Die Rente reicht nicht - selber Schuld

Artikel aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht.


Dürfte aber bei meinem Kommentar keine wesentliche Rolle spielen.

Ich habe diesen Artikel aus unserer Tageszeitung kopiert, weil ich es erstaunlich finde, dass jeder weiß (93% der 30 - 39-Jährigen!) , dass seine Rente nicht reichen wird.


Ich frage mich nur, was die Leute dagegen machen?  Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis und bei den Arbeitskollegen so umhöre, dann bekomme ich nur ein Schulterzucken. Es kann doch nicht sein, dass die meisten bereits resigniert haben? Und wenn ja, warum ergeben sie sich ihrem Schicksal?


Man kann über unser Land meckern und über die Gesetzgebung schimpfen, was der Deutsche sehr gern macht, aber so hervorragende Voraussetzungen wie bei uns gibt es nicht in vielen Ländern.  Anstatt zu jammern, sollte wir uns fragen, welche Möglichkeiten habe ich? Was kann ich tun? Was kann ich ändern? Es ist nie zu spät, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen und die Vollkaskomentalität über Bord zu werfen.


Wenn ich verschiede Vorschläge unterbreite, dann kriege ich alle möglichen Ausreden zu hören. Bei den meisten sind das aber nur Ausreden, um sich die eigene Faulheit nicht eingestehen zu müssen.


Ich meine nicht unbedingt, sofort mit Aktien los zu legen, aber diese Lethargie nervt mich einfach.


Vor Jahren hat ein Bekannter zu mir ein altes Sprichwort gesagt:

"Alex, weist Du: Jeder ist seines Glückes Schmied".

Wir haben lange darüber diskutiert und ich führte alle möglichen Argumente an, das es auch Leute gibt, die wahrlich nichts für ihr Schicksal können und er konnte mich nicht davon überzeugen, dass jeder etwas machen kann (er selber ist selbständig). Inzwischen muss ich ihm Recht geben, jeder kann etwas machen, wenn er nur will.


Die Rente reicht nicht - selber schuld.


Klingt hart, ist aber meiner Meinung nach so. Ich habe viele Bücher und Interviews von Menschen gelesen, die es "geschafft" haben. Sie haben eines gemeinsam: Ausdauer, Hartnäckigkeit, Fleiß und der Wille.


Ich gehe davon aus, dass die meisten Leser hier sich zumindest Gedanken machen. Macht etwas und wenn später alle jammern, wie schlecht es Ihnen geht, denkt daran:


Jeder ist seines Glückes Schmied!






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Kommentare: 7
  • #1

    Elmar (Montag, 23 Februar 2015 20:18)

    Hallo Alexander,

    einen ähnlichen Artikel habe ich heute auch gelesen. Die Zahlen und Umfragewerte sind erschreckend, das Ergebnis daraus erst recht.
    Auch ich bin der Meinung, dass jeder etwas für seine finanziell Zukunft tun sollte. Ganz gleich, wie diese Vorsorge aussieht. Aktien, Fonds, Riester - was auch immer.
    Aber dazu ist es notwendig, dass man auch etwas sparen kann. Möglichst kontinuierlich und möglichst lang. Also am besten jeden Monat für mehr als nur 3 Jahre.
    Und da kommt in meinen Augen das Problem: es gibt eine Menge Menschen, die trotz Job nicht in der Lage sind, ausreichend zu sparen, um für Ihren Ruhestand vorzusorgen. Es gibt sicherlich einige, die einfach nicht sparen wollen und lieber konsumieren. Ich meine aber jene, die 40 Stunden in der Woche arbeiten und dafür Löhne kassieren, die auf Grund der Region oder des Berufes nicht genug hergeben, um nach einem Monat "leben" noch etwas zu sparen... Oft ist am Ende vom Geld noch Monat übrig. Das ist für mich erschreckend.
    Es bleibt nur zu hoffen, dass alle verstehen, möglichst früh mit der eigenen Vorsorge anzufangen.

    Grüße
    Elmar

  • #2

    Alexander (Dienstag, 24 Februar 2015 19:04)

    Hallo Elmar,
    ich finde es auch nicht gut, dass vielen das Geld zum Leben nicht langt. Lassen wir aber mal die schwerst Kranken außen vor. Wie im Bereich Philosophieren ausführlich geschrieben, muss man anfangen, an seiner Situation etwas zu ändern.
    Wenn ich 40 Stunden die Woche arbeite, hab ich evtl. noch 10 Stunden Zeit für einen Nebenjob. Bei 8,50 € Stundenlohn sind das 340 € brutto im Monat zusätzlich. Man kann auch sparen, indem man z. B. eine Wohngemeinschaft gründet, sich gemeinsam eine Waschmaschine kauft usw. Teilen statt besitzen.
    Wenn ich wenig verdiene, einen neuen Job suchen, der besser bezahlt ist. Wenn ich keinen Job in meiner Region finde, muss ich umziehen.
    Stell dir die Situation vor, es steht jemand vor dir und jammert. Hinterfrage sein Verhalten und biete auf jedes Argument eine Lösung an. Natürlich ist das für den Betroffenen nicht bequem, aber machbar.

    Leider werden es die wenigsten verstehen vorzusorgen. Ich habe heute im Handelsblatt einen Artikel gelesen, der die Vorzüge von Geldanlagen an der Börse beleuchtet. Von den 24 Kommentaren, waren 22 erschreckend negativ und teilweise von null Ahnung und Verständnis geprägt. Warum lesen diese Leute das Handelsblatt? Ich dachte, die solche Zeitungen lesen bringen etwas "Hirn" mit, aber nicht mal diese haben Lust zu lernen und jammern nur rum. Ich habe mich jedenfalls nach diesen Kommentaren besser gefühlt und denke, wir sind auf dem richtigen Weg.

    Gute Investments :)

  • #3

    Alex von Reich-mit-Plan.de (Mittwoch, 25 Februar 2015 22:26)

    Ja sowas ist erschreckend und ich bin froh einen anderen Weg gehen zu können. Viele haben wohl nicht den Geist, die Zeit, die Muse und Lust sich um solch existenziellen Dinge zu kümmern. Oft fehlt einfach auch das einfachste Allgemeinwissen auf diesem Gebiet. Daher tut man sich leicht einfach auf andere zu hören. Das geht schneller und man kann wieder in seinem Alltag verschwinden. Da sitzt man nun mit etlichen Versicherungen und Riester-Produkten und glaubt genug fürs Alter vorgesorgt zu haben. Man beschäftigt sich mehr damit Menschen zu belächeln und über sie zu lästern, weil sie stets und ständig nur davon reden wie leicht es ist finanziell Unabhängig zu werden ...
    Daher habe ich es aufgegeben andere Menschen zu einer anderen Art zu leben zu animieren. Ich schreibe einen Blog und wer Interesse am Thema hat ist herzlich eingeladen. Allen anderen kann man nur alles Gute und kein böses Erwachen wünschen.

    Gruß
    Alex

    P.S. Ich würde dne Artikel nicht so 1:1 kopiert einstellen. Ich würde bereits für ähmliches mal abgemahnt und das kostete mich für mehrere Artikel ca. 5000!
    Das P.S. kannst du gern löschen.

  • #4

    Alexander (Donnerstag, 26 Februar 2015 13:54)

    Ist bei mir das Gleiche. Ich sag auch nichts mehr, wer Interesse hat kriegt meine Blog-Adresse und gut ist.

    Danke Dir für den Hinweis, dachte, da es aus der Tageszeitung mit Quellenangabe ist, wäre es rechtlich ok, zumal dies eine Nichtkommerzielle Seite ist. Ich lösch das am Besten.

  • #5

    pfennigfüchsin (Freitag, 27 Februar 2015 11:07)

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin selbst noch etwas jünger, aber die meisten meiner Kollegen sind zwischen 30-39. Alle verdienen hervorragend, alle wissen Bescheid über die Rentensituation, aber so gut wie keiner legt beiseite für den Ruhestand. Wenn gespart wird, dann für das nächste Auto oder für den Ruhestand.
    Ich werde hoffentlich irgendwann sagen können "Lecko mio" und 'nen Abgang machen.

  • #6

    LK (Samstag, 28 Februar 2015 22:09)

    Intelligent German Money
    Das Interesse um Aktien in Deutschland wird gering bleiben.
    In TV, Radio, Zeitungen, Anleger-Magazinen wird täglich gelogen: „Die Anleger sind nervös, warten auf die FED Yellen, haben ihre Gewinne mitgenommen.“ Im Investment-Büchern lügen alle Blondinen „Man muss die Kurse täglich kontrollieren“. Die Anleger-Magazine sind voll von dummen, kriminellen, bezahlten Empfehlungen „Kaufen“, weil die Aktie relativ stark ist, in letztem Jahr stieg sie um 100%. KGV negativ oder KGV 450, KBV 10 und KUV 10 ist den Redakteuren ganz egal, sie haben den Crash von relativ starken aber teuren Aktien 2000-2003 nicht erlebt, sie waren damals noch nicht geboren.
    Die schlimmste und kriminellste Manipulation in den Anleger-Magazinen ist die Aktie Morphosys. Obwohl die Firma Verluste macht, KGV gibt es nicht, ist die Aktien mit KUV und KBV 10x überbewertet, durch die Manipulation.
    Das Interesse um Aktien in Deutschland wird gering bleiben, wenn die Leser zu Verlusten von 15% mit Stop Loss Orders in den Magazinen und Zeitungen geleitet werden und auch mit Zertifikaten, Optionsscheinen und Riester Rente betrogen werden. Schon endlich sollte jede "Empfehlung kaufen" aus den Magazinen verschwinden und bei jedem Artikel über die Unternehmen und Aktien sollte nur KGV, KBV, KUV, Dividendenrendite und erwartetes Gewinnwachstum stehen. Nie mehr KAUFEN, nie mehr VERKAUFEN, nie mehr STOP LOSS ORDER, nie mehr STUPID GERMAN MONEY.
    Die Magazine, Zeitungen und TV sollten die Zuschauer belehren, das man gewisse 15-20 Aktien von DAX, Eurostoxx50, Stoxx50 und Dow Jones bis zum Tode halten sollte, weil die Dividenden die beste Rente sind und die Kinder werden sie erben. Die Kinder können dann ruhig arbeitslos an der Costa Blanca von Dividenden leben. Mann muss sich nur die 30-jährigen Charts anschauen, damit man sieht, dass die 20 solidesten Aktien von DAX, Eurostoxx50, Stoxx50 und Dow Jones heute schon längst hoch über dem Kurs von 2000 und 2008 stehen, man musste sie niemals verkaufen, damit man monatlich einige Hundert Euro Dividenden kassiert.

  • #7

    Alexander (Sonntag, 01 März 2015 10:52)

    Das an den Magazinen nervt mich auch langsam. Und deren Trefferquote ist auch nicht gerade überzeugend.