichen Umständen geschuldet sein.
Sicherlich, denn: Diesmal ist ja alles anders.
Alexander (Sonntag, 30 November 2025 10:06)
Hallo Gary,
die deutschen und sonstigen Werte liegen im Familiendepot. Die Kosten vom Blog sind untergeordnet, daran soll es nicht scheitern. Ich habe den Vertrag jetzt erst mal um ein Jahr verlängert, also keine Hektik ;)
Grüße
100€ dauerhaft zu wenig (Sonntag, 30 November 2025 21:18)
@Dachs / Florian
Wer 36 Jahre lang 100€ einzahlt der bekommt zwar 250€ netto (oder dann weniger weil 2061 und danach bestimmt auf KAP Sozialabgaben fällig werden) aber die Inflation ist so hoch, dass man a) netto weniger hat als heute die 100€ und b) auch noch kurzer bezieht als man eingezahlt hat. Also das wichtigste ist Einkommen erhöhen und dann Sparrate erhöhen und dann bleibt auch noch Geld für Spaß übrig auf dem Weg. Ach ja, nicht zu luxuriöses Wohneigentum welches mit 60 abbezahlt ist entspannt die Zeit des Rentenbezugs ungemein. Vermutlich findet man auch ne bessere Beziehung mit weniger Stress wenn ausreichend Einkommen da ist usw.
Eichhörnchen (Montag, 01 Dezember 2025 06:13)
Zu #37
Wenn die Möglichkeit besteht, dann kann es zielführend sein, das Hypothekendarlehen stärker zu tilgen. Volker Looman hat vor Jahren regelmäßig recht interessante Betrachtungen unter der Überschrift „Die Vermögensfrage“ in der FAZ angestellt. Dort riet er mal zur Tilgung bis Anfang / Mitte 50, so liessen sich das Studium der Kinder und die gleichzeitige Altersvorsorge besser stemmen.
VG
Eichhörnchen
Dachs (Montag, 01 Dezember 2025 09:37)
# 37
Klar, die Inflation spielt auch ne Rolle. Bei 2 Prozent Inflation wäre die Kaufkraft in 36 Jahren etwa halb so hoch als wie heute. Wahrscheinlich liegt die Inflation eher zwischen 2 bis 3 Prozent.
Aber jede Person hat auch andere Lebensumstände, für manche reichen 250€ Dividenden aus, die anderen sind erst mit 1000€ Dividenden im Monat glücklich...
Tilgung bis Anfang / Mitte 50 (Montag, 01 Dezember 2025 11:43)
ja, das ist denke ich ein wichtiger Schritt. Siehe @Alexander wo nach Volltilgung der monatliche Turbo fürs Depot so richtig gezündet wurde - obwohl es finanzmathematisch nicht der beste Weg ist. Vermutlich führt dieses starke Zwangstilgen auch zur sparsamen Lebensweise und man spart dann einfach hart weiter fürs Depot ohne das gefühl zu haben etwas zu verpassen.
Aber klar, für viele ist das eine Luxusvorstellung und sie müssen schauen ob sie die 100€ fürs Kind nehmen oder fürs Depot oder fürs tilgen oder für die Autoreparatur oder auch mal für den Urlaub. Alles geht nicht. Aber wichtig ist trotzdem etwas fokussiert zu machen und stetig das Einkommen zu erhöhen. Erst sind es 2€ Dividende und dann 20€ und dann 200€ und in 30 Jahren dann 2000€. Das würden viel mehr Leute erreichen können wenn sie es nur versuchen würden.
Martin (Dienstag, 02 Dezember 2025 07:32)
@Alexander, danke für Deine Antwort zu #18
fen (Mittwoch, 03 Dezember 2025 06:55)
Schöner Podcast von euch beiden! Wie immer - sehr hörenswert.
Bitte in jedem Fall: Skateboard kaufen! ;-)
und Podcast-Serie & auch Blog weiter fortsetzen (in welchem Umfang auch immer)
Grüße und Danke für die viele Inspiration in den Jahren!
fen
Mike (Mittwoch, 03 Dezember 2025 18:09)
Lieber Alex,
ich hoffe das du und der Finanzrocker mit der Folge wieder viel Erfolg haben werdet. Sie war wie immer sehr kurzweilig.
