Die Dividende: Ein notwendiges Übel?

Mein Bloggerkollege Torsten von WachstumsWerte erläutert in seinem Gastbeitrag seine Sicht in Bezug auf Dividenden und deren Sinn. Ein sehr guter Artikel und es lohnt sich, diesen ganz zu lesen. 

 

Danke für den Beitrag und viel Spaß beim Lesen.

 

Die Dividende: Ein notwendiges Übel? 

 

Es geht nicht ohne

 

Als Wachstumsstratege kommen Sie am Thema Dividende nicht vorbei. Das liegt daran, dass Sie sich tendenziell auf die großen Unternehmen fokussieren, die über viele Jahre den Gewinn gesteigert haben - die Big Player sozusagen. Und unter den Big Playern gehört die Ausschüttung einer Dividende faktisch zum guten Ton. 

 

So schütteten laut einer Analyse meiner Datenbank 29 Unternehmen aus dem Dax30 in den letzten 12 Monaten Dividenden aus. Sogar Unternehmen, die sich in einer Krise befinden – z.B. E.ON, RWE oder Commerzbank - zahlten Dividende. Einziger Nicht-Zahler ist die skandalgeschüttelte Deutsche Bank, die seit zwei Jahren Verluste schreibt.

  

Und beim Dow Jones? Da schütteten sogar alle Unternehmen Dividende aus.

 

Doch wenn wir in die zweite Reihe gehen, ändert sich das Bild schlagartig. So schüttete die Hälfte aller Unternehmen im Nasdaq 100 keine Dividende aus. Hier finden sich die Superstars mit den hohen Kursgewinnen: Tesla, Amazon, Apple, Alphabet, Facebook & Co. Sicher ist das ein oder andere dieser Unternehmen – z.B. Alphabet - auch schon als Wachstumswert interessant. Viele andere – z.B. Tesla – sind jedoch trotz rasant gestiegener Aktienkurse weit davon entfernt.

  

Mit anderen Worten: Sie können sich zwar den ein oder anderen Nicht-Dividendenzahler ins Wachstumsdepot holen, ihr Depot kriegen Sie damit aber nicht voll. Und deshalb kommen Sie am Thema Dividende nicht vorbei.

 

 

Dividendenbashing hinterfragt

 

Beim Konsumieren einiger Blogbeiträge und Podcasts fiel mir wiederholtes Dividendenbashing auf. Dabei waren die Argumente gegen Dividenden stets die selben:

 

Weil die Dividende auf Anlegerebene (das sind wir) erneut versteuert wird, wäre es besser, das Unternehmen behielte das Geld. Dann würde auch der Aktienkurs am Ex-Tag nicht um die ausgeschüttete Bruttodividende fallen und könnte das Unternehmen weiter mit dem zusätzlichen Geld arbeiten und es in unserem Sinne vermehren. Und den ganzen Papierkram mit der Doppelbesteuerung hätte man sich auch gleich erspart.

 

Hört sich irgendwie plausibel an. Allerdings ist die obige Argumentation etwas geschönt, denn das typische Wachstumsunternehmen sitzt auf einem Berg von Cash und bearbeitet einen reifen – möglicherweise weitgehend gesättigten - Markt. Keine Dividende auszuschütten und das einbehaltene Geld stattdessen zu investieren, brächte dem Unternehmen wenig. Im Gegenteil. Der Gewinn würde möglicherweise etwas höher ausfallen, allerdings ginge das auf Kosten der Effizienz (abnehmender Grenznutzen des Geldes). Insbesondere die Eigenkapitalrendite würde sich drastisch verschlechtern, hätten wir doch plötzlich mehr Eigenkapital, das dem Gewinn gegenüber steht. Und langfristig nähme das Unternehmen wahrscheinlich weniger Schulden auf, mit denen es den Gewinn hebeln kann (Leveraging).

 

Ironischerweise sind es gerade die Dividendenskeptiker, die mit der Eigenkapitalquote gegen eine Ausschüttung der Dividende argumentieren, ohne zu realisieren, dass die Eigenkapitalquote doch nur deshalb so hoch ist, weil eben Dividende ausgeschüttet und zusätzlich mit Schulden gearbeitet wird.

 

Ein Beispiel dieser Argumentation findet sich im Podcast des Finanzwesirs ab Minute 20.

  

Bleibt die zusätzliche Besteuerung auf Anlegerebene bei Ausschüttung der Dividende. Das relativiert sich allerdings, wenn man sich bewusst macht, dass man um die Abgeltungssteuer so oder so nicht herum kommt. Wird ein Euro Dividende nicht ausgeschüttet, so ist die Aktie zum Zeitpunkt des Verkaufs in X Jahren eben – Pie mal Daumen – den einen Euro + Y mehr wert und wird dann versteuert. Die Zeit steuerfreier Gewinne nach einer gewissen Haltedauer ist ja leider vorbei. Und bitte nicht vergessen: Y ist wegen des abnehmenden Grenznutzens bei klassischen Wachstumswerten eher niedrig als hoch.

 

Und auch den Papierkram im Rahmen der Doppelbesteuerung kann man entweder komplett umgehen, indem man ausschließlich in Länder investiert, in denen eine komplette Anrechnung erfolgt, oder indem man in Länder investiert, bei denen die Rückforderung schnell von der Hand geht. Welche Länder das sind und wie diese funktioniert sehen Sie hier.

 

 

Die Dividendensteigerung als Qualitätskriterium

 

Die Dividende ist aber mehr als „nur“ die regelmäßige Ausschüttung von Geld. Sie dient auch als Qualitätskriterium.  Ein Unternehmen, dass seit 10 Jahren, 20 Jahren und länger die Dividende kontinuierlich steigert, muss zwangsläufig ein funktionierendes Geschäftsmodel haben. Und diese Feststellung ist völlig unabhängig von der Diskussion, ob Dividende auszuschütten nun gut ist oder schlecht.

 

Schließlich wird die Dividende ja vom Gewinn bezahlt – oder so sollte es wenigstens sein. Faktisch wird aber auch dann Dividende gezahlt – und oft sogar gesteigert, wenn es mal nicht so gut läuft. Die Entwicklung der Dividende ist dann im besten Fall eine Art geglättetes Gewinnwachstum des Unternehmens.

 

Wenn man auf Dividendensteigerung Wert legt, bezieht man deshalb am Besten beides ein:

Dividende und Gewinn, so wie es auch im Wachstumsfinder gemacht wird, um Dividendenbunker und Dividendensprinter zu ermitteln.

 

Ende gut, Dividende gut

 

Da die Dividende untrennbar mit der Wachstumsstrategie verbunden ist, war es mein Anliegen, die oft kritisierten Nachteile der Dividende zu relativieren. Im schlimmsten Falle würde Dividendenbashing dazu führen, dass sich Anleger von den klassischen Wachstumswerten abwenden, weil diese Dividende bezahlen, und ich bin mir sicher, dass der durchschnittliche Anleger sich damit keinen Gefallen tut.

 

Zum Schluss noch ein Link zu einem ebenso kritischen wie lesenswerten Blogbeitrag zum Thema Dividende:   Mr.-Market

 

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Bei welcher Bank habt ihr euer Depot?

Den Anstoß meiner kleinen Umfrage hat eigentlich Alex von Reich mit Plan gegeben. 

 

Ich habe mein Depot seit rd. 20 Jahren bei der DAB, bin quasi Kunde der ersten Stunde. Durch die Übernahme von PNB Paribas hatte ich früher oder später damit gerechnet, dass die DAB in Consors integriert wird.

 

Also, was tun? Ich habe mir mal so die einschlägigen Vergleichsportale angesehen, aber letztendlich sind das Werbeveranstaltungen. Die Gebühren kann man nachlesen, das ist auch kein Problem.

 

Was mich interessieren würde, bei welcher Bank seid ihr und wie zufrieden seid ihr?

 

Meine Anforderungen sind eigentlich klar. Aktien kaufen, Dividenden kassieren und das mit der US-Steuer sollte automatisch gehen. Das Depot sollte übersichtlich sein.

 

 

 

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Kauf Cardinal Health und Altria

Heute habe ich mir zwei Nachkäufe gegönnt. Ein Kauf war für August noch vorgesehen. Den zweiten Kauf habe ich mir gegönnt, da ich zusätzlich 3.000 € sparen konnte.

 

Ich habe mal wieder Kassensturz gemacht und einige Kunden haben pünktlich mein Honorar überwiesen. Meine Reserve ist gut gefüllt und die kommenden Ausgaben sind gesichert.

Cardinal Health wollte ich schon seit einiger Zeit aufstocken. Ich habe meine Position um 20 Aktien aufgestockt und somit fast verdoppelt. Im Depot liegen nun 41 Aktien. Bezahlt habe ich dafür 1.462,79 € incl. Gebühr und meine Investition steigt auf 2.983,52 €.

 

Laut dividend.com liegt die Rendite bei 2,20 % und die Ausschüttungsquote bei 31,9 %. Also noch viel Luft für Wachstum.

 

Insgesamt liefert mir CAH künftig 47,55 € netto im Jahr. Sollte das Dividendenwachstum beibehalten werden, dürfte ich mich in 15 Jahren über 12,5 % Nettorendite freuen.

