Nachkauf Dr. Pepper Snapple Group

Heute habe ich meinen ersten Nachkauf seit Abschluss der Neuinvestitionen getätigt. Aufgestockt habe ich Dr. Pepper. Ich habe 17 Aktien erworben und dafür rd. 1.500 € investiert.

Insgesamt sind nun 35 Aktien in meinem Depot und die Gesamtinvestition beträgt rd. 3.000 € in dieses Unternehmen.

 

Meine Dividende erhöht sich damit um ca. 6 € netto im Quartal und für alle Aktien bekomme ich künftig ca. 50 € netto im Jahr.

 

Meine Nettorendite liegt bei 1,65 %, allerdings fällt Dr. Pepper mit einer Dividendensteigerungsrate von 20 %/Jahr ganz klar in den Bereich Wachstum meiner Unternehmen.

 

Rechnet man das auf 16 Jahre hoch, wäre die Rendite dann bei 20 % auf meinen EK und würde mir 600 € im Jahr bringen. Kumuliere ich die Dividenden, wäre das Investment nach 20 Jahren "bezahlt".

 

Warum Dr. Pepper?

 

Ich möchte starkes Dividendenwachstum und starke Dividendenzahler abwechseln. Da war eben ein Wachstumswert dran. Zwar notiert Dr. Pepper nahe dem Allzeithoch, aber was soll man machen? Ein weiterer Grund ist, dass ich nach meiner Planungstabelle keine weiteren Aktien dieses Unternehmens mehr kaufen muss. Damit habe ich bereits 10 von 33 Unternehmen, in die ich ausreichend investiert bin. Sollte mir meine Planung nächstes Jahr anzeigen, dass ich doch noch welche brauche, dann investiere ich nur noch 1.000 € und nicht mehr 1.500 €.

 

Der nächste Nachkauf wird ein Aristokrat, welcher genau, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich kurzfristig.

 

 

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Monatsübersicht Juni 2016

Sparquote

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € habe ich diesen Monat nichts weiter gespart. Es stehen die nächsten Wochen einige Zahlungen für Flüssiggas, Tankprüfung, Urlaub usw. an. Ich habe hierfür Reserven aufgebaut, aber die genaue Zahlungshöhe kenne ich nicht. Also warte ich einfach mit zusätzlichen Sparraten die nächsten Wochen ab.

 

 

Dividenden 

Im Juni erhielt ich  Dividendenzahlungen mit einer Summe von 224,46 €. Im Vergleich zum Juni 2015 (168,10 €) ist das eine Steigerung um 56,36 € oder 33,53 %.

 

Die Zahlungen kamen von 

 

Chevron                    22,32 €

ConocoPhillips         11,01 €

Donaldson                12,65 €

Exxon Mobil              19,07 €

IBM                             31,02 €

Johnson + Johnson  17,54 €

McDonald´s             12,29 €

Microsoft                  17,87 €

Parker-Hannifin         6,29 €

Qualcomm               31,45 €

Target                       10,95 €

Wal-Mart                  24,50 €

Walgreens                  7,50 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen nun bei 966,66 € und ich habe damit mein Jahresziel von 780 € bereits erreicht. 

  


Quartalsvergleich

Eigentlich hat man als Dividendeninvestor in der Regel einen Rekord nach dem anderen zu melden, sollte das einmal nicht mehr der Fall sein, dann passt was nicht.

 

 

 

 

 

 

Das 2. Quartal hat Einnahmen von 562,83 € gebracht. Im Vergleich zum 2. Quartal 2015 sind das 200,19 € (+ 55,20 %) mehr. Die Steigerung im Vergleich zum 1. Quartal 2016 fällt ebenfalls sehr befriedigend aus und zwar +156,00 € (+ 38,35 %). 

 

 

Aktienkäufe

Der Juni war ein sehr starker Investitionsmonat. Ich habe vier Käufe mit rd. 7.000 € durchgeführt und das Depot auf jetzt 33 Werte gebracht.  Die Investitionssumme stieg auf 84.873,88 €.

 

Die Käufe im Einzelnen waren: 

  17 CVS Health

  18 Dr. Pepper Snappel Group

  16 General Dynamics

  65 Hormel Foods 

 

 

Depotentwicklung

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 1,67 % gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit 11,54 % bzw. rd. 9.800 € im Plus. Der Brexit hat keine Spuren hinterlassen.

 

 

Planung nächstes Monat 

Im Juli steht mindestens ein Kauf an. Neben meiner monatlichen Sparrate werde ich vom normalen Konto voraussichtlich nichts sparen, zumal ich vielleicht einen größeren Geldbetrag dem Konto gutschreiben kann. Die Dividendeneinnahmen im Juli werden mau ausfallen und dürften so um die 120 € liegen. Hier besteht noch Handlungsbedarf.

 

 

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Planung Nachkäufe

Im vorigen Beitrag habe ich meine Planungstabelle vorgestellt. Nun stellt sich aber die Frage, welcher Wert denn tatsächlich als nächstes nachgekauft werden soll? Hier fallen natürlich nur die Unternehmen drunter, bei denen ich noch Aktien benötige. Aktuell wären das 23 Unternehmen.

 

Gibt es ein System? Welche Kriterien sind sinnvoll?

 

Die einfachste Möglichkeit wäre, ich fange bei A wie Altria an und kaufe einfach einen Wert nach den anderen, wo mir noch Aktien fehlen. Mit der Zeit werden immer mehr Positionen als ausreichend (keine Nachkäufe erforderlich) angezeigt und es bleiben immer weniger Positionen übrig, die weiter aufgestockt werden müssen. Oder ich kaufe den ersten Wert gleich komplett.

 

Ich kann auch ein Ranking mit den höchsten fünf Dividendenrenditen erstellen. Dies hätte den Vorteil, dass ich die Einnahmen pusche und schneller mehr investieren kann. Hier kämen Altria, BAT, Caterpillar, Chevron und Cisco in Frage.

 

Ein anderes Ranking wären die Aktien mit dem höchsten Investitionsbedarf, damit diese auf ein überschaubares Niveau sinken. Kraft Heinz müsste mit über 11.000 € aufgestockt werden.

 

Ich könnte mir auch den Chart anschauen und die Aktien kaufen, die den größten Abstand zum Allzeithoch haben.

 

Oder vielleicht die aktuelle Dividendenrendite mit dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre vergleichen und die mit der größten "Unterbewertung" kaufen.

 

Damit die Einnahmen etwas gleichmäßiger verteilt werden, kaufe ich die Aktien, die derzeit am wenigsten Beitrag zu den Einnahmen leisten.

 

Um die Investitionssumme in die einzelnen Unternehmen etwas gleichmäßiger zu verteilen, kauf ich da nach, wo ich bisher am Wenigsten investiert habe.

 

Ich erstelle eine Umfrage und die Blogleser entscheiden, welcher Wert aufgestockt werden soll.

 

Vielleicht die Werte mit den größten Verlusten nachkaufen, um den Durchschnittskurs zu senken.

 

 

Man sieht, es gibt noch dutzende Möglichkeiten, sich irgendwas auszudenken. Letztendlich habe ich eine Lösung vor Augen.

 

Aber mich interessiert, wie ihr das seht oder machen würdet. Vielleicht mache ich dann auch einen Freudensprung.

 

 

 

 

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Planungstabelle meiner Nachkäufe

Wie im nebenstehenden Bild, habe ich ein Ziel, einen Plan, muss Entscheidungen treffen, diese umsetzen und eine ständige Kontrolle durchführen.

 

Nachdem ich mein Depot auf 33 Unternehmen ausgebaut habe, kommt der nächste Schritt:

 

Das Aufstocken der einzelnen Positionen.

 

Nur welches Unternehmen und in welcher Größenordnung?

 

Hierzu habe ich mir eine Excel-Tabelle erstellt, die zwar nicht perfekt ist, aber meinen Ansprüchen vollauf genügt. Die mir eine Übersicht über den Ist-Zustand und den Soll-Zustand liefert und mir eine Entscheidungshilfe für Nachkäufe an die Hand geben soll.