Vor allem eure beiden doch leicht unterschiedlichen Ansätze bei dem gleichzeitigem Respekt vor der Leistung des anderen sind einfach bewundernswert.
Chris (Donnerstag, 04 Dezember 2025 19:19)
https://www.focus.de/finanzen/boerse/angriff-auf-ihre-altersvorsorge-was-sozialabgaben-auf-kapitalertraege-fuer-sie-bedeuten_d49c22bd-c63a-4085-b614-34050a93b3fd.html
Sozialabgaben auf KAP (Freitag, 05 Dezember 2025 06:31)
@Chris, im verlinkten Text stehen 3 bemerkenswerte Dinge.
1) Aus der Tabelle wird deutlich, dass erneut der Mittelstand besonders belastet wird. Weder Einkommen >100k (=oberhalb der BBG) noch Einkommen <50k (=Geringverdienerinnen mit wenig Erspartem) bezahlen besonders viel mehr.
Besonders belastet sind die Mittelstandseinkommen mit Mittelstandssparguthaben.
2) Aus der Tabelle wird deutlich, dass niemandem klar ist wie es gemacht werden soll, nur dass mehr Einnahmen gewünscht sind "Wie das im Detail aussieht, ist noch unklar".
Hier berechnet man lediglich den AN-Anteil, aber natürlich kann das bei KAP auch ganz anders aussehen und auch der AG-Anteil fällig werden oder willkürlich was auch immer. Das ist beim Soli ja auch so, dass das unabhängig fällig wird. Man könnte zB auch einfach den Soli erhöhen oder nen Renten-Soli einführen ect....
3) Verbeamtete Politiker die selber keine Abgaben zB zu GRV-zahlen, die selber private KV mit Beihilfezahlung erhalten, die selber elitäre Altersbezügen / Pensionen beziehen und sogar lebenslange Ansprüche nach relativ kurzer BT-Zugehörigkeit erwerben - diese Leute faseln etwas von Ungerechtigkeiten und fordern so die Abgaben aus der Altersvorsorge des Angestelten.
So stelle ich mir persönlich keine gerechte Abgabenlast vor.
@#45 (Freitag, 05 Dezember 2025 13:08)
Die Tabelle ist wirklich heftig. Oben und unten kommt man ungeschoren davon, aber in der Mitte wird man zur Kasse gebeten. Ich denke nach wie vor, dass das gar nicht kommen wird. Allein schon der technische Aufwand für den Einzug der Beiträge wird immens sein. Ein Renten-Soli wäre aufgrund seiner "Einfachheit" wohl eher möglich.
Rentensoli (Freitag, 05 Dezember 2025 18:41)
Einführung des Rentensoli für Beamte und Pensionäre mit Bezügen >Maximalrente zugunsten der Mütterrente o ä.
Dachs (Samstag, 06 Dezember 2025 07:13)
Selbst wenn es Sozialabgaben auf die Kapitalerträge geben würde, dann würde ich ganz normal weiter investieren.
Aber schon komisch, in z.B. Schweden, Polen wird man von der Regierung unterstützt und in Deutschland denken die Politiker nur an Steuern..
Ich würde lieber weniger Netto von Brutto haben, als Sozialabgaben auf Kapitalerträge!
Eichhörnchen (Samstag, 06 Dezember 2025 08:30)
Recht hast Du, Dachs!
Es ist wirklich lächerlich, dass man hier mit 1000 EUR Sparerpauschbetrag seine Altersvorsorge aufbauen muss. Andere Länder machen bessere Politik, wir kriegen es hier nicht gebacken.
FG
Eichhörnchen
Eichhörnchen (Dienstag, 23 Dezember 2025 15:36)
Hallo Alexander,
der Podcast war wie immer kurzweilig und interessant. Angenehmes Gespräch!
FG
Eichhörnchen