 

Durch die Investition von 1.500 € habe ich nun einen glatten Tausenderbetrag und kann künftig in 1.000 € Schritten mein Investment erhöhen. Nach meiner Planung fehlen noch 45 Aktien, was sich aber bei einer Neuberechnung zum Jahreswechsel ändern wird.

 

 

Der zweite Kauf war ausgesprochen schwierig, da ich einfach nicht wusste, welchen Wert ich noch kaufen sollte. Ich saß wie ein Kaninchen vor der Schlange vor meiner Planungstabelle und war hin- und hergerissen. 21 Werte warten nur darauf, gekauft zu werden.

 

Letztendlich ist dann doch meine Wahl auf Altria gefallen. Gibt es dafür einen bestimmten Grund? Eigentlich nicht. Altria ist die erste Aktie im Alphabet, sie hat eine relativ hohe Dividendenrendite, die nächste Dividendenerhöhung steht bald an, durch die Investition komme ich hier auch auf einen "glatten Tausender". Kurz gesagt, es war eine reine Bauchentscheidung.

 

Die Zahlen:

Ich habe 26 Stück für 1.541,42 € incl. Gebühr gekauft. Insgesamt habe ich nun 121 Aktien bei einer Gesamtinvestition von 6.044,02 € davon im Depot. Die letzte Quartalsdividende betrug 0,565 $ pro Aktie, was mir auf Sicht von 12 Monaten ca. 177 € netto bescheren sollte. Die Nettorendite berechnet sich zu 2,92 %.

 

Was mir besonders gefällt ist, dass ich nur noch 8 Altria brauche, um theoretisch keine Nachkäufe mehr tätigen zu müssen, d. h. die Investition liegt derzeit unter 500 €.

 

 

Dann habe ich noch eine klasse Grafik, die mein Gesamtportfolio widerspiegelt. Die habe ich nicht selber gemacht, sondern Torsten von WachstumsWerte.net.  Er führt auch mein Portfolio auf seinem Blog und ich schaue mir immer gern die Auswertungen an, da ich die nicht selber machen muss. Danke dafür.

 

Die Grafik weist auf der X-Achse die durchschnittliche Dividendensteigerungsrate aus und auf der Y-Achse die Dividendenhöhe der letzten 12 Monate in Prozent. Das "Fadenkreuz" sind jeweils die Durchschnitte. Die Größe der einzelnen Kreise entspricht der Größe meiner Position.

 

Hier sieht man ganz gut, dass Cisco den anderen Werten deutlich voraus und Kraft Heinz ziemlich lahm ist. Nun wäre es aber nicht unbedingt klug, deswegen alles in Cisco umzuschichten. Das ist immer eine Momentaufnahme und nächstes Jahr schaut es schon wieder anders aus.

 

Da hätte ich doch glatt eine Idee. Wenn man jeden Monat die aktuelle Rendite nehmen würde, dazu den aktuellen Wert und gleitend die Dividendenwachstumsrate von Quartal zu Quartal (also auf 5 Jahre bezogen), dann könnte man 12 Bilder im Jahr machen und hätte einen netten Kurzfilm nach 10 Jahren. Wäre interessant, wie die einzelnen Positionen wandern und sich verändern.

 

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Ich bin jetzt wohnungslos

Seit kurzem bin ich wohnungslos.

 

Nein, es gibt keinen Grund zum Bemitleiden. Ich bin deswegen nicht obdachlos. Ich habe vor ein paar Tagen meine letzte Eigentumswohnung verkauft.

 

Es war von Anfang an der Plan, dass ich mich von meinen Immobilien trenne, da sie immer mehr zur Belastung wurden und nun bin ich zumindest die letzte Wohnung los. Gerade Immobilien spalten die Anleger in Betongoldfans und in solche, die darin Katzengold sehen. Das sieht man in den verschiedenen Blogs immer wieder, wie heiß das Thema diskutiert wird. Ich gehöre eher zur zweiten Fraktion.

 

Kaum ist die Wohnung weg, fangen schon wieder neue Probleme an. Luxusprobleme.

 

Die Chefin (meine Frau) und ich sind uns einig, einen Teil vom Verkaufspreis in unser Rentendepot einzuzahlen. Das habe ich gemacht und nun habe ich das Problem, dass mein Cash-Bestand um 40.000 € gewachsen ist. Wie investiere ich nun diesen Geldsegen?

 

Also ganz klar in Aktien, dafür ist dieses Depot gedacht. Neue Unternehmen kaufe ich nicht, aber es muss eine Entscheidung getroffen werden, wie und welche Unternehmen ich aufstocke. Wieviel ich in ein einzelnes Unternehmen investiere und in welchem Zeitraum.

 

Zum Glück habe ich meine Planungstabelle. Demnach müsste ich heute 92.000 € einzahlen und theoretisch erledigt der Zinseszins den Rest. Nun, ganz so einfach ist es nicht, aber würde ich mich dem Kaufrausch hingeben, könnte ich die notwendige Anlagesumme auf 50.000 € reduzieren. Untersuchungen zeigen auch, dass es am Besten ist, immer sofort zu investieren und nicht über einen längeren Zeitraum verteilt. Das mag vielleicht stimmen, ich habe jedoch nie selber so eine Untersuchung durchgeführt.

 

Mir geht es eher wie mancher Vertreterin des schönen Geschlechts. Ein Paar Schuhe oder eine Handtasche in regelmäßigen Abständen, geben mehr Freude als 10 Teile auf einmal. Da ich gerne Aktien kaufe, möchte ich dies ebenfalls regelmäßig machen und habe ich mich dazu entschlossen, mir im Monat zwei Käufe zu genehmigen. Ich hatte noch mehrere Alternativen durchgespielt, aber alle 14 Tage zu kaufen gefällt mir einfach am Besten. Zwischen den Käufen, kann ich mir in Ruhe überlegen, welchen Wert ich als nächstes aufstocke.

 

Die Investition wird im Normalfall zwischen 2.000 € und 3.000 € im Monat liegen. Es werden also im Jahr zwischen 24.000 € und 36.000 € investiert. Das Kapital schrumpft dadurch auf 6.000 € bis    18.000 € zusammen. Im gleich Zeitraum habe ich allerdings wieder etwas durch meinen Dauerauftrag, Dividenden, Nebenjob usw. gespart. Also sind die nächsten zwei Jahre schon mal gesichert und sollte es doch einen hübschen Crash geben, habe ich Reserven und kann kräftig von den Ängstlichen kaufen. Bis dahin sollte mein Einkommensstrom langen, zumindest jeden Monat einen Kauf zu tätigen.

 

Sollte ich mich in vier Wochen doch anders entscheiden, erinnert mich daran ;)

 

In diesem Sinne

Gute Investments

 

 

 

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Nachkauf Cisco

Mein erster Nachkauf im August geht an die Technikfraktion.

 

Gekauft habe ich 54 Cisco und dafür 1.521,81 € bezahlt. Ich habe nun 116 Stück im Depot und die Investition in Cisco erhöht sich auf 3.021,58 €.

 

Nach meiner Planungstabelle fehlen mir nur noch 109 Aktien, die aktuell mit 3.000 € etwa zu Buche schlagen. Da ich Cisco nun in 1.000er Schritten erhöhen kann (wegen der Psychologie), sind das noch 3 Käufe. Ich bin mal gespannt, wie sich der Investitionsbedarf ändert, wenn ich meine Tabelle am Jahresende aktualisiere.

 

Die Bruttorendite der neuen Aktien liegt laut dividend.com bei 3,35 % und die Nettorendite bei ca. 2,47 %. Künftig kann ich zusätzlich mit ca. 37,60 € im Jahr rechnen, was meine gesamten monatlichen Dividenden im Schnitt auf ca. 168 € anhebt. Cisco liefert mir künftig ca. 120 $ brutto oder 81 € netto im Jahr.

 

Die Ausschüttungsquote liegt bei 48,8 % und damit in einem guten Verhältnis zum Gewinn.

 

Ich muss bald mein Girokonto etwas entlasten und den Cash-Bestand wieder etwas erhöhen, sonst kann ich bald nicht mehr eifrig kaufen, aber da hab ich noch was in der Hinterhand :)

 

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Meine Sparquote

Vielleicht ist die Überschrift falsch gewählt und sie sollte besser heißen "Wieso ich so viel spare". Wobei das auch nicht ganz richtig ist. Wieso ist ja klar, um künftig was zu haben. Getreu dem Motto: "Spare bei Zeiten, dann hast du in der Not".

 

Sparquote heißt, man bildet einen Quotienten, was ich aber auch nicht mache. Also auch nicht richtig. Meine Sparhöhe, das trifft es eher, gefällt mir aber als Überschrift nicht. 

 

Eigentlich geht es darum, dass es ab und an Erstaunen hervorruft, das ich relativ hohe Summen spare bzw. investiere und es vielleicht gerade jüngeren Lesern den Mut nehmen könnte, selber anzufangen zu investieren. Ich habe Monate dabei, da lege ich mehr auf Seiten, als mancher überhaupt verdient.

 

So hatte ich letztes Jahr um die 23.000 € auf das Konto eingezahlt und diese Jahr bin ich bereits bei 17.000 €. Das wirft natürlich Fragen auf.  

 

Dazu muss man die Situation im Ganzen betrachten. Vorneweg, ich lebe nicht asketisch, aber relativ sparsam. Ein minimalistischer Lebensstil ist nicht so mein Ding. Viele Sachen, die ich mir leisten könnte, brauche ich einfach nicht, da ich keinen Wert darauf lege.

