Kauf Hormel Foods und Patterson

Zum Monatsende habe ich nochmals zwei Werte aufgestockt. Durch die Freebuys von OnVista fallen keine Kaufgebühren an und daher kann ich problemlos auch kleinere Summen in einzelne Werte investieren.

Ich habe mir 30 Hormel Foods gegönnt. Ich wollte die schon länger aufstocken und sie standen im "Kaufranking" oben auf meiner Liste.

Hormel hat auch die Dividende um 17 % erhöht, was mir bei der nächsten Dividendenzahlung zu Gute kommt. Hormel zahlt seit ihrem Börsengang 1928 ununterbrochen eine Dividende und die kommende Ausschüttung ist die 354ste in Folge. Das nenne ich Kontinuität.

 

Investiert habe ich 1.016,12 €. Mein Gesamtbestand liegt nun bei 95 Aktien bei einer Investition von 3.010,61 €.

 

 

Der zweite Wert ist Patterson. Ursprünglich wollte ich einen anderen Wert nachkaufen, aber nachdem Patterson um 20 % gefallen ist, habe ich diesen vorgezogen.

 

Was war passiert?

 

Die Zahlen haben nicht den Erwartungen entsprochen. Nicht das das Unternehmen Verlust geschrieben hätte, nein, das Wachstum war nur einstellig statt zweistellig. Patterson steht gut da, zahlt Dividende und die Ausschüttungsquote mit 42 % lässt durchaus Spielraum. Solche "Analystenrücksetzer" nutze ich ganz gern, wenn die langfristigen Aussichten passen.

 

Gekauft habe ich 27 Stück für 999,69 €. Damit wächst mein Bestand auf 76 Anteile mit einer Gesamtinvestition von 3.016,39 €.

 

 

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Kommentare: 26
  • #1

    Sparkojote (Samstag, 26 November 2016 12:25)

    Hallo Alexander,

    Interessante Werte, ich werde für das Jahr 2017 auch einige Nahrungsmittelunternehmen unter die Lupe nehmen. Da mir diese Branche in meinem Depot noch nicht genug gut ausgebaut ist.

    Die Dividenden bei diesen Unternehmen haben ja ein vielversprechendes Wachstum und eine ansehnliche Historie.

    Von Free-Buys kann ich nur träumen ich zahle zwischen 20-40 CHF Transaktionsgebühren.

    Gruss
    Der Sparkojote

  • #2

    Christoph (Samstag, 26 November 2016 16:15)

    Hallo Alex,

    prima Käufe. Finde es super dass du geschaut hast welcher Wert gerade sehr nachgegeben hat und diesen gekauft hast. Leichter kann man eigentlich die Rendite nicht hochfahren. Klar in 10 Jahren spielt das nicht so die Rolle aber Anfangs macht das Sinn. Ob 2 oder 2,,5% Rendite ist schon ein Unterschied. Weiter so!

  • #3

    Delura (Samstag, 26 November 2016 19:56)

    Gratulation Alex,

    war sehr interessant mal Deine Stimme zu hören. (Wir haben unheimlich viel gemeinsam - vor allem die psychologischen Komponenten) und ich denke Du hast mich (Ebenfalls 50 Jahre jung) in diesem Monat sogar mit der Summe Deiner Zukäufe überholt.... - super. Bin gerade dabei meine Ciscoposition auszubauen . aber das dauert noch eine Weile.

    Mach weiter so und der Rest kommt (fast) von ganz allein.

    Glück Auf - Grüße nach Franken (von einem Schalker) !!

  • #4

    Alexander (Sonntag, 27 November 2016 10:09)

    @Sparkojote
    Kannst du nicht ein Depot in Deutschland eröffnen? Ändert zwar nichts an eurer Quellensteuer, aber 20 - 40 Franken sind in meinen Augen schon fast Abzocke.

    @Christoph
    Ich schaue eigentlich immer kurz auf den Chart, einfach um ein Gefühl für die Entwicklung zu haben. Ich scheue mich einfach, nach einem Ausbruch nach oben nachzukaufen. Lieber verbillige ich. Durch den Trump-Effekt sind einige Kandidaten ans Ende meiner Kaufliste gerutscht.