 

Die nachfolgende Erklärung wird etwas länger werden und vielleicht schafft es der eine oder andere Leser, bis zum Ende durchzuhalten. Ich werde die einzelnen Teile erklären und meine Gedanken dazu erläutern. Die Tabelle ist in zwei Teile gegliedert. Der Kopfteil (so nenne ich den) und die eigentliche Übersicht.

 

Der Kopf

 

 

Dividendenerwartung in Jahren:

Hier gebe ich die Anzahl der vollen Jahre bis zu meinem Ziel ein. Sollte ich tatsächlich vorhaben, mit 67 Jahren in Rente zu gehen, habe ich noch 16 Jahre und ein paar Monate vor mir. Am Ende eines jeden Jahres muss ich die Jahre einfach nur um eins reduzieren. Die Jahre benötige ich für weitere Berechnungen in meiner Nachkauftabelle.

 

Anzahl Unternehmen:

Ich habe 33 Unternehmen und schreibe trotzdem nur 32 hinein? Der Grund ist, dass ConocoPhillips die Dividende massiv gekürzt hat und ich COP daher für die weitere Planung außen vor lasse, bis sich die weitere Entwicklung geklärt hat. Ich könnte COP verkaufen, aber ich sehe da positiv in die Zukunft.

 

Ziel netto/Monat €:

Mein Ziel ist, 1.500 € netto pro Monat an Einnahmen zu generieren. Sollten sich die Anforderungen an meinem Kapitalbedarf ändern, weil zum Beispiel die Inflation anspringt oder die gesetzliche Rente reduziert wird, kann ich diesen Betrag entsprechend anpassen.

 

Ziel netto/Monat €/Aktie:

Eigentlich ganz einfach. Bei 32 Unternehmen muss mir jede Aktie (=Unternehmen) im Schnitt 46,88 € liefern, um auf 1.500 € Gesamteinnahmen zu kommen.

 

Erforderlich brutto/Monat €:

Hier ist das größte Ärgernis versteckt. Die Steuer. Leider kommen wir nicht umhin, auf unsere Dividende auch noch Steuern zu zahlen. Berücksichtigt habe ich die Kapitalertragssteuer (25%) und den Soli mit 5,5% auf die Steuer. Kirchensteuerpflichtig bin ich nicht, sonst käme die noch dazu. Da ich etwas sicherheitsorientiert bin, habe ich den Steuerfreibetrag komplett außen vor gelassen. Bei Ausschöpfung des vollen Freibetrags meiner Frau und mir von 1.602 €, macht das gerade mal eine Ersparnis von etwas über 400 € im Jahr oder 35 € im Monat aus. Das reist es nun auch nicht raus.

 

Wechselkurs €/$:

Da ich in diesem Depot bis auf BAT nur US-Aktien habe, brauche ich den aktuellen Wechselkurs. Den holt mir Excel automatisch und ich habe immer die aktuellen Werte.

 

Erforderlich in $ pro Monat:

Mit dem Wechselkurs kann ich mir dann ausrechnen, wieviel Dollar ich durchschnittlich im Monat je Aktie (Unternehmen) an Dividende brauche.

 

Erforderlich Dollar/Jahr und Aktie:

Ziemlich banal. Die erforderlichen Einnahmen im Monat mal zwölf ist das Ergebnis, was ich je Unternehmen an Jahresdividende bekommen möchte. Die ganzen Berechnungen wären in einer Zeile auch möglich, aber das dient mir der Übersicht.

 

Sicherheitsabschlag:

Der Sicherheitsabschlag fließt in die weiteren Berechnungen ein. Er entspricht den Jahren, dich ich noch zum Investieren habe. Ader dazu später mehr in den Erläuterungen zur Tabelle.

 

 

Die Tabelle

 

 

Unternehmen (Spalte A):

Nun ja, das Unternehmen.

 

Kürzel (Spalte B):

Das Börsenkürzel brauche ich, um den aktuellen Kurs zu erhalten. Außerdem kann man sich die nicht alle merken.

 

Käufe á 1.000 € (Spalte C):

Diese Spalte dient mir auch eher zur Information, wieviel ich bereits in ein Unternehmen investiert habe. Ich habe mir die "ungeraden" Käufe rot markiert, damit ich weiß, wo ich noch 1.500 € investieren muss, um auf ganze Tausender zu kommen.

 

Anzahl (Spalte D):

Die Anzahl an Aktien, die ich von einem Unternehmen besitze. Diese brauche ich für weitere Berechnungen.

 

Dividende erwartet (Spalte E):

Das ist die Dividende je Aktie in $ brutto, die im laufenden Jahr ausgeschüttet wird. Ich passe diesen Wert spätestens am Ende eines Jahres an, indem ich die letzte Quartalsdividende mal vier nehme. Dadurch wird die Dividendenerhöhung, die unterjährig erfolgt, für die nächsten Jahre berücksichtigt.

 

DGR 5 Jahre (Spalte F):

DGR steht für Dividend Growth Rate = Dividendenwachstumsrate. Hier berechne ich den Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Ich vergleiche dabei die Dividendenzahlungen der Jahre miteinander und nicht die prozentuale Erhöhung der Einzeldividende. Diesen Wert verwende ich auch für die Dividendengrafiken. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich 10, 5 oder 3 Jahre nehme. Letztlich habe ich mich für 5 Jahre entschieden. Dies erschien mir irgendwie am sinnvollsten. So fließen Dividendenänderungen zu 20 % ein.

 

Cisco und Kraft Heinz habe ich gelb markiert, weil die Dividendenhistorie keine fünf Jahre zurück reicht und hier einfach Annahmen von mir getroffen wurden.

 

Erwartetes Wachstum (Spalte G):

Das tatsächliche Dividendenwachstum steht natürlich in den Sternen, deshalb habe ich mir hier eine gewisse Sicherheitsmarge eingebaut. Ich nehme die Wachstumsrate der letzten 5 Jahre und reduziere diese um die Jahre, die ich bis zu meinem Ziel zur Verfügung habe. Aktuell sind das 16 Jahre, wäre die Wachstumsrate zum Beispiel 10 %, nehme ich für meine weitere Kalkulation nur 8,4 % an. Je näher ich meinem Ziel komme, desto geringer fällt der Abschlag aus.

 

Durchschnittliche Rendite 5 Jahre (Spalte H):

Damit ist die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre gemeint. Diese aktualisiere ich einmal im Jahr mit den Zahlen von Yahoo-Finance. Wie sich die genau berechnet, weiß ich nicht, ist mir aber auch nicht so wichtig.

 

Aktuelle Rendite in % (Spalte I):

Hier berechne ich mir die aktuelle Dividendenrendite brutto. Die Tabelle holt sich die Kurse automatisch und mit der Dividende aus Spalte E wird die Dividendenrendite berechnet, die ich erwarten kann, wenn ich jetzt kaufen würde. Die aktuelle Rendite kann ich dann wunderbar mit der Durchschnittsrendite in der Spalte davor vergleichen und kann mir überlegen, ob die Aktie teuer oder billig ist (bezogen auf die Dividendenrendite).

 

DR künftig % (Spalte J):

Hier berechne ich die theoretische künftige Dividendenrendite, die ich zu erwarten hätte. Dabei verwende ich die Laufzeit bis zum Ziel (16 Jahre) und das erwartete Wachstum (mit Sicherheitsabschlag). Hier sieht man die ersten Schwächen des Systems. Bei den Aristokraten mag das funktionieren, aber bei den "Newcomern" sind erstaunliche Ergebnisse zu beobachten.

 

Zum Beispiel CVS Health. Würden die so weiter wachsen wie bisher, hätte ich in 16 Jahren eine Dividendenrendite von 85 % auf die Erstinvestition. Das ist wohl eher unwahrscheinlich.

 

Div. künftig $ (Spalte K):

Anstatt der Rendite, wir mir hier die künftige Dividende in $ brutto ausgegeben. Demnach würde mir besagte CVS Health in 16 Jahren fast 79 $ pro Aktie an Dividende zu gute kommen lassen. Schön wär´s.

 

Aktien erforderlich (Spalte L):

Im Kopfteil errechne ich, wieviel Dollar brutto im Jahr ein Unternehmen an Dividende bringen muss, um mein Ziel 1.500 € netto im Monat zu erreichen. Dies ist mit der theoretischen Dividende einfach auszurechnen. So bräuchte ich lediglich 11 Aktien von CVS Health im Depot oder 203 Coca-Cola Aktien.