 

Teure Kleidung? Schmuck? Uhren? Für mich uninteressant. Mir liegt an diesen Vorzeigeluxusgütern nichts.

 

Wenn ich Essen gehe, dann darf das durchaus etwas mehr kosten. Meine Urlaube sind oft teuer, denn ich weiß die Annehmlichkeiten von 5-Sterne-Hotels (Hintergrundbild ist übrigens Kuba) durchaus zu schätzen und ich kaufe mir neue Autos und fahre die nicht bis zum Zusammenbruch. Aber keine Sportwagen mit Firlefanz, ein normaler Mittelklassewagen reicht mir.

 

Ich gehe bewusst mit meinen Ausgaben um, lebe so wie es mir passt und bin nicht geizig.

 

Also, wie mache ich das, im Schnitt ca. 1.500 bis 2.000 € im Monat zu sparen, obwohl mein Plan 500 € im Monat vorsieht?

 

Einer der wesentlichen Punkte ist, dass ich inzwischen mietfrei in der selbst genutzten Immobilie wohne. Wenn jemand im Monat 600 € oder mehr Kaltmiete bezahlt, dann kann ich das schon mal sparen. Reparaturen kann ich größtenteils selber durchführen, was teure Handwerker spart (und Nerven).

 

Ich habe auch meine Ausgaben über die Jahre optimiert. Meine Versicherungen sind günstig und auf das Notwendige beschränkt. Mein Handy hat keinen angebissenen Apfel auf der Rückseite, es ist von einem koreanischen Hersteller und ein Auslaufmodell, was aber mehr zu leisten vermag, als ich nutze. Daher liegen meine Fixkosten auf einem relativ niedrigen Niveau, verzichte aber auch auf nichts.

 

Ich kaufe relativ teure, dafür aber hochwertige Gebrauchsgegenstände. Teuer muss zwar nicht immer gut sein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass manche Dinge bei guter Qualität einfach länger halten. Eine Wohnzimmercouch für 500 € muss ich vielleicht alle drei Jahre ersetzen, während meine letzte Couch 20 Jahre hielt. Sie war technisch noch in sehr guten Zustand, aber meiner Frau gefiel sie nicht mehr. Da bin selbst ich machtlos.

 

Mein Gehalt als Diplomingenieur liegt über dem Durchschnitt und mit einigen Berufsjahren liegt es auch über dem von Neueinsteigern. Es bleibt meistens am Monatsende was über, manchmal 300 €, manchmal 500 €.

 

Einmal im Jahr bekomme ich eine Prämie, was aber nicht sicher ist. Mal mehr, mal weniger oder auch mal gar nichts.

 

Einen weiterer Posten meiner Sparleistung macht meine Nebentätigkeit aus, eigentlich den größten Posten. Während andere einen Wochenendausflug machen oder abends ausgehen, arbeite ich dann nebenbei. Manchmal auch Sonntags, was viele grundsätzlich nicht machen würden. Hier hilft mir meine Bildung und mein Fachwissen. Als Sachverständiger für Immobilienwertermittlung kann ich mehr verlangen als für einfache Tätigkeiten. In unserer Gesellschaft ist Information und Wissen der Rohstoff, aus dem die Produkte erstellt werden. Je nach Auftragslage kann ich hier nochmals 1.000 € bis 2.000 € generieren. Das Finanzamt verlangt seinen Anteil, aber etwas bleibt dennoch übrig.

 

Ein paar Euro liefert mir inzwischen auch die Werbung auf dieser Seite, das dürften etwa 300 €  bis 400 € im Jahr vor Steuer werden. Wenn man Werbung schaltet, bekommt man für die Anzahl der Besuche etwas und für Klicks auf die Werbung ebenfalls. Allerdings steht der Ertrag in keinem Verhältnis zum Aufwand. Eine weitere Kommerzialisierung der Webseite strebe ich trotzdem nicht an. Die Affiliate-Programme (z.B. Amazon) werfen bisher praktisch nichts ab, was ich aber als nicht tragisch erachte. Meine Intention ist es, zu zeigen, dass man durch regelmäßiges sparen und anlegen ein gewisses Zubrot erreichen kann. Die Seite soll mein Hobby bleiben und die vielen positiven Mails bestätigen mich, weiter zu machen.

 

Dann haben ich noch meinen Online-Shop, der langsam ebenfalls zum Familieneinkommen beiträgt. Das Geschäft ist hart und die Konkurrenz ist groß. Wenn ich den Aufwand betrachte und die Erlöse gegenüberstelle, dann müsste ich das Ganze eigentlich wieder sein lassen, aber da hilft mir meine Frau sehr. Inzwischen sind wir in der Gewinnzone, aber ich würde flunkern, wenn ich behaupten würde, dass man damit reich wird.

Als letztes wäre noch unser Familiendepot zu nennen, einen Teil der Erträge "darf" ich dem Rentendepot zuführen. Die notwendigen Reserven für Reparaturen, Ersatzbeschaffungen usw. investiere ich in verschiedene Anlageformen, die etwas Gewinn abwerfen. Es wäre nicht sonderlich klug, alles am Tagesgeld  bei null Zinsen liegen zu lassen.

 

Zusammengefasst setzt sich meine Spar- und Investitionsleistung im Wesentlichen aus den folgenden Punkten zusammen:

 

Punkt 1: Ich verdiene mehr als ich brauche und wohne mietfrei.

Punkt 2: Meine Prämie

Punkt 3: Nebentätigkeit

Punkt 4: Werbung

Punkt 5: Online-Shop

Punkt 6: Erträge aus anderen Anlagen

 

Ich denke, das es jeder langfristig ebenfalls zu einer hohen Sparleistung schaffen  und sich somit im Laufe der Jahre ein passives Einkommen erarbeiten kann. In den ersten Jahren nach meinem Studium und dem Hausbau, war es auch oft knapp bei uns, aber da muss man eben durch.

 

Ich müsste eigentlich meine Frau als Punkt sieben mit aufführen, da sie mich immer unterstützt und hinter mir steht, auch wenn ich mal keine Zeit habe. Sie ist auch sparsam und trägt meine Entscheidungen mit, sonst würde es nicht gehen.

 

Wie man sieht, hinter meiner Sparleistung steckt kein großartiges Geheimnis, sondern einfach Arbeit und Konsequenz.

 

In diesem Sinne

Gute Investments

 

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Monatsübersicht Juli 2016

Sparquote

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat wieder nichts zusätzlich gespart. Inzwischen sind jedoch einige fällige Zahlungen (Urlaub, Gas etc.) erfolgt. Aber das ist jedes Jahr so, dass ich in den Sommermonaten etwas vorsichtiger bin. Ab Oktober läuft es dann wieder "normal". Jedenfalls gab es bisher keine Überraschungen.

 

 

Dividenden 

Im Juli erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 122,08 €. Im Vergleich zum Juli 2015 (54,57 €) ist das eine Steigerung um 67,51 € oder 123,71 %.

 

Man sieht daran, dass sich das Depot noch immer im Aufbau befindet, sich aber langsam mausert. Der Juli ist im Vergleich zu den Vormonaten noch relativ mager, hier werde ich die nächsten Monate noch einige Unternehmen aufstocken.

 

Die Zahlungen kamen von:

 

Altria                     35,87 €

Cardinal Health     6,32 €

Cisco                     10,89 €

Coca-Cola             28,12 €

Dow Chemical     10,22 €

Dr. Pepper             6,36 €

Genuine Parts       7,50 €

Kraft Heinz          10,80 €

Patterson               6,00 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 1.088,74 €.

  


  

Aktienkäufe

Im Juli habe ich zwei Käufe mit rd.  3.000 € durchgeführt.  Die Investitionssumme stieg auf 87.876,08 €.

 

Die Käufe waren: 

  17 Dr. Pepper Snappel Group

  19 Procter & Gamble

 

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 1,71 % gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 13,25 % bzw. rd. 11.644 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im August stehen mindestens zwei Käufe an. Neben meiner monatlichen Sparrate werde ich vom normalen Konto voraussichtlich nichts sparen, zumal ich einen größeren Geldbetrag dem Konto gutschreiben werde. Die Dividendeneinnahmen im August werden ebenfalls nicht so hoch ausfallen und dürften ebenfalls so um die 120 € - 130 € liegen.

 

 

 

Eine unsinnige statistische Zahl

Man kann ja für alles und jeden eine Statistik erstellen. Ob sinnvoll oder nicht.

Ich habe nun  1.648 Einzelaktien im Depot. Die Aussagekraft ist gleich null, aber mich fragte jemand, wieviel Aktien ich habe. Ich hatte keine Antwort, was zur Verwunderung des Fragenden führte. Naja, nun weiß ich es ;)

 

 

 

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Das Eichhörnchen-Depot

Eichhörnchen sind lustige Kerlchen und haben eine tolle Eigenschaft. Sie sammeln Vorräte für schlechte Zeiten, nur leider vergessen sie manchmal, wo sie ihre Errungenschaften verstecken.

 

Heute zeige ich, wie es ein Eichhörnchen mit nur 20 € pro Monat geschafft hat, ein kleines, aber doch schon recht ansehnliches Depot zu erwirtschaften.