    @Delura
    Ich hoffe mal, dass das nicht in einen "Investitionswettbewerb" rausläuft^^
    Wegen der Psychologie, das macht wohl das Alter und die jahrelange Erfahrung.
    Schöne Grüße an den "Schalker"

  • #5

    Marko (Sonntag, 27 November 2016 12:31)

    Super Käufe, du bist auf dem richtigen Weg.
    @delura: hast du nicht mal Lust dein Depot vorzustellen? Deine Kommenrate lesen sich immer sehr gut.

    Wieviel Cisco-Aktien hast du denn schon und wieviele möchtest Du im Endausbau haben?

    Schönen Sonntag an alle!

  • #6

    Delura (Sonntag, 27 November 2016 16:30)

    @Marko

    Erst mal danke für Dein Interesse, ich versuche es kurz zu halten. Ich versuche über Länder und Branchen zu diversifizieren. Beispiele: Unilever (NL), Praxair (USA), GlaxoSmithKline (GB), Banco Santander (E) oder Zurich (CH) - fünf verschieden Branchen und fünf verschiedene Länder.

    Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf USA und tw. Deutschland. Automobil z.B. BMW und Sixt. Ich unterteile das ganze dann noch in (Bezeichnungen sind Eigenkreationen) "ganze" Positionen - Finalgröße 20-25 K€, in "halbe" Positionen 10-12 K€ und in "viertel" Positionen 5-6 K€.

    Es kann aber durchaus sein, dass ich von "einer" Branche auch mehrere z.B. "halbe" Positionen kaufe, so z.B. EDV/Hightech: Cisco, Intel und IBM

    Wichtig ist das die Unternehmen eine große Marktkapitalisierung haben und ich das Geschäftsmodell verstehe. Na ja und das die Dividendengeschichte ausreichend ist.

    Cisco ist eine "halbe" Position. Ich habe 50 Stk. und ich will ca. 450-500 Stk. final haben. Je nach Kaufwert. Ich habe da auch ein bisschen vom "Hausherr" abgekupfert. Er hat mal das Beispiel gebracht, dass in 10-12 Jahren 40 Unternehmen mindestens 500€ Dividende pro Jahr ausschütten könnten um die finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Das fand ich einen guten Ansatz. Und darauf hin zu arbeiten, ist "eigentlich" nur eine Pflichtaufgabe.

    Glück Auf!

  • #7

    Marko (Sonntag, 27 November 2016 16:49)

    Hallo Delura,

    vielen lieben Dank für Deine Antwort, Deine Strategie und Deine Ziele sind hoch motivierend.
    Ich versuche auf ähnliche Art und Weise meine Rentenlücke zu schließen.
    Leider sind meine Sparbeiträge trotz relativ hoher Sparquote ziemlich gering.
    Trotzdem versuche ich auf diesem Wege ein gewisses Polster aufzubauen.

    Eine Frage noch: Kaufst Du einfach regelmäßig nach oder "wartest" Du auf evtl. Kurseinbrüche?
    Besten Dank und weiterhin erfolgreiches Investieren!

    Gruß,
    Marko

  • #8

    Oliver (Sonntag, 27 November 2016 17:16)

    Hallo Alexander,

    interessanter Block und reichhaltiges Depot. Wenn auch für meinen Geschmack etwas zu US-lastig. ;-)

    Ich bin über das Interview beim Finanzrocker auf dich aufmerksam geworden. Besonders hat mir dabei deine entspannte Art und deine fast "zen"-mäßige Gelassenheit in Hinblick auf mögliche Crash und die eigentliche Höhe deines Depots gefallen. Getreu dem Motto "Negative Kurse werden erst zu Verlusten, wenn man sie durch Verkäufe realisiert". Und bis dahin kann man ja noch die ein oder andere Dividende mitnehmen.

