Rente - Statistik sorgt für mageres plus

Eine Bereinigung der Statistik wird 2015 einen Großteil der geplanten Rentenerhöhung aufzehren. Ursprünglich war ein plus von bis zu 3,1% vorgesehen, was aber vermutlich halbiert wird. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass die Entwicklung der Rente unter anderem der Steigerung von beitragspflichtigen Löhnen und Gehältern im Vorjahr folgt. Diese wird in der sogenannten Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung vorläufig ermittelt, die sich unter anderem auf die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit stützt.  Und genau diese Statistik wird dahingehend geändert, dass künftig mehr Beschäftigte eingerechnet werden. So werden z. B. künftig Menschen mit Behinderung in Werkstätten dazugezählt, die einen sehr geringen Stundenlohn bekommen. Durch diese neue Berechnung wird der Gesamtdurchschnitt der Löhne und Gehälter reduziert und schlägt sich damit negativ in der Berechnung der Rentenerhöhung nieder. Die neue Berechnung wäre für die Angleichung an eine europaweite einheitliche Beschäftigungsstatistik erforderlich und würde ab 2016 eher zu einer Erhöhung der Rentensteigerungen führen.


Ich sehe nur wieder ein Mosaiksteinchen mehr in der Einsparung bei den Renten und ob es dann ab 2016 wirklich besser wird? Ich bin eher nicht davon überzeugt. Wir haben auf Grund unserer Altersstruktur langfristig ein Rentenproblem. Daher halte ich es wichtig, sich nicht auf unseren Staat zu verlassen, sondern selber vorzusorgen.

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