 

20 €/Monat ist nicht viel, aber aus etwas Kleinem kann doch mit der Zeit Großes werden.

 

Die Geschichte beginnt vor sieben Jahren. Es wurde der Entschluss gefasst, eben jene besagten 20 € im Monat zu sparen. In den nachfolgenden zwei Jahren passierte nicht viel, außer dass sich das Vermögen auf ca. 480 € angehäuft hatte. Es stellte sich dann die Frage, was tun damit? Am Tagesgeldkonto gab es immer weniger Zinsen. Also entschloss sich das Eichhörnchen eine erste Aktienposition zu eröffnen. Ende 2011 wurden 65 Drillisch für ca. 440 € gekauft und bereits 2012 die erste Dividende in Höhe von 45,50 € eingeheimst. Die nicht vorhergesehene Erhöhung der Dividende brachte eine Rendite von rd. 10 %. Ein Glücksfall!

 

Zwei Jahre später (2013) konnte durch eine weitere Dividende und dem eifrigen Sparen die Position um weitere 35 Aktien auf nun 100 aufgestockt werden. Die erneute Investition belief sich auf 458 €.

 

2013 gab es dann schon 84,50 € Dividende, was immerhin 1/3 der Sparleistung ausmachte.

 

In der Folge stieg der Aktienkurs deutlich (wieder ein Glücksfall), so dass dem Eichhörnchen etwas Diversifikation  als sinnvoll erschien. Also wurde die Drillisch Position halbiert und in 63 Freenet-Aktien getauscht (Eichhörnchen zahlen keine Steuern).

 

In den folgenden Jahren wurden Dividendeneinnahmen von 340 € realisiert (immer noch steuerfrei) und mit den 20 € im Monat Sparleistung summierte sich das Barkapital auf 1.000 €. Davon wurden dann 35 Cisco-Aktien gekauft, die im Jahr rd. 26 € an Einkünften bescheren.

 

Wie schaut es nach sieben Jahren aus?

 

Das Eichhörnchen hat 7 x 20 € x 12 = 1.680 € gespart.

Im Depot finden sich drei Positionen mit einem Buchwert von 4.350 € und Cash von über 500 €.

 

Die Dividenden 2016 betragen 211 €, also fast schon die Sparleistung eines Jahres.

Die Dividendenrendite auf das gesparte Kapital liegt bei stolzen 12 %.

 

Man muss dem Eichhörnchen zugute halten, dass es mit Drillisch unverschämtes Glück hatte.

 

Aber man sieht doch, wie aus 20 € pro Monat innerhalb von sieben Jahren ein hübsches Sümmchen wird. Ich bin mal gespannt, wie es in 11 Jahren ausschaut, wenn das Eichhörnchen 18 Jahre alt wird.

 

Man sollte sich nicht entmutigen lassen und auch mit Kleinstbeträgen anfangen. Es gibt bereits Sparpläne ab 25 € im Monat für Aktien oder ETF´s.

 

 

 

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Nachkauf Procter & Gamble

In den letzten Tagen des Juli habe ich noch schnell einen Kauf getätigt. Wie beim letzten Kauf angekündigt, habe ich mir diesmal einen Aristokraten gegönnt.

 

Gekauft habe ich 19 Procter & Gamble und dafür 1.494,27 € bezahlt. Ich habe nun 82 Stück im Depot und die Investition in PG erhöht sich auf 6.030,87 €.

 

Nach meiner Planungstabelle fehlen mir nur noch 45 Aktien, die aktuell mit 3.500 € etwa zu Buche schlagen.

 

Leider habe ich den Record Day um 3 Tage verpasst, da ich ein paar Tage weg war. So tragen die neu erworbenen Stücke erst ab November zu meinen Dividendeneinnahmen bei. Ich wollte aber nicht den Einkauf verschieben, nur weil ich in den nächsten Jahren eine Quartalsdividende verpasst habe.

 

Die Bruttorendite der neuen Aktien liegt bei 3,13 % und die Nettorendite bei ca. 2,27 %. Künftig kann ich zusätzlich mit ca. 8,50 € im Quartal rechnen, was meine gesamten monatlichen Dividenden im Schnitt auf ca. 166 € anhebt.

 

PG liefert mir künftig ca. 147 € netto im Jahr, da kann ich schon ein paar mal gut Essen gehen.

 

 

 


 

                           100.000 €

 

 

Durch den Kauf und die Wertsteigerungen der Aktien, liegt mein Depot erstmals über 100.000 €.

                                           

 


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Nachkauf Dr. Pepper Snapple Group

Heute habe ich meinen ersten Nachkauf seit Abschluss der Neuinvestitionen getätigt. Aufgestockt habe ich Dr. Pepper. Ich habe 17 Aktien erworben und dafür rd. 1.500 € investiert.

Insgesamt sind nun 35 Aktien in meinem Depot und die Gesamtinvestition beträgt rd. 3.000 € in dieses Unternehmen.

 

Meine Dividende erhöht sich damit um ca. 6 € netto im Quartal und für alle Aktien bekomme ich künftig ca. 50 € netto im Jahr.

 

Meine Nettorendite liegt bei 1,65 %, allerdings fällt Dr. Pepper mit einer Dividendensteigerungsrate von 20 %/Jahr ganz klar in den Bereich Wachstum meiner Unternehmen.

 

Rechnet man das auf 16 Jahre hoch, wäre die Rendite dann bei 20 % auf meinen EK und würde mir 600 € im Jahr bringen. Kumuliere ich die Dividenden, wäre das Investment nach 20 Jahren "bezahlt".

 

Warum Dr. Pepper?

 

Ich möchte starkes Dividendenwachstum und starke Dividendenzahler abwechseln. Da war eben ein Wachstumswert dran. Zwar notiert Dr. Pepper nahe dem Allzeithoch, aber was soll man machen? Ein weiterer Grund ist, dass ich nach meiner Planungstabelle keine weiteren Aktien dieses Unternehmens mehr kaufen muss. Damit habe ich bereits 10 von 33 Unternehmen, in die ich ausreichend investiert bin. Sollte mir meine Planung nächstes Jahr anzeigen, dass ich doch noch welche brauche, dann investiere ich nur noch 1.000 € und nicht mehr 1.500 €.

 

Der nächste Nachkauf wird ein Aristokrat, welcher genau, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich kurzfristig.

 

 

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Monatsübersicht Juni 2016

Sparquote

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat nichts weiter gespart. Es stehen die nächsten Wochen einige Zahlungen für Flüssiggas, Tankprüfung, Urlaub usw. an. Ich habe hierfür Reserven aufgebaut, aber die genaue Zahlungshöhe kenne ich nicht. Also warte ich einfach mit zusätzlichen Sparraten die nächsten Wochen ab.

 

 

Dividenden 

Im Juni erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 224,46 €. Im Vergleich zum Juni 2015 (168,10 €) ist das eine Steigerung um 56,36 € oder 33,53 %.

 

Die Zahlungen kamen von 

 

Chevron                    22,32 €

ConocoPhillips         11,01 €

Donaldson                12,65 €

Exxon Mobil              19,07 €

IBM                             31,02 €

Johnson + Johnson  17,54 €

McDonald´s             12,29 €

Microsoft                  17,87 €

Parker-Hannifin         6,29 €

Qualcomm               31,45 €

Target                       10,95 €

Wal-Mart                  24,50 €

Walgreens                  7,50 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 966,66 € und ich habe damit mein Jahresziel von 780 € bereits erreicht. 

  


Quartalsvergleich

Eigentlich hat man als Dividendeninvestor in der Regel einen Rekord nach dem anderen zu melden, sollte das einmal nicht mehr der Fall sein, dann passt was nicht.

 

 

 

 

 

 

Das 2. Quartal hat Einnahmen von 562,83 € gebracht. Im Vergleich zum 2. Quartal 2015 sind das 200,19 € (+ 55,20 %) mehr. Die Steigerung im Vergleich zum 1. Quartal 2016 fällt ebenfalls sehr befriedigend aus und zwar +156,00 € (+ 38,35 %). 

 

 

Aktienkäufe

Der Juni war ein sehr starker Investitionsmonat. Ich habe vier Käufe mit rd. 7.000 € durchgeführt und das Depot auf jetzt 33 Werte gebracht.  Die Investitionssumme stieg auf 84.873,88 €.

 

Die Käufe im Einzelnen waren: 

  17 CVS Health

  18 Dr. Pepper Snappel Group

  16 General Dynamics

  65 Hormel Foods 

 

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 1,67 % gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 11,54 % bzw. rd. 9.800 € im Plus. Der Brexit hat keine Spuren hinterlassen.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Juli steht mindestens ein Kauf an. Neben meiner monatlichen Sparrate werde ich vom normalen Konto voraussichtlich nichts sparen, zumal ich vielleicht einen größeren Geldbetrag dem Konto gutschreiben kann. Die Dividendeneinnahmen im Juli werden mau ausfallen und dürften so um die 120 € liegen. Hier besteht noch Handlungsbedarf.

 

 

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Planung Nachkäufe

Im vorigen Beitrag habe ich meine Planungstabelle vorgestellt. Nun stellt sich aber die Frage, welcher Wert denn tatsächlich als nächstes nachgekauft werden soll? Hier fallen natürlich nur die Unternehmen drunter, bei denen ich noch Aktien benötige. Aktuell wären das 23 Unternehmen.