    Jedoch interessiert es mich, ob du bereits eine echte Krise, wie beispielsweise 2008, an der Börse mitgemacht hast und ob du deiner Strategie treu bleiben konntest.
    Viele Finanz-Blogs, die ich lese, gibt es seit 2013/2014. Auch dort wird gepredigt, im Falle einer Kriese standhaft zu bleiben, etc. Aber so richtig kritisch ist es bekanntlich in den letzten 3 Jahren nicht geworden.

    Von daher b

  • #9

    Oliver (Sonntag, 27 November 2016 17:18)

    Sorry, bin zu früh auf den Senden-Button gekommen. Bitte Post #8 löschen...

  • #10

    Delura (Sonntag, 27 November 2016 17:23)

    @Marko

    Kaufst Du einfach regelmäßig nach oder "wartest" Du auf evtl. Kurseinbrüche?

    Ich kaufe regelmäßig (monatlich) für Summe X, diese ca.25% unter der Summe die ich als "Haushaltsüberschuss" erwirtschafte. Fällt die Börse prägnant - und die Aktien auf meiner Wunschliste um 20-25% erhöhe ich diese Summe X.

    Du hast zwei Töpfe Geld, einer ist Dein Aktiendepot und der andere Topf ist Deine Barreserve - beide sollte möglichst steigen (Im Monatsvergleich) - das so als Anhaltspunkt.

    Glück Auf!

  • #11

    Oliver (Sonntag, 27 November 2016 17:28)

    Hallo Alexander,

    interessanter Block und reichhaltiges Depot. Wenn auch für meinen Geschmack etwas zu US-lastig. ;-)

    Ich bin über das Interview beim Finanzrocker auf dich aufmerksam geworden. Besonders hat mir dabei deine entspannte Art und deine fast "zen"-mäßige Gelassenheit in Hinblick auf mögliche Crash und die eigentliche Höhe deines Depots gefallen. Getreu dem Motto "Negative Kurse werden erst zu Verlusten, wenn sie durch Verkäufe realisiert werden". Und bis dahin kann man ja noch die ein oder andere Dividende mitnehmen. :-)

    Jedoch interessiert es mich, ob du bereits eine echte Krise, wie beispielsweise 2008, an der Börse mitgemacht hast und ob du deiner Strategie tatsächlich treu bleiben konntest.
    Viele Finanz-Blogs, die ich lese, gibt es seit 2013/2014. Allerorts wird gepredigt, im Falle einer Kriese standhaft zu bleiben, etc. Aber so richtig kritisch ist es bekanntlich in den letzten 3 Jahren nicht geworden.

    Von daher bin ich an wahren Erfahrungen in Hinblick auf Crashs interessiert und nicht nur an Schilderungen der Theorie.

    Da ich gerade erst mit der Buy-and-Hold Dividenden-Strategie beginne und mein Depot erst im oberen 4-stelligen Bereich liegt, habe ich nicht viel zu verlieren, aber wie ist es für dich, wenn dein Depot statt 110.000 € nur noch 75.000 € oder gar 50.000 € aufweist...

    Ich weiß, negative Gedanken, dennoch wünsche ich einen ruhigen 1. Advent.
    Grüße, Oli

  • #12

    Alexander (Sonntag, 27 November 2016 17:38)

    @Oliver
    Ich habe die Krisen in den 90er mitgemacht (waren da welche?), Neuer Markt, 9/11 und auch Lehmann. Also so gesehen "nichts Neues". In einem anderen Depot habe ich auch deutsche Werte, wobei ich mit nur US-Werte auch gut leben.

  • #13

    Alexander (Sonntag, 27 November 2016 17:44)

    Nun war ich auch zu schnell^^

    Wenn mein Depot 50 % verlieren würde, wäre ich natürlich emotional angeschlagen, habe mir aber vorgenommen, meine Unternehmen anzuschauen und wenn das Geschäftsmodell passt, diese zu behalten und evtl. sogar aufzustocken. Ich werde jedenfalls nicht in Panik verkaufen, sondern das Ganze aussitzen. Da ich mich mit dem Gedanken auseinandergesetzt habe, fühle ich mich in diese Richtung gewappnet. Die Firmen, die ich mir ausgesucht habe sollten alle eine größere Krise überstehen.