 

Aktien, die fehlen (Spalte M):

Diese Berechnung ist auch einfach. Die erforderlichen Aktien abzüglich meinem Depotbestand gibt mir vor, wie viele ich noch kaufen muss. Bei CVS Health habe ich mehr als notwendig, also fehlen mir null.  Bei Coca-Cola fehlen mir noch 83 Stück.

 

Investition € (Spalte N):

In dieser Spalte wird berechnet, wieviel ich noch Investieren muss, um die Zielgröße zu erreichen. Dabei wird der aktuelle Aktienkurs und die Währungsumrechnung berücksichtigt. Bei Coca-Cola wären das zum Beispiel 3.280 €.

 

Kurs $ (Spalte O):

Für meine Berechnungen brauche ich die aktuelle Kurse, diese werden immer automatisch von Yahoo geholt. Sehr bequem, müsste man die Kurse manuell einpflegen, wäre das ein ziemlicher Aufwand.

 

 

Die weiteren Spalten dienen nur zur Information. EPS, Payout und Nachkäufe sind selbst erklärend. Sonst einfach fragen.

 

 

Zusammenfassung

 

Die Tabelle liefert natürlich nur eine Theorie. Je weiter man in die Zukunft schaut, desto ungenauer und diffuser wird das Ganze. Darüber muss man sich bei solchen Experimenten klar sein. Auf Sicht von 2-3 Jahre, kann man damit ziemlich brauchbare Ergebnisse erzielen.

 

Aber warum mache ich das dann überhaupt, wenn da so lustige Ergebnisse wie bei CVS Health rauskommen?

 

Eine Möglichkeit wäre, einfach immer irgendwas zu kaufen, wenn Geld da ist. Man sieht ja dann, wo man in ein paar Jahren steht. Allerdings habe ich so absolut keine Möglichkeit zu sehen, ob mein Plan realistisch ist und ich mein Ziel überhaupt erreichen kann.

 

Da mich das nicht weiter bringt, habe ich mir diese Planungstabelle erstellt. Da diese ständig gepflegt und aktualisiert wird, kommt man jedes Jahr etwas genauer an sein Ziel. Fallen die Dividendensteigerungen geringer aus, werden mehr Aktien benötigt. Steigt die Dividende stärker als geplant, verringert sich das Investitionsvolumen. Sicherlich wird mir die Tabelle irgendwann sagen, dass meine Annahmen bei CVS Health zu optimistisch waren und doch noch ein paar Aktien fehlen.

 

Die Tabelle ist ein Hilfsmittel und besser als nichts, aber ich bin guter Dinge, damit mein Ziel zu erreichen. Ich habe damit auch mehrere Szenarien durchgespielt, was sehr einfach geht. Ich kann die Anzahl der Unternehmen, den Sicherheitsabschlag und die Jahre bis zum Ziel variieren. Anhand der Ergebnisse sehe ich, ob zumindest die Chance besteht, die 1.500 €/Monat Dividende zu erreichen. Im Ergebnis kann ich feststellen:  Ja, die Chancen stehen gar nicht so schlecht.

 

Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen. Ich muss nur einmal im Jahr die Zahlen anpassen, was ca. eine Stunde benötigt. Bei einem Nachkauf die Aktienanzahl zu erhöhen, ist nicht der Rede wert.

 

Alles gelesen? Gratuliere!

 

Im nächsten Beitrag stelle ich dann Überlegungen dazu an, welche Aktie ich als nächstes aufstocke.

 

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Kauf General Dynamics

Vielleicht bin ich abgebrüht oder dumm? Keine Ahnung. Jedenfalls habe ich mir heute die letzte Neu-Position in mein Depot geholt. In meinem Depot liegen nun 33 Unternehmen und die langen mir jetzt erst mal.

 

Gekauft habe ich 16 General Dynamics und 1.985,89 € dafür ausgegeben. Künftig bekomme ich 3,04 $ je Aktie Dividende, was im Jahr 48,64 $ sind.

 

Da der €/$-Kurs momentan etwas schwankt, errechnet sich die Nettodividende auf ca. 8,10 € pro Quartal. Meine Einnahmen erhöhen sich auf Sicht der nächsten 12 Monate auf durchschnittlich 159 €, was ich schon mal als guten Start sehe. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 2,21 %. Nicht üppig, aber bei null Zinsen besser als nichts.

 

Insgesamt habe ich jetzt 84.873,88 € investiert und erwarte in den nächsten 12 Monaten eine Gesamtdividende von 1.910 €. Dies entspricht einer Nettorendite von 2,25 %. Laut meiner Statistik sind in den letzten Jahren die Dividenden im Schnitt um 10 % gestiegen. Ob das so bleibt, sei dahingestellt. Ich denke, das Wachstum wird sich verlangsamen. Aber ich rechne trotzdem zum Spass mal aus, was ich in 15 Jahren hätte, ohne weitere Nachkäufe zu tätigen:  7.978 € pro Jahr!

 

Das wären 665 €/Monat. Ein nettes Zubrot.

 

Hier noch eine kurze Unternehmensvorstellung, die ich im Bereich Unternehmen ebenfalls hinterlegt habe:

 

 

General Dynamics

 

General Dynamics ist ein internationaler Rüstungskonzern. Die Geschichte geht bis in das Jahr 1899 zurück. 1952 entstand die Firma mit dem Namen GD durch den Zusammenschluss verschiedener Unternehmen.  Neben Rüstungsprojekten ist GD auch in der zivilen Luftfahrt tätig, so ist Gulfstream (Luxusjets) ein Teil des Konzerns.

 

GD stellt U-Boote, Schiffe, Kampffahrzeuge, Satelliten, Waffensysteme und Munition her. Computerlösungen, IT-Technologie und Servicelösungen haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hauptauftraggeber sind die USA, beliefert werden auch deren Verbündete weltweit.

 

 

Die Kennzahlen:

GD erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 31. Mrd. US-$. Die Eigenkapitalquote schwankte die letzten Jahre zwischen 30 % und 40 %. Eine Dividende wird seit 1993 ausgeschüttet und seit 18 Jahren kontinuierlich gesteigert. 2012 war ein sehr schwieriges Jahr, trotzdem blieb GD der Dividendenkontinuität treu. Die Ausschüttungsquote liegt je nach Informationsdienst zwischen 32 % und 38 %. Die Eigenkapitalrendite ist etwas schwankungsfreudig, liegt aber meist über 20 % (2016 bei 27 %). Die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre lag bei 2,36 % und das Dividendenwachstum bei 10 %.

 

Meine Erwartungen:

Ich habe das Gefühl, dass die Konflikte weltweit leider zunehmen, statt weniger zu werden. In den nächsten Jahren sehe ich den Bedarf an Rüstungstechnik eher weiter steigen als sinken. Der Innovationszyklus beschleunigt sich und die Staaten sind gezwungen, immer schneller auf dem Stand der Technik zu bleiben. Hochspezialisierte Unternehmen der Rüstungstechnik haben in gewissem Rahmen einen Burggraben. Die Entwicklung von neuen Systemen dauert oft Jahre und lassen sich nicht einfach kopieren. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind die Regierungen gezwungen, ihren Militäretat auf einem Mindestlevel zu halten.

 

Die relativ niedrige Ausschüttungsquote (<40%) sollte es weiterhin ermöglichen, die Dividende wie bisher zu steigern. Demnach würde die Dividendenrendite von aktuell 2,2 % in 15 Jahren auf knapp 10 % steigen. GD erfüllt damit meine Vorgaben.

 

Stand 06/2016

 

 

General Dynamics Aktie

General Dynamics Aktie Chart
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Anpassung meiner Taktik

Wie bei einer alten Uhr, die man immer wieder etwas justieren muss, ist es genauso notwendig, ab und an seine Strategie zu überarbeiten. Genau genommen ändere ich nicht meine Strategie, sondern passe lediglich meine Taktik an die Umstände an. 

 

Vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser aufgefallen, dass ich bei meinem letzten Kauf 2.000 € statt wie bisher 1.500 € investiert habe.

 

Das hat zwei Gründe.