 

Gibt es ein System? Welche Kriterien sind sinnvoll?

 

Die einfachste Möglichkeit wäre, ich fange bei A wie Altria an und kaufe einfach einen Wert nach den anderen, wo mir noch Aktien fehlen. Mit der Zeit werden immer mehr Positionen als ausreichend (keine Nachkäufe erforderlich) angezeigt und es bleiben immer weniger Positionen übrig, die weiter aufgestockt werden müssen. Oder ich kaufe den ersten Wert gleich komplett.

 

Ich kann auch ein Ranking mit den höchsten fünf Dividendenrenditen erstellen. Dies hätte den Vorteil, dass ich die Einnahmen pusche und schneller mehr investieren kann. Hier kämen Altria, BAT, Caterpillar, Chevron und Cisco in Frage.

 

Ein anderes Ranking wären die Aktien mit dem höchsten Investitionsbedarf, damit diese auf ein überschaubares Niveau sinken. Kraft Heinz müsste mit über 11.000 € aufgestockt werden.

 

Ich könnte mir auch den Chart anschauen und die Aktien kaufen, die den größten Abstand zum Allzeithoch haben.

 

Oder vielleicht die aktuelle Dividendenrendite mit dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre vergleichen und die mit der größten "Unterbewertung" kaufen.

 

Damit die Einnahmen etwas gleichmäßiger verteilt werden, kaufe ich die Aktien, die derzeit am wenigsten Beitrag zu den Einnahmen leisten.

 

Um die Investitionssumme in die einzelnen Unternehmen etwas gleichmäßiger zu verteilen, kauf ich da nach, wo ich bisher am Wenigsten investiert habe.

 

Ich erstelle eine Umfrage und die Blogleser entscheiden, welcher Wert aufgestockt werden soll.

 

Vielleicht die Werte mit den größten Verlusten nachkaufen, um den Durchschnittskurs zu senken.

 

 

Man sieht, es gibt noch dutzende Möglichkeiten, sich irgendwas auszudenken. Letztendlich habe ich eine Lösung vor Augen.

 

Aber mich interessiert, wie ihr das seht oder machen würdet. Vielleicht mache ich dann auch einen Freudensprung.

 

 

 

 

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Planungstabelle meiner Nachkäufe

Wie im nebenstehenden Bild, habe ich ein Ziel, einen Plan, muss Entscheidungen treffen, diese umsetzen und eine ständige Kontrolle durchführen.

 

Nachdem ich mein Depot auf 33 Unternehmen ausgebaut habe, kommt der nächste Schritt:

 

Das Aufstocken der einzelnen Positionen.

 

Nur welches Unternehmen und in welcher Größenordnung?

 

Hierzu habe ich mir eine Excel-Tabelle erstellt, die zwar nicht perfekt ist, aber meinen Ansprüchen vollauf genügt. Die mir eine Übersicht über den Ist-Zustand und den Soll-Zustand liefert und mir eine Entscheidungshilfe für Nachkäufe an die Hand geben soll.

 

Die nachfolgende Erklärung wird etwas länger werden und vielleicht schafft es der eine oder andere Leser, bis zum Ende durchzuhalten. Ich werde die einzelnen Teile erklären und meine Gedanken dazu erläutern. Die Tabelle ist in zwei Teile gegliedert. Der Kopfteil (so nenne ich den) und die eigentliche Übersicht.

 

Der Kopf

 

 

Dividendenerwartung in Jahren:

Hier gebe ich die Anzahl der vollen Jahre bis zu meinem Ziel ein. Sollte ich tatsächlich vorhaben, mit 67 Jahren in Rente zu gehen, habe ich noch 16 Jahre und ein paar Monate vor mir. Am Ende eines jeden Jahres muss ich die Jahre einfach nur um eins reduzieren. Die Jahre benötige ich für weitere Berechnungen in meiner Nachkauftabelle.

 

Anzahl Unternehmen:

Ich habe 33 Unternehmen und schreibe trotzdem nur 32 hinein? Der Grund ist, dass ConocoPhillips die Dividende massiv gekürzt hat und ich COP daher für die weitere Planung außen vor lasse, bis sich die weitere Entwicklung geklärt hat. Ich könnte COP verkaufen, aber ich sehe da positiv in die Zukunft.

 

Ziel netto/Monat €:

Mein Ziel ist, 1.500 € netto pro Monat an Einnahmen zu generieren. Sollten sich die Anforderungen an meinem Kapitalbedarf ändern, weil zum Beispiel die Inflation anspringt oder die gesetzliche Rente reduziert wird, kann ich diesen Betrag entsprechend anpassen.

 

Ziel netto/Monat €/Aktie:

Eigentlich ganz einfach. Bei 32 Unternehmen muss mir jede Aktie (=Unternehmen) im Schnitt 46,88 € liefern, um auf 1.500 € Gesamteinnahmen zu kommen.

 

Erforderlich brutto/Monat €:

Hier ist das größte Ärgernis versteckt. Die Steuer. Leider kommen wir nicht umhin, auf unsere Dividende auch noch Steuern zu zahlen. Berücksichtigt habe ich die Kapitalertragssteuer (25%) und den Soli mit 5,5% auf die Steuer. Kirchensteuerpflichtig bin ich nicht, sonst käme die noch dazu. Da ich etwas sicherheitsorientiert bin, habe ich den Steuerfreibetrag komplett außen vor gelassen. Bei Ausschöpfung des vollen Freibetrags meiner Frau und mir von 1.602 €, macht das gerade mal eine Ersparnis von etwas über 400 € im Jahr oder 35 € im Monat aus. Das reist es nun auch nicht raus.

 

Wechselkurs €/$:

Da ich in diesem Depot bis auf BAT nur US-Aktien habe, brauche ich den aktuellen Wechselkurs. Den holt mir Excel automatisch und ich habe immer die aktuellen Werte.

 

Erforderlich in $ pro Monat:

Mit dem Wechselkurs kann ich mir dann ausrechnen, wieviel Dollar ich durchschnittlich im Monat je Aktie (Unternehmen) an Dividende brauche.

 

Erforderlich Dollar/Jahr und Aktie:

Ziemlich banal. Die erforderlichen Einnahmen im Monat mal zwölf ist das Ergebnis, was ich je Unternehmen an Jahresdividende bekommen möchte. Die ganzen Berechnungen wären in einer Zeile auch möglich, aber das dient mir der Übersicht.

 

Sicherheitsabschlag:

Der Sicherheitsabschlag fließt in die weiteren Berechnungen ein. Er entspricht den Jahren, dich ich noch zum Investieren habe. Ader dazu später mehr in den Erläuterungen zur Tabelle.

 

 

Die Tabelle

 

 

Unternehmen (Spalte A):

Nun ja, das Unternehmen.

 

Kürzel (Spalte B):

Das Börsenkürzel brauche ich, um den aktuellen Kurs zu erhalten. Außerdem kann man sich die nicht alle merken.

 

Käufe á 1.000 € (Spalte C):

Diese Spalte dient mir auch eher zur Information, wieviel ich bereits in ein Unternehmen investiert habe. Ich habe mir die "ungeraden" Käufe rot markiert, damit ich weiß, wo ich noch 1.500 € investieren muss, um auf ganze Tausender zu kommen.

 

Anzahl (Spalte D):

Die Anzahl an Aktien, die ich von einem Unternehmen besitze. Diese brauche ich für weitere Berechnungen.

 

Dividende erwartet (Spalte E):

Das ist die Dividende je Aktie in $ brutto, die im laufenden Jahr ausgeschüttet wird. Ich passe diesen Wert spätestens am Ende eines Jahres an, indem ich die letzte Quartalsdividende mal vier nehme. Dadurch wird die Dividendenerhöhung, die unterjährig erfolgt, für die nächsten Jahre berücksichtigt.

 

DGR 5 Jahre (Spalte F):

DGR steht für Dividend Growth Rate = Dividendenwachstumsrate. Hier berechne ich den Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Ich vergleiche dabei die Dividendenzahlungen der Jahre miteinander und nicht die prozentuale Erhöhung der Einzeldividende. Diesen Wert verwende ich auch für die Dividendengrafiken. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich 10, 5 oder 3 Jahre nehme. Letztlich habe ich mich für 5 Jahre entschieden. Dies erschien mir irgendwie am sinnvollsten. So fließen Dividendenänderungen zu 20 % ein.

 

Cisco und Kraft Heinz habe ich gelb markiert, weil die Dividendenhistorie keine fünf Jahre zurück reicht und hier einfach Annahmen von mir getroffen wurden.

 

Erwartetes Wachstum (Spalte G):

Das tatsächliche Dividendenwachstum steht natürlich in den Sternen, deshalb habe ich mir hier eine gewisse Sicherheitsmarge eingebaut. Ich nehme die Wachstumsrate der letzten 5 Jahre und reduziere diese um die Jahre, die ich bis zu meinem Ziel zur Verfügung habe. Aktuell sind das 16 Jahre, wäre die Wachstumsrate zum Beispiel 10 %, nehme ich für meine weitere Kalkulation nur 8,4 % an. Je näher ich meinem Ziel komme, desto geringer fällt der Abschlag aus.

 

Durchschnittliche Rendite 5 Jahre (Spalte H):

Damit ist die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre gemeint. Diese aktualisiere ich einmal im Jahr mit den Zahlen von Yahoo-Finance. Wie sich die genau berechnet, weiß ich nicht, ist mir aber auch nicht so wichtig.

