Nachkauf Qualcomm

Jeden Monat habe ich die Qual der Wahl, welchen Wert ich aufstocken möchte. Für den Septemberkauf habe ich mich letztendlich für Qualcomm entschieden.


Ich hatte mir überlegt, dass ich einen Wert aufstocken möchte, von dem ich nach meiner Theorie nur noch einen Nachkauf benötige, um mein Ziel zu erreichen. Von den fünf Werten hat Qualcomm die größten Kursverluste zu verzeichnen und der Chart könnte einen Boden ausbilden.


Ich habe insgesamt 30 Aktien erstanden und mein Bestand erhöht sich dadurch auf 56 Stück. Dafür wurden meinem Konto 1.489,75 € incl. Gebühr belastet. Die Dividende 2015 liegt bei 1,92 Dollar brutto je Aktie und die Dividendenrendite errechnet sich zu brutto 3,5 %.


Damit steuert Qualcomm ab 2016 ca. 107 Dollar an Dividende bei, was nach Steuern und Umrechnung in Euro etwa 82 Euro ausmachen könnte.


Qualcomm ist somit der vierte Wert von 23 in meinem Depot, bei dem ich keine Nachkäufe mehr tätigen müsste. Nächstes Jahr wird neu gerechnet.



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Kommentare: 6
  • #1

    SkyHH (Mittwoch, 09 September 2015 20:47)

    Es gibt ja gerade eine schöne Phase nachzukaufen :)

    Ich habe auch einmal zugeschlagen und 300 Euro zu meinen ersten Kauf gespart. Bestimmt kommen nochmal solche Nachkaufphasen. Wird spannend in nächster Zeit.

  • #2

    Alexander (Donnerstag, 10 September 2015 16:53)

    Das hoffe ich auch. Solange die Zinsentscheidung der FED nicht raus ist, dürfte es holprig bleiben.

  • #3

    Toni (Freitag, 11 September 2015 12:33)

    Hi
    Qualcomm ist somit der vierte Wert von 23 in meinem Depot, bei dem ich keine Nachkäufe mehr tätigen müsste. Nächstes Jahr wird neu gerechnet.
    warum das den?
    hast du vor in jeden Wert nur für3K zu kaufe ?
    das gibt ja ein Depot mit 100 Werten
    tschü




  • #4

    Alexander (Freitag, 11 September 2015 16:03)

    Hi Toni,
    ich habe mir eine Tabelle erstellt, bei der ich das durchschnittliche Dividendenwachstum der letzten 5 Jahre zugrunde lege und einen Sicherheitsabschlag von 20% auf das Wachstum vornehme. Die aktuelle Dividende rechne ich dann auf Sicht von 17 Jahren hoch und errechne somit, wie viele Aktien ich von jedem Unternehmen besitzen müsste.
    In 17 Jahren müsste mir jedes Unternehmen 1.200 $ im Jahr Dividende zahlen (unter Berücksichtigung des derzeitigen Wechselkurses), damit ich auf insgesamt 1.500 € netto pro Monat komme.
    Ich muss natürlich jedes Jahr die verbleibenden Jahre anpassen, das Dividendenwachstum neu berechnen, die tatsächliche Dividende neu eingeben usw.

    Über Sinn oder Unsinn eines solchen Vorgehens kann man natürlich trefflich diskutieren, aber mit irgendwelchen Annahmen muss ich arbeiten. So kann ich auch kontrollieren, ob ich die Chance habe, mein Ziel zu erreichen und kann rechtzeitig eingreifen.

    Ich habe die Tabelle beim Nachkauf von Airgas ein paar Beiträge vorher als Bild eingestellt. Beim nächsten Nachkauf im Oktober, könnte ich da wieder einen Screenshot machen.

    Grüße

  • #5

    Toni (Samstag, 12 September 2015 10:05)

    ah vielen dank
    ist ja eine Menge Arbeit die du machst
    ich Rechne mit 8% für mein Depot ,halte dabei alle Werte gleich (dumm und einfach)
    tschü

  • #6

    Alexander (Samstag, 12 September 2015 13:33)

    Dumm und einfach ist nicht immer das Schlechteste.
    Die Arbeit hält sich in Grenzen, die Kurse werden automatisch aktualisiert und die Dividende, das Wachstum etc. ist einmal im Jahr anzupassen. Der Rest wird dann wieder automatisch gerechnet. Aufwand 2 h im Jahr. Ist also überschaubar.

    Grüße