 

Zunächst den banalen Grund. Ich habe gerne meine Investitionen auf ganze Tausender und nicht halbe Tausender (also X.500 €). Eigentlich ist das egal, aber mir gefällt das besser, andere haben lieber ganze Zahlen Aktien im Depot. Dies führt zum zweiten Grund.

 

Ich kaufe bald mein 33. Unternehmen und damit mein vorerst letztes. Je mehr Unternehmen man hat, desto mehr Zeit kostet das Depot und die möchte ich lieber mit der Familie und dem Blog verbringen.

 

Wenn ich künftig 33 Unternehmen aufstocke, heist das 1.500 € x 33 = 49.500 € Investition. Auch wenn meine Sparrate aktuell sehr hoch ist, bräuchte ich drei Jahre, um jeden Wert einmal nachzukaufen. Kann ich mal nicht so viel auf Seite legen, dann sind das relativ schnell 4 Jahre. Eine lange Zeit.

 

Daher habe ich mir überlegt, die Investitionssumme künftig auf 1.000 € zu reduzieren. Das sind dann immer noch 33.000 €. Wenn es gut läuft, reduziere ich den Investitionszyklus je Unternehmen auf zwei Jahre. So kann ich voraussichtlich zumindest jeden Monat einen Kauf tätigen. 500 € spare ich per Dauerauftrag, die Dividendeneinnahmen nähern sich stetig der 200 € Marke und 300 € zusätzlich sparen sollte möglich sein. Habe ich genügend Aufträge, dann kommen noch ein paar Sonderzahlungen und Boni dazu.

 

Das Einzige, was dagegen sprechen könnte, sind die zusätzlichen Gebühren.

 

Da hilft wiederum etwas rechnen. Gehe ich von einer Investitionssumme von 150.000 € aus, dann habe ich statt 100 Käufe á 1.500 € eben 150 Käufe á 1.000 €, also 50 Käufe mehr. Bei meiner Depotbank liegt die Mindestgebühr bei gerundet 9 € pro Kauf. Meine Mehrkosten belaufen sich dann auf 450 €.

 

Bei einer Investitionssumme von 150.000 € sind das gerade mal 0,3 % aufgeteilt auf vielleicht 10 Jahre.

 

Wenn ich dagegenstelle, dass ich zum Beispiel bei einem Drittel der Käufe eine Quartalsdividende mehr erwische, einfach weil ich früher kaufen kann, wird der Gebührennachteil geringer. Bei einer angenommenen Nettorendite von im Schnitt 2 % beim Erwerb, liegt der Vorteil bei

150.000 € x 1/3 x 0,02 x 1/4 = 250 €.

 

Der Nachteil reduziert sich damit auf 200 € und das im Blick auf 10 Jahre oder mehr. Das kann ich verschmerzen.

 

Deshalb habe ich in den letzten Kauf 2.000 € investiert, um eine glatte Investitionssumme zu bekommen. Künftig werde ich dann nur noch 1.500 € investieren, wenn ich eine "ungerade" Investition habe und sukzessive auf 1.000 € Käufe umstellen.

 

Weiter runter gehen wollte ich nicht, denn bei 500 € pro Kauf ist mir der Gebührennachteil doch zu groß.

 

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Kauf Hormel Foods

Ich kann es einfach nicht lassen und baue weiter kräftig mein Depot aus. Ich habe 65 Aktien von Hormel Foods gekauft. Dies ist jetzt das 32. Unternehmen im Depot. Investiert habe ich diesmal rund 2.000 €, genauer 1.994,49 € incl. Gebühr.

 

Die Dividendenrendite liegt derzeit bei ca. 1,7 % und es werden 0,58 $ im Jahr ausgeschüttet. Ich bekomme künftig 37,70 $ zusätzlich im Jahr Dividende, was netto und nach Steuer mit ca, 24,50 € zu Buche schlägt. Meine Dividendeneinkünfte erhöhen sich damit um 2,- € im Monat.

 

Die Aktie ist wieder deutlich zurückgekommen und war noch nie wirklich billig (also in den letzten Jahren). Von den Kennzahlen und dem Geschäftsmodel passt das Unternehmen eigentlich perfekt in mein Portfolio. Ich hatte mich bisher einfach auf Grund des Preises gescheut, hier eine Investition zu tätigen. Wenn ich mir den Chart anschaue, war dies vielleicht nicht der schlechteste Zeitpunkt.

 

 

Hormel Foods

 

Die Geschichte von Hormel Foods geht bis in das Jahr 1891 zurück. Durch Expansion und Übernahmen ist Hormel inzwischen weltweit mit seinen Produkten vertreten. Die Produktpalette umfasst hauptsächlich Fleisch- und Wurstwaren, die in Plastikverpackungen und Dosen ausgeliefert werden. Ein Übersicht über die Produktpalette ist auf der Homepage zu finden. Hormel beliefert den Einzel- und Großhandel, Restaurants und öffentliche Einrichtungen. Die Firma beschäftigt über 20.000 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von 9 Mrd. $

 

 

Die Kennzahlen:

Die Eigenkapitalquote pendelte die letzten fünf Jahre um die 65 %, was ich als ausgesprochen komfortabel bezeichne. Die Eigenkapitalrendite liegt trotzdem bei hohen 15 % bis 17 % und die Gesamtkapitalrendite bei ca. 11 %. Die Dividendenrendite lag die letzten Jahre nur bei durchschnittlich 1,6 %, was durch die Dividendensteigerungen aber wettgemacht wird. Die Ausschüttungsquote mit ca. 37 % ist moderat.

 

Meine Erwartungen:

Essen ist lebensnotwendig. Die weltweite Bevölkerung wächst und durch  den zunehmenden Wohlstand werden Fleischprodukte verstärkt nachgefragt. Ich erwarte in den nächsten Jahre hier gute Chancen auf weiteres Wachstum. Die Dividendensteigerungen von 15 % bis 20 % pro Jahr sollten noch einige Zeit möglich sein. Die Dividendenrendite sollte in 15 Jahren durchaus im zweistelligen Bereich auf meine Erstinvestition liegen.

 

Stand 06/2016

Hormel Foods Aktie

Hormel Foods Aktie Chart
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Tester für DividendenPlaner gesucht

Torsten von WachstumsWerte.net hat eine interessante Beta einer Excel-Anwendung für die Dividendenplanung und -verwaltung entwickelt und sucht Tester.

 

Auf diesem Weg möchte ich ihn unterstützen und auf sein Projekt aufmerksam machen. Vielleicht fehlt dem einen oder anderen ein entsprechendes Tool und möchte Torsten unterstützen, d. h. den DividendenPlaner testen.

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Kauf CVS Health Corporation

Der Investitionszyklus geht weiter. Ich habe mir neu ins Depot 17 Aktien von CVS Health geholt und habe nun 31 Unternehmen. So langsam nähere ich mich der Zielgeraden an.

 

CVS Health zahlt derzeit 1,70 $ im Jahr Dividende, was nicht gerade viel ist und meine Bruttodividendenrendite lediglich bei 1,7 % liegt, aber die Steigerungsraten der letzten Jahre relativieren das Ganze. Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

 

Durch den Kauf erhöht sich meine Dividende um ca. 18,80 € netto im Jahr und auf das Monat gerechnet um rd. 1,57 €.

 

Nach dem Splitt ist CVS etwas zurückgekommen und ich denke, der Kaufzeitpunkt ist nicht der Schlechteste.

 

Die Übersicht über CVS ist im Bereich Unternehmen hinterlegt.

 

 

CVS Health

 

CVS Health ist eine amerikanische Drogerie- und Pharmaziehandelskette. 1963 wurde der erste Laden von den Brüdern Stanley und Sidney Goldstein und ihrem Partner Ralph Hoagland in Lowell Massachusetts gegründet. CVS steht für Consumer Value Stores und ursprünglich wurden Gesundheits- und Schönheitsprodukte vertrieben.

 

Inzwischen beschäftigt CVS über 243.000 Mitarbeiter, betreibt über 9.600 Läden in 49 Staaten und über 1.100 "Minutenkliniken" (ambulante Versorgung). Diese sollen bis 2017 auf 1.500 Kliniken anwachsen.