  • #14

    Sparkojote (Sonntag, 27 November 2016 18:41)

    @Alexander

    Leider muss ich vorerst mein Depot bei meiner jetztigen Bank lassen, da ich an diese Bank gebunden bin solange ich dort Arbeitnehmer bin. Ich weiss nicht ob es so einfach ist bei einem Deutschen Broker ein Konto als Schweizer zu eröffnen (Steuern etc.).

  • #15

    Matthias (Montag, 28 November 2016 16:26)

    Hallo Sparkojote,
    ich bin stiller Leser dieses sehr interessanten Blogs.
    Ich bin 34j und bespare sehr intensiv seit nach dem Studium Dividendenaktien. Gleiches tut meine Freundin, die Schweizerin ist und auch dort Ihren Wohnsitz hat. Seit ca. 4 Jahren hat sie ein Depot bei einer deutschen Direktbank. Die Order kosten nie mehr als 10 Euro und sie kauft alle zwei Monate ein Qualitätsunternehmen bzw. stockt diese auf.
    Falls eine "ungewöhnliche" Pflicht besteht, dass du bei deiner schweizer Bank ein Depot führen musst, könntest du ja ein zweites Depot eröffnen.
    Wichtig ist ein entsprechendes Formular zu unterschreiben, dass bestätigt das du Ausländer bist, so dass nicht automatisch die deutsche Kapitalertragssteuer abgezogen wird. Die Versteuerung wird dann wie gewohnt bei der zuständigen Kontonsbehörde per Steuererklärung vorgenommen.
    Viel Erfolg und gute Invests!

  • #16

    Oliver (Montag, 28 November 2016 19:49)

    Hallo Alexander,
    die Einstiegspunkte bei beiden Positionen sind kursmäßig gut. Hormel finde ich als Aktie interessant und gut bewertet. Patterson habe ich zwar gehört, aber mich noch nicht richtig mit beschäftigt.

    Momentan treibt mich der wesentlich schlechtere Wechselkurs $/€ herum. Ich habe im November außer ein paar wenigen deutschen Aktien nichts gemacht, obwohl ich schon einiges hätte anlegen können. Wenn in Italien die Wahl für Renzi verloren geht, wird der Wechselkurs wahrscheinlich noch weiter in die falsche Richtung gehen. Aber ich bringe es einfach nicht über mich, US-Aktien zu kaufen. Eigentlich gefällt mir die Situation gar nicht, auch wenn meine Kurswerte jetzt einen Riesensprung gemacht haben.

    Was mich gegenwärtig sehr irritiert sind die selektiven Kurssprünge bei einzelnen Werten. Wenn man breiter gestreut ist, hat man unweigerlich einige dabei, die kurz nach der Wahl stark gestiegen sind. Bei der Wells Fargo war es so, als ob ich eine Glaskugel gehabt hätte. Hab ich leider nicht, würde ich mir aber wünschen. Aber das bedeutet für mich, dass einige Werte zweimal unattraktiv geworden sind: Zu hoher Kurswert und schlechter Währungskurs.

    Mal schauen, wie ich im Dezember reagieren werde. Es kommt noch was dazu, was ich anlegen könnte und damit hätte ich einiges an Anlagekapital. Zu sehr timen mag ich auch nicht. Übrigens danke für deine nette Erwähnung im Podcast. Ich bin aber auch nur ein kleiner Anleger, der wie so einige hier sich ganz gerne Gedanken macht, welche Unternehmen sinnvoll zum kaufen sind. Also alles ganz normal :).

    Grüße
    Oliver

  • #17

    Sparkojote (Montag, 28 November 2016 23:35)

    Hallo Matthias,

    Danke für den Tipp, heisst das also das ich wie gewohnt Gemeindes- und Bundessteuer zahlen werde? Dann würde ich mir dassicherlich für die Zukunft merken.