 

Aktuelle Rendite in % (Spalte I):

Hier berechne ich mir die aktuelle Dividendenrendite brutto. Die Tabelle holt sich die Kurse automatisch und mit der Dividende aus Spalte E wird die Dividendenrendite berechnet, die ich erwarten kann, wenn ich jetzt kaufen würde. Die aktuelle Rendite kann ich dann wunderbar mit der Durchschnittsrendite in der Spalte davor vergleichen und kann mir überlegen, ob die Aktie teuer oder billig ist (bezogen auf die Dividendenrendite).

 

DR künftig % (Spalte J):

Hier berechne ich die theoretische künftige Dividendenrendite, die ich zu erwarten hätte. Dabei verwende ich die Laufzeit bis zum Ziel (16 Jahre) und das erwartete Wachstum (mit Sicherheitsabschlag). Hier sieht man die ersten Schwächen des Systems. Bei den Aristokraten mag das funktionieren, aber bei den "Newcomern" sind erstaunliche Ergebnisse zu beobachten.

 

Zum Beispiel CVS Health. Würden die so weiter wachsen wie bisher, hätte ich in 16 Jahren eine Dividendenrendite von 85 % auf die Erstinvestition. Das ist wohl eher unwahrscheinlich.

 

Div. künftig $ (Spalte K):

Anstatt der Rendite, wir mir hier die künftige Dividende in $ brutto ausgegeben. Demnach würde mir besagte CVS Health in 16 Jahren fast 79 $ pro Aktie an Dividende zu gute kommen lassen. Schön wär´s.

 

Aktien erforderlich (Spalte L):

Im Kopfteil errechne ich, wieviel Dollar brutto im Jahr ein Unternehmen an Dividende bringen muss, um mein Ziel 1.500 € netto im Monat zu erreichen. Dies ist mit der theoretischen Dividende einfach auszurechnen. So bräuchte ich lediglich 11 Aktien von CVS Health im Depot oder 203 Coca-Cola Aktien.

 

Aktien, die fehlen (Spalte M):

Diese Berechnung ist auch einfach. Die erforderlichen Aktien abzüglich meinem Depotbestand gibt mir vor, wie viele ich noch kaufen muss. Bei CVS Health habe ich mehr als notwendig, also fehlen mir null.  Bei Coca-Cola fehlen mir noch 83 Stück.

 

Investition € (Spalte N):

In dieser Spalte wird berechnet, wieviel ich noch Investieren muss, um die Zielgröße zu erreichen. Dabei wird der aktuelle Aktienkurs und die Währungsumrechnung berücksichtigt. Bei Coca-Cola wären das zum Beispiel 3.280 €.

 

Kurs $ (Spalte O):

Für meine Berechnungen brauche ich die aktuelle Kurse, diese werden immer automatisch von Yahoo geholt. Sehr bequem, müsste man die Kurse manuell einpflegen, wäre das ein ziemlicher Aufwand.

 

 

Die weiteren Spalten dienen nur zur Information. EPS, Payout und Nachkäufe sind selbst erklärend. Sonst einfach fragen.

 

 

Zusammenfassung

 

Die Tabelle liefert natürlich nur eine Theorie. Je weiter man in die Zukunft schaut, desto ungenauer und diffuser wird das Ganze. Darüber muss man sich bei solchen Experimenten klar sein. Auf Sicht von 2-3 Jahre, kann man damit ziemlich brauchbare Ergebnisse erzielen.

 

Aber warum mache ich das dann überhaupt, wenn da so lustige Ergebnisse wie bei CVS Health rauskommen?

 

Eine Möglichkeit wäre, einfach immer irgendwas zu kaufen, wenn Geld da ist. Man sieht ja dann, wo man in ein paar Jahren steht. Allerdings habe ich so absolut keine Möglichkeit zu sehen, ob mein Plan realistisch ist und ich mein Ziel überhaupt erreichen kann.

 

Da mich das nicht weiter bringt, habe ich mir diese Planungstabelle erstellt. Da diese ständig gepflegt und aktualisiert wird, kommt man jedes Jahr etwas genauer an sein Ziel. Fallen die Dividendensteigerungen geringer aus, werden mehr Aktien benötigt. Steigt die Dividende stärker als geplant, verringert sich das Investitionsvolumen. Sicherlich wird mir die Tabelle irgendwann sagen, dass meine Annahmen bei CVS Health zu optimistisch waren und doch noch ein paar Aktien fehlen.

 

Die Tabelle ist ein Hilfsmittel und besser als nichts, aber ich bin guter Dinge, damit mein Ziel zu erreichen. Ich habe damit auch mehrere Szenarien durchgespielt, was sehr einfach geht. Ich kann die Anzahl der Unternehmen, den Sicherheitsabschlag und die Jahre bis zum Ziel variieren. Anhand der Ergebnisse sehe ich, ob zumindest die Chance besteht, die 1.500 €/Monat Dividende zu erreichen. Im Ergebnis kann ich feststellen:  Ja, die Chancen stehen gar nicht so schlecht.

 

Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen. Ich muss nur einmal im Jahr die Zahlen anpassen, was ca. eine Stunde benötigt. Bei einem Nachkauf die Aktienanzahl zu erhöhen, ist nicht der Rede wert.

 

Alles gelesen? Gratuliere!

 

Im nächsten Beitrag stelle ich dann Überlegungen dazu an, welche Aktie ich als nächstes aufstocke.

 

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Kauf General Dynamics

Vielleicht bin ich abgebrüht oder dumm? Keine Ahnung. Jedenfalls habe ich mir heute die letzte Neu-Position in mein Depot geholt. In meinem Depot liegen nun 33 Unternehmen und die langen mir jetzt erst mal.

 

Gekauft habe ich 16 General Dynamics und 1.985,89 € dafür ausgegeben. Künftig bekomme ich 3,04 $ je Aktie Dividende, was im Jahr 48,64 $ sind.

 

Da der €/$-Kurs momentan etwas schwankt, errechnet sich die Nettodividende auf ca. 8,10 € pro Quartal. Meine Einnahmen erhöhen sich auf Sicht der nächsten 12 Monate auf durchschnittlich 159 €, was ich schon mal als guten Start sehe. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 2,21 %. Nicht üppig, aber bei null Zinsen besser als nichts.

 

Insgesamt habe ich jetzt 84.873,88 € investiert und erwarte in den nächsten 12 Monaten eine Gesamtdividende von 1.910 €. Dies entspricht einer Nettorendite von 2,25 %. Laut meiner Statistik sind in den letzten Jahren die Dividenden im Schnitt um 10 % gestiegen. Ob das so bleibt, sei dahingestellt. Ich denke, das Wachstum wird sich verlangsamen. Aber ich rechne trotzdem zum Spass mal aus, was ich in 15 Jahren hätte, ohne weitere Nachkäufe zu tätigen:  7.978 € pro Jahr!

 

Das wären 665 €/Monat. Ein nettes Zubrot.

 

Hier noch eine kurze Unternehmensvorstellung, die ich im Bereich Unternehmen ebenfalls hinterlegt habe:

 

 

General Dynamics

 

General Dynamics ist ein internationaler Rüstungskonzern. Die Geschichte geht bis in das Jahr 1899 zurück. 1952 entstand die Firma mit dem Namen GD durch den Zusammenschluss verschiedener Unternehmen.  Neben Rüstungsprojekten ist GD auch in der zivilen Luftfahrt tätig, so ist Gulfstream (Luxusjets) ein Teil des Konzerns.

 

GD stellt U-Boote, Schiffe, Kampffahrzeuge, Satelliten, Waffensysteme und Munition her. Computerlösungen, IT-Technologie und Servicelösungen haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hauptauftraggeber sind die USA, beliefert werden auch deren Verbündete weltweit.

 

 

Die Kennzahlen:

GD erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 31. Mrd. US-$. Die Eigenkapitalquote schwankte die letzten Jahre zwischen 30 % und 40 %. Eine Dividende wird seit 1993 ausgeschüttet und seit 18 Jahren kontinuierlich gesteigert. 2012 war ein sehr schwieriges Jahr, trotzdem blieb GD der Dividendenkontinuität treu. Die Ausschüttungsquote liegt je nach Informationsdienst zwischen 32 % und 38 %. Die Eigenkapitalrendite ist etwas schwankungsfreudig, liegt aber meist über 20 % (2016 bei 27 %). Die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre lag bei 2,36 % und das Dividendenwachstum bei 10 %.

 

Meine Erwartungen:

Ich habe das Gefühl, dass die Konflikte weltweit leider zunehmen, statt weniger zu werden. In den nächsten Jahren sehe ich den Bedarf an Rüstungstechnik eher weiter steigen als sinken. Der Innovationszyklus beschleunigt sich und die Staaten sind gezwungen, immer schneller auf dem Stand der Technik zu bleiben. Hochspezialisierte Unternehmen der Rüstungstechnik haben in gewissem Rahmen einen Burggraben. Die Entwicklung von neuen Systemen dauert oft Jahre und lassen sich nicht einfach kopieren. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind die Regierungen gezwungen, ihren Militäretat auf einem Mindestlevel zu halten.