 

Das Geschäft teilt sich in vier Bereiche auf:

CVS Pharmacy

CVS Caremark

CVS MinuteKlinik

CVS Speciality

 

Die Kennzahlen:

CVS wächst seit Jahren kontinuierlich. Die EK-Rendite ist die letzten von Jahre von 9 % auf 14 % gestiegen, da die EK-Quote von ca. 60 % auf 40 % gefallen ist. Die Gesamtkapitalrendite ist mit einer Spanne von 5,5 % bis 6,5 % ziemlich konstant geblieben. Die Dividende wird seit 13 Jahren kontinuierlich gesteigert und in den letzten 5 Jahren um durchschnittlich 32 % erhöht. Die Ausschüttungsquote liegt bei ca. 30 %.

 

 

Meine Erwartungen:

CVS ist nach wie vor stark am Wachsen. Die EK-Quote ist durchaus noch im Rahmen und die Ausschüttungsquote mit 30 % lässt noch viel Spielraum nach oben. CVS bekommt man nie wirklich günstig. Die Dividendenrendite der letzten 5 Jahre lag im Schnitt bei 1,33 %. Bei meinem ersten Kauf liegt diese mit über 1,7 % sogar im komfortablen Bereich.

 

Lege ich eine durchschnittliche Steigerungsrate von "nur" 20 % zu Grunde, würde die Dividendenrendite in 15 Jahren bei ca. 25 % auf den Erstkauf liegen.

 

Gesundheit wird immer gefragt sein, ob in wirtschaftlich schwierigen oder Boomphasen. Es mögen dann zwar die Gewinne schwanken, aber ich sehe das Geschäftsmodel nicht in Gefahr. CVS könnte durchaus eine Aktie für die "Ewigkeit" sein.

 

Stand 06/2016

 

CVS Health Aktie

CVS Health Aktie Chart
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Vorstellung Leserdepot von M.

 

Mein Depot, welches ich gerne vorstellen möchte, startete ich Anfang 2013.

 

Ich habe dann über die Jahre 2013 und 2014 meine bisherigen Ersparnisse sowie meine Sparraten nach und nach in Einzelwerten investiert.

 

Gegen Ende 2013 spielte ich mit dem Gedanken eine Eigentumswohnung zur Vermietung zu erwerben, weswegen ich folgende Werte verkaufte:

 

- Münchener Rück 

- GlaxoSmithKline 

- Altria

 

Aus der Wohnung wurde glücklicherweise nichts und so kaufte ich zeitnah die beiden letzteren Werte wieder zurück. 

 

Zu Beginn der Depoteröffnung war es mein Ziel lediglich die Inflation zu schlagen und Substanzerhalt zu gewährleisten. Durch die zahlreichen Blogs in diesem Bereich kam ich aber schon bald zu dem Schluss, dass mit Dividend Growth weitaus mehr möglich ist.

 

Somit ist mein langfristiges Ziel Vermögensaufbau und eines Tages einen Teil oder meine gesamten Ausgaben mit Dividenden abdecken zu können. 

 

Über die letzten dreieinhalb Jahre haben sich somit die folgenden 40 Unternehmen angesammelt, die im Schnitt etwas über 200,- € pro Monat an Erträgen abwerfen:

 

 

Die Branchenverteilung stellt sich folgt dar:

 

Man erkennt deutlich, dass es einen sehr hohen Anteil an Nahrungsmittel- sowie Haushaltsgüter-konzernen gibt.


Dramatischer sehe ich aktuell allerdings die Tatsache, dass der insgesamt doch recht geringe Anteil der Energieunternehmen einen großen Anteil der Ausschüttungen ausmacht. Außerdem ist das Depot sehr US-lastig. Das wird sich in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht ändern, da die meisten Konzerne, die sich für das Dividend Growth Investing eignen, nun mal in den Staaten beheimatet sind (die üblichen Verdächtigen findet man in der CCC-List von David Fish oder auf all den zahlreichen Blogs, die sich mit dem Thema beschäftigen).


Zudem bin ich davon überzeugt, dass die Branchendiversifikation wichtiger ist als die Währungs- oder Länderdiversifikation, da die meisten Unternehmen sowieso weltweit operieren.

 

Es gibt noch weitere Verkäufe, die ich aufgrund von Dividendenkürzungen Anfang 2015 tätigte:

- TICC
- Prospect Capital

 

Weitere Kürzungen musste ich bei BHP Billiton und Vanguard Natural Ressources hinnehmen.

 

Von BHP halte ich weiterhin recht viel, sodass kein Verlauf stattfinden wird. Bei VNR habe ich den Absprung leider verpasst. Hinzu kommen noch die denkbar schlechten steuerlichen Bedingungen, die dieses Investment mit sich bringt.

 

Neben VNR gibt es noch zwei weitere Unternehmen, die keine Dividenden zahlen und somit nicht zu hundert Prozent in mein Konzept passen:

 

- Berkshire Hathaway:

Dazu habe ich aber keine Anmerkungen zu machen.

 

- South32:                     

Erhalten als Spin-off von BHP Billiton. Da ich mich bisweilen nicht mit dem Unternehmen auseinandergesetzt habe, behalte ich es vorerst, getreu den Studien Jeremy Siegels in seinem Buch „Überlegen Investieren“, in denen er herausfand dass der S&P500 in seiner ursprünglichen Zusammensetzung zzgl. Spin-offs und Unternehmenszusammenschlüssen, die beste Performance erzielt hätte,

 

Zukünftig werde ich meine bisherigen Positionen aufstocken sowie passende neue Unternehmen hinzufügen.

 

Außerdem bin ich weiterhin auf der Suche nach vermietbaren Immobilien und möchte darüber hinaus einen Teil meiner künftigen Aktienkäufe als Stillhalter von Puts realisieren (siehe auch den Beitrag vom Bimbesverwalter). http://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/268620-1-500/der-weg-zur-fu#beitrag_2062485

 

Mittlerweile merke ich richtig, wie das Depot beginnt, sich zu verselbstständigen. Und Schwankungen in Höhe eines zweifachen Nettogehaltes bringen mich nicht mehr aus der Ruhe. Tatsächlich habe ich über die vergangenen Jahre gelernt, mich über fallende Kurse sogar zu freuen. Wohlgemerkt bei den richtigen Unternehmen.


Dennoch fehlt bisher die Erfahrung eines richtigen Crashs.

 

Vielen Dank fürs Lesen.

 

 

 

Vielen Dank, dass Du Dich bereit erklärt hast, Dein Depot und Deinen "Werdegang" sowie Deine Gedanken anderen Lesern zur Verfügung stellst.

 

Ich bin beeindruckt, wie weit Du bereits in so kurzer Zeit gekommen bist und 200 €/Monat sind erst der Anfang, in ein paar Jahren wird das einiges mehr sein. Der nächste Crash wird kommen, aber ich denke, Du wirst da einen kühlen Kopf bewahren und gezielt nachkaufen.

 

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und die nötige Gelassenheit.

 

 

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Kauf Dr. Pepper Snappel Group

Wieder ist ein neuer Wert in mein Depot gewandert. Ich habe mir 18 Aktien von Dr. Pepper gegönnt und damit ist mein Depot jetzt auf 30 Werte angewachsen. Investiert habe 1.497,81 € incl. Gebühr.

 

Ich habe relativ bald in diesem Monat den ersten Kauf getätigt, damit ich die Juli-Dividende mitnehmen kann.

 

Die Dividende beträgt 2,12 $ im Jahr und die Bruttorendite liegt bei ca. 2,3 % im Jahr. Damit erhöht sich mein Dividendeneinkommen um ca. 25 €/Jahr netto. Auf das Monat umgerechnet sind das ca. 2 €. Tendenz hoffentlich steigend.

 

 

Dr. Pepper Snapple Group

 

 Dr. Pepper ist einer der größten amerikanischen Softgetränkehersteller. Die Firma deckt hauptsächlich die Märkte in den USA, Kanada, Mexiko und die Karibik ab. Die Geschichte geht bis in das Jahr 1885 zurück (also noch vor Coca-Cola) und in den letzten Jahrzehnten wuchs die Firma durch neue Produkte und Zukäufe stetig.  Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 19.000 Angestellte und vertreibt unter 50 Marken hunderte von Softdrinks, Tee´s, Fruchtsäfte, Wasser und weitere Getränke. Bekannte Marken in Deutschland sind zum Beispiel Schweppes, 7up und Sunkist, die in Lizenz hergestellt und verkauft werden.