    Nein da ich Mitarbeiter in einer der Too Big to Fail Banken in der Schweiz bin, darf ich ausschliesslich ein Konto bei meinem Arbeitgeber haben. Diese interne Policie soll unter anderem Insider-Handel unterbinden, ich habe beispielsweise Haltefristen von 7 Tagen etc.

    Gruss
    Der Sparkojote

  • #18

    Christoph (Dienstag, 29 November 2016 07:03)

    @Sparkojote: ist das im Arbeitsvertrag? Widerspricht das nicht schweizer Recht? Also hier in Deutschland wäre dieser Passus nichtig. Natürlich möchte die Bank dass die eigenen Angestellten dort auch das Konto usw haben. Aber ich kann mir nicht vorstellen dass das erlaubt ist. Klingt ein wenig wie UDSSR
    @Oliver: Also das mit dem Kurs verstehe ich nicht ganz. 1. kaufst du ja wahrscheinlich bei Tradegate etc. da sind es ja € Kurse.
    2. Ja momentan sind die Kurse oben. Aber wer weiß ob es wirklich große Rücksetzer gibt. Ich würde dir monatliches kaufen in kleinen Mengen empfehlen. Per Sparplan kann man da einige Aktien kaufen und du läufst nicht gefahr genau im falschen moment zu kaufen
    3. Hast du US Aktien hat der starke Dollar sogar Vorteile da du eine höhere € Dividene erhälst.

  • #19

    Oliver (Dienstag, 29 November 2016 09:06)

    Hallo Chrisoph,
    ich kaufe US-Aktien mittlerweile über Lynx. Ist billiger und die US-$-Dividenden die ich bekomme bleiben in $ (kein Umtausch).

    Das heißt, ich zahle dort z.B. 3.000 EURO ein, tausche die in $ und dann kaufe ich ein. Im Grunde ist es egal, ob ich z.B. in einem EURO-Kurs für eine amerikanische Aktie kaufe, da die Wechselkurse im EURO-Kurs natürlich eingepreist werden. Der schlechte Wechselkurs schlägt durch.

    zu 2) Die Kurse sind nur für bestimmte Aktien stark gestiegen. Andere haben sogar etwas nachgegeben oder sind gleich geblieben. Die Kurserhöhungen sind sehr selektiv in Sparten wie Finanz-, Rüstungs-, Bauindustrie sowie z.T in Chemie erfolgt. Das sind Aktien, wo ich mich momentan zurückhalte.

    Zum Beispiel habe ich kurz vor der Wahl Wells Fargo Aktien zu knapp 45 $ gekauft. Die sind innerhalb von wenigen Tagen auf 52/53 $ gestiegen. Gleiches Unternehmen, das sich in wenigen Tagen wohl kaum verändert hat und immer noch mit dem Skandal der Fakekonten beschäftigt ist. Das heißt, hier eine Verteuerung von etwas über 15%. Dazu noch eine Währungsverteuerung von etwas mehr als 5%. Einfach kein attarktiver Einstiegspunkt mehr. Obwohl ich langfristig handele, kaufe ich Aktien nicht zu jedem Preis. Das hat sich noch nie bewährt und Du kannst über Jahre im Minus sein, nur weil Du zu euphorisch Werte gekauft hast, die gerade durch die Decke gingen. Ich kaufe auch grundsätzlich nicht über Sparplan sondern Einzelpositionen ab 1.500 EURO, meistens 2.000 EURO.
    zu 3) Bringt mir ggw. nichts. Ich muß noch drei Jahre sparen, bis ich mein Ziel erreicht habe. Durch die Mehrkosten habe ich lediglich den Nachteil, für gleiches Geld weniger Aktien zu bekommen. Mehr ist da nichts dahinter. Wenn Du in der Auszahlungsphase bist, schaut die Sache wieder anders aus. Wir hatten in der Vergangenheit schon ganz andere Wechselkurse, die für deutsche Käufer wesentlich attraktiver waren. Ich würde hier aber nicht unbedingt von Vorteilen reden, Wechselkurse sind eine Unbekannte, die dir selbst in fortgeschrittenen Phasen einen Strich durch die Rechnung machen können.