 

Die relativ niedrige Ausschüttungsquote (<40%) sollte es weiterhin ermöglichen, die Dividende wie bisher zu steigern. Demnach würde die Dividendenrendite von aktuell 2,2 % in 15 Jahren auf knapp 10 % steigen. GD erfüllt damit meine Vorgaben.

 

Stand 06/2016

 

 

General Dynamics Aktie

General Dynamics Aktie Chart
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Anpassung meiner Taktik

Wie bei einer alten Uhr, die man immer wieder etwas justieren muss, ist es genauso notwendig, ab und an seine Strategie zu überarbeiten. Genau genommen ändere ich nicht meine Strategie, sondern passe lediglich meine Taktik an die Umstände an. 

 

Vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser aufgefallen, dass ich bei meinem letzten Kauf 2.000 € statt wie bisher 1.500 € investiert habe.

 

Das hat zwei Gründe.

 

Zunächst den banalen Grund. Ich habe gerne meine Investitionen auf ganze Tausender und nicht halbe Tausender (also X.500 €). Eigentlich ist das egal, aber mir gefällt das besser, andere haben lieber ganze Zahlen Aktien im Depot. Dies führt zum zweiten Grund.

 

Ich kaufe bald mein 33. Unternehmen und damit mein vorerst letztes. Je mehr Unternehmen man hat, desto mehr Zeit kostet das Depot und die möchte ich lieber mit der Familie und dem Blog verbringen.

 

Wenn ich künftig 33 Unternehmen aufstocke, heist das 1.500 € x 33 = 49.500 € Investition. Auch wenn meine Sparrate aktuell sehr hoch ist, bräuchte ich drei Jahre, um jeden Wert einmal nachzukaufen. Kann ich mal nicht so viel auf Seite legen, dann sind das relativ schnell 4 Jahre. Eine lange Zeit.

 

Daher habe ich mir überlegt, die Investitionssumme künftig auf 1.000 € zu reduzieren. Das sind dann immer noch 33.000 €. Wenn es gut läuft, reduziere ich den Investitionszyklus je Unternehmen auf zwei Jahre. So kann ich voraussichtlich zumindest jeden Monat einen Kauf tätigen. 500 € spare ich per Dauerauftrag, die Dividendeneinnahmen nähern sich stetig der 200 € Marke und 300 € zusätzlich sparen sollte möglich sein. Habe ich genügend Aufträge, dann kommen noch ein paar Sonderzahlungen und Boni dazu.

 

Das Einzige, was dagegen sprechen könnte, sind die zusätzlichen Gebühren.

 

Da hilft wiederum etwas rechnen. Gehe ich von einer Investitionssumme von 150.000 € aus, dann habe ich statt 100 Käufe á 1.500 € eben 150 Käufe á 1.000 €, also 50 Käufe mehr. Bei meiner Depotbank liegt die Mindestgebühr bei gerundet 9 € pro Kauf. Meine Mehrkosten belaufen sich dann auf 450 €.

 

Bei einer Investitionssumme von 150.000 € sind das gerade mal 0,3 % aufgeteilt auf vielleicht 10 Jahre.

 

Wenn ich dagegenstelle, dass ich zum Beispiel bei einem Drittel der Käufe eine Quartalsdividende mehr erwische, einfach weil ich früher kaufen kann, wird der Gebührennachteil geringer. Bei einer angenommenen Nettorendite von im Schnitt 2 % beim Erwerb, liegt der Vorteil bei

150.000 € x 1/3 x 0,02 x 1/4 = 250 €.

 

Der Nachteil reduziert sich damit auf 200 € und das im Blick auf 10 Jahre oder mehr. Das kann ich verschmerzen.

 

Deshalb habe ich in den letzten Kauf 2.000 € investiert, um eine glatte Investitionssumme zu bekommen. Künftig werde ich dann nur noch 1.500 € investieren, wenn ich eine "ungerade" Investition habe und sukzessive auf 1.000 € Käufe umstellen.

 

Weiter runter gehen wollte ich nicht, denn bei 500 € pro Kauf ist mir der Gebührennachteil doch zu groß.

 

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Kauf Hormel Foods

Ich kann es einfach nicht lassen und baue weiter kräftig mein Depot aus. Ich habe 65 Aktien von Hormel Foods gekauft. Dies ist jetzt das 32. Unternehmen im Depot. Investiert habe ich diesmal rund 2.000 €, genauer 1.994,49 € incl. Gebühr.

 

Die Dividendenrendite liegt derzeit bei ca. 1,7 % und es werden 0,58 $ im Jahr ausgeschüttet. Ich bekomme künftig 37,70 $ zusätzlich im Jahr Dividende, was netto und nach Steuer mit ca, 24,50 € zu Buche schlägt. Meine Dividendeneinkünfte erhöhen sich damit um 2,- € im Monat.

 

Die Aktie ist wieder deutlich zurückgekommen und war noch nie wirklich billig (also in den letzten Jahren). Von den Kennzahlen und dem Geschäftsmodel passt das Unternehmen eigentlich perfekt in mein Portfolio. Ich hatte mich bisher einfach auf Grund des Preises gescheut, hier eine Investition zu tätigen. Wenn ich mir den Chart anschaue, war dies vielleicht nicht der schlechteste Zeitpunkt.

 

 

Hormel Foods

 

Die Geschichte von Hormel Foods geht bis in das Jahr 1891 zurück. Durch Expansion und Übernahmen ist Hormel inzwischen weltweit mit seinen Produkten vertreten. Die Produktpalette umfasst hauptsächlich Fleisch- und Wurstwaren, die in Plastikverpackungen und Dosen ausgeliefert werden. Ein Übersicht über die Produktpalette ist auf der Homepage zu finden. Hormel beliefert den Einzel- und Großhandel, Restaurants und öffentliche Einrichtungen. Die Firma beschäftigt über 20.000 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von 9 Mrd. $

 

 

Die Kennzahlen:

Die Eigenkapitalquote pendelte die letzten fünf Jahre um die 65 %, was ich als ausgesprochen komfortabel bezeichne. Die Eigenkapitalrendite liegt trotzdem bei hohen 15 % bis 17 % und die Gesamtkapitalrendite bei ca. 11 %. Die Dividendenrendite lag die letzten Jahre nur bei durchschnittlich 1,6 %, was durch die Dividendensteigerungen aber wettgemacht wird. Die Ausschüttungsquote mit ca. 37 % ist moderat.

 

Meine Erwartungen:

Essen ist lebensnotwendig. Die weltweite Bevölkerung wächst und durch  den zunehmenden Wohlstand werden Fleischprodukte verstärkt nachgefragt. Ich erwarte in den nächsten Jahre hier gute Chancen auf weiteres Wachstum. Die Dividendensteigerungen von 15 % bis 20 % pro Jahr sollten noch einige Zeit möglich sein. Die Dividendenrendite sollte in 15 Jahren durchaus im zweistelligen Bereich auf meine Erstinvestition liegen.

 

Stand 06/2016

Hormel Foods Aktie

Hormel Foods Aktie Chart
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Tester für DividendenPlaner gesucht

Torsten von WachstumsWerte.net hat eine interessante Beta einer Excel-Anwendung für die Dividendenplanung und -verwaltung entwickelt und sucht Tester.

 

Auf diesem Weg möchte ich ihn unterstützen und auf sein Projekt aufmerksam machen. Vielleicht fehlt dem einen oder anderen ein entsprechendes Tool und möchte Torsten unterstützen, d. h. den DividendenPlaner testen.

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Kauf CVS Health Corporation

Der Investitionszyklus geht weiter. Ich habe mir neu ins Depot 17 Aktien von CVS Health geholt und habe nun 31 Unternehmen. So langsam nähere ich mich der Zielgeraden an.

 

CVS Health zahlt derzeit 1,70 $ im Jahr Dividende, was nicht gerade viel ist und meine Bruttodividendenrendite lediglich bei 1,7 % liegt, aber die Steigerungsraten der letzten Jahre relativieren das Ganze. Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

 

Durch den Kauf erhöht sich meine Dividende um ca. 18,80 € netto im Jahr und auf das Monat gerechnet um rd. 1,57 €.

 

Nach dem Splitt ist CVS etwas zurückgekommen und ich denke, der Kaufzeitpunkt ist nicht der Schlechteste.

 

Die Übersicht über CVS ist im Bereich Unternehmen hinterlegt.

 

 

CVS Health

 

CVS Health ist eine amerikanische Drogerie- und Pharmaziehandelskette. 1963 wurde der erste Laden von den Brüdern Stanley und Sidney Goldstein und ihrem Partner Ralph Hoagland in Lowell Massachusetts gegründet. CVS steht für Consumer Value Stores und ursprünglich wurden Gesundheits- und Schönheitsprodukte vertrieben.

 

Inzwischen beschäftigt CVS über 243.000 Mitarbeiter, betreibt über 9.600 Läden in 49 Staaten und über 1.100 "Minutenkliniken" (ambulante Versorgung). Diese sollen bis 2017 auf 1.500 Kliniken anwachsen.

 

Das Geschäft teilt sich in vier Bereiche auf:

CVS Pharmacy

CVS Caremark

CVS MinuteKlinik

CVS Speciality

 

Die Kennzahlen:

CVS wächst seit Jahren kontinuierlich. Die EK-Rendite ist die letzten von Jahre von 9 % auf 14 % gestiegen, da die EK-Quote von ca. 60 % auf 40 % gefallen ist. Die Gesamtkapitalrendite ist mit einer Spanne von 5,5 % bis 6,5 % ziemlich konstant geblieben. Die Dividende wird seit 13 Jahren kontinuierlich gesteigert und in den letzten 5 Jahren um durchschnittlich 32 % erhöht. Die Ausschüttungsquote liegt bei ca. 30 %.

 

 

Meine Erwartungen:

CVS ist nach wie vor stark am Wachsen. Die EK-Quote ist durchaus noch im Rahmen und die Ausschüttungsquote mit 30 % lässt noch viel Spielraum nach oben. CVS bekommt man nie wirklich günstig. Die Dividendenrendite der letzten 5 Jahre lag im Schnitt bei 1,33 %. Bei meinem ersten Kauf liegt diese mit über 1,7 % sogar im komfortablen Bereich.

 

Lege ich eine durchschnittliche Steigerungsrate von "nur" 20 % zu Grunde, würde die Dividendenrendite in 15 Jahren bei ca. 25 % auf den Erstkauf liegen.

 

Gesundheit wird immer gefragt sein, ob in wirtschaftlich schwierigen oder Boomphasen. Es mögen dann zwar die Gewinne schwanken, aber ich sehe das Geschäftsmodel nicht in Gefahr. CVS könnte durchaus eine Aktie für die "Ewigkeit" sein.

 

Stand 06/2016

 

CVS Health Aktie

CVS Health Aktie Chart
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Vorstellung Leserdepot von M.

 

Mein Depot, welches ich gerne vorstellen möchte, startete ich Anfang 2013.

 

Ich habe dann über die Jahre 2013 und 2014 meine bisherigen Ersparnisse sowie meine Sparraten nach und nach in Einzelwerten investiert.

 

Gegen Ende 2013 spielte ich mit dem Gedanken eine Eigentumswohnung zur Vermietung zu erwerben, weswegen ich folgende Werte verkaufte:

 

- Münchener Rück 

- GlaxoSmithKline 

- Altria

 

Aus der Wohnung wurde glücklicherweise nichts und so kaufte ich zeitnah die beiden letzteren Werte wieder zurück. 

 

Zu Beginn der Depoteröffnung war es mein Ziel lediglich die Inflation zu schlagen und Substanzerhalt zu gewährleisten. Durch die zahlreichen Blogs in diesem Bereich kam ich aber schon bald zu dem Schluss, dass mit Dividend Growth weitaus mehr möglich ist.

 

Somit ist mein langfristiges Ziel Vermögensaufbau und eines Tages einen Teil oder meine gesamten Ausgaben mit Dividenden abdecken zu können. 

 

Über die letzten dreieinhalb Jahre haben sich somit die folgenden 40 Unternehmen angesammelt, die im Schnitt etwas über 200,- € pro Monat an Erträgen abwerfen:

 

 

Die Branchenverteilung stellt sich folgt dar:

 

Man erkennt deutlich, dass es einen sehr hohen Anteil an Nahrungsmittel- sowie Haushaltsgüter-konzernen gibt.


Dramatischer sehe ich aktuell allerdings die Tatsache, dass der insgesamt doch recht geringe Anteil der Energieunternehmen einen großen Anteil der Ausschüttungen ausmacht. Außerdem ist das Depot sehr US-lastig. Das wird sich in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht ändern, da die meisten Konzerne, die sich für das Dividend Growth Investing eignen, nun mal in den Staaten beheimatet sind (die üblichen Verdächtigen findet man in der CCC-List von David Fish oder auf all den zahlreichen Blogs, die sich mit dem Thema beschäftigen).


Zudem bin ich davon überzeugt, dass die Branchendiversifikation wichtiger ist als die Währungs- oder Länderdiversifikation, da die meisten Unternehmen sowieso weltweit operieren.

 

Es gibt noch weitere Verkäufe, die ich aufgrund von Dividendenkürzungen Anfang 2015 tätigte:

- TICC
- Prospect Capital

 

Weitere Kürzungen musste ich bei BHP Billiton und Vanguard Natural Ressources hinnehmen.

 

Von BHP halte ich weiterhin recht viel, sodass kein Verlauf stattfinden wird. Bei VNR habe ich den Absprung leider verpasst. Hinzu kommen noch die denkbar schlechten steuerlichen Bedingungen, die dieses Investment mit sich bringt.

 

Neben VNR gibt es noch zwei weitere Unternehmen, die keine Dividenden zahlen und somit nicht zu hundert Prozent in mein Konzept passen:

 

- Berkshire Hathaway:

Dazu habe ich aber keine Anmerkungen zu machen.

 

- South32:                     

Erhalten als Spin-off von BHP Billiton. Da ich mich bisweilen nicht mit dem Unternehmen auseinandergesetzt habe, behalte ich es vorerst, getreu den Studien Jeremy Siegels in seinem Buch „Überlegen Investieren“, in denen er herausfand dass der S&P500 in seiner ursprünglichen Zusammensetzung zzgl. Spin-offs und Unternehmenszusammenschlüssen, die beste Performance erzielt hätte,

 

Zukünftig werde ich meine bisherigen Positionen aufstocken sowie passende neue Unternehmen hinzufügen.

 

Außerdem bin ich weiterhin auf der Suche nach vermietbaren Immobilien und möchte darüber hinaus einen Teil meiner künftigen Aktienkäufe als Stillhalter von Puts realisieren (siehe auch den Beitrag vom Bimbesverwalter). http://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/268620-1-500/der-weg-zur-fu#beitrag_2062485

 

Mittlerweile merke ich richtig, wie das Depot beginnt, sich zu verselbstständigen. Und Schwankungen in Höhe eines zweifachen Nettogehaltes bringen mich nicht mehr aus der Ruhe. Tatsächlich habe ich über die vergangenen Jahre gelernt, mich über fallende Kurse sogar zu freuen. Wohlgemerkt bei den richtigen Unternehmen.


Dennoch fehlt bisher die Erfahrung eines richtigen Crashs.

 

Vielen Dank fürs Lesen.

 

 

 

Vielen Dank, dass Du Dich bereit erklärt hast, Dein Depot und Deinen "Werdegang" sowie Deine Gedanken anderen Lesern zur Verfügung stellst.

 

Ich bin beeindruckt, wie weit Du bereits in so kurzer Zeit gekommen bist und 200 €/Monat sind erst der Anfang, in ein paar Jahren wird das einiges mehr sein. Der nächste Crash wird kommen, aber ich denke, Du wirst da einen kühlen Kopf bewahren und gezielt nachkaufen.

 

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und die nötige Gelassenheit.

 

 

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Kauf Dr. Pepper Snappel Group

Wieder ist ein neuer Wert in mein Depot gewandert. Ich habe mir 18 Aktien von Dr. Pepper gegönnt und damit ist mein Depot jetzt auf 30 Werte angewachsen. Investiert habe 1.497,81 € incl. Gebühr.

 

Ich habe relativ bald in diesem Monat den ersten Kauf getätigt, damit ich die Juli-Dividende mitnehmen kann.

 

Die Dividende beträgt 2,12 $ im Jahr und die Bruttorendite liegt bei ca. 2,3 % im Jahr. Damit erhöht sich mein Dividendeneinkommen um ca. 25 €/Jahr netto. Auf das Monat umgerechnet sind das ca. 2 €. Tendenz hoffentlich steigend.

 

 

Dr. Pepper Snapple Group

 

 Dr. Pepper ist einer der größten amerikanischen Softgetränkehersteller. Die Firma deckt hauptsächlich die Märkte in den USA, Kanada, Mexiko und die Karibik ab. Die Geschichte geht bis in das Jahr 1885 zurück (also noch vor Coca-Cola) und in den letzten Jahrzehnten wuchs die Firma durch neue Produkte und Zukäufe stetig.  Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 19.000 Angestellte und vertreibt unter 50 Marken hunderte von Softdrinks, Tee´s, Fruchtsäfte, Wasser und weitere Getränke. Bekannte Marken in Deutschland sind zum Beispiel Schweppes, 7up und Sunkist, die in Lizenz hergestellt und verkauft werden.

 

 

Die Kennzahlen:

 

Dr. Pepper hat eine Marktkapitalisierung von etwa 17 Mrd. Dollar und einen Umsatz von rd. 6 Mrd. Dollar, also nicht ganz so klein. Die Eigenkapitalrendite stieg in den letzten Jahren von 27 % auf 35 %, wobei die EK-Quote konstant bei 25 % blieb. Die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre lag bei 2,7 % und die Ausschüttungsquote liegt bei knapp 50 %. Dr. Pepper zahlt seit 6 Jahren eine Dividende und erhöht diese regelmäßig. 

 

Meine Erwartungen:

 

Getrunken wird immer und gerade die Amerikaner lieben seltsame Softdrinks. Ich lege eine Steigerung der Dividende von 10 % im Jahr zu Grunde und hoffe, dass in 15 Jahren die Dividendenrendite auf meinen ersten Kauf auf alle Fälle zweistellig wird. Potential sehe ich langfristig in der Erweiterung des Geschäfts, vielleicht wird irgendwann die Expansion in weitere Länder erfolgen. Kenntnisse liegen mir dazu keine vor.

 

Stand 06/2016

 

Dr Pepper Snapple Group Aktie

Dr Pepper Snapple Group Aktie Chart
Kursanbieter: L&S RT
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