 

 

Die Kennzahlen:

 

Dr. Pepper hat eine Marktkapitalisierung von etwa 17 Mrd. Dollar und einen Umsatz von rd. 6 Mrd. Dollar, also nicht ganz so klein. Die Eigenkapitalrendite stieg in den letzten Jahren von 27 % auf 35 %, wobei die EK-Quote konstant bei 25 % blieb. Die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre lag bei 2,7 % und die Ausschüttungsquote liegt bei knapp 50 %. Dr. Pepper zahlt seit 6 Jahren eine Dividende und erhöht diese regelmäßig. 

 

Meine Erwartungen:

 

Getrunken wird immer und gerade die Amerikaner lieben seltsame Softdrinks. Ich lege eine Steigerung der Dividende von 10 % im Jahr zu Grunde und hoffe, dass in 15 Jahren die Dividendenrendite auf meinen ersten Kauf auf alle Fälle zweistellig wird. Potential sehe ich langfristig in der Erweiterung des Geschäfts, vielleicht wird irgendwann die Expansion in weitere Länder erfolgen. Kenntnisse liegen mir dazu keine vor.

 

Stand 06/2016

 

Dr Pepper Snapple Group Aktie

Dr Pepper Snapple Group Aktie Chart
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Monatsübersicht Mai 2016

Sparquote

 

Neben meinem Dauerauftrag von 500 € konnte ich diesen Monat zusätzlich 6.650 € dem Cashkonto zuführen, ich sparte also 7.150 €. Zum Ende Mai habe ich rd. 11.311 € Bargeld für weitere Investitionen zur Verfügung. 

 

 

Dividenden

 

Im Mai erhielt ich sieben Dividendenzahlungen mit einer Summe von 206,28 €. Im Vergleich zum Mai 2015 (138,34 €) ist das eine Steigerung um 67,94 € oder 49,11 %.

 

Die letzten Zahlungen in der zweiten Maihälfte kamen von 

Fastenal                    16,48 €

Caterpillar                24,26 €

Procter & Gamble   31,30 €

Texas Instruments  18,04 €

 

Die gesamten Dividendeneinnahmen 2016 liegen bei 742,20 € und ich habe damit 95,15 % meines Jahreszieles von 780 € erreicht. Im Juni werde ich es geschafft haben.

 

Mit 2.023, 20 € liegen meine Gesamteinkünfte erstmals über 2.000 € und vielleicht schaffe ich dieses Jahr noch die 3.000 € (was aber sehr knapp wird). 

 


 

 

Aktienkäufe

 

Im Mai habe ich drei Käufe mit rd. 4.500 € durchgeführt. Der monatlich vorgesehene Kauf waren 30 Starbucks. Zusätzlich konnte ich mir  33 Dow Chemical und 37 Patterson Companies neu ins Depot legen. Insgesamt habe ich jetzt 29 Positionen im Depot und 77.944,85 € investiert.

 

 

Depotentwicklung

 

Die Depotentwicklung ist für mich nicht sonderlich wichtig, zumal sie durch die ständigen Zukäufe noch verfälscht wird. Im Vergleich zum Vormonat hat das Depot rd. 4 % gewonnen. Insgesamt ist das Depot mit fast 10 % bzw. rd. 7.700 € im Plus.

 

 

Planung nächstes Monat

 

Im Juni stehen wieder mindestens zwei Käufe an, davon mindestens ein Neuzugang. Die Dividendeneinnahmen werden nicht ganz an den Mai herankommen und knapp unter der 200 € Marke bleiben.

 

 

 

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Die 62 besten Finanzseiten & Finanzblogs: eBook-Update

Alexander Wolf von Aktien kaufen für Anfänger, hat seinem kostenlosen eBook ein Update spendiert.

 

Neben einigen Links zu interessanten Finanzseiten, stellt Alexander verschiedene Blogs von Privatanlegern für Privatanleger vor. Er hat nach ausgiebiger Recherche im Internet die Blogger angeschrieben, die es verdient haben, in seinem eBook aufgenommen zu werden und lässt diese sich selber vorstellen. "Zufällig" ist meine Webseite unter den Newcomern zu finden und ich muss zugeben, ein bisschen Stolz macht mich das schon. 

 

Einige Seiten kannte ich schon und einige habe ich neu in meinen Feed aufgenommen. Wer gerne auf Blogs stöbert, der wird in diesem eBook viele hochwertige Finanzblogs finden.

 

Ich kann das Buch nur empfehlen, zumal es kostenlos ist und sicher viel Arbeit darin steckt.

 

 

 

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Vorstellung WachstumsWerte.net

Heute stelle ich einen neuen Blog vor, der erst vor kurzem gestartet ist. Er ist unter Wachstumswerte.net zu finden.

 

Ich finde, das Projekt von Torsten Tiedt aus zwei Gründen sehr spannend.

 

Er hat einen Aktienfinder erstellt, bei dem nach und nach weitere interessante Unternehmen eingefügt werden sollen. Die Unternehmen lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien wie Herkunftsland, Branche, Dividendenrendite (ganz wichtig)   oder Dividendenwachstum sortieren. Die Übersicht ist klar gestaltet und die Abkürzungen der einzelnen Spalten werden beim Überfahren mit dem Mauszeiger erklärt. Die grafische Darstellung der Dividendenhistorie zu jeder Aktie halte ich für sehr gelungen. Der Aktienfinder lädt zum Experimentieren ein und ist ein prima Tool zur Ideenfindung.

 

Hier ein Screenshot dazu:

 

 

Ein weiterer  Aspekt ist, dass er zwei Echtportfolios auf seiner Seite den Lesern zugänglich macht. Gerade das interessiert uns Dividendenanleger doch ziemlich, was ein anderer so macht. Man kann immer voneinander lernen.

 

Die Seite ist noch im Aufbau und ich hoffe Torsten weiß, worauf er sich eingelassen hat. Die Arbeit an so einem Blog wird häufig unterschätzt. Ich investiere ca. 10 - 15 Stunden pro Woche in meinen Blog, also incl. Recherche, Lesen, Artikel schreiben usw.

 

Ich habe seinen Blog in meinen Blogroll aufgenommen und bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

 

Besucht seine Seite einfach und wenn sie euch gefällt, unterstützt ihn bei seinem Aufbau durch konstruktives Feedback. Ich habe gemerkt, wie wichtig das Feedback für die Entwicklung einer Seite ist. Ich wünsche Torsten, dass er sein Projekt verwirklichen kann, wie er es sich vorstellt.

 

In diesem Zusammenhang bedanke ich mich herzlich bei allen Lesern mit den vielen positiven Kommentaren und die Mails, die ich bisher bekommen habe, denn ohne Leser ist der beste Blog sinnfrei.

 

In diesem Sinne

Gute Investments

 

 

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Kauf Patterson Companies

Der Depotausbau geht mächtig voran. Heute habe ich 37 Aktien der Patterson Companies gekauft. Mein 11. Kauf und mein 29. Unternehmen im Depot. Investiert habe ich dafür 1.532,42 € incl. Gebühr.

 

Die Dividendenrendite liegt derzeit bei ca. 2,1 % und es werden 0,96 $ im Jahr ausgeschüttet. Ich bekomme künftig 35,52 $ zusätzlich im Jahr Dividende, was netto und nach Steuer mit ca, 23 € zu Buche schlägt. Meine Dividendeneinkünfte erhöhen sich damit um knapp 2 € im Monat.

 

Bei einer angenommenen Wachstumsrate der Dividende von 15 % im Jahr, könnte ich in 15 Jahren mit geschätzt 190 € rechnen, was eine Rendite von 12 % auf diese Investition bedeutet. Natürlich kommt das auf den Dollarkurs an, aber da bin ich zuversichtlich.

 

 

Patterson Companies

 

1877 eröffneten die Brüder John und M.F. Patterson in Milwaukee ihr erstes Geschäft. Das Geschäft teilt sich auf zwei Hauptbereiche auf. Zum Einen beliefert Patterson Zahnärzte in ganz Nordamerika mit Produkten für Praxen, angefangen von Verbrauchsmaterial wie Materialien für Füllungen und Kronen bis hin zu ganzen Praxiseinrichtungen. Der zweite Teil ist die Veterinärmedizin, welche sich in die Bereiche Haustiere und Nutztiere aufteilt und auch in England tätig ist. Das gesamte Angebot umfasst weiterhin Medikamente, Dienstleistungen und Softwarelösungen zur Optimierung von Bestell- und Organisationsabläufen.

 

 

Die Kennzahlen:

 

Das Unternehmen ist relativ klein und hat lediglich eine Marktkapitalisierung von rd. 4,5 Mrd. $. Die Eigenkapitalquote lag in den letzten 5 Jahren zwischen 50 % und 60 % und die EK-Rendite liegt bei ca. 15 %. Die Dividendenrendite lag in den letzten 5 Jahren bei durchschnittlich 1,6 % und die Steigerung der Dividende bei durchschnittlich 24 %, was aber durch die erste Erhöhung im Vergleich zu 2010 mit 50 % verfälscht. Eine Steigerung von 15 % sollte realistischer sein. Die Ausschüttungsquote mit 40 % lässt für weitere Steigerungen durchaus Spielraum.

 

Meine Erwartungen:

 

Patterson ist in seinem Bereich der Zahnmedizin Marktführer und wer Zahnschmerzen hat, geht zum Zahnarzt, egal wie die Konjunktur läuft. Der Bereich Veterinärmedizin ist ein Wachstumsmarkt, gerade im Bereich der Haustiere. Bei weiterhin steigenden Gewinnen und unter der Annahme einer Steigerung der Dividende in den nächsten Jahren, ist eine zweistellige Dividendenrendite durchaus erreichbar. Das Geschäft ist relativ konjunkturunabhängig und sollte für mein Depot eine gewisse Stabilität liefern.

 

 

Stand 05/2016

Patterson Companies Aktie

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Die Deutsche Telekom AG - oder es geht doch

Durch einen Beitrag von Der Couponschneider animiert, habe ich mich hingesetzt (obwohl das Wetter super ist) und untersucht, wie sich das Investment in die Telekom langfristig entwickelt hätte, wenn man regelmäßig investiert. Man liest immer wieder, wer bei der Telekom zum Höchstkurs eingestiegen ist, sitzt auf fetten Verlusten, deshalb ist das mit den Aktien Teufelszeug, die Börse ein Casino für Zocker und am Besten legt man sein Geld auf das Sparbuch.

 

Im November 1996 ging die Telekom mit Trara an die Börse und die Deutschen verfielen in ein bisher ungekanntes Ausmaß in ein Aktienfieber. Nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes leckten sich alle die Wunden und schworen sich "Nie mehr".

 

Was aber, wenn ein Investor dabeigeblieben wäre?

Ich gehe davon aus, dass jemand seit dem Börsengang jedes Monat 100 € spart (damals 200 DM) und einmal im Jahr Telekomaktien kauft. Seine Dividende sammelt und diese dann mit seinen gesparten 1.200 € investiert. Das ganze zum 1.  Januar jedes Jahr und alternativ zum 1. April.

 

Zunächst habe ich mir die Kursdaten zu den Zeitpunkten geholt und die Dividenden notiert, das Ganze in eine Excel-Tabelle geschmissen und nun seht selbst.

 

 


 

Das Ergebnis weicht natürlich etwas voneinander ab, aber es bleibt festzuhalten, dass der Investor unterm Strich im Plus ist. In dieser Zeit hat die Telekom eine Achterbahnfahrt hinter sich und zweimal die Dividende komplett ausfallen lassen. Der Neue Markt, 911, Lehmannpleite und allen Crashs zum Trotz, befinden sich 2.600 bzw. 2.700 Aktien im Depot und die Dividendeneinnahmen liegen in beiden Fällen über 1.400 €.

 

Investiert wurden ohne Dividenden 24.000 € und der Depotwert liegt im Mittel bei rund 42.000 €. Was immerhin fast 100 % Gewinn entspricht.  In beiden Fällen wurden über 12.000 € an Dividenden generiert.

 

Wenn also wieder einmal im Bekanntenkreis auf die Telekom geschimpft wird, dann lächelt nur, denn ihr wisst es besser.

 

Nun ist die Telekom nicht unbedingt ein Paradebeispiel für ein mustergültiges Unternehmen. Es würde sich sicherlich lohnen, diese Untersuchung mit Standartunternehmen aus dem DAX wie Siemens, BASF, adidas usw. zu machen (oder dem Dow Jones). Da schaut es viel besser aus. Man kann sich auch die Problemfälle Deutsche Bank, E.ON, RWE usw. näher anschauen. Weiß man denn, ob diese in 10 Jahren nicht auch wieder besser dastehen?

 

Ich bin davon überzeugt, wenn man sich ein Portfolio aus einigen guten großen Unternehmen zusammenstellt und diese regelmäßig über Jahre "bespart", hat man eines Tages ein gutes Einkommen. Hat man das Glück, nicht allzu viele Problemfälle ausgewählt zu haben, dann sollte nichts mehr schief gehen und hat für seine arbeitsfreie Phase gut vorgesorgt.

 

Sollten Fragen zu den Tabellen bestehen, beantworte ich die gerne.

 

Diese kleine Betrachtung bestätigt mich jedenfalls, auf dem richtigen Weg zu sein.

 

(Kauft aber nicht gleich alle Telekom, da gibt es wahrlich bessere Unternehmen)

 

 

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Cool bleiben und Dividenden kassieren

Cool bleiben und Dividenden kassieren

 

hört sich erst mal cool an. Das Buch von Christian W. Röhl und Werner Heussinger hat 255 Seiten und verspricht mit Titel das clevere Kassieren von Dividenden.

 

Ausführliche Rezensionen findet man auf Amazon oder bei lesemehrwert , daher erspare ich mir hier, alles zu wiederholen.

 

Die erste Hälfte behandelt die Fehltritte der Anleger und was sie sich von Bankberatern (besser Verkäufern) aufschwatzen lassen. Es wird auch der Einfluss von Dividenden bezogen auf die Gesamtperformance erläutert und warum Dividenden ein Qualitätsmerkmal von Unternehmen sind. Das Ganze ist in einer etwas losen Art geschrieben, was das Lesen angenehm macht und manchmal zum Schmunzeln anregt.

 

Gespannt auf den zweiten Teil, wann es denn nun losgeht, war ich etwas enttäuscht. Letztendlich entwickeln die Autoren eine Handelsstrategie, die als Kernpunkt die Dividendenzahlungen und deren Erhöhungen als Basis hat. Derartige Strategien gibt es viele, sei es mit dem KGV, KBV, KUV und was nicht alles für Kennzahlen. Wo die Kriterien nicht ganz entsprechen, werden diese einfach aufgeweicht nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht". Im Endeffekt soll man einmal im Jahr seine Aktien nach den vorgegebenen Kriterien überprüfen und bei Bedarf austauschen, also nichts Neues. Es werden dann noch Backtests durchgeführt, die die Funktionsweise des Systems untermauern sollen und das man eine Outperformance vom Markt erreicht. Ganz am Ende geben die Autoren noch den Hinweis, dass sämtliche Untersuchungen ohne Gebühren und Steuern stattgefunden haben. Ich habe das nicht im Detail überprüft, denke aber, dass unter Berücksichtigung der anfallenden Kosten, die Strategie nur mittelmäßige Ergebnisse erzeugt. Dies sollte man mit einfachen ETF´s genauso gut erreichen. Interessant sind die Übersichten mit den Dividendenzahlungen einzelner Aktien, hier spart man sich die Mühe, selber nach geeigneten Kandidaten zu suchen.

 

Fazit:

 

Der erste Teil ist unterhaltsam und auch lehrreich, dafür lohnt sich das Buch durchaus. Wer eine echte Dividendenstrategie oder eine Value-Anlage nach Warren Buffett oder anderen Langfristanlegern sucht, dürfte enttäuscht werden. Für einen Einsteiger oder eine Leseratte ist es gut geeignet, für einen tieferen Einstieg in das Aktiengeschäft ist es zu oberflächlich, vor allem, wenn man sich speziell für Dividenden interessiert. Von mir bekommt der erste Teil fünf Sterne und der zweite Teil knapp 3 Sterne.

 

Sterne:  3,5 von 5

 

 

 

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Kauf The Dow Chemical Company

Heute habe ich mir komplett außer der Reihe ein weiteres Unternehmen in meinen Garten (Depot) geholt.

 

Ich habe 1.522,61 € investiert und dafür 33 Aktien bekom-men. Mein 10. Kauf dieses Jahr und mein 28. Unternehmen im Depot.

 

Dow zahlt aktuell eine Quartalsdividende von 0,46 $, bezogen auf meine 33 neuen Aktien rechne ich mit etwa 53,25 € Dividende brutto, also nach Steuer etwa 39,21 € im Jahr. 

 

Die Dividendenrendite liegt bei 3,50 % bzw. netto bei 2,58 %. Meine monatlichen Einnahmen erhöhen sich damit um etwa 3,26 € und liegen auf Sicht der nächsten 12 Monate inzwischen bei über 140 €. Das nächste Ziel ist, die 150 € Grenze.

 

Das Unternehmensprofil habe ich im Bereich Unternehmen abgelegt, wo ich es unregelmäßig aktualisieren werde.

 

Dow Chemical

 

Die Dow Chemical schaut auf eine über 100jährige Geschichte zurück. Die Firma wurde 1897 von Herbert Henry Dow gegründet und gilt heute als zweitgrößtes Chemieunternehmen der Welt (nach BASF). Dow, wie die Firma kurz genannt wird, hatte zum Stand 2015 rd. 49.500 Beschäftigte, die an 179 Standorten in 35 Ländern tätig sind. Es werden über 6.000 Produkte hergestellt, die in allen Industrie- und Lebensbereichen zu finden sind. So zum Beispiel in den Bereichen Nahrungsmittel, Agrar,  Elektronik, Möbel, Haushaltswaren, Öl und Gas, Gesundheits- und Hauspflege, Textilindustrie, Oberflächenbeschichtungen, Klebstoffe, Wasseraufbereitung, Papier und dem Baugewerbe. Im Bereich Kunststoffe gilt Dow als der größte Hersteller weltweit.

 

Im Dezember 2015 geben Dow und DuPont ihre geplante Fusion bekannt. Das neue Unternehmen  soll den Namen DowDuPont erhalten und nach ein bis zwei Jahren in drei selbständige Unternehmen für Agrarchemikalien, Spezialchemikalien und Kunststoffe aufgespalten werden. Ob und wie es letztendlich kommt, bleibt abzuwarten.

 

Die Kennzahlen:

 

Dow zahlt seit 1900 eine Dividende, zwar schwankt diese, da das Geschäft relativ zyklisch ist und wurde in den Jahren 2009 und 2010 gekürzt, wächst seitdem aber wieder.  Dow zählt deshalb nicht zu den Aristokraten. Die Dividendenhistorie der letzten 100 Jahre kann auf der Firmenhomepage als PDF heruntergeladen werden.

 

Die Eigenkapitalquote lag in den letzten fünf Jahren zwischen 30 % und 40 %. Die EK-Rendite ist ebenfalls sehr schwankungsfreudig und lag Mitte 2016 bei 25 %. Die Angaben der Ausschüttungsquote schwanken je nach Finanzseite zwischen 35 % und 53 %.

 

 

Meine Erwartungen:

 

Dow ist nicht der klassische Dividendenaristokrat und dazu auch noch zyklisch. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Firma die nächsten Jahrzehnte weiterhin am Markt tätig ist und regelmäßig Dividenden ausschüttet. Durch die Produktvielfalt kann man sehr weite Bereiche abdecken und die mögliche Fusion bietet Chancen. Die Dividendenentwicklung ist schwer abzuschätzen, aber als Basisinvestment sollte Dow ein langfristig stabiler Baustein in meinem Depot sein.

 

 

Dow Chemical Aktie

Dow Chemical Aktie Chart
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Dividenden 1. und 2. Woche Mai

Meine Dividendeneinnahmen in den ersten beiden Maiwochen belaufen sich auf 119,20 € netto. Den dicksten Brocken lieferte dabei BAT, die nur zweimal im Jahr ausschütten.

 

BAT                    87,60 €

Yum! Brands    16,95 €

General Mills    11,65 €

 

Die gesamten Einnahmen 2016 summieren sich damit auf  655,12 €.

 

Die aktuelle Entwicklung ist in der untenstehenden Grafik zu entnehmen. Da noch einige kleinere Beträge ausstehen, werde ich den April noch übertreffen. Den März werde ich aber nicht toppen. 

 

 

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Kauf Starbucks

Heute habe ich Starbucks neu in mein Depot aufgenommen.

 

Ich habe 1.493,25 € investiert und 30 Aktien erhalten. Starbucks ist meine 27. Position im Depot und zahlt in den Monaten Februar, Mai, August und November eine Dividende von aktuell 0,20 US-Cent pro Aktie. Künftig erhalte ich 15,50 € Dividende im Jahr  nach Steuern, was einer Rendite von gerade mal 1 % entspricht. Ich habe die Aktie trotzdem gekauft, da ich langfristig von einer deutlichen Steigerung der Dividende ausgehe und man dem zarten Pflänzchen Zeit zum Wachsen geben muss. Wenn ich mir den Chart anschaue, ist die Aktie etwas vom Hoch zurückgekommen und der Einstieg ist vielleicht nicht der Schlechteste. Den richtigen Zeitpunkt erwischt man eh nie und bei einem deutlichen Kurseinbruch werde ich nachkaufen (oder früher).

 

Durch den Kauf erhöht sich mein durchschnittliches monatliches Dividendeneinkommen um sagenhafte 1,27 € auf rd. 141 €, was sich die nächsten Jahre hoffentlich relativieren wird.

 

Aktuell liegt die EK-Rendite bei ca. 40 % und die Kapitalrentabilität bei 17 % (Quelle Yahoo-Finance). Die Ausschüttungsquote liegt bei ca. 40 % und das Dividendenwachstum der letzten 5 Jahre bei 31 %. Dieses wird wohl nicht halten, aber mit 20 Prozent kalkuliere ich schon die nächsten Jahre.

 

Das nachfolgende Unternehmensprofil findet ihr auch im Bereich Unternehmen.

 

 

Starbucks

 

Starbucks wurde 1971 als kleine Kaffeerösterei gegründet und handelte mit Kaffee, Tee und Gewürzen. Es gab gerade mal ein Geschäft am Pike Place Market in Seattle. In den nächsten Jahren wuchs Starbucks auf über 22.500 Standorte in mehr als 50 Ländern (Stand Juni 2015). In den Stores werden inzwischen auch Sandwiches, Backwaren, Salate usw. verkauft, Merchandising Produkte runden das Angebot ab. Die Stores werden teilweise selber betrieben und laufen teilweise als Franchise, die letzte mir bekannte Aufteilung lag grob bei 50 : 50 (2011).

 

 

Die Kennzahlen:

 

Die Eigenkapitalquote schwankte die letzten 5 Jahre zwischen 40 % und 60 % und die Eigenkapitalrendite lag außer 2013 immer deutlich über 20 %. Starbucks zahlt erst seit 2010 eine Dividende, erhöht diese aber regelmäßige über 20 %. Die durchschnittliche Dividendenrendite der letzten 5 Jahre lag bei 1,24 % und die Ausschüttungsquote bei rd. 40 %. Eine gute Übersicht findet man bei verschiedenen Finanzseiten wie z. B. bei ariva.

 

 

Meine Erwartungen:

 

Starbucks ist ein Newcomer bei den Dividendenzahlungen. Ich erwarte, dass die Dividenden weiterhin steigen und sich langfristig die Dividendenrendite dadurch erhöht. Es ist durchaus Potential für weiteres Storewachstum gegeben und die Erfolgsgeschichte sollte noch einige Jahre anhalten. Der Verkauf von Kaffee, Tee, Snacks usw. ist weniger zyklisch, es dürften zwar in konjunkturell schwachen Zeiten die Umsätze leiden, aber letztlich wird immer etwas verdient sein. Sollte die Dividende in den nächsten Jahren um ca. 20 % pro Jahr gesteigert werden, könnte eine Dividendenrendite in 15 Jahren von 19,25 % auf die Erstinvestition möglich sein.

 

Stand 05/2016

 

Starbucks Aktie

Starbucks Aktie Chart
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