  • #20

    Maximilian (Dienstag, 29 November 2016 09:33)

    Hallo Alexander,

    ich hab mal eine Frage zu Hormel Foods, an sich finde ich ist Hormel Foods eine tolle Firma. Hab Hormel mal selber für mich analysiert. Sehr niedriger Verschuldungsgrad, sehr gute Finanzstabilität usw.
    Das Management gibt an pro Jahr 9,3% Umsatzwachstum zu erzielen, ich versehe allerdings nicht wieso dies die letzten Jahre nicht geklappt hat und 2015 lediglich 2,90 Wachstum vorhanden waren. Ich finde mit diesem Hintergrund die Hormel eig. doch noch teuer bewertet, KGV von 26 und KBV von 4,5.

    MFG

  • #21

    Sparkojote (Dienstag, 29 November 2016 09:35)

    @Christoph
    Ob das nun erlaubt ist oder nicht, tatesache ist es das man kein Depot bei einem anderen Anbieter eröffnen kann. Hier kann man einen Artikel dazu nachlesen.
    https://insideparadeplatz.ch/2014/10/09/big-brother-ubs-personal-muss-inhouse-traden/

  • #22

    Christoph (Dienstag, 29 November 2016 12:49)

    @Oliver:
    Ich dachte eigentlich dass wenn ich zB eine US Aktie über Frankfurt oder Tradegate zu € 45 verkaufe und zB du diese dann für € 45 kaufst dass das komplett nur in € abläuft. Wo kommt denn dann da der Wechselkurs zustande? Verstehe ich nicht..

  • #23

    Oliver (Dienstag, 29 November 2016 14:07)

    Hallo Christoph,

    Du kaufst zwar in EURO, aber der EURO-Kurs verhält sich in Abhängigkeit zum Wechselkurs.

    z.B.
    Kurs US Aktie NYSE 100 $
    $/EURO 1:1 wird der Kurs in Deutschland 100 EURO sein (kleine Abweichungen natürlich möglich)

    $/EURO 1,1:1, d.h 1 EURO = 1,10 $, wird der Kurs in Deutschland 90,91 EURO sein.

    Das heißt, der Wechselkurs beeinflusst deinen EURO Kurs in Deutschland.

    Grüße Oliver

    Viele Grüße
    Oliver

  • #24

    Alexander (Dienstag, 29 November 2016 18:24)

    @Oliver
    Mit dem Trump-Effekt habe ich auch zu kämpfen. Und was ich im Podcast gesagt habe, stimmt einfach. Der Vorteil ist, da ich oft zu 100% mit dir übereinstimme, brauche ich nichts schreiben^^

    @Maximilian
    Wie das Management das berechnet, weiß ich auch nicht. Die Zahlen insgesamt passen und teuer ist aktuell alles. Man muss sich überlegen, ob bei Null Zinsen ein KGV von über 20 nicht normal ist.

  • #25

    martrade (Dienstag, 29 November 2016 18:41)

    Hey Alexander, dir könnte ich ja ewig zu hören. Mach bitte weiter und bleib bei deiner entspannten angenehmen Art. Vielleicht startest du ja auch mal einen Podcast :) Ich fände es ziemlich cool. Ich bin zwar erst 28, sehe aber viele Dinge wie du ala auch mal etwas gönnen Urlaub etc. Hat mir wirklich sehr gut gefallen dein Interview!

  • #26

    Toby (Freitag, 02 Dezember 2016 22:50)

    Hi Alexander,
    schöne Käufe, ich habe mir auch schon überlegt HRL zu kaufen. Momentan schwanke ich aber noch zwischen HRL & FLO, habe aber noch keinen Vergleich angestellt, da ich erstmal noch andere Aktien kaufen will.
    Als nächstes kommt wohl Diageo, Altria & Unilever aber mal schauen wie sich diese Werte in den nächsten Wochen so entwickeln.
    MfG